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Human Design Podcast

Von den Anfängen bis heute – Human Design Ausbildung im Wandel

Sonntag, 4. Oktober 2026 · 15 min

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Shownotes

In diesem Inside blickt Dr. Andrea Reikl-Wolf auf fast 30 Jahre Human Design zurück und erzählt, wie sich die Ausbildung im deutschsprachigen Raum entwickelt hat. Du beschreibst die frühen, noch sehr kompakten Analytiker- und Lehrerausbildungen, die später zunehmend erweitert und vertieft wurden, weil deutlich wurde, dass für professionelle Readings wesentlich mehr fundiertes Wissen notwendig ist.
Ein zentrales Thema ist dabei der Unterschied zwischen einer eher kurzen Basisausbildung und einer umfassenden professionellen Ausbildung. Andrea betont, wie wichtig Tiefe, Praxis, kontinuierliche Entwicklung und klare Voraussetzungen gerade für Menschen sind, die später selbst unterrichten oder Anfänger begleiten wollen.

Gleichzeitig verbindet Andrea diesen historischen Rückblick mit der aktuellen Situation: Welche Voraussetzungen sollten heute für Lehrerausbildungen gelten, was bedeutet internationale Anerkennung und wo braucht es klare Standards, damit Teilnehmer wissen, welche Qualifikation sie tatsächlich erwerben?
Human Design Inside ist ein Podcast von Dr. Andrea Reikl-Wolf, international anerkannte Human Design Lehrerin und Ausbildnerin. Mehr Informationen, Kurse und Angebote findest du auf humandesign.at

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Herzlich willkommen zum Inside. Ja, die letzten Tage waren so ganz nette Gespräche. Und dieses, wie war es denn früher? Naja, im Jahr 2027 heißt es dann bei mir 30 Jahre Human Design. 99 Analytikerin, damals noch nach der uralten Analytikerausbildung. 2001. Lehrerausbildung, die damals Basislehrer geheißen hat, so ähnlich wie das LOD. Und das war so nett im Februar. Eine kleine Gruppe hat bei Jürgen Saube gewohnt und wurde unterrichtet. Und das war so ein ganz, ganz enger Zusammen-, auf der einen Seite vom Zusammenarbeiten, aber auch sicher Freundschafts-, weil Jürgen war auch Manifestor. und ist wirklich mit dem Rad durch die Welt getingelt, hauptsächlich durch den deutschsprachigen Raum und hat übersetzt. Und das war einfach so nett damals in dieser kleinen Gruppe und wir durften sogar dort wohnen und sind halt vorbereitet worden, wie wir unterrichten und so weiter. Und da war noch nicht klar, was alles in diesem Jahr noch entstehen wird. Es gab dann irgendwann einmal die Ausschreibung für Magic Island Retreat. Das war in Ibiza. Im Sommer. Und da wurden auch die neuen Organisationen gegründet. Und was auch damals sehr spannend war, es war eine Reflektorin dort, eine Salzburgerin, aber in der Toskana lebend, die ist immer zu zweit gegründet worden. Und die hat damals so massive Informationen Die hat sich mit ihrem italienischen Freund gezofft und ich hab gesagt, Leute, wisst ihr was das heißt? Der Reflektor ist ja so, er spiegelt unser Milieu. Da passt irgendetwas nicht. Und ich bin damals, weil ich ja noch ein ziemlicher Newbie war, gerade einmal drei Jahre Human Design, ein bisschen belächelt angeschaut worden, so nach dem Motto, was willst du uns denn erzählen? Naja, und genau das ist gekommen. Diese Beziehungsprobleme waren bei jeder Organisation, bei jeder Organisation ist zweifach vergeben worden. Ganz handfest. Also auch in Österreich. Und wo ich dann irgendwann einmal gesagt habe, hey Leute, das haben wir schon damals in Ibiza gesehen. Und anlässlich natürlich der Gründung der nationalen Organisationen ist dann auch wirklich noch einmal in die jeweiligen Städte und Länder, wo die Organisationen gegründet wurden, getitelt. Und wir hatten damals, das war Oktober, soweit ich mich erinnern kann, damals noch im 19. Bezirk in einer Villa in der Hackenberggasse Profile als Thema. Und die waren damals Eigentlich noch brand new. Die sind 1999 in Amerika zum ersten Mal unterrichtet worden. Und naja, es wurde hier halt noch einmal quasi für die deutschsprachigen mit Übersetzung dann noch einmal gesagt, hey Leute, da gibt es jetzt was Neues, was ganz bedeutsam ist. Naja, und dann sind aber viele andere Dinge noch im Laufen gewesen. Weil das nächste Announcement kam dann für 2001. Da gibt es die neuen Lehrerausbildungen. Und wir haben dann so gefragt, Entschuldigung, wir haben jetzt schon diesen Basislehrer. Ja, könnt ihr umsonst mitmachen. Hey, das war damals echt toll für den Rat. Und dann gab es auch damals den sogenannten Rave Cartography Lehrer. Der hat uns erlaubt, Analytiker fast fertig auszubilden. Das muss man sich vorstellen, das waren damals sechs Tage. Und es ist so ähnlich wie das jetzige Rave Cartography. So ähnlich. Und dann 2002 ist Rave Reading Lehrerausbildung unterrichtet worden. Und das waren vier Tage. Das war echt spannend. Und im Endeffekt hat dann diese sogenannte Analytikerausbildung 13 Tage gedauert. Ja, also das war echt so, wie heißt es so schön, lang, lang, lang ist es her. Naja, und es ging ja dann weiter. Irgendwann einmal ist der Radler draufgekommen, so, ups, 13 Tage, viel zu wenig. Wir haben es ja dann auch gemerkt, wie wir das als Lehrer unterrichtet haben. Die haben ja eigentlich keine Ahnung. Sorry, dass ich das jetzt so sage, aber das war so oberflächlich. Und das kam dann relativ schnell, 2003 gab es dann so dieses erste Handout für uns alle, also das wird die neue Ausbildung sein. Da hat sich dann keiner was irgendwie zusammenreimen können. Und damals war es halt so, Human Design Austria hat dann gemeint, okay, wir haben jetzt gerade eine Sommerschule gehabt, die deutschsprachigen Lehrer, die da auch in der Runde dran sitzen, wir setzen uns beim Flughafen zusammen und erarbeiten uns die neue Ausbildung aus. Das ist übrigens die kleine Analytiker-Ausbildung. Ein bisschen geändert ist es dann nach 2006 geworden, aber das ist sie, diese kleine Ausbildung. Wir haben das damals als wirklich gut gefunden, aber gesagt, es ist genügend Inhalt und da kriegen die Leute mehr Tiefgang. Naja, 2004 gab es dann die Ausbildung zu den Lehrern. Mhm. Das hat ganz anders ausgeschaut. Ich war damals für alle Lehrerausbildungen die Einzige des ganzen deutschsprachigen Raumes, die sich hineingesetzt hat. Ich habe wirklich einen Shitstorm bekommen. So nach dem Motto, warum fährst du da nach Ibiza? Bist du wahnsinnig? Das hast du doch nicht notwendig. Und ich habe gesagt, Leute, ich habe eine Response. Rutscht mir bitte den Buckel runter. Dann hat es noch zwei Jahre gedauert. bevor das einmal in Österreich vorgestellt worden ist und im deutschsprachigen Raum, so nach dem Motto, hey, das ist eigentlich die Ausbildung. Und ich meine, ich habe ja dann gemeinsam mit Deborah Bergmann die ganzen Lehrerskripten entwickelt. Also Deborah ist mir insoweit so zur Hand gegangen, dass sie eigentlich geschaut hat, dass das ein vernünftiges Englisch ist. Aber das war richtig gute und richtig fundierte Arbeit, die wir da geleistet haben. Natürlich immer mit Meetings mit Deborah, ne? Der hat natürlich auch immer gesagt, ja so und so, so und so, stell dir das vor, bitte mach das mal. Aber wie das dann genau mit dem Inhalt war und so, das haben wir dann einfach, habe ich dann einfach ausgearbeitet. Das war dann, wie das alles heraus war, bin ich irgendwann einmal gesagt, hey Leute, ihr könnt in Deutschland nicht eure kleine Ausbildung haben. Da ist ein ganz anderes Ding im Laufen. Und da bin ich schon wieder einmal so nach dem Motto, erstens nervt sie. Zweitens, sie glaubt, sie muss es immer alles besser wissen. Ich sagte, ja, ich bin aber die Einzige gewesen, die bei dieser Ausbildung war. Und dann gab es einen riesen Fight. Und das ist über Jahre gegangen. Jetzt sogar noch. Wo einfach dafür gekämpft wurde, dass die kleine Ausbildung die richtige Ausbildung ist. Wo einfach für alle Leute, die dann diese sogenannten PTLs gemacht haben, sonnenklar war, so nach dem Motto, Ja, das ist ja gerade einmal ein nettes an der Oberfläche kratzen. Und wie man da fundierte Readings geben kann, außer natürlich einem guten Basis-Reading, das ist durchaus hier drinnen, aber alles andere. Du kannst keine Partnerschafts-Readings geben, du kannst keine Inkarnationskreuz-Reading, Invertiefungs-Reading, du kannst gar nicht reden, weil Linien werden dort nicht unterrichtet. Und das finde ich immer so witzig, wenn ich zurückdenke, was da alles passiert ist, selbst in In Ibiza ist international ein Meeting dann hervorgerufen, wir müssen die neue Ausbildung machen. Und früher haben wir gedacht, ihr kapiert das einfach nicht, wie wichtig das ist für Fundierte. Und Gott sei Dank hat es sich dann natürlich im deutschsprachigen Raum ja durchgesprochen, wo dann jetzt eine Zeit lang, glaube ich, ein paar Lehrer das unterrichtet haben, jetzt ist es wieder sehr, sehr reduziert. Aber ich sehe halt die Ergebnisse. Eine Teilnehmerin von mir war bei einer kleinen Analytikerausbildung Stufe 4 und die hat gesagt, Andrea, die haben ja keine Ahnung. Und ich so, ja, mir brauchst du es nicht sagen. Weil sie haben im Grunde genommen natürlich, erstens mal, um das zu berichtigen, natürlich haben sie eine Ahnung. Aber es ist halt limitiert. Und dann habe ich auch noch dazu gemeint, ja eigentlich können sie wirklich ein gutes Basis-Reading geben, aber das war es dann schon. Alles andere kommt nicht. Und das war natürlich jetzt auch sehr, sehr interessant, weil ich jetzt eben wieder mal Lehrerausbildungen ausschreibe. Jetzt auch eine Living Your Design-Lehrer. Und war echt spannend, weil ich gesagt habe, So wie es in der internationalen Schule ist, wer es so haben will wie in einer internationalen Schule, da kann man drüber streiten. Aber ich kann mir meine persönliche Meinung geben. Weil die dürfen schon nach Grundlagen 2. Und da ist einfach zu wenig Wissen da. Man sagt, es ist für mich PTL 1. Und dann gab es natürlich die Diskussion, sind ja keine Analytiker, die können ja gar nichts, aber die haben wesentlich mehr Ahnung als die Analytiker selber, wenn man in den Tiefgang hineingeht. Natürlich ein bisschen Transitwissen, ein bisschen Partnerschaft, ja, das ist halt nicht dabei, aber das funktierte Wissen und das Fundament und auch die Entwicklung, die ja einfach gerade in der PTL1 und die viele Übung und ich sage jetzt einmal, durch das kontinuierlich unter Anführungszeichen auch parallele Coaching da entwickelt, das ist halt schon was anderes. Naja, im Endeffekt wird dann diese Ausbildung natürlich abgehalten. Es wird natürlich jetzt auch an der internationalen Schule registriert. Aber ich finde es immer interessant, wie gewisse Dinge noch immer so verharrt sind, so festgefahren sind. Es gibt einfach Dinge, da muss man sich weiterentwickeln. Dasselbe ist natürlich jetzt auch dann, ich biete dann auch die Grundlagen 1 und Grundlagen 2 an, also heißt im Englischen Sprachen Rave ABCs und Rave Cartography. Und um das unterrichten zu können, da braucht es halt schon, sage ich jetzt einmal, die ganzen PTL 1 bis PTL 4. Ja, man kann eine Analytikerausbildung schon haben, das war schon auch das Thema der Diskussion, nur wird diese Lehrerausbildung niemals an der internationalen Schule anerkannt werden. Weil die wollen natürlich PTL 1 bis PTL 4 haben und natürlich die Professional-Prüfung. Und ich habe gesagt, das wird interessant werden, weil ich muss natürlich hier jeden aufklären und hiermit tue ich das natürlich über das Inside, dass man da nicht enttäuscht ist, weil es kostet natürlich was und dann hat man eigentlich keine offizielle Anerkennung. Und das sind so viele schräge Dinge, die hier laufen, die ich immer wieder beobachtet habe, wo ich mir gedacht habe, es wäre doch so einfach das Leben. Da braucht es keine klaren Regeln geben. Natürlich kann man auch eine kleine Version analytischer Ausbildung anbieten, nur würde das halt nicht als Ausbildung sein. Und ich habe das ja schon gehört, das heißt jetzt sogar Professional, was sehr nett ist. Aber Man könnte das doch für jeden auch anbieten, aber halt nicht sagen, da bist du jetzt zertifiziert als. Ja, weil es einfach vom Rahmen her viel zu wenig intensiv ist. Und natürlich muss man dann auch wissen, wenn man dann sagt zu den Leuten, ja, sollst du eine Lehrerausbildung machen? Ja, eh klar, Living Design kann man eh schon Grundlagen machen, aber dann zu sagen Grundlagen 1 und Grundlagen 2 und dann will man sich bei der internationalen Schule anerkennen lassen und dann heißt es, nö, ihr nicht. Das ist irgendwie schon schreibenschräg, oder? Aber wie gesagt, das sind so meine Gedanken, die ich so gehabt habe, weil ich natürlich darauf angeredet wurde, wieso Living Design nach Grundlagen 2, und dann muss man PTL 1 bis 4 fix und fertig haben, und dann muss ich noch die Prüfung haben, dann darf ich erst diese Ausbildungen machen. Ja, so eine Frechheit gab es natürlich. Und ich so, ja, ist so. Und ich halte es auch für gescheit, gerade wenn man Grundlagen 1 und Grundlagen 2 hält. Was ich hingegen nicht für gescheit halte, ist, nach Grundlagen 2, dass man hier LWI-Lehrer wird. Da sollte man wirklich, gerade wenn man hier mit Anfängen arbeitet, ganz was Fundiertes haben. Und das ist sicher durch Petal 1 möglich. Also wie gesagt, so ein bisschen historischen Rückblick auf der anderen Seite, so meine ganz persönlichen Insights über was sich da so ein bisschen im deutschsprachigen Raum tut, mit natürlich meinen ganz persönlichen Kommentaren. Und ja, Wenn ihr Lust habt, schreibt mal auch uns, was ihr so davon hält, was da jetzt gerade so läuft. Und das läuft ja schon ewig. Aber es hat sich jetzt, glaube ich, ein bisschen mehr herauskristallisiert, weil eben 2027 next door ist. Und in dem Sinne wünsche ich euch Eine wunderbare Zeit im Oktober und wer Interesse hat, bitte auf meine Webseite gehen und da sind dann auch die Lehrerausbildungen zum Schmücken. Also, bis dann!

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