HundeRunde - Profitipps vom Hundecoach· Folge 126

#126 Klein, aber oho! Der Jack Russell Terrier im Check

Mittwoch, 30. Juli 2025 · 56 min

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Shownotes

Er ist recht klein, meistens weiß mit schwarzen Flecken und hat ganz viel Energie: Der Jack Russell Terrier. Liza und Mareike stellen euch ja einmal im Monat eine bestimmte Hunderasse vor und dieses Mal geht's um den beliebten Jack Russell Terrier. Liza erklärt, welche Charakterzüge diese Rasse auszeichnet, welcher Hundesport sich eignet und ganz wichtig: Warum der Jack Russell Terrier eher kein Anfängerhund ist. Außerdem gibt's natürlich ein kleines Gesundheits-Update von Liza und ein paar Trainings-News von Taylor und Fred.

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Hunde, Hunde. Profi-Tipps vom Hundecoach. Ihr Lieben, es ist Mittwoch. Und das bedeutet wieder, wir haben eine neue Hunde-Runde für euch. Es ist schön, dass ihr mit dabei seid und dass wir die gemeinsam gestalten. Und es ist schön, dass Lisa wieder mit dabei ist. Hallöchen. Halli, hallo. Magst du uns ein kleines Update geben, wie es dir so geht aktuell?

Ja, also es wird immer besser. Ich bin jetzt immer noch im Bett. Und nehme die Podcastfolge auch im Bett auf. Das wird sicherlich auch noch im Moment so bleiben. Aber für den Alter kommen einfach immer mehr Funktionen wieder hinzu. Ich kann mittlerweile länger sitzen und länger stehen. Und bin fleißig mit der Physiotherapie am Arbeiten.

Dass der Fuß wieder besser wird, der macht am meisten Potenten. Das ist auch schön. Dass der Fuß wieder besser wird, der macht am meisten Probleme. So die Muskelverspannungen durch das falsche Laufen, das macht mir echt Probleme. Aber sonst geht es insgesamt voran, auch wenn es sehr langsam ist und sehr lange dauert.

Ich hoffe einfach darauf, dass irgendwann so ein Schnips kommt und auf einmal so viel wieder kann. Man denkt, wie ist das denn jetzt passiert? Das hat schon mal, dass auf einmal über Nacht 15 Minuten drin waren, auf einmal länger sitzen, länger stehen waren. Weil der Körper es auf einmal konnte. Und ich hoffe einfach, dass es jetzt eher im Stunden- oder Tagestag wieder funktioniert.

Ja, vor allem, ich glaube halt, was dann auch irgendwann an so einer Stelle vielleicht auch wieder frustrierend ist, wenn es dann halt doch mal wieder ein paar wenige Minuten sind, ne? Ja, genau, tatsächlich war am Wochenende meine Spiegeleltern da. Und das war einfach sehr anstrengend, dass ich doch sehr viel oder ein bisschen länger gesessen und gestanden hab.

Das hab ich dann auch gemerkt. Und dann war der Montag nach dem Wochenende, war dann schon echt so ein Tag, wo ich das gemerkt hab. Ich dachte, ey, was ist sehr anstrengend gewesen? Heute ist mehr Pausen angesagt und lag dann doch wieder mehr und hab dann auch noch mal eine Schmerz-Tablette genommen.

Man merkt das dann schon, aber ich glaube, das ist normal. Das haben auch alle gesagt, noch sehr lange begleiten. Das wird immer mal so sein, dass einfach einen Tag sauanstrengend ist und man wieder einen Tag danach mehr Ruhe braucht. Ja. Normalerweise renne ich doch mit Volldampf durch. Ich kenne gar nicht das.

Ist so, ja, dass du Ruhe machen musst. Ja, ja, gut, das ist natürlich für dich etwas schwieriger, das stimmt. Aber vielleicht ist es ja auch mal ganz schön und vielleicht gewöhnt es dich auch so ein bisschen dran, dass auch Ruhe mal ganz nett ist. Ja, das will mir jeder einreden, dass das eigentlich doch ganz gut ist.

Ich weiß das noch nicht. Ich werde euch berichten. Nein, ist ja auch okay. Ist ja auch okay, dass du so viel Tatendrang trotzdem hast und unbedingt zum Beispiel diesen Podcast aufzeichnen möchtest, damit du was zu tun hast. Also, es freut mich ja auch, hab ich ja auch was davon. Ja, ein bisschen aktiver bei Insta bin ich ja jetzt auch wieder.

Ja. Nämlich schon mal mitweise aus Stories aus dem Bett. Wollte ich jetzt irgendwie ungernet drehen. Das sieht auch alles unvorteilhaft aus, muss man ehrlich sagen. Aber jetzt, wenn ich schon auf dem Stuhl sitze und mein Sitztraining mache, dann dachte ich, kann man das auch echt ganz gut machen. Und jetzt kann ich auch öfter mal wieder mit Fred was machen.

D.h. da werden wir schon auch noch mal ein paar mehr Fotos und Video und einen Blicke jetzt kommen, weil ich wieder mehr machen kann. Und deswegen euch natürlich auch wieder ein bisschen mehr mitnehmen kann. Was würdest du sagen, wo hakt das gerade bei Fred oder ist der gerade ein vorbildlicher Schüler?

Bei Fred hatte es gehakt, der war zu groß für seine Box, um dann nachts drinnen zu schlafen. D.h. der passt da gut rein, der geht da auch nach wie vor sehr gerne rein, aber der dreht sich ultra gerne auf den Rücken. Und dann haben Arme und Beine an diesen Netz von dieser Box immer geschabt. Ja. Das hat mich wahnsinnig gemacht.

Und jetzt haben wir dem so eine Madratze hingelegt. Und jetzt hat er einfach mehr Platz. Und das ist aber einfach ein lauter, unruhiger Schlefer. D.h. der dreht sich nachts wirklich ein paar Mal, gar nicht so, dass der uns unbedingt wach macht, aber man wird halt dadurch wach. Und seine Marotte ist tatsächlich, dass er so gegen 1,5,2 wach wird und gerne was trinken möchte.

Hm. Trinken und Pippi machen. Und jetzt sind wir gerade dabei, so ein bisschen ihm das auszutreiben. Und dann weißt du aber irgendwie nicht so richtig, ja, muss der vielleicht wirklich mal? Und passiert jetzt hier vielleicht gleich ein Unglück, weil, ja, das ist in letzter Zeit einmal passiert. Ähm, ein einziges Mal, da hab ich immer gesagt, "Nee, jetzt machen wir's nicht, Steffen, dann auch nee, jetzt hör mal auf und leg dich hin."

Und irgendwann hörten wir's nur plätscher, plätscher, plätscher. Da hat er uns halt ständig gesagt, ich muss mal. Wir haben gesagt, nee, du musst jetzt hier auch mal üben, durchzuschlafen, das war halt richtig doof. Deswegen bin ich da jetzt ein bisschen sensibel. D.h. wenn er häufiger als zwei, drei Mal unruhig ist und kratzt und macht, dann stehe ich schon auf und gehe noch mal mit ihm raus.

D.h. das ist vielleicht das, wo wir gerade am meisten daran arbeiten, dass die Nächte nicht ruhiger sind, weil sonst sind sie mittlerweile echt ruhig, aber dass es da ans Durchschlafen zu denken ist. Ans Durchschlafen, ja, das ist, wäre ja herrlich, ne? Ja, das wäre schon echt nicht schlecht. Mich stört's natürlich aktuell nicht so, weil ich zu Hause bin.

Ich kann natürlich morgens länger schlafen oder hab jetzt am Tag nicht so viel Belastung. Wenn er arbeiten muss, der hängt dann natürlich durch, ne? Ja, kann ich mir vorstellen, definitiv. Ja, das ist irgendwie doof. Aber das ist vielleicht das, was uns so am meisten unter den Fingernigeln brennt. Und sonst, wie ich das schon in den Stories vor kurzem geschrieben hatte, üben wir gerade auch noch mal am Rückruf und in der Leintführung viel an so jagdlichen Sachen.

Da übt natürlich Steffen sehr viel daran, das sind so gerade die Themen. Ja, Rückruf ist auch gerade ein riesiges Thema bei Taylor. Oh ja, hat sich's verlernt, vergessen? Nee, nicht verlernt, nicht vergessen. Sie weiß das ganz genau, du merkst ja auch, die Ohren drehen sich ja, zum Beispiel, ne? Aber glaubst du, da wird irgendwie nur, da wird man mit der Foto gezuckt?

Nee, überhaupt nicht. Also, die ist gerade sehr in ihrer... Im Außen. Ich hab gelernt, das muss man immer alles positiv formulieren. Sie ist sehr im Außen. - Sie ist sehr im Außen, ja. Ja, definitiv. Rückruf ist echt gerade nicht so doll bei ihr, muss man wirklich sagen. Also, wenn sie kaputt ist, dann kommt sie auch so.

Aber wenn sie gerade praktisch in ihrer Energiefase ist, wo sie meint, sie erkundet jetzt hier die Welt und nicht, man erkundet mit ihr die Welt, dann hast du keine Chance, aktuell geht halt gerade einfach nicht. Okay. Und dann heißt es für Sie, erst mal wieder Schleppleine? Ja, also, Freilauf sowieso machen wir einfach nicht, aber wir haben ja zu viel Feld und sie auch einfach, ja, auch einen Jagdtrieb und so weiter.

Und da haben wir ja noch nicht so krass intensiv dran trainiert, dass wir einfach da momentan an Freilauf einfach eh noch nicht denken mit ihr. Und dann jetzt mit dem Rückruf sowieso nicht, der gerade nicht funktioniert. Und ja, deswegen Schleppleine auf jeden Fall, also ist dran. Und aber tatsächlich, das stört sie auch überhaupt nicht so.

Sie ist jetzt auch nicht so die, die die voll reinberettet in die Leine, wenn es schön ist auf jeden Fall, aber trotzdem so, ne? Also, manchmal immer wieder auf dem Spaziergang, immer natürlich rufen wir sie auch zurück und so. Und das klappt dann auch mal ganz gut. Aber manchmal musst du auch echt dann holst, jagst du diese Schleppleine halt wieder rein und bis sie dann ja bei dir ist, dann sind ja auch diese drei Sekunden schon wieder vorbei.

Aber man muss ja konsequent bleiben. Das stimmt allerdings, sonst brauchen wir es auch gar nicht machen, ne? Nee, nee. Und dann halt im Garten klappt es mittlerweile schon mal, also zu Hause, im Haus ist okay, so, da kommt es halt drauf an, was sie da gerade macht, wenn sie zum Beispiel Futter kriegt, sie davon dann abzurufen, ist natürlich auch noch sehr, sehr schwer so, ne?

Aber probieren wir trotzdem auch immer mal wieder. Aber ansonsten im Haus klappt das eigentlich schon ganz vernünftig. Im Garten klappt es okay, würde ich sagen. Und draußen ist so, na ja, ein bisschen schlechter als okay. Aber das war auch alles schon mal besser. Aber es liegt halt eben daran, dass sie halt einfach gerade die Welt selber erkunden möchte, und das ist ja auch okay.

Jetzt kommt mal eine Lieblingsausrede für pubertierende Hunde. Die Hormone. Die Hormone, die Kicken gerade, die machen gerade ein bisschen unruhig. Ja, es ist wirklich, also das ist wirklich sehr fasziniert, weil du siehst ja wirklich, ne? Du siehst ganz genau in dem Moment, die Ohren drehen sich, sie hört dich ganz genau, und du siehst auch in ihr Blick, dass sie ganz genau weiß, was sie tun soll.

Siehst du auch den Mittelfinger, den sie strecken? Ja, den sieht man auch, den sieht man auch, definitiv. Über den kann man sich am meisten aufregen, ne? Ja, das ist wirklich, das ist so unfassbar, wie du ihr ansiehst. Und dann dreht sie nur diesen Kopf um und läuft in die andere Richtung. Und du denkst nicht so, okay, la, du kleine ...

Du kleine Miststücke. Du kleine Scheißding. Ich glaube, das fühlt jeder. Ja, so ist es halt auch, ist ja auch okay. Es gab ja auch Phasen, wo das alles schon ganz gut funktioniert hat, und es wird auch wieder besser funktionieren. Das ist die Phase, wo Madame halt nicht so auf den Rückruf hören möchte.

Aber ansonsten muss ich echt sagen, bis auf den Rückruf tatsächlich, hat sie nicht so viel vergessen bisher, toll, toll, toll. Ja, ist cool. Das heißt ja auch nicht, dass Hunde das wirklich vergessen sagt, man ja auch immer so, die testen halt ganz gerne, ne? Die testen ihre Gänzen, die testen ihre Regeln, die testen, wie konsequent Hundehalter, Hundehalterinnen sind.

Und das ist ihr gutes Recht, das sollen sie bitte auch, dann können sie halt ihren Stand festigen oder einfach ihre Regeln durchprügeln und viele Hunde schaffen, Regeln durchzuprügeln, wo man sich wundert, dass das in Ordnung ist. Aber wenn das die Menschen zulassen, dann muss man sagen, hat der Hund doch alles richtig gemacht.

Von daher finde ich immer total gut, dass getestet wird, weil dann kann auch nur der Mensch auf die Probe gestellt werden. Und es kann geguckt werden, in welcher Konstellation man gut zusammenlebt. Da testen Pubertät, Hormone, alles gut und richtig. Ja, vor allen Dingen, sie hat halt auch gerade wieder so eine Phase, wo sie sehr viele Sumis am Abend halt hat, ne?

Oder was heißt viele, aber auf jeden Fall wieder welche hat. Und so halt dann wirklich wieder ihre fünf Minuten hat, wo sie so durchs Wohnzimmer pässt, wo man sich so denkt, oh, Taylor, das war doch alles schon durch, warum noch mal? (Lachen) So, aber ... - Taylor und Fried dürfen sich nicht unterhalten.

Das kann nicht noch mal passieren. Ja, ja, und dann ... - Zum Glück am Abend, nein. Ja, aber das war auch weg, ne? Das kam jetzt leider noch mal wieder. Ich hoffe, dass das auch schnell ... - Nee, ich denk ... ... nur eine Phase ist. - Das ist nur eine Phase ist. Und dass dann halt das auch wieder schnell vorbeigeht.

Aber da ist sie so ausgeflippt. Und ich finde, du merkst halt wirklich, also bei Jungenhunden, dieses wirklich nach Mühde kommt Doof. So, ich find das merkst du ganz extrem. Vor allen Dingen bei Taylor merk ich das ganz extrem. Ich hab sie ins Geschirr gepackt. Weil ich sie dann halt besser händeln kann sozusagen, weil ich dann besser nach ihr greifen kann.

Und dann hab ich gesagt, pass auf, Roland. Wenn du jetzt meinst, hier mir so zu kommen, dann machen wir jetzt mal Deckentraining, wie wir es früher gemacht haben. Dann hab ich sie nämlich auch immer ins Geschirr gepackt, damit ich sie auch besser greifen kann, wenn sie von der Decke runtergeht. Und das haben wir dann wieder gemacht.

Und das fand sie gar nicht toll. Sie hat sich rebelliert am Anfang. Und ich so, äh, äh, du bist eh müde, Mausie, ich weiß das. Aber du blickst dich jetzt hierhin. So, und dann ging das dann Gott sei Dank, na ja, so eine viertte Stunde, bis sie sich hingelegt hatte. Und dann war es auch okay für mich.

Sie musste jetzt nicht unbedingt einschlafen, aber sie sollte halt einfach runterkommen. Und es war auch ja relativ warm. Und dann liegt sie halt nicht gerne, also wir sagen ja zu Decke, also zum Körbchen sagen wir auch Decke. Da liegt sie dann halt nicht gerne drin, weil sie einfach zu warm ist, so.

Und dann war es für mich okay. Dann hat sie sich halt auf die Fliesen im Flur gelegt und war dann halt auch ruhig, so, ne? Aber wirklich, wie die da durchgepäst ist, vom Sofa zu Sofa gesprungen und was weiß ich alles und nicht so, äh, äh. Nee, so nicht, Taylor. So auf gar keinen Fall. Ich kann es dir richtig vorstellen.

Ja, ja, die hat schon Energie, definitiv, so ist nicht, ne? Aber ich glaube, das kennt ... Das kennt ihr alle halt wahrscheinlich von euren Hunden auch. Also, es gibt, glaube ich, ganz wenige, die sagen so, "Oh, ich hab so einen richtigen Langweiler, der macht gar nix." (Lachen) Und jeder, der einen energierreichen Hund hat, wünscht sich manchmal so eine Schlaftablette.

Und jeder, der eine Schlaftablette zu Hause hat, wünscht sich einen energiegeladenen Hund. Das ist auch schon immer so gewesen. Ja, man will ja immer das, was man nicht hat. Ich find ja, Energie auch schön. Die darf das ja auch rauslassen. Die soll sie ja auch. Da darf sie auch mal ... - Aber halt nicht immer.

Aber halt nicht immer, genau, nicht abends. Wenn ich einen Film gucken möchte oder eine Serie gucken möchte, dann soll sie bitte einfach auch da ruhig rumliegen. (Lachen) Ist das denn zu viel verlangt? - Ich finde ja nicht. Taylor sieht das gerade anders. (Lachen) Ich weiß noch nicht, auf welche Seite ich mich gerade schlagen sollte.

Ach ja, ich glaub auf gar keine. Bleib in der Mitte. - Ja, du bleibst in der Mitte, sehr gut. Ihr Lieben, wir haben euch ja versprochen, dass wir versuchen, immer so einmal im Monat eine Rassenfolge aufzunehmen. Und tatsächlich, Lisa, du wirst es nicht glauben, trotz deiner Krankheit, wir werden das hinkriegen.

Ja, ich bin ... also, Mareike, ich hab's nicht anders von dir erwartet. Also, ich bin echt erstaunt. Also, die Folge kommt dann jetzt, glaub ich, ja, dann am Mittwoch natürlich raus. Wir zeichnen gerade am Montag auf. Also, wir kriegen das hin. Das ist schon der Dreißigste. Also, wir haben's noch geschafft im Juli.

Richtig gut. Aber, wir hatten ja vor allen Dingen eine Aufgabe auch an euch gestellt. Und wir brauchten ja irgendwie noch so einen schönen Namen. Weil irgendwie Rassenfolge klingt jetzt irgendwie ein bisschen unsexy, dachten wir uns. Und wir haben ganz, ganz viele Vorschläge von euch bekommen. Vielen, vielen Dank an dieser Stelle, auf jeden Fall.

Und wir haben uns natürlich Gedanken gemacht. Also, ein, zwei Favoriten. Also, vor allen Dingen Lisa hatte ein, zwei Favoriten. Und ich würde sagen an dieser Stelle, Lisa, verkündet du doch mal, wie zukünftig die Folgen über die unterschiedlichsten Hunderrassen bei uns heizen werden. Ja, wir haben uns für den Kulnam "Wuffologie" entschieden.

Und zwar die Wissenschaft des Hundes. Und in diesem Fall die Rassekunde für Hunde. Wuffologie, wir haben uns gedacht, kreativ ist mal was anderes. Fanden wir beide irgendwie ganz witzig und ganz passend. Und genau, deswegen wird es dieser Name werden. Wir freuen uns sehr. Ich hoffe, euch gefällt der Name auch.

Wenn ihr Einwände habt, dann ist es jetzt zu spät. Ich wollte gerade sagen, dann schweigt es für immer. Richtig, wie bei der Hochzeit, sehr schön. Lisa, welche Rasse nehmen wir uns denn heute vor? In welcher Sektion und Gruppe und so weiter befinden wir uns denn heute? Genau, also wir sind ja heute in der FCI-Gruppe 3.

Das sind grundsätzlich ja die Terrier. Und die unterscheiden sich natürlich auch in verschiedene Sektionen. Und zwar sind das einmal die Niederläufigen Terrier. Es sind einmal die Bullartigen Terrier. Es sind einmal die Terrier vom Typ "Teu" und die Hochläufigen Terrier. Und da haben wir uns gedacht, nehmen wir uns doch mal den, ich würde mal fast meinen, den bekanntesten vielleicht aus dieser ganzen Terrier-Sektion raus.

Und das ist der Jack Russell Terrier. Ich weiß, es gibt unfassbar viele Terrier. Um nur mal so ein paar Namen zu nennen, der Fox Terrier. Der Jack Russell Terrier, der West Highland Terrier, der Deutsche Jagd Terrier. Dann gibt es natürlich die ganzen Bull Terrier, die American Stuff, Staffordshire Terrier.

Dann gibt es die Englischen Teutier Terrier, Yorkshire Terrier. Also, da gibt es wirklich unfassbar viele, wo ich jetzt wahrscheinlich die Namen gesagt habe, wo fast jeder schon ein Bild vor Augen hat. Und nicht, dass so trotz dachten, Marike und ich uns der Jack Russell ist irgendwie fast so der ...

ein bekannteste, würde ich jetzt mal sagen. Ja, und auf jeden Fall der vielleicht auch, der in vielen Mischlingshunden irgendwie mit drin steckt. Oder so, also gefühlt jedenfalls. Ja, und der irgendwie auch zumindest in Hannover, würde ich meinen, an jeder dritten Ecke sieht man einen Jack Russell Terrier.

Aber da muss man sagen, früher fand ich, war das viel, viel häufiger. Da hat man diese Jack Russell Terrier wirklich an jeder Ecke gesehen. Es ist ein bisschen weniger geworden, ich glaube, weil viel aufgeräumt worden ist, um diese Rasse. Das wollen wir heute auch noch mal tun. Und man sieht sie deswegen vielleicht nicht mehr ganz so häufig sieht.

Aber ich finde schon, es ist eine Rasse, die uns sehr häufig begegnet. Ja, sieht ja jetzt auch ganz niedlich aus mit diesem kleinen Schlappöhrchen. Da ist ja auch eher ein kleinerer Hund. So vermeintlich vielleicht ein Anfängerhund dadurch gewesen. Vielleicht klären wir sicherlich heute noch drauf. Aber vielleicht magst du ja uns erst mal erzählen, wo die Rasse denn so ihren Ursprung hat.

Und wofür die eigentlich mal gezüchtet worden ist, was so die Aufgabe ist. Genau, also Jack Russell Terrier wurde im 19. Jahrhundert in England gezüchtet und speziell für die Jagd. Insbesondere für die Fuchsjagd, aber auch für unter die Erde. Das heißt, sein Hauptjob war eigentlich, Füchse oder auch den Dachs in seinem Bau aufzuspüren, zu stellen.

Und dort durch Lautgebungen, also durch vermehrtes Bellen, zu verbellen oder auch zu stellen, sodass dann der Jäger sozusagen über dieses Bellen hört, wo der Terrier eben sitzt. Und dann den Fuchs oder den Dachs in seiner Höhle stellen kann, rausholen kann und erlegen kann. Dabei muss der Hund eben sehr selbstständig denken, in sehr enge Röhren rein, ausdauernd und mutig sein.

Weißhemmend sein, also er darf nicht beißen, er soll eben nur verbellen. Und das sind natürlich Einschaften, die sich bis heute eben seinem Wesen ordentlich verankert haben. Bis heute dieser Jagdinstink wirklich bei den Mais, denn sehr, sehr, sehr ausgeprägt ist. Und ja, deswegen, sie als Familienhund natürlich geeignet sind.

Aber man schon auch wissen muss, was für eine Rasse man dort sich angelacht hat. Ja, jetzt würde mich ja interessieren, da das ja nun mal ein Jagdhund ist, hatten Doh und Steffen auch darüber nachgedacht, Jack Russell zu holen? Nein, weil wir schon darüber gesprochen haben, was für ein Jagdhund wir brauchen, beziehungsweise für was ihn Steffen einsetzen möchte.

Und da kam der Jack Russell tatsächlich einfach nicht zur Auswahl. Es war einfach nicht geeignet für die Art der Jagd, die Steffen mit dem Hund machen möchte. Wie hat sich denn das Ganze verändert? Also, er wird ja vermutlich, meine Vermutung jetzt zumindest, jetzt gerade nicht mehr so unbedingt für die Jagd eingesetzt.

Er ist eher so ein bisschen zum Familienhund geworden über die Jahre, oder? Na, ich daue, da spaltet sich das Lager, also es gibt schon echt. Und ich bin ja jetzt in der Bubble so ein bisschen drin, was so Jagdhunde angeht. Dort werden die Jack Russell Terrier und die deutschen Jagdterrier schon noch sehr, sehr häufig verwendet.

Und da sind es wirklich ausgesprochene Jagdhunde. Man findet sie halt auch immer häufiger in so Familienhaushalten, wo sie einfach als in Anführungsstrichen normaler Familienhund gehalten werden. Und das ist sicherlich auch völlig in Ordnung, wie gesagt. Man muss halt einfach nur wissen, was man dafür ein Charakter hat und was man da im Zweifel auch für einen willigen Hund hat.

Und damit man gut mit ihm arbeiten kann und eben nicht so ein, ich nenn es jetzt mal ganz plakativ, kleffenden Hund an der Seite hat. Weil ich glaube, das Bild haben sehr viele vor uns vor Augen. Oh ja, definitiv. - Oh ja, genau. Kennen wir, glaube ich auch, ich finde, der Jack Russell ist ja auch in so vielen Serien oder Filmen, weißt du?

Und da wird er ja auch immer einfach so als ... Ja, die kleine ... - Wecken ist etwas. Ich wollte grad sagen, in Anführungsstrichen die kleine, kleffende Töle dargestellt. Ja, hast du reicht. Dann lass uns doch mal, du hast jetzt die Charaktereigenschaften schon mal ein paar Mal angesprochen. Lass uns doch da ganz explizit mal draufschrauen.

Was würdest du denn den Charakter so generell eines Jack-Russells beschreiben? Also, ich finde, in erster Linie ist er eben sehr temperamentvoll. Er ist sehr energisch. Er ist sehr fröhlich aber auch sehr selbstbewusst und mutig. Muss er ja einfach auch sein. Ich finde, er ist sehr lernfähig mit, aber das ist ganz wichtig, mit sehr eigenem Kopf.

Das heißt, er will schon lernen, aber man muss schon mit ihm Kompromiss eingehen, dass der schon auch sagt, oh, nee, aber ich hätte gerne, das sitzt nicht im 90 Grad, sondern in 75 Grad. Das heißt, so ein bisschen Zusammenarbeit und ein bisschen eigenem Kopf sollte man diesem Hund schon lassen. Er ist sehr bewegungsfreudig und aber auch verspielt.

Das heißt, er braucht sehr viel körperliche und geistige Auslassung. Und ich glaube, das ist das, was oftmals vernachlässigt wird. Dass das eben ein Hund ist, der körperlich sich wirklich sehr viel bewegen will. Auch wenn er klein ist, auch wenn er verhältnismäßig kleine Beine hat, der braucht Bewegung und Auslassung.

Also ... - Insozialverhalten, ja. Also würdest du sagen, Jack Russell sind schon auch mal so ein bisschen stur? Ja, auf jeden Fall. Okay. Aber sind sie damit dann auch schwer erziehbar? Oder würdest du sagen, man muss eben Kompromiss eingehen, dass das sitzt dann nicht in 90 Grad, sondern in 75 Grad ist?

Ja, genau, das ist das, was ich damit sagen wollte. Und ich glaube überhaupt nicht, dass die nicht wollen. Ganz im Gegenteil, die wollen, aber die sind halt eigensinnig. Und noch mal, das ist das, was sie gezüchtet worden sind. Die müssen eigenständige Entscheidungen treffen, die müssen eigenständig entscheiden, gehe ich in den Fuchsbau rein?

Ja oder nein? Da ist kein Herrchen, kein Frauchen im Hintergrund, die sagt, ja, dann sollst du jetzt bitte reingehen. Das entscheidet dieser Hund ganz alleine für sich. Und das ist etwas, was genetisch sehr tief verankert ist. Das heißt also auch für die normalen Familienhunde, das sind einfach Hunde, die sehr eigenständig sind, im Zweifel sehr stur, aber sehr gerne lernen wollen.

Deswegen muss man da vielleicht manchmal so ein Kompromiss eingehen. Okay, jetzt hatte ich dich unterbrochen. Du wolltest eigentlich weitermachen mit ... Sozialverhalten. - Sehr gut. Hab ich mal so ein bisschen Tiermensch und Kinder unterteilt. Also andere Tiere. Da noch mal der Hinweis, Achtung, Jagdtrieb ausgeprägt.

Auch noch mal hier ganz deutlich zu sagen. Sonst, was so andere Hunde angeht und Artgenossen, da würde ich gerne nachher noch mal ganz ausführlich draufzusprechen. Weil da gibt es nämlich was, worauf man genauer gucken muss. Und sonst sind Katzen, Kleintiere, nur mit Gewöhnung, aber mit Vorsicht zu genießen.

Das muss man an der Stelle schon einmal sagen. Menschen gegenüber ist der Jack Russel meist sehr freundlich, sehr verschmust, aufgeregt. Aber und vielleicht auch manchmal aufdringlich, weil er irgendwie Aufmerksamkeit möchte. Aber dabei sehr oft sehr nett zugewandt. Kindern gegenüber ist sehr gut verträglich.

Allerdings muss man auch sagen, je größer das Kind, je besser für den Hund, je kleiner das Kind, desto eher kann da auch noch mal so ein bisschen ... Ja, ich will nicht sagen, der Jagdinstinkt durchkommt. Aber schon so dieses Jagdähnliche Verhalten. Mhm. Ja, ja, ja. Würdest du denn sagen, dass man frühzeitig, also soll man ja eh, aber frühzeitig mit der Sozialisierung bei dieser Rasse anfangen muss?

Weil du hast ja gesagt, kommen wir später noch mal drauf zu. Aber mit anderen Hunden und Katzen und so weiter, hm? Ja, eine frühe Sozialisierung entscheidet für ein gutes Sozialverhalten. Also das ist ganz wichtig, das gilt aber auch für jede Rasse. Also da ist er nicht anders zu bewerten als jegliche andere Hunderasse.

Das heißt, man muss sich immer überlegen, was man haben will. Wenn ich jetzt für uns so spreche, wenn Jack Russell bei uns sozusagen landen würde und leben würde, dann müsste man mit ihm trainieren, dass er Ali ziegen nicht jagt, Bedi Hühner nicht jagt und Benin Carter nicht jagt. Kinder haben wir jetzt nicht, deswegen wäre das jetzt mit kleinen Kindern, zumindest in unserer kleinen Hofbubble hier nicht so entscheidend.

Viele Freunde, viele Nachbarn, die kleine Kinder haben, das heißt auch kleine Kinder, das ging jetzt so gut bekloppt, aber müssten wir trainieren. Und so, glaube ich, muss jeder für sich selber entscheiden, was habe ich und was ist der Alltag mit Hund? Lebe ich nicht mit anderen Tieren zusammen, ist vielleicht das Training mit anderen Tieren, zwar nicht ganz unwichtig, aber nicht so wichtig, wie wenn Tiere täglich sozusagen zum Alltag gehören.

Das heißt, man muss einfach immer überlegen, was brauche ich für meinen Hund in der Sozialisierung, weil welches Verhalten will ich später sozusagen als gefestigt und normal haben, ohne jeden Tag wieder drauf trainieren zu müssen. Mhm. Michael Fried hat noch nie in seinem Leben oder selten mal Pferde gesehen.

Ja, Taylor schon. Ja, je ich jetzt täglich an irgendwelchen Feldern vorbei, wo Pferde stehen, dann ist das deine tägliche Sozialisierung, weil du willst ja da ordentlich dran vorbeikommen. Ist du vielleicht Pferdemädchen oder Pferde-Junge, dann ist das vielleicht auch absolut sozialisierungswert, weil du brauchst das im Alltag, dass dein Hund ordentlich neben dem Pferd läuft oder zumindest damit auf dem Reiterhof ist.

Für Fried völlig unrelevant, weil wir keine Reitermenschen sind. Deswegen ist Pferd und Reiten für uns ja völlige Nebenbaustelle. Und so das, was ich damit sagen wollte. Ich bin ja auch gar nicht tatsächlich, aber bei uns auf den Feldwegen und so weiter, da kommen durchaus mal Pferde entgegen. Oder bei uns im Dorf, wo Taylor ist, sind halt auch einige Pferdewiesen.

Und Taylor ... Das ist so lustig. Das wird gut. Ich sag immer, sie ist positiv neugierig, positiv naiv. Und presst halt auch immer dann so ein bisschen nach vorne. Und ist halt immer sehr interessiert. Aber sie ist gleichzeitig auch dann immer sehr schisserig unterwegs. Und hüpft dann doch mal wieder schneller zurück.

Und noblich hatten wir in die Situation, dass tatsächlich die Pferde sie irgendwie auch super spannend fanden. Und zum Zaun sozusagen hingekommen sind. Da hatte sie dann natürlich auf einmal Megapanik. Und ist halt wieder so zurückgesprungen. Hat sich dann so kurz so, ich würde sagen so 20 Sekunden so, hinter meinem Freund so ein bisschen versteckt.

Danach hat sie dann aber wieder diese positive Neugier erfasst. Und dann hat sie versucht, die zum Spielen aufzufordern. Das sah so lustig aus. Ja, und ich so nehm mal sie, die sind eindeutig ... zu groß. Ganz niedlich. Fred hat gestern versucht, wie heißt sie? Das komme ich auf mir. Unsere eine Ziege. Ich gart einen Glick aus, Mia zum Spielen aufzufordern. Das heißt, er ist richtig vorne runter gegangen, poh hoch, hat mit dem Schwanz gewedet. Ich habe auch nur gesagt, Moisir, das ist ganz süß, aber die wird nicht mit ihr spielen. Pustekuchen ist auf einmal Mia an den Zaun gekommen und hat richtig mit ihm Nase an Nase geschnuppert. Und wir dachten auch, was ist denn jetzt hier los? Sie hat zumindest auf die Spielerforderung jetzt nicht ignorant

reagiert, wie alle anderen ziehen. Sie ist an den Zaun gekommen und hat mit ihm Nase an Nase geschnuppert. Du kannst nicht verstehen, wie glücklich Fred war. Das glaube ich. Das glaube ich. Also, das war schon echt sehr, sehr niedlich. Ja, da bin ich auch gespannt. Wenn wir die beiden mal aufeinander loslassen, also die beiden haben sich ja schon mal ein paar Mal gesehen, Taylor und Fred, aber sind natürlich in unterschiedlichen Kursen. Also so häufig sehen sie sich jetzt auch nicht.

Das stimmt ja jetzt durch meinen Ausfall, natürlich einfach gar nicht mehr gesehen. Ne, aber sie saßen schon mal sehr lange beieinander und Taylor fand es glaube ich gar nicht gut, dass ich Fred so lange geschmust habe. Das geht ja auch gerade. Ne, da musst du ja aber auch durch. Ja, da musst du ja aber durch. Ja, das stimmt. Ja, hast du recht. Na ja, gut, zurück zum Jack Russell.

Man driftet immer so gerne ab und redet über seinen eigenen Hund, ne? Ja, das geht leider auch sehr schnell, vor allem, wenn da gerade immer so viel passiert. Wahrscheinlich wird das in ein paar Jahren auch wieder anders klingen. Ne, glaube ich nicht. Ne? Ich rede jetzt immer noch gerne über die Großmutti. Ja, gut, das stimmt. Ich rede auch immer noch gerne über das G. Sagt einfach, das ist auch in Ordnung, weil der eigene Hund ist immer der Beste. Natürlich. Da hab ich immer gesagt und das bleibt auch so. Eben und das geht euch wahrscheinlich auch so und vor allem, wenn ihr einen Jack Russell habt, dann geht euch das wahrscheinlich gerade sehr so. Endlich reden sie mal über meinen Hund. Ja, genau so. Eben. So, jetzt hast du ja gesagt so mit anderen Hunden,

schwierig. Was meinst du denn damit ganz genau? Also na ja, schwierig würde ich das jetzt vielleicht nicht nennen pauschal. Das klingt jetzt ein bisschen zu doll, nenne ich es mal. Aber man muss schon sagen, der Jack Russell ist, was so andere Hunde angeht, vielleicht nicht der sanfteste Spieler. Will meinen, dass der ja eben doch der Selbstbewusst ist und doch so ein bisschen so ein Hau drauf manchmal sein kann und das kann manchmal zu Schwierigkeiten führen. Ja. Genau.

Warum? Er hat eben eine sehr forsche Körpersprache, einen direkten Blick und eine hohe Reaktivität. Also, um das mal in Bildern irgendwie zu packen, viele Jack Russell rennen direkt in Hundebegegnungen rein und bremsen wirklich irgendwie gefühlten Millimeter vor dem anderen Hund. Die gucken direkt an. Die haben nicht so einen sanften Blick, der mal zur Seite geht, nicht so beschwichtigendes Verhalten. Die stehen einfach oftmals sehr stockesteif da und wirken damit sehr provokativ. Und ein Hund, der vielleicht selber etwas provokativ ist, der sich selber vielleicht leicht reizen lässt oder der vielleicht selber etwas unsicher ist, der kann natürlich auf so provokative Hunde, die da einfach mit Gewitter in so eine Hundebegegnung reinrasen und dann auch noch direkt gucken

und dann auch noch so eine relativ steife Körper Haltung haben, vielleicht jetzt auch nicht mit dem besten Verhalten reagieren. Der Russell Terrier neigen eben auch dazu, Frontal ohne Abstand eben wirklich rein zu rasen. Ganz oft wählen sie dabei dann auch noch und sind körperlich eben sehr präsent. Das ist das, was ich gerade schon gesagt habe und das wirkt dann eben auch sehr unfreundlich. Also, ja, das ist, das ist mein, ich nehme die jetzt wirklich mal im Schutz. Das meinen die oftmals gar nicht so. Das ist einfach deren Art, aber das kann eben oftmals sehr schlecht ankommen. Ja, was würdest du denn Halterinnen und Haltern empfehlen mit einem Jack Russell, wenn sie so, ja sagen wir mal so die ersten Hundebegegnungen so vor sich haben. Sind ja auch manchmal

ungeplant. Ja, also da muss man sagen, ich würde meinen Hund niemals auf eine Hundeviese stecken, ihn ableihen und sagen, du machst das schon. Auf gar keinen Fall, ich würde immer gezielte Hundebegegnungen haben und ich würde mir Hundebegegnungen raussuchen, wo ich weiß, dass das ging über, vielleicht mit meinem Jack Russell in Anstrichen klarkommt, der eben vielleicht jetzt nicht ein Chameur ist, der eben wie gesagt, wie so ein Gewitter reinrast, der vielleicht noch bellt, der dann rutenmäßig, körperhaltungsmäßig sehr steif ist, der provokant wirkt, das aber gar nicht so meint und das ging über, aber ganz gut wegatmen kann und trotzdem diese versteckte Spielaufforderung erkennt und sagt alles klar, ich mache trotzdem mit. Ich würde das nicht mit einem Hund ausprobieren,

der selber vielleicht nicht so ganz Spiel erfahren ist oder selber manchmal nicht so ganz weiß, wie er auf andere Hunde wirkt. Weil das kann eben dann wirklich zu Missverständnissen führen und diese Missverständnisse würde ich tunlichst vermeiden. Also nicht einfach auf so eine Hundeviese werfen, den Hund kommunizieren lassen und sich zu denken, ja ja, die Regeln das schon unter sich nein, gezielte Hundebegegnungen, gezielte Hundekontakte, dosierte Hundekontakte, das heißt nicht eine Stunde spielen lassen, weil das haben wir ja auch schon so oft gesagt, nach einer Stunde ist meist der Drops gelutscht, Hunde sind müde, Hunde werden zu doll irgendwann, weil sie nicht mehr können, weil sie dann fahrig werden, das heißt eine viertel Stunde mal wegen 20 Minuten schönes

spielen reicht völlig aus. Außer es ist der Hund, weiß ich nicht, von Nachbarn oder von Familie, wo der Hund gelernt hat, einfach längere Zeit gemeinsam zu verbringen. Das ist natürlich was anderes. Aber ich rede jetzt wirklich von den gezielten Kontakten, da sieht der Hund sich vielleicht alle zwei Wochen einmal, man macht lieber ein schönes Freispiel, viertel Stunde, 20 Minuten, super toll, dann nimmt der Hund was mit, ist danach kaputt, ist glücklich, war eine schöne Begegnung und ihr könnt einen positiven Haken hinter die Sache machen. Ja, sehr, sehr gut, jetzt hast du ja angesprochen, dass der Jack Russell schon sehr intelligent ist, aber eben auch so ein bisschen selbstständig ist. Was würdest du sagen, was funktioniert denn im Training besonders

gut bei dem Hund? Also auch vielleicht so Richtung Sportart, weil du hast ja auch gesagt irgendwie viel Bewegung, der will auch, der will laufen, was können wir da ganz besonders gut machen und wo ist er vielleicht auch so ein kleines Naturtalent? Ja, also ich glaube dadurch, dass er eben so lernfähig ist, ist er für vieles zu begeistern. Ich sehe viel Jack Russell Terrier tatsächlich so im Agility, weil es da ja eben sehr schnell zugeht, sind sehr spritzige Sportart ist, viel Dynamik, das ist für so ein Jack Russell Terrier oftmals sehr, sehr gut, aber was man dazu sagen muss ist, diese Hunde sind ja sehr bellfreudig, das heißt, diese Sportart, die eh schon sehr aktiv ist und sehr reaktiv und sehr dynamisch ist, dass da nicht so ein Hund dabei ist,

der dauerhaft bellt. Dann wäre es definitiv, finde ich zumindest nicht die richtige Sportart. Es gibt natürlich auch welche, die sagen, es sei egal, dann bellt der Hund dann die ganze Zeit. Muss ja auch jeder für sich selber entscheiden, aber das fände ich jetzt kein guten Kompromiss. Sonst nochmal ist es ein ausgeprägter Jäger. Alles, was Anti-Jagd-Training betrifft, wenn es nicht ein ausgeprägter Jagdhund sein soll, ist sicherlich eine Investition wert, sprich ein guter Rückruf, Reizangeltraining, eine Gegenkonditionierung, gut funktionierendes Anti-Jagd-Training ist das A und O. Ich denke, da brauchen wir jetzt nicht weiter darauf eingehen, weil das haben wir ja schon des öfteren Besprochen ja auch eine separate Folge dazu, aber das ist, finde ich so grundsatzmäßig,

das Allerwichtigste, was man mit einem Jack Russell Terrier auch trainieren sollte. Und dann alles das, was einem Spaß macht. Viele Jack Russell Terrier fahren sehr gerne Fahrrad, also sie laufen am Fahrrad, sie werden nicht gefahren, sondern sie laufen am Fahrrad und das ist auch gut so. Man-Training ist für viele eben sehr gut, weil sie eine ausgeprägte Nase haben, die sehr, sehr gut arbeitet, weil die spüren ja nun mal auch Füchse und Dachse in ihren Bauten auf. Natürlich ist die Nase da sehr gut ausgebildet. Klar, ja. Unterordnung, tatsächlich, wenn man eben nicht auf 100 Prozent wertlegt, sondern wenn man vielleicht sich auf 80 oder 90 Prozent einigt, dann kann auch das wirklich eine sehr gute Sportart sein. Da muss man eben gucken,

wie eigensinnig vielleicht der Jack Russell im Ganz speziellen ist, ob das eben wirklich ein Individuum ist, was sagt, oh ne, also auf sowas habe ich keinen Bock, dann vielleicht nicht, aber es gibt wirklich genügend, die sagen, ja wohl, ich bin zwar jetzt vielleicht kein Schäferhund, der das in 100 Prozent macht, weil ich da so viel Bock zu habe, aber ich habe schon Lust dazu. Also im Grunde muss man sagen, der Jack Russell Terrier ist, was so Beschäftigung angeht, wirklich ein Allrounder, der alles sehr gut annimmt und ich glaube, mit dem man alles sehr, sehr, sehr, sehr gut machen kann. An dieser Stelle möchte ich aber einmal unverblüht sagen, dass ich nicht finde, dass der Jack Russell Terrier unbedingt ein Anfängerhund ist. Sicherlich kann man ihn als

Anfängerhund sich nehmen, mit irgendeiner Hunderrasse muss man ja nun mal anfangen. Es ist ja, wie es ist und man kann, wenn man sich diese Rassebeschreibung anguckt und wenn wir sie ausführlich besprechen, hat man irgendwann das Gefühl, kein Hund dieser Welt ist ein Anfängerhund. Das stimmt ja. Also es gefühlt immer, ach du ahnst das nicht, auf was man alles achten muss. Was ich damit sagen will, ist, wenn man sich einen Jack Russell Terrier holt, dann muss man sich einfach bewusst sein, dass dieser Hund eben Special Effects und hier im besonderen Sinne einen ausgeprägten Jagdtrieb mitbringen kann. Will man das? Will man daran arbeiten? Schafft man das? Und kann man diesen ganzen wirklich auf Augenhöhe begegnen? Dann ist das natürlich absolut der richtige Hund für

euch, wenn ihr auf diese Art von Hund steht. Sagt ihr, ah, nee, der ist mit diesem ganzen Jagdtrieb. Das ist mir eine Spur zu dolle. Dann sollte man sicherlich nochmal auf eine andere Hunderasse umschwenken. Ja, und ich kann aus eigener Erfahrung ja auch gerade sagen, die Hühner sind ja inzwischen eingezogen. Das ist jetzt auch nicht mit einmal getan, ne? Nee. Das wird jetzt eher noch ein bisschen dauern, bis Taylor da so ein bisschen entspannter wird. Also ich glaube, die Hühner werden deutlich schneller entspannter, so wie du es auch gesagt hast. Aber Taylor findet das halt natürlich alles noch sehr, sehr, sehr spannend. Ja, Hühner sind aber auch wirklich Ausgeburten der Hölle. Also Fred auch wirklich, der geht da 15 mal am Tag ganz nett hin und einmal

springt dann ein bisschen hin und dann gackern und fliegen die durch den Hühnerstall, wo man so denkt, Mädels. Ja. Ihr wisst doch, dass da ein Zaun ist. Ihr wisst, dass euch nichts passiert. Die anderen 15 Male könnt ihr doch auch easy-peasy am Zaun stehen bleiben. Nein, das 15. Mal flattern sie auf, greg weg, gackern dabei und Fred steht mit Wesen in den Schwanz davor und denkt sich, man muss es nur auf genug am Tag machen. Irgendwann fliegen die kleinen Dinger hier schon. Ja. Das ist halt wirklich auch, also, ist schon anstrengend definitiv. Also Taylor ist da auch. Taylor springt dann halt auch gerne mal natürlich hin, was sie dann, also weil sie läuft natürlich im Garten auch mal frei rum. Sie ist jetzt nicht die ganze Zeit im Garten an alleine, dann kann man

es halt auch nicht immer sofort verhindern so. Also sie hört schon sehr, sehr gut, wenn wir dann irgendwie nein sagen, dass sie das dann auch wieder nicht macht. Aber das heißt ja nicht, dass sie es nicht zwei Minuten später nochmal probiert. Na klar. So. Wenn man sich nochmal probieren könnte. Eben so. Und dann haben wir jetzt auch schon irgendwie uns mit Abstand natürlich davor gesetzt und dann halt irgendwie, wenn sie mich dann anguckt, dann halt belohnt und so weiter und so fort. Aber das erste Angucken, das kann auch schon mal so 20 Minuten dauern, also. Ja, ja, genau. Also man muss sich einfach überlegen, schafft man das? Will man das schaffen?

Dann go for it. Also dann bin ich die Letzte, die sagt, das ist nicht die richtige Hunderrasse für euch. Weil wie gesagt, dann können wir fast bei jeder Hunderrasse sagen, oh, das könnte schwer werden. Oh, das ist vielleicht nicht gut. Ha, ja, ja, da muss man, man muss bei jedem Hund aufpassen. Man muss bei jedem Hund sagen, man muss trainieren. Man muss ihm Verhaltensweisen, die für uns wichtig sind, beibringen. Denn er wird das nicht von alleine sofort können. Aber man muss sich eben schon wissen, welche Charaktereinschaft dieser Hund besonders mitbringt und kann ich und will ich die leisten. Definitiv. Jetzt hast du ja das Bellen angesprochen, dass er ja auch sehr bellaffin ist, der Jack Russell. Und ja eben, finde ich ja auch oft immer halt als diese,

ich habe es am Anfang schon gesagt, den Anführungsstrichen "kleffende Töle" gerade so im Fernsehen dargestellt wird. Ist das eher so ein Mühthorst mit dieser "kleffenden Töle" oder ist da eben auch irgendwie was dran? Und wenn ja, woher kommt überhaupt dieses ganze Image? Nee, da ist schon was dran. Wie sagt der Jack Russell, ist einfach per se ein bellfreudiger Hund. Auch das ist genetisch mitgegeben. Das kann man definitiv im Alltag unterbinden. Da kann man gegenkonditionieren. Da kann man ihn als einen Tiefverhalten geben. Man kann das Ganze aber natürlich auch ignorieren oder vielleicht sogar noch indirekt belohnen. Damit wird das Bellen wahrscheinlich noch mehr werden. Und das Image kommt, glaube ich, einfach weil viele das so

hingenommen haben, viele dann nicht gegentrainiert haben oder es eben fälschlicherweise auch noch unterstützt haben. Und der Jack Russell dann natürlich das gemacht hat, was ihm Freude macht, nämlich Bellen. Das macht ihn nicht unbedingt Freude, das macht ihm Zweifel auch Stress. Aber zumindest hat er das dann sehr, sehr intensiv gemacht. Ja, auf jeden Fall. Und was würdest du sagen, woher kommt das? Also warum ist das so drin dieses Bell-Verhalten bei dem? Also ist das für die Jagd wichtig? Ja, genau. Das ist das, was ich am Anfang sagte. Der hat gelernt in einem Bau reinzugehen und den Dachs oder den Fuchs sozusagen, ich nenn's mal platt an, zu Bellen.

Und dadurch hat der Jäger gehört, wo ist mein Hund? Ah, der sitzt hier im Bau. Der hat sozusagen dieses Tier gemarkert. Der ist der Welt. Und durch dieses Bellen hat er eine Anzeige gehabt. Zum Beispiel in den Frät. Der hat gelernt, wenn er hinter einem Wildtier hinterherläuft, dann bellt er, der gibt Spurlaut, nennt man das. Damit der Jäger dann auch weiß, wo ist denn mein Hund? Weil wenn der still jagt, ja, dann weiß ich ja nicht, wo mein Hund ist. Das kann ich ihm ja auch nicht zur Hilfe kommen. Oder kann eben das Tier, was ich da jagen will, woher soll ich wissen, wo die sind, wenn die ganz still sind, ne? Ja, das stimmt. Bis auf einen GPS-Tracker habe ich nix. Früher hatten die kein GPS-Tracker. Das haben wir jetzt. Ja, die haben aber ja, wie gesagt,

im 19. Jahrhundert angefangen diese Rasse zu züchten oder ja noch früher. Und da konnte man auf sowas noch nicht zurückgeben. Das heißt, der GPS-Tracker war das Bellen. Ja, das stimmt natürlich. Jetzt haben wir noch gar nicht so über die Äußerlichkeiten gesprochen, die äußerlichen Merkmale. Magst du dazu uns mal ein bisschen was sagen? Also ich glaube, Jack Russell hat jeder so irgendwie schon vor Augen gerade so. Aber vielleicht gibt es da auch noch so ein paar Sachen, auf die wir jetzt nicht so im ersten Moment kommen würden. Ja, also man sagt so ungefähr 25 bis 30 Zentimeter. Die Schulterhöhe ist vielleicht auch mal etwas kleiner. Gewicht so circa 5 bis 7 Kilo. Körperbau ist eher kompakt, muskulös, sehr wendig. Hat meist, ist ja etwas länger, dafür aber

höher. Sein Kopf ist meist eine flache Schädelform, ne schwarze Nase. Hat meist v-förmige Schlappohren. Die Route ist eben früher oft kopiert worden. Das ist natürlich heute verboten. Die ist aber naturbelassen mittelang, wird sehr aufrecht getragen. Das Fell hat verschiedene Varianten. Gibt da einmal Glatthaar, es gibt Rawha und es gibt eine Mischform. Farben sind in der Regel weiß mit schwarz oder lofarbenen Abzeichnenden. Das sind so rötliche Abzeichnungen. Genau und weiß sollte sich aber und das wusste ich tatsächlich auch nicht. Das musste ich erst mal nachlesen. Dominant vererben, das heißt mit über 51 Prozent ist der Jack Russell weiß. Pflege ist pflegeleicht, ist aber meist der burschtiges Fell, aber dafür sehr kurz. Hat wahrscheinlich auch nicht ganz so viel, ne?

Hat nicht ganz so viel und wenn die Haare, hast du das halt eher so festere Bursten halt. Ist vielleicht auch noch was, was die meisten interessiert. Also der Jack Russell ist in der Regel eigentlich ein relativ robuster Kerl und hat gar nicht so viel gesundheitliche Mannessen. Der hat sogar eine Lebenserwartung von 13 bis 16 Jahren. Das ist schon recht ordentlich, ne? Und das ist natürlich jetzt ganz wichtig bei verantwortungsvoller Zucht. Das ist glaube ich immer Voraussetzung. Ist das was am häufigsten passiert oder passieren kann? Drei Sachen die so auffällig sind, das sind die Patella Luxation, also dass die Kniescheibe rausspringt und wieder reinspringt. Das sind die Hunde, die so einen hoppeln Gang haben. Das hat auch schon mal jeder gesehen, die laufen so und dann

machen die so einen Hoppler hinten. Und dann ist es tatsächlich ganz oft so eine Patella Luxation, dass die Kniescheibe raus, aber in der Regel auch gleich wieder reinspringt. Das ist oftmals bei kleinen Hunden und eben auch bei den Jack Russell Terriern das, was mit einer ausgesprochenen Häufigkeit passiert. Dann haben die, wenn es doof läuft, eben Augenerkrankungen wie eine Linsen-Luxaktion, also auch dass die Linse da einmal rausspringt und tatsächlich auch neurologische Erbkrankheiten wie eine Attaxi. Aber all das muss man natürlich sagen, alles kann, nichts muss.

Bei seriösen Züchtern ist die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwelche Erbkrankheiten mitgegeben werden. Natürlich viel, viel geringer, weil die darauf achten, dass die Eltern Tiere gesund sind, aber es kann immer passieren. Und ihr schreibt uns auch ganz viele Nachrichten, was alles noch für Erbkrankheiten oder generell für Krankheiten bei den Tieren passieren kann. Natürlich, da kann unfassbar viel passieren. Das können wir hier zum Teil gar nicht alles aufziehen, weil dann würden wir nicht fertig werden. Aber ich glaube, man muss einfach immer wieder sagen, in welcher Wahrscheinlichkeit kann, welche Krankheit, bei welchem Hund am häufigsten vorkommen.

Und das sind so die drei Sachen, wo man sagen kann, ja, die Wahrscheinlichkeit ist da am höchsten. Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube eben auch, dass das auch ja mal ganz unterschiedlich ausfallen kann. Natürlich gibt es auch keine Ahnung, schäfer Hunde, die auf einmal gar nichts mit der Hüfte haben, sondern eben was ganz, ganz anderes und so weiter und so fort. Das ja, kann immer, kann immer auftreten und ich glaube, es geht ja auch einfach nur um so ein vielleicht groben Abriss, was euch bevorstehen könnte, wenn ihr euch zum Beispiel für einen Jack Russell entscheiden wollt oder eben jegliche andere Rasse. Und hier sofort der Aufruf, habt ihr einen Jack Russell, dann wollen wir natürlich eure Geschichte und eure Bilder haben. Ja, unbedingt, schickt uns gerne diese

kleinen niedlichen Fotos, haben wir sehr, sehr gerne. Ich muss sagen, beim Dobermann ist das ein bisschen untergegangen, weil das genau in meine Krankheitszeit reinfiel und in meine Krankenhaus Aufenthaltszeit. Und da haben wir auch wirklich ganz viele liebe Nachrichten von euch bekommen, auch mit Bildern, das haben wir irgendwie nicht so ganz geschafft zu reposten. Das soll aber jetzt beim Jack Russell doch wieder, wieder passieren. Von daher, Schuldigung an alle die, die uns den Dobermann so ausführlich geschickt haben. Das geht auf, ich würde mal sagen, meine Kappe, weil ich einfach im Krankenhaus, ich hatte da einfach keinen Kopf für. Ach du, das ist ja unsere beidere Kappe, aber am Ende haben wir beide halt auch noch, du hattest die Krankheit, ich hab noch mal im

Vollzeitjob, irgendwann geht das halt auch irgendwann dann mal so ein bisschen unter, wenn dann eh gerade andere Gedanken natürlich wichtiger sind. Irgendwie, wie geht's eigentlich Lisa und ich, wie viele Nachrichten haben wir eigentlich beim Podcast gerade? Ja, genau. Aber deswegen wollte ich das nochmal dazu sagen, wir haben die alle gelesen und haben auch versucht, fast allen, glaube ich, zu antworten. Also wenn wir euch da noch eine Antwort schuldig sind, dann schickt nochmal den Finger nach oben und schreibt, hey, ich hatte eine Frage gestellt, aber wir wollen besonders jetzt beim Jack Russell Terrier vielleicht nochmal ein, zwei Geschichten von euch teilen. Von daher, gerne her mit euren Fotos,

vielleicht auch mit einer lustigen Geschichte zu dem Jack Russell Terrier. Das würde mich und uns sehr interessieren. Ja, unbedingt das. Mit den Nachrichten gilt das übrigens ganz grundsätzlich, nicht nur zum Jack Russell, sondern wir kriegen ja mittlerweile so viele Nachrichten und dann rutscht ihr halt einfach manchmal auch sehr weit nach unten und dann fällt das gar nicht unbedingt so auf. Also wenn wir euch da nicht antworten, wir versuchen das wirklich immer, das zu machen, dann schickt da einfach gerne nochmal irgendwie, hey, ich warte noch auf eine Antwort, hallo, ist gar kein Problem. Wie gesagt, wir wollen euch gerne antworten, wir wollen mit euch da eine tolle Community haben und das haben wir auch schon, also vielen vielen Dank an dieser Stelle, aber manchmal

rutscht ihr eben leider einfach zu weit nach unten und dann sehen wir das irgendwie nicht mehr. Ja oder man hat es angeklickt und gelesen, dachte sich, ah ja, mache ich nachher, ja ja, wie das dann manchmal so ist, dann hat man es einfach vergessen, dann ist die aber als gelesen markiert und dann fällt sie natürlich noch mal weniger auf, ne? Definitiv, also ich finde, Insta müsste da auch noch mal so ein paar Features freischalten, dass wir das irgendwie besser sortieren können, aber das ist nicht eure Baustelle. Ich würde gerne noch von dir wissen, Elisa, hast du denn so eine, ja, vielleicht so eine Jack Russell Geschichte bei dir aus der Hundeschule, die dir irgendwie besonders in Erinnerung geblieben ist? Ja, ich hatte mal ein

ganz ganz auffälliges Einzeltraining, das war ein Jack Russell Terrier und zwar, es war schon sehr plakativ, war eine ältere Dame, die sich eben einen kleinen Hund geholt hat, weil sie ihn schön fand und war ja klein war und weil sie ihn gut in die Tasche stecken kann. Man sich da jetzt ein Jack Russell Terrier holen muss, weiß ich nicht, hat sie aber nur mal getan. Also, ja, genau so, Punkt. Und dieser Jack Russell Terrier hat eben Autos angebellt und die hat in der Südstadt gewohnt, also in Hannover, mittendrin, sehr belebter Stadtteil und der Hund hat eben Autos angebellt und das war echt ein Problem, weil die konnte eigentlich am Ende gar nicht mehr spazieren gehen, weil dieser Hund wirklich, der hatte Schaumform und weil der so krass gebellt hat.

Oh, crazy. Es war ganz, ganz schlimm und tat einem echt leid. Ja, und dann sind wir ins Training gegangen, haben analysiert, haben Trainingstechniken ausprobiert, war nicht so einfach, weil wie sagt die Dame schon etwas älter war und mit Rolato unterwegs war. Das heißt, so ganz fit war sie eben auch nicht mehr. Der Hund war 6, 7, 8, also nicht jung, nicht richtig alt, also da hat man schon auch gedacht, boah, wie lange besteht das Problem? Ja, schon lange. Aber jetzt halt auch so gemeines klingt, war der Hund nicht so alt, als dass man denkt, die letzten zwei Jahre schafft man das jetzt auch noch irgendwie. Und das hat echt sehr viel Arbeit gekostet für Frauchen, für den Hund.

Wir haben es nicht perfekt hinbekommen, aber wir haben es auf ein sehr gutes Maß bekommen und damit waren dann am Ende zumindest ich und Frauchen zufrieden. Den Hund konnten wir glaube ich nicht so ganz fragen. Man hat es ihm aber deutlich im Verhalten angemerkt, dass er viel entspannter war zu Hause. Dann am Ende auch viel entspannter war, die Spaziergänge wieder möglich waren, der immer mal wieder gebellt hat. Wenn zum Beispiel ein Bus vorbeigefahren ist, das haben wir bis Schluss nicht gut rausbekommen. Oder wenn ein Moppit vorbeigefahren ist, was dann noch so ein Knattergeräusch angezogen hat. Das waren dann die Triggerpunkte, wo Frauchen auch nicht schnell genug eingreifen konnte. Aber normale Autos, sag ich mal, im normalen Straßenverkehr, die hatten wir

dann zumindest auf ein normales Maß runtergeschraubt, sodass der Hund da normal vorbeigehen konnte und damit war den schon so geholfen, dass alles gut war, aber das war wirklich krass. Was würdest du denn sagen, ist so vielleicht um die Folge mit so einem schönen Gefühl abzuschließen? Was ist denn so das Schönste, worauf man sich freuen kann, wenn man ein Jack Russell als Begleiter an seiner Seite hat?

Dass man einen sehr temperamentvollen, sehr energiegeladenen, sehr lernfreudigen und einfach superniedlichen Hund an seiner Seite hat. Superniedliche Hund wollen, glaube ich, alle an ihrer Seite haben. Also schöner hättest du die Folge nicht beenden können, Lisa. Oder, also auch wieder Welt? Nein, das ist nicht meine Rasse. Gebe ich offen und ehrlich zu. Ich finde die schon niedlich, aber das ist nicht meine Rasse. Ich brauche eher größere Hunde, habe ich festgestellt tatsächlich.

Ja, das ist ja in Ordnung. Das ist ja gut, dass man weiß, was man toll findet. Aber das liegt einfach schon daran, dass ich nicht immer auf dem Boden rumkriechen möchte. Das im Welpenalter mit Taylor, also es hat schon auch Spaß gemacht, aber wenn ich mir die ganze Zeit vorstelle, ich müsste immer am Boden rumkriechen usw. Und nee, ich bin eher für größere Hunde. Ich würde sagen, da Rasse spezifisch festgelegt bin ich nicht. Also klar, ich finde Schieferhunde toll, aber da gibt es auch noch ganz viele andere Rassen, die mich optisch auf jeden Fall ansprechen, würden, aber auch darauf sollte man natürlich nicht nur achten, haben wir auch schon mehrfach gesagt. Aber ja, Jack Russell ist mir einfach ein bisschen zu klein, muss ich ehrlich sagen.

Ja, ist ja gut, deswegen gibt es ja so viele unterschiedliche Rassen, damit für jeden, was dabei ist. Ja, eben. Und nächstes Mal geht es nämlich dann mit Sektion oder mit FCI-Gruppe 4 weiter. Ja. Und da bin ich schon ganz gespannt drauf. Ich bin auch sehr gespannt auf, welchen Hunde uns da wieder mitbringst dann auf jeden Fall. Und wie gesagt, wenn ihr ein Jack Russell habt, dann ist das natürlich super. Und ich bin sehr gespannt auf eure Geschichten, wie ihr mit dem trainiert, wo ihr den vielleicht auch einsetzt, was ihr dem alles beigebracht habt und so weiter, also weil die sind ja so wissensbegierig und so lernen. Erfolgsgeil, sag ich auch mal. Ja. Dass damit sicher einiges bei euch rumkommt. Also ich bin da sehr, sehr gespannt drauf und die sind

schon auch super niedlich. Ist nur nicht so ganz genau meine Rasse. Ja, das ist in Ordnung. Das ist in Ordnung. An dieser Stelle. Vielen Dank, Lisa. Wir hören uns nächste Woche wieder und schreibt uns einfach hunderunde Unterstrich-Podcast oder wenn ihr sonst irgendwie Fragen zur Folge habt, dann einfach wieder bei Spotify unter der Folge. Das könnt ihr ja immer super machen. Vielen Dank an der Stelle, wenn ihr das immer macht. Das ist sehr, sehr schön. Das freut uns sehr. Und über eine Bewertung freuen wir uns natürlich auch. Hilft uns ja auch so ein bisschen. Genau. Und wir uns auch nicht folgt bei Instagram. Gerne bei Instagram natürlich folgen. Dort nehmen wir euch ein bisschen häufiger mit als hier vielleicht. Wir versuchen es zumindest. Ja. Dann wünsche ich euch

eine schöne Woche. Bleibt gesund und bis nächste Woche. Bis nächste Woche, ihr Lieben. Tschau.

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