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Shownotes
Kurt hat eine Einladung zum Grillen. Bei Monique. Monique weiß nichts davon. Vorher reden sie über Bücher, in denen Essen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielt. Das "Buch fürs Bett" wird heute von einer Hörerin vorgestellt.
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Thomas Mann: “Buddenbrooks”
Verlag: Fischer Taschenbuch
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Jonathan Franzen: “Die Korrekturen”
Übersetzung: Bettina Abarbanell
Verlag: Rowohlt
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Margaret Atwood: “Die essbare Frau”
Übersetzung: Werner Waldhoff
Verlag: Antiquarisch
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Asako Yuzuki (sie ist übrigens mittlerweile Mitte 40): “Butter”
Übersetzung: Ursula Gräfe
Verlag: Aufbau
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Tania Blixen: Babettes Gastmahl
Übersetzung: Ulrich Sonnenberg
Verlag: Manesse
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Han Kang: “Die Vegetarierin”
Übersetzung: Ki-Hyang Lee
Verlag: Aufbau
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James Hamilton-Paterson: “Kochen mit Fernet-Branca”
Übersetzung: Hans-Ulrich Möhring
Verlag: Antiquarisch
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Michelle Zauner: “Tränen im Asia-Markt”
Übersetzung: Corinna Rodewald
Verlag: Ullstein
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Alina Bronsky: “Pi mal Daumen”
Verlag: KiWi
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Kontakt: (imbettmitbuch.wordpress.com/impressum-kontakt) mail@imbettmitbuch.de
Cover: © Hundt Hammer Stein
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Aufregend. Ach so, wir können loslegen. Wir können loslegen. Loslegen. Einen wunderschönen guten Tag, Guten Morgen, gute Nacht und guten Abend. Werte zürerschaft hier sind wir wieder mit unserem Podcast im Bett mit. Buch. Hallo liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, Hallo lieber Kurt, viele Grüße auch von mir, egal an welcher Tageszeit, an welchem Ort euch unsere Worte jetzt ereilen. Und mein Hallo geht natürlich sofort zurück an dich, liebe Monike.
Es ist schön, dass wir wieder zusammensitzen. Nur kurz für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die vielleicht neu reingekommen sind in diesem Podcast und nicht die geringste Ahnung haben, wer wir sind. Wir wissen s auch nicht ganz genau, aber 2 Sachen können wir sagen. Wir können auf jeden Fall sagen, dass Kurt ein Buchhändler ist und Bücher verkauft. Genau das tut er.
Und Monique wiederum macht vieles in ihrem Leben. Sie schreibt unter anderem auch Bücher, aber was sie ganz besonders gerne macht, ist Bücher lesen. Und kauft sozusagen Bücher. Und das Macht aus uns natürlich. Ein perfektes Match. Richtig. Die, die Bücher verkaufen und die die Bücher kaufen, die bilden die stabilsten Beziehungen im Leben.
Haben wir festgestellt. Haben wir tatsächlich. Wir behaupten das an jeder Stelle im Leben und bisher hat mir zum Beispiel noch niemand widersprochen. Das ist richtig und solange es keinen Widerspruch gibt, sind wir natürlich im Recht. Und wir sind mittlerweile sogar schon so weit, dass wir unsere Sätze miteinander ergänzen können. Ich finde, wir machen das ganz okay so, aber heute, ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, Monique, aber ich empfinde so ein kleines und es kommt jetzt hühnerchen. Warum?
Warum denn nur so ein kleines Hügelchen? Naja, es ist ja noch relativ früh am Tag und der Hunger muss ja noch wachsen bis zum Ende des Tages. Unsere Aufnahmen denn hier Disclaimer bei uns wird nachher gegrillt. Und Oh. Das wusstest du doch nicht. Oh, das ist eine kleine Überraschung, die unser Produzent uns vorbereitet hat, aber anscheinend nur mir davon etwas mitgeteilt, darum bin ich auch, nämlich ohne Essen im Bauch hierher gekommen.
Um das so wirklich so richtig genießen zu können, also falls ihr im Hintergrund was knurren hört, das wird dann wahrscheinlich mein Magen sein. Ja, macht euch keine Sorgen, es ist kein Wolf, kein Bär, der hier einfällt und uns vor Frust, dass er selber keine Bücher lesen kann, vertilgt. Was reden wir eigentlich? Aber fantastisch.
Also ich finde auch, ich mein, das ist schon echt n Grund Menschen aufzufressen aus purem Frust, dass man keine Bücher lesen kann, also auch da haben wir wieder eine wunderbare Idee für eine Folge für den Podcast. Leute die Menschen umbringen aus Frust, dass sie keine Bücher lesen können und weil sie Bären sind. Na mal gucken wie weit wir damit kommen. Ja, vielleicht aber auch das Thema Bücher, die man einfach nicht lesen kann.
Oh, da gibt es viele. Ja, da gibt es viele, also tatsächlich nicht nur wegen fremder Sprache, sondern auch wirklich wegen. Unfassbarer, schlechter Sprache. Aber ich weiß nicht, ob wir uns damit überhaupt mit mit schlechten Büchern eine Stunde befassen wollen. Na ja, wer weiß. Warten, warten wir es mal ab.
Ich wollte dir unbedingt noch was erzählen als Nachschlag zu unserer letzten Folge Bücher zum Apero mir hat die viel viel Spaß gemacht und ich bin seitdem die rausgekommen ist auch irgendwie gehe ich mit zum anderen Augenmerk durch die Stadt, durch die Gegend und ich saß gerade erst vor 2 Tagen abends in einem café. Und 23 Tische weiter saß.
Eine junge Frau hatte neben sich ein Glas Aperol zu stehen, die Sonne ging gerade unter und sie las ein Buch, und ich musste mich so zusammenreißen, um ihr nicht auf den Schoß zu springen und zu sagen, meine Liebe haben Sie in unserem Podcast gehört, sitzen sie deshalb hier draußen und lesen, ich habe, und dann habe ich immer rüber geguckt, weil ich dachte.
Nicht Kontakt, Kontakt was hat sie denn gelesen? Konntest du das? Erkennen ja, das konnte ich erkennen. Es war Francoise Sagan, ich weiß nicht, welches Buch es war, ich hoffe brennender Sommer, aber also wenn irgendjemand von euch da draußen neulich in einem café gesessen hat, dieses Buch gelesen hat und ein Kaltgetränk mit leicht orange Farbe getrunken hat, schreibt doch bitte eine Mail, das würde mich sozusagen irgendwie im Kopf entlasten. Und wir alle, wir alle haben was davon, wenn Monique wenigstens ein Hauch entlastet wird in ihrem Kopf, denn der ist rappelvoll, das ist schön.
Also ich hatte natürlich mir auch, also man läuft ja eigentlich nur noch an an Aperol trinkende Menschen vorbei, aber die wenigsten davon haben n Buch in der Hand und also ich find es auch schön zu sehen, du hattest mir aus deinem Urlaub heraus dieses schöne Video geschickt, das hatte mich ja riesig gefreut, auch tatsächlich, also, dass du berichten konntest, dass Menschen das tatsächlich machen, dass sie noch lesen.
Das ist immer wieder eine große Freude zu sehen, weil man ja eigentlich immer diese ganze Defätismus und die Kultur geht unter und kein Mensch liest mehr Bücher. Aber ich glaube, tagtäglich beweisen Menschen uns das Gegenteil. Tagtäglich beweisen uns Menschen das Gegenteil. Es war wirklich am am Strand total toll zu sehen, dass da junge Menschen, egal welchen Geschlechts, einfach auf den Steinen saßen und gelesen haben, stundenlang. Toll, ja toll, da ja.
Das könnt ich auch, ich war ja auch ein Hauch Weg, aber da kamen wir gar nicht zum lesen, weil wir die ganze Zeit durch Straßen laufen mussten und uns Sachen angucken mussten. Aber das kommt vielleicht mal irgendwann anderes noch vor, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, anhand unseres Gequackels vorneweg könnt ihr merken, wir hatten ja ein bisschen schon darüber gesprochen, dass man ja noch nichts gegessen hat und dass es heute Abend gegrillt wird und nachdem wir in unserer letzten Folge geredet haben über Bücher, die man so wunderbar lesen kann, während man was trinkt.
Haben wir diesmal eine recht ähnliche Folge? Ja, wir haben uns gedacht, also nicht, wir reden jetzt nicht über Bücher, bei denen man auch gut was essen kann, sondern wir reden über Bücher, in denen es, in denen es ums Essen geht oder um ja, um den Ganzen, um um die Kulturtechnik des Essens, so würde ich es mal beschreiben. Um die Kulturtechnik des Essens, teilweise auch ums Kochen, uns zubereiten.
Also wirklich im weitesten Sinne. Also wir wollen jetzt hier nicht nur fest Mähler besprechen, davon gibt es natürlich irrsinnig viele Interliteratur, also das ist glaub ich wirklich n sehr gern genommener Topos. Ist natürlich ein großes Familienessen oder ein großes Festessen, weil es eine wunderbare Gelegenheit einfach rein dramaturgisch ist, Menschen zusammenzubringen, einen Tisch und sprechen zu lassen. Davon gibt es ja viele, viele Beispiele. Also eine der berühmtesten ist wahrscheinlich die Budenbrocks bei Thomas Mann, da ist ja ein opulentes Fest mal nach dem anderen, das mich komischerweise, als ich es damals gelesen hatte, immer so n bisschen abgeschreckt hat, weil es war.
Es es also. Es lag schon schwer im Magen, wenn man nur davon las, was da alles an Schüsseln aufgetan wurde und warum einmal Fleisch, wenn man dazu noch 2 andere Fleischsorten und noch n Fisch dazu packen kann und dann wurde irgendwo auch beschrieben, dass also allein dieses Gemüse schon so viel war, dass man alleine davon satt geworden wäre.
Furchtbar, furchtbar. Aber es gibt natürlich das einmal als Thema, aber darauf wollten wir uns jetzt nicht so konzentrieren, sondern wie immer bei uns in unserem Podcast denke ich, dass wir uns auf die Bücher konzentrieren, die wir gerne lesen, gerne gelesen haben und uns denken, dass sie auch euch gut gefallen könnten. Und möchten jetzt wirklich keinen Abriss durch die kulinarische Literaturgeschichte machen? Dann würden wir hier noch in 4 Stunden sitzen. Ja, und ich habe das Thema auch tatsächlich anders verstanden. Also ich habe dieses Essen auch, also ich meine nur weil viel getafelt wird, gehe ich mal davon aus, dass es in den Buddenbrooks nicht unbedingt ums Essen geht. Ich muss gestehen, ich habe es
immer noch nicht gelesen, wenn wir irgendwann bei den Familienromanen sind, habe ich noch was aufzuholen, ich habe wirklich. Nur an Bücher gedacht, in denen das Essen im Vordergrund steht, in denen es eine wichtige Rolle spielt, eine Aufgabe hat. Und das ist gar nicht so häufig, finde ich. Denn gerade gerade bei männlichen Autoren kommt das Essen und auch die Zubereitung des Kochens kommt einfach zu kurz, ne also die sind dann vielleicht mal im Restaurant und essen was oder irgendjemand tafelt ihnen was auf, aber das. Dass dieser Prozess ne Rolle spielt, dass er im Alltag der der Protagonisten und Protagonistinnen ne Rolle spielt, das passiert bei männlichen Autoren relativ selten.
Ausnahme natürlich Carl Uwe Knauskert, weil er uns an allem so opulent teilhaben lässt. Auch daran, wie man Fischfrikadellen zubereitet. Was ich noch nie wissen wollte. Das. Aber man. Man kann, man kann ja nicht zu wenig, zu viel wissen. Das da gebe ich dir vollkommen recht, zu viel wissen geht tatsächlich nicht. Ich hatte das gleiche, wir haben so ein kleines Dokument, was wir immer austauschen, wo wir unsere Gedanken zu zu den Themen. Reinschreiben, die wir so haben.
Und da schrieb ich dann auch irgendwann rein, komisch, wirklich nur Frauen, die über Essen und zubereiten schreiben. Mir ist aber dann tatsächlich so wie dir neben Knall Uwe Uwe Uwe der gute alte Uwe neben Karl Owe Knauskat noch ein Weltliteraturschreiber aufgefallen, das geht aber immer etwas unter und das ist Haruki Murakami, bei dem ist essen, es ist natürlich nie Hauptthema, das ist ist klar.
Aber es hat eine sehr, sehr wichtigen Teil in seinen Büchern, also immer wiederkehrend. Gibt es Gerichte, die auch bei Murakami für etwas stehen. Ich hatte jetzt mich noch mal klug gemacht, es gibt sehr viele traditionelle, auch einfache japanische Gerichte, die man, glaube ich, unter Soul Food irgendwie abbuchen könnte, es gibt ein ganz besonderes japanisches Omelett, das steht bei Murakami auch tatsächlich für Tradition und Ruhe und.
Man muss wohl auch tatsächlich viel Geduld aufweisen können. Essen findet immer statt in Kafka am Strand ist Essen tatsächlich auch richtiggehend nicht n Protagonist, aber nimmt sehr viel mehr Raum ein. Aber sehr viele Gefühle und sehr viele Toppi werden von Muracami tatsächlich übers Essen ausgedrückt und das fand ich interessant, weil sowas geht ja auch schnell unter, wenn man so n fetten Roman gerade so Muracami liest, der ja auch wirklich sein Augenmerk eher auf schräge Fantastik legt oder auf Melancholie.
Das ist ganz schön und natürlich toll für uns bei der Vorbereitung dieses Podcasts, dass man noch mal auf Lieblingsautoren von ganz anderen Seiten her drauf guckt. Aber generell muss ich dir recht geben. Ich habe glaube ich nur einen männlichen Autoren gefunden, wo es tatsächlich um Essen und Essenszubereitung geht, aber ansonsten. Ja, war da nicht viel im Kühlschrank? Ich, ich habe heute tatsächlich 3 Bücher von Autorinnen dabei, also alles, alles Autorinnen und aber eine Sache fällt mir gerade noch ein, was mich mal sehr beeindruckt hat, war oder was heißt beeindruckt, wo das Essen auch im Mittel war, um Gefühle auszudrücken in in die Korrekturen von Jonathan Fransen gibt es immer eine
wiederkehrende Szene, wo der eine. Der eine Sohn aus dieser opulenten Familiengeschichte, die da beschrieben wird, der eine Sohn, der grillt sehr gerne, und seine Frau bestellt eigentlich nur Pizza, das heißt, bei denen zu Hause gibt es entweder gegrilltes Fleisch mit einem Salat oder es gibt Pizza, alles andere wird schlichtweg nicht zubereitet. So, das wird verweigert in dem Haushalt und es gibt dann eine Szene, in der.
Die Kinder glaub ich das Grillfleisch fallen lassen, weil Pizza geliefert wird. Also da trägt sich der der Konflikt der Eltern sozusagen auf dieser Ebene aus und ich hab mal in einem Fortsetzungsroman, den ich geschrieben habe, die beste Freundin der Hauptfigur amerikanische Literatur studieren lassen und die hat dann quasi immer das gekocht, was gerade in den. Büchern gegessen wurde, die sie gelesen, gelesen hat. Und da war dann eben also easy, die Hauptfigur Mrs. Fixit war dann sehr, sehr dankbar, als es dann endlich bei Jonathan Franson war und es dann sehr häufig Pizza gab und das ist n bisschen einfacher nachzumachen.
Ich hatte auch noch mal geschaut, es gibt natürlich auch tatsächlich Bücher, die genau davon handeln, also hier sind Rezepte aus der Weltliteratur, kocht sie nach, es gibt ja ganze Kochbücher aus Literatur, das also. So n Klassiker ist glaub ich so n Star Wars Kochbuch oder nen. Das ist jetzt nicht Literatur. Wie komme ich jetzt aus Star Wars? Ich wollte eigentlich zu Harry Potter rübergehen, es gibt dann Harry Potter Kochbücher, aber das ist natürlich alles ehrlich gesagt Schnuddel duddelkram und.
Keine Sorge, wir reden heute nicht über Kochbücher. Nein, zum Glück nicht. Dass, dass wir wollen es ja nur essen, was da zubereitet wurde. Wir wollen es nur essen, mir sind noch noch noch einer aufgefallen, das ist also ein ein Frau Mann Paket, nämlich eine Autorin und ein Protagonist, wo es sehr viel um Essen geht, das kann man aber auch allein an seiner Leibesfülle schon sehen.
Das ist natürlich ecur Pooro von Agatha Christie, der wirklich sehr, sehr viel isst und über Essen sinniert und ganz klare Meinungen hat, wie das sein sein muss. Also sein Frühstück besteht aus 2 Eiern, die müssen aber exakt gleich groß sein, denn wenn sie einen Größenunterschied haben, zerstört es sein Symmetriegefühl.
Und ich glaube, was eine Scheibe Toast oder 2 Moment bei der Leibeshülle musst du doch mehr essen dir da war aber wichtig, dass dieses Toast in exakt 4 gleiche Quadrate geschnitten wird und auch da ist der Größenunterschied bitte marginal zu haben, denn sonst würde das verwirren. Er redet viel über Essen, über das schlechte englische Essen, das also wirklich Großbritannien, vielleicht Kultur haben mag. Aber zu Essen gibt es da wirklich nicht. Und er sagte auch in irgendeinem Buch, Wenn jetzt die Briten auch noch anfangen, ihren eigenen Wein zu machen, dann würde er sofort zurück aufs Kontinentalfestland ziehen. So geht es nicht, also dort ist es natürlich aber eher eine Schrulle, ein ein, das sozusagen
ihn durch seine Geschichten begleitet, und man kann sich natürlich vorstellen, in der Beschreibung, wie er auch als Typus beschrieben wird, dass er natürlich. Natürlich ein ein absoluter Bonvivant und Connisseur ist und einfach wirklich eigentlich zu viel isst. Das muss man sagen und zu viel Essen gibt es ja auch häufiger als Thema. Also schon angefangen vom Schlaraffenland tatsächlich, aber wir bleiben ja etwas jetzt zeitiger und ich bin tatsächlich sehr gespannt, mit was du jetzt hier von der Kochstelle kommst. Soll ich anfangen?
Fang mal an, gut, also wir haben wieder die Prüfungssituation, Kurt will wissen was ich gelesen habe und ob ich mich auch noch daran erinnern kann, worum es geht. Ihr seht mich hier auch übrigens mit einem Blatt Papier und einem roten Stift. Ich notiere das alle, am Ende gibt es Noten und wenn es wirklich zu schlecht war, dann na ja, dann wird auch geschimpft.
Und ihr seht mich quasi mit einer schweißbetrockenen Stirn. Das erste Buch, das mir zum Thema Essen eingefallen ist, war direkt Margot Edward, die essbare Frau. Nie gelesen, nie gelesen, ja ein wunderbares Buch, ein ein nicht einfaches Buch und das von mir vielleicht meist verschenkteste Buch in den letzten Jahren. Also ich war so begeistert davon, dass ich es vielen Freundinnen und Bekannten geschenkt habe, die vielleicht dann auch ein bisschen verstört waren. Das ist auch ein bisschen verstörendes Buch. Da noch mal an dieser Stelle, falls das so was tut, mir total leid.
Ich war einfach nur begeistert von dem Buch. Es sollte kein Wink mit dem Zaunpfahl sein oder so was, sondern einfach nur Oh mein Gott, das erste Buch von Mergot Edward ist so ein Knaller und es ist also ihr deboro Mann von 1965 und ich finde ihn nach wie vor hochaktuell. Klar gibt es so ein paar Details, da merkst du, das ist jetzt eben nicht 2025. Aber du merkst nicht, dass es so alt ist, ne? Also 60 Jahre merkt man den Buch nicht an und dieses Thema an sich, was Essen für ein Individuum für eine Frau bedeutet und was es innerhalb einer Gesellschaft bedeutet, das hat sich im Grunde nicht nicht verändert. Ne also wir haben eine Hauptfigur, Marian Marian, die hadert mit.
Mit ihrer Rolle in der Gesellschaft, sie ist quasi einem Umbruchpunkt, also sie hat jetzt, sie hat einen ganz guten Job, sie hat einen Freund, sie ist relativ traditionell, sie wohnt mit einer Frau, die sehr viel untraditioneller ist zusammen, und eigentlich würde sie gerne heiraten. Ihr Freund Peter will das nicht unbedingt, und dann entschließt er sich doch, so jetzt, man kommt ja eh nicht dran vorbei und alle heiraten, also dann, dann können wir das auch gut machen. Jetzt, jetzt soll geheiratet werden und in dieser Phase beginnt Maryan darüber nachzudenken, was ist denn eigentlich mit mit mir los oder vielleicht denkt sie auch gar nicht nach, aber ihr Körper beginnt quasi darauf zu reagieren und sie kann
schlagartig bestimmte Sachen nicht mehr essen, also nicht alles auf einmal, sondern es beginnt. Ich glaube mit einem Steak. Das liegt auf ihrem Teller. Ich glaube, das ist der Abend des Heiratsantrags und das kann sie nicht mehr essen und das ist wirklich eben 60er Jahre so. Hey, was ist mit dir los, wieso kannst du das nicht essen?
Und sie hat Ekel oder oder, was also was empfindet sie beim. Das kann ich dir tatsächlich gar nicht mehr genau sagen. Also es ist so dieses, also sie ist einfach nicht in der Lage das zu essen, so sie guckt es an und es geht nicht und das nächste sind dann Eier, das ist auch sehr sehr eindrücklich beschrieben, aber. Und rundherum erfährst du natürlich viel aus dieser Gesellschaft, in der Marion lebt und ihre Mitbewohnerin zum Beispiel.
Die möchte gerne ein Kind haben, aber sie möchte um Gottes Willen nicht verheiratet sein, und das ist eine heute wäre es jetzt nicht mehr so eine steile These, aber für Mitte der 60er Jahre ist das natürlich sehr ungewöhnlich. Marion selber kann damit auch gar nicht umgehen und sie lernt dann einen jungen Mann kennen, der irgendwie echt auch sehr, sehr schräg ist. Psychisch auffällig würden wir heute vielleicht sagen, und sie bewegt sich dann in diesem, in diesem Raum und sucht ja nach einer Form der Emanzipation.
Wer sie eigentlich selber ist und wie alle Frauenfiguren von Margot Edward ist sie wirklich ganz großartig komponiert und geschrieben, das muss man sagen, also das es ist auch, es ist lustig, Margot Edward hat ja ein sehr. Speziellen, auch trockenen Humor würde ich sagen. Ne, der ist nicht, der ist nicht so ganz offensichtlich, aber wenn man sich auf das Buch drauf einlässt, ist es tatsächlich auch lustig. Ich habe mir natürlich wieder Kritiken durchgelesen bei bei Good Weeds und bei Amazon und sowas alles und es gibt für dich viele Leute die dieses Buch nicht verstehen, ich wollte. Gerade sagen, was sagt die Werte Leserschaft? Die, die auch mit diesen Alltagsschilderungen gar nichts anfangen können.
Aber darum geht es natürlich. Es geht darum, diesen Alltag, dieser Frau, dieser jungen Frau zu zeigen und ihr ihr, ihr Hadern damit, ne, also ich habe schon gesagt, Steaks kann man nicht mehr essen, Eier kann man nicht mehr essen, dann kommt Gemüse, dann kommt Kuchen, also es bleibt nicht viel übrig und sie selber beginnt sich auch immer seltsamer zu benehmen, das Ganze fällt fällt auf und. Man kann, glaube ich wirklich, oder ich habe das auch so verstanden, dieses Essen in dem Buch als so eine Form von Konsum sehen, und sie möchte selber nicht konsumiert werden. Sie möchte von der Gesellschaft nicht konsumiert werden und da da das, das zeigt sich also ich will jetzt auch nicht, auch nicht spoilern, wie sie dann da
zu einer Lösung kommt und was sie so ausprobiert, es ist auch nicht so ein wahnsinnig langes Buch, also. Das ich finde aber, es ist der absolute Klassiker, wenn es ums Essen geht und was Essen für Frauen auch bedeutet, was auch die Störung der Nahrungsaufnahme bedeuten kann. Und es ist ein wunderbarer Einstieg in die fantastische Welt von Margot Edward. Toll, toll.
Also da muss ich sagen, es ist wirklich bislang. Komplett an mir vorbeigegangen, aber wieso vieles natürlich an einem komplett vorbeigeht und umso großartiger ist doch, wenn man dann an dem Wissen von Monique teilhaben kann und die essbare Frau noch mal serviert bekommt der Titel selber wie jetzt, das ist mal nur so ins Blau hineingefragt ist es tatsächlich The Adable Woman oder und sie ist es ja.
Gerade nicht. Also sie ist ja weder adable, noch ist sie Eating oder also das oder wird das noch erklärt in. Das da, da gibt es schon noch eine Szene, in der das eine Rolle spielt. OK, es klingt so ein bisschen kannibalistisch, aber dann. Ja, also das wäre zu direkt. Es ist, es ist deutlich indirekter, es ist deutlich indirekter, ja.
Ja, aber schön klingt spannend und schon wieder ein Buch für meinen Stapel. Vielen Dank. Wie hoch ist der denn schon? Oh Gott, das ist nicht mehr nur ein Stapel. Dieser Stapel sind eigentlich mehrere Regalmeter. Oh Gott, das ist echt tragisch, ich muss irgendwie mal aufhören für ein paar Jahre zu arbeiten und im Lotto gewinnen und einfach nur noch weiter.
Lesen und ich dachte, Buchhändler zu sein, ist quasi ein Lottogewinn. Ist es zumindest. Was das lesen. Angeht. Ja, also was? Na ja, es ist n bisschen das das lesen ist ja gleichzeitig auch immer Arbeit. Also so, ich meine toll, man macht sein Hobby zur Arbeit, also ich will mich darüber nicht beschweren, das ist jetzt echt auf hohem Niveau gejammert, aber man merkt doch, dass man n bisschen räudiger mit Büchern umgeht und dass man sehr viel ungeduldiger mit Büchern ist, weil wir haben so viel, was wir lesen müssen, Slash wollen, slash sollen und wir lesen ja auch Bücher, um sie empfehlen zu können.
Und ich hab gemerkt, das Ärgerlichste an Buch, was einem Buchhändler passieren kann ist so nen mediokris Buch. Wenn es schlecht ist, dann kann man nach 30 Seiten einfach sagen, boah Dreck braucht kein Mensch. Wenn es super ist, OK ist klar, muss ich nicht drüber reden, aber diese mittelmäßigen, die dann doch gut genug sind, dass man sie zu Ende liest und sie haben eigentlich zeitclown, man aber schon beim Lesen weiß, das werde ich niemandem empfehlen können, weil ehrlich gesagt, es lässt mich auch nur lauwarm zurück, aber es interessiert mich gerade eben dieses bisschen genug, um es zu Ende lesen. Also das ist dann reine Zeitverschwendung. Aber ich merke natürlich selber, wir lesen natürlich auch immer in Hinblick auf, ist das etwas,
was man empfehlen kann, ist das etwas, was jetzt auch das den Geschmack des Publikums im Laden trifft, also man, man liest schon mit einem anderen Blick und nur in den Ferien tatsächlich selber erlaube ich mir auch, Bücher zu lesen, die ich hundertprozentig nicht empfehlen werde. Sachen, die ich persönlich total großartig finde, die aber keinen Eingang in den Laden finden. Da sind wir wieder bei meinem klein dreckigen Hobby Urban Fantasy Bücher könnte ich ja stundenlang machen und das muss auch gar nicht im Laden stattfinden, aber das ist schön, weil das ist dann wirklich lesen richtig so als Auszeit ohne irgendeinen Hintergedanken, ohne Arbeit, dabei einfach nur. Spaß haben, das ist schön und
meine Güte, also ich will mich wirklich nicht beschweren, also wer so viel Spaß mit Büchern hat und sich auch noch den ganzen Tag beruflich damit beschäftigen darf, das ist schon Lottogewinn. Wenn jetzt noch die Kohle rüberkommt. Ich würde gerne wenn ich darf direkt mit einem Buch anschließen. Was nämlich vielleicht inhaltlich tatsächlich ne ganz interessante Korrelation hat.
Es ist ein ein japanischer Roman von einer jungen, na ja, was heißt jungen, ich würde sagen, sie ist jetzt Mitte 30 japanischen Autorin Asako Yusuki. Von ihr gibt es bislang im Deutschen nur ein Buch, und das hat den wunderbar sprechenden Titel Butter und es handelt auch wirklich von Butter und es hat. Ich muss dir kurz ins wahrscheinlich. Ich bin so froh, dass du über dieses Buch sprichst, weil ich dieses Buch lesen sollte und nicht gelesen habe. Ja, meine jüngere Tochter hat es mir empfohlen, ich glaube, ich habe es mitgenommen zu einem.
Arzttermin, wo ich dachte, ich sitze ganz, ganz lange im Wartezimmer und dann ging es super schnell und dann habe ich es nicht gelesen und habe es wieder zurückgelegt und da habe ich gestern richtig schlimme Schimpfe für bekommen, dass dass ich dieses Buch nicht kenne, also nicht viel, sie kennen aber aber. Nicht meine Tochter.
Nicht gelesen habe. Und ja, ich bring bring mich auf den Stand. Für Sie. Es ist. Es hat mir große Freude bereitet und ich fand es wirklich, wirklich interessant, was sie macht, denn es ist auch anhand des Essens eigentlich eine Geschichte einer Frau und ihr, was nicht essen mit ihr Macht, aber wie sie mit Hilfe von Essen sich im Endeffekt auch befreit von gesellschaftlichen Konventionen.
Und das Lustige ist jetzt andersrum als bei der Edward, also es geht nicht ums Essen zu verweigern oder nicht mehr essen können. Sondern es geht eigentlich genau die andere Richtung. Befreiung durch es und dazu kurz den den Hintergrund. Wir haben eine Protagonistin, sie ist Journalistin und das ist, glaube ich ganz wichtig zu sagen, sie ist sie erfüllt das klassische moderne japanische Frauenbild, sie ist berufstätig. Sie hat einen Freund, natürlich, der also sie ist nicht verheiratet, aber auch einen berufstätigen Freund. Und wieso oft?
Sie macht eigentlich alles, das Einzige was sie nicht macht, ist kochen, das kann sie nämlich überhaupt nicht, hat sie noch nie in ihrem Leben gemacht, aber neben ihrer Berufstätigkeit kümmert sie sich um alles und ganz, ganz wichtig und das fand ich so interessant zu lesen ist, sie achtet extrem.
Auf ihre Figur. Denn die japanische Frau hat also nicht nur erfolgreich zu sein, sondern sie muss auch unfassbar schlank sein und natürlich dazugehörig, sexy und so weiter und das ist echt interessant, wenn man sich anschaut, ihre Beziehung zu ihrem Boyfriend, der ehrlich gesagt alles andere als elegant und schlank und körperbewusst wär, sondern also wie oft in in Gesellschaften, ja darf Slopy sein darf, dann aber sozusagen quasi Gesellschaft verlangen, wie sie auszusehen hat. Und dann passiert was Wunderbares. Sie stößt über eine Geschichte einer Serienmörderin, die sitzt im Knast.
Die wurde also gefasst. Und Serienmörderin klingt ja immer gleich, so Jeffrey Dahmer, mäßig, irgendwie so 70 Leute, also ganz nicht so viel, aber sie hat also den einen oder anderen Mann auf dem Buckel und diese Frau. Die im Knast sitzt, die hat eine interessante Geschichte und unsere Journalistin möchte unbedingt diese Geschichte erzählen und sie möchte ran an diese Frau und möchte sie interviewen und alles erfahren. Und diese Frau spielt Psychospielchen mit unserer Journalistin und sie fängt erst mal an zu sagen, so, ich sehe doch schon alleine an deiner Körperstatur. Du kannst nichts essen, du kannst nicht kochen. Du kannst also eigentlich gar nichts. Also wir fangen jetzt hier erstmal ganz von vorne an, bevor du überhaupt mit mir sprechen
darfst. Gehst du jetzt in ein Geschäft in Tokio, es gibt nur dieses eine Geschäft, wo du hingehst. Dort gibt es verschiedene Buttermarken und Du kaufst bitte diese eine bestimmte französische gesalzene Butter, die ist hundeteuer gleichzeitig kaufst du dir einen reiskocher, Reis und ein bisschen Soja, nicht nicht Soja, Entschuldigung, ein bisschen Sojasauce.
Und das bereitest du zu, das schaffst auch du und das ist also das erste Mal, dass unsere junge Frau, unsere Protagonistin, sich etwas selbst zubereitet, und sei es einfach nur Reis mit dieser gesalzenen Butter und von Sekunde 1 an ist sie angefixt an das selber machen. Man das genießen einfach einer Gabel oder eines vollen Doppelstäbchens und sie verfällt im Endeffekt tatsächlich von 0 auf 100 dem Thema Essen selber machen und so weiter und das Schöne die Serienmörderin, die sie also eigentlich ins Gespräch bekommt, weil die spielt ihre Psychospielchen immer noch weiter, die ist aber eine sehr ungewöhnliche Frau, rein äußerlich. Sie ist sehr viel fülliger, als es die übliche Japanerin zu sein hat, bitteschön qua
gesellschaftlichen Gesetz, und ist gleichzeitig eine unglaublich selbstbestimmte, selbstbewusste Frau. Und auch diese Fülligkeit ist tatsächlich so, dass sie irrsinnig viele Männer hat, die sie umschwirren, also einfach, weil sie. Eine so selbstbewusste Weiblichkeit lebt und ihr Thema ist immer schon essen gewesen.
Die geht auch zu vielen Essens Kursen und Blogs und so weiter aber ihr eigentliches Thema ist tatsächlich Butter und diese Butter zieht sich und ich liebe Butter, muss ich persönlich zugeben, auch diese Butter zieht sich durchs Buch und wir merken einfach im Verlaufe des Buches, es geht natürlich eigentlich um die Geschichte unserer protagonistischen Journalistin und dann natürlich den Fällen und ob sie es schafft, diese.
Serienmörderin letztendlich doch zu interviewen oder nicht? Aber für mich im Hintergrund ging es um die Befreiungsgeschichte einer Frau aus ihren gesellschaftlichen Zwängen, die mit Hilfe einer anderen Frau, die so außerhalb der Gesellschaft steht, der es wirklich ehrlich gesagt scheißegal ist, was die Leute von ihr Denken und sie schneidet sich wirklich ne große Scheibe davon ab und befreit sich auch tatsächlich aus ihren eigenen gesellschaftlichen und persönlichen Zwängen und das ist eine.
Große Befriedigung zu lesen und wie bei vielen japanischen Autoren und Autorinnen, was mir so gefällt, es ist ja bei der Murata auch ähnlich, also gerade die jungen Japanerinnen, die immer so ein ein Schritt neben der Realität Herr Latsch, ich finde das ganz spannend, also es ist ja kein Fantasy, oder da passiert auch nichts übersinnliches, aber.
Und das frage ich mich oft. Ich würde gerne da tatsächlich mal mit Japanern reden, ob das nur uns Europäern so vorkommt, ob es ein Schritt neben der Realität ist oder ob es in Japan einfach Realität ist. Und wir denken nur, es ist ein Schritt daneben, weil wir halt einfach aus einer anderen Kultur kommen, aber ich finde, es bringt umso mehr Spaß zu lesen von etwas, von dem du denkst, ah, ich erkenne das, ich erkenne eure kulturellen Noten und alles, aber es ist doch immer so ein. Bisschen fremd und so ein bisschen abwegig und ein bisschen seltsam.
Und es ist Wunder, wunderbar Geschichte, wunderbar geschriebene Geschichte. Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, wie Realität beschrieben werden kann. Auch da kann es ja oder da auch, da gibt es ja kulturelle Unterschiede, und das ist vielleicht das, was wir als so eine kleine Spur neben der Realität wahrnehmen, geht mir aber auch immer so, wenn ich japanische oder auch koreanische Autoren, Autorinnen lese. Ich denke mal, also wahrscheinlich ein ein. Ich glaube auch es.
Es wird NNNNN zweigeteiltes Ding sein. Also einerseits ist natürlich unsere Kultur einfach noch n bisschen entfremde, auch wenn man denkt man kennt sich irgendwie aus, aber es sind doch andere Insignien die da gelesen werden und ich glaube es ist auch ne andere Form der Literatursprache, die wir nicht so haben.
Also ich glaube, dass ich dort und ich glaube Korea ist tatsächlich ähnlich wie du gerade sagtest. Chinesische Literatur ehrlich gesagt auch. Also zumindest das, was ich jetzt so aus aus Taiwan kennen würde, dass glaube ich einfach Sachen über Literatur dort anders vermittelt werden als bei uns und dass man halt gerne immer in so eine leichte Nebenspur gerät.
Ich finde es sehr spannend und ehrlich gesagt, wir sind, glaube ich, nicht die einzigen deutschen Leser und Leserinnen, die Japaner mögen, denn ich meine erfahren zu haben, dass Deutschland. Ist glaube ich für japanische Autorinnen und Autoren der zweitwichtigste Markt oder der Dritte. Aber also auf jeden Fall sind wir weit oben und es gibt wohl eine tiefe Liebe der deutschen Leserschaft oder fernostasiatischen Büchern gegenüber ist eine schöne Verbundenheit.
Ich finde auch, was du über das, was du über dieses Buch gesagt hast, total total inspirierend macht. Mich sehr, sehr langweilig. Ich habe große Lust, das zu lesen. Und ich hatte gerade so ein Gedanken. Ich hab, ich würde sagen, ich kann ziemlich gut kochen, so über über, ja über die Jahre, und ich hab damit aber total gehadert.
Wie gesagt, also wenn ich, wenn ich mir diese Zeit gespart hätte, die ich in meinem Leben in Kochen investiert hätte. Was hätte ich da machen können in der Zeit? Also wo könnte ich bezogen auf ja auf auf mein Schreiben oder auf bestimmte Sachen, die ich gerne noch machen möchte, auf Hobbys, wo könnte ich da stehen, wie gut könnte ich Klavier spielen, wenn ich statt zu kochen immer Klavier geübt hätte und ich finde es gleichzeitig wirklich zu kochen ist so eine Freude mit eben mit dem. Der besten Butter zu arbeiten, die man sich gerade so leisten kann, und zu schauen, was macht das für einen Unterschied. Wenn ich jetzt Gerichte damit zubereite und es gibt so einen großen Unterschied zwischen
Kochen und Essen machen den ja, und ich versuche also ich kann es, ich kann es jetzt nicht leugnen, ich kann halt kochen, es kommt meistens auch was Anständiges bei raus. Viel, viel häufiger beim Kochen zu sein und nicht so sehr beim Essen machen, also wirklich in einer, in einer Leidenschaft dann aufzugehen. Also wirklich voll und ganz bei dem zu sein und zu schauen, also das hat ja auch so einen, so einen dialogischen Prozess, wenn man kocht, also was was, was, was will dieses Gericht eigentlich gerade noch von mir, in welche Richtung will das noch mal verändert werden, verfeinert werden, welche Richtung kann das gehen, aber.
Und sich darauf einzulassen, finde ich schon, finde ich schon sehr schön. Finde ich sehr. Gut ist schön und das ist lustig. Was du das ist, als ob wir es geplant hatten, so ein unglaublich eleganter Übergang zu einem anderen Buch, Babels Gast mal von von Tanja Blixen, denn ich bin. Ich koche sehr, sehr gerne, aber ich glaube, ich bin vielleicht eher der Essenszubereiter, denn ich habe nicht diese Kunstfertigkeit. Ich habe nicht diese Kunstfertigkeit dazu, ich habe aber einfach unglaublich viel Freude beim Zubereiten. Ich habe schon Freude beim Schnibbeln, also wenn man Zeit hat, wenn man nur schnell was essen kochen soll für sich und die Familie, dann ist es keine Freude, aber wenn man. Die Zeit hat sich was zu
überlegen und es fängt ja schon an beim beim Einkauf der Lebensmittel, dass man dann denkt, wie man nimmt mal das bessere, die bessere Butter oder oder was auch immer man gerade zubereiten möchte und man hat die Zeit und man man hat vielleicht noch, das ist für mich sehr schön, wenn jemand noch dabei ist, also dass man wirklich richtiggehend eine eine kleine Auszeit dafür nimmt und. Ich muss in diesem Falle sagen, da ist es wahrscheinlich der Unterschied zu uns beiden.
Ich habe, glaube ich, in meiner Zeit sehr viel mehr Klavier geübt als gekocht, darum da sind wir wieder ein gutes Match, lassen wir es doch so machen, du kochst einfach gut und ich begleite das Ganze einfach dann mit ein bisschen Schubert oder so das. Wusste ich gar nicht von dir. Ich bin ein, ein, Ich liebe tatsächlich Klavierspielen.
Ich habe das noch gelernt, bevor ich überhaupt in die Schule ging. Ich hatte eine sehr musikbeflissene Großmutter und ich habe mit 4 gelernt, Noten zu lesen und Klavier zu spielen, und seitdem begleitet es mich mal mehr, mal weniger, im Moment wieder mehr und es ist sehr schön, aber ein ganz eigenes und anderes Thema und darum.
Einmal zurück zu Babets Gastmahl von Tanja Blixen. Vielen ist das Buch wahrscheinlich eher bekannt unter einem anderen Titel, nämlich dem Titel seiner Verfilmung Babets fest. Dass der Film ist wunderschön, hat auch in Ansätzen was mit dem Buch zu tun, aber nicht allzu viel. Die Handlung ist relativ kurz gefasst, es handelt von einer jungen Französin, die Köchin war in einem Spitzenrestaurant in Paris, wir.
Sind im 19. Ich glaube so im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts und sie muss Paris knallerfall verlassen. Warum ist eigentlich relativ egal und sie landet in einer Anstellung in einem kleinen Ort in. Norwegen, was mir immer noch wirklich n Rätsel ist, wie sie dahin gelandet ist. Es wird auch erklärt. Es wird erklärt, ich hätte sonst auch ne Erklärung. Es es wird, erklärt, sie wird, sie muss halt Paris verlassen. Und über Bekannte bekommt sie ein Empfehlungsschreiben, wo sie muss halt einfach schnell raus und das ist n Ort wo sie schnell hin kann mit dem Empfehlungsschreiben und sie wird dort eigentlich Haushälterin in. In einer Familie.
Und sie soll halt, und das ist so schön, dass du das sagtest. Diesen Unterschied zwischen Essen zubereiten, einfach nur und kochen. Sie soll halt eigentlich nur Essen zubereiten und es ist vollkommen unbekannt in diesem Dorf oder in dieser Ort Kleinstadt. Was für eine meisterköchin sie eigentlich ist.
Und es ist den Leuten auch ehrlich gesagt Bums egal, denn den geht es da nicht darum. Den geht es darum, schnell Nahrung aufzunehmen und weiterzumachen, also es landet also eine Frau, die sozusagen das Kochen und die Kulinarik feiert, landet in einem total Kulinarik feindlichen und auch freudlosen Umfeld. Und das ist natürlich dieses schöne Kochen als Kultur, essen, als Kultur.
Also es wird ganz anders begriffen von ihr als wirklich nur rein essen, rein in sich stopfen und schnell dann wieder zur Arbeit gehen. Und das ist natürlich auch n großes Spiel, natürlich mit dem mit dem französischen Savoir vivre und der evangelisch norwegischen eben nicht so savoir Lebensart. Und es passiert aber was, was sehr, sehr schön ist, denn sie macht einen.
Es ist keine Erbschaft, lass mich erinnern, einen Lottogewinn kann das sein, also auf jeden Fall, sie kommt zu zu etwas Geld und sie sagt, dieses Geld nutzt sie, um ein richtiges Festmahl zubereiten, also dafür das titelgebende Gastmahl, wo sie alle Leute einlädt, also auch insbesondere die Leute, die eigentlich ihre Art zu leben relativ feindlich oder oder misstrauisch gegenüberstehen und ihnen zu zeigen, was Essen und kochen. Kochen kann.
Und dass es eigentlich eine Kunstform ist. Und natürlich, es ist ja Tanja Blixen. Natürlich öffnet sie auch die Herzen der Leute, und es passieren noch unerwartete Dinge, auch im Gefüge dieses Ortes, und das ist ein zauberhaftes Bild, wirklich für kochen. Als Kunst also, dass man, wieso viele Sachen, ich glaube, es geht von Malerei, ich meine Mode auch, man kann einfach Klamotten anziehen, man kann es aber auch als Kunstform begreifen, und es ist, glaube ich, auch jedem selbst überlassen, wie er oder sie es machen möchte und ich, wenn Leute einfach nur kurz essen, in sich reinstopfen wollen, auch OK, aber es ist schön, einfach die Augen zu öffnen und die Sinne zu öffnen. Und zu merken, wenn man etwas
vorgesetzt bekommt, dass das hier jetzt gerade nicht reine Nahrungsaufnahme ist, sondern wirklich eigentlich Liebe mit Kalorien. Liebe mit Kalorien kann man gibt es. Eigentlich gibt es schönere 3 Worte. Ich weiß auch nicht, wo das gerade herkam. Aber wen hast du denn noch? Wahrscheinlich auch noch eine Autorin, oder?
Ja, genau, ich. Ich überlege gerade ja, welche nehme ich denn jetzt von den beiden Autorinnen, die ich noch mitgebracht habe? Es wird, ich heb mir die Liebe mit Kalorien für für den Schluss auf, es ist jetzt noch mal ein bisschen weniger Kalorien und ein bisschen weniger Liebe und trotzdem geht es ums Essen. Ich habe das Buch Die Vegetarierin von Hang Kang mitgebracht.
Es ist das bekannteste Buch der Literaturnobelpreisträgerin, es ist 2007, in Korea erschienen und 2016 ins Deutsche übersetzt worden. Ich glaube auch, das geht gerade ganz gut im Buchhandel, oder ich. Sehe alles von Hang Kang geht aber die Vegetarierin wirklich wie geschnitten Brot? Und ich habe vorher so aus meinem bekannten Freundinnen Umfeld ein Paar gehabt, die es gelesen haben und meinten, Oh ja, ich weiß nicht so richtig, ich finde es schwierig, ich weiß nicht genau worum es geht, ist irgendwie so ein bisschen abgefahren abgespaced und war deshalb auch so ein bisschen, ja ich schließe es mal, aber ich hatte gar nicht so eine große Erwartungshaltung und ich bin total begeistert. Es ist auch ein wenig neben der
Spur, ohne dass es fantastisch ist. Nicht wirklich. Aber die Realität, die beschrieben wird, ist schon besonders. Worum geht es? Wir haben viele, viele Parallelen, finde ich zu dem Buch von Mergot Edward zur S Bahn Frau, wir haben ganz besondere Erzählperspektiven in diesem Buch und wir haben eine Hauptfigur, die es ganz klar geht. Yong Hi, ich wollte noch nachgucken, wie man es richtig ausspricht, also verzeiht mir, wenn es jetzt total falsch ist. Schickt mir auch gern n Audio wie Yong Hi ihm richtig ausgesprochen wird.
Sie ist verheiratet und sie ist ne komplett durchschnittliche Frau und das sagt sie nicht selbst über sich, sondern das sagt ihr Ehemann der im ersten Teil der Erzähler ist über sie, also er spricht als ich Erzähler und er sagt Ich hab mir diese Yong Hi ausgesucht weil sie so unglaublich durchschnittlich ist. Alles an ihr ist durchschnittlich. Weil mich das auch entlastet.
Ich muss deshalb auch nicht besonders sein, wenn ich jetzt eine besonders schöne Frau hätte oder eine besonders talentierte Frau, dann müsste ich mich ja ranhalten, dass ich mit der mithalten kann, aber so ist es doch gut und ich kann immer noch irgendwie als der Mann dastehen, weil sie einfach nur so durchgezogen. Aber das ist entschuldige tatsächlich kurz interessant, weil wir hatten es ja gerade auch mit mit Butter bei der Yusuki, wo er verlangt, dass sie fantastisch aussehen muss, aber selber schlotterig ist.
Also den Gedankengang hat er, der koreanische Ehemann, schon noch, dass er sagt, dann erlaubt es mir selber auch durchschnittlich zu sein. Es ist unglaublich lieblos, aber auch irgendwie ein bisschen lustig, muss ich sagen. Ja, mit Abstand ist es ein bisschen lustig, wenn du es liest, ist es halt wirklich unglaublich lieblos, das ist also mir hat es wehgetan beim Lesen und seine Frau hat eine einzige Eigenart, die er auch nicht gut findet, aber irgendwie tolerierbar, sie trägt nicht gerne BH s.
Und er ist dann schon mal sehr erbost, wenn das dann irgendwie in der Öffentlichkeit war. Das kann man einfach nicht. Also das findet er nicht tragbar, dass sie dann quasi ohne sie viel haben. Auch nicht tragbar. Übrigens, Entschuldigung. Also das ist keine liebevolle Ehe, die wir da anschauen. Kurz.
Zwischen gefragt, welches Alter sind wir ungefähr, also nicht wir, sondern. Die ich, würde ich. Ich weiß gar nicht, ob das Alter mal irgendwie explizit genannt wird, vielleicht um die 30 mitte 30. Kein altes Ehepaar. Kein altes Ehepaar, aber auch kein auch kein junges Ehepaar. Die sind schon ein Weilchen zusammen. Ja, und seine Ehefrau hat irgendwann einen Traum und hört danach auf, Fleisch zu essen oder auch nur fleischliche tierische Produkte im Haus zu ertragen. Und das sagt sie ihm jetzt aber auch nicht irgendwie so kommunikativ liebevoll.
Du pass auf ich habe, sondern es gibt halt, es gibt halt kein Fleisch mehr, sie räumt den Gefrierschrank aus, alles, was sein Fleisch eingefroren ist. Und das war eine Menge und auch eine Menge Spezialitäten wird aussortiert, wird weggeworfen von ihr, sie trägt auch keine Lederschuhe mehr, keine Lederjacken und er ist entsetzt, er ist entsetzt, dass seine Frau so eine Eigenheit entwickelt und dass sie das.
Macht, obwohl er es nicht gut findet und dass er jetzt auch kein Fleisch mehr zu essen bekommt, wie soll er da seine Arbeit leisten, wie soll er zu Kräften kommen, wenn es zu Hause nur noch Gemüse gibt? Also das ist dann, wenn man das heute liest, natürlich irgendwie so ein bisschen absurd, aber wenn man sich auf das Buch einlässt, ist man total schnell drin in der Welt, also es ist nicht ganz klar, welches Jahr das sein soll, ich würde schätzen, irgendwas in den 80er Jahren, späte 80er, frühe 90er, bin mir aber nicht sicher und.
Und. Der Gedanke, selber Essen zuzubereiten, kommt ihm gar. Nicht nein, er hat diese Möglichkeit, nein, nein, nein, absurd, und es gibt ja noch so ein Geschäftsessen, und da kommt seine Frau mit hin und dann isst sie da auch kein Fleisch und er findet es so, also alles, was ihm dann beruflich Schlechtes passiert, liegt natürlich daran, dass seine Frau ohne BH in diesem Restaurant saß und das Fleisch nicht gegessen hat, weil das hat ihn natürlich in Misskredit gebracht. Natürlich, das ist so.
Ganz. Klar, es ist ganz klar. Und er? Holt sich dann auch Hilfe bei ihrer Familie. Also er ruft ihre Eltern an und sagt, Entschuldigung ist mit eurer Tochter ist fast nicht in Ordnung und die sind auch entsetzt, also wie konnte das sein, das war doch immer ein braves Kind, wie kann das sein, dass sie auf einmal kein Fleisch mehr isst und diese ganze Familie schaltet sich ein und das eskaliert sehr.
Es wird also es gibt eine Szene bei einem Familienessen, dann natürlich auch, also überhaupt dieses vielleicht nochmal ein extra Thema, das Familienessen als als Kessel. Von Emotionen, Gewalt, aufgestauten Gefühlen, psychischen Problemen, unterdrückten trieben. Also. Es sieht eigentlich harmlos aus, aber es ist eben ein Familienessen, und all das schwingt mit, und alle versuchen eben Yonghi dazu zu bringen, wieder Fleisch zu essen und ihrem Vater.
Dem reicht es dann wirklich. Also eine Tochter muss ja wohl gehorsam sein, der steht dann auf und will ihr wirklich dieses Fleisch und er macht es auch in den Mund reinpressen und das ist wirklich jetzt, wenn man man man ist wirklich live dabei bei einer unheimlich gewaltvollen Szene und sie spuckt es dann aus und greift danach nach einem Obstmesser, ist völlig außer sich und schneidet sich die Pulsadern auf so also das ist sozusagen der erste Teil, sie wird gerettet, kommt ins Krankenhaus und. Und dann macht Hang Kang was Geniales. Sie wechselt die Erzählperspektive. Wir sind aber wieder nicht, also wir sehen wieder hauptsächlich jung, hi, aber diesmal erzählt es ihr Schwager und dann gibt es noch einen dritten Teil, der
wird aus der Perspektive ihrer Schwester erzählt, das heißt, diese Entfremdung, die wir ja im Grunde an dieser Frau erleben. Die erleben wir auch über die Erzählperspektive, weil die Hauptfigur nicht einmal selber zu Wort kommt, sondern immer nur aus der Perspektive von anderen Menschen gesehen wird und auch aus dem, was die gerade auf sie übertragen.
Also ich finde es ein wirklich grandios komponiertes Buch, Absolute Leseempfehlung, haltet ein bisschen durch am Anfang das. Das muss so sein, weil diese Ehe so lieblos ist. Und dann kann er natürlich kein begeisterter Erzähler sein, sondern er ist halt auch ein liebloser Erzähler. Am Anfang ne.
Das finde ich, klingt unglaublich spannend. Also insbesondere das, was du mit den Perspektiven sagst, auch das Vermögen, einen lieblosen Erzähler auch so erzählen zu lassen und sich als Autorin so weit zurückzunehmen, dass man tatsächlich die Stimme dieses Mannes trifft. Ich finde, dass es. Für mich immer n ganz großes Zeichen von wirklich guter Literatur.
Da wird das Ach wär mir jetzt n ganz anderer. Thomas Dawinic hat das einmal so großartig geschafft, ein Buch, was so mies geschrieben ist. Aber es ist halt aus der Sicht so eines Technokraten geschrieben, ja, es muss, es muss so sein, weil das ist seine Gedankenart und seine eigene Eitelkeit als Autorin zurückzunehmen und zu sagen, nee, ich werde jetzt nüchterner, kälter, vielleicht auch n bisschen. Keine Ahnung kolportagehafter schreiben, weil es einfach der Figur entspricht.
Es klingt furchtbar deprimierend, das Buch, muss ich sagen, aber ich glaube, bei Hang Kang ist sowieso nicht alles immer Fröhlichkeit, ich habe eine ganz blöde Frage, sollte es nicht eigentlich die Veganerin heißen? Das wäre Vermutungsprodukte genau das. Das könnte man so sagen, ne, also weil sie eigentlich wirklich Veganerin wird. Aber das wäre eigentlich nicht eine Frage an mich. Lieber kurz eine Frage.
An an du, wenn ich sie das nächste Mal spreche. Wir sind da ja ganz dicke miteinander, die kann und ich, dann machen wir das mal kurz ich werde ich beim nächsten Mal mitteilen wow ja das ist ist natürlich wirklich wirklich hohe Literatur, ich bin auch wirklich froh, dass das Nobelpreis Komitee. Manchmal wirklich erstaunliche Sachen, auch nicht mehr. Jetzt nur noch aus USA und Westeuropa, sondern einfach mal den Blick etwas weitet, dass sowas dann bei uns auf dem Haar haartisch landet.
Ist ist toll, weil es gibt so viele neue Welten zu entdecken. Und damit meine ich übrigens nicht Bob Dylan, was für mich immer noch die schlimmste Entscheidung war, überhaupt ihr sehr, ganz ehrlich, egal. Ich schweife ab, also ich bin sehr froh, dass du es auch hier uns präsentiert hast, denn ich als fauler Buchhändler musst zugeben es a klang es mir zu deprimieren von dem, was ich darüber gelesen und gehört hatte und ich dachte so nee. Ich würde es aber gerne in jetzt wieder tatsächlich lesen in einem Moment.
Ich finde, es ist ja auch immer, wenn der Sommer da ist, wenn man irgendwie selber eh n bisschen besser aufgestellt ist und die Sonne ist da, dann kann man sich auch sowas geben. Und es hat eine Grunderforderung, die die Kurt sehr erfreut. Wie viele von euch schon wissen, die ihr vielleicht schon etwas länger hier mit Reinhört.
Es ist ein schmales Bändchen und das ist doch herrlich, also es ist es, es hat sogar weniger als Butter von der Yusuki, also es ist ganz erstaunlich, dass ich jetzt tatsächlich mal dickere Bücher. Aber mein lieber Kurt, man hat daran zu knabbern. Und da haben wir wieder was Kulinarisches. Ist doch schön, doch knabberzeugter Pfeil, oh Gott, ich bin hier in der Wortspielhölle, aber da habe ich mich, glaube ich, gerade selber reinmanövriert ich würde gerne einmal eine komplette 180 Grad Wendung machen zu etwas total albernen und fröhlichen, und das ist nämlich der einzige, Ich glaube, das brauchen wir nach nach Hanghang, das ist nämlich auch der einzig männliche Autor, der mir, und es gibt natürlich viel mehr, es ist ja alles immer
nur eine. Eine kleine persönliche Auswahl, ein männlicher Autor, der mir große Freude gebracht hat. Ich hab allerdings von ihm nur 2 Bücher zu lesen bekommen und danach hat es irgendwie aufgehört, das Buch, über das ich sprechen möchte, ist leider auch im Deutschen zumindest nicht mehr lieferbar, man kriegt es nur noch antiquarisch, aber Signature Satz wie immer findet ihr alle Informationen zu den Büchern und den Übersetzungen in unseren Show nows.
Und ich möchte von einem Buch reden und ihr wisst, wo der Herr, der es geschrieben hat, herkommt, wenn ich nur den Namen sage. James Hamilton, Petterson und ganz ehrlich, wenn jemand James Hamilton Petterson heißt, dann kann er nur aus Großbritannien kommen, das heißt Großbritannien, er kann nur aus England kommen, sonst sonst heißt man nicht so. Und er ist ein ein bestes Beispiel vom englischen Humor. Es bringt so viel Spaß, dieses Buch zu lesen, es heißt Kochen mit Fairnet Branca, und das ist tatsächlich keine doofe deutsche Übersetzung, es heißt im Original genauso dumpf Cooking with Fairnet Branca oder Fairnet Branca oder wie auch immer das im Englischen ausgesprochen wird, und es handelt von einem. Recht frustrierten Autoren, der
aber gar nicht mit seinem eigenen Büchern Geld macht, sondern er ist Ghostwriter für reiche B Promis und schreibt also deren Autobiografien. Und das ist natürlich eine der Frustrierendsten arbeiten, die man als Autor machen kann. Wenn man also dahin den degradiert wird und dieser Autor namens Gerald Semper ist also aus mannigfaltigen Gründen hat er gerade keine Lust auf England und er zieht.
Nach Italien in eine wirklich mit einem nichts. Ein Haus daneben ist ein einziges anderes Haus und das einzige was er will, ist in Ruhe sein Lesen, aber hauptsächlich möchte er kochen, denn sein Hobby sind wirklich sehr eigenwillige Gerichte. Also als Beispiel hätten wir hier Muscheln in Schokolade, Knoblauch und Vernete branka Eis. Das ist jetzt ist jetzt n Hauch übertrieben was er da macht, aber man gewöhnt sich dran.
Also es gibt auch die Rezepte dazu und das Wichtige ist tatsächlich, jedes dieser Rezepte hat eigentlich irgendwie ferne Branka mit dabei. Es geht also sehr sehr viel um kochen, es geht sehr viel um ferne branka und es geht sehr viel um Marta und das ist eine herrliche Figur, die er einführt. Denn Marta, es gibt wirklich nur ein Haus daneben. Und was kann schon schief gehen?
2 Häuser, so laut kann es ja nicht werden. Marta wiederum ist aus seinen Augen heraus eine bruthalsvulgäre, exsoviet Person, die also Kulinarik nicht kann, die Literatur nicht kann, die die also einfach wirklich nur vulgär und exsoviet ist. Und er glaubt ihr einfach nicht, was sie eigentlich ist. Sie ist nämlich Komponistin von Filmmusik und tatsächlich auch sehr anerkannte, aber das glaubt er einfach über den Verlauf des ganzen Buches.
Schon mal gar nicht. Weil wie kann jemand so Unkulturell ist wie diese Marter und die beiden hassen einander. Es ist noch nicht mal irgendwie frenemy nee, die finden sich richtig richtig scheiße gegenseitig und das ist so eine große Freude, denn die einzige Verbindung, die sie haben ist halt, dass ab und an mal so ein fernet Branka miteinander ausgetauscht wird. Ganz, ganz kurz, kurz, was ist Fernet Branka auch für den Schnapp.
Fernet Branka ist ein ein, Ich glaube, es läuft nicht unter Aperitif, sondern unter Digestiv und das ist ein Kräuter. Bitter, würde ich sagen, also es er hat nicht die Süße eines Jägermeisters, sondern das ist n italienischer, ja digestif, den man ja also wenn ich ihn richtig in Erinnerung habe, ja, es ist so ne Mischung zwischen Kräuter und bitter und nicht unbedingt mein Ding, man trinkt ihn aber eigentlich.
Immer eisgekühlt also. Eigentlich gehört da immer 2 Eiswürfel rein groß und da wird dann n bisschen von dieser sehr dunkelbraune Sirupartige. Fernet Branca rübergeschüttet ich muss zugeben, ich höre beim Jägermeister auf und bin dann eigentlich immer schon so beste Freunde mit dem, dass ich gar nicht dazu komme, mich mit anderen alkoholischen Getränken in der Richtung bekannt. Zu machen mich sehr an etwas selbstgebranntes, was ich mal in einem italienischen Restaurant in Süditalien serviert bekommen habe.
Aber dein Augenlicht funktioniert noch. Es ist in in diesem Buch, und ich möchte es gar nicht soweit spoilern, was da alles passiert, denn es passiert jenseits von Fernet Branca passieren unglaubliche Abenteuer, also es landen fremde schwarze Helikopter es, es gibt tatsächlich Gefahr, es gibt noch fast n richtigen Krimi.
Element dabei. Es geht also ab, wie Luzi dieses Buch. Es bringt riesigen Spaß, auch in der Übersetzung einen riesigen Spaß, ich finde, es ist ja so wichtig, bei gerade bei diesem englischen Humor, dass man gute Übersetzer findet, die das wirklich übertragen können und es handelt. Eigentlich letztendlich nur von diesem krampfhaften Versuch von Jared, seine Einsamkeit zurückbekommen, seine Ruhe und seine Einsamkeit.
Das kann noch nicht so schwer werden, aber Martha und die Umstände lassen es nicht zu und es ist. Da auch. Also das Essen hat in diesem Fall eigentlich gar keine wie jetzt in unseren anderen Büchern, wirklich eine meta Bedeutung oder also irgendein, es ist im Endeffekt nur eine Schnurre dieses Buches, das zu machen und sozusagen als roter Faden, der sich durch eine Geschichte durchzieht, aber dafür, dass es eigentlich nicht großartiger Hauptbestandteil dieses Buches ist, ist es trotzdem namensgebend und. Immer, immer, immer wieder da.
Und diese Rezepte sind wirklich so, dass man denkt, OK, you British, gut, muss ich nicht nachmachen. Hat es mal jemand nachgekocht? Weißt du was muss. Ich mal, muss ich mal irgendwie bei Reddit, ob es da irgendwie so ein. Kann man das wirklich essen? Ist es dann gut oder hat er sich einfach was ausgedacht, damit es krass klingt? Ich glaube, er hat sich es ausgedacht. Ich meine, es ist die Frage, also so viele Sachen, bei denen man denkt, das kann ja nur ausgedacht sein. Ist tatsächlich essbar.
Also ich kann mir gut vorstellen, dass so ein ferne branka Eis tatsächlich funktionieren würde, auch mit Muscheln und auch mit Schokolade. Also ich kann es mir vorstellen. Dass Muscheln mit Schokolade. Ne, so ganz weißt du so ganz tief schwarze 90 prozentige Schokolade, die schon so eine Bitterkeit mit rein ich, ich weiß es nicht, also ich würde es nicht essen wollen.
Ich auch nicht. Ich glaube zwar an Alkohol im Essen, aber, aber ich finde Alkohol neben dem Essen auch ganz in Ordnung. Aber das ist 1 der Dinge, wo ich denke, es ist doch schön, wenn ich darüber lesen kann, dann muss ich es nicht selber essen, sondern kann mich dessen sehr erfreuen. Es bringt auf jeden Fall einen Heidenspaß, es zu leben. Ich habe hier übrigens noch ein kleines Rezept, was vielleicht gar nicht mit Venebranka isst.
Aber das ist Fischotter mit Dörrpflaumen und Rhabarber. Ich weiß jetzt nicht genau, ob ich das irgendwie höflich sagen könnte, wenn du es mir anbieten würdest. Auf gar keinen. Fall auf gar keinen Fall. Also was immer hilft und ich es einfach zu sagen, Oh, das tut mir furchtbar leid, aber ich hab ne Fischotterallergie, das darf ich gar nicht essen, diese tierischen Eiweiße.
Oh schön, es war auf jeden Fall ein ein herrliches Buch. Und wie es im Original heißt und so weiter findet ihr alle in den Informationen in den Shownotes. Jetzt habe ich wirklich Hunger. Jetzt hast du wirklich Hunger. Pass mal auf. Ich erzähle jetzt noch von einem Buch, dann hast du noch größeren Hunger, so ging mir das beim Lesen.
Wir sind jetzt wieder in der Kategorie Liebe mit Kalorien, das war ein wunderbarer Ausdruck, ich danke dir dafür, liebe mit mit Kalorien in wirklich. Durch und durch und pur. Michelle Zauner Tränen im Asia Markt ich weiß nicht, habt ihr von dem Buch gehört, das ja sicherlich. Im englischen ja, aber ich habe keine Ahnung, worum es geht. Ich habe das auf auf einer Buchliste auf einer Leseliste von Barack Obama entdeckt.
Ich weiß nicht mal mehr, warum ich darauf geguckt habe, keine Ahnung, wirklich nicht, ich gucke eigentlich nur auf rowey's booklist, aber das ist ein eigenes Thema. Und es klang irgendwie, es klang super, so Tränen im Asia Markt, toller Titel. Ich dachte das versuche ich mal mir das Buch gekauft und das war eine gute Entscheidung, es ist ein Zauberhaftes, ein schönes Buch.
Michelle Zauner ist Musikerin, also es ist kein Roman, es ist quasi ein Memoire, dass sie geschrieben hat, sie ist Musikerin, die Band ist auch ein bisschen. Bekannt, ein bisschen mehr bekannt Japanese Breakfast okay ich habe eine Kollegin, die die sehr feiert und ich finde. Es schön, dass auch Essen in dem Titel der Band vorkommt, gefällt mir. Und dieses Buch ist wirklich voll und sehr, sehr intensiv mit, mit Eindrücken, natürlich mit Eindrücken vom Essen, aber auch insgesamt ne sehr, sehr voller Gefühle. Und also ja, Gefühle und Emotionen. Was erzähl ich hier?
Geschmäcker, Gerüche, Eindrücke und ich wollte eigentlich alles, was sie in diesem Buch kocht und isst, unbedingt auch sofort essen. Ne, also du hast es immer, es geht um koreanisches Essen, es wird sehr ausgiebig beschrieben wie es zubereitet wird und ich liebe koreanisches Essen sowieso und. Hab danach einfach noch noch mehr Sachen probiert, die ich vorher, weil ich dachte so ah ich weiß nicht schweinebauch, aber man muss also koreanisch muss man auch schweinebauch essen so es ist wirklich also nach dem Buch ist einem klar warum das Ganze so sein muss.
Worum geht's eigentlich das sie erzählt die Geschichte ihrer Mutter, einer Koreanerin, die einen amerikanischen GI geheiratet hat und mit ihm in die USA gekommen ist und jetzt quasi also im Buch. Ist Michelle, die Tochter, ungefähr 20 mitte 20 und die Mutter ist an Krebs erkrankt. Michelle geht also zurück nach Hause, um Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen und alles, was in dieser Zeit hochkommt, was eben diese, diese diese Zeit mit der kranken Mutter und dann eben auch den Tod begleitet, all diese Trauer, die Wut, das verarbeitet sie in der Küche, sie kocht also die.
Die Gerichte ihrer Kindheit nach, die ihre Mutter ihr zubereitet hat, also erst noch für die Mutter und dann für sich und erzählt so die Geschichte der Familie, also die Geschichte der Mutter und auch die ihre Familiengeschichte, ihre Kindheitsgeschichte. Und es macht sie ganz, ganz zauberhaft. Es ist eine Freude, das zu lesen, und ich hatte eigentlich immer mal vor, davon auch wirklich was nachzukochen, das muss ich vielleicht immer auf meine Liste setzen, ja. Ein wunderbares Buch, Absolute Leseempfehlungen, gerne auch zu einer dunklen Jahreszeit, wenn man Lust auf, ja warme, gehaltvolle Speisen hat.
Und das ist, ah toll, das klingt wirklich schön. Also ich meine, es ist natürlich auch kochen und Emotionen und Gefühle, beides auf einmal. Das ist ja wieso? Nee, also das hängt, hängt ja so nah zusammen, also ich glaube, dass. Das kennen wir wahrscheinlich alle, also die tatsächlich also A mit mit mit Essen, sich teilweise beschäftigen, aber halt vielleicht auch schon den ein oder anderen Verlust erlebt haben, dass Wievieles Wievieles mit Essen das zu tun hat. Also ich habe sehr viel an meine Mutter, das ist jetzt kein Drama, es ist schon vor einigen Jahren verstorben. Aber ich habe tatsächlich ganz viele Essenserinnerungen an das, was man von der Mutter als Kind vorgesetzt, was heißt vorgesetzt.
Das klingt so lieblos, aber was man bekommen hat, was einen auch von den eigenen Essensgewohnheiten so unglaublich prägt. Was man da hast du da ein Beispiel für uns. Kartoffelpuffer, das ist für mich und ganz ehrlich, ich verstehe es immer noch nicht. Du hast also eine Familie, für die du Kartoffel, das ist.
Ne scheiß Arbeit zu zu machen, also auch ohne die Mulinex, sondern du machst es mit der Hand gerieben. Du stehst 2 Stunden lang wirklich in Fett, triefend es es brutzelt um dich herum und das ist mir erst selber natürlich aufgefallen, als ich angefangen habe selber so was zu machen und dachte Ey Bundesverdienstkreuz alle Mütter dieser Welt oder alle, also alle Essenszubereiter dieser Welt die ihr einfach ne hungrige Mäuler stopfen wollt. Was für eine Arbeit.
Und du stehst die ganze Zeit am Herd, während der Rest der Familie sozusagen das ist, weil es muss ja frisch aus der Pfanne. Kommen als ich n Kind war hab ich von Kartoffelpuffern immer nur gehört. Ich hatte noch keine gegessen, ich war vielleicht so 5 oder so und hab also ganz ganz nah oder eben auch fast bei meinen Großeltern gelebt und hab mich von meiner Oma, die ne fantastische Köchin war Kartoffelpuffer gewünscht und dann hat sie die gemacht und dann hab ich einen gegessen und ich mochte die nicht und sie hat wirklich.
Sie war so unfassbar traurig. Hast du es jemals danach wieder? Also war das eine reine Kindheitssache, oder? Das war eine Kindheitssache. Ich liebe, ich liebe inzwischen Kartoffelpuffer auch in jeder Form, also Rösti zum Beispiel, aber ich, ich lasse, ich lasse die Kartoffeln reiben, ich zugeben, ich nehme das als reinen Liebesbeweis, wenn jemand die Kartoffeln reibt, dann dann kann ich auch röstis backen, aber das vorher. Und ich kann mir auch denken, wer da die die Kartoffeln zu reiben hat, und das ist übrigens nicht monicks Buchhändler, dass er das Macht, denn der Macht das zu Hause selber, den ich habe mal probiert so TK Kartoffelpuffer zu machen. Ja, kann man.
Essen wir nicht. Aber da sind wir wieder beim Unterschied zwischen Kochen und Essen zubereiten. Nee, die müssen frisch sein, die müssen frisch sein, und die sind in diesem Falle, ah nee, OK, wir müssen jetzt ja nicht, wer kocht wie was, aber das ist auf jeden Fall. Willkommen in unserem Kochstudio.
Wo man nebenbei auch mal lesen kann. Im Bett mit Kartoffelpuff, so Monique. Ich glaube, es ist. Alles zum Thema Essen gesagt worden, zumindest alles, was wir in dieser Stunde haben sagen können. Denn jetzt auch wirklich hungrig. Ich hoffe, es wird wirklich gegrillt. Ich hoffe tatsächlich, es wird gegrillt. Wir fragen mal demnächst unseren Produzenten, was seine Meinung ist zum Grillen, ob er da was vorbereitet hat. Ich habe keine Ahnung wie diese Information zu mir kam, aber irgendwie sonst lassen wir einfach grillen, das wird ja auch passieren.
Wir haben natürlich noch so ein Paar. Hausmeisterliche Tätigkeiten zu erwähnen. Das eine ist unsere wunderbare Rubrik. Ein Bett fürs Buch. Ich glaube so. Heißt es auch nicht. Ich glaube, ist das Buch fürs. Bett das Buch fürs Bett und ich hab mich so bemüht, es hinzukriegen. Das Buch fürs Bett Ihr Lieben, wir haben eine Premiere, es ist das erste Mal, dass Monique sich nicht anhören muss von mir, welches Buch man.
Nicht mit Ziegelsteinen ins Bett gehen. Soll. Sondern es wurde unserem Aufruf gefolgt und wir danken sehr unserer Zuhörerin der ersten Stunde, Sabine, für ihren heutigen Tipp für das Buch fürs Bett. Hier folgt nun mein Beitrag für meinen lieblings Podcast im Bett mit Buch. Ich empfehle wärmstens Alina Bronskis PI mal Daumen, Wer jetzt meint, 272 Seiten seien zu viel fürs Bett.
Dem oder der versichere ich, Ihr werdet es nicht merken, denn diese Geschichte zieht in den Bann, wobei die beiden hauptdarstellenden Ungleichheit nicht sein könnten. Der autistische Oskar, der seit Kindertagen seine Leidenschaft für die Mathematik nicht nur auslebt, sondern vorantreibt, trifft im Hörsaal auf die doppelt so alte Moni, die Oskar angesichts ihrer Einkaufstaschen für eine Putzfrau oder Kantinenmitarbeiterin hält. Während Oskar aus Wohlhabendem Hause alles für ein perfektes Studium bereitgestellt wird, muss Mona neben dem Studium, von dem ihre Familie nichts weiß, ums Überleben kämpfen. Alina Bronski entwickelt aus diesen Zutaten eine hinreißende Geschichte, die mit sehr viel
Witz, aber auch Tiefgang eine äußerst unterhaltsame Lektüre. Beschert super super. Vielen Lieben dank Sabine, für diese extrem gute Zusammenfassung. Das hat sich toll angehört. Ich selber bin ein Fan von Alinda Bronski, hast du sie mal gelesen? Ich hab noch gar nichts von ihr. Gelesen OK, lohnt sich auf jeden Fall ist eine von den deutschen Autorinnen.
Die klug und sehr, sehr witzig schreiben können, ohne verkopft zu sein, aber ohne zu flach zu sein. Und ich freu mich sehr, denn pi mal Daumen ist tatsächlich eine der 1 der Bücher, die ich nicht von ihr gelesen habe. Also vielen dank Sabine 270 Seiten, die Krieg selbst ich mit ins Bett, denn es gibt sie mittlerweile auch als Taschenbuch glaube ich, aber auch dort werden wir natürlich die Infos zu diesem Buch ins Netz stellen und an alle anderen Zuhörer und Zuhörerinnen, wir freuen uns weiterhin.
Über eure Zusendungen für unsere kleine Rubrik, die. Länge ist übrigens total egal. Ja es. Das stimmt, ihr könnt mehr, ihr könnt weniger, vielleicht nicht nur einfach sagen, welches Buch, sondern es auch kurz beschreiben und ihr könnt auch, wenn ihr mögt. Das ist natürlich keine Verpflichtung, auch verraten, wer ihr seid und was ihr macht, aber das liegt alles in eurer Hand. Wir freuen uns also über jede Zusendung, die uns hier findet. Ich habe noch einen kleinen Hinweis, den ihr sicherlich auch aus anderen Podcasts schon kennt. Auch unser Podcast bereitet nicht nur Freude, sondern bedeutet auch Arbeit, insbesondere natürlich auch für unseren Produzenten.
Es gibt auch Kosten, die wir bestreiten müssen, jenseits von der Zeit. Die wir investieren und darum wie in jedem anderen guten Podcast in der westlichen Hemisphäre und auch der östlichen Hemisphäre. Wir freuen uns natürlich sehr über jede Form von Zuwendungen, Spendungen, Spenden oder anderen Sachen, die ihr uns geben könnt und möchtet. Infos dazu, wie das ablaufen könnte, findet ihr nicht unbedingt in unseren ich muss das Wort noch mal sagen Shownotes, sondern eher auf unserer Website und übrigens die Adresse dieser Website findet.
Findet ihr. Wir finden es auf jeden Fall super, dass ihr uns so gerne hört. Wir freuen uns, wir finden es super, dass das Feedback, das wir von euch bekommen, wir teilen das Miteinander und schicken uns das mal hin und her und wir freuen uns auch, wenn ihr das öffentlich macht, also wenn ihr vielleicht unsere Reels auf Instagram kommentiert, Wenn ihr uns euren Freundinnen und Freunden Empfehlt, uns Sterne verleiht bei.
Dem Podcatcher eurer Wahl und andere daran teilhaben. Lasst an unserer kleinen Familie mit Buch und Bett und gelegentlich auch kartoffelpuffern, Kartoffelpuffern, jetzt wird gegrillt, richtig, jetzt wird gegrillt. Wunderbar ahoi, ihr lieben 1000, dank, dass ihr bis zum Ende dabei geblieben seid und bis in 2 Wochen. Bis in 2 Wochen.
Ciao. Ciao, ciao. Im Batman Buch ist eine Produktion von irgendwas ist immer Konzept und Produktion. Götz Gring Modalma Redaktion und Hosts Moni Lukas und kurz von Hammerstein.