
Immer Hertha· Folge 264
Immer Hertha – Pokal-Spezial: 6:1! Es war kein Traum!
Mittwoch, 3. Dezember 2025 · 29 min
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Shownotes
Noch zwei Siege bis zum Endspiel im eigenen Stadion: Hertha schlägt Kaiserslautern dank einer aberwitzigen Gala-Vorstellung mit 6:1. Die Fans träumen vom Pokalfinale, doch Spieler und Trainer sind weiter händeringend um Bodenhaftung bemüht.
Wie sich das kollektive Spektakel vollzog? Und warum Hertha im Pokal immer besser funktioniert? Darüber sprechen die die Morgenpost-Sportredakteure Paul Gorgas und Nelis Heidemann in dieser Sonderfolge des „Immer Hertha“-Podcasts.
Außerdem geht’s um die etwas unerwarteten Helden Luca Schuler und Marten Winkler, die spektakuläre Choreografie der Ostkurve sowie einen Ausblick auf das Viertelfinale und den Jahresendspurt in der Zweiten Liga.
Viel Spaß beim Reinhören!
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Moin zusammen! Falls ihr gerade mit einem kleinen Schädel möglicherweise von gestern Abend aufgewacht seid oder noch etwas verklatscht seid, lasst euch eines gesagt sein, es war kein Traum. Hallo und herzlich willkommen zu Immer härter am Morgen danach, nach dem spektakulären 6 zu 1 im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1.
FC Kaiserslautern. Es war eine funkelnde Gala, ein kollektiver Wahnsinn, ein Spiel wie ein Donnerhall. Und die weiteren Superlative dieses Tages präsentiert durch der Kollege Paul Gorgas. Moin Paul. Ja, so viel mehr fallen mir gar nicht mehr ein. Wie du schon sagst, eigentlich kann man die passenden Worte gar nicht wählen zu diesem Wahnsinn, den wir da gesehen haben. Das war völlig irre.
Also ich habe nochmal überlegt, als ich gestern Abend im Bett lag und jetzt auch heute Morgen. Also ich habe noch kein besseres Spiel von Herder BSC im Stadion gesehen. Du schlürst da schon ein bisschen länger hin, zu dem Laden als ich. Aber hast du irgendwie Erinnerungen an so einen Auftritt, wann das das letzte Mal passiert ist?
Ja, also in der Form so eine Gala, das 6 zu 1, das gab es 2013, glaube ich mal, in der Aufstiegssaison. Also als Aufsteiger erster Spieltag gegen Eintracht Frankfurt, kann ich mich erinnern. Das war vom Ergebnis her ähnlich beeindruckend. Aber ja, so ein perfekter Abend, wo wirklich alles, alles, alles zusammengepasst hat und alles nur in eine Richtung gelaufen ist, das gibt es wirklich nicht oft bei Hertha. Es ist ja so, in der Vergangenheit wurden wirklich viele große Pokalgeschichten geschrieben, allein von Hertha.
Also dieses legendäre 3 zu 3 gegen den HSV mit dem Sieg im Elfmeterschießen, das schwebt natürlich trotzdem immer noch so ein bisschen über den Dingen, finde ich, weil es einfach diese gewisse Dramatik noch hatte, aber auch wenn man zum Beispiel ans Spiel gegen Heidenheim letztes Jahr denkt, das war ja auch.
Absurd guter Fußball und jetzt eben gestern dieses Ding, also lange hieß es ja immer bei Hertha BSC, es gibt überhaupt keine Heimspiele im DFB-Pokal und deswegen läuft das auch alles nicht so mit dem großen Traum, aber seit die Losfiel wieder ein paar mehr Heimspiele beschert, läuft es auch wirklich mit Ausklammerung dieses Spiels vor zwei Jahren gegen Kaiserslautern natürlich, aber da wurde ja gestern auch eindrucksvolle Revanche genommen.
Ja, also man hat das Gefühl, es wird mehr und mehr zu einem echten Wettbewerb für Hertha. Also ein Wettbewerb, der ihnen einfach besonders gut liegt, den sie auch annehmen. Und genau, dann gibt es eben noch die kleinen Geschichten drumherum, dass man da Revanche nehmen wollte und das auch geschafft hat.
Das war auch in den Köpfen der Spielern auf jeden Fall noch drin. Und ja gleichzeitig bringt Hertha glaube ich aktuell einfach viel mit, was gut auf diesen Wettbewerb einzahlt, was so die Einstellung angeht, was das Teamgefüge angeht, was so die Power, die man so ins Spiel reinlegen kann, angeht und das passt einfach perfekt und das hat sich alles dann in so einem Abendmahl herauskristallisiert.
Wir wollen es mal versuchen ein bisschen durchzuarbeiten, das ist aberwitzig früher Mittwochmorgen, deswegen war Zeit uns, wenn wir jetzt nicht die größte Struktur vorbereitet haben, aber ja, so kann man die Emotionen vielleicht auch einfach am besten transportieren von diesem Abend gestern. Es begann mit einer...
Ziemlich guten Torchanx für Kaiserslautern eigentlich, wenn man das sich nochmal so vor Augen führt. Niklas Kolbe, ein bisschen fehlende Physis, lässt sich so abdrängen und auf einmal dann Kopfballgelegenheit von dem Ex-Unioner Ivan Pratagin, der keinen Druck hinter dem Ball kriegt. Ja, und das war dann auch schon so ziemlich das einzige Aufflackern von Kaiserslautern.
Lukas Schuler spritzt dann in einen Fehlpass hinein, geht am Torhüter vorbei und vollendet eiskalt gleich die erste Situation. Was ja absolut bemerkenswert ist, wir haben erst am Montag darüber gesprochen, was für einen unglücklichen Auftritt er in Kiel hatte, mit dieser vergebenen Monsterschance nach der Ecke und jetzt wieder so da zu sein und dann so eiskalt erstmal die Situation zu erfassen und dann gleich im ersten Moment da zu sein, super.
Ja, und wir haben auch schon Szenen gesehen diese Saison, wo Lukas Schuler dann eben nicht am Torwart vorbeikommt. Ganz genau. Ich glaube, Münster war das, wo sowieso sehr viele Chancen vergeben worden waren. Das war insofern auch bemerkenswert, dass er da wirklich cool bleibt und den reinschiebt. Aber ja, es gab quasi keine Anfangsphase in diesem Spiel, sondern es ging von vorn los.
Und dann dachte man, gibt es den Schlagabtausch, aber am Ende war es mehr Hertha, die auf die Lauterei eingeprügelt haben, muss man sagen. Und das war einfach da schon so ein bisschen dann der Dammbruch, glaube ich. Dann hat sich Hertha wirklich schnell in einen Rausch gespielt. Also es ging ja ohne Pause weiter, es war Torchance an Torchance, also ein einziger Überfall.
Bevor wir zu den nächsten Toren kommen, weil du gerade das Stichwort Münster in den Mund genommen hast, wenn man sich nochmal vor Augen führt, wo Hertha herkommt. Allein in dieser Pokalsaison, also wenn man an diese erste Runde in Münster zurückdenkt, da saß ich mit dem Kollegen Luis Richter, schöne Grüße, und wir haben eingedroschen auf Hertha BSC, weil das Spiel wirklich fürchterlich war und die völlig an die Wand gespielt wurden von Preußen Münster.
Und dass in dieser Pokalsaison die Mannschaft es so bis ins Viertelfinale schafft, in dieser Art und Weise, das ist wirklich bemerkenswert. Ja, das spricht absolut für die Entwicklung, die die Mannschaft in der ganzen Saison nimmt. Also es ist einfach nicht mehr zu vergleichen und es ist ja auch bemerkenswert, dass Kaiserslautern ja jetzt auch nicht irgendein Gegner war, sondern die sind in der Liga, wenn man sich die Tabelle anguckt, fast auf Augenhöhe mit Hertha.
Also klar, die Formentwicklung ist gegenläufig, aber trotzdem war das ja jetzt kein Regionalligist, den man da in der. Im Achtelfinale einmal weggeschossen hat, sondern das war ja eigentlich ein auf dem Papier nominell gleichwertiger Gegner und trotzdem war das einfach pure Überlegenheit. Also es war ja auch nicht so, dass Hertha einfach glücklich dann sechs Chancen genutzt hat, sondern es hätten ja noch viel, viel mehr Tore sein können.
Ja, gerade frisch vorbeigezogen, glaube ich, in der Tabelle war es ja erst, dass Hertha gerade vor war und das 1 zu 0 in der Liga ist ja auch noch nicht so lange her, das war eben so ein knappes 50-50 Spiel und diesmal eben, wow, was für ein Wahnsinn. Also das 1 zu 0 von Lukas Schuler fiel noch in die Phase des Stimmungsboykotts am Anfang und dann erlebten wir nach der zwölften Minute wieder mal eine großartige Pokal-Koreo.
Also ich erinnere mich, vor zwei Jahren im Achtelfinale gegen den HSV gab es dieses Pokalkrieger-Ding, das war zwar so ein bisschen kleiner, aber es hatte auch richtig Ausstrahlung. Und gestern diese Nummer mit dem Heiligenschein und das einfach so unter Flutlicht im Olympiastadion, das hat schon immer Flair.
Das ist wirklich geil. Das hat schon sehr gewirkt, auch das dann vor der Ostkurve hochzuziehen als Banner, das sah schon im Gesamtbild sehr stimmig aus und man muss ja sozusagen auch beim 1-0 wurde natürlich gejubelt, also ein kompletter Stimmungsbalkott war es nicht. Lässt sich das Stadion auch nicht halten, aber ja, das war schon sehr eindrucksvoll dann auch zu sehen. Ja, wir haben es ja auch in die Einzelkritik geschrieben.
Vielleicht war Martin Winkler auch von dieser Choreografie etwas inspiriert und hat eine Art göttliche Eingebung, als er zu diesem aberwitzigen Solo ansetzt. Also es waren, wie ich kurz vor Mitternacht in den Sky Highlights entnommen habe, 79 Meter über elf Sekunden, die er am Ball war. Ja, und tief in der eigenen Hälfte kommt der Ball zu ihm und dann rennt er einfach mal los. Und dann guckt er und guckt er und nichts passiert und keiner kommt.
Das ist ja auch immer ein Teil der Wahrheit. Klar war Hertha furios, aber Lautern war auch wirklich, wirklich unterirdisch, hat viele Tore direkt selbst verschuldet. Bei diesem 2 zu 0 geht niemand drauf auf Marten Winkler. Aber dass Winkler diese Entschlossenheit hat, dass er so gerade durchgeht, das ist etwas, was wir ja in der Vergangenheit auch oft, bemängelt haben und nun war es eben da. Ja und das belegt ja auch, dass, auch Martin Winkler gerade einfach die richtigen Entscheidungen trifft im richtigen Moment, also dass er eben nicht abdreht, nicht den Pass irgendwie versucht, sondern dann das Selbstbewusstsein hat, die Form offenbar auch hat, dann da einfach den Weg durch die Mitte zu suchen und selbst abzuschließen.
Deswegen, das ist sicher ein Fortschritt auch in seinem Spiel, aber spricht so ein bisschen auch insgesamt für die anhaltende Form der Mannschaft, die sich einfach mehr zutraut und der auch einfach sehr viel gelingt gerade. Winkler ja auch generell einfach mit einer unglaublichen Leistung hatte auch richtig Aktien am 3 zu 0 von Kenneth Eichhorn, was dann folgte, das habe ich auch erst in besagtem Highlight-Clip kurz vorm Schlafengehen gesehen, da habe ich auch nochmal geschrieben.
Wie er diesen Ball durchlässt, also er hatte ihn nicht berührt vor dem 3 zu 0, aber es war im Grunde eher sein Assist, dadurch, dass er es so macht und er greift so dermaßen ein Rad ins andere gerade, das ist ja absoluter Wahnsinn. Genau die richtige Übersicht, das richtige Spielverständnis in der Situation, zeigt aber auch, wie du schon angesprochen hast, dass Lautern da einfach völlig auseinandergebrochen war, zu dem Zeitpunkt eigentlich schon, weil da war, ich glaube, müsste Seguin gewesen sein, der auch noch in der Nähe war.
Also da hätten quasi drei Hertha-Spieler in der Situation nah am Strafraum im Ball bekommen können und abschließen können. Also da war Lautern schon weg. Das war sowieso eine komplett wilde Sequenz mit diesem Lattenknaller von Cuisance davor. Dann bleibt Hertha einfach in Ballbesitz, kombiniert sich quasi mit einem schnellen Aufbauspiel direkt wieder in den Strafraum und dann ist es eben Kenneth Eichhorn, der am Ende verwandelt. Also da hat man das Spiel ja schon fast entschieden mit einem in jeder Hinsicht historischen Treffer. Ganz genau.
Kenneth Eichhorn, der jüngste Torschütze in der Geschichte des DFB-Pokals, nicht der jüngste Torschütze in der Geschichte des deutschen Pokals, wie unsere Recherchen in der Halbzeit ergeben haben. Es gab während des Zweiten Weltkriegs irgendeinen Ösi, der mal im Chama-Pokal damals in einem noch jüngeren Alter getroffen hat. Der war, ich glaube, Aichon sind jetzt 16 Jahre, 4 Monate, der war 16 Jahre und 2 Monate.
Da muss man so ein bisschen präzisieren und gucken, wie man es nennt. Aber der jüngste im DFB-Pokal war ja auf jeden Fall der jüngste Torstüze für Hertha BSC auch. Benni Weh war sehr schöner Mixer und danach, wie gesagt, eigentlich haben wir nur drauf gewartet, dass es passiert. Aber es war ja auch schon, er hat ja auch schon richtigerweise gesagt...
Im Ligaspiel in Kaiserslautern gab es auch schon diesen Pfostenkrat, also im Grunde war es ja auch eigentlich eine Frage der Zeit tatsächlich. Ja, also ich finde tatsächlich hat es sich ein bisschen dadurch abgezeichnet, dass er einfach wirklich mehr in Offensivaktionen auch eingebunden war und auch öfter so um den Strafraum herum zu finden war in den letzten Wochen.
Das liegt glaube ich natürlich vor allem an Paul Seguin, der die deutlich defensivere, tiefere Rolle auf der Sechster einnimmt und natürlich ihm auch so ein bisschen den Rücken frei hält dadurch. Insofern war das sicher eine bewusste Entscheidung auch, dass er da viel weiter reinschiebt und dann eben auf einmal im Strafraum auftaucht.
Ja, Kenneth Eichhorn löst also diesen kollektiven Wahnsinn aus. Wir haben es auch gesagt, wie wir da saßen auf der Pressetribüne. Es war gefühlt der Moment, wo man sich bewusst war, heute geht alles. Wenn jetzt der auch schon trifft und man hat es auch an der Reaktion der Leute gemerkt, wie früh die danach immer schon wieder aufgesprungen waren und die Arme schon hochgerissen haben.
Also das war so ein Gefühl, dass sowas bei Hertha passiert jetzt, das gab es auch lange nicht. Ja, das stimmt. Also die Euphorie war wirklich greifbar im Stadion. Auch so ein bisschen gemischt, fand ich, mit so einem gewissen ungläubigen Blicken in den Gesichtern, wenn man da reingeschaut hat. Das war schon auch so, auch auf der Presse-Truine, muss ich sagen, natürlich an der Stelle, weil wir das ja alle schon etwas länger verfolgen und uns da eben auch nicht wirklich entsinnen konnten.
So war das schon mal gesehen zu haben. Es war natürlich ein historisches Tor von Eichhorn, das war aber sicher auch eins, was ihn noch mal wertvoller und noch mal begehrter gemacht hat. Das gehört ja auch zur Wahrheit, dass du natürlich als Torschütze noch mal mehr in den Fokus rückst und natürlich auch zeigst, dass dein Spiel sich auch irgendwo erweitert, wenn dir sowas gelingt.
Und das bleibt natürlich Thema. Was wird mit Kenneth Eichhorn? Also dieser kometenhafte Foto? Wo soll der hinführen und vor allem, wie lange hat Hertha noch Freude daran, muss man ja auch so ehrlich sagen. Ich weiß, das will, glaube ich, keiner hören nach einem 6-1 im Pokal am Morgen danach, wie du es gesagt hast.
Aber es ist einfach Fakt, dass das vielleicht sogar schnell geht in gewisser Hinsicht, weil der Wert ja immer weiter steigt und jeder Verein, der sich für Eichhorn interessiert, das soll unter anderem eben wirklich Bayern München sein. Also es gibt ja viele große Klubs, die in Verbindung gebracht werden, aber es soll wohl sehr, sehr konkret klingen, das Interesse von Bayern und verbrieft sein.
Da wird ja jeder Verein wissen, dass der eher teurer wird mit jedem Monat, den er spielt und der vergeht und in den er zum Beispiel jetzt auch Tore schießen kann oder andere Highlights eben liefert. Das heißt, ich glaube schon, dass da der Faktor Zeit immer wichtiger wird. Weil einfach eine Entscheidung dann schon schneller anstehen könnte, als man vielleicht denkt, eben weil Hertha natürlich auch weiterhin auf das Geld angewiesen ist.
Also es muss ja nicht heißen, dass er sofort weg ist, aber auch Hertha wird ja einfach weiter damit rechnen müssen, dass sie Geld einnehmen an der Stelle. Und wie gesagt, ich glaube, aufnehmende Vereine sehen auch, dass der ja seinen Peak schon längst erreicht hat, sozusagen. Natürlich immer besser wird, aber jetzt einfach schon auf so einem hohen Level unterwegs ist, dass man jetzt zuschlagen müsste, wenn man kann.
Und insofern bleibt das, glaube ich, absolut spannend, wie das vielleicht auch in naher Zukunft schon weitergeht. Gleichzeitig gibt es natürlich mit Ibo Maser ein großes Vorbild für einen Spieler, der nicht bei der erstbesten Gelegenheit gewechselt ist, sondern noch geblieben ist, dann eine ordentliche Ablöse generiert hat und jetzt trotzdem auf Champions-League-Niveau unterwegs ist, das Siegtor gegen den BVB schießt im Pokal.
Also wo das genau aufgegangen ist, dieser Plan und so kann es ja vielleicht auch mit Eichhorn gelingen. Das war einfach ein härter Tag gestern, las ich in der Kommentarspalte der Pressekonferenz heute nochmal, irgendwie mit E-Bos Treffer dann auch noch, das war natürlich wirklich toll, aber was ja für Eichhorn als Individuum gilt, gilt ja auch für Hertha als Ganzes, also klar wir in Berlin und wir als Berliner Journalisten gucken irgendwie von Anfang an auf Hertha und ziehen auch immer die Parallele zu diesem großen Traum vom Finale im eigenen Stadion.
Jetzt seit gestern spätestens hat auch die ganze Republik Hertha irgendwie in dieser Pokalsaison auf dem Zettel Und vielleicht ist es dieses Jahr, diese Saison ja auch tatsächlich endlich mal soweit. Da werden wir dann gleich noch dazu kommen, wenn es einen kleinen Blick voraus auf das Viertelfinale geht.
Zunächst aber noch, also es war die erste Halbzeit wie im Rausch und dann trifft Kaiserslautern in der 45. Durch Marlon Ritter mit einem Fernschuss das erste Gegentor für Thiag Ernst nach mehr als zehn Stunden. Was für ein Wahnsinn. Wie wir gehört haben, wurde er gestern in der Ostkurve nach dem Spiel nochmal explizit gelobt für diese Wahnsinnsserie.
Und es ist natürlich aber auch so ein bisschen was, wie wir es am Montag gesagt haben hier, es wird der Tag kommen, wo Hertha auch wieder ein Gegentor kassiert und dann sind sie trotzdem in der Lage, immer noch Spiele zu gewinnen und sie können das nicht nur 1-0 drehen. Und dass es jetzt gerade in so einem Spiel passiert, wo du dann vorne halt alle Schleusen öffnest und wo alles gelingt, das passt natürlich irgendwie ganz gut zusammen.
Aber auch nichtsdestotrotz muss man ja sagen, nach der Pause gab es so, ich sag mal, es waren so fünf vorsichtige Minuten vielleicht. Ich hätte mich an so einen Fehlpass von Marton Dardai und so und du hast auch gesagt, ja, die müssen echt aufpassen jetzt gerade, dass das jetzt nicht nochmal irgendwie hier aus der Hand gegeben wird.
Ja, ich fand, das war der einzige Zeitpunkt, wo Lautern nochmal so ein bisschen Hoffnung hätte haben können oder entwickeln können, da nochmal in das Spiel zu finden. Aber das gehörte auch eben dann zu der Partie dazu, dass Lautern einfach auch offensichtlich viel zu schwach war an dem Abend, um irgendwie mithalten zu können oder um dann auch irgendwie zurückzufinden ins Spiel.
Und deswegen war es dann auch schnell überstanden für Hertha und mit dem 4-1 war es dann sowieso erledigt. Und ja, klar, der Fehlpass von Martin war dabei und ich dachte auch so, mal gucken, ob das jetzt vielleicht so ein bisschen in Richtung Verunsicherung führt. Aber dem war einfach nicht so. Also Hertha blieb einfach stabil und hat auch keine großen Chancen zugelassen.
Genau, oder der zweite Treffer von Schuler, du hast ihn erwähnt, macht den Deckel drauf letztendlich. Er hatte ja in der ersten Hälfte vorher auch noch zwei Topchancen. Der frühe Pfostentreffer nach seinem 1-0, den er großartig macht und wo er sich dann nach diesem Lattenkreuztreffer da von Fabian Rehse den Abhaller hervorragend holt durch tollen körperlichen Einsatz, den Lauternskeeper dann auch von der Linie kratzt.
Also Lukas Schuler ist ja auch so ein Typ Mittelstürmer, der lange Zeit über solche Spiele immer in der Luft hängen kann und überhaupt nicht gesehen wird. Er ist jetzt eigentlich nicht so der klassische Typ, der regelmäßig an Angriffen dann beteiligt ist, sondern weil er natürlich auch immer eher der schnellere Stürmertyp ist, der in die Tiefe geht.
Aber gestern war er ja gefühlt überall alter und hatte also ein ständiger Unruheherd, also völlig verdient macht er das zweite Tor. Hat sich in der Morgenpost Einzelkritik genau wie Martin Winkler die Note glatte eins verdient, was wirklich ja auch hochverdient war und erinnert. Ja, das ist einfach so wichtig für Stürmer. Und gerade jetzt, wenn David Kownazki zurückkommt, haben wir auch so ein bisschen in der Mixung versucht anzudeuten.
Vielleicht hat er ja so ein bisschen schon den Druck im Nacken von seinem Konkurrenten wieder. Aber so stark, dass der jetzt auch wieder trifft. Ja, also der kommt eben auch mit einer gewissen Portion Selbstbewusstsein daher, wo man ja auch nicht genau weiß, wo die eigentlich herstammt, aber das hilft natürlich als Mittelstürmer, wenn du genau so in die Spiele gehst und sagst, ich mach die einfach und so waren ja auch die Abschlüsse.
Also er hat dann auch zugegeben beim 4-1, übrigens von Paul Seguinen eingeleitet und dann Quisons, der das Ball weiterleitet. Da schießt er einfach Richtung Tor und dann geht er eben durch die Beine des Torhüters. Das kann man nicht planen unbedingt als Stürmer. Das war auch ein bisschen glücklich, aber es passt ja auch so ein bisschen ins Bild des Abends.
Und wie gesagt, es ist für mich einfach belegt dazu, dass er sich eben zutraut, die Abschlüsse zu nehmen und dann gelingen sie eben auch. Und das ist ja schon eine besondere Geschichte mit Luca Schuler und Kaiserslautern. Also klar, hat er in der Jugend gespielt, gibt sicher immer etwas extra Motivation, aber es ist ja trotzdem Wahnsinn, dass er jetzt, ich glaube, fünf Tore gemacht hat gegen Lautern in seiner Hertha-Zeit, die jetzt nicht von...
Dutzenden von Toren gesegnet ist, muss man ja sagen, das ist eine schon sehr besondere Quote und er hat aber selbst keine Erklärung dafür. Wir haben nachgefragt und er meinte, nee, weiß auch nicht so genau, aber er kriegt eben die Chancen und dann macht er sie auch. Ich meine, ich hätte gestern die Zeit gehört, es wären neun Pflichtspieltreffer insgesamt für Hertha und fünf davon gegen Kassel. Also das ist schon crazy wirklich.
Und es war immer noch nicht Schluss nach seinem Treffer. Also wir loben seit Wochenende, seit Wochen loben wir hier die Qualität der Einwechselspieler, die Breite des Hertha-Kaders. Dann kommen Maurice Krattenmacher und David Kovnatski rein. Die beide erzielen das 5 zu 1, in dem Krattenmacher einen Fehlpass des Lauterakipers abfängt.
Und dann halt auch einfach, er bringt erstmal diese unheimliche Gier auf den Platz. Und das ist ja auch einer, der wirklich jetzt wieder vielleicht ein Tor mal nötig gehabt hätte. Aber er legt uneigennützig rüber zum 5 zu 1 und wird dann wenig später mit dem 6 zu 1 noch belohnt, den er selber reinhaut.
Also auch ganz, ganz toll für Krattenmacher, dass er das so macht. Ja, und dann sank in die Ostkurve Richtung Nachspielzeit, einer geht noch, einer geht noch rein. Also fast hätten wir auch noch das berühmte 7 zu 1 erlebt, das möglicherweise berühmteste deutsche Fußballergebnis überhaupt. WM 2014 Vibes und es waren ja auch WM 2014 Vibes von der Aufstellung her, das passt ja mit den vier Innenverteidigern.
Es ist jetzt tatsächlich passiert, Kolbe Linksverteidiger, Gechter Rechtsverteidiger. Ja, dass wir solche Hertha BSC Deutschland 2014 Vergleiche ziehen würden, das hätten wir nach Saisonstadt auch nicht gedacht. Ja, Stefan Jogi Leitl, genau. Oha, oha, das ist so interessant. Nee, aber ich, ja, wie gesagt, das ist natürlich brutal aus lauterer Sicht.
Wenn du eh schon am Boden liegst, dann weißt du, das Spiel ist gegessen bei 1-4 und dann kommt eine Bayern-Leihgabe mit Maurice Krattenmacher, der richtig Bock hat, sich zu zeigen. Rein und David Kovnatski, der vielleicht eigentlich der Stürmer Nummer 1 ist bei Hertha auf dem Papier. Und klar, haben die dann auch Bock, noch weiterzumachen und dann fallen eben noch zwei Tore. Und das war aber auch so, dass man das ganze Spiel über das Gefühl hatte, dass Hertha einfach richtig Lust aufs Tore schießen hat.
Fabrez hat dann hinterher gesagt, es tut auch mal gut, einen Gegner so richtig wegzuschießen. Und das war für mich so ein bisschen Indiz oder auch Beweis sogar dafür, dass da einfach richtig Druck auch auf allen Beteiligten ist, die ganze Saison über natürlich. Es geht einfach um viel. Der Pokal, klar ist jetzt nicht so, dass die Anspruchshaltung ist.
Da muss das Finale marschieren. Das ist der große Traum, aber es ist natürlich nicht wie in der Liga, wo es wirklich darum geht, jede Woche ein Spiel zu gewinnen, um den Aufstieg zu schaffen. Und dann ist so ein Abend eben auch eine richtige Befreiung, wenn du merkst, es läuft. Und wenn du dir so ein Stück weit eben diesen Druck auch schaffst, Von der Seele schießen kannst du, diesen Druck abbauen kannst, indem du einfach dann mal 6-1 gewinnst und sehr guter Nebeneffekt für Hertha natürlich.
Es gibt jetzt 1,7 Millionen Euro Prämie für das Erreichen des Viertelfinals und das ist Geld, was Hertha sehr gut gebrauchen kann. Also ja, es bleibt dabei, es war ein perfekter Abend. Aber gerade diese Emotionen der Spieler sind ja auch interessant mit Stichwort Druck. Es ist immer noch keiner abgehoben, es ist immer noch keiner durchgedreht.
Also die Spieler wirkten schon sehr reserviert in der Mixzone danach. Stefan Leitl hat dem mit seinem Auftritt auf der Pressekonferenz die Krone aufgesetzt, so ein bisschen. Also ganz zurückhaltend, ganz gesetzt, irgendwie als ob es ein Spiel wie jedes andere gewesen wäre. Das war es nicht, aber trotzdem zeigt es natürlich irgendwie die Einstellung, mit denen die Akteure bei Hertha da gerade zu Werke gehen.
Die Fans sind ganz schön durchgedreht, verständlicherweise. Also die Humba in der Ostkurve danach mit der Mannschaft, das war auch so ziemlich mit das Lauteste, was ich hier erlebt habe. Hat selbst Fabi Rehse ja auch so gesagt nach dem Spiel, dass sowas Lautes war. Und trotzdem auch da irgendwie ein gutes Feingefühl. Es war jetzt nicht so, dass der berühmte Gesang mit dem großen Traum vom Pokalfinale jetzt mit voller Macht angestimmt wurde.
So ein bisschen, als die Mannschaft schon wieder weg war vom Weg zur Kurve, Klang es ein bisschen nochmal an, aber es war jetzt auch nicht so, dass die Oskur von sich aus so sehr den Druck da drauf legt. Das können echt alle gut einordnen, was gerade passiert, obwohl es natürlich sieben Siege in Serie, davon jetzt wieder Pokalfittelfinale.
Es ist der blanke Wahnsinn, was gerade abgeht. Ja, aber ich glaube tatsächlich diese Erdung, die es da gibt und diese Zurückhaltung in gewisser Maße, die kommt schon auch von Stefan Leitl, der lebt das ja wirklich vor und neigt eben nicht so richtig zu den Extremen, also weder zu Saisonbeginn, als es eben nicht lief.
Wurde ja oft zitiert, ist niemand in Panik verfallen, jedenfalls nicht Stefan Leitl. Und auch jetzt versucht er das irgendwie alles runterzuspielen und runterzuregulieren, weil wie gesagt, klar, Pokal mit allem, was dranhängt, ist wichtig genug, aber die Ligaspiele sind eigentlich noch wichtiger, weil du einfach diesen Aufstieg unbedingt schaffen willst.
Und da bist du jetzt in deiner Serie, da bist du im Flow und der soll jetzt weitergehen. Und da hilft es natürlich, wenn du dann so ein Highlight zwischendurch setzt, aber drei Punkte gab es eben auch nicht gestern. Und ich glaube, das bleibt das übergeordnete Ziel für Hertha. Insofern ist es schon sehr interessant, wie so das emotionale Management da funktioniert und wie das dann eingeordnet wird.
Aber ich glaube, mit Stefan Leitl haben sie da genau einen richtigen Trainer, der das sehr gut überblickt und dann eben auch entsprechend eingreift, wenn er merken würde, es würde in extremen Ausschlagen an einer Stelle. Bevor wir jetzt zurück auf die Liga kommen, müssen wir aber natürlich noch kurz eure Träume bedienen, denn natürlich träumt ihr vom Endspiel im eigenen Stadion.
Das ist ja auch völlig legitim und rechtmäßig, das haben auch die Spieler gestern alle gesagt. Natürlich dürfen die Leute träumen. Jetzt steht das Viertelfinale bevor und es kann wirklich sehr gut sein. Wie gesagt, wir nehmen am Mittwochmorgen jetzt auf, kennen jetzt noch nicht die Ergebnisse der anderen vier Spiele heute Abend, aber es kann tatsächlich sehr gut das Szenario eintreten, dass Hertha der einzige Zweitligist dann noch in diesem Viertelfinale ist und wir haben jetzt gestern gesehen, dass sich St.
Pauli durchgesetzt hat, Leverkusen und Leipzig. St. Pauli kann man machen, würde ich mal sagen, als Gegner. Leverkusen und Leipzig sind natürlich schon Bretter, aber du darfst dich jetzt natürlich auf keinen Fall irgendwie in so einer Einstellung verflüchtigen. Aber jetzt sind hier nur noch so Top-Gegner, Top-Bundesligisten, das wird alles schwierig.
Also wenn ich aus der Pokalsaison bei Nabilifelder letztes Jahr eines gelernt habe, jetzt musst du einfach auch ein bisschen große Fresse haben. Jetzt musst du Einstellungen, jetzt musst du Selbstbewusstsein vorleben. Und du bist ja in so einem massiven Flow-Erlebnis momentan. Das musst du jetzt auch einfach im Pokal transportieren.
Und wenn, weiß ich nicht, wenn es sowas wie Leverkusen oder Leipzig zu Hause wird, dann musst du einfach sagen, sollen die doch erstmal hinkommen. Wir hauen die weg, Mann. Oder klar, Bayern München auswärts würde schwierig werden. Aber die müssen ja auch erstmal in Köpnik gewinnen heute Abend. Also wer weiß, was da noch geht.
Ja, ich glaube auch, du musst keine Angst haben für diese Pokalauslosung. Und wie gesagt, mit dem Erreichen des Viertelfinals bist du ja schon absolut im Soll. Das heißt, das sind vielleicht nicht Bonusspiele, aber auf jeden Fall so oder so wird es ein Highlight-Spiel. Und bestenfalls natürlich zu Hause. Ich glaube, das ist immer noch allen Besonders wichtig und wie gesagt, wenn es dann einen eher schlagbaren Gegner gibt, dann wird die Euphorie auch nochmal aufgepeitscht an der Stelle und ja, wie gesagt, sagt uns gerne, was eure Wünsche sind zur Auslosung Sonntagabend, ist sie glaube ich und das wissen wir jetzt schon, also sowohl das Derby als auch das große Spiel gegen FC Bayern ist beides noch möglich.
Ja, aber genau das, also ich glaube, genau das ist ein Bonusspiel, das darfst du nicht sagen, so einfach, du musst jetzt sagen, hey, wir marschieren jetzt durch, dieses Jahr ist es soweit, diese Saison sind wir dran und dann schauen wir mal, was passiert, also klar, auswärts in der Allianz Arena. Ende Januar, Anfang Februar, ich weiß noch gar nicht genau, wann ein Viertelkanal ausgespielt wird, aber das ist halt noch lange hin, das ist genau, auch das ist wieder eine völlig andere Gemengelage dann natürlich, wer weiß, was über die Winterpause passiert, da ist ja nochmal noch ein Trainingslager dazwischen und dann ist ja auf jeden Fall über den Jahreswechsel, wird jetzt dieser aktuelle Flow wird auf jeden Fall ein Cut reingesetzt.
Kann viel passieren, aber hey, du bist dabei, Viertelfinale, alles ist möglich, träumen ist erlaubt. Ja, das haben sie wirklich gelernt und wie gesagt, es scheint einfach ihr Wettbewerb zu sein, insofern kann man da optimistisch dem entgegenblicken. So, und optimistisch entgegenblicken tun wir auch in Richtung des Sonntags des Zweitliga-Heimspiels gegen den 1. FC Magdeburg, der Tabellenletzte der 2. Liga.
Gestern, soweit wir gehört haben, wirklich anständigen Job gemacht in Leipzig. Schwierige Begleitumstände auch. Da gab es einen Fan, der kollabiert ist, im Stadionumfeld schon reanimiert wird, musste leider im Stadion oder im Krankenhaus später verstorben ist. Natürlich auch herzliches Beileid von uns an dieser Stelle. Werden wir sicherlich auch am Sonntag im Stadion von Seiten des Gästeblocks nochmal was hören.
Aber was ja auch alle betonen und was ja auch mit so einem Auftritt in Leipzig dann gestern zu sehen ist, Die spielen nicht zwingend den Fußball eines Tabellenletzten der zweiten Liga, also sind auch ein paar unglückliche Dinge einfach passiert und, Birgt sicherlich auch seine Risiken sonst Spiel, aber nichtsdestotrotz ist natürlich klar, in dieser aktuellen Verfassung und da, wo Hertha hin will, nächster Heimsieg, oder?
Ja, das ist nicht mal arrogant oder übertrieben, so da in dieses Spiel zu gehen. Das muss der nächste Heimsieg sein. Das ist nicht nur der Anspruch, das ist auch sehr realistisch, glaube ich, aktuell und auch vor dem Hintergrund der Personalsituation. Also Stefan Leidl muss ja keine Angst haben, dass jetzt irgendwie da die halbe Mannschaft geschwächt ist oder Kraft gelassen hat, sondern er kann ja aus dem Vollen schöpfen und dann eben die Reservisten, die die Reservisten waren, von Anfang anbringen zur Note.
Also man hat nicht das Gefühl, es gäbe jetzt irgendwie einen Faktor, der dagegen spreche, dass er dieses Spiel hat. Und was ich eben auch bemerkenswert finde, was sich mehr und mehr verstetigt in dieser Saison, ist, dass es irgendwie gar keine Phasen mehr so richtig gibt bei Hertha im Spiel, sondern die sind auf einem konstant guten Niveau unterwegs.
Also man hat nicht das Gefühl, wie es vielleicht noch in der Vorsaison war, dass es sehr, sehr gute Phasen gibt, 20 Minuten oder so, wo Hertha überzeugend den Fußball spielt und dann aber so in sich zusammenbricht wieder oder die Kraft verliert, sondern das ist alles sehr, sehr gleichmäßig, was Hertha macht und sehr konstant und das hilft ihr natürlich auch.
Und deswegen, glaube ich, wird dann auch so ein Spiel gegen Magdeburg gut zu spielen sein. Irgendwann muss ja dieser Bruch mal wieder kommen. Also es kann ja nicht ewig so weitergehen. Und meistens ist es ja so im Leben, dann kommt das, wenn man das am wenigsten erwartet. Aber jetzt ist sogar dieses verflixte siebte Spiel schon abgehakt und der Sieg.
Und auch die gegen Tor freie Serie ist jetzt ja schon gebrochen. Dann kann ja die Siegesserie jetzt noch ein bisschen weitergehen dafür. Also wir werden das natürlich wieder in gewohnter Manier verfolgen am Sonntag für euch und mit euch und dann hören wir uns am Montag oder sehen wir uns am Montag wieder bei Immer Hertha hier bei uns im Studio.
Lasst gerne einen Daumen nach oben da auf diese Pokalfolge, auf dieses Pokalspezial und schreibt uns gerne von euren Emotionen des gestrigen Abends, wie ihr diese funkelnde Gala im Stadion erlebt habt. Was für ein Wahnsinn. Paul geht jetzt gleich zum Training raus, zum Auslaufen und wir schauen mal, dass auch wir noch ein bisschen diesen Abend verkraftet kriegen.
Vorher nehme ich dir aber noch im David Kovnackis all den Zettel ab. So, oh, sehr gut. Was meinst du, was hier für taktische Geheimnisse draufstehen? Die kannst du mal beim Stand von 6 zu 1 noch erleben. Ja, wer gibt denn irgendwie einen Zettel bei dem 6 zu 1 noch ins Spiel? Das war, glaube ich, keine Spielenschein-Szene mehr.
Naja, schauen wir mal, was da für Erkenntnisse noch rauskommen. Vielleicht ist das ja auch der große taktische Schluss. Bis dahin erstmal sagen wir vielen Dank fürs Zuhören und dabei sein und dann hören wir uns am nächsten Montag wieder. Vielen Dank, tschüss.