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Shownotes
IMPERIUM
Folge 2/4: Die Starbucks-Gründer glauben nicht an Howard Schultz’ Vision einer
amerikanischen Espressobar. Also kündigt er und macht es selbst. Mit wenig Geld
und vielen Absagen baut er seine eigene Kette auf. Als Starbucks 1987 plötzlich
zum Verkauf steht, bekommt Schultz seine Chance: Er sammelt Millionen ein, kauft
die Firma und beginnt, aus seinem Espresso-Traum ein Imperium zu bauen.
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Jörg. Seattle, Washington, April, fourhundachtzig. in der neu eröffneten sechsten Starbucks-Fiale im Business District kurz nach Sonnenaufgang an der Espresso Maschine hinter der Theke üben zwei mitarbeitende Milchaufschäumen. heute wird Starbucks zum ersten Mal in seiner Geschichte Espreso, Cappuccino und Café Latte verkaufen nicht als Probierportion sondern als eigenständiges Angebot.
Marketingchef Howard Schultz schaut immer wieder nervös auf die Uhr. Kurz vor sieben schaltet er die Ladenbeleuchtung an, schließt auf und dreht sich zu einem seiner Baristas um. Na? Glaubst du irgendjemand kommt? Also ich denke ja man hätte ein bisschen mehr Werbung machen können das wir ab heute zwei Stunden früher aufmachen.
also mehr als gar nicht zumindest... Was eine Idee war das denn? Meine! Ich wollte nicht dass wir damit werben. Sonst könnte man hinterher sagen, seht ihr? Eure neue groß angekündigte Idee hat nicht funktioniert. Also reiner Selbstschutz! Okay... also was ist der Plan? Naja.. Der Plan war eigentlich dass die Espressoecke fünfmal so groß ist wie jetzt.
Aber egal Immerhin haben wir eine. Ich will das die Leute hier vorbeikommen und schon auf dem Weg zur Arbeit, die erstes Genusserlebnis haben. aber wenn keiner weiß, dass wir deshalb früher aufmachen Geduld, mein Lieber. Siehst du? Eine Passante in Business-Kostüm betritt die Filiale. Schönen guten Morgen!
Wie geht's? Gut, danke der Nachfrage. Ihr habt umgebaut oder? Warum ist heute so früh auf? Ab. heute machen wir immer um sieben auf und schenken frischen Kaffee aus. Fantastisch... Ich kaufe ja immer die Bohnen hier aber eine richtige Kaffebar hat im District gefehlt. Das hat hier zumindest noch keiner versucht.
Dann nehme ich doch einfach ein... Mögen Sie Cappuccino? Habe ich schon mal getrunken, ja! Ich war kürzlich in Italien und alle trinken dort Kaffee Latte. Das ist eine Espresso mit viel flüssigem cremig gedämpften Milchschaum. Und was ist der Unterschied zu einem Cappucino? Das Mischverhältnis. Ein Caffeelatte hat viel mehr Milch.
Der Schaum ist lockerer und einfach. nunja ...mehr Probieren Sie mal, der geht aufs Haus. Okay! Dann habe ich ja nichts zu verlieren. Der Barista reicht der Frau ihre Tasse. Sie nimmt vorsichtig einen ersten Schluck. Kurz hebt sie erstaunt die Augenbrauen... ...dann setzt sie gleich noch einmal an und nickt.
Schulz schaut ihr mit angespanntem Lächeln zu. Hm, wirklich sehr, sehr schmackhaft aber den schaffe ich jetzt nicht auf die Schnelle. Ich bin schon spät dran. Kein Problem, wir haben ein paar Pappecher da. Sogar mit Deckel! Sollen wir Ihnen den einmal umfüllen? Sehr gerne! Das ist ja super! Dankeschön!
Howard Schultz wird an diesem Tag dutzenden Kunden und Kundinnen Kaffee Latte Espresso und andere Café-Drinks schmackhaft machen. Bis zum Abend sind es um die Vierhundert Leute Weit mehr als die üblichen Zwei Hundert Fünfzig. Nach zwei Monaten kommen schon acht hundert pro Tag Und verlangen nach dem Espreso Getränken.
In Schulz reift eine Gewissheit. Starbucks hat ein neues Geschäftsfeld eröffnet und es führt kein Weg zurück. Zu seiner Bestürzung fühlt sich der Erfolg für Gründer Jerry Baldwin falsch an. Starbucks soll kein Ort für schnellen Café zu mitnehmen werden, sondern ein Geschäft für Premium-Bohnen bleiben.
Was für Schulz wie fehlender Mut aussieht ist für Baldwin nüchternes Geschäftskalkül. und profitabel. Investieren will der Firmengründer lieber an ganz anderer Stelle! Ich bin Marc-Ben Poch, und das ist Imperium – die Starbucks Story von Studio J. Starbucks ist weltweit gleich bedeutend mit qualitativ hochwertigen und hochpreisigen Kaffee getränken.
Dabei beginnt alles ganz klein und mit einer völlig anderen Idee. Drei Freunde aus der studentischen Gegenkultur wollen einen Spezialitätenladener öffnen und qualitative Café-Bohnen zum Kauf anbieten. Alles ändert sich Anfang der Achtzigerjahre, als der junge ehrgeizige Howard Schulz zu Starbucks stößt.
Nach einem Messebesuch in Italien hat er eine ihm bahnbrechend erscheinende Idee – Starbucks zu einem Kaffeehaus auszubauen! Nach anfänglicher mäßiger Begeisterung seitens seiner Chefs Gordon Bauker und Jerry Baldwin wird Schultz gestartet, das Konzept zu testen. Doch obwohl der Erfolg sich sofort einstellt, gehen die beiden Gründer nicht mit – denn sie haben andere Pläne!
Starbucks kauft, konkurrent und vorbild Pete's Tea & Coffee im Herbst, für drei Komma acht Millionen Dollar. Starbucks übernimmt vier Läden und eine Rösterei in der Bay Area von San Francisco und verschuldet sich schwer. Howard Schultzz arbeitet jedoch fleißig weiter an seiner Vision Und als Starbucks in finanzielle Schwierigkeiten gerät, tut sich für ihn die Chance seines Lebens auf.
Das ist Folge zwei von vier – der Espresso-Traum! Seattle, nineteenhundertfünfundachtzig. In der Turnhalla eines Fitnessstudios in der Innenstadt spielen ein paar Männer wie jeden Sonntag Basketball. Unter ihnen ist auch Howard Schultz, der von seiner Frau Sherry angefeuert wird. Schulz ist heute zum ersten Mal mit Scott Greenberg in eine Mannschaft gewählt worden.
Der dratige Blonde und er spielen gut zusammen. Schulz reicht seinem neuen Bekannten die Hand hin! Das war der Hammer, Scott Greenburg richtig? Und du bist? Howard Schulz ich mache das Marketing für Starbucks. Nein wirklich?! Ich kaufe bei euch ein, euer Kaffee ist der Wahnsinn! Danke. was hören wir zum Glück immer öfter?
Ich liebe die Location in der Innenstadt, wo ihr auch Kaffee ausschränkt. Warum macht ihr das nicht in allen euren Läden? Rechnet sich das nicht? Ganz im Gegenteil! Die Leute rennen uns den Laden ein. Alle lieben die Drinks... Aber ja es ist schwierig mit den Chefs weißt du. Die haben andere Vorstellungen.
was denn? Wollen die kein Geld verdienen? Doch schon aber anders. sie wollen dass Starbucks sich nicht verändert. Ihnen ist in den Läden zu viel los, Sie wollen nicht ins Restaurantgeschäft einsteigen. Sie wollen frische Bohnen kaufen dann rösten vielleicht malen und dann verkaufen. Außerdem haben sie gerade einen Konkurrenten aufgekauft.
Das heißt das Geld ist knapp. kein Spielraum für Innovation. So könnte man was zusammenfassen. Ich habe schon überlegt ob ich nicht mein eigenes Ding mache Einfach nur Kaffeebetrieb ohne Boden zu verkaufen. Was hält dich denn ab? Ich will dass nicht alles von vorn machen und da noch allein. Starbucks hat schon alles was man braucht.
Eine Namen, die Location... einen guten Ruf! Aber wenn die nicht wollen? Passe auf. ich bin Anwalt. Ich kenne jede Menge Leute, die deine Idee gut finden könnten. Ich könnte mich umhören. Meinst du das könnte etwas werden? Logisch Bewiesen dass es funktioniert hast Du ja schon Die Bilanz von eurem Laden?
Downtown kann sich bestimmt sehen lassen oder Das ist der profitabelste Laden? Ja Na also. Außerdem bin ich als Fan die beste Werbung für Euch. Überleg's dir. Bis nächsten Sonntag? Auf jeden Fall! Während Scott Greenberg seine Tasche schnappt und sich im Gehen noch einmal umdreht und grüßt, grübelt Howard Schultz allein auf dem sich lehrenden Spiel fällt.
Ihm fällt nicht einmal auf, dass seine Frau Sherry etwas gelangweilt in seine Richtung winkt. Ah... Howard?! Gehen wir heute irgendwann nochmal nach Hause? Sorry, Sherry – ich komme…. Ich habe jemanden kennengelernt. Inwiefern? Muss ich mir Sorgen machen? Nein, der Typ mit dem ich gerade gesprochen habe.
Er ist Anwalt und meint wenn ich meine Café-ID durchziehen will dann hilft er mir! Okay das heißt du würdest dann unter Umständen bei Starbucks aussteigen? Das würde sich wohl nicht umgehen lassen. Und...du würdest erstmal wie genau Geld verdienen? Schatz vielleicht also wenn es gehen würde. Ich meine, ich hab bei Starbucks ja auch nicht mit vollem Gehalt angefangen.
Aber zusammen mit deinem hat's doch gereicht! Also würde ICH wieder das Geld verdienen? Vergiss es... Du musst überhaupt nichts. Howard.. ...ich bin aus New York City mit dir in dieses grauenasse Kaff gezogen weil dir ein Laden gefallen hat der Kaffeebohnen verkauft. Ja?! Weil du eine Vision hattest.
Meinst du dass ich jetzt aufhöre? Du hast einen guten Riecher. Sherry.... Du musst es versuchen, aber du wirst dich beeilen müssen. Ich werde nicht mehr lange arbeiten.". Warum das denn? Sherry nimmt die Hand ihres Mannes und legt sie auf ihren Bauch. Schulz braucht einen Moment – dann begreift er! Wirklich?!
Ja…. Seine Frau ist schwanger. Lachend nimmt er sie in die verschwitzten Arme und hebt sie vom Boden. Er dreht sie auf dem Paket einmal um seine eigene Achse. Howard Schultz entschließt sich tatsächlich Starbucks zu verlassen und seine eigene Espresso-Bar zu eröffnen. Er will das nachbauen, was ihn in Italien so begeistert hat – Kaffee nicht nur als Ware im Regal sondern auch ein alltägliches Ritual!
Ein kurzer Smalltalk am Tresen baristas die einen kennen Espresco, Cappuccino, Café Latte…ein Moment zwischen Büro und Zuhause. Schultzz will allerdings nicht nur einen einzigen Laden, er denkt von Anfang an größer. Er sieht das Kaffee als ein Konzept, dass sich aus Siertel heraus vervielfältigen lässt.
Doch das Risiko ist hoch! Im Januar nineteenhundertsechsundachtzig kommt sein Sohn Jordan Schulz zur Welt. Howard Schulz gehalt fällt weg – eigenes Kapital hat er praktisch nicht. Die Familie lebt von Sherries Einkommen und sie ist bereit kurz nach der Geburt wieder zu arbeiten weil seine Idee sonst nicht überlebt.
Schulz pitscht etwas, was für viele Investoren absurd klingt Amerikaner sollen plötzlich italienische Espressogetränke trinken, zu einem Preis der weit über normalem Café liegt. Überraschend stellen sich Schulzchefs die Starbucks-Gründer nicht quer! Das Unternehmen will selbst nicht ins Espressebargeschäft einsteigen – aber Jerry Baldwin investiert hundertfünfzigtausend Dollar an Geld und Leistungen, liefert weiter die Bohnen und lässt Schulz sogar erst mal sein Büro behalten….
Gordon Bauker hilft als Berater und fährt mit ihm noch einmal nach Italien. Sie besuchen hunderte Espresso-Bars in Mailand und Verona, machen Notizen, schießen Fotos, kopieren Menüs, sehen sich die Abläufe an und sammeln Ideen für die Inneneinrichtung. Bauker kommt auch auf den Namen! Il Giornale – wie die italienische Tageszeitung.
Schultz & Scott Greenberg entwickeln den Finanzierungsplan Bis Anfang aus. ist zwar noch kein Laden offen, aber die Richtung steht. Seattle – Februar aus. Auf dem Capitol Hill gehen zwei Männer durch die nebligen Straßen. Es sind Howard Schulz und sein Schwiegervater Harry Kirsch. Nach einem Familienessen hat Kirsch Schulz beiseite genommen und um ein Gespräch unter vier Augen gebeten.
Sie sind schon fast wieder zu Hause und haben sich bisher größtenteils angeschwiegen. Also Howard, es ist zwar nicht so kalt wie bei uns in Ohio aber diese feuchte Luft ich weiß nicht wie ihr das aushaltet. Man gewöhnt sich an alles auch daran seinen Träumen hinterher zu tanzen. Wir reden nicht mehr über das Wetter oder?
Du bist jetzt Vater Howard! Du hast eine Verantwortung. Das habe ich gemerkt Neu mal hin Harry Bei allem Respekt! Was ich gerade tue, ist genau das. Ich gestalte eine Zukunft für uns und bin auf dem richtigen Weg. Howard... Du hast kein eigenes Gehalt mehr. Meine Tochter finanziert diese Familie. Du hast selbst ein Unternehmen aufgebaut?
Du weißt dass das ohne Risiken nicht geht?! Ich habe mir einen ungleich günstigeren Zeitpunkt dafür gesucht – und mal ehrlich…. Du willst ein Café aufmachen mit irgendwelchen Getränken die hier kein Mensch kennt!? Wer bezahlt denn ein Dollar fünfzig für einen verdammten Kaffee? Und den Namen kann doch auch keiner aussprechen.
Il Giornale, genau! Was soll das überhaupt sein?! Das ist der Name einer italienischen Tageszeitung. Der Laden hat ein Gesamtkonzept. Alles ist aufeinander abgestimmt Menüs Grafikdesign Einrichtungen die Locations. Howard Du hast noch nicht mal vierhunderttausend Dollar zusammen um deinen ersten Laden aufzumachen.
Sucht dir einen richtigen Job. Schulz kann nicht verbergen, wie sehr die Worte seines Schwiegervaters ihn getroffen haben als die beiden zurück im Haus sind. Sherry wirft ihrem Vater einen generften Blick zu und nimmt ihren Mann zur Seite. Howard du weißt, wie mein Vater sein kann. Lass dich davon nicht abbringen!
Erdrecht ich lasse dir das alles auf. es geht nur um mich und meine fixen Ideen. Sieh' mich mal bitte an. Die Verantwortung für diese Familie tragen wir beide. Ich habe die Entscheidung getroffen, uns finanziell zu tragen. Vergiss das nicht! Glaubst du wirklich, dass Menschen diesen Kaffee wollen? Ja sicher... ich weiß es!
Ich hab's gesehen! Es funktioniert doch! Okay und weißt Du wie Du das restliche Geld auftreibst?! Ich habe einen Plan und muss noch jede Menge Leute abklappern aber ja ... ich denke schon, ja So und jetzt Hand aufs Herz Könntest du damit leben, wenn du es nicht versuchst? Ich... nein. Ich würde mein Leben lang über die fatane Chance nachdenken.
Dann haben wir's doch! Mein Vater will mich nur beschützen Aber wir ziehen das durch. Und jetzt komm ins Wohnzimmer. Meine Mutter hat gebacken. Schulds beißt sich durch. Er ist erst zweiunddreißig noch relativ neu in Ziertel und kennt kaum jemanden der einfach so Geld in eine Idee steckt, die fast niemand versteht.
Trotzdem telefoniert er weiter, läuft von Meeting zu Meeting und versucht jedes Mal wieder frisch zu klingen. Er erzählt von Italien – und das Espresso dort ein Ritual ist! Zweihundert-Zweiundvierzigmal wird Schulz am Ende seine Idee pitschen. Zwei-hundertsebzehnmal hört er Nein Aber ein paar Menschen glauben genug an seine Idee um einen Check auszustellen.
So kommen langsam aber stetig die ersten vierhunderttausend Dollar zusammen. Doch das ist nur der erste Schritt! Bald wird er noch mehr Geld brauchen, um zu zeigen dass Il Giornale nicht nur ein einzelner Laden bleibt sondern eine Kette werden kann. Starbucks unterstützt ihn weiter liefert die Bohnen und bleibt auch als Investor im Hintergrund.
Schulz konzipiert seinen ersten Laden im Columbia Center Seattles neuem höchsten Büroturm. Er bürgt für den Mietvertrag persönlich, obwohl er kaum eigene Mittel hat. Dazu holt er Dave Olson, den Betreiber eines Cafés im University District. Olson kennt Espresso aus dem täglichen Betrieb. Er weiß wie man Baristas trainiert, Kaffee richtig zubereitet und einen Laden zum Laufen bringt.
Er akzeptiert ein lächerlich niedriges Jahresgehalt – und steigt mit ein! Am sechsten April neunztundhundertsechsundachtzig macht der erste E-Journale auf. Der Laden ist gerade einmal sechzig Quadratmeter groß und als italienische Bar inszeniert. Die Espresso-Maschine ist der Star, und steht zentral auf der Theke – gut sichtbar für alle Gäste!
Lieberisters tragen weiße Händen und es läuft Opernmusik. Das Konzept wird immer mal wieder ein bisschen nachgebessert und innerhalb weniger Monate kommen täglich bis zu tausend Kunden und Kundinnen. Ein Jahr später, im März, ist Il Giornale noch klein und verliert Geld. Aber Schulz ist guter Hoffnung!
Er weiß dass er die Flucht nach vorne antreten muss und jetzt nicht nachlassen darf. Er eröffnet einen zweiten Laden und plant ins kanadische Vancouver zu expandieren doch dann hört er zufällig etwas das alles für ihn ändern könnte. Am Coleman-Doc legen in der ungewöhnlich milden Frühlingsluft Fähren an.
Viele Menschen spazieren einer Promenade entlang, während Howard Schultz beim Joggen einem nach dem anderen ausweicht. Dann reicht es ihm und er macht eine kurze Pause zum Durchschnaufen. Beim Stretching entdeckt er eine Bekannte aus der Unternehmerszene Settles die ebenfalls joggt. Das war ja klar dass wir uns hier wiedersehen!
Meine Güte wie geht's dir? Mir geht's gut. Was ist das eigentlich mit diesen zwanzig Grad im März? Also, mir kann es nicht früh genug Frühling werden! Meine Läden brauchen Laufgrundschaft. mehr spazieren, mehr Kaffee to go. Ich muss sagen, dass hat mich ziemlich beeindruckt was du in so kurzer Zeit aufgebaut hast und der Kaffe isst so gut.
ich erzähl all meinen Bekannten davon. Das ist lieb von dir Und wie absurd oder?! Das mit Starbucks jetzt Wieso? Was denn? Ach so, oh naja früher oder später wirst du es ja eh erfahren. Also Bauke und Baldwin verkaufen Starbucks. Schulz steht mit offenen Mund da. Dann schaut er sich kurz um als könnten die beiden beobachtet werden Und kommt noch ein stück näher.
Wo hast Du die Info? Wissen das schon alle? Nicht alle aber Es verbreitet sich ziemlich fix. Aber warum denn Bauker wird das wohl alles zu viel. Er hat ja inzwischen auch diese Brauerei, dann immer mehr Immobilienprojekte und so weiter. Jedenfalls will er seinen Anteil verkaufen... ...und dadurch steht Baldwin jetzt unter Druck.
Allein kann er das nicht machen! Die knabbern immer noch daran, dass sie Peats gekauft haben. Ich wusste es! Warum habe ich eigentlich... Das ist ja auch egal. Und Baldwin? Baldwin ist Chef von Piz, das scheint sein großer Traum zu sein. Darum geht es ihm! Das ist für ihn vielleicht so als würde er das Geschäft von seinem Vater übernehmen.
Verstehe...das heißt dass die sechste Abax-Lehnen verkauft werden Und die Rösterei und der Name Wow wow wow wow. Na ich sehe schon Da rattet es aber bei jemandem Deine Läden? Deren Sechsläden? Boom und schon hast du ne Kette. Naja Ich werd mal wieder. Ich glaube, meine Arbeit hier ist getan! Mach's gut, Howard.".
Schulz begreift die Tragweite dieser Nachricht. Es ist die Chance aus Starbucks nun endlich das zu machen – was er immer wollte. Um Starbucks kaufen zu können, braucht Howard Schulz so schnell wie möglich knapp vier Millionen Dollar. Gerade erst hat der für ihr Journal zusätzliche eins Komma zwei fünf Millionen Dollar eingesammelt.
Er wird dieselben Klingen wieder putzen müssen Investoren überzeugen, Banken einbinden, Zahlen vorlegen und erklären, warum ausgerechnet jetzt noch mehr Geld nötig ist. Inzwischen ist aber auch einem anderen Investor aus seinem eigenen Umfeld klar geworden wie lukrativ das Café-Geschäft isst. Kurz vor dem Ziel droht Howard Schultz sein großer Traum zu entgleiten.
Ziertel im Frühjahr in den letzten Jahren. Im Chefbüro des imposanten Rennier Towers sitzen vier Männer. Hinter seinem riesigen Schreibtisch thront Sam's Droom ein lokaler Business-Titan und Investor bei ihr Journal. Davor sitzen deren Besitzer Howard Schulz, sein Anwalt Scott Greenberg und dessen Partner Bill Gates Senior – einer der angesehensten Juristen Seattles.
Schulz ist nervös und hat kaum geschlafen. Doch er reißt sich zusammen, hebt den Blick und schaut seinem Gegner Sam'sDroom fest in die Augen. Du weißt, was deine Unterstützung für Il Giordnale mir bedeutet. Du bist einer meiner großen drei Investoren! Die siebenhundertfünfzigtausend Dollar waren unfassbar wichtig und dafür habt ihr alle exzellente Optionen bekommen.
Ihr sitzt im Vorstand. Warum willst du mich hier jetzt beim Kauf von Starbucks ausboten? Howard, Geschäft ist Geschäft. Da gibt's keine Freundschaftsstils. Das weißt du doch... Es ist eine gute Möglichkeit, die Idee einer Café-Hauskette auszubauen. Meine Idee erhauert! Du hast das alles nicht erfunden.
Auch vor ihr Journalen gab es schon Cafés auch vor dir gabes schon Espresso sogar ein Zettel. du hast gezeigt dass man es auch größer denken kann und jetzt denke ich noch größer. Das hier ist deine feindliche Übernahme, du fällst mir einfach in den Rücken. Wow, wow. Jetzt beruhigen wir uns erst mal wieder ja?
Es ist nie genug für dich oder?! Deine Hochhäuser! Deine gated Communities! All deine Investitionen und die erheuchlerischen Charities... Herr Freich ich habe dir die Chance deines Lebens gegeben. Ich habe in dich investiert als du nichts warst Und Du bist immer noch Nichts. Jetzt gibt es die Chance Starbucks zu kaufen, aber es ist mein Geld.
Meine Idee! Mein Geschäft und ich mache es so wie ich will mit dir oder ohne dich. Es ist meine Idee und die wirst du mir nicht weg... Ich bin noch nicht fertig. Ich habe dir einen Deal angeboten, weil ich dich mag. Du kannst sehr gerne leitender Angestellter sein mit einem ganz tollen Jahresgehalt das noch nie jemand vor dir in deiner Familie gesehen hat.
Denk nur wie stolz dein armer, armer Vater auf dich sein wird. Wenn du nicht willst dann eben nicht. Aber wenn du so weitermachst Wie hier jetzt sage ich dir eins Dann wirst du ins Ziertel nie wieder arbeiten und ihr wird nie wieder jemand Geld geben für nichts! Ich mache Hundefutter aus dir. Hast du das verstanden?
Bevor Schulz antworten kann, legt Bill Gates Senior ihm die Hand auf die Schulter und schüttelt den Kopf. Der Vater des Microsoft-Gründers ist ein Instanz in Seattle... ...und eine imposante Gestalt von fast zwei Metern Größe! Er drückt Tauert Schulz zurück in dessen Sessel. Sam, ich fasse das einmal für dich zusammen damit du verstehst was hier los ist.
Ich weiß genau, was hier los ist. Was mir nicht klar ist... ...was du hier eigentlich zu suchen hast! Howard und Scott sind an mich herangetreten weil sie sich von dir in die Ecke gedrängt fühlen Und ich habe ein großes Herz. das solltest du wissen so lange wie wir uns kennen. Also Howard hat dir eine Chance eröffnet und du ihm.
Er hat ihr Journaler aufgebaut. Er ist das Risiko eingegangen. Er hat Starbucks verlassen, als man seine Idee nicht wollte und jetzt hat er sich das Recht verdient zu versuchen, Starbucks zu kaufen. Am Ende kauft derjenige, der die Kohle hat. Howard hat nur ein begrenztes Zeitfenster um dieses Geschäft zu finanzieren – neunzig Tage!
Ihm bleiben davon nicht weniger als zwei Wochen, dass weißt du? Du weißt auch, dass er sich in gutem Glauben an seine Investoren gewandt hat. und die Struktur vorgelegt. Und zwar nicht, damit ihm jemand in letzter Minute alles wegnehmen könnte sondern weil er den Menschen in seinem Umfeld vertraut hat dir vertrauthat.
Starbucks stand zum Verkauf und ich habe einfach... Nein, wenn du Starbucks gewollt hättest. Hättest du es selbst in Angriff nehmen können aber so ist das nicht gelaufen. Du hast von diesem dir erfahren weil Howard ihn möglich gemacht hat Und jetzt wo er nur noch einen Schritt vom Abschluss entfernt ist willst du mit mehr Geld und mehr Kontrolle einsteigen ihn sogar zu einem Angestellten in dem Unternehmen degradieren dass er sich ausgedacht hat.
Bill Gates Senior steht auf Beugt sich mit den Händen auf Sam Stroms Schreibtisch und schaut auf ihn hinab. Sam, hier geht es um Fairness Darum wie die Menschen in dieser Stadt miteinander Geschäfte machen. Howard ist jung. Ja Er hat weder dein Geld noch deinen Einfluss Aber Es Ist Seine Idee. Ohne ihn gäbe es kein Geschäft dass es wert wäre abgeschlossen zu werden.
Ich sage das jetzt einmal okay? Was? Schäm dich. Verzieh dich! Lass den Jungen seinen Traum verwirklichen, hast du mich verstanden. Gates Senior hält den Blick ohne zu blinzeln. Dann dreht er sich um, ohne eine Antwort abzuwarten. Mit einer kleinen Kopfbewegung deutet der Schulz und Greenberg an jetzt einfach mit ihm den Raum zu verlassen.
Schulz zittert am ganzen Körper und muss sich zusammenreißen. Vor der Tür kann Schulz sich da nicht mehr beherrschen. Der Druck fällt von ihm ab und ihm kommen die Tränen, er schaut hinauf zu. Gates Senior. Was ist da gerade passiert? Du bekommst Starbucks Aber selbst wenn Seng zurücktritt viel immer noch soviel Geld.
Mein Sohn und ich werden dir helfen Vertrau mir. Zwei Tage danach versammelt Howard Schulz seine anderen Investoren um sich. Er legt einen einfachen Gegenplan vor. Alle, die schon in Illjournale investiert hatten bekommen dieselbe Chance beim Kauf von Starbucks mitzugehen. Schultz bekommt rechtzeitig die Drei-Kommer acht Millionen Dollar zusammen.
Starbucks gehört ihm! Sofort beginnt der Übergang. Eine interne Bekanntmachung vom zehnten August neunzehnhundertsehmundachtzig kündigt den Mitarbeitenden an dass Illjournaler ab dem siebzehnten August Starbucks übernimmt Und ihnen unter neuer Eigentümerschaft das gleiche Gehalt und die gleichen Zusatzleistungen garantiert.
Am folgenden Morgen betritt Schulz die alte Rösterei, diesmal als neuer Besitzer- und Geschäftsführer. Er geht zu den Röstmaschinen, greift in die warmen Bohnen... ...und reibt sie zwischen den Fingern. Diese Geste wird ab sofort für ihn zum täglichen Ritual! Um Punkt zehn Uhr ruft er die Belegschaft der Rösterei zusammen.
Schulz sagt ihnen, dass er wisse, dass sie Angst um ihre Jobs und ihre Zukunft hätten. Er verspricht das er niemanden enttäuschen oder zurücklassen werde. Dann beginnt der Umbau! Der Name Il Giornale verschwindet Starbucks bleibt. Das Logo mit der Sirene bekommt in den letzten Jahren eine modernere grüne Fassung die zumindest die Farbe vom Il Giormale-Logo aufnimmt.
In den Läden werden nun Bohnen verkauft und Espresso-Getränke ausgeschenkt. Schulz setzt sofort ein neues Ziel, er will in fünf Jahren hundertfünfundzwanzig Stores betreiben. Am Ende des Geschäftsjahres sind es bereits siebzen Stores – darunter die ersten außerhalb Settels in Chicago und im kanadischen Vancouver.
Doch während Starbucks neu beginnt erreicht Howard Schulz Ein Anruf aus New York City. Das Zimmer wirkt wie ein Hotel, Blumen stehen auf dem Tisch. Sein Vater liegt mit geschlossenen Augen und schwer atmend im Krankenbett. Daneben sitzt seine Mutter. Als sie ihn bemerkt steht sie auf und fällt ihm schluchzend um den Hals.
Danke, dass du so schnell gekommen bist. Du klangst nicht so als hätten wir noch viel Zeit! Aber du hast doch soviel zu tun... Nichts ist wichtiger als jetzt hier zu sein, Mom. Nichts? Kann ich mit ihm sprechen? Du kannst es versuchen. Ich glaube fest das er uns verstehen kann. Manchmal scheint es als würde er reagieren aber die Ärzte sagen Das ist nichts Ist ja auch egal.
Ich lasse euch einen Moment allein. Hier, setz dich ans Bett! Ich weiß nicht wo ich anfangen soll... Weißt du noch wie du mir beigebracht hast ein Football zu werfen? Und dann habe ich ein Sportstipendium bekommen. Ich hab studiert. Bin was geworden? Das verdanke ich alles dir. Ich habe so oft nicht sehen wollen wie sehr du kämpfen musstest.
Ich habs so oft überlegt wie du dein Leben hättest leben sollen. aber Wäre nicht alles genau so passiert, wäre keines deiner Kinder dort wo es jetzt ist. Und es ist gut, wo wir sind.". Fred Schulz öffnet schwach die Augen. Sein Blick wird gequält. Er hat seit Jahren Lungenkrebs. Jetzt im Endstadium Howard Schulz nimmt die Hand seines Vaters.
Dad... Es tut mir so leid. Warum passiert das? Ist es weil meine eigenen Träume Wirklichkeit werden...? Ich habe mich so gefreut, als du bei uns ins Ziertel warst bevor das erste Café eröffnet hat. Auch wenn ich weiß... ...dass es gelogen war, als Du gesagt hast dass die Espresso schmeckt! Ich verspreche Dir,... ...das ich mich um alle kümmern werde, so gut es geht.".
Fred Schulz hat die Augen schon wieder geschlossen. Howard Schulz wüscht sich die Tränen aus den Augen streichelt seinem Vater noch einmal die Wange. Dann steht er auf und geht zu seiner Mutter auf den Flur. Maum, wie erträgst du das? Ach was wir alles schon ertragen haben Hawi. Dank dir kann er wenigstens in so einem Krankenhaus sein.
Wie lange hat er noch? Ein paar Stunden einen Tag zwei? Ich würde ihn gerne noch so viel sagen Aber ich weiß gar nicht ob er mich hört! Hawi Er weiß was er dir bedeutet Und Du weißt hoffentlich auch was DU ihm bedeutest. Ich war so unfair zu ihm. Ich hab' ihm unsere Armut übel genommen! Was für ein Sohn bin ich?
Du bist ein guter Sohn, es gibt nichts was du noch sagen kannst. Wichtiger ist, was du tust... ...die Konsequenzen die du ziehst. Wie geht es ihm? Ich will etwas tun und du musst mir sagen was du denkst. Ob ich im Affekt rede, ob das alles Sinn ergibt... Okay! ...ich will dass in meinem Unternehmen niemand so behandelt wird wie mein Vater.
Was heißt das? Wenn Starbucks wächst bekommen alle Mitarbeitenden Krankenversicherung Alle. Das ist eine sehr gute Idee Und um sie abzusichern bekommen Sie die Möglichkeit Firmenanteile zu kaufen. Ich will Partner. Keine Mitarbeitenden.". Nach dem Tod seines Vaters setzt Howard Schultz seine Idee um.
Starbucks soll schnell wachsen, aber nicht so wie andere Ketten. Einen Vorschlag macht Schulz den Starbucks-Vorstand. Die Krankenversicherung auf Teilzeitkräfte auszuweiten auch auf solche, die nur zwanzig Stunden pro Woche arbeiten. Dabei ist Starbucks zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal profitabel.
Schulz rechnet den skeptischen Mitgliedern vor, wie er sich das vorstellt. Denn die Benefits kosten um die µDollars pro Jahr eine Neueinstellung und Schulungen allerdings gut dreitausend. Außerdem arbeitet ein großer Teil der Belegschaft in Teilzeit – Kundenbindung ist wichtig! Also will Schulz die Teilzeitmitarbeitenden seinerseits an Starbucks binden.
Dem Vorstand ist klar, dass es ein Experiment ist und auch schiefgehen kann Aber er stimmt zu. Ab Ende of the year, die Regel in Kraft. Starbucks wächst weiterhin rasant. Am Ende des Geschäftsjahres, das Jahr, sind es drei und dreißig Läden. Ein Jahr darauf, fünfundfünfzig. Und nineteenhundertneunzig schon vierundachtzig Filialen.
Auch das Team um CEO Schulz wächst. Howard Behar wird verantwortlich für Vertrieb- und Betriebsabläufe. Zusammen mit Schulz bilden sie das sogenannte H-IIo-Team Howard, Howard und Oren. Die Café-Hauskette wird das erste US-amerikanische Privatunternehmen, dass selbst Teilzeitbeschäftigten Aktienoptionen anbietet.
Die Mitarbeitenden heißen nun Partners. Starbucks ist noch privat geführt aber innerlich schon eine andere Firma und die Firmenleitung gibt ein Versprechen, dass Erfolg nicht nur oben ankommt. Einen Jahresumsatz von US- dollars und einen Gewinn von drei Millionen. Jetzt fehlt nur noch der Gang an die Börse.
Am Tag des Börsengangs steht Howard Schultz mit mehreren Leuten aus der Unternehmensführung in einem Wertpapierbüro, in der Innenstadt. Alle drängen sich um einen Bildschirm und warten darauf dass die Böse öffnet. Schultz hat einen Telefonhöhrer am Ohr. Am anderen Ende ist Jill Andresky Fraser vom Branchenmagazin Ink.
Howard, ist es okay wenn ich hier am Apparat dabei bin und Ihnen Fragen stelle? Ja sicher! Aber verzeihen Sie mir, wenn ich ab- und zumal abwesend bin... Kein Problem. Ich kann mir vorstellen dass es bei Ihnen gerade drunter und drüber geht. Howard vor zwei Jahren haben sie begonnen allen tausend achthundert Mitarbeitern ein Leistungspaket anzubieten Auch den Teilzeitkräften, die rund die Hälfte ihres Verkaufspersonals ausmachen.
Dazu gehören Aktienoptionen, Kranken- und Zahnversicherung... ...und sogar ein kostenloses Pfund Kaffee pro Woche! Warum war Ihnen das so wichtig? Wirkt das nicht gegen den Profit?! Jill, wenn die Leute im Laden nicht an die Firma glauben, kann die Firma auch nicht wachsen!? Ich konfrontiere Sie jetzt mal mit ein paar Dingen, die ich in Bezug auf Ihre Geschäftspraktiken gehört habe.
Also Krankenversicherung für Teilzeitkräfte ist zu teuer. Was sagen Sie dazu? Nur wenn sie isoliert auf die Rechnung schauen, ja, die Versicherung kostet mehr aber unsere Fluktuation von Mitarbeitern liegt unter fünfzig Prozent. in unserer Branche sind über hundert Prozent normal das heißt bei Starbucks kündigen deutlich weniger Leute als im vergleichbaren Jobs also müssen wir viel weniger neue Mitarbeiter suchen und einarbeiten.
diese eingesparten Kosten sind so hoch dass sich die Krankenversicherung für Teilzeitkräfte wirtschaftlich trotzdem lohnt. Wenn sich Mitarbeitende als Mit-Eigentümer fühlen, bleiben sie eher! Unsere Optionen belohnen Dauer. Man bekommt sie nicht auf einmal sondern Stück für Stück. Jedes Jahr wird nur ein Fünftel davon freigeschaltet.
Wer nach einem Jahr geht, bekommt nur einen kleinen Teil. Wer fünf Jahre bleibt, bekommt die Maximalhöhe. Ein Barista mit zwanzig Stunden pro Woche interessiert sich nicht für Aktienkurse. Deshalb erklären wir es! Es gibt Schulungen und eine Broschüre, in der steht was Optionen langfristig wert sein können... ...und was man praktisch tun muss.
Zu viele Benefits bremsen Wachstum. Unsere Zahlen sagen etwas anderes. Unser Umsatz ist in drei Jahren jährlich um rund achtzig Prozent gewachsen. Gleichzeitig sind die Margen zehn Quartale infolge gestiegen. Da singt Vier! Da steht es auf dem Bildschirm SBUX, unser eigenes Kürzel. Ich sehe das bei mir auch.
Herzlichen Glückwunsch, Howard! Siebzehn Dollar Ausgabepreis? Das ist höher als ich gedacht hatte. Ja, da sind sie nicht allein... Die Banken hatten die Nachfrage abgeklopft. der Markt war nervös. viele haben uns zu Vorsicht geraten aber ich sage ihnen Jill ...die lernen uns noch kennen. Mal sehen wohin die Reise heute noch geht.
Ich drücke Ihnen die Daumen Noch mal zur Krankenversicherung und zu den Aktienoptionen. Versteht man so ein Geschäftsgebahn an der Wall Street überhaupt? Wissen Sie, Starbucks geht ja nicht nur mit Kaffee und Bohnen an die Börse. Starbucks ist eine Idee – und zwar Mitarbeiter wie Partnern zu behandeln!
Wow! Sehen sie das, Jill?! Sehen Sie es? Direkt von siebzehn auf eindundzwanzig Dollar! Während Starbucks im Seattle den Börsengang feiert, merken auch andere, dass aus Café gerade etwas viel größeres wird. Der Boom gehört nicht mehr nur Schulz und seinem scheinbar unverschämt fairen Unternehmen. An der Ostküste in Boston beobachtet ein lokales Konkurrenzunternehmen von Starbucks namens Coffee Connection den selben Markt mit ganz eigenen Ideen.
Darunter ist eine die auf einer Espresso-Eiscreme basiert. Kalter Café süß und cremig Aber nicht als Dessert, sondern als Getränk. Der Name? Frappuccino! Das war Folge zwei von vier – von Imperium Die Starbucks-Story Von Studio J. Wenn du mehr über Starbucks erfahren willst empfehlen wir dir die Bücher Pour Your Heart Into It von Howard Schultz und Starbuckt von Taylor Clark.
Ein Hinweis zu den Dialogen, wie du gehört hast Wir wissen natürlich nicht genau was gesprochen wurde. Alle Dialoge basieren nach bestem Wissen auf unseren Recherchen. Ich bin Marc-Ben Poch und ich bin Aline Staskowiak. Tom Erhardt hat die Folge geschrieben für Studio J, Producer Innen Philippa Halder und Florian Weimar.
Executive Producer Janis Gebhart. Das Sounddesign hat Bibi von GEA gemacht gemischt von Fabian Klinke.