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Janna liest: FanFiction Hörbücher

STAFFEL 16 Geliehene Zeit, zwei Umdrehungen 189-198 - Severus & Hermine - Harry Potter FanFiction

Mittwoch, 5. August 2026 · 2 h 22

MP3

Shownotes

Harry Potter FanFiction
Hermine Granger ist eine hochintelligente vierzehnjährige Hexe, die sich schulisch unterfordert fühlt. Mit Professor McGonagalls Hilfe gelangt sie an einen Zeitumkehrer, der es ihr ermöglicht, zeitgleich mehrere Fächer zu belegen. An Halloween geschieht jedoch ein Unglück und Hermine findet sich plötzlich zwanzig Jahre in der Vergangenheit wieder. Ihr erster Impuls ist Flucht aus dem Internat, doch Albus Dumbledore kann sie davon überzeugen, dass Hogwarts noch immer der sicherste Ort für sie ist, wenn sie nur eines beherzigt: dass Zeit möglichst nicht verändert werden darf. Hermine fügt sich in ihr Schicksal, nimmt sogar einen neuen Namen an. Doch kann sie tatenlos zusehen, wie ihre beste Freundin einem sicheren Tod entgegengeht, Seite an Seite mit einem zukünftigen Massenmörder leben oder ihre Gefühle für jemanden unterdrücken, der dunkler, geheimnisvoller und verhasster nicht sein könnte?

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🪄 Autorin: UnbeschriebenesBlatt
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Lumos. Ich darf mal wieder ein großes Dankeschön aussprechen, und zwar der lieben Lilly und dem lieben Bastian für eure Spende beziehungsweise euer Geschenk von meiner Wischliste! Ich habe mich mega darüber gefreut und danke euch sehr herzlich und ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dieser eurer Folge.

Kapitel onehundertneunundachtzig Jean lässt es sich gut gehen. Wie opportunistisch kann man sein? fragte sich Jean, wären sie gefühlt durch die Hälfte aller Schornsteine Großbritanniens Flug und dabei gründlich durchgeschüttelt wurde. Ihre Ellbogen fest an den Körper und ihre Tasche an den Bauch gepresst um ja nirgendwo anzustoßen ihr Atem flach wie bei einer Achterbahnfahrt und die Augen fest geschlossen um keinen Ruß hineinzubekommen rauschte Jean Perlmann wie ein überdimensionales Geschoss durch die Dunkelheit.

Als sie das Flohpulver bereits ins Feuer geworfen und sich aufrecht in die grünlich züngelnden Flammen gestellt hatte, war ihr in einer Schrecksekunde klar geworden, dass sie im Zuge ihres Besuchs bei Dumbledore vollkommen vergessen hatte diesen Umschutz für Cerberus zu bitten. Tief in Sicht drinnen war sie davon überzeugt, dass der Schulleiter schon längst dafür gesorgt haben musste und höchstwahrscheinlich Professor Slakorn ausgesand hatte um den Dermstrengs eine Gardinenpredigt zu halten.

Und ihnen aufzuzeigen was sie erwartete sollten Sie anderen Schülern gegenüber noch einmal handgreiflich werden. doch sie hätte das gern aus Dumbledore's Mund gehört Bevor Jean laut und deutlich das Ziel ihrer Reise nannte, hatte sie ihren Wahrsagelehrer noch einmal einbringlich darum gebeten, Professor Dumbledore daran zu erinnern, Severus zu schützen.

Doch sie bezweifelte, dass der Mops überhaupt zugehört hatte. Er hatte den Weg hinunter nach Hawksmeade dazu benutzt, sie zum wiederholten Male auszuquetschen – was ihre angeblich hellseherischen Fähigkeiten betraf, von denen Jean auch nicht einmal wusste ob sie sie tatsächlich besaßt. Sie konnte nicht ausschließen, dass sie gelegentlich Aussagen getätigt hatte die sich auf die Zukunft bezogen wie sie sie kannte.

Da sie sie erlebt hatte zum Beispiel Sätze wie Die Entnebelung der Zukunft wird noch in zwanzig Jahren das jenige Lehrbuch sein mit dem sie Schüler aus Hogwarts herumschlagen müssen oder ähnliches. Ausschließen konnte sie es nicht weil sie doch schon mehr als einmal in ein Fettnäppchen getreten und hatte sich verplappert.

Sie durfte nicht vergessen, Christopher noch einmal ausführlicher zum Thema hellseherische Fähigkeiten zu befragen. Glücklicherweise hatte sie daran gedacht, ihren Fragenkatalog der stetig angewachsen war mit in die Reisetasche zu stopfen. Der Aufenthalt in London versprach lehrreich zu werden – obwohl sie gleichzeitig befürchtete, dass ihr Verbündeter ihr nicht bei all ihren Fragen weiterhelfen konnte.

Als sie glaubte, zwanghaft nach Luft schnappen zu müssen wurde plötzlich ihr ganzer Körper schmerzhaft gestaucht! weil sie auf einmal wieder festen Boden unter ihren Füßen spürte. Dieses Mal gelang es ihr, auf den Beinen zu bleiben und sich nicht die Knie anzuschlagen – geschweige denn, sich die Hose zu zerreißen!

Ihre Reisetasche wie ein Köffelchen in der Hand tragend stieg sie hustend aus dem Kamin und bürstete sich Asche vom Umhang und aus den Haaren. Dann sah sie sich in dem geräumigen Papp um. Der tropfende Kessel war größer als die drei Besen und ganz anders eingerichtet. Er erinnerte eher an eine dämrige Grotte, während das Wirtshaus in Hoxmead Fenster hatte durch die Tageslicht ins Innere strömte.

Beide Wirtshäuser hatten etwas für sich, fand Jean. Das Londoner Pub war besser besucht als ein Pondort in der Provinz – es war noch Mittagszeit und Jean konnte ein paar Hexen beobachten, die gemeinsam mit ihrem Nachwuchs auf der anderen Seite der Bar an Tischen saßen und speisten. Sie war überrascht mehr als ein bekanntes Gesicht zu sehen.

Mindestens zwei der besagten Kinder besuchten Hockwurz. Der Dresen war hufeißenförmig und ihr direkt gegenüber saßen drei Siebtklässler, jeder von ihnen ein Butterbier in der Hand und waren in ein angeregtes Gespräch vertieft. Auf den Bar-Hockern neben ihnen lagen Tüten mit diversen Aufschriften bekannter Läden in der Winkelgasse beispielsweise Madame Morkins Qualität für Quidditch usw.

Anscheinend waren die drei Jungs auf Shopping Tour gewesen. Als einer von ihnen, ein untersetzter Typ mit struppigem dunkelblondem Haar Jean auf der anderen Seite des Tresens stehen sah, machte er seine Kumpel durch zwei unauffällige Rippenstöße auf sie aufmerksam – was diese aber trotzdem mitbekam. Schüchtern pupsi die Hand und die drei beantworteten den Gruß mit einem kurzen Kopfnicken.

Verlegen blickte sich Jean nach Tom dem Wirt um, wer als bald aus den Tiefen seiner Grotte woer anscheinend eine Essensbestellung aufgenommen oder abgeliefert hatte auftauchte. Als er das Mädchen mit dem dunklen Pagenkopf entdeckte, lächelte er und winkte es näher zur Bar heran. Als er sie mit den Worten »Sie müssen die junge Miss Pearlman sein« ansprach, erinnerte Jean sich daran, dass sie Tom bei ihrem letzten Besuch an diesem Ort gar nicht gesehen oder gesprochen hatte – war sie doch von einem gräulichen Vergiss mich, an dessen Aussehen Sie sie schon längst nicht mehr erinnern konnte, mehr oder weniger durch den Laden gejagt worden!

Heute dagegen konnte sie sich Zeit lassen, deshalb betrachtete sie Tom erst einmal ausgiebig. Im Gegensatz zu den neunziger Jahren besaß er noch einen wenn auch lichten Kranz an dunklen Haaren die ihm das Aussehen eines Mönigs verliehen. Er ging auch nicht so gebeugt obwohl der Buckel sich bereits mehr als andeutete.

Tom, der ja noch nicht ganz so kahl fuchtelte mit einem Stück Pergament vor Jeans fragenden Augen herum. Das hier, verehrteste, soll ich Ihnen von meinem alten Freund Professor Witz aushändigen, der mich viel seltener aufsuchte als es mir lieb ist. Aber alte zerstreute Wissenschaftler haben nun mal eine Menge zu tun!

Haben sie vor seiner Assistentin so werden miss? Er schmunzelte und Jean führte sich geschmeichelt. Nein-nein, werte sie mit heißen Mangen ab... Ich bin doch gerade erst vier... äh... dreizehn Jahre alt Also ein Schulprojekt. Der Buckelige war ganz schön neugierig. Wenn man so nennen, antwortete Jean mit einem unsicheren Lächeln.

Möchten sie etwas essen oder trinken bevor Sie sich an die Arbeit machen? Oder ans Einkaufen? fragte Tom. mit einem Augenswinkern. Im tropfenden Kessel ist man gut, weil sie das noch nicht wussten Prompt knurte Jeans Magen und als ihr Blick auf ein Eschiefertafel hinter der Bar fiel, die Pasteten gefüllt mit Süßwasser-Plimpies anbrießt, entschied sie sich spontan für diese.

Dazu einen Krug Kürbessaft. Kommt sofort, die Dame! Tom betrat die Bar durch das Anheben eines Klapprätts und verschwand hinkend durch eine Schwingttür in einen für Kunden umzugänglichen Bereich – wo Jean die Küche des Pups vermutete. Sie selbst entschied sich nach einem Rundumblick für einen schmalen, eckigen Tisch mit nur zwei Stühlen direkt gegenüber der Bar von wo aus sie sowohl den Kamin als auch die Eingangstür sehen konnte.

Während sie auf ihre Bestellung wartete, faltete sie Christopher's Notiz auseinander und begann zu lesen. Lieber Jean stand dort in der ihr nun schon bekannten krackerligen Schrift Wie schön dass du es bis hierher geschafft hast! Da ich nicht genau weiß wann du eintrifst lasse ich dich wissen wann ich Zuhause bin.

Hätte ich dir verraten, dass mein Labor – wie ich es nenne – sich mitten auf der Winkelgasse befindet? Falls nein! Du findest es im Hinterhof von Ellops Eulenkaufhaus. Links vom Ladenlokal führt ein unscheinbarer Durchgang oft mit Käfigen aller Art vollgestellt in einen breiten Hof mit diversen Ateliers und Wohnungen.

Es gibt ein Linkes-und ein Rechtes hinter Haus. Beide sind dreistöckig. Ich befinde mich im rechten auf der obersten Etage. Namensschild & Klingen existieren nicht du musst klopfen. Anzutreffen bin ich am Donnerstag ab vier Uhr nachmittags, Freitag schon ab neun. Solltest du mich wieder erwarten nicht antreffen hinterlasse mir eine Nachricht und sage auch Tom wo du dich aufzuhalten gedenkst.

Ich komme dich dann abholen. Gezeichnet dein verbündeter und Freund Christopher Givitz. Jean warf einen Blick auf die altmodische Standur neben der Bar. Jetzt war es zwanzig nach eins. Der hatte also noch eine Menge Zeit Egal ob in Florence. für das Q Iser Law ließ sich die Wartezeit sicher gut überbrücken.

Zusätzlich fiel ihr gleich ein halbes Dutzend Geschäfte ein, bei denen es sich ebenfalls lohnte ihnen einen Besuch abzustatten. Tom brachte das Essen nur wenige Minuten später und erschmeckte fabelhaft. Jean kam sich richtig erwachsen vor wie sie hier allein im tropfenden Kessel in London saß und speiste.

Die drei Halbwüchsigen an der Bar warfen ihr des öfteren neugierige Blicke zu. – was macht die Hollunda-Hexer alleine hier im Tropfendenkessel? besagten diese. Während es in der Muckelwelt der Sechziger gang und gäbe war, dass Kinder und Heranwachsende sich allein auf den Straßen Londons oder überall im Land herumtreiben konnten wie es ihnen gefiel, war das in der magischen Welt seit ein paar Jahren nicht mehr so gern gesehen.

Voldemort rekrutierte für seine Schaar aus Anhängern – und es war ihm gleichgültig ob diese freiwillig zu ihm fanden oder nicht! Junge Zauberer oder Hexen mit außergewöhnlichen Begabungen mussten damit rechnen, außerhalb von Hogwarts angegriffen und verschleppt zu werden hatte Lily Jean einmal hinter vorgehaltene Hand erzählt.

Viele wollten das nicht wahrhaben – wenn jemand verschwand wurde des Verschwinden totgeschwiegen, vertuscht oder rund herausgeleugnet? Niemand wollte sich eingestehen, dass es in ihrer Mitte einen Zauberger gab der wahrhaft böse war! Oder man schwieg aus Angst. die Armee, die der Mann um sich versammelte Wuchs im Verborgenen Doch sie wuchs mit jedem Tag.

Nach dem Essen fragte Jean nach dem Schlüssel zu ihrem Zimmer, Tom händigte ihn ja aus und informierte sie gleichzeitig darüber das zu dem Zimmer ein eigenes Bad gehörte, was Jean mit Erleichterung zur Kenntnis nahm. Im ersten Stock angekommen war die Nummer onehundertelf schnell gefunden und Jean ging als erstes ausgiebig duschen um sich den Ruß aus den Haaren und von der Haut zu waschen.

Der Raum, in dem ihr Bett stand war ausreichend groß und das Fenster ging auf den Hinterhof hinaus hinter dem sich die Vorleben- und Magie geradezu sprühende Winkelgasse befand von der man jedoch nichts hörte und sah. Aus dem Schrank roch es ein wenig nach Mottenkugeln doch das störte Jean nicht weiter – sie würde nicht viel Zeit hier verbringen!

Das Zauberstabmuster für den Zutritt zur magischen Einkaufsmeile hatte sich geändert. Jean musste er sich von Tom vormachen lassen um die Gasse betreten zu können…. Kaum war sie quasi durch die Wand gebrochen, wurde sie auch schon von dem Strom der Einkäufer mitgerissen. Dieses Mal konnte sie in aller Ruhe über das Kopfpflaster schlendern und die verschiedenen Auslagen in den Schaufenstern betrachten – all die Gerüche und Geräusche, die Sie umgabenbewusst wahrnehmen!

Die magische Menagerie zog sie genauso an wie ihr Name pro Verzeite Und Jean konnte sich nicht satt sehen an den flauschigen eulen Küken, den winzigen Schildkröten, Fröschen die in allen Farben des Regenbogens schilderten und quitschenden Knuddelmuffs. Bei dem Gehege mit den johlen Kätzchen verharrte sie besonders lange.

Die Tiere waren allesamt tapzig und verspielt. Jean konnte nicht genug von ihnen bekommen. Gleichzeitig wurde ihr das Herz schwer. Sie vermisste ihren geliebten krummbai noch immer schmerzlichst. Gerade in letzter Zeit wachte sie oft aus intensiven Träumen auf und bildete sich ein, eine Kuhle im Bettzeug zu sehen die sich auch noch so anfühlte als ob ein warmes kuscheliges Tierchen dort gelegen und über ihren Schlaf gewacht hätte.

Jean sehnte sich nach einer neuen Katze doch mit einer ungewissen Zukunft. wie der Iren war es einem Haustier gegenüber nicht fair ist sich gedankenlos anzuschaffen. Letzten Endes musste Jean den Laden mit leeren Händen und einem dicken Kloß in der Kehle wieder verlassen. Da es für ein heißes Eis noch zu früh war, die plimpi-Pastetenware noch lange nicht verdaut, bummelte Jean auch weiter die Gasse hinunter.

Als sie Grün Gott erreicht hatte, drehte sie sich um – Jean Pearlman besaß keinen Konto bei der Bank und ließ den Blick jetzt gezielter schweifen! Von dem monatlichen Taschengeld das Dumbledoy ihr großzügigerweise zukommen ließ, hatte sie bisher noch kaum etwas ausgegeben…. Ein, zwei neue Oberteile, die sie an den Wochenenden trug, konnte sie durchaus brauchen.

Und dann war da ja noch das Geschenk für Severus. Qualität für Quidditch ließ Jean-Links liegen – buchstäblich! Sie und Severus waren wie Feuer und Wasser doch ihr allgemeines Desinteresse am Traditionssport für Zauberer einte sie. Für Zauberscherzer hatten sie ebenfalls beide nicht viel übrig, hätte Seth ein Haustier gehabt so wäre es Jean eine Freude gewesen zu Behör dafür zu kaufen Doch Severus besaß nicht mal eine eigene Post-Eule.

Wofür interessierte sich das Litterin eigentlich von der Braukunst einmal abgesehen? Sicher, auf der Winkelgasse gab es gleich mehrere Läden für Zaubertrankzutaten – aber Severus durfte sich in Slakons Labor von allem bedienen was vorhanden war selbst von Slakon's privaten Vorräten. wenn er vorher fragte, dass hatte der Junge ihr selbst voller Stolz erzählt.

Warum ihm also so etwas besorgen? Ein besserer Kessler wäre nicht schlecht! Seths Familie hatte und das wusste sie von Lilly, nicht genug Geld um sein Hobby zu unterstützen indem er qualitativ hochwertige Instrumente erhielt. Doch ein einziger Blick auf die glänzenden Behältnisse aus Messing verriet Jean dass der Kauf eines Seuchen utopisch war.

unter zehn Gallionen ging da gar nichts. Was könnte ihn sonst noch interessieren? Als Jean zwischen all den Läden auf der Gasse des Logos von Flourish und Blotz entdeckte steuerte sie sofort darauf zu. Ein Buch war immer gut. Sie selbst liebte Bücher und Severus verachtete sie ebenfalls nicht. Allerdings war ein Buch auch kein besonders persönliches Geschenk, vielleicht sollte sie sich ihre Oberteile schenken und stattdessen Severus zusätzlich zu einem Buch ein….

nun ja romantisches Geschenkt machen! Nur was? Lilly war ein großer Fan des Selbermachens – als Kind, als sie noch nicht gewusst hatte, dass sie eine Hexe war, hatte sie einen Großteil ihrer Freizeit mit Malen, Handarbeit und Basteln verbracht. Das kam ihr jetzt beim Zaubern zugute. Lilly verschenkte gern verzauberte Blumen und kleine Tiere an ihrer Lehrer, nicht um sich beliebt zu machen sondern aus purer Freude am Schenken – wobei sie dieselbe Art von Magie anwendete wie die süßwaren Fabrik, die die berühmten Schokofrasche herstellte.

Je gern hätte sie Jean ein ähnliches Talent! Nachdem die junge Hexe durch etliche Geschäfte geschlendert war, betrat sie gegen kurz vor drei die Eisdiele auf die sich schon so lange gefreut hatte und bestellte sich ein heißes Vanille-Eis mit kalten Kirschen. In London war es viel wärmer als oben im Norden, es regnete sogar anstatt zu schneien – trotzdem war ihr nach Aufwärmen zumute!

Im Buchladen hatte sie gleich mehrere Funde gemacht die für Severus von Interesse sein konnten doch da Jean praktisch veranlagt war hat er sie von einem spontanen Kauf abgesehen und sich vorgenommen bis Samstag Nachmittag zu warten. Was ihr persönliches Geschenk betraf so war sie allerdings noch nicht sehr weit gedient.

Während sie Gedanken verloren an ihrem Eis schleckte, rief sie sich den Erwachsenen Snape in Erinnerung. Hat er eher irgendwelche Hobbys? Irgendjemand hatte mal erzählt, dass er ziemlich viele Bücher besäße – doch hat er keine anderen Leidenschaften als das lesen? Freher Himmel. stürmer zum Beispiel trug in ihrer Freizeit fließende, gebartigte Kleider und Prof.

McGonagall liebte Stoffe mit Schottenkaro ob es sich dabei nun um Kleidung oder andere Assessoires handelte. Sowohl der Junge als auch die älteres Snape trugen jedoch ausschließlich Schwarz. Wie langweilig fand Jean, obwohl sie nicht gerade mit der Mode ging – sicher! Sie war noch jung, doch sie wusste bereits jetzt, dass solche Dinge sie niemals wirklich interessieren würden.

Während sämtliche Mädchen in Hogwarts so schien es am Wochenende Schlaghosen trugen, lili eingeschlossen, griff sie ihn auch immer gern zu einfachen Korthosen. Severus etwas zum Anziehen zu kaufen ergab also wenig Sinn. Doch wie wäre es mit einem simplen Stofftaschentuch? Einem Taschentucht mit seinen Initialen oder einer aufgestickten Schlange, die Möglichkeiten waren schier und selber.

Das Eis hatte Jean durstig gemacht – somit bestellte sie sich eine Limonade mit extragroßen Blubberblasen, Kirschgeschmack. diesmal dazu einen Glückszauberkicks! Vielleicht verriet der ihr ja etwas über ihre Zukunft was sie dem Mops bei passender Gelegenheit unter seine Platte Nase reiben konnte Denn so langsam gingen ihr die Ideen aus.

Da sie seit geraumer Zeit das Gefühl hatte, noch immer eine Plimpy-Gräte zwischen ihrem rechten Eck und dem ersten Backenzahn stecken zu haben, suchte sie kurze Zeit später den Waschraum auf – wo sie sich ausgiebig zwischen den Zähnen pulen konnte ohne dass es jemand mitbekam. Zurück im Tisch musste sie dann mit Verwunderung feststellen, daß das Getränk welches davor ihr stand anders aussah als was sie bestellt hatte.

Rötlich war auch diese Flüssigkeit hier! Doch statt der extragroßen Blubberblasen schwammen hauchdünne Zuckerscheibchen darin, die wie herzförmige Rosenblätter anmuteten. Ganz süß eigentlich fand Jean – ihre Limonade hatte Ähnlichkeit mit einem überdimensionalen Liebestrank! Verblüff blickte sie sich nach Mr.

Fortes Q um, welcher sie vorhin höchstpersönlich bedient hatte, doch er war gerade nirgends zu sehen. Jeans suchender Blick blieb jedoch an einer anderen Person hängen, einer, die mit dem Rücken zu ihr an der Tierke saß Genauer gesagt an der leuchtend grünen Schreibfeder, die diese Person in der Hand hielt.

Jean war restlos entzückt – das war die Lösung! Sie konnte Cerros eine exklusive Schreibfederschenke in Form einer Schlange oder im Grün des Slytherins oder sogar beides zusammen und zusätzlich seine Initialen eingravieren lassen, falls sie noch Geld übrig hatte. Seth würde an sie denken jedes Mal wenn er dieses exklusive Schreibgerät zur Hand nahm.

Wo mochte man so etwas bekommen? Bei Flourish und Blotz hatte sie keine Schreibwaren dieser Art gesehen. Jean hatte sich schon halb von ihrer Bank erhoben um zu der Hexe, es war ganz eindeutig eine Hexe die dort saß jung-und blond – und scheinbar Gedanken verloren mit der Feder auf einen Notizblock oder ähnliches klopfend – zu gehen und sie zu fragen wo man solch ein exquisites Schreibgereit erstehen konnte als diese ihren Oberkörper unvermutet in ihre Richtung drehte und jean ihr Profil sehen könnte.

Umgehend knicken ihre Kniekehlen ein und sie rutscht er lautlos unter die Bank. Bei Merlin's Barth, dort drüben saß Rita Kimkorn! – Nein, nein nicht schon wieder, jammerte Jean lautlos vor sich hin…. Die alte Supper-Hex hat mir gerade noch gefehlt! Kapitel onehundertneunzig Rita Kimkorns Laster. – Clara?

schalte die süßlich nervtöten hohe Stimme durch die ganze Eisdiele. — Florent, wo bleibt mein Trink? Ich hab's verflucht noch mal eilig. Vorsichtig luchte Jean aus ihrem Versteck heraus über die Tischkante und sah das die rasende Reporterin von ihrem Hocker an der Theke aufgesprungen war... Und wie sie raste!

– sie tat es sogar buchstäblich. Der Ladenbesitzer erschien so schnell an ihrer Seite als wäre er dorthin appariert…. Aber Rita, sagte Floron vor des Q voller Überzeugung Ich hab dir deinen Valentinsfeindes doch eben erst gebracht. Gib's doch zu, du hast ihn schon ausgetrunken ohne es zu merken weil du in Gedanken mal wieder bei deiner neuesten Story bist!

Das ist ihr neulich schon einmal passiert und dann wolltest du nicht doppelt zahlen. An die Scherereien kann ich mich nach gut erinnern.". Rita antwortete mit sich überschlagen der Mädchenstimme Und Jean wurde unangenehm an die Scherereien erinnert, die sie mit der übereifrigen Volontären des Tagespropheten zwei Monate zuvor im Friseursalor Hexenhaar gehabt hatte.

Was du nicht sagst, Floron? Ich dagegen glaube, du hast dich mal wieder selbst an deinen Lieckkopfflaschen bedient. So läuft es wenn man den genommen zum Gärtner macht! Dieser glasige Blick vorhin hat sich meine Bestellung aufgeabt. der sagte schon wieder alles. ich warne Dich dieses Mal kommst Du mir nicht ungeschoren davon!".

Sie wülte in ihrer Krokodil ledernden Handtasche nach ihrem Portemonnaie. Ich zahle nicht wieder für ein Getränk, das ich gar nicht hatte. Sonst kann ich mir den Besuch nebenan bei Diva nicht mehr leisten.". Dabei sieht mein Harvey einen Vogelnest aus! Die junge Frau redete so laut, dass sich sämtliche Gäste des Eisalors die Helsin nach ihr regten.

Florian führtes Cues' Gesicht war vor Ärger hoch und angelaufen und verzerrt. Er fühlte sich von Rita bloß gestellt – und das zu Recht wie Jean fand. Ritas Haare erinnerten sie in der Tat ein wenig an einen Vogelnest, nämlich an das eine Älster In ihrem hoch aufgetürmten blonden Locken glitzerten Spangen und Diamantbesetzte klammern, dass es eine wahre Wonne war.

Ganz sicher billiger Modeschmuck! Denn woher sollte eine Frau Anfang zwanzig die darüber klagte sich kein Getränk- und keinen Friseurbesuch gleichzeitig leisten zu können so viel Geld haben? Ich gehe mir jetzt meine Nase mit Feinstaub pudern, kündigte die unzufriedene Kundin lauthalz an. Und wenn ich wieder zurück bin will ich das.

mein Lieblingsgetränk genau hier steht. Die Blondine schlug mit der flachen Hand vor sich auf den Präsen, wo die grüne Schreibfeder mittlerweile in der Luft schwebte und dabei zitterte. Falls nicht, schreibe ich einen Artikel über diesen Saftladen, der sich gewaschen hat! Sie stürzierte in Richtung der Toiletten von Dannen.

Im Lokal war es tot und still – dann erhoben sich nach und nach momelnde Stimmen. Köpfe wurden geschüttelt, einzelne Lacher ertönten. Nur mehr trifottes. Cure blickte beschämt auf die glänzend polierten Spitzen seiner italienischen Schuhe. Äh, Mr. Fortescue! zischt der Jean in seine Richtung. als die Geräuschkulisse sich wieder normalisiert hatte – Besteck, Klapperte und Tassen-und Gläser klimperten.

Der schnauzbärtige Mann mit den müden Augen trat zu ihr an den Tisch. Sie wünschen miss? Ich glaube sie haben mir vorhin versehentlich das Getränkebrach des Ferita vorgesehenbar sagte Jean und zeigte auf das Glas indem die kleinen Zuckerherzen langsam auf und abdümpelten. ich hatte eine Limon mit Kirschblubberblasen bestellt.

Die sieht so ähnlich aus wie das hier. Mertre fortes Cure ist die Augen auf. Bei Merlin's Bart, junge Dame! Das ist mir in den letzten zwanzig Jahren nicht passiert. Wie konnte ich beides bloß verwechseln? Tick-Tränke sind sich ähnliche – das stimmt aber nichts SO Ähnlich. Er entschuldigt es sich wortreich.

Ich bringe ihnen sofort ihren Kirschblubber. Nicht nötig, ich muss aufbrechen. Jean sprang auf wobei sie fast den Tisch umriss. Sie musste weg bevor Miss Bullshit Bluberin vom Klo kam. Tut mir leid, ich hab' völlig die Zeit vergessen. Was macht das? Eins neunzig junge Dame! Vergessen Sie nicht Ihren Glücks-Keks!".

Mit dem Gedächtnis des Eisdienbesitzers war wirklich alles in Ordnung, musste Jean feststellen. Stimmt so – sie gab ihm zwei Galeonen, schnappte sich den ins Hedophan eingewickelten Keks und stimmte aus dem Laden. Puh, gerade noch einmal gut gegangen, keuchte sie und ging rasch am Friseur Salon vorbei Richtung Elllops Eulenkaufhaus.

Noch mehr Schere rein, konnte sie sich für heute nicht leisten. Denn wer wusste schon was Professor Witz noch so in Petto hatte? Du bist aber früh dran Jean! begrüßte der Zukunftsforscher seine junge Freundin erstaunt. Ich bin gerade erst von meinem Termineministerium zurückgekommen. weit öffnete er die Tür zu seinem Atelier oder seiner Werkstatt wie auch immer man es nennen mochte.

Tut mir sehr leid meinte jean. während Sie sich neugierig umsa. ich habe jemanden getroffen den ich gar nicht treffen wollte. Sagt die der Name Rita Kimkorn etwas? Der Mann mit dem grauen, widerspenstigen Haar lachte auf. Klang jedoch nicht gerade amüsiert dabei. Ha! Dieser Verschnitt aus Möchtegern-Wähler und Todesfee?

Na sicher kenne ich die. Heute mich schon ein halbes Dutzend Mal interviewen, die Kleine. Aber nein danke – Ich lese mich gern selbst in einer Fachzeitschrift wie Zauberwissen oder Wissenschaftsmagie… aber dieser Boulevardkram ist nichts für mich. Alles erstunken und erlogen.". Du bist nicht der Erste, der mir das sagt.

Gab Jean ihm recht.". Sie erzählte Christopher Harclein was ich in Floron Flores Q's Icelot zugetragen hatte. Wieder lachte Christopher doch dieses Mal war er eindeutig amüsiert. Valentines Best! Bist du sicher? Meine Schwester steht total darauf aber eigentlich hat Floron, der nur im Februar auf der Karte.

– du musst wissen auch ich habe einen süßen Zahn und bin oft bei Metro Flo zu Gast. Was mich aber noch mehr verwundert ist die Tatsache dass unser Meister sich bei der Bestellung vertan hat. Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der ein besseres Gedächtnis hat als Florin Fortes-Q. Jedes Mal wenn ich bei ihm sitze und ihn beobachte denke ich, Der Mann sollte Wissenschaftler sein, bei dem Gedächnis.".

Jean interessierte sich eher für das Getränk, das Rita bestellt hatte. Was ist denn so besonders an Valentins Best? fragte sie unschuldig. Ach eigentlich nichts! Christopher Feikste isst halt eine Spezialität für den Valentinstag Also so eine Art Cocktail. Ist da Alkohol drin? Oder ist das gar ein Liebestrank?

So sah die Flüssigkeit nämlich aus mit all den Herzchen und dem roten Glitzer. Christopher Reusperte sich, ich habe es nicht so mit Kindern oder Jugendlichen. also vielleicht ist das Thema noch gar nichts für dich, er lächelte verliegen. Du kannst von Glück sagen dass du nichts von dem Zeug getrunken hast.

dafür braucht man eine spezielle Konstation von der ich ehrlich gesagt gar nicht weiß ob der gute Metriflose überhaupt hat. Er dachte einen Augenblick nach Liebestrank. trifft es ganz gut. Ein Bestandteil dieses Getränks ist ein Aphrodisiakum, kein so starkes wie in einem Liebestrank aber stark genug – regelmäßiger Genuss kann abhängig machen!

Und wie wirkt sich das aus? Hm, machte Christopher Schulter zu gut... Man wird davon ziemlich…. Lass mich sagen angeregt. Nicht auf jemand bestimmten, wie es bei herkömmlichen Liebestränken meist der Fall ist. Ich habe vor ewigem Zeit mal einen Eisbecher bestellt, der sich «Sugar Cup» nannte. Danach fühlte ich mich wie eine Wildkatze.

Zum Angriff bereit! Zum Angriffe auf Frauen, wenn du verstehst. Er grinste wie ein Wolf und Jean wurde rot.". »Ich wusste nicht, dass in der Soße die mit dem Eisbächer kommt. Genau derselbe Stoff ist wie im Valentins Best. Beide Getränke werden meist von Hexen bestellt – älteren Hexzen, wenn man versteht.

Wieder musste er schmonzen.». Rita ist anscheinend so beschäftigt, dass sie keine Zeit hat jemanden kennen zu lernen. Also hilft sie ein bisschen nach! Mir ist auch schleierhaft welcher Mann geneigt wäre eine Frau wie Sie kennenzulernen, weil die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieben. Er wurde ernst.

Dich als werdende Holunderhexe hätte das Zeug umhauen können und dann wäre guter Ratteuer gewesen... Aber Rita ist jung und naja schon irgendwie fähnhaft gab Jean zu bedenken Das täuscht, die ist mit allen Wassern gewaschen und kann eine Menge ab. Sie taucht nur in regelmäßigen Abständen bei Mattre Floh auf und bestellt immer den selben Drink um runterzukommen oder rauf – wie man es nimmt!

Ist ja schon fast Wochenende. Christopher reusperte sich nochmals und fing leiser an zu pfeifen. Genug von Rita seufzt der Jean mit roten Ohren und drehte sich einmal um die eigene Achse. Deine Arbeitsstätte ist ja ziemlich groß, wohnst du hier auch? Ich habe ein Hindertzimmer mit einem Bett, weil ich oft hier übernachte, bestätigte Christopher Nickend.

Doch mein eigentliches Domizil befindet sich nicht hier – aber ich brauche Platz für die Zeitmaschinen in denen ich herumschraube.". In der Tat flüsterte Jean erfrugtsvoll. Langsam brähte sie eine Runde durch den ganzen Raum. Auf der fensterlosen Seite des langgestreckten Raumes reite sich eine Werkbank an die andere.

Mittenbrennen standen zwei Autos, eine Kutsche etwas, was wie ein Eisener Schlitten aussah und ein Ding das einem Eisschrank erinnerte. Andere Möbel oder Gegenstände waren mit grauen Planen oder alten Decken verhüllt. Sind das alles Zeitmaschinen? Zum größten Teil ja! Oder es sollen welche werden... Ich persönlich würde gerne ein Auto zu einer Zeitmaschine umbauen.

Dieses Ding dort drüben, dass wir in Kühlschränke aussehen ist relativ neu. Damit bin ich schon einmal in die Vergangenheit gereist. Das kutschenähnliche Teil davon stammt aus den dreißiger Jahren – auch damit bin Stolz schwang in der Stimme des Wissenschaftlers mit. Aber das ist schon eine Weile her, und da die Zeitrechnung ziemlich ungenau war habe ich einiges an Lebenszeit verschwendet um zurückzukommen.

Hat man dich vermisst? Ja zumindest diejenigen, die in dieses Experiment eingeweiht waren, da ich versäumt habe nahtlos wieder in der Gegenwart zu erscheinen! Ich habe im letzten halben Jahr sehr viel über Zeitreisen nachgedacht, murmelte Jean und ließ ihre Hand über den Kotflügel eines der Autos gleiten.

Es sah dem Fort Anglia mit dem Ron und Harry I nach Hogwarts geflogen waren, nicht ganz unähnlich. Arthur Weasley hätte sich bestimmt gut mit Christopher verstanden, dachte sie wehmütig – auch Ron's Vater war ein Tüftler! Woran arbeitest du gerade? Erkundigte sie sich beeindruckt von alldem seltsamem Zeug um sich herum….

Nun was glaubst Du denn?! Christopher machte eine Geste mit der Hand und führte sie so zu einem stabilen Holztisch auf dem Jeans Herz machte einen angstvollen Hüpfer in ihrer Brust ihr Zeitumkehrer lag. Das Stück Draht, das die drei unterschiedlichen Ringe fest zusammengehalten hatte war verschwunden.

Ein leichtes Oh! entschlüpfte ihr und sie verharte auf dem Fleck. Geh ruhig näher ran – es kann ja nichts passieren, ermunterte Christopherzy. Solange du die Kette nicht um deinen Hals legst kannst du damit machen was du willst. Vorsichtig wagte Jean sich näher heran. Ich muss zugeben ich hab echt Angst vor dem Ding Was niemand dir verübeln wird, der deine Geschichte kennt", meinte Christopher mit sanfter Stimme.

Er streckte die Hand aus und nahm die runde amulettartige Scheibe behutsam mit zwei Fingern auf. Die drei Ringe, die um das eingefasste Stundenglas herum arrangiert waren, bewegten sich leicht. Wie gesagt – da passiert nichts! Du kannst ihn in die Hand nehmen.". Wie in Zeitlupe hob Jean die Hand und ließ sich das Instrument von Christopher hineinlegen….

Man konnte rein äußerlich gar nicht sehen, was genau an ihm kaputt war, hauchte sie. Die Ringe haben einfach nicht aufgehört sich zu drehen. Schneller und immer schneller! Ich kann mich gar nicht mehr richtig daran erinnern – ich war wie hypnotisiert.". Ja das ist ja gerade das Vertragte. Christopher säufzte jetzt ebenfalls.

Wäre das Stundenglas beschädigt gewesen hätte ich es vielleicht ersetzen können? Ich sage viel leicht weil es genauso katastrophal gewesen wäre, wäre ein Teil des magischen Sandes ausgelaufen. Gut dass dem nicht so wahr. Jean betrachtete McGonagalls Leihgabe von allen Seiten. Eins verstehe ich nicht, und das wäre?

Professor McGonigal meinte mein Zeitumkehrer sei schon sehr alt – um die Hundertfünfzig Jahre, wenn ich mich richtig erinnere! Es gebe heutzutage also im Jahr nineteenhundertneinzig meine ich jetzt schon weit aus genauere. Ich konnte ja nur die Stunden einstellen, nicht die Jahre oder die Minuten Obwohl ich mich zu erinnern glaube dass auch das Zaubereiministerium die Finger am Spiel hatte.

Das Gerät musste schließlich sicher genug sein für eine Schülerin. Ich wurde auch dazu ermand, immer nur eine Stunde zurückzudrehen, niemals zwei oder gar noch mehr. Was auch durchaus angebracht war, bestätigte Christopher – mit Zeit spielt man nicht! Aber du meintest doch das Instrument sei durch einen wenn auch unachtsam ausgesprochenen Fluch beschädigt worden?

Ja… Welcher genau war das? Kann ich nichts sagen? Warum nicht? Jean stöhnte leise. Weil es kein direkter Fluch war... Die Brüder eines meiner Freunde vertreiben sich die Zeit, damit Zauberschärze unter die Leute zu bringen. George – das ist einer der beiden – hat mit seinem Zauberstab ein Stück Schnur angezündet, was an einem Kästchen befestigt war.

Das Kästchin rauchte und fauchte! Es kann von Dr. Philipp Buster gewesen sein, denn ich meine mich zu erinnern, dass sie eine Tüte oder etwas Ähnliches vom Zonkos-Scherzartikeladen in Hoxmie dabei hatten. Allerdings könnten diese zwei dieses Ding auch ein wenig aufpoliert haben, denn das tun Sie gern….

Und als ich mich vorbeugte, um schnell aufzustehen und zur Toilette zu gehen sind ein paar Funken daraus auf meinen Pulli gelangt bzw. haben sich durch den Stoff hindurchgefressen. Darunter lag der Zeitumkehrer. Ich habe gar nicht gemerkt dass mein Oberteil einen Brandloch hatte geschweige denn das die Feuerzungen dem Zeitumkehrer beschädigt hatten.

Es ist ja auch kaum vorstellbar. Fred & George haben nicht viel Geld. Ergo kann das was ich in dem Kästchen befand Nicht besonders kostbar und teuer gewesen sein das zweitklassige Materialien einem silbernen Zeitumkehrer dermaßen schaden können. Nun, es spielt in diesem Fall wohl keine große Rolle gab Christopher mit Sorgenfalten auf der Stirn zu verstehen.

War ist das was du nicht verstehst? Das war das eine, meinte Jean langsam. aber das was ich noch weniger verstehe ist dass ein scheinbar ungenauer Zeitumkehrer der über hundert Jahre alt ist so klein und zierlich sein kann. er ist gewissermaßen genauso eine Zeitmaschine wie dieser seltsame Schrank dort.

Sie zeigte auf das Eis schrankähnliche Gebilde. Ja, aber der ist nicht durch Cobolt-Hand gefertigt! Also doch ein Furstjean. Tja so ist es eben. Christopher fuhr sich mit der Hand durch seine Mäne die Eigenschaften von Stahlwolle zu haben schien denn die Haare blieben danach senkrecht in der Luft stehen als wären sie in Zuckerwasser getränkt.

Cobolta haben viel früher als wir Menschen angefangen mit Zeit zu experimentieren. folglich sind sie viel erfahrener als wir auf diesem Gebiet und leider Er stieß einen tiefen Seufzer aus, teilen sie ihr Wissen gar nicht gern. Kapitel onehundert-einundneunzig – ein schwieriges Thema. Jean und Christopher sahen sich an und seufzen gleichzeitig.

Ein schwieriges thema… Kobolte! Egal ich kümmere mich drum. vielleicht kann ich einen bekannten Namen Scrimmock überreden sich dieses Schmuckstück einmal anzusehen. Christopher zog die Mundwinkel übertrieben in die Höhe, wie Jean fand um ihr und sich selbst Zuversicht vorzugaukeln. Dann wird er es aber sicher behalten wollen, gab Jean zu bedenken was völlig unmöglich ist.

ich muss damit zurück in die Zukunft. erst vor wenigen Wochen hatte sie in Geschichte der Zauberei gelernt dass das Besitzrecht von Kobolten anders ausgelegt wurde als von Zauberern. Professor Bins, so einschläfern seine Stimme und seine ganze Arze unterrichten auch war, hatte diesen Fakt deutlich gemacht.

«Ko-Bolde werden sehr alt», meinte Christopher. «Vielleicht du machtest ihm ja nichts aus, zwanzig Jahre auf das Ding zu warten? Na ich weiß nicht! Jean war und blieb skeptisch. Aber im Grunde ist es mir egal womit du ihn köderst – wenn ich fort von hier bin interessiert mich das nicht mehr. Das sollte es aber.» sagte der grauhaarige Gelehrte mit Nachdruck.

Du darfst nicht glauben, dass es nach deiner Rückkehr in deine dir angestammter Zeit so sein wird als wärst du von einer mehrmonatigen Reise zurückgekehrt und würdest jetzt alles im Großen und Ganzen wieder genauso vorfinden wie es war, als du es verlassen hast. Du bist jetzt wie lange hier? Etwas über zwei Monate?

Das ist noch nicht besonders lang! Und trotzdem würdest du dich umgucken, wenn du wüsstest was du schon alles verändert hast. Allein durch deine Anwesenheit in Hogwarts.". Hitzig reckte Jean das Kinn in die Höhe. Ich habe mich zurückgehalten! Diejenigen Lehrer gemieden, die auch in zwanzig Jahren noch meine Lehrer sein werden und Hagrid auch nur als Beispiel.

In der Zukunft war... War? Nein ist er ein richtig guter Freund weil jetzt gerade weiß ich nicht ob er mich überhaupt als neue Schülerin wahrgenommen hat. Wir haben nicht viele Berührungspunkte, und er ist ja auch noch kein Professor.". Christopher schlug die Hände über dem Kopf zusammen. »Verfluch, Jean!

Sei vorsichtig, was du mir sagst. Das hier ist beispielsweise eine Information, die mich an Dumbledos geistiger Gesundheit im Jahre nineteenhundertdrei neunzig zweifeln lässt. Rubius Hagridt is ein herzensguter Mensch – aber er taugt keinesfalls zum Lehrer.«. »Verzeihung!« Jean verbarg ihr Gesicht in den Händen.

»Mit dir zu reden? Ist wie mit einem Freund aus meiner Zeit zu reden...«. Und ich stelle mir dieselbe Frage jeden Tag, inwieweit habe ich die Welt wie ich sie kenne schon verändert? Und wird das überhaupt jemandem auffallen? Ich glaube, ich habe in meinem Denken was das angeht eine Menge Fehler gemacht.

Was glaubst du denn, wie das alles funktioniert? fragte Christopher mit leicht zusammengekniffenen Augen. Im Idealfall solltest Du zum selben Zeitpunkt in Deine Zeit zurückkehren zu der Du auch verschwunden bist. Dann hast Du eine zwei monatige Schleife gedreht. Inwieweit solche Schleifen die Lebenserwartung verkürzen, ist übrigens noch nicht erforscht.

Deine Freunde, deine Lehrer, deine Familienmitglieder – sie alle haben keine Schleife gepredet! Sie werden dich nicht vermisst haben. Gelingt uns das nicht und du landest, sagen wir Mitte November, dreiundneinzig wieder dort? Dann wird man dich sehr wohl zwei Wochen vermisst habe. Also gilt es, dass zu vermeiden.

Und wenn du bei deiner Rückkehr vollkommen anders aussiehst als noch zwei Minuten vorher dann wird auch das Fragen aufwerfen. Er begann auf und abzugehen, immer fünf Schritte in die eine und fünf in die andere Richtung. Falls du zwei Wochen vor Halloween zurückkehrst, wird das genauso verworren oder sogar noch verworner.

Dann existierst du für diese Zeitspanne doppelt – und das wird sehr gefährlich! Du darfst dich nicht sehen, und das gilt auch für alle anderen.". Bei den Gedanken wurde Jean schlecht. Wie sollte es bei über zwanzig Jahren Zeitunterschied denn überhaupt gelingen sie auf die Minute genau zurückzuschicken?

Ihr Zeitungkehrer war doch vom Anfang an, vom Ministerium dahingehend manipuliert gewesen, dass sie ihn nur stundenweise hatte einstellen können. Und es gab noch andere zeitliche Klippen zu umschiffen! Du sagst ich würde jetzt in diesem Augenblick die Zeit verändern ja? Dessen sind sich meine Freunde in der Zukunft aber doch überhaupt nicht bewusst oder?!

Nein, Jetzt ist Jetzt! Aber was ist mit deinen Freunden in der Gegenwart? Unserer bei der Gegenwahrt, die da lautet, Meine beste Freundin von hier wird schon lange tot sein, sollte ich es zurück in meine Zeit schaffen.". Wie immer wenn sie daran dachte, fiel es Jean schwer die Tränen zurück zu halten.

»Das ist sehr traurig zu hören« sagte Christopher und sah dabei zerknirrscht rein – aber für unsere Zwecke spielt uns das natürlich in die Karten! Ich hoffe, ich muss Sie nie kennenlernen doch ich dachte eigentlich eher an deinen Freunden Severus oder sollte ich eher sagen deiner zukünftigen Lehre Professor.

Wie war noch sein Name? Jeans druck im Magennamen zu. Snape, Severus Snape Der Nachname sagt mir nichts. Wahrscheinlich Muggl geboren was Seine Mutter? ich will nix hören. Schnitt Christopher ihr Brüsk das Wort ab. Denkt an unsere Abmachung Dann frag halt nicht Erwiderte Jean in grummeligem Ton. Hast dir recht Christopher machte eine Pause und startete ins Leere.

Für uns, die du uns zurücklässt dreht sich die Welt weiter. Wir machen keinen Sprung in der Zeit. so wie du! Du wirst uns fehlen... ...du wirst vor allem denen fehlen, die nicht wissen warum du knallauffall verschwunden bist. Und da sind einige unter uns die dich wieder erkennen werden noch bevor du so alt bist wie jetzt.

Stell dir vor wie das sein muss für deinen Freund. sollten sich die Dinge wirklich so entwickeln dass er als Lehrer in Hogwarts bleibt Dass du ein Mädchen unterrichtest, an das du dich als An-Deine Schuhkameraden erinnerst. Es ist ja sehr löblich, dass du dich bemüßt nicht aufzufallen – leider wird das nie zu hundert Prozent funktionieren!

Diejenigen deren Leben du wahrhaft berührt hast werden dich unwäigerlich wiedererkennen. Um Jean bedannt sich alles zu drehen und sie konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Mit geschlossenen Augen stand sie mitten im Raum, musste sich an diversen Objekten und Tischen festhalten…. Er klär mir das Punkt für Punkt anhand von Severus Wahrnehmung.

Ich krieg' das nicht zu fassen! Das ist sehr schwierig, Jean, aber ich will es versuchen – Es gibt jedoch keine Garantie. Ich weiß…. er ahnt also nichts ja? …er weiß dass was mit mir nicht stimmt und Severus isst alles andere als dumm. Vielleicht ahnt er ja doch was und hat sich nur dazu entschieden mich nicht darauf anszusprechen.

Vielleicht wird er erst ahnen, wer oder was ich war wenn ich auf einmal aus heiterem Himmel verschwinde. Oder gar nicht! Nun in Fall eins und zwei wäre er eventuell vorbereitet Aber zunächst wird es wie folgt ablaufen Du bist weg Er vergisst dich... ...oder nicht? Dieser Gedanke gefiel Jean ganz und gar nicht.

Du gerätst in Vergessenheit Und dann, im Jahre nineteenhunderteinundneunzig wird es höchstwahrscheinlich so sein dass da ein kleines Mädchen vor ihm steht das dir sehr ähnlich sieht und Hermine Granger heißt. Denn so wie ich es verstanden habe hast du diesen Teil deiner Vergangenheit nicht berührt Deine Eltern und alles was mit ihnen zu tun hat.

An dem Fakt, dass du zum selben Zeitpunkt wie vorgesehen geboren werden wirst sollte sich also nichts ändern. Ja Dann wiederholt sich die Geschichte. Du bekommst ja davon nichts mit. Wir müssen das alles aus Severus Sicht aus betrachten.". »Na, dann tun wir das doch mal« rief Jean gespielt eifrig aus, zog sich an der Kante eines stabil aussehenden Holztisches hoch, schlug energisch ein Bein über das andere und setzte eine Denkamine auf.

Nehmen wir mal an – er hat wirklich keine Ahnung! Am Abend des ersten Septembers, einundneunzig wird er am Lehrertisch in der großen Halle sitzen und dort auf ein zwölfjähriges Mädchen treffen, dass ihm ziemlich bekannt vorkommt. Was tut er also? Geht er hin? Ein paar Tage später, vielleicht nachdem er sie eine Zeit lang beobachtet hat und fragt sie So so du nennst dich also Hermine Granger.

Sagt dir vielleicht der Name Jean Perlman was? Und das kleine Mädchen betüchtest wahrscheinlich Antworten Oh ja Sir! Jean ist mein zweiter Vorname und Perlmann den Mädchennamen meiner Mutter. aber wieso fragen Sie Christopher ich kann doch dieses Mädchen nicht sein. Du bist dieses Mädchin und du bist es nicht.

Aber was is denn dann mit Halloween'? Hermine Granger geht aufs Klo und will einen Mann namens Zewe... Sie bremst sich gerade noch rechtzeitig. Egal, sie... Also ich befinde mich im Erdgeschoss in der Toilette auf dem Gang in Richtung der Kerker. Und dann plötzlich der Einschnitt oder wie auch immer man das nennen mag.

Vielleicht stolperere ich! Vielleicht werde ich einen kurzen Filmriss haben Wie jemand, der zu viel Feuerwiske getrunken hat. Dabei weiß ich nicht mehr, wie sich so was anfühlt Ja? Und dann? Sie sah Christopher verzweifelt an. Dann bin ich plötzlich in diesem Hädchen drin, aber mit dem Wissen von all dem was ich hier hatte und ich sehe ihn den Spiegel.

Und plötzlich ist mein Haar ganz anders! Vielleicht wiege ich auch drei Kilometer oder weniger oder habe Pickel ohne Ende? Wenn ich in die große Halle zurückkehre wird das doch allen auffallen... ...und dann kommt plötzlich Severos rein und ich seh' ihnen an mit dem wissen dass ich jetzt habe und er sieht mich und dann....

Was passiert denn? Erkennen wir uns? Ich denke schon Aber bei Diewid dieses Wissen präsenter sein als bei ihm. Jean konnte sich keinen denkbar schlechteren Zeitpunkt für dieses Wiedersehen vorstellen. Serious Black war vielleicht noch irgendwo im Schloss, alle Lehrer und auch die Schüler befanden sich in einer Art Ausnahmezustand.

Würde Severus tatsächlich merken das ich etwas verändert hatte? Und falls ja würde er die nötigen Schlüsse ziehen... Irrationalerweise kam Jean der Gedanke am Tag vor ihrer Rückreise in den Salon das Hexenhaar zu gehen und daran zu bitten, dass Divergentscher ihr langes buschiges Haar zauberte. Bist du dir ganz sicher Christopher, daß es so ablaufen wird?

Vorausgesetzt ich bin wirklich pünktlich! Der grauharige Mann hörte mit dem Herumtigern auf und sah Jean ernst an. Wenn man mich fragt was ich beruflich mache, sage ich immer Ich bin Zukunftsforscher. Dass ich Zukunftsexperte bin, das zu sagen käme mir nie über die Lippen. Ich habe das ein oder andere kurze Experiment gemacht – ja aber daraus kann ich nicht ablesen was mit dir passieren wird in einer Zeit, die für mich so weit in der Zukunft liegt Jean!

Aber du bist doch schon mehrmals in der Vergangenheit gewesen, oder? Ja, ich hab' ein paar Schleifen dort gedreht und Du musstest sie jedes Mal zurückkehren und das zur gleichen Zeit. Das war doch dasselbe wie bei mir.". Das kann man aber nicht vergleichen. Ich wusste, dass ich weggehen würde – also habe ich mir im Voraus Gedanken gemacht wie eine solche Reise im Idealfall aussehen soll!

Ich bin auch nie in meine eigene Zukunft gesprungen. Es hat natürlich auch nie alles genauso geklappt als ich es geplant hatte …. Aber…ich will dich noch mehr verwirren. Jetzt bin ich hier wohin ich gehöre.". «Aber ich will doch auch nicht in meine Zukunft sondern lediglich in mein Gegenwart von nineteenhundertneunzig zurück.».

Dean dachte einen Augenblick nach Mich früher zurückzuschicken, geht also nicht. Zum Beispiel an Gleis neun dreiviertel im Jahr nineteenhundertneinzig. Ich denke eben dass das die Crux ist! Die Ruptur in der Zeit fand am Abend des einundreißigsten Oktober nineteenhunderdreiundneunzig statt. Nur an diesem Tag zur selben Stunde... Nein!

Zur selben Sekunde kannst du wieder in dich selbst hineinspringen. Anders geht es nicht. Doppelt zu existieren ist keine Option. Dann geriete alles durcheinander Und die Zeit darf nicht aus den Fugen geraten. Wenn du hier bleibst, wird in sechs, sieben Jahren trotzdem ein Mädchen namens Hermine Granger geboren werden!

Das sagtest du schon einmal und das ist es was mich an der Sache am meisten verwirrt. Es wäre gut wenn ihr euch in dem Falle nicht kennenlernen würdet. Sonst könntest du schnell im St. Mungo landen und zwar in der geschlossenen Abteilung. Schon allein deswegen solltest du nicht mit dem Gedankenspielen hierbleiben zu wollen.

Ich will doch auch gar nicht hier bleiben Insistierte Jean mit hochrottem Kopf. Aber das liegt an dir! Ich kann keine Zeitumkehrer reparieren, wenn es dir nicht gelingt, das Ding wieder zum Laufen zu bringen stecke ich hier fest und dann wird all das was du mir eben prophezeit hast unweigerlich eintreten.

Prophezeien klingt ein bisschen wie wahrsagen aber das was ich dir eben gesagt habe wird geschehen und glaube mir das wird nicht gut für dich enden. die Gemeinschaft der Hexen und Zauberer ist viel zu klein um darin unterzugehen und nicht aufzufallen. Du würdest immer wieder mit deinem Alter Ego konfrontiert und darüber höchstwahrscheinlich verrückt werden.

In dem Falle sollte ich vielleicht auswandern, sobald ich die Schule abgeschlossen habe, überlegte Jean-Laude Aber im selben Moment da sie den Gedanken aussprach war ihr klar dass das nicht viel nützen würde. Der Name Harry Potter würde schon in wenigen Jahren in aller Munde sein Und Hermine Granger ebenfalls Wenige Jahre nachdem sich ihre Wege in Hogwarts gekreuzt und sie sich angefreundet hatten.

wohin sollte sie auswandern, wo nicht immer wieder Harrys oder gar ihr eigener Name genannt werden würde? Ozeanien – eine andere Möglichkeit war dafür zu sorgen dass sie gar nicht erst geboren wurde. Nicht an dem Tag ihres eigentlichen Geburtstags oder noch besser überhaupt nie! Wenn ihre Eltern sich an der zahnärztlichen Fakultät der Londoner Uni noch nicht kennengelernt hatten, konnte man eventuell dafür sorgen das ihnen das auch in Zukunft verwährt bliebe.

Man konnte ihrem Vater und ihrer Mutter vielleicht Alternativpartner unterjubeln. Jean wusste nicht, welchen Elternteil sie das Hexen gehen zu verdanken hatte – doch vielleicht würden ihre Eltern auf diese Weise gar kein Kind bekommen, dass des Zauberns fähig wäre? Und dann würde es sie auch nicht zweimal geben!

Sie erläuterte Christopher ihre Gedanken, doch der schüttelte Riegeros den Kopf. Nicht umsonst lautet der Leitspruch «Zeit darf nicht verändert werden». Was daraus erwächst, ist nicht zu kontrollieren. Du darfst nicht hier bleiben – das ist Fakt! Verabschiede dich von diesen Gedanken.". Wir müssen alles tun um dafür zu sorgen dass dir die Rückkehr nicht verwehrt wird und dabei solltest du aus den eben genannten Gründen besser eine Punktlandung hinlegen.

Geliene Zeit zwei Umdrehungen Kapitel onehundertzweiundneinzig Das Dilemma der doppelten Existenz. Draußen hatte sich der Himmel zugezogen und wie auf ein Stichwort hin öffnete er jetzt seine Schleusen. Dicke, fette Regentropfen prasselten im schrägen Winkel gegen die Fensterfront, die auf den Hinterhof herausging.

Schlagartig war es auch um Raum düster geworden – die Sonne war bereits untergegangen, aber er war noch nicht einmal halb fünf durch! Da sollte es auch, erwiderte Christopher mit ernster Stimme. Er griff nach seinem Zauberstab und entfachte nacheinander mehrere Kerzen im ganzen Raum und zusätzlich ein Feuer in dem großen Kamin zu seiner Linken, auf dessen Sims alte Fotos aufgereizt standen.

Wenn du mich fragst – so war es äußerst fahrlässig von deiner Hauslehrerin! Ach was vom ganzen Ministerium dir einen Zeitumkehrer zu beschaffen? Nicht an erster Linie weil ich finde dass du zu jung bist damit umzugehen bei alter Christopher sich zu sagen. Obwohl Unerfahrenheit natürlich eine Rolle in dieser schräglichen Geschichte spielt.

Ich finde du bist eine sehr verantwortungsbewusste junge Hexe. Nein, es ist genau aus dem Grund fahrlässig, weswegen das Ganze letztlich schiefgegangen ist. Weil unvorhersehbare Dinge passieren können – Dinge die keiner je eingeplant hat, weil keiner sie halt kommen sehen! Übermütige Kinder, die munter herum zaubern, deine Zeitumkehrer mit ihren Flüchen treffen und schon ist Albanien offen.

Damit rechnet niemand. Aber dass etwas passieren kann, dessen sollte man sich verdammt noch mal bewusst sein.". Seine Wangen hatten sich gerötet. Und jetzt haben wir den Salat. Hinzu kommt, dass ich mir bei bestimmten Dingen auch überhaupt nicht sicher bin. In Europa gibt es nur ungefähr ein halbes Dutzend Zauberer wie mich die sich ernsthaft mit der Zukunft auseinandersetzen.

Plus eine Hand vor Leute, die das Ganze mehr oder weniger als Hobby betreiben. Diese wenigen Personen sind noch einmal in zwei- oder mehr Lager gespalten weil sie verschiedenen Theorien anhängen. Gedanken verloren steckte er den Zaubernstab zurück in die hintere Hosentasche seiner ausgebeulten Jeans.

Jean war sich nicht sicher ob sie diese Theorie wirklich hören wollte. Sie war schon jetzt mehr als nur verwirrt, fühlte ihre Zuversicht mehr und mehr verschwinden. Es war ja nur verständlich, dass der Status quo wieder hergestellt werden musste – sprich, das sie zurück ins Jahr nineteenhundertneunzig gehörte.

In der Welt wie sie sie kannte, musste immer alles ausgependelt sein. Sie im Jahr neunzehnhundetvielundsiebzig stellte schlicht weg ein unerhörtes Ereignis dar, das es wieder auszugleichen galt! Also fragte sie Christopher letzten Endes doch danach was es mit den jeweiligen Theorien auf sich hatte? Nun, sprach Christopher bedächtig und Jean merkte mit wachsendem Unbehagen das er dabei ihren Blick miet.

Die er meisten diskutierte ist meines Erachtens die der doppelten Existenz. Ich war bisher eine der Befürworter wenn es eigentlich immer noch. Seit meiner Geburt bin ich Teil der magischen Welt. Es gibt Tränke mit denen man die Gestalt anderer Menschen annehmen kann. Wir können uns in Sekunden schnelle von einem Ort zum anderen bewegen wir können Gedächtnisse manipulieren Gegenstände und Tiere aus den Enden unserer Zaubersterbe buchstäblich herausspringen lassen, Drachen, Riesen, Gnome – all die Wesen, die in den Augen der Muckel nur in deren Fantasie existieren können sind keine Sinnes-Täuschung.

Es gibt sie wirklich! Der Stein der Weisen, der sich gerüchteweise im Privatbesitz befinden soll macht seinen glücklichen Besitzer unsterblich. Viele glauben nicht daran doch ich tue es.". Wenn ich nur wüsste, wer es ist – Ich würde diese Person anflähen mich und meine Forschungen dadurch zu unterstützen, dass er mich noch ein oder zweihundert Jahre älter werden lässt.

Dann solltest du nicht mehr allzu lange damit warten dich bei ihm anzubiedern, da der Stein im Frühsommer twohneinzehnundzweihneunzig zerstört wird", meinte Jean völlig unbedacht. Und als sie Christopher's konstanierten Blick registrierte …. Oupsie! Okay… wo sie ungerührt fort. Ich sag dir NICHT wer den Stein sein Eigen nennt Aber um wen auch immer es sich da behandelt, er ist Merlin seit Dank auf die Idee gekommen dass das Teil unglückmagisch anzieht und man es besser zerstören sollte damit es nicht wieder in die falschen Hände gerät.

Als sie danach Christopher Skrau grünes Gesicht studierte bereute sie ihre Worte. So veräppelts mich. doch Jean seine Stimme war schwach. Tut mir leid aber das Ding ist mindestens genauso gefährlich wie mein Zeitumkehrer hier. Jean machte eine Handbewegung zu dem Tisch hin wo das Instrument, dass Ähnlichkeit mit einem Geschmeide, das aus dem Londoner Tower hätte stammen können, unschuldig im Kerzenschein vor sich hingelitzerte.

Diese umstrittene Theorie der doppelten Existenz klingt übrigens interessant – was genau steckt dahinter? Der sichtlich schockierte Wissenschaftler brauchte eine Weile, um sich zu sammeln, entschied sich aber dazu nicht näher auf den Stein der Weisen einzugehen. Schließlich sagte er …. nun es gibt ein paar Hexen und Zauberer die sie stark anzweifeln!

Sie sind der unumstößlichen Meinung, dass eine einzelne Person keinesfalls zweimal existieren kann. Für kurze Zeit vielleicht ja! Als Trugbild beispielsweise oder in einer Erinnerung – so weißt schon wie in unseren Fotos – aber das ein Mensch jahrelang neben einem anderen existieren können nicht räumlich gesehen jetzt.

Der praktisch er selbst ist halten einige für uns verunmöglich. Jean schwante Unangenehmes wenn nicht gar Schlimmes. Was würde es für mich bedeuten, wenn sie recht hätten? Christopher strich sich den Bart glatt, ein aussichtsloses Unterfangen. Er war genauso dratig wie sein Kopfar. Tja! Die gängige Meinung ist dass wenn ein Zeitreisender wie du in der Vergangenheit verhaart ihr in der Zukunft nicht mehr wiedergeboren werden kann.

Deine Eltern würden sich zwar kennenlernen – vielleicht, das weiß ich wirklich nicht zu sagen – würden sie sogar Kinder kriegen aber dabei würdest nicht du herauskommen. Ein Punkt den ich verstehen würde, wenn du das Leben deiner Eltern in irgendeiner Form berühren würdest so lange du hier bist. Aber das hast Du ja nicht.

Was spricht also dagegen, dass es dich in ein paar Jahren doppelt geben wird? Ich schwöre bei allem was mir magisch ist. Ich werde die zahnärztliche Fakultät der hiesigen Uni großräumig meiden und gegen eine Jean tonlos.". Sein Merlins Meter lang im Bart! Was würde passieren wenn sie oder besser gesagt Hermine Granger nicht geboren wurde?

Hermine hatte ihr Licht gern unter den Schäffel gestellt, wenn es um Harry Potter und seinen besten Kumpel Ron gegangen war... Es war Harry gewesen, der Voldemort zweimal besiegt hätte denn Harry war mutiger als er aussah und obendrein ein guter Zauberer. Wenn Jean Pearlman jedoch einmal ganz tief in sich hineinhäuchte, dann musste sie feststellen das nicht selten gerade Hermine es gewesen war die Harry weitergebracht ihm nicht gar das Leben gerettet hatte.

Wäre sie nicht gewesen wären Sie alle drei im zarten Alter von elf bzw zwölf Jahren von einer Teufelsschlinge erwirkt worden. Sie hat Harry darauf gebracht dass das Monster das die Kammer des Schreckens bewachte einen Basilisk war. Gut, bei der Ergreifung von Serious Black war sie übermütig geworden.

Sie hatte aus einer Laune heraus entschieden, dass sie es sein wollte, die ihn aufspürte – ein derart eigenmächtiges Handeln das so gar nicht zu ihr passte! Es hätte Dutzende von anderen Möglichkeiten gegeben, Black aufzuhalten. Vor allem hätte sie diese den Lehren überlassen sollen. Sie bereute die Konsequenzen ihres Tuns nun schon seit Monaten.

Manchmal kam es ihr vor als habe es schon davor eine kleine Jean in Hermine gegeben wie sich im passenden Moment vorgebarkt hatte, um sich zu beweisen. Anders konnte sie sich nicht erklären, was sie an Halloween geritten hatte. Da Christopher anscheinend merkte, wie sehr das Thema ihr zusetzte, bot er an Teezumachen und für eine Weile über andere Dinge zu reden, ein Vorschlag den Jean Dankent Anna.

Wie unhöflich von mir, dass hätte ich schon längst tun sollen, sorgste der grauherrige Zauberer mit einer entschuldigenden Geste. Aber ich bin nun mal ganz tief drin in meiner Materie – da bin ich einfach nicht empfänglich für gesellschaftliche Konventionen! Wenn du etwas brauchst, musst du es klar und deutlich äußern.

Ich bin wie gesagt kein Hellseher.". Verstanden. Christopher ging zur gegenüberliegenden Schmalseite des Raumes wo sich eine provisorische Küchenzeile befand. Er erhitzte Teewasser und stöberte in den Einbauschränken nach dem Shortbread von dem er behauptete es extra für Jeans Besuch gekauft zu haben.

Nachdem er es mit einem Aufrufezauber herbeigehext hatte stapelte er die unweigerlich entstandenen Bruchstücke übereinander auf einen Unterteller Der Jean Obendrein schmerzhaft am Hinterkopf streifte, als der Wissenschaftler ihn etwas zu schnell zu ihr hinüberschweben ließ. Es machte ihr jedoch kaum etwas aus, denn so musste sie sich nicht für die Tränen rechtfertigen, die ihr in die Augen getreten waren.

Beim besten Willen konnte sie nicht sehen wie sie es schaffen sollte, nicht im Strudel der Zeit unterzugehen. Sie hatte großes Vertrauen zu ihrem Verbündeten – wenn es nicht gerade um die Zubereitung des FI-URTs ging. Doch wie sollte Christopher es bloß schaffen, sie unter den jetzigen Voraussetzungen zu der exakt gleichen Zeit da sie verschwunden war wieder zurückzubefördern?

So etwas gab ihr Zeitumkehrer doch gar nicht her. Würde Sie am Ende gar in eine Zeitmaschine steigen müssen – die Ähnlichkeit mit den Vehikeln hatten, die sich hier im Raum verteilten?! Dann erzähle ich dir mal im Einzelnen was ich schon alles probiert habe im Zusammenhang mit deinem Zeitumkehler hier!

meinte Christopher, nachdem er Jean-T in eine Tasse gegossen hatte die schon mehr als einen Sprung aufwies. Gut noch weh, erkundigte er sich fürsorglich. Es ist mir furchtbar peinlich dass ich kein Eis habe und auch nicht weiß wie man welches herbeizaubert. Alles in Ordnung versicherte Jean und schnüffelte ihre Tränen weg.

Meinen Kopf geht es gut. Erzähl mir alles was du herausgefunden hast. Schlimmer kann es ja eigentlich kaum werden dachte sie entmutigt. Christopher erklärte ihr in seiner ruhigen und unaufdringlichen Art, was er schon alles versucht und was ihm diese Versuche beigebracht hatten. Die drei Ringe hatten allesamt viel zu viel Spielschloss her.

Ich hab das angepasst. Trotzdem denke ich dass es damit nicht getan ist. Wäre das Instrument von einem bestimmten Fluch aus seinem Zauberstab getroffen worden So versichere ich dir Jean wäre das Problem innerhalb weniger Tage gelöst. Damit kenne ich mich aus. doch so Es könnte alles sein, und ob er wieder funktioniert lässt sich nur feststellen in dem man ihn tatsächlich benutzt.

Doch ich darf nicht so blauäugig seilen mir dabei selbst diese Kette um den Hals zu legen! Gerade bin ich dabei mir zu überlegen welche Versuchskaninchen sich für einen solchen Test eignen würden. Du kannst dir jederzeit ein paar aus dem Hut saubern, entgegnete Gene halbherzig. Wozu sonst hat man magische Fähigkeiten?

Christopher jedoch winkte ab... Wesen, die man wie nebenbei durch einen Schwenk seines Zauberstabes erschafft, eignen sich dazu nicht. Sie sind zu... Blass! Ist dir das nie aufgefallen? Erinnerst du dich noch daran, wie du im Unterricht zum ersten Mal einen verschwindet-Zauber ausgeführt hast? Daran erinnert Jean sich in der Tat noch recht gut.

Das übt man meist an Besen, die der Professor für Zaubergunst extra für den Unterricht heraufbesporen hat – vor Christopher Ford. Nehmen wir mal das berühmte Kaninchen — damit habe ich es nämlich gelernt. Der kleine Christopher war ja so stolz, als es ihm zum ersten Mal gelungen war eines verschwinden zu lassen.

Deshalb musste er es auch unbedingt vor dem nächsten Fach Kreuterkunde noch einmal wiederholen, als er eine Languhr in einem der Außenbete vorfand – wo es sich verbotenerweise an den Pflanzen labte die für den Unterricht vorgesehen waren. Ich erzähl' dir lieber nicht was genau passiert ist doch so viel sei gesagt!

Es ist mir nicht gelungen das Tier verschwenden zu lassen aber es hat überlebt. Fügt ihr eiligst hinzu? Als er jeans erschrockenen Blick sah... Wie wär's mit Gartengnomen? Schluck sie stattdessen vor. Ich hab einen Freund, der sich schon oft darüber beschwert hat wie überflüssig und dämlich die sind!

Für gewöhnlich hatte Jean Achtung vor dem Leben aller magischen und nicht-magischen Geschöpfe – doch nun, da es buchstäblich um ihre eigene Existenz ging, fand sie könnte man diese Tugend vielleicht ein wenig großzügiger auslegen. Du wirst lachen, der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Christopher zwibbelte nachdenklich seine Bartenden und griff mit der anderen Hand Geistesabwesend nach einem grümmeligen Stück Shortbread.

Garten-Gnome! Ein seltenerfiges Pack... Ich hab zwar keinen eigenen Garten aber sagen wir ihr ruf Alt Ihnen voraus. Beide standen sie jetzt vor dem Arbeitstisch auf dem der Silberne Zeitumkehrer lag die fein gliedrige Kette ausgebreitet und sahen auf das zweiflose Hübsche- und doch so gefährliche Gerät herab.

Nur zu unnehmen ihn die Hand, ermutigte der Wissenschaftler Jean und dreh den Stundenring genauso wie du ihn immer gedreht hast wenn du eine Stunde in der Zeit zurückspringen wolltest. Als Jean zögerte setzte er mit beruhigender Stimme hinzu. keine Angst es kann nicht passieren solange die Kette nicht um deinen Hals liegt.

Natürlich wusste sie selbst dass ihre Furcht unbegründet war. somit tat sie wie ihr Geheißen. Sie griff nach dem amulettartigen Anhänger mit dem winzigen Stundenglas darin und wog ihn unschlüssig in der Hand. Hielt ihm genauso wie sie ihn immer gehalten hatte, nur baumelte das filigrane Silberkettchen jetzt Richtung Boden – sie war sicher!

Trotzdem zuckten Jeans Finger wie Spinnenbeine und waren auch noch eiskalt dabei. Einmal drehte sie den Ring dann war Schluss. Sie konnte ihn nur zurückdrehen was sie auch tat. Kinder-Sicherung meinte Christopher mit einem kleinen Grinsen, fühlte sich an wie damals. Wollte er dann wissen? Die Frage klang beilaufig – aber Jean wusste, dass die Leichtigkeit in seiner Stimme nur gespielt war.

Sie schloss die Augen und konzentrierte sich. Wieder und wieder drehte sie den Stundenring vor und wieder zurück. Sie versuchte es schnell zu tun, doch jedes Mal stoppte er nach einer Umdrehung nicht wie damals noch zwei! Es blühte sich jedoch genauso an wie im September als sie die Bewegung mindestens einmal am Tag ausgeführt hatte.

»Ich bin mir sicher, es fühlt sich genauso an«, bespart sie überwältigt. »Bist du dir sicher, dass du ihn nicht vielleicht schon repariert hast?«. Sie wusste, das Christopher die Hoffnung, die in ihrer Stimme mitschwangen würde heraushören können. Um davon abzulenken schubst sie sich ebenfalls ein Stück Shortbread in den Mund – obwohl ihr der Bissen im Mund aufgewollt, da sie überhaupt keinen Appetit beschweige denn Hunger hatte!

Sie war viel zu aufgeregt, folglich verschluckte sie sich auch fast an den Prümen. Ich hatte es, wie gesagt versucht. Viel Zeit hatte ich ja noch nicht.". Christopher nahm Jean den Zeitumkehrer aus der Hand und hielt ihn sich nahe unter das Auge. «Ich habe mein Testament schon vor Ewigkeiten gemacht», mummelte er dabei.

»Und die wenigen Personen, die mir wirklich nahestehen wissen was zu tun ist sollte auch nach zehn Jahren nicht wieder aufgetaucht sein.». Er liess ein unterdrücktes Seufzen hören. «Jean! Ich weiß du zälst auf mich. Ich will mich nicht damit brüsten aber leider denke ich dass ich derzeit deiner einzige Hoffnung bin.».

und weniger zuversichtlich, als ich es sein sollte. Je rechter damit hat! Was wirst du also tun? Ich möchte – bevor ich gehacken gnome oder gar mich in eine ungewisse Zukunft schleudere – noch einmal jemandem zur Rate ziehen, der sich mit Gegenständen die von Koboltant gefertigt wurden besser auskennt als ich viel besser.

Und ist dieser Jemand... Dieser… Wie heißt er noch? Grimock? Christopher hobt die Schultern und ließ sie wieder fallen. Und hat dieser Grimlock auch Erfahrung mit Zeitreisen?". Sagen wir mal so, er hat einiges an Wissen, sie ist bezüglich angehäuft. Allerdings eher in der Theorie wie ich vermute... Kobelte sind nicht besonders abenteuerlustig!

Sie hatten sich streng angesetzt, dass sie aus sich herausgehen oder intuitiv handeln kommt ihr selten vor. Vor hundertfünfzig Jahren ja, da fanden noch ab und zu Kobeltaufstände statt, obwohl die Zeit der eigentlichen Rebellion sicher schon dem Ende zuneigte. Eine subversive Koboldgruppe kam auf die Idee, in der Zeit zurückzuspringen um wieder in Frieden leben zu können ohne von uns Zauberern gegängelt und beherrscht zu werden.

So wurden die Zeitumkehrer entwickelt. allerdings war das Groh der Kobolde zu feige sie auch zu benutzen. Ich würde Sie nicht als feige bezeichnen. er mannte Jean ihren Verbündeten. Das ist nur ein Urteil dass wir über eine Rasse fällen in die Wir uns nicht hinein versetzen können. Vorsichtig scheint mir ein besseres Wort zu sein.

Oh, habe ich hier eine Verfechterin von Koboldrechten vor mir stehen? fragte Christopher mit einem verschmitzten Lächeln. Tut mir leid – das war unhöflich! Ich weiß aber, ich kann die Gesellen wirklich nicht besonders leiden. Schon früher hab' ich versucht etwas aus ihnen rauszukriegen was sich für meine Arbeiter zielfreich erweisen könnte doch sie haben sich schlicht geweigert.

Grimor kenne ich nun schon ein paar Jahre. Er hat mir eins, zwei Mal einen Tipp gegeben der mich weitergebracht hat wenn auch nur gering fügig. Falls es mir gelingt, ihn davon zu überzeugen was auf dem Spiel steht gibt er sich vielleicht ein bisschen weniger zugeknüpft. Doch ich fürchte ich muss ihm etwas bringen was ihm lohnend genug erscheint mehr weiterzuhelfen.".

Ein Tauschgeschäft also? Denkt dran du darfst mit ihm nicht über mich reden. das könnte fatale Folgen haben. Wie gesagt Ich mis traue den kleinen Biestern. daher wird es wohl auf einen Handel hinauslaufen. Etwas handgefertigt ist was sich im Besitz von uns Zauberern befindet wieder rechtlich wie Kobelt es ausdrücken würden.

Auch wenn hunderte, nein tausende von Galleonen dafür hingeblättert wurden, so ist besagter Gegenstand ihrer Ansicht nach noch immer nur eine Leihgabe. Ich glaube mich daran zu erinnern dass die Kobold-Aufstände zu einem Großteil deswegen entstanden sind weil wir Menschen ihnen diese kostbaren Dinge weggenommen haben ohne dafür zu bezahlen.

gab Jean zu bedenken auch das es richtig bestätigte Christopher und legte den Zeitumkehrer vorsichtig auf ein Stück Stoff in welchen er das silberne Instrument mehrfach einschlug. Sie haben alles recht, der Welt angepisst zu sein. Verzei mir eine Ausdrucksweise! Aber du wirst ihn trotzdem fragen diesen Grimmock?

Natürlich werde ich das. Ich kann mir angenehmere Dinge vorstellen aber ja, ich werde es tun und das so bald wie möglich, denn ich möchte dass du zurückkehren kannst in deine Zeit.". Er nahm den eingewickelten Zeitumkehrer und legte ihnen in einer Art Schrank aus groben dunklem Stein. Während er die massive Tür schloss machte der Zeitforscher ein paar kompliziert aussehende Schlenker mit dem Zauberstab.

Hier drin ist er sicher. Der Safe ist aus einem Gestein, das man nur in einem bestimmten Gebiet im Schwarzen Meer findet. Das Ding ist im Grunde das einzig kostbare was ich besitze – kostbarer als die meisten Gegenstände, die ich je hineingelegt habe.". »Thank you Christopher« sagte Jean gerührt. »Das weiß ich wirklich zu schätzen!

Ich hoffe nur, dass es am Ende auch gelingt, mich zurückzuschicken, meine ich.». Während Christopher die benutzten T-Tassen mit einem Schwenk seines Zauberstabes in die provisorische Küchenzeile am anderen Ende des Raumes beförderte, wo sie krachend und klirrend im Spülbecken landeten, streifte Jean noch einmal durch den Raum und ließ sich verschiedenen Einbrücke auf sich wirken.

Sie konnte es nicht ändern – sie war ein wenig emporst! Natürlich war ihr klar dass Christopher den Zeitumkehrer nicht innerhalb weniger Tage repariert haben konnte. Dass er jetzt aber anscheinend auf die Hilfe eines Koboldes angewiesen war, verschob den Tag ihrer Rückkehr auf unbestimmte Zeit in der Zukunft.

Kobolte waren äußerst pedantische Wesen – ihnen konnte man nicht mit Hoppler hopp kommen.". Soll ich dich an den tropfenden Kessel begleiten? fragt Christopher nachdem er aufgeräumt hatte. Es hat da aufgehört zu regnen, weil jetzt aber stockdunkel vor den Fenstern! Schon in Ordnung, werte Jean ab — es ist ja bloß ein Katzensprung, außerdem müsste der Großteil der Geschäfte noch geöffnet sein.

Ich möchte mir noch was zu essen für heute Abend kaufen. Wehe du möchtest, ergab ihr die Hand! Du darfst gern morgen vorm Tag wiederkommen. Leider kann es immer mal passieren dass ich kurzfristig nicht da bin... Das Zauberalministerium schickt in letzter Zeit des öfteren Eiläulen und fordert mich auf mich für die Gelder zurechtfertigen, die ich durch die Regierung beziehe oder ähnlich nervige Sachen.

Keine Ahnung warum das auf einmal so wichtig sein soll. Früher haben die mich nie behälligt. im Gegenfall sie habe mich überhaupt nicht ernst genommen. Aber so ist das Leben. Die beiden verabschiedeten sich voneinander, und Jean stieg die Dreistockwerke wieder hinunter und überquerte den sperrlich erleuchteten Hinterhof.

Das alte Pflaster der Winkelgasse glänzte feucht vom Regen – von überall her tropfte es! Deshalb stülpte Jean sich die Kapuze ihres Umhangs über und alte unter den Vordächern der verschiedenen Läden die Gasse entlang. Sie hatte in der Nähe der Bank einen Delikatessenladen gesehen und wollte sich dort noch eine Kleinigkeit besorgen….

Im tropfenden Kessel aß man zweifellos gut, doch sie hatte nicht das Geld um zwei Mal am Tag dort zu speisen. Sie hoffte, dass Dumbledore ihr die Ausgaben erstatten würde – doch sie wusste noch nicht einmal, wer für die drei Übernachtungen aufkam. Am besten fragte sie Tom so schnell wie möglich, damit sie am Ende keine böse Überraschung erlebte.

An einer der Querstraßen, die von der rechten Seite der Einkaufsmeile abgingen, hatte sich ein Menschenauflauf gebildet. Da muß ich an ziemlich lukrativer Laden befinden, dachte Jean, daß sich die Kunden dermaßen dort stapeln? Ob Qualität für Quidditch einen neuen Jahrhundertbesen herausgebracht hat?

Doch halt. War sie in dem Laden für Quiditchbedarf nicht schon längst vorbei? Ja, das musste ein anderes Geschäft sein – war vielleicht schon Winterschlussverkauf? Wie dem auch sei! Vielleicht lohnte es sich eine Blick hineinzuwerfen... Als die sich jedoch den Pulk näherte ging Jean auf dass dieser sich nicht etwa vor einem der beiden Läden an der Ecke versammelt hatte sondern dazwischen vor dem Durchgang zu der schmalen Gasse, die ein wenig bergab führte.

In der Gosse hatte sich ein breites Rennsaal aus Regenwasser gebildet, das in dieselbe Richtung Floss, in die die Menschen, die sich dort versammelt hatten blickten. Da die Einmündung außergewöhnlich schmal war, versperrten diverse Rücken von Zauberern und Hexen den Weg – und Jean konnte nicht einmal sehen was es war, dass das allgemeine Interesse erregt hatte.

Es ist ja nicht das erste Mal! Flüsterte eine ganz in Rosa gekleidete, rundliche Hexe mittleren Alters mit Grabesstimme einer neben ihr stehenden Dame im Fuchspelz-Mantel zu. Immer gesagt, dass man da vorsichtig sein muss – ich verstehe nicht, dass jemand wie sie erregte sich an anderer Gaffer! Ist sie es denn wirklich?

bisbette eine weibliche Stimme rechts von Jean. Ich glaube schon, meinte jemand von weiter vorn, hab was Grünes aufleuchten sehen. Hochmut kommt vor dem Fall, ich sag's ja immer.". Denkt, wo sie keinen da einfach reinmarschieren weil sie einen Auftrag hat oder so. Als sie so nah herangekommen war das es nicht mehr weiter ging stellte Jean sich auf die Zehenspitzen doch es nützte nichts.

Sie konnte nicht über die Menge hinweggucken. Dann fiel ihr Blick auf ein geschnitztes Schild an der Wand der Abzweigung dass nur halb von einer altmodischen Straßenlaterne beschienen wurde. Nocturngasse stand da in dunklen verschnergelten Lettern. Sofort war Jean beunruhigt Ob gleich sie der völligen Überzeugung war was auch immer sich in dieser Gasse abspielte oder abgespielt hatte, nichts mit ihr zu tun haben konnte.

Kurz überlegte sie, ob sie einfach weitergehen sollte – auf gar keinen Fall war sie der Typ Mädchen, das den Hals regte und glotzte! Doch am Ende siegte ihre Neugier. Sie wollte doch bloß wissen, was los war, dann konnte sie in das Delikatessen-Geschäft gehen, dass nur noch wenige Schritte entfernt lag und sich ihr Obst kaufen.

Als die Hexe mit dem Fuchsmantel den Kopf wandte, ergriff Jean die Gelegenheit und fragte, was passiert sei? Weiter hinten in der Gasse liegt jemand, heißt es. Ohne Bewusstsein niedergestreckt – vielleicht durch einen Fluch? Ich selbst habe nichts sehen können! Doch ein ganz junger Spund, der behauptet hat er wäre nur kurz durch die Gasse geschlendert… sagen sie das nicht alle, meinte dass es sich dabei um eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens handelt.".

Das Gesicht der Alten leuchtete. Endlich war mal was los in der Winkelgasse als über all den gewöhnlichen Hokus-Pokos hinaus ging. Jean kapierte nicht, warum die alte Fettle nicht gleich mit den Infos rausrückte. Ganz offensichtlich wollte sie es spannend machen und Jean dazu bringen zu raten um wen es sich handelte – ein blasiertes Verhalten das diese zutiefst verabscheute!

Und davon mal ganz abgesehen was hatte sie denn für eine Ahnung davon? Wer im Jahre fourundsiebzig in London einen Person des öffentlichen Lebens sein sollte? Nach allem was sie mitbekommen hat musste es sich bei der hilflosen Person um eine Frau handeln. Außer der Queen fiel ihr gerade absolut niemand ein, der dort unten mit der Nase im Dreck liegen konnte.

Macht Platz da oben! erschallte eine männliche Stimme hinter der Menschenmenge wie sich der Raffin sofort teilte und etwas leiser war zu hören – warum funktioniert er erste Hilfe-Zauber hier nicht? Ein hochgewachsener Zauberer in einem limonengrünen Umhang erschien. Er hatte seinen Zauerstab erhoben Und es sah aus als würde er etwas vor sich her schieben.

Jean, die sich nachdem die Menge sich zurückgezogen hatte in der ersten Reihe widerfand, erblickte plötzlich eine Trage auf der eine Gestalt ausgestreckt lag – bewegungslos. Man hatte ihr die Kapuze ihres Umhangs über den Kopf gezogen, sodass nur noch ein paar blonde Haarstrennen darunter hervorlogten.

Doch schon die Farbe des Umhangs offenbarte Jean wäre da auf der Trage lag, denn sie hatte eben dieses Kleidungsstück früher am Tag schon einmal gesehen…in Florent Fortescue Eissalon nämlich! Er hatte über der Lene eines der hohen Stühle am Priesen gehangen und war eine Mischung aus grüner und blauer Bolle, etwas was seine mehr jung Frau bei einem Landgang tragen würde.

Die extravagante Brille mit den unechten Edelsteinen in der Fassung die jemand achtlos neben die Frau auf die Baare gelegt hatte hätte es zu ihrer Identifizierung gar nicht mehr gebraucht. Jean zuckte heftig zusammen! Die Frau, die da gerade bewusstlos an ihr vorbei schwebte, war Rita Kimkorn. der Wille eines anderen.

Jean lag ausgestreckt auf dem Bett in ihrem Zimmer im tropfenden Kessel, den selbst erstellten Fragenkatalog für Christopher auf den Knien. Ihren Blick geist das abwesend an die Zimmerdecke geheftet, wo ein paar Spinnweben in der warmen Luft –die vom Kamin-aus ging– lautlos hin und her schwebten. Mit dem Putzen nahm man es hier anscheinend nicht sehr genau.

Sie machte sich Sorgen! Rita Kimcorn war in Begleitung des hochgewachsenen Highlights dessen Limonengrüner Umhang mit Emblem auf der Brust, ihn als Mitarbeiter des St. Mungo Hospitals auswies direkt aus der Winkelgasse dorthin appariert. Jean war auf der Stelle stehen geblieben wie festgeleimt und hatte den Umstehenden gelauscht die mit den wildesten Spekulationen um sich geworfen hatten.

Summa Summarum hatte sie folgendes erfahren... Die quirlige oder wie andere sagen würden höchst nerviger Volontärin des Tagespropheten war Unwald der Einmündung zur Winkelgasse hinter einer Wegbiegung aufgefunden worden, die zur Nocturngasse gehörte. Regungslos hatte sie dort auf dem nassen und schmutzigen Boden gelegen in der Gosse sozusagen – wie lange das schien keiner so recht zu wissen, da dieser Bereich sehr viel weniger frequentiert war als die nahegelegene und so belebte Einkaufsstraße.

Jemand sprach von einer riesigen Blutlache, in der die bewusstlose Gelegen hatte und dass derjenige, der sie letztendlich fand ein Vampir gewesen sein sollte, der durch den Geruch des Blutes angelockt herangeschlichen war um sich darin gütlich zu tun. Die Menge der Gaffer erschauerte. Jean hingegen glaubte kein Wort davon.

Sie hatte ja selbst einen Blick auf Rita erhaschen können bevor der Heiler mit ihr disepariert war und sie hatte keinen einzigen Tropfen Blut gesehen nur die Blassenbangen von Rita unter dem sorgsam aufgepragenen Ruhsch Und ihre Hand, die eine zitternde giftgrüne Schreibfeder umklammert hielt Was bei Merlins ältester Feinrib-Unterhose hatte die jetzt nicht mehr rasende Reporterin da unten getrieben.

Als die sensationsheißchende Menschentraube sich schließlich zerstreute, da es keine Gerüchte mehr gab, die man in sich hätte aufsaugen können, ging Jean wie im Traum weiter zum Delikatessengeschäft – wo sie ohne richtig hinzugucken ein paar Stücke Obst und eine völlig überteuerte Flasche Kürbessaft in ihren Warenkopf legte wie fremdgesteuert damit zur Kasse ging und bezahlte.

Erst als sie ihre Einkäufe später auf ihrem Zimmer ausgepackt hatte, war ihr aufgefallen, dass sie an Stelle von gewöhnlichen Radieschen, an denen sie gern knapperte, Lenkpflaumen aus DeVo gekauft hat. Also war nicht bloß der Kürbessaft-Schul daran das in ihrem Portemonnaie jetzt mehr als fünf Galleon fehlten.

Ohne es richtig zu merken schob sich Jean eine der kostspieligen Früchte in den Mund. Schmeckte okay, mehr aber auch nicht. Sie hatte einmal gelesen, dass der Genuss von Lenk-Pflaumen den Geist beflügeln und für das Übersinnliche empfänglich machen sollte – was sie für Unsinn hielt. doch da sie die Dinger nun schon mal gekauft hat und das für teures Geld würde sie sie auch aufessen.

Ob die kleinen Roten Früchte tatsächlich ihre Vorstellungskraft auf Touren brachten hätte sie nicht zu sagen vermocht. Vielleicht fiel sie nur langsam aber sicher Verschwörungstheorien anheim. Rita hatte sich in Florent Fortescue's Ice Salon ein Getränk bestellt, und zwar nicht irgendetwas. Sondern das was sie jedes Mal bestellte wenn Sie dort einkärten.

Wie war noch der Name gewesen? Skinny Witch Forlosts Bitch? Nein! Er hatte mit dem Tag der Verliebten im Februar zu tun den Jean so überflüssig fand. Valentines Best Ja das wars gewesen. Nur war der edle Tropfen statt in Ritas gierigem und stets plappandem Schlund. Stattdessen fuhr Jean auf dem Tisch gelandet.

Sie hatte die Eisdiele halsüber Kopf verlassen, während Rita noch auf dem Klo war, weil sie nicht wieder von der herrischen Glondine belästigt werden wollte. Darum hatte sie auch nicht mitbekommen ob die Journalistin das für sie bestimmte Glas letzten Endes noch ausgetrunken hatte... aber wieso nicht?

Jean hatte ja nicht mal dran genippt da sie glücklicherweise noch rechtzeitig gemerkt hat dass es bei der Bestellung zu einer Verwechslung gekommen war Und Fortescue hatte das Glas umgehend zur Ritasplatz gebracht, wo es hingehörte. Ab jetzt schienen es die Lenkpflaumen zu sein, die ihren Verstand lenken – vielleicht ja deshalb der Name dachte Jean Sarkastisch….

aber mal aufgemerkt! Metriflo wie Christopher den Ladenbesitzer liebevoll nannte, hatte doch extra betont welch gutes Gedächtnis er hatte und dass es ihm normalerweise nie passierte, daß er die Wünsche seiner Kunden durcheinander warf. Das alles wäre ja auch völlig nebensächlich gewesen, hätte Rita nicht diese eine Bemerkung gemacht.

Jeder der ab und zu auswärts essen ging hatte schon einmal etwas Credenz bekommen was er nicht bestellt hatte – so etwas passierte eben und war keine große Sache! Rita jedoch hatte vor das Q-Grupp beschimpft bzw ihm vorgeworfen angetrunken zu sein. Das habe sie angeblich an seinen Augen gesehen, genauer noch an seinem glasigen Blick.

Nun…das konnte rein theoretisch ja auch stimmen. Doch Jean war es nicht so vorgekommen, als wäre Fortescue getrunken gewesen. Er war nicht geschwankt und sie hatte auch keinen Geruch nach Alkohol an ihm wahrgenommen. Seine Augen waren ihr müde vorgekommen – das stimmte! Konnte ... konnte ihn jemand verhext haben?

Jean erhob sich vom Bett und tigerte rastlos durch ihr Zimmer, dass mit dickem dunkelgrünem Teppich ausgelegbar ihre Schritte dämpfte. Würde eine Verita wirklich freiwillig in die Nocturngasse gehen? Als Klatschreporterin durfte sie nicht feige sein, doch Clutch und Trarch suchte man nicht gerade dort.

Über das was da unten vor sich ging wurde nicht geschrieben. Was in der Nocturngasse geschah blieb in der nocturgasse. damit gingen wir nicht haussieren. Es war gefährlich sich dort aufzuhalten so viel Wustedjean Und ebenso gefährlich keinen Stillschweigen über das zu bewahren was oder wen man dort gesehen hatte.

Angeblich stammte Tom Riddle's Tagebuch dass Ginny Weasley beinahe ins Verderben geführt hatte, ebenfalls aus der Nocturngasse. Hier gab es alles was das Herz eines Schwarzmagias begehrte – dunkle Artefakte, Heeler Ware oder die falsche Gesellschaft… wenn es denn das war, wonach man suchte! Was also, wenn die Kimkorn sich nicht freiwillig auf Abwege begeben hatte?

Wenn jemand sie dazu verleitet oder gar gezwungen hatte … vielmehr wenn ihr der Wille eines anderen aufgezwungen worden? Für gewöhnlich brauchte es dazu eigentlich nur einen böse Wicht mit einem Zauberstab und das ganz in der Nähe des ausgesuchten Opfers, da ein durchschnittlich begabter Zauberer den Imperiusflug kaum über eine Distanz von mehreren Metern aufrecht erhalten konnte.

Jean rief sich ihren Aufenthalt in der Eisdele wieder in Erinnerung. Hat er außer ihn noch jemand allein an einem der Tische gesessen? Die Lokalität war sperrlich besucht gewesen – was kein Wunder war. schließlich schrieb man ja nur! Zwei Familien hatte Jean gezählt und mehrere Pärchen, meist Hexen gleichen Alters die miteinander klönten.

Ein Tisch war auch von drei Leuten besetzt gewesen. Keiner der Kunden war ihr jedoch verdächtig vorgekommen und sie hat auch niemanden dabei beobachtet wie er oder sie unter dem Tisch oder einem Umhang versteckt den Zauberstab auf Fortescue gerichtet hatte. Menschen ließen sich auch durch Zaubertränke beeinflussen Und wenn Rita durch ihr Lieblingsgetränk in diesem Zustand geraten War es dann nicht überaus seltsam, dass besagtes Getränk vorher bei Jean auf dem Tisch gestanden hatte?

Zufall oder Absicht? An diesem Punkt halfen auch die Lenkpflaumen nicht mehr weiter. Jean kapierte es einfach nicht! Hatte Florian Fortesquieu unter dem Einfluss des Imperius-Fluchs gestanden als er Jean das falsche Getränkt brachte? Weil er vorher etwas hineingemischt hatte? Das machte doch überhaupt keinen Sinn!

Rita war die geschädigte Nichtsie selbst... Es sei denn…. Jeans stockte der Atem. Konnte es sein, dass nicht Rita sondern ihr etwas ins Getränk gemischt worden war? Wenn das überhaupt passiert war – der Gedanke kam Jean plötzlich doch ziemlich weit hergeholt vor! Rita war ihrer Meinung nach unberechenbar.

Sie konnte freiwillig die Nocturngasse aufgesucht haben oder sie war auf der Straße jemanden begegnet, der sie dort hingeleitete. ob sie das nun gewollt hatte oder nicht Eins waren nämlich völlig unlogisch. Hätte es jemand auf sie, Jean abgesehen Dann wäre es viel einfacher gewesen, Ihrem Kirschblubber etwas hinzuzufügen und nicht etwa Forlusts-Bests oder was immer diese Kimkons so konsumierte.

Ach das führte doch alles zu nichts! Jean hielt am Fenster inne, schob die Vorhänge beiseite und eugte hinaus in den düsteren Hinterhof hinunter, der nur von zwei Fackeln an der Mauer einigermaßen erhält wurde. Saasige Spenster wo keine waren? Was würde Christopher sagen wenn sie ihr morgen früh davon erzählte?

Als Wissenschaftler besaß er sicher einen analytischen Verstand und würde aus ihren Beobachtungen vielleicht ganz andere Schlüsse ziehen. Vielleicht war Rita ja auch einfach nur blöd! Witterte eine riesen Story um den dunklen Lord, der ja schon ab-und an in den Schlagzeilen war – weil er noch nicht der war, dessen Name nicht genannt werden durfte.

Er galt noch immer als aufstrebender, als ein Empor-Kömmling, der von manchen nicht ernst genommen wurde weil seine Anhängerschaft noch nicht die Anzahl erreicht hatte, die angsteinflößend genug auf die Gemeinschaft der Zauberer wirkte. Und vieles spielte sich zudem im Untergrund ab. Niemand vermochte so genau zu sagen wie viele dem dunklen Lord tatsächlich dienten und um wen es sich da behandelte.

Was würde Lilly zu der ganzen Sache sagen? Und was Severus? Ihre beste Freundin hatte Jean einmal erzählt das Severus von der Nocturngasse fasziniert war und er es gar nicht erwarten konnte, sie für sich zu entdecken. Hatte er das noch nicht getan? Durften minderjährige Zauberer sich dort überhaupt herumtreiben?

Dracomal Foll war damals auch nur in Begleitung seines Vaters dort gewesen, meinte sich Jean zu erinnern. Sie fühlte einen Stich im Herzen als sie an Zaviros dachte. Während der letzten Stunden hatte sie ihre letzte äußerst peinliche Begegnung die erst am heutigen Morgen stattgefunden hatte erfolgreich ausgeblendet.

Doch nun Da sie an ihn dachte, vermisste sie ihn schrecklich. Er war ja schon in jungen Jahren eine so tragische Figur und sie hätte sich lieber damit beschäftigt hinter all seine kleinen Geheimnisse zu kommen die Schutzwelle niederzureißen, die er bereits jetzt um sich herum gebaut hatte. Denn jetzt würde es ihr vielleicht noch gelingen später nicht mehr.

In den neunzigern würde es zu spät sein. Jean hätte ein Gefühl für diesen komplizierten facettenreichen Jungen entwickelt der sich mit nur dreizehn Jahren schon alle Mühe gab sich von dem Glück, der Freude und der Leichtigkeit die ein Leben unter Zauberern mit sich brachte abzuschneiden. Und er nur ein einziges Mädchen in sein Herz gelassen hatte das ihn aber nicht zurückliebte.

Wie konnte man so leben? Es verstand sich doch von selbst dass aus einem hoch sensiblen Jugendlichen der immer wieder gedemütigt und zurückgestoßen wurde Ein verbitterter Erwachsener werden würde den niemanden mehr an sich heran ließ. Genau das war mit Severus geschehen. Professor Snape war ein Mann, der niemals aufrichtig lachte.

Manchmal verzog er den Mund, was Ähnlichkeit mit einem Lächeln hatte – doch das war nur eine Grimasse! Echte Freude war dem Mann ebenso fremd wie Selbstlosigkeit, Fürsorge, Fairness und Toleranz. Und so, wie er sich allen anderen, egal ob Schülern oder Lehrern gegenüber gab, würde niemand je auf die Schnaps-ID kommen, sich ihm zu nähern um seine harte Schade zu knacken Die Mauern, die er über die Jahre immer höher und fester gebaut hatte zu sprengen.

Wenn es nach Christopher ging – wenn nicht ein Wunder passierte – würde Severus Snape als einsamer Mann sterben. Die Zeit arbeitete gegen ihn. Seufzend nahm Jean-Enotizbuch wieder zur Hand und ging zum Wiederholten Mal die Fragen durch, die sie sich notiert hatte. Die Letzte, wie sie erst vor wenigen Tagen hinzugefügt hatte in Blockschrift und mit drei Fragezeichen versehen lautete Severus einwein.

als hätte sie sich die Nacht über kein Stückchen bewegt, weil ihr jemand den Trank der lebenden Toten eingeflößt hätte. Es war noch vor acht Uhr – also blieb ihr genug Zeit um ihre Morgenstoilette zu verrichten und ausgiebig zu duschen. Anschließend stiegs ins Erdgeschoss hinunter wo sie im Schankraum kein besonders extravagantes jedoch solides Frühstücksbefei erwartete.

Nach dem ausgefallenen Abendessen zwei überteuerte Lenkpflaumen konnte man wirklich nicht als solches bezeichnen, war Jean hungrig wie ein Wehrwolf. Da es Freitagmorgen war hatte Jean den großen gottenartigen Raum ganz für sich selbst denn die obligatorischen Wochenendgäste würden erst im Laufe des Tages eintreffen.

Auf ihre verlegene Frage hin hatte Tom ihr am gestrigen Abend Auskunft darüber erteilt wer ihren Aufenthalt hier eigentlich bezahlte Die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, selbstverständlich. So konnte Jean beherzt zu lang – Kaffee, Tee, Köbessaft, Frühstücksflocken, Speck, Bohnen, Rühreihe, gebratene Tomaten, Blutwurst und Toast!

Alles war da.". Und natürlich lag auch die neueste Ausgabe des Tagespropheten auf dem Dresden aus. Jean stürzte sich darauf noch bevor sie sich ihren Tee eingegossen hatte. Ein riesiges schwarzweiß Foto dominierte die erste Seite. Ritas Auffinden in der Winkelgasse machte Schlagzeilen. Auf dem Bild fuchtelte der Große mit einem weißen Umhang bekleidete Heiler, mit seinem Zauberstab herum während die Menge ihm Platz machte.

Jean war erstaunt – sie hatte gar nicht gemerkt dass jemand fotografiert hätte? Ob einer von Ritas Kollegen vor Ort gewesen war? Zeit wäre genug gewesen um den Tagespropheten den Vorfall zu melden und das eine dort Angestellte des Opfer war hat sich vielleicht erst später herausgestellt. Befand sich das Verlagshaus nicht ebenfalls auf der Winkelgasse?

Jean zuckte zusammen als ihr Blick auf den linken unteren Bild dran fiel. Dort stand sie, ja genau Sie und verfolgte die Bare mit Rita darauf mit ihren Blicken so dass man sie letztendlich im Profil sehen konnte. Vor lauter Überraschung verschüttete sie einen schwallschwarzen Tees aus der Kanne mitten auf das bewegte Bild woraufhin der Heiler den warmen Regen verärgert mit seinem Zauberstab wegwedelte sodass einige Tropfen in Jeans Gesicht landeten.

Automatisch wischte sie sie mit dem Ärmel ihres Umhangs fort. Es war ein seltsames Gefühl, sich selbst auf einem verzauberten Foto zu betrachten. Sie fiel nicht unbedingt auf nahm Jean mit Erleichterung zur Kenntnis weil der Fotograf mitten in die gaffende Menge hineinfotografiert hatte und neben ihr noch Dutzende von anderen Hexen und Zauberern abgelichtet worden waren.

Man konnte sie eigentlich nur erkennen, wenn man nach ihr suchte. Doch in der ca. drei Sekunden dauernden Sequenz, während der Sie Ihren Kopf nach rechts wandte, konnte man sie klar und deutlich erkennen. Irgendwie beunruhigte sie das – obwohl ihre Reise nach London kein Geheimnis war! Der Mobs wusste davon Severus & Lily ebenso.

Sie hatte noch Ferien, warum sollte sie nicht hier sein? Viele Schüler würden mit ihren Eltern heute oder morgen hierher kommen, um für das neue Quartal Schulutensilien wie Federn und neue schwarze Hosen einzukaufen. Jean überflug den Artikel einmal, ging dann hinüber zum Buffet an dem sie sich rasch bediente – und nachdem sie zu ihrem Tisch in einer der hinteren Ecken des verwinkelten Raumes zurückgekehrt war, führte sie sich den Text ein zweites Mal zur Gemüte.

höchst aufmerksam jetzt! Er war eher sachlich denn reißerisch geschrieben was wohl darauf zurückzuführen war, dass er nicht von sondern über Rita verfasst worden war. Da Jean in Hogwarts den Tagespropheten abonniert hatte kannte sie Ritas Stil mittlerweile zur Genüge. zwar schrieb diese ihre Artikel eher zu weniger präsenten Themen, schließlich war sie nur Volontärin doch Jean hätte mittlerweile schon nach dem ersten Satz sagen können ob ein Artikel aus Ritas Feder stammte oder aus der eines anderen Schreiberlings.

die Schlagzeile über dem Foto lautete Anschlag auf die Pressefreiheit? Damit war wohl jedem Leser sofort klar, dass hier zumindest von Seiten der Presse aus ein falsches Spiel nicht ausgeschlossen wurde. Keiner von Ritas Kollegen schien wirklich zu wissen was sie aus eigenem Antrieb dazu geführt haben mochte in der Nocturngasse zu recherchieren.

Was genau ihr zugestoßen war auch darüber fanden sich keine bestätigten Angaben. und auch was Ritas gegenwärtigen Gesundheitszustand anging eht man sich bedeckt Ms. Kimkorn befinde sich im Senktmungo-Hospital in den besten Händen, hieß es – habe aber das Bewusstsein noch nicht wieder erlangt.". Mangels Informationen war der eigentliche Bericht über Rita nicht besonders lang.

Der Verfasser des Artikels zählte im Anschluss an die eigentliche Verrichterstattung noch ein paar ähnliche Ereignisse aus den letzten Monaten auf bei denen Reporter der Zeitungen an der Ausübung ihres Berufs gehindert worden waren absichtlich oder nicht. Teilweise schien Schwarze Magie im Spiel gewesen zu sein, einmal ein übernervöses Erumpend das sich aus dem Gehege eines Züchters befreit und versucht hatte in Das Elefantenhaus des Londoner Zoos einzudringen.

Siehe Ein Schwarzer Tag für die Vergissmix. Artikel vom thirteenth vierten, neunzehnt hundertdreiund siebzig oder ganz alltäglicher magischer Wahnsinn. Der Tagesprophet befriedigte Jeans Wissen Durst also nicht im geringsten. Nachdem sie zu Ende gefrühstückt hatte, eilte sie in den Hinterhof des tropfenden Kessels, tippte mit dem Zauberstab in der richtigen Reihenfolge gegen die Backsteinmauer und trat noch vor der morgendlichen Geschäftsöffnung auf die Winkelgasse hinaus.

Die Ladenbesitzer waren gerade dabei ihre Waren mithilfe von Schwebezaubern vor ihrem Geschäften zu platzieren – weswegen Jean es für ratsam hielt sich streng in der Mitte der Gasse zu halten Nachdem sie um ein Haar nähere Bekanntschaft mit einem fliegenden Guseisernen Behältnis aus Portage's Kesselladen gemacht hatte, der einer der ersten Läden in der Einkaufsstraße darstellte.

Zum Glück traf sie Christopher in seiner Werkstatt an. Während sich Jean auf der Fußmatte unauffällig Eulen-Exkremente von den Schuhen wischte – offenbar ließ Mr. A-Lob seine Ware während der Nacht stunden, sich ihr Futter selbst besorgen – war der Zukunftsforscher schon vollkommen in seinem Element.

Er hielt Jean diverse Berechnungen und Statistiken über die genaue Zusammensetzung der Materialien, aus denen der Zeitumkehrer bestand unter die Nase. Was die junge Hexe allerdings wenig interessierte. Stattdessen fragte sie ihren Freund ob er sich schon mit dem Cobolt seiner Wahl in Verbindung gesetzt hatte oder ob er dazu das Cobolt-Verbindungsberu im Zaubereiministerium bemühen musste.

Christopher schüttelte eifrig den Kopf und sagte dass er nicht nötig Hab ihm gestern Abend noch eine Eule geschickt, auf die er natürlich nicht reagieren wird. Doch ich wollte den guten alten Grimmock zumindest vorwahren! Wo er genau wohnt weiß sich nicht doch einer seiner Neffen arbeitet bei Gringrutz.

Den werde ich heute Nachmittag noch aufsuchen bevor die Bank schließt. Kann also sein dass ich heute wieder nicht so viel Zeit für dich haben werde dienen zwei Stunden vielleicht. Heute Nachmittags ist mir leider auch was dazwischen gekommen. Erhob entschuldigen die Hände Schon gut beschwichtigte ihn.

Jean Du hast mir ja gestern schon einiges berichtet. Heute möchte ich dir noch ein paar Fragen stellen, doch zunächst... Sie machte eine Kunstpause um Christopher's Interesse zu wecken, denn der Wissenschaftler hatte sich einer Lupe aufgesetzt und fummelte nun an dem Stundenglas des Zeitumkehrers herum.

Hast du schon einen Blick auf den heutigen Tagespropheten geworfen? Ja das habe ich bestätigte Christopher und ließ die Lupe sinken! Meinst du vielleicht wegen der Kimkorn?! Jean ließ sich auf der freien Ecke des Tisches nieder an dem Christopher gerade stand und arbeitete. Genau deswegen, was hältst du davon?

fragte sie lauend. Willst Du wissen ob ich denke das schwarze Magie in dem Fall eine Rolle spielt? Denkst Du das denn? Christopher zupfte an seinem Bart herum wie er es immer tat wenn er nachdachte. Ich denke gar nichts! Außer vielleicht, dass es keine besonders glückliche Fügung ist, das du ebenfalls auf dem Foto zu sehen bist und somit in das Archiv des Tagespropheten eingehst.

Niemand weiß etwas Genaues. also was bringt es uns zu spekulieren? Natürlich glauben alle, daß der Zauberer, der sich heutzutage Lord Voldemort nennt weil er das Meer hermacht als ein Geburtsname seine langen spinnenartigen Griffel im Spiel hat. Also wenn Du mich fragst und das hast Du natürlich kann das sein!

Denn Kerl sollte man tun, liest nicht unterschätzen. Doch Beweise gibt es nicht – noch nicht! Er widmete sich wieder dem Zeitungkehre. Jean beschlich plötzlich ein unangenehmer Gedanke. Hattest du schon mal mit ihm zu tun? Ist er vielleicht auch schon an dich herangetreten? Hoho, wie sehr wünschte ich, ich könnte das verneinen.

Christopher stieß einen Seufze aus und drehte seine Lupe in der Hand. Aber er weiß womit ich mich beschäftige und glaubt wohl, ich könnten ihm irgendwie nützlich sein.". Hast dich beugte Jean sich vor und fasste ihren Freund am Ärmel seines Umhangs. Fast wäre ihm die Lupe aus der Hand gefallen! Du darfst dich auf gar keinen Fall mit ihm treffen, wenn du wüsstest wer...

Sie schluckte den Rest des Satzes herunter und fing einen neuen an. Natürlich glaubt er, du könntest ihn von Nutzen sein. Ein paar kleine kosmetische Radierungen in seiner Vergangenheit – und schon stünde er ganz anders da… viel besser. Sie liess Christopher los und als würde sie zu sich selbst sprechen, sagte sie leise Du weißt schon, wer wäre ja geradezu dumm sich deiner nicht zu bedienen.

Bist du dir eigentlich im Klaren darüber, dass du einer der mächtigsten Meller in der Welt der Zauberer und Hexen sein könntest? Christopher verzog den Mund und antwortete trocken — ich versuche es mir zu verkneifen aber ... Ja... Ich bin mir dessen durchaus bewusst! Auch das du damit in großer Gefahr schwebst, schoss Jean zurück.

Nachdenklich sah Christopher sie an. «Du wirkst ziemlich betroffen, kleine Jean.». Daraus leite ich ab, dass Tom Riddle auch in der Zukunft ein Mann ist mit dem man rechnen muss. Das war keine Frage und Jean musste an sich halten um sich nicht nonverbal zu verraten! Du willst nichts über die Zukunft wissen?

Und ich habe ja auch verstanden warum das so gefährlich ist. Ich möchte dir trotzdem etwas mit auf den Weg geben Christopher. hüte dich vor allem und jedem Vor allem davor fremd gesteuert zu werden. Ich habe gestern die ganze Zeit Angst gehabt, dass mir jemand etwas in mein Getränk gemischt hat. Dass ich zum Glück gar nicht getrunken habe.".

Sie erzählte ihm grob die Geschichte und warum. sie befürchtete das Rieter nicht aus freien Stücken in die Nocturngasse gegangen war. Wenn du im Jahre nineteenhundertneunzig noch nichts davon gehört hast ist der böse Mann einem Zukunftsforscher etwas angetan hat müsste ich sicher sein findest du nicht auch?

Christopher zwingerte ihr beruhigend zu doch Jean war alles andere als beruhigt. Das geht so nicht auf, sagte sie eindringlich. Ich habe wirklich nichts davon gehört – das darf ich dir ja wohl noch sagen oder? Was aber nicht heißt dass wirklich nix in der Richtung passiert ist denn ich bin im Jahre nineteenhundertdreiundneunzig nicht die allwissende Müllhalde der Geschichte!

Aber darf ich dich dezent darauf hinweisen, daß wir beide du und ich hier gerade die Zeit verändern? Wenn irgendjemandes mich unter Beobachtung gestellt hat und das Gefühl habe ich seit einiger Zeit dann rückst Du auch immer mehr an den Fokus. Das muss Dir doch klar sein. Das ist mir klar, Jean. Ich wollte dich nur nicht beunruhigen.".

Christopher wischte seine Lupe am Saum seines Umhangs ab und richtete sie wieder auf den Zeitumkehrer. Ist dir leider nicht ganz gelungen, erklärte Jean bis sich. Du bist schlauer als gut für dich, ist kleine Freundin! Christopher legte Zeitumkehrer und Lupe endgültig bei Seite. Mir ist nicht entgangen, dass du ihn du weißt schon wer nennst.

Also hat der gute Mr Riddle wohl tatsächlich die Berühmtheit erlangt nachdem er sich immer verzehrt hat was? Das ist sehr bedauerlich in meinen Augen, aber es war zu befürchten. Trotzdem möchte ich immer noch keine Details wissen. Gut! Dann lass uns über Rita reden, gab Jean prompt zurück. Lass uns lieber darüber reden, dass du dich verfolgt fühlst.".

Christopher verschränkte beide Arme vor der Brust und sah Jean herausfordernd an. Diese rutschte Unruhig auf der Tischplatte hin- und her den Blick auf ihre Stiefel gehäftet. An der Spitze des Rechten klebte noch immer ein Rest Eulenkot. Sie hatte jetzt Christopher's volle Aufmerksamkeit. Professor Murphy ist es, dem ich am meisten misstraue, sagte sie langsam.

Ich weiß er hat mich auf deinen Vortrag hingewiesen und mich dahin mitgenommen. Ich hatte ihm vorgeflunkert deine Namen aus einer Kristallkugel vernommen zu haben aber ein paar Tage vor Sylvester war dann so komisch. Er denkt ja immer noch ich hätte das zweite Gesicht Und es stimmt ja auch dass ich gewisse Visionen hatte.

Vielleicht liegt es daran dass ich eine Holunderhexe bin. Sie dachte einen Moment nach, dann berichtete sie Christopher von der Selzamanseance bei der der Mops nach Voldemort gefragt hatte. Der Zukunftsforscher zuckte mit den Axeln. Vielleicht ist Riddle ebenfalls an ihn herangetreten aus dem einfachen Grunde weil Murphy war Sagerlehrer in Hogwarts ist, meinte Christopher freimütig.

Damit sitzt er an der Quelle und unsere Lordschaft schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. sollte Murphy sich als Gespräch ich erweisen? Es ist allgemein bekannt, dass Riddle zu einem gewissen Zeitpunkt seiner Karriere gern Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste an der Schule geborgen wäre.

Wer es glaubt, mommelte Jean und verzog das Gesicht zu einem schmerzhaften Lächeln? Ja, meinte Christopher und nickte bedächtig ohne seinen Blick von ihr zu nehmen. Wer's glaubt? Kapitel onehundertsechsundneunzig Du kannst nicht jeden retten. Natürlich ist das alles Drachenmist. Christopher stieß ein freudloses Lachen aus.

Riddle würde ein komplett neues Fach daraus machen, dunkle Künste und weh man sie erfolgreich anwendet – sowas in der Art! Oder Beherrschung der dunklen Künsten anstatt Verteidigung. dagegen schlug Jean mit düsterer Stimme vor. Pflichtfach für Rheinblüter-und solche Diskeln wären? Wieso denkst du, dass dir jemand folgt?

Wechselte Christopher abrupt das Thema? Und noch wichtiger kannst du es beweisen? Nö, es war nur so ein Gefühl das ich in den letzten Tagen öfters hatte. Jean baumelte mit den Beinen. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben, ist nur so eine Ahnung.". Keine Vision, hackte der Zauberer nach. Nein! Aber dass Murphy mich mit einem Schlaftrunk außer Gefecht setzen wollte – das ist mehr als eine Ahnung.

Vielleicht isst er auch nur hinter meinem Zaubernstab her? Jean erzählte Christopher was nach der Seance im Klassenzimmer für Wahrsagen geschehen bar zu der der Mobsi zitiert hat. Severus hat das Gebräu später als Trank der lebenden Toten identifiziert. Jeans Gesicht gelühte, als sie Christopher davon berichtete.

Er wird nicht umsonst mal mein Zaubertranklehrer sein. Darauf ging der Gelernte nicht ein. Ich kann deine Sorge nachvollziehen, bestand er ihr immerhin zu und trotzdem wäre ich an deiner Stelle vorsichtig mit meinem Urteil. Es könnte nämlich rein theoretisch sein dass du vor eilige Schlussfolgerungen ziehst.

Du sagtest, das Fläschchen rollte auf dich zu nach dem Murphy es hatte fallen lassen. Woher willst du wissen ob er nicht Probleme mit dem Schlafen hat? Das Ding kann irgendwo da rumgestanden haben oder er hatte es in der Tasche weil er keine Ahnung ist gerade von jemandem bekommen hatte oder so und dann ließ er es fallen weil er sich dumm angestellt hat.

Du kannst nicht wirklich wissen ob ich dir etwas einträufen wollte Und wenn ich es richtig verstanden habe weißt du es von gestern auch nicht. Da ist die Lage sogar noch diffuser. Du hast weder einen Tropfen von dem getrunken, was Mattriflo dir fälschlicherweise gebracht hat – doch hast du gesehen wie Rita etwas davon zu sich nahm?

Trotzdem behauptest du steif und fest, dass da etwas nicht stimmt.". Ich sag ja nicht das es so gewesen sein muss, verteidigte sich Jean. Sie fühlte sich von Christopher's Nüchtern in Schlussfolgerungen in die Ecke gedrängt… aber bei mir war es so als ob … mein Zauberstab! Du redest von Gefühlen, Jean!"

unterbrach Christopher sie sanft, aber bestimmt. Doch was du brauchst sind Fakten! Du fühlst dich verfolgt. Du denkst jemand vielleicht ein Barsagelehrer will dir schaden oder sich an dir bereichern? Aber vielleicht manifestiert sich so einfach bloß deine Zukunftsangst. Versteh mich recht, du bist noch so jung und stehst jetzt schon unter enormen Druck.

Ich könnte es dir nicht bedenken wenn du Paranoid würdest. Ich bin nicht Paranoide hätte Jean am liebsten gebrüllt doch sie hielt an sich Was wenn Christopher recht hatte? So wie er es gerade ausgeführt hatte, gab es wirklich keine handfesten Beweise für ihre Behauptungen. Aber ich glaube wirklich dass jemand an meinen Holunderstab will, beharte sie störisch.

Er wurde schon einmal gestohlen und das Oh Wunder ebenfalls von einem Lehrer in Hogwarts Professor Slakorn. Und gibt es dafür Beweise? Christopher's Gesicht drückte einmal mehr Skepsis aus. Ich kenne diesen Professor nicht persönlich, habe ihn ein-, zweimal gesehen. Aber man munkelt er sei an allem interessiert was ihm Glanz verleiht.

Warum nicht auch an einem älterstab? Sicher gibt es einen Haufen Leute die sich gern damit schmücken würden. ich weiß, fuhr Christopher besänftigend fort als er sah das Jean zu einer scharfen Entgegnung ansetzte. Niemand sonst würde richtig damit umgehen können als sein Eigentümer. aber wir alle kennen das Märchen von den drei Brüdern und Hand aufs Herz.

wer hätte nicht gerne mehr macht? Glaubst du, es gibt ihn diesen einen Stab? fragte Jean-Laurent. Meine Freundin Lily denkt da ist was Wahres dran! Nein das glaube ich nicht – Es gibt deine Hand voll älter Stäbe und zweifellos sind sie alle sehr mächtig. Vielleicht wäre man der mächtige Zauberer auf Erden, besäßemann alle davon.

Christopher verlagerte sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen. Hat dein Stab vibriert während du das Gefühl hattest verfolgt zu werden? Wie? Jean dachte angestrengt nach. Ich erinnere mich nicht. Nein, ich glaube nicht. Glaubst du er würde das tun? Krister verneigte den Kopf zur Seite. Es wäre zumindest nicht undenkbar!

Als Holunderstab könnte er dich warnen wenn dir Gefahr droht oder jemand in deiner Nähe ist der böse Absichtener. Aber ich sage absichtlich könnte denn du benutzt ihn noch nicht sehr lange. es dauert Jahre bis ein Zauberstab richtig mit seinem Besitzer verbunden ist manchmal bis über die Volljährigkeit hinaus sagt man.

Älterstäbe sind, wie gesagt so schwer zu beherrschen dass es Jahre braucht bis die Bindung sich so gefestigt hat das Stab und Magier als eine Einheit gelten. Ach ich weiß nicht! Vielleicht habe ich mir das ja wirklich nur eingebildet. Jean rieb ihre Stiefelspitzen aneinander während sie fieberhaft darüber nachdachte wie sie am besten zu dem Punkt überleitete der ihr heute am wichtigsten von allen war.

Der Rest an getrocknetem Eulen dreck rieselte lautlos zur Boden doch Christopher kriegte davon nichts mit. Er hatte sich wieder seinen Statistiken zugewandt. Findest du eigentlich, dass jedwede Einmischung in die Zukunft eine schlechte ist? meinte Jean irgendwann weil ihr einfach keine geeignete Überleitung einfiel.

Sie versuchte die Frage so nebensächlich und unschuldig klingen zu lassen als wollte sie bloß die Uhrzeit wissen. Ja kam es rigoros von Christopher! Sie wartete ungeduldig ab ob er vielleicht noch etwas anfügen würde was sie dazu ermuntern würde ihren Gedanken weiterzuverfolgen doch er blieb stumm. Wenn es aber doch gelänge etwas zu verhindern, was sehr traurig ist, startete sie einen neuen Versuch.

Du denkst an den Tod deiner Freundin? Christopher bedachte Jean mit einem ernsten Blick und sein Tonfall hatte die Strenge eines Lehrers als er fortvorsprechen. Der Tod ist niemals nebensächlich genug, als dass er das Leben anderer nicht berühren würde. Er is ein endgültiger Einschnitt in die Geschichte an sich – nicht nur in die desjenigen der stirbt!

Tote kann man nicht wieder erwecken, selbst wir Zauberer vermögen dies nicht. Obwohl viele Muckel so etwas nur zu gern glauben. Jemandem das Leben zu retten indem man die Zeit verändert ist ein Eingriff in die Weltgeschichte sondergleichen. Denk nicht einmal daran Jean! Dann konnte Harry ihn doch trotzdem hassen, oder?

Aber in dem Fall wäre ihr Freund niemals bei den Dursleys gelandet. Vielleicht hätte er diese Paradem-Muggel kennengelernt – sie wären an der Peripherie seines Lebens aufgetaucht wie Statisten die zu Not ersetzt werden konnten! Doch er hätte Liebe bekommen… viel Liebe. Zuviel vielleicht, weil James nicht mehr da war...

Christopher hat recht, schlag dir das aus dem Kopf. Ich denke gar nicht an Sie, schwindelt Eugene, sondern an jemand anderen. Findest du es dir nicht auch traurig, dass jemand fast sein gesamtes Leben damit verbringen soll einen anderen Menschen zu vermissen? Ihn zu betrauen und alle anderen zu verachten, würdest du nicht wollen das man diese Person glücklicher macht.

Wie würdest Du das denn erreichen wollen? fragte Christopher mit Gerunze der Stirn. Jean konnte nicht verhindern, daß sie rot wurde. Hitze breitete sich in ihrer Brust aus Koch ihren Hals hinauf bis in ihre Wangen und Ohren. Sie kamen sich unendlich dämlich vor. Äh nun Ich dachte, stammelte sie vielleicht in dem man es ihm sagt?

Dass er also diese gewisse Person liebenswert ist und man es ihr auch zeigt. Damit verändert man doch die Zukunft gar nicht aktiv! Man gibt dieser Person nur ein anderes, ein besseres Gefühl. Worafhin sich einen kümmerlichen, notorischer Schwarzehe in jemandem verwandelt, dem die Sonne aus dem Arsch scheint und der Felix Felicis pinkelt...

Verärgert schüttelte Christopher den Kopf, das sogar seine dratigen Haare flogen. Dieses kleine Experiment ist auch von vornherein zum Scheitern verurteilt, Mädchen! Es ist ja sehr löblich von dir, dass du jemandem zum Erselbstbewusstsein verhelfen willst – aber dir muss doch klar sein, dass positive Menschen ihr eigenes Schicksal viel besser vorantreiben als solche die sich bloß hineinfügen.

Ein Mann der sich ungeliebt fühlt wird sich eher zurückziehen und einer der sich geliebt führt vielleicht eine Familie gründen. Er solchste.". Können wir schon denken, wer dir davor schwebt. Kleine! Doch ich muss dir leider sagen, dass dieser Gedanke warnwitzig ist. Dieser Junge – dieser Snape oder wie er heißt – muss seines eigenen Glückes Schmied sein.

Auch wenn es so klingt, als hätte seine Geburt unter einem schlechten Stern gestanden. Ich glaube nicht an sowas und du solltest das auch nicht tun. Ein verbitterter Alter nahezu werden ist ein Zeichen von Schwäche. Severus isst nicht schwach, unterbracht Jean ihn hitzig Und der Freude am Leiden vor der Wissenschaftler fort, ohne Jeans Einwand Beachtung zu schenken.

Wahrscheinlich ist ein junger Freund leicht kränkbar – wie viele junge Leute übrigens! Ja, dein junger Friend strahlt in der Tat etwas Dunkles aus…. Ich habe ihn ja nur kurz gesehen aber ich kam nicht umhin es zu bemerken. Und warum is das so? Ich sag's dir, weil er denkt dass er es nicht verdient hat glücklich zu sein.

Keinen Schimmer warum er das denkt … vielleicht was tust du es ja Jean doch was es auch ißt ... Er muss selbst damit klar kommen. Es liegt allein in seiner Macht und wenn er sich in Selbstmitleid zuhlt, während andere ihr Leben in die Hand nehmen wie den ersten Zauberstab, den Oliwender jedem von uns überreicht.

Dann ist das eine ganz persönliche Entscheidung. Frag ihn lieber mal was ein Selbstmitlei seines Massochismus ihm bringt! In der Zukunft natürlich – wenn wir dich sicher wieder in seinen Unterricht gesetzt haben…. dann kannst du ihm erzählen was du willst aber nicht jetzt. Und solltest du auf die Hirnzern splinternde Idee kommen, ihn in dein Schicksal einzubeihen?

Dann kann ich nur sagen gut Nacht oh Merlin und kauf den Entsatz neuer Unterwäsche.". Jean schwieg betroffen. Eine solch schonungslose Offenheit hätte sie von Christopher nicht erwartet. Plötzlich wurde ihr bewusst wie andere sich immer gefühlt haben mussten wenn sie selbst mit Sachverstand an die Dinge herangegangen war.

Als Hermine hatte sie sich selten von Gefühlen sondern eher von Fakten und Wissen leiten lassen und war auch immer gut damit gefahren. Na ja, je besser sie Ron kennenlernte, desto größer war der blinde Fleck geworden. Der stets entschuldigte was der oft gedankenlos handelnde Weasley Spross so alles anstellte.

Natürlich kannte sie den Spruch Liebe macht Blind und er ließ sich auf Severus ebenso anwenden wie auf Ron – nein eigentlich noch viel besser! So wie Christopher ihr eben seine Sicht der Dinge vor Augen geführt hatte, hatte sie das Ganze noch gar nicht betrachtet. Aber er hatte nicht ganz unrecht oder?

Self hätte allen Grund wegen Lilis Tod zu leiden wie ein Tier. Doch Trauer sollte endlich sein, das Begriff sogar Jean in ihrem jungen Alter. Irgendwann sollte man sich hinter sich gelassen haben. Wenn man darin verharte Jahre und Jahrzehnte lang so stimmte etwas grundsätzlich nicht. Harry trauerte auch immer noch um seine Eltern Und dass obwohl er sich überhaupt nicht mehr an sie erinnerte.

Warum nur trauerten ihre beiden höchst unterschiedlichen Freunde also derart intensiv? Jean wusste die Antwort tief in ihrem Herzen. Weil etwas unvollendet geblieben war. Severus hatte Lily nie gesagt, dass er sie liebte und Harry war zu jung gewesen überhaupt so einen Gedanken zu fassen? Dass etwas Ungesagtes.

Worte, die noch nie aus einem ehrlichen Mund hinaus in die Welt gesprudelt waren – Die Macht hatten den schweigenden Dea zu formen, zu verformen. besser gesagt war ein geradezu absurder Gedanke. Sagte man nicht gemeinhin, reden ist silber, schweigen ist gold. Noch nie, so kam es Jean. in diesem Augenblick vor hatte dieses Sprichwort weniger Sinn ergeben.

Du kannst nicht jeden retten, Jean sagte Christopher Leise und es klang abschließend du musst jetzt zusehen dass du dich selbst rettest. Kapitel onehundert siebenund neunzig ein Krankenbesuch. Jean schländerte über die Winkelgasse oder besser gesagt Vielleicht machte es auf Außenstehende den Eindruck, als würde sie das tun.

Denn eigentlich erte sie nur umher! Sie sah nicht das was vor ihren Augen lag – ihr Blick war nach innen gekehrt. Ein paar von den Fragen die ihre sogenannte Katalog umfasste hatte sie Christopher noch stellen können bevor dieser sich den Winterumhang übergeworfen und ihr erklärt hatte dass er nun Grimox-Neffen in der Bank aufsuchen würde.

Der Himmel über London war stellenweise dunkelgrau und die dicksten Wolken schienen geradewegs, über der Nocturngasse zu hängen. Es war nur eine Frage der Zeit, wann es anfangen würde zu gießen. Als es schließlich soweit war, stand sie gerade vor der Tür zu Alivendas Zauberstabgeschäft. Christopher hatte ihr vorgeschlagen, zu Freut & Leid zu gehen – einem in den Siebzigern höchst angesagten Scherzartikeladen um sich ein wenig abzulenken!

Der Laden befand sich aber ein gutes Stück von dort entfernt, wo Jean sich jetzt befand. Außerdem war er nun wirklich nicht nach Scherzen zu muten. Sie spürte einen harten Klumpen an der Stelle, wo sie ihr weiches Herz hätte befinden müssen. Darin konnte weder ein stümperhaft zusammengebrauter Liebestrank noch irgendwelche Jux-Zauberstäbe aus purem Zucker etwas ändern.

Oh! Guten Tag miss... Miss Pearlman richtig? Ich wollte gerade Mittagspause machen. Jean glotzte Garrick Ollivander an, stumm wie ein Fisch. Hatten ihre eigenen Füße sie etwa in diesen Laden getragen? Sie stand direkt vorne am Verkaufsdresen, musste also das gesamte Laden lokal durchquert haben. dabei konnte sie nicht einmal mehr daran erinnern überhaupt die Eingangstöge öffnet zu haben.

Damit wollte ich sie ihn nicht abwimmeln miss, sprach der Zauberstabmacher weiter als Jean nichts erwiederte und ihn weiterhin anstarnte wie ein Testral wenn es donnert. Ich freue mich wirklich, Sie hier wieder einmal begrüßen zu dürfen. Jean blickte in Ollivendas aufrichtig wirkende hellblaue Augen.

Erst dann gelang ihr mit Mühe ein Lächeln. Hallo Mr.Ollivender! Entschuldigung ich möchte sie nicht in ihrer wohlverdienten Pause stören... ...ich kann später noch mal wiederkommen. und sie drehte sich oben um zurück zur Tür zu gehen. Wohl verdiente Pause. Pappalapapp versetzte der alte Zauberer entschieden.

Heute war noch keiner hier, der mir einen Zauberstab abkaufen wollte. Eine Handvoll Reparaturen, das schon und allgemeine Fragen, ja, aber ich habe mich nicht gerade überschlagen müssen.". Er musterte die vor ihm stehende Schülerin unverholen jedoch durchaus anerkennend vom Scheitel bis zur Sohle. »Sie haben sich verändert, Miss Palmen, wenn ich das so offen sagen darf.

Äußerlich!«. Sein Blick blieb ebenfalls an ihren Augen hängen Unsehnerlich auch, könnte ich mir vorstellen. Ich weiß eigentlich gar nicht was ich hier will, meinte Jean mit einem schiefen Lächeln. Es fing gerade an zu regnen und ich dachte mir Naja...ich wollte einfach wohlnicht nass werden. Es gibt schlechtere Gründe einen Geschäft zu betreten entgegnete Oliverender mit einem gewinnenden Lächel.

Wer nicht sucht der findet auch Oder sogar erst recht Das hat meine Mutter immer gesagt, wenn sie mit mir Kleider kaufen gegangen ist", sagte Jean und fühlte dabei Wehmut in sich aufsteigen. Ich schätze, Sie hatte Recht damit – aber ich brauche keine neuen Zauberstaben, Mr. Olivander, und zum Glück auch keine Reparatur!

Nur so im Rand …. Ich kann nicht bloß mit Zaubernstäben dienen sondern auch mit Rat-und Tat, meinte Olivänder feierlich. Davon abgesehen würde es mich wirklich interessieren zu erfahren wie Sie mit ihrem neuen Zaurberstab zurechtkommen.". Jean zuckte unmotiviert mit den Achseln. Es stimmte, was sie sagten – er ist schwer zu beherrschen!

«Aller Anfang ist schwer, mein Kind», sagte Allewender Milde erst recht bei einem Elderstab. »Anlassen Sie sich davon nicht ins Boxhorn jagen? Es wird noch lange dauern bis sie richtig zueinander gefunden haben. Daran ist nichts Schlechtes. Das habe ich heute schon mal irgendwo gehört, murmelte Jean halb laut.

Wie meinen Mädchen?! Ollivander legte sich eine Hand hinter das Ohr und beugte sie ihr entgegen, doch Jean schüttelte den Kopf. Nicht so wichtig! Jedenfalls werden Sie einer Hollunderhexe immer ähnlicher – Ihr Haar ist ganz anders als beim letzten Mal und Ihre Zähne sind perfekt…. Die Jungs oben in der Schule verlieben sich bestimmt drei Hinweise in sie nicht wahr?

Wenn demso ist dann ist es mir noch nicht aufgefallen, antwortete Jean Trocken. Olivanders prüfender Blick wurde ihr langsam unangenehm.". Oh, diese Bescheidenheit! Die werden Sie eines Tages auch noch ablegen, teuerste. Der Zauberstab nach Erreuzbatter sich. Darf ich das gute Stück noch einmal sehen?

Aber klar doch, sagte Jean Mühde, zog den Holunderstab unter ihrem Umhanger vor und knallte ihn auf den Friesen. Hinter Oliver in das Rücken fielen ein paar Schachteln aus einem der vollgestopften Regale und schlugen geräuschvoll auf dem Holzboden auf. – Entschuldigung! Ach, diese überschüssige Energie….

Oliver in das Augen bekam einen verklärten Schimmer. Dieser Stab ist eindeutig unterfordert, sie sind unterforderd, fuhr er mit einem triumphierenden Blick fort im Jeans Gesicht. Das glaube ich kaum dachte Jean. Ich fühle mich eigentlich seit Halloween konstant überfordert doch natürlich sagte sie das nicht laut.

Könnte es sein dass ihr Zauberstab die Ursache ihres Besuchs ist? Nicht der Regen Garrick. Ollivander wog den Hollunderstab in der Hand und betrachtete ihn mit Kenamine. Nein, es war wirklich nur der begannen Jean, die dann aber in ihrer Rechtfertigung inne. Sie hatte wirklich nicht vorgehabt, den Laden zu betreten!

Warum habt ihr sie ist dennoch getan? Meinen sie das wäre möglich, fragte sie OllIVander verwundert. Bei dieser Art starb es alles möglich, gab dieser zurück... Sehen Sie, Miss Perlman, meinen Laden betritt man im Idealfall nur ein einziges Mal in dem Leben. Kurz vor Schule anfangen in Hogwarts nämlich.

Zaubersterbe gehen nicht einfach verloren wie Brillen oder Schlüssel von Muggeln – man braucht nichts ständig Ersatz! Ein Zaubestab ist für die Ewigkeit. Selten kommt es vor dass sie zerbrechen, öfter jedoch das sie zerbrochen werden Was bei ungestümmen jungen Zauberern wohlgemerkt sei, viel öfter vorkommt als bei gleichaltrigen Hexen.

Die Jugend? Ja ja…. Olevander schenkte Jean ein wehmütiges Lächeln. Durch die meiste Zeit des Jahres habe ich kaum zwei Kunden gleichzeitig da! Von den anderen Ladeninhabern der Winkelgasse schauen öfters welche vorbei – sie sagen es bereitet ihnen Kopfschmerzen, dass sich Tag einen Tag aus in diesen dunklen Räumen vor mich hin bergle.

Aber mir macht das nichts aus.". Wenn ich keine Kunden habe, bin ich meist hinten in meiner Werkstatt, musst du wissen. Falls es wirklich stimmt und mein Zauberstab mich zu ihnen geführt hat, meinte Jean mit unüberhöberem Zweifel in der Stimme – was wollen sie dann tun? Mir Hausaufgaben aufgeben wie Professor Flittwig ins Zaubergunst?

Ich möchte den Stab ja auch besser beherrschen lernen! Aber gibt das da überhaupt Hilfen?! Sie meinten doch selbst als dauere Jahre bis die Bindung gefestigt sei oder? Leider fehlt selbst mir die Erfahrung, um das Ganze allgemein beurteilen zu können. Meint so Oliver in der Schulterzugend. Ich habe noch nicht viele Holundersterbe veräußert in meinem Leben und bei Merlin.

Allzu viele werden es wohl auch nicht mehr werden.". Der alte Zauberer bückte sich langsam nach einer der heruntergefallenen Schachteln, säufzte und besand sich dann eines Besseren, indem er nach seinem eigenen Zaubernstab griff. Zwei Sekunden später lagen alle Schachtel wieder an ihrem angestammten Platz im Regal.

Ist es eigentlich sinnig, einen Holunderstab zu stehlen um ihn dann für sich selbst zu gebrauchen? fragte Jean den Experten für Zaubersterbe. Ich frage deshalb weil ich schon öfter das Gefühl hatte dass jemand versucht hat mir meinen wegzunehmen. Im selben Augenblick fiel ihr ein, dass Severus unten im Kerker ja auch schon einmal mit ihrem Stab gezaubert und damit eine beeindruckende Wirkung erzielt hatte.

Allerdings hatte er dabei zwei Sterbe in der Hand gehalten. somit konnte sie nicht sicher sein ob das gute Ergebnis Nilsons Entwaffnung und spätere Einlieferung in St. Mungo tatsächlich dem Elderstab geschuldet war. Erfahrene Zauberer, die ihn sich durch ein Duell oder sonstige Entwaffenung aneignen können durchaus ein Stück weit von seiner Macht profitieren – so steht es zumindest in den Geschichtsbüchern!

Lies Olevenda Sie wissen Wahrscheinlich werden die Ergebnisse nie so gut sein wie die, die der ehemalige Besitzer erzielt hätte. Aber lohnenswert wäre dieser Akt der Gewalt durchaus! Der Ladenbesitzer fuhr sich mit den Fingerkuppen über seinen stoppeliges Kinn. Sein Blick war über Jeans Kopf hinweg auf die Eingangstür gerichtet.

Ich hatte schon Kunden in diesem Laden, die explizit nach einem Hollunderstab verlangt haben – erinnert er sich. Kunden und Kundinnen um genau zu sein…. Dabei ist es hinlänglich bekannt, dass sich der Zauberstab den Zaubrer oder die Hexe aussucht. Ich spreche es nicht gern aus – aber gerade die Sprösslinge alt eingesessener Zaubara-Familien denken heutzutage sie könnten sich über die magischen Gesetze hinwegsetzen.

Beziehungsweise sind es zumeist die Eltern, die dahintestehen. Er schüttelte verständnislos den Kopf. Mit Intelligenz hat das nichts mehr zu tun! Wenn sie meine persönliche Meinung hören wollen, Miss Perlman so sollte sich das alte Blut öfter mit dem von Muggeln mischen. Es kann nicht schaden ganz im Gegenteil!

Er macht seine Pause. dann reichte Eugene ihren Zauberstab zurück. Ich denke jedoch Sie müssen sich keine Sorgen machen was etwaige neugierige Mitschüler angeht, die ihren Stab einfach einmal ausprobieren wollen. Meistens ist es harmlos, es wird nicht viel passieren. jetzt noch nicht denn dazu braucht es wie schon gesagt Erfahrung Erfahrung und Macht, und den Willen Großes zu verbringen.

Was ihre neugierigen Mitschüler anging, war sich ziehen gar nicht so sicher – Nordal Nielsen erachterte sie nicht gerade als harmlos. Der dunkle Lord hätte ihn ihm durchaus potenziell gesehen. «Was also raten Sie mir?« fragte sie Ollivander rundheraus. »Scheuhen Sie sich nicht davor, ihn zu benutzen!« erwiderte der alte Mann prompt.

Seine Augen schienen selbst in der Düsternis seines Ladens zu leuchten. Ihre Lehrer sollten besser nichts davon erfahren, was der alte Zauberstabmacher ihnen hier erzählt. Niemand soll sich freiwillig in Gefahr begeben – es Perlmen ohne ein! Außerdem sind sie und ihre Mitschüler unter Alpes Dumbledore strengstens bewacht und wohlbehütet.

Trotzdem würde es Ihnen und Ihrem Stab gut tun die Grenzen, die Hogwarts Ihnen setzt vielleicht… Ein klein wenig auszuloten.". Jean sah den Zauberschabmachher verblüfft an Riet, der ihr gerade Unruhe in ihrer Schule zu stiften um sich und ihren neuen Stab auszuprobieren? Jetzt sollte ich vielleicht doch ein kleines Päuschen machen!

meinte Ole Wender mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck was Jean mit einem unsicheren Nicken quittierte. Der alte Zauberstabmacher begleitete sie zur Tür schenkte ihr noch einmal ein anerkennendes Lächeln und schloss dann hinter ihr ab. Wieder auf der Winkelgasse wandte Jean den Blick zum Himmel. Es hatte aufgeklappt und regnete nicht mehr.

Was sollte sie jetzt tun? Sie hatte noch den ganzen Freitag-Nachmittag für sich. Dann fiel ihr plötzlich ein, dass sie noch immer kein Geburtstagsgeschenk für Cerberus gefunden hat. So verführerisch der Gedanke auch war, Ausschau nach etwas romantischem zu halten – womit sie sein oft so kühlwirkendes Herz erfreuen konnte….

Etwas war da was an ihr nackte! Sie hatte sich von Christopher nicht sehr ernst genommen gefühlt. Doch die Geschichte mit Rita wollte Jean Keinesfalls auf sich beruhen lassen. Bloß wen konnte sie fragen? wie es der Reporterin ging oder ob sie überhaupt schon wieder aus dem Koma erwacht war. Mist, Sie hätte sich bei Irle Wende erkundigen sollen, ob er etwas gehört hatte!

Vielleicht wusste Tomm, der wird des Tropfenden Kessels mittlerweile mehr? Er saß schließlich an der Quelle was nicht nur Butterbeer und Feuerbisky sondern auch die neuesten Gerüchte mit einschloss. Jean wandte sich nach links um in ihre Unterkunft zurückzukehren. Auf halben Weg die Gasse hinauf fiel ihr Blick auf einen an eine altmodischen Laterne angebrachten Wegweiser, der ihr noch nie zuvor aufgefallen war.

Darauf stand Fußweg Richtung Sanct Mungo Hospital – einer halbe Meile Apparierpunkt hier. Wie aufs Stichwort kloppte es zweimal kurz und leise und ein älterer Zauberer und eine Hexe, die vorher ganz eindeutig nicht da gewesen waren, flankierten beinahe übergangslos vor Jean durch die Einkaufsstraße. Von den Apparierepunkten in der Winkelgasse hatte Jean schon gehört.

Sie waren mit der Zeit notwendig geworden, damit sich keine Unfälle ereigneten zu den Zeiten in denen der Andrang auf der Gasse extrem hoch war. Diesmal fackelte Jean nicht lange, sondern bog ihn den schmalen Weg ein, den der Pfeil ihr wies – bevor ihr schlechtes Gewissen sich meldete. Da sie keine Verwandte von Rita war, würde man sie wohl kaum zu ihr vorlassen — da machte sie sich keine Illusion!

Doch immerhin war sie stolze Besitzerin eines Elderstabs, denn es galt auszuprobieren, wozu Garrick Ollivander ihr erst vor wenigen Minuten geraten hatte…. Sie fand das Krankenhaus ohne Probleme, da der Weg dorthin gut ausgeschildert war. Die Eingangshalle summte gerade zuvor Leben – nicht nur Zauberer und Texen die offensichtlich jemandem besuchen wollten liefen hin- und her sondern auch Kobolde und andere Wesen, die Jean bisher kaum zur Gesicht bekommen hatte.

Dazu kamen diverse Heiler und Teilerinnen in ihren charakteristischen Limonengrünen umhängen mit aufgesticktem Emblem des Hauses auf der Brust…und natürlich Patienten! Verblüfft sah Jean einem verhältnismäßig jungen Zauberer nach, aus dessen Schulter ein zweiter Kopf zu wachsen schien. Schau dann schloss sie die Augen und hielt sie so lange festgeschlossen bis der Kerl hoffentlich an ihr vorbei – zu einem der drei Kamine gegangen war, die Heiler Patienten und Besucher auf die jeweiligen Stockwerke verteilten.

Herzlich willkommen! Wie kann ich helfen? fragte die junge Hexe, die am Auskunftspult saß und in einem Wust einen Pergament rollen geradezu versankt. Dementsprechend gestresst sah sie aus. Jean riss die Augen wieder auf und sah ihr gegenüber einen Moment wortlos an, bevor sie endlich ihre Sprache widerfand.

«Oh! Guten Tag», stotterte sie und schluckte hart. Den ganzen Weg über hatte sie sich den Kopf zerbrochen was sie sagen sollte wenn jemand danach fragte wohin sie wollte. auch ihr war nichts eingefallen. In ihrer Panik fuhr ihre rechte Hand wie von selbst in die Innenperche ihres Umhangs wo der Elder starb direkt über ihrem Herzen lag und spürte die Wärme die er absonderte und diese sofort ruhiger werden ließ.

Sollte sie jetzt schon versuchen jemanden zu verwirren? Nein, entschloss sie dann. Dazu war es noch zu früh. Hier war eher eine kleine List gefragt.". Ich möchte einen Schulkameraden besuchen," antwortete Jean aufs gerade Wohl. Sein Name ist Nordall Nielsen. Kapitel onehundertundneunzig Arbeit für den Elderstab.

Nielson sagten Sie – wiederholte die Empfangshexe. Sie hätte ein schmales aber ziemlich langes Blattpergament vor sich liegen das oben und unten von jeweils einer Rolle gehalten wurde. Offenbar enthielt es die Namen der Patienten und die Angestellte musste es ziemlich weit hinunterrollen, bis sie den Namen gefunden hatte.

Nielsen, Nordalja? Ich habe ihn hier! Abteilung für Fluchschäden – das ist im vierten Stockmiss, Zimmer twohundertsechzehn. Sagen Sie einfach vierte Etage wenn Sie in einen da Kamine steigen.". Höflich bedankte sich Jean und sah sich um. Äh ... Und wo befindet sich das Treppenhaus? Sie haben doch eins oder?!

Noch immer war sie höchst verblüfft über den merkwürdigen Besuchereingang zum Krankenhaus, das von außen so aussah wie ein heruntergekommenes ehemaliges Kaufhaus um die Muckel abzuschrecken. Die schaufelnster Puppen hinter den verdreckten Scheiben trugen Mode aus den Fünfzigern – einer bestimmten davon musste man sein Anliegen vortragen damit sie die Besucher durch die Scheibe, die sich beim Hindurch treten, wie fließend das Wasser anfühlte ins Innere des Gebäudes hinein winkte.

Sie finden, als wenn sie den Flur hinter mir geradeaus durchgehen. Sie warf einen Blick auf Jeans leere Hände. Ganz oben im fünften Stock haben wir übrigens auch eine Cafeteria und den hauseigenen Kiosk – weil sie noch eine Kleinigkeit für ihren Freund besorgen wollen! Er ist ge-, begangen Jean, brach den Satz hier doch schnell wieder ab und bedankte sich stattdessen für die Auskunft.

Ohne lange zu überlegen, wählte sie sogleich den Weg über das Treppenhaus. So konnte sie einen Blick in jede der Etagen werfen. Zwar nahmen sie an, dass die Kim Korn auf derselben Station liegen würde wie Nielsen. Doch es war von Vorteil eventuelle Fluchtwege auszukundschaften, bevor sie sich auf die Suche nach der Journalistin machte.

Jean durchwanderte jede Station genau einmal – dabei versuchte sie sich den Verlauf der Flure zu merken, der zwar in jedem Stockwerk ähnlich jedoch nicht immer genau gleich war. Dabei begegneten ihr die merkwürdigsten Gestalten. Sowohl in der Winkelgasse als auch im Hoxmead waren ihr schon Zauberwesen über den Weg gelaufen, die man für gewöhnlich nicht auf offener Straße sah – zumindest nicht in der Welt der Muckel.

Ihr Anblick war interessant und furchterregend zugleich. Zum Beispiel wurde sie Zeugen davon wie ein Wassermensch in einem durchsichtigen Tank über einen Gang gerollt wurde. Den zweiten Stock durfte sie nicht betreten, da dort Patienten behandelt wurden, die unter ansteckenden Krankheiten lippen. Auf der dritten Etage, wo sich die Station für Vergiftungen durch Zaubertränke und Pflanzen befand, steig es pestilenzartig nach Erbrochenem, sodass Jean schnellstmöglich wieder den Rückzug antrat.

Und so kam sie schließlich im vierten Stock der Abteilung von Fluchschäden an. Auch hier gab es mehrere Stationen – und Jean versuchte sich gänzlich unbeteiligt zu geben, während sie mit eingezogenem Kopf über den breiten Hauptflur schlich Mit einem Auge nach Zimmer twohundertsechzehn Ausschau haltend, während sie zu Ergründen versuchte wo man wohl Rita einquartiert hatte.

Nilsens Krankenzimmer war schnell gefunden – es befand sich ungefähr in der Mitte der Abteilung. Wie ihn nicht anders zu erwarten gewesen war, fand Jean die Tür geschlossen vor und sie machte auch nicht Halt weil sie natürlich keine gesteigerte Lust auf eine Begegnung mit dem Dermstrang-Schüler hatte.

Am Ende des Flures stieß sie auf eine geschlossene Milchglasstür. Hier ging's nicht weiter. Ein unauffälliges Schild neben der Tür informierte sie darüber, dass sie sich vor der Janus-Ticke ist Station befand. Mehr Informationen gab es nicht – doch allein die Tür und die Kalen Wenderings umstrahlten eine Tristesse aus, die Jean eine Gänsehaut bescherte noch bevor sie die ersten Schreie vernahm, die jemand oder etwas Jensatz der Türe ausstieß.

Rasch machte sie wieder kehrt! Immer mal wieder kreuzten Schwestern, Pfleger und Heiler ihren Weg…. Doch sie konnte ja nicht einfach nach Rita fragen … Oder doch? Wenn sie sich einmal verdächtig gemacht hatte, hätte sie keine Chance auf einen zweiten Versuch mehr. Das Stationszimmer auf dem Flur vor der Janus-Ticke-Station war zumindest der Teil, den man vom Flur her einsehen konnte unbesetzt – was aber nicht bedeutete, dass das Hinterzimmer es ebenfalls war.

Jean reckte den Hals um vielleicht auf dem Schreibtisch vor ihr ein Pergament zu erspähen, dass ihr verriet welcher Patient sich auf welchem Zimmer befand. doch sie konnte nichts dergleichen finden. wäre auch zu einfach gewesen. Um sich die Zeit zu vertreiben und nicht aufzufallen, suchte sie die Toilette auf.

Als sie im Vorraum vor dem Spiegel stand, fragte sie sich unwillkürlich ob sie alt genug aussah um als Praktikantin beim Tagespropheten durchzugehen. Ging sie eventuell für siebzehn durch? Sie konnte es zumindest versuchen – also fasste sie einen groben Plan! Sie würde zum Stationszimmer zurückgehen und sich als Mitarbeiterinnen von Rita vorstellen ohne ihren Namen zu nennen.

Des Weiteren würde sie behaupten, ihre Zimmern nummer bereits gekannt und vergessen bzw. von Kollegen eine falsche Nummer erhalten zu haben. Sie musste ihrem Spiegelbild ein paar Mal Mut zusprechen bevor sie sich wieder auf den Flur hinaus traute – doch was blieb ihr anderes übrig wenn sie ihre Informationen haben wollte?

Letztendlich kam der Zufall Jean zur Hilfe. Auf dem Weg zum Stationszimmer bemerkte sie eine junge Lern- oder Hilfsschwester die auf sie ein wenig verloren wirkte. Das Mädchen, das keinen limonengrünen Kittel sondern lediglich ein Leibchen in derselben Farbe über einem weißen Oberteil und einer gleichfarbigen Leinenhose trug.

Ging von Zimmer zu Zimmer und sammelte Teller und Besteck ein Geschirr dass vom Mittagessen übrig geblieben war. Als Jean beherzt auf sie Zutrat sich als volontären Ausgabe und nach Rita fragte stürzte das junge Ding. Miss Kimkorn? Fragte sie leicht irritiert. Ich dachte die dürfe gar kein Besuch empfangen.

Das ist doch richtig so, Barf Jean hasst dich ein und ich will auch gar keinen Krankenbesuch machen. Es ist nur so dass meine Kollegin einige Dinge bei sich hatte als sie gefunden wurde die unsere Redaktion bringend benötigt einen Notizbuch zum Beispiel. man hat mich geschickt es abzuholen. Wenn das so ist dann sprechen Sie am besten mit meiner Vorgesetzten.

Das Mädchen rieb sich die Hände eine Geste die Jean als Anzeichen von Unsicherheit wertete. Ich bin nur aushilfert die keine Entschadungsbefugnis hat Und ohne dass sie sich ausweisen werden sie nicht zu der Patientin gelassen. Selbstverständlich habe ich meinen Impresserausweis mitgebracht. Jean steckte beide Hände in die Taschen ihrer Hose und ihres Umhangs, und tat so als würde sie nach dem Auswas wühlen – wie seltsam!

Ich hatte ihn doch vorhin noch…. Ach, Mist jetzt weiß ich, ich hab mich vollen umgezogen... Und da ist er wohl in dem anderen Umhang geblieben. Eine unangenehme Stille entstand zwischen den beiden jungen Hexen. Dann kann ich leider nichts für Sie tun, piepste. die Lernschwester bedauert. Den Nachweis brauchen wir auf jeden Fall, aber Sie haben es ja nicht weit.".

Wie Sie bestimmt wissen, können sie aus der Eingangshalle durch den Kamin ganz links direkt über das Flohnerzwerk in das Redaktionsgebäude Tagespropheten gelangen. Sie müssen nicht mehr durch das Schaufenste – also den Haupteingang steigen! Es kostet sie höchstens zehn Minuten wenn sie ihren Ausweis direkt finden.

Äh ja… Jean Schnalster entpäuscht mit der Zunge. Natürlich haben sie damit recht. Die Gedanken rasten durch ihren Kopf wie wildgewordene Wichtel. Das hatte keinen Sinn — sie würde niemals Zurita vorgelassen werden. Sie musste einen Plan aushäcken, um zu der Reporterin vorzubringen. Einen Plan, der ihr einiges abverlangen würde.".

Die junge Hexel-Eche Dujín scheut zu und schickte sich dann an mit ihrer Arbeit fortzufahren. In dem Moment da sie der jüngeren den Rücken zuwandte, zog diese ihren Zauberstab unter ihrem Umhang hervor und richtete ihn entschlossen auf den Hinterkopf der Hilfsschwester. Sie hatte so etwas schon einmal getan – damals bei Avery!

– um ihn dazu zu bringen, McGonagall etwas Falsches zu sagen und nicht das was tatsächlich passiert war…. Es hatte geklappt. Letzten Endes hatte sie mithilfe ihres Holunderstabes den gesamten Kurs unter ihre Kontrolle gebracht. Wenig später hatte sie es noch einmal versucht, bei der peinlichen Geschichte mit der unterschlagenen Brille – doch da war es ihr eigentlicherweise nicht gelungen die beiden Mädchen, die Sie lauthaltsbeschuldigten, ihrem Willens unterwerfen.

Ihre Erinnerung streifte beide Situationen nur für einen flüchtigen Moment. Hatte Garrick Ollivander nicht genau solche Umstände gemeint als RG nahegelegt hatte ihren Zauberstab mehr zu fordern? Imperio hauchte sie entschlossen. Jean wusste, dass es bei diesem Fluch nicht auf eine besondere Zauberstabbewegung ankam.

Vielmehr ging es hier um mentale Stränge und den unabdingbaren Willen jemandem zu beherrschen. Wollte Sie wirklich herausfinden was mit Rita geschehen war? Ja! Dann führte kein Weg daran vorbei diesen Mädel ihren Willen auch zu bringen. Für mich zur Ritas Zimmer dachte sie hochkonzentriert ich habe das Recht mich dort aufzuhalten und das wirst du nicht infrage stellen.

Du wirst dafür sorgen, dass uns niemand stirbt und du wirst auch niemandem davon erzählen das ich hier war. Folgen sie mir", sagte die junge Hexe ohne sich noch einmal umzudrehen. Es war als hätte Jean laut gesprochen. Die Stimme der Schwester war vollkommen emotionslos Und obwohl Jean ihre Augen nicht sehen konnte wusste sie Dass diese vernebelt sein würden wie ein herbstlicher Tag in Dartmoor.

Jean versuchte ihren Zauberstab unter ihrem Umhang zu verbergen und hoffte inständig, dass nicht gerade jemand vom Heilpersonal ihren Weg reizen würde. Das Glück schien ihr jedoch heultzusein. Ein paar Patienten in morgen menteln kamen an ihnen vorbei doch die waren anscheinend genug mit sich selbst und ihrem Schicksal beschäftigt um zu merken das hier gerade jemand kontrolliert wurde.

Die junge Schwester ging als hätte sie einen Besenstil verschluckt ungefähr zwanzig Meter den Gang hinunter wobei sie den Servierwagen vor sich herschob auf dem das Geschirr klapperte. Dann klopfte sie an die nächste Tür hinter der Besuchertolette und wartete nur eine Sekunde, bevor sie eintrat mit Jean im Schlepptau natürlich.

Miss Kimkorn leiertet das Mädchen auf eine monotone Art – als wäre ihm alles völlig egal was hier auf der Station vor sich ging! Da ist Besuch für Sie…. dann zog sie sich zurück wie Jean es ihr Befohlen hatte, hoffentlich um ihre Arbeit weiter nachzugehen und nicht um sich wie ein Zombie vom Dach des Gebäudes zu stürzen oder noch schlimmer um zu pätzen...

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