junge Psyche - Aufwachsen verstehen.· Folge 21
Gruselgeschichten und Angst vor Monstern - Was Kindern und Jugendlichen wirklich hilft
Freitag, 30. Oktober 2026 · 42 min
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Shownotes
Gruseln oder Angst? - Angstlust, FSK und wann es kippt
Das Licht ist aus, im Flur knackt es, und der Wäscheberg wirkt plötzlich wie ein Wesen mit schlechten Absichten. Manche Kinder lieben genau das. Andere liegen nach einem Gruselfilm nächtelang wach.
Gruseln ist nicht dasselbe wie Angst haben. Der Körper fährt hoch, aber das Gehirn weiß: Hier droht nichts. Angstlust, eine Art emotionales Trockentraining. Es kippt da, wo die Angst nachwirkt.
Darum geht es:
- Warum Horror Spaß macht: Adrenalin beim Schreck, Dopamin bei der Erleichterung, und das Gefühl, die Kontrolle zu haben
- Bloody Mary, Gläserrücken, Momo, Slenderman: Rituale und Hoaxes leben von der Erwartung
- Warum sich Kinder unterschiedlich stark gruseln: Amygdala, Temperament, eigene Erfahrungen
Was nachts hilft: Licht, angelehnte Tür, Zimmer gemeinsam kontrollieren, Monster-Weg-Spray, ein Amulett mit Schutzzauber und kein Verhör nach einem Grusel- Film: erst trösten, dann gemeinsam der Realitätscheck
Jugendliche: Selbstwirksamkeit stärken, gemeinsam recherchieren und widerlegen
- FSK mit Augenmaß, die Kino-Regel mit Begleitung, und warum Kinder Squid Game kennen, ohne es gesehen zu haben
- Halloween: Das Kind entscheidet, ob es mitmacht
Ein Satz für die Nacht: „Du hast gerade Angst. Das ist für dich gerade sehr gruselig. Aber ich bin da, wir schauen, was du brauchst.“
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Es gibt diesen besonderen Halloween Moment. Man weiß, dass gleich etwas Gruseliges passiert und hofft gleichzeitig das es nicht zu schlimm wird! Und dann gibt es den anderen Moment... Das Licht ist aus im Flur knacktes und plötzlich wirkt der Wäschekopf wie ein Wesen mit sehr schlechten Absichten. Heute sprechen wir darüber, warum wir uns freiwillig gruseln.
Wann Angst über den Spaß hinausgeht und was Eltern tun können wenn Kinder etwas gesehen oder gelesen haben das ihnen nach geht. Herzlich willkommen zu der neuen Folge von Junge Psyche aufwachsen verstehen dem Podcast aus der Welt der Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie mit Sambra Fazlid und Mila Uldiawi.
Liebe Leute hallo Guten Tag von uns beiden. Wir hoffen, es geht euch gut! Und wir hoffen ihr habt richtig Bock auf Halloween und Grusel. Spooky Denn heute haben wir uns überlegt dass diese Zeit im Jahr sich richtig gut anbietet um über dieses Thema zu sprechen. Ja, viele Kinder jetzt ja auch mit der dunklen Jahreszeit vielleicht verbinden.
Gerade mit der Halloween-Zeit verbinden Jugendliche natürlich auch. Es geht um Grusel, um Ängste, um Spuk, um creepypastas, um all diese Dinge die da mit rein gehören. Ja, und die ganze Deko kommt uns jetzt gerade so ein bisschen entgegen. Es sind Kürbisse hier und da zu sehen. Ich würde auch sagen das ist auf jeden Fall mehr geworden also dieses amerikanisch angehauchte Halloween mit ganz viel ja dekoration entsprechend ist mehr geworden wobei gegruselt hat man sich schon immer!
Also auch wir als Kinder haben uns schon gegruselt. Und auch gerne geguselt teilweise. Als wir diese Folge vorbereitet haben Und so in uns gegangen sind und sonst gefragt haben, wie war das eigentlich für uns als Kinder? Also ich weiß noch genau den Moment der mich am meisten und auch als erstes richtig krass gegruselt hat.
Und zwar habe ich ... Ich weiß gar nicht ob wir das durften oder nicht. wahrscheinlich durften wir uns nicht. Wahrscheinlich nein! Wir waren so elf zwölf würde ich sagen, vielleicht zehn Roundabout Und wir haben Friedhof der Kuscheltiere geguckt. Und diese Schwester, diese Zelda ... Boah ja! Mit der spinalen Meningitis.
das Wort damals hat sich so eingebrannt bei mir. Das kannst du seitdem? Ja und ich habe mir das noch mal wieder angeguckt auch später. Tatsächlich ist es natürlich aus heutiger Perspektive alles gar nicht mehr so wild. aber damals war das fand ich schon echt heftig gruselig. Ja in dem Alter ist das natürlich nochmal eine ganz andere Geschichte.
Ich bin auch da sind viele Kinder. Jugendliche erzählen uns hier und da. Gruselgeschichten, die sie so bewegen oder Dinge, die Sie gesehen haben. Filme, die sich viel zu früh gesehen haben wie wir beide. Also ich will doch sagen jeder der Geschwister hat kommt kaum drum herum mit Dingen konfrontiert zu werden ohne es selbst initiiert zu erhaben.
So geht's mir auch. also Ich habe viel zu viel gesehen glaube ich. Und ja Friedhof der Kuscheltiere gehört auch dazu und ich weiß ganz genau von du sprichst Ja. Aber auch das haben wir ja gerade gesagt, es ist eine andere Art von Horror. Das was wir damals gesehen haben natürlich war zu früh und es war heftig usw., aber es waren eine andere art von Horror.
also es war alles klar irgendwie das sind Filme und es gab immer jemanden der einem sagen konnte Ja hey da sind Schauspieler und so und so. Heutzutage kriegen die Kinder ganz andere Sachen mit, die man wirklich nicht sehen möchte. ich will jetzt gar keine Details nennen, weil es einfach äußerst unangenehm und auch traumatisierend teilweise sein kann was man so zu sehen bekommt.
Wir wollen uns heute tatsächlich an klassischen Grusel halten nicht über Dinge sprechen die jetzt man an ganz fürchterlichen WhatsApp-Videos weitergeleitet bekommt von irgendwem sondern es geht heute um diese klassischen Grußelspugängste Genau. Wir haben ja dieses Thema von Konfrontation mit ganz, ganz schlimmen Inhalten die man selber gar nicht so gesucht hat oder sehen möchte.
Haben wir hier und da schon angesprochen unter anderem auch in unserer Social Media Folge wo es darum geht warum da eine Gefährdung oder eine Gefahr davon ausgeht könnt ihr gerne auch mal rein hören weil das ist ein wichtiger Punkt. Aber wir wollen es heute so ein bisschen, eine Anlehnung an Halloween auch uns eher damit beschäftigen was die Leute so anzieht daran sich zu gruseln.
Also so'n bisschen versuchen entspannter damit umzugehen und natürlich vor allem auch darauf blicken... Was hat das mit uns damals gemacht? Wir haben da gegenreguliert oder haben wir das gesucht direkt? also was ist das für ne Faszination die damit einhergeht? Und wie geht man so als Bezugsperson damit um, wenn Kinder sich gruseln und kriegt man das mit?
Woran erkennt man das und was macht man dann? Das ist unsere heutige Idee. Eine Sache die es beispielsweise relativ häufig gibt sind bestimmte Grusel- und Spukrituale, die so weitergereicht werden. Vor einiger Zeit war zum Beispiel dieses Bloody Mary Ritual total hip ... da geht es darum, dass man sich idealerweise nachts alleine in einem dunklen Raum aufhält.
Badezimmer ist irgendwie der Ort der Wahl häufig, sich vor den Spiegel stellt und wenn wir uns ganz richtig machen müssen wir eine brennende Kerze hinstellen. Und dann muss Also, nach manchen Quellen dreimal. Manchmal ist es dreizehnmal ... Ich glaub, es gibt auch irgendwie neun und neunzig mal keine Ahnung.
Langsam und bei geöffneten Augen in den Spiegel Bloody Mary sagen! Und dann passieren schreckliche Dinge. Dann wartet man einfach ab? Genau, man wartet ab. Oh mein Gott. Und ich glaube, es lebt wahrscheinlich von genau diesem Moment, wo man dann so denkt, oh mein Gott jetzt was passiert da?! Und ja, unser Gehirn sucht wahrscheinlich dann in Konstruktion dessen was wir da so als Erwartungshaltung haben.
Das nämlich irgendwo ein Schatten oder irgendetwas zu sehen ist im Spiegel und man kann sich das auch glaube ich vorstellen dass dann wahrscheinlich auch oft genug dann wenn man das nicht alleine macht mit Sicherheit jemand dabei ist der sagt guck mal guckt mal da is was Ich sehe was Oder dass man meint selber etwas zu sehen.
Ja Gruselgeschichten oder so rituale Leben ganz stark von dieser Erwartungshaltung. Mir fällt auch gerade ein, ich meine ich komme vom Balkan. Das heißt oh mein Gott! Ich kann zurückblicken auf eine lange Geschichte von Gruselmomenten im Alltag in real life also ohne Filme oder irgendwelche Videos sondern so ganz klassisch.
Ich glaube in Deutschland gibt es das auch ähnlich mit Pendeln und und Gläserrücken heißt das glaube ich hier. Ja, oh ein guter Bord! Genau so was. GläSerrücken haben wir auch gemacht früher. Also solche Dinge kenne ich zu Hauf und ich weiß dass sich als Kind immer viel zu jung einfach in mich dran gehangen habe an die anderen die älter waren dass diese Geschichten natürlich nicht mittags um zwölf erzählt wurden, sondern schön nachts wenn es dunkel ist und wenn eigentlich Schlafenszeit war.
Wurde hier und da so eine Anekdote erzählt weil es gab immer eine Frau die jemand gekannt hatte, die Folgendes gemacht hat und dann ist ihr das und das erschienen. Also so ungefähr! Und dann hat man sich ja klassische Creepypastas. Genau, da hat man sie richtig reingesteigert Und dann gab's halt tolle Geschichtenerzähler auch, die das auch gerne genutzt haben mitzukriegen.
Wie alle sich zur Tode gegruselt haben! Ich hab' auch sehr, sehr gerne frühe Gruselgeschichte erzählt. Kann ich mir vorstellen? Immer wenn wir zum Beispiel als Kinder mit mehreren irgendwo übernachtet haben oder z.B. im Reitstall durften wir manchmal... Strollerge übernachten oder Leiterlison. Da waren dann immer Gruselgeschichten Zeit und ich habe sehr gerne Gruselschichten erzählt, die auch echt gut geklappt haben damals also.
Also ich kann es mir wirklich glaubhaft und bildlich vorstellen. Ich glaube das sofort du bist nämlich eine tolle Geschichte erzählerne. Oh danke! Nee, kann ich mir wirklich gut vorstellen weil ich kann mich auch so gute erinnern dass auch damals immer wirklich die Menschen hervorgestochen haben die dann so richtig Spaß dran hatten das so auszuschmitten Und das hilft natürlich.
Naja, ich hab ja dörflich gewohnt und da ist nachts alles leise und dann knatscht es hier und da mal einfach schon durch die Natur, die drumherum war. Dann hat man sich alles Mögliche dazu eingebildet. Ich habe gerade eben gesagt dass unser Gehirn sich so Mühe gibt ein Bild entstehen zu lassen zu der Geschichte, die man da hört.
Und ja, Mainz hat das in meinem Fantasie-Gebilde hier oben auch gemacht. Da habe ich mir wirklich Dinge vorgestellt. und wenn ich jetzt darüber nachdenke wie sehr hab' ich wirklich Angst gehabt? Dann ist es erstaunlich dass ich denke... Ich hatte relativ wenig Angst gehabt aber geguselt habe ich mich auf jeden Fall!
Ich fand es immer irgendwie spannend. Es ist voll der Unterschied, dass sich Gruseln und Angst haben. Richtig! Und das geht auch heute genau darum, dass wir so ein bisschen gucken. wo ist der Unterschied? Weil es hat ja eine Faszination sonst würde zum Beispiel in Halloween nicht so groß sein. Sonst würden bestimmte Karnevalsmomente oder also Grusellabyrinthe oder so bestimmte Du warst ja letztens auch unterwegs und hast erzählt... Ja ich habe auch lange einen Grusellabyrinth gearbeitet als Erschränkerin tatsächlich.
Genau. Das heißt es gibt etwas Anziehendes. Was könnte das sein? Die Faszination für Grusel und Horror basiert psychologisch vor allem auf der sogenannten Angstlust. Das ist ein Zustand, bei dem wir Angst empfinden uns aber gleichzeitig in einer sicheren Umgebung befinden. Unser Gehirn kann diesen kontrollierten Nervenkitzel dann eben auch genießen wenn die Bedingungen entsprechend sind.
Wichtig ist natürlich ein Sicherheitsrahmen. Wenn wir einen Horrorfilm schauen oder in ein Spukhaus gehen, dann schlägt unser Herz schneller und wir haben viel Adrenalin im Blut und haben auch tatsächlich Angst als Gefühl. aber unsere Frontalhirnrinde da wo alles mit dem logischen Denken und so stattfindet die kann gut einschätzen dass jetzt keine echte Lebensgefahr droht sondern sie bewertet die Situation eigentlich als sicher.
Und daher ist das dann eine Angst, die wir eben auch genießen können. und während dieses Erschreckenschüttel der Körperadrenalin aus und wenn dann aber der Schockmoment überstanden ist, dann folgt so ne Erleichterung wo dann eben Dopamin-und Endorphine ausgeschüttet werden. Das sind so diese echten Glücksgefühle.
oder wenn man so denkt, oh ich bin voll einen Drüber! Ich kicher jetzt ganz blöd oder so. Diese Situation, die man da eben auch hat Und daher ist Gruseln auch so eine Art emotionales Trockentraining. Das könnte man tatsächlich auch so sehen, weil wir eben in einem geschützten Rahmen so eine Ausnahmesituation erleben und unser Körper reagierte halt auch drauf.
Also ist das eine Art Trockentreining? Das heißt, man spürt alle klassischen Angstsymptome. Also die körperlichen vor allem Symptome, die ja zuerst spürbar sind bei Angst, sprich wie du gerade genannt hast. Also das ganze System fährt so auf einmal hoch mit Herzrasen, Blutdruckpuls, Schwitzen... Also alles ist auf Alarm und Überleben!
Wenn ihr gut aufgepasst habt bei unserer Panik-Störungsfolge oder generell Angstfolgen, da beschreiben wir das ja mehrfach. Also dieses System was da so abläuft ist immer dasselbe – immer das gleiche auch beim Gruseln mit dem Unterschied wie du gerade gesagt hast, dass es in einer sicheren Situation stattfindet und unser Gehirn natürlich auch das wahrnehmt und entsprechend entlastet doch ist.
Training, weil es fährt hoch. Gleichzeitig gibt's aber auch diesen den sogenannten Parasympathikos der dagegen so steuert mit Entspannung. also alles ist gut du bist safe, guckst nach links und rechts hast vielleicht deine lieben Menschen um dich herum du bist vielleicht zu Hause oder an einem sicheren Ort egal wo wo du dich aber wohl fühlst.
Vielleicht hast Du die Bettdecke unter den Füßen sind unter der Bett, weil wir ja alle wissen das Monster unter dem Bett auf jeden Fall vor Bettdecken halten und keine Füße fressen. dir unter Bettdecking stecken Bettdeckeböse, nein. Also für uns Schutz! Ja genau also ein wirklich spannender Ablauf. wenn man bedenkt dass Angst oft super unangenehm erstmal ist und man sich das wirklich auch fragen kann so warum zum Teufel setzt man sich dem?
Also warum macht man das? Und das erklärt es ziemlich gut, weil man weiß dass einem nichts passieren kann. Weil man diese Sicherheit eben als Gefühl hat. und wir dürfen wirklich auch nicht vergessen dass dieser Angstmechanismen potentiell etwas lebensrettendes sind. nur dann wenn ich Angst habe haue ich ab aus dem dunklen Park nachts oder wie auch immer.
Das ist also tatsächlich ja ein biologisch sehr sehr gut begründeter Mechanismus. Und warum Training? Training natürlich auch deswegen, weil wenn dieses Alarmsystem da so hoch geht und wir die Erfahrung machen. Es ist aber nochmal gut gegangen. also ich habe das überlebt es ist gut zu sehen alles funktioniert so wie es funktionieren soll.
mein Herz kann gut schlagen meine Atmung funktioniert super und wird dann schneller entsprechend. Das heißt ich stelle fest super alle Körperreaktionen sind da Aber gleichzeitig mache ich die Erfahrung, es ist gut gegangen. Ich habe das überlebt und geschafft. Das heißt, ich lerne vielleicht auch dadurch mir zu vertrauen und das Angst erleben nicht überzubewerten und dadurch dann zu verstärken in anderen Momenten oder Situationen.
Warum geraten denn Menschen überhaupt in diese Verlegenheit hinein so etwas empfinden zu wollen? damit zusammen, dass Menschen von sich aus ja sehr neugierig sind und total Lust haben auf unbekanntes, auf mysteriöses, auf beunruhigende Phänomene eben im sicheren Rahmen. Aber tatsächlich sind das Dinge die Menschen von je her fasziniert haben – also nicht umsonst hat Horror als Genre so eine riesige Reichweite und so viele Leute, die da total drauf abfahren.
Genau, und du hast es eben auch nicht sehr gut neurochemisch erklärt. Endorphinausschüttung, Adrenalinaussschüttungen... Das ist ja so ein kleiner Rausch den man auch erlebt also Dopamin-Ausschütte. Also das hat etwas belohnend Schönes was als Rückkopplung da ist. Man spürt es als etwas Angenehmes dann.
Es ist Aufregung die man dann positiv verortet. Und ich glaube auch dass so ein Haupt Begriff da wichtig ist, und zwar das Erleben der Kontrolle. Also beim Gruseln ist es deutlicher dass ich die Kontrolle über die Situation haben kann indem ich zum Beispiel den Film einfach ausmache oder indem ich mich wegdrehe.
Also wie oft ich Filme geguckt habe und dann gab's so einzelne Momente, wo ich so dachte okay da guck' ich jetzt nicht hin. Oder mach' ich mir die Orte zu! Das heißt Ich kann für mich sorgen... ...ich setze mich gerade kurz demnicht aus um es vielleicht auch weiter wieder anzuschauen. Also auf jeden Fall ein viel größeres Kontroll erleben als bei Angstsituationen in einer Realität da draußen wo ich das nicht überschaubar habe, dass sich einfach einen Medium ausmachen kann oder Ja, da wegbewegen kann.
So Grusel-Geschichten oder Gruselsachen, die so wie damals der gute alte Kettenbrief weitergeleitet werden. Da gab es zum Beispiel Momo als Phänomenen in den letzten Jahren. Oh ja daran erinnere ich mich noch sehr gut weil wir da zu dieser Zeit richtig werden. Super viele Kinder zu der Zeit die das zum Thema gemacht haben.
Ja das ist wahr genau! Da ging es um eine Skulptur. also eigentlich ginge es um ein Bild dass per WhatsApp weiter geschickt wurde Und Momo war eigentlich eine Skulptur vom Künstler Kaizuki Aisho. Das echte Kunstwerk wurde auf einer Kunstausstellung in Tokio ausgestellt und heißt eigentlich Motherbird, also Vogelmutter ist ein japanisches Fabelwesen, ein Ubume-Geist und da besteht aus einem hageren Frauenkopf mit so großen tief liegenden Augen und einem Vogelkörper.
Und diese Internet-Type, der so im Jahr two-tausend achtzehn und zweitausend neunzehn bestand. Da wurde das Bild dieser Figur total aus dem Kontext gerissen und verselbstständigte sich eben als viraler Kettenbrief und als Supergruselfenomen unter dem Namen Momo Challenge. Ja, das gruselige war ja auch dass die Kinder wiekieren hier im Handy daran und dann plötzlich ploppte es auf!
Also ohne Vorwarnung hatten sie auf einmal Ein Bild einer Gestalt, wie du sie gerade beschrieben hast auf ihrem Bildschirm. Und das war natürlich der Moment auch, der dazu geführt hat dass die sich so erschrocken haben. Dieses Phänomen war allerdings ein großer Hoax. also da ist überhaupt nichts passiert ganz klar und dennoch war es einfach eine echt gruselige Geschichte damals für die Kids.
Ja ich glaube auch, dass sich das dann zu der Zeit wie das ja so ist manchmal Dann noch mal verstärkt, wenn die Reaktion der Kinder dann die Runde macht. Es wurde darüber gesprochen und da kamen Kinder dann gesagt, mein Gott ich habe ihn gesehen und das ist so schrecklich! Und wie das auch kindlich manchmal passiert ist dass das dann auch ausgeschmückt wird, manchmal so wie stille Posts wo jeder noch so seins dazu packt... gab es dann auch die Kinder, die sich dann Spaß draus gemacht haben das dann noch weiter zu denken und weiterzuentwickeln.
Und dann zu erzählen was sie noch alles gesehen haben, was aber nicht der Fall war. Dennoch gab es aber auch andere Kinder wiederum denen das unfassbar Angst gemacht hat also diejenigen die es auch gesehen haben aber auch Kinder die es noch nie gesehen haben. die hatten dann Angst davor dass es so sein könnte eine sogenannte Erwartungsangst.
Das ist ein sehr spannender Punkt zu gucken. Warum gruseln sich die Einmenschen so, dass es okay ist und andere wiederum viel stärker? Und sodass sie sagen auf keinen Fall gucke ich mir zum Beispiel diesen Film an. Auf keinen Fall lese ich mir diese Geschichte durch. Also warum gruselten sich Menschen in einem unterschiedlichen Ausmaß?
Und da gibt es auch eine Erklärung für und zwar ist sie neurobiologisch verankert. oft also es gibt unterschiedliche Empfindlichkeiten nenne ich das jetzt und zwar Empfindlichkeit nicht im wertenden Sinne, also es geht nicht darum wie empfindlich ist jemand. gesagt wird, und zwar abwertend gemeint. Sondern es geht wirklich darum, dass man unterschiedlich empfindlich auch was eine Amygdala betrifft sein kann.
also wir haben eben von diesem Angstsystem gesprochen und da ganz wichtig ist die amygdalar der sogenannte Mandelkern Der befindet sich im limbischen System. Also das kann man jetzt noch ganz viel aus differenzieren aber das lassen wir mal hier wichtig. Die amygdalas ist der Part der eben auf angst erleben reagiert.
also die feuert sozusagen ganz stark und eben unterschiedlich stark bei unterschiedlichen Menschen. Und damit wird man tatsächlich geboren, also das sind Veranlagungen mit denen man zur Welt kommt wie stark man eben dieses Angst erleben empfindet. Genau und so ein harmloser Reiz wird von dem einen dann interpretiert als, das war aber schrecklich!
Und andere Menschen erleben das wirklich aus einem bleibenden Eindruck und haben damit viel länger zu kämpfen. Genau dieser bleibende Eindruck ist auch so ein Ding. Ich weiß noch zum Beispiel es noch gar nicht so lange her, da gab's den Slenderman? Ja Dieses lange Wesen, genau. Das ist so durch den Wald spaziert.
Wo man immer einen Schatten eher gesehen hat? Ja und ich muss dir auch ganz ehrlich sagen also auch als erwachsene Person mein Hühnerstall ist am Ende meines Grundstücks und grenzt an einem Wald. Und ich kann dir sagen immer wenn ich zurückgehe mit dem Wald im Rücken und es ist schon dunkel Dann hab ich auch so minimale Momente noch, wo so Slenderman oder die Figur aus The Grudge oben ... Genau.
Es kann immer noch einen Moment geben, wo man merkt. Die Gestalten von From sind es jetzt gerade im Moment? Das ist schon dann vielleicht anderthalb Schrittchen schneller wieder bis ich in der Nähe des Hauses bin. Beeilt man sich auf einmal warum auch immer! Oder fängt mit irgendwelchen Sprüchen oder Gebeten oder Dingen an, die man irgendwo abgespeichert hat um sich da ein bisschen rund ... zu regulieren.
Wichtig ist natürlich in solchen Momenten mit den Kindern diese Ängste zu besprechen, zu sagen hey das hat sich jemand ausgedacht vielleicht auch das Original im Fall von Momo dann eben zu zeigen zu sagen wie es aussieht. diese Figur existiert übrigens nicht mehr und die hat der Künstler glaube ich zerstört wenn ich das recht erinnere auch im Zuge dieser dieser Geschichte.
Was war viel negative? Genau. Dass man dann wirklich auch guckt, gerade wenn es um so hoax geht, wo es so ... Auch diese Blue Whale Challenge, wo's darum geht dass Leute Aufgaben gestellt bekommen und am Ende dann Suizid steht und also was das man wirklich guckt. okay Faktencheck ist das so? gibt es das wirklich?
tun das leute? und ich meine in aller Regel wird die Antwort nein sein. Ich muss einen ganz kleinen Exkurs machen. Ich weiß wir wollten eigentlich nur über harmlosen Grusel sprechen aber wirklich sehr interessant ist, vielleicht hört ihr euch mal die Folge White Tiger an von Mord of Ex. Beschäftigt euch damit mal so ein kleines bisschen?
Das finde ich auch etwas was man gut im Blick haben kann wenn man Kinder hat. da können wir auch nochmal eine Folge zu machen. White Tiger einfach mal merken. Genau wichtig ist genau der Punkt dass man mit seinen Kindern das auf eine Art bespricht die zulässt das Kinder das erzählen können oder eben in dem Moment vielleicht noch nicht.
Aber dass man nicht fragt, warum hast du dir das angeguckt? Wo hast du das gesehen? Also dass man das nicht so wie eine Art Verhör macht weil da machen die zu. Weil ich mein kein Kind möchte offenlegen. Vielleicht hat es einen Freund gezeigt. Das möchte den Freund nicht irgendwie reinreiten in irgendeine Geschichte und hat einfach Angst vielleicht.
Und dann kann man erst mal sagen, okay erzähl mal was du da gesehen hast oder was habt ihr genau Angst gemacht? Was hast du da wahrgenommen? Dann können wir zusammen gucken ob wir das aufgedröselt bekommen oder ob ich auch erstmal trösten und da sein und dann versuchen dass ja dem Realitätscheck zu unterziehen.
Genau und idealerweise keine erschreckenden Details. irgendwie dem Kind erzählen was es vielleicht erst noch auf Gedanken bringt. dass es dann vielleicht erst richtig Angst bekommt, weil es durch uns dann vielleicht noch irgendwelche Neuigkeiten erfährt, die vorher gar nicht so bewusst waren. Ja wir haben ja gerade gehört.
also neben den übrigens Neurochemie oder Neubiologie spielen natürlich auch Persönlichkeitsfaktoren eine Rolle. Kinder sind unterschiedlich auch nicht nur neurochemisch sondern das zeigt sich ja auch in Persönlichkeit. Merkmalen heißt auch in Temperamenten. Es gibt Menschen die sind ein bisschen ängstlich scheuer einfach von ihrem Temperament Also vorsichtiger Auch da ganz wichtig wie beschreiben neutral.
Also es geht nicht darum, was ist besser? Was ist schlechter? Weil Menschen die vernünftig mit Bedacht in Dinge reingehen sind manchmal auch in der Situation besser unterwegs als andere, die da so explorativ drauf gängeregisch sind. das heißt Es geht nicht darum, was is besser oder was ist schlechter.
Es geht einfach darum zu registrieren Was habe ich dafür einen Menschen vor mir? Wie tickt da so mein Kind, jeder kennt ja sein Kind gut. oder die Reaktion des eigenes Kind. Das kriegt man ja schon finde ich früh mit. also ich kann mich gut erinnern dass sich das schon an Zeichentrickfilmen, Animationsfilmen wenn so Stimmungen wechselten oder wenn da eine Figur dabei war diese ein bisschen düsterer oder anders war.
Man kriegt die Reakktion seiner Kinder relativ gut mit und kriegt auch mit wie die Reaction darauf ist von welchem kind Und neben den Persönlichkeitsmerkmalen oder eben dieser Neurobiologie gibt es auch Erfahrungswelten. Also Kinder erfahren natürlich auch ihre Umgebung und erschrecken sich auch im Alltag durch verschiedenste Dinge, dann passiert das nach klassischer Konditionierung in dem diese Reize dann verknüpft werden.
Auch mal dass sie Dinge anträgern also die bestimmte Dinge Gerüche Bilder Stimmungen Noch mal erinnern können eine Schrecksituation, die man vielleicht gar nicht mehr so bewusst erinnert. Ganz oft kann man eine Situation, die ursprünglich vielleicht da war, gar nicht erinneren und das ist auch nicht wichtig.
Wichtig ist zu beobachten... Wenn mein Kind äußert, ich habe Angst und ich brauche Sicherheit. Und ich muss mich wieder so sicher fühlen dass ich Kontrolle über die Situation habe und brauche da Unterstützung dann hat das einfach Vorrang vor jeder Erklärung. oder warum hast du was? Hast du geguckt wie?
Weil manchmal kann man es gar nicht herausfinden. also es kann auch wirklich ein komplexes Geschehen aus unterschiedlichen Dingen sein und dann sieht man so ein Bild hat irgendwas vielleicht verknüpft, man weiß es nicht und dann hilft das nicht. auch wenn Geschwister übrigens dann reinkommen und sagen mein Gott das macht ihr Angst.
Ich finde das total lächerlich. Dann dazwischen gehen und sagen hör mal dass ist ja für dich okay aber wenn dein Bruderschwester Angst hat dann ist das einfach erst erstmal so anzunehmen und du kannst trösten oder halt eben zur Seite gehen. Und wenn solche Sachen dazu führen, dass es noch mal einen Rückschritt gibt eine kleine Regression zurück ins Bett der Eltern zum Beispiel.
Dann ist das okay meine Güte! kann man dann sehen, dass man langfristig oder mittelfristig wieder darauf hinarbeitet. Dass das Kind es auch wieder schafft alleine zu schlafen. aber ganz generell kann es einfach immer mal vorkommen. Dass man Gesellschaft eben braucht zumindest beim Einschlafen oder vielleicht mitten in der Nacht wenn man aufwacht und Angst hat.
Oder so können wir eine Folge zur Nachtschreck und so machen denke ich gerade. Aber das kommt noch. Ja genau. Es gibt ja Entwicklungstypische oder Entwicklungsentsprechende Altersentsprechenden Ängste die ganz in die gesunde Entwicklung ich sage jetzt meine Einführungsstärke normal sind und reingehören.
Darüber hinaus geht es um diese Unterscheidung. Wir haben angefangen mit Gruseln und haben von Mila gelernt, dass das ein Angstspiel oder lustvolles Erleben auch von Gruselen geben kann. Es kippt da, wo man feststellt, das hat eine nachhaltige Wirkung, die negativ ist. Da gibt es Möglichkeiten zu helfen, zu unterstützen, zu regulieren ... Ko zu regulieren und Sicherheit zu vermitteln, weil wir gehen davon aus in der Regel sind das auch vorübergehende Ängste dann.
Wenn man da gut aufgefangen wird, dann vermittelt es auch wieder ein Sicherheitsgefühl und dann löst sich sowas in der Regel auch auf Nachtswerten, Schatten und Geräusche. Und auch Erinnerungen ja häufig bedrohlicher. also nächtliche Ängste sind bei Kindern erst mal überhaupt nicht ungewöhnlich und Fantasie und Wirklichkeit können noch sehr sehr eng zusammenliegen und da kann tatsächlich ein bisschen Licht schon helfen oder einen Kuscheltier oder auch eine angelehnte Tür die eben nicht zu ist und dann als Elternteil damit empathisch umzugehen und zu sagen okay du hast gerade Angst das ist für dich grade Ja, sehr gruselig.
Aber ich bin da und wir schauen was du brauchst. Wir können in der Viertelstunde noch mal gucken kommen ob alles in Ordnung ist. Man kann auch zum Beispiel gemeinsam das Zimmer kontrollieren. Da ist überhaupt nichts verkehrtes dran dass man sagt okay wir gucken gemeinsam unter das Bett, wir gucken in den Schrank, wir kucken in die Ecke, wir schauen ob das Fenster richtig zu ist Und dann eben auch sagen ok es ist jetzt tatsächlich alles zu und es kann sich niemand hier materialisieren vielleicht nicht sagen Materialisieren das weg vielleicht die Gedanken Es ist nicht möglich, dass jemand in deinem Zimmer kommt.
Vielleicht kann man sich ein Monster-Spray basteln. Da gibt's tolle Dinge. Hab ich auch schon gemacht? Das Monster-Weggyspray! Also das ist fantastisch. Oder so Traumfänger oder so Dinge basteln auch, wo man sagt die Verfangen sich. dann sollte das so sein? Weil die kindliche Welt also je nach Alter des Kindes ein kleiner jünger sind.
Dann ist es natürlich dennoch wichtig dass genau sozusagen wir haben jetzt für Sicherheit gesorgt Wir haben ja alles abgeschlossen. Dennoch kann es so sein dass das Kind sagt Ja aber es ist noch was da und Kann man nicht sagen, nee kann ich sein? Hilft dann wenig. Da hilft eher das Gefühl zu bekommen Ich übernehme hier die Kontrolle und ich tue etwas dagegen.
Und so ein Monster weg G-Spray kann auf jeden Fall eine Hilfe sein. Oder eine Kanalisierung Ein Ventil suchen zum Beispiel in Lass uns das mal aufmalen Anti-Monster, was das bekämpft. Also ein Kampf irgendwie Superhelden-Heldin, die wir uns ausdenken oder eine Figur, die uns Sicherheit gibt. Wer könnte dich beschützen?
Wie könnte diese Figur aussehen? Weil dann kann dieses Kind sozusagen diese Figuren manifestieren also die abrufen. Also irgendwie etwas Handhabbares zu haben womit man dagegen vorgeht und es bekämmt. Man kann zum Beispiel auch ein schönes Amulett über das Bett hängen dem gemeinsamen Abwehrschutz-Zauber einhauchen und sich da irgendwas ausdenken, ganz ehrlich.
Wenn ihr sagt, boah, da fehlen mir die Ideen für ... Ja dafür gibt's Chatchity. Dann fragt ihr da einmal nach, lasst euch ein schönes Zauberritual machen was ihr diesem Amulett einhaucht das kann man aufm Flohmarkt kaufen, das kann selber basteln irgendwie so ne? Und dann hängt ihr es darüber und... Man kann den Pyjama belegen mit einem Schutzspruch dass man sagt wenn du den trägst Man kann wirklich da super kreativ werden.
Es hängt ein bisschen davon ab, was für ein Kind ihr habt. Also bezieht es mit ein und schaut worauf springt euer Kind mit drauf? Es ist erstaunlich wo Kinder dann mitmachen weil sie wieder das Kontroll-Erlebnis haben. Weil Sie nämlich dann auf einmal sich so super stark fühlen und die Seite eher abrufen.
Das ist total wichtig. Und auch bei Jugendlichen, wo du gerade Kontroll erleben sagst. Es kann ja auch sein dass mein Kind vielleicht dreizehn vierzehnt ist und total Angst hat weil es irgendein falschen Film gesehen hat oder so. Passiert so gut wie nie! Genau da ist es auch total wichtig das Kontrollerleben zu stärken also die Selbstwirksamkeit zu stärkern und zu sagen okay aber jetzt mal ganz im Ernst was soll passieren?
Was würdest du dann tun. und was könntest du machen wenn es irgendwas über? Dann darf man so einem Kind auch gerne erklären, dass bei all den Geisterjägern und dem, was es schon an sozusagen Found Footage usw. und sofort gab ... Es eigentlich überhaupt keinen bekannten Fall gibt, in dem es tatsächlich mal dazu gekommen ist.
Dass Geiste irgendwo gesehen wurden gefilmt worden oder irgendwas. Genau je nachdem was für einen Jugendlichen Menschen ihr da vor euch habt, wie alt und interessiert, dann recherchiert gemeinsam und widerlegt das. Und ich finde das ganz wichtig auch zu betonen dass Jugendliche oft nicht damit direkt rausdrücken, weil die auch denken das ist peinlich dass ich Angst habe von einem Film oder dass sich da Angst hatte und ja ich hab mir das ja angeguckt mit Freunden.
Und dann geben sie das auch nicht sofort zu. Das ist auch okay. also wenn ihr feststellt irgendwas bei meinem Kind irgendwie schläft er oder sie nicht so gut wird wach und ich merke weil wie gesagt man kennt so sein kind denke ich sehr gut kriegt man mit es könnte was sein kann sagen macht hier irgendwas angst.
also sprecht ruhig aus damit die Kinder auch im Jugendalter mitkriegen. es ist ok Ängste anzusprechen. Es ist okay, Ängsten zu haben selbst wenn man so groß ist in einem Strich. Ja total und... Erzähl selber, wovor ihr Angst habt. Ja eben! Also wirklich erst mal ganz klar... bloß weil man hier irgendwas gelesen hat ist das noch überhaupt kein Beweis im Internet.
Ich könnte eine Seite erstellen in der ich schreibe keine Ahnung. Ich habe irgendetwas gesehen irgendwo. Genau ne? Irgendeine Super-Gosel-Geschichte und könnte die da reinstellen Und Schwups hatte schon Weihzgehalt quasi an Anfangsstrichen. wenn die Leute das sehen also wirklich auch nochmal klarmachen, wie solche Dinge eben entstehen und es egal, wie gut so eine Seite gemacht wird.
Wir uns vielleicht einfach mal an die Wissenschaft halten können und eben sagen okay was ist denn nun wirklich Fakt? Und was gibt es nicht? Ja, Psycho-Education erklärt diesen Mechanismus auch Reuchkindern altersentsprechend. also je älter die sind umso eher kann man das natürlich auch mit dem besprechen.
Was passiert da in unserem Gehirn? weil wir cool ist dass wenn ich weiß Okay, ich hab dieses Gefühl gerade gehabt und mein Gehirn hat ein Bild dazu entstehen lassen. Oder ich habe ein Bild gesehen – das hat bei mir so eine starke Reaktion hervorgerufen – und ich weiß ... Ah! Ich bin ein sensibler Mensch und ich reagiere darauf vielleicht stärker als andere.
Also es geht nicht darum... Mein Gott, warum habe ich denn jetzt mehr Angst als meine Freundin? Wie luschi bin ich?! Es geht nicht um die Bewertung und dass ist ganz wichtig. wenn Aufklärung stattfindet dann können das auch einfach Kinder- und Jugendliche auch bei sich ein Verbesser lesen und haben eine Erklärung, die auch wiederum beruhigend ist.
Um all das so ein bisschen einzudämmen gibt es die FSK, die Altersfreigabe wie man sie so schön nennt also wo das Jugendschutzgesetz Altersstufen vorsieht ab null, ab sechs, ab zwölf, ab sechzehn, ab achtzehn. Und diese Freigabe ist natürlich genau dafür da, dass sie Beeinträchtigungen der Entwicklung berücksichtigen soll.
Wie man so schön sagt und das darf man ruhig ein bisschen flexibel sehen also wenn mein Kind zwölf ist aber noch super sensibel dann muss es vielleicht keine Filme ab zwölfs sehen. Wenn mein kind elf ist und die gehen auf eine Party und man weiß okay da wird jetzt vielleicht irgendwas ab zwelfen geguckt ja meine gute inner schätze selbst einen ob ob das vielleicht auch schon mit elf geht oder nicht.
Ich will da natürlich niemanden animieren, aber... Genau ich denke auch manchmal denkt man vielleicht auch ja mein Kind ist so also mein Sohn oder meine Tochter ist so drauf die hat schon einiges gesehen und das verpackt ihr eigentlich ganz gut Und dann kommt vielleicht doch ein Film und das ist anders.
Also auch das gibt es auch das kann sein Wusstest du eigentlich dass? Also es im Kino, die Sonderregelung gibt. Dass man auch mit Kindern, die jünger sind ab zwölf in Begleitung eines Erwachsenen schon in Filme ab zwelf gehen darf? Das weiß ich, weil ich Kinder habe! Die mich natürlich einige Male schon angemeldet haben kommen mit und dann darf ich da rein.
Wir wollen Transformers sehen oder irgendwas. Genau! Ich hab hier schon einiges angeschaut was ich mir glaube ich selbst nicht angeguckt hätte. Ja aber das gibt's und genau das macht auch Sinn, weil wir haben ja eben darüber gesprochen dass wenn ich sichere Bedingungen Und eine sichere Bedingung ist natürlich, mit wem schaue ich etwas?
Wenn das Elternteil dann dabei ist oder eben eine Wachsener der, die mich vertraut und nicht gut kenne, dabei ist. Dann ist jemand da, der zum einen begleitet diesen Schutz bietet aber auch erkennt... Ich bin nämlich auch schon mal mit Kindern aus meiner Familie also ich bin ja auch schon mit Nichten und Neffen rein, auch schonmal mittendrin rausgegangen.
Also wo man dann festgestellt hat okay dass es irgendwie hier läuft nicht gut fühlt sich nicht gute an und dann sind wir raus Das ist total gut, das dann abbrechen. Sich das Recht rausnehmen zu sagen ist nichts für uns. Genau dafür ist es auch eine gute Geschichte wenn dann mit Begleitung und da wäre ich vorsichtig Ich würde immer darüber nachdenken was der Grund dafür dass es eben den FSK gibt weil, den gibt es wie du gerade eben auch erklärt hast nicht ohne Grund.
Ich würde mich ein bisschen daran orientieren mit natürlich kleinen Abweichungen, weil wir gerade festgestellt haben Menschen unterschiedlich sind und man ein bisschen ja das davon oder nicht ein bisschen da davon macht man's mehr abhängig also wie das Kind so darauf reagiert. daneben gibt es aber die Tatsache auch dass unsere Kinder oft Dinge sehen, die wir gar nicht mitkriegen.
Genau das habe ich auch gerade gedacht, dass man sich überhaupt keine Illusion zu machen braucht. Ich habe es so oft, dass Kinder irgendwelche Szenen bereits gesehen haben wo ich denke Alter! Und es geht einfach um und die kennen dann die Szene aus, keine Ahnung. Total! Ich erinnere mich gerade an Squid Game bei Netflix.
also ganz klar FSK war gar nicht gegeben für das Alter der meisten Kinder in meinem Umfeld. Die kannten aber alle die Schlüsselszenen und zwar weil sie gelegt wurden auf YouTube von irgendwelchen Influencern von irgendwelschen YouTubern. Die haben darüber gesprochen, die haben die kurz gezeigt d.h., diese Kinder haben die alle gesehen Und das ist auch nachgespielt, dieses rote Sicht grünes Licht oder wie wir es noch mal heißt.
Richtig und also diesen Schutz... Das ist ja das Bittere in der heutigen Zeit denke ich mehr als früher dass man das gar nicht so kontrollieren kann und dass man davon ausgehen kann, dass Kinder auch ohne es selber zu wollen und zu steuern Dingen begegnen. Ob sie ein Handy haben oder nicht? Genau, auch das!
Es gibt immer einen Freund der ein Handy hat und es gibt immer ein Freund, der alles gucken darf. Umso wichtiger dass wir unsere Kinder stärken diesbezüglich wirklich den das nötige Selbstbewusstsein mitgeben, dass die eben nicht einfach alles ungesehen glauben, dass Sie wissen auch was ist KI, dass sie auch wissen nicht alles was ich sehe entspricht der Realität.
Faktenchecks machen usw.. Und Leute sprechen mit euren Kindern, fragt die mal, wovor gruselst du dich eigentlich am meisten? Weil dann kriegt man mit. bei einigen Kindern ist man erschütter darüber wie viel dir angucken können und was die alle sehen können. Bei anderen ist man total überrascht weil man denkt wow okay das ist schon grusulich.
wenn man selber denkt so für mich ist das überhaupt nicht gruslig oder war für mich als Kind nicht grußelig. also man schafft eine Gesprächsatmosphäre ohne dass es immer eine aktuelle Situation gibt in den Situationen die Kinder so im Verhör stehen, sondern dass man das zum Beispiel jetzt in Richtung Herbst-, Winter-, Halloween-Atmosphären einfach mal bespricht.
Wovor gruselt ihr euch? Was habt ihr schonmal gesehen? Und dann kann man ja selber mal ein bisschen nochmal kindgerecht erzählen, wovor man sich selber gegruselt hat und ansonsten vielleicht für so Gruselpartys oder Feste oder jetzt an Halloween was so ansteht Immer gucken. Es gibt Kinder, die haben da gar keinen Bock drauf.
Also es steht an erster Stelle dass das Kind selber entscheiden darf ob es überhaupt Lust hat. Ob es um Verkleiden geht. Ob sich verkleiden möchte ja oder nein als was es sich vergleiten möchte. also dann nur auf Sicherheit und Schutz der Kinder achten Und ob es zu einer Party gehen möchte oder nicht, weil manchmal für Kinder auch diese Atmosphäre mit so viel Gegrusel drumherum auch nicht angenehm ist und die sich dem auch gar nicht aussetzen wollen.
Sicherheit vermitteln, Gruseldosieren ist ganz wichtig auch also nicht irgendwie in so einem weiß ich nicht. Dunkelheit bestimmte Atmosfere Geräuschkulissstimmung all das spielt eine Rolle. deswegen immer mit Bedacht da reingehen und vor allem, wenn man begleitet. Genau, begleitete ist halt so ein Ding.
also Kinder haben ja wie gesagt auch Lust darauf. auf kindgerechten Grusel muss man denn halt einfach auch gucken was geht und was geht nicht Genau, also Armkind orientieren und schauen wie die damit umgehen. Und dann eben wenn Kinder darauf so reagieren dass sie Angst bekommen über dieses lustvolle Schöne sage ich jetzt mal ohne hinaus geht dann bitte mit regulieren mit Sicherheit geben trösten und unterbrechten Pausen machen fragen, ob das Kind noch daran teilnehmen möchte.
Zum Beispiel wenn es um eine Halloween-Party oder man geht rum draußen mitmachen möchte oder nicht und dann eben am Kinder orientieren und wenn er's das nicht möchte, ist das absolut in Ordnung.". Ja! So viel dazu? Ich denke wir gruseln uns ein bisschen gerne. Total ja ich liebe es mich zu gruseln. also ich liebe auch so... Horror Escape Rooms und also was.
Ich mag das schon sehr, sehr gerne. Und ich mag es auch mich zu überwinden und mutig zu sein und vorzugehen und all sowas. Das mag ich schon alles gerne aber ich mag's halt auch weil ich diesen Thrill mag ne? Weil es eben enorm viele Hormone ausschüttet und ich einfach... Ja, sehr intensive Gefühle, liebe.
Und das sind natürlich superintensive Gefühlen. Das ist schon irgendwie so ein bisschen berauschend auch dann sich zu spüren diesem ganzen Wichernismus. Total! Macht schon auch Spaß und wenn nicht, dann ist es auch in Ordnung? Dann eben nicht. So, in diesem Sinne... Habi tschüss! Und eine Bitte zum Schluss wo auch immer ihr unseren Podcast hört Bewertet uns bitte mit fünf Sternen und abonniert uns Vielen Dank.