
Eigene Beratung gründen nach 10 Jahren Big4 | Karriere Insider
Mittwoch, 27. August 2025 · 1 h 32
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
In dieser spannenden Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Dr. Sascha Haggenmüller über seinen Weg von mehr als zehn Jahren bei den Big4 bis hin zur Gründung seiner eigenen Beratung. Du erfährst, welche Erfahrungen und Fähigkeiten er auf diesem Weg gesammelt hat, welche Chancen und Risiken mit dem Schritt in die Selbstständigkeit verbunden sind – und was man aus seiner Karriere für die eigene Laufbahn lernen kann.
LinkedIn Sascha Haggenmüller: linkedin.com/in/saschahaggenmueller
Karriereseite Radial: radial.consulting/de/about-radial/career
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
Unsere Website: pumpkincareers.com/jetzt-hier-bewerben/?htraff…
_____________________________________________
Timestamps
- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Gründung von Radial
- Entwicklung von Radial
- Mentoren und Coaches auf dem Karriereweg
- Private Equity Investments
- Was Radial im Vergleich zu anderen Beratungen attraktiv macht
- Welche Bewerber überzeugen bei Radial
- Welche Erfahrungen sich langfristig auszahlen
- Neue Kontakte knüpfen und Projekte anbahnen
- Einschätzung zur Zukunft von Private Equity
- Weitere Fragen
- Outro
_____________________________________________
Weitere hilfreiche YouTube-Videos:
Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcast
INVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0f
UNTERNEHMENSBERATER WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnU
Die besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0Ks
Die besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4w
ALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlY
ALLE FINANCE JOBS nach dem BWL-Studium: youtu.be/6kD05whSvEU
_____________________________________________
Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
Investment Banking Analyst Report: pumpkincareers.com/investment-banking-analyst-…
Consulting Einsteiger Report: pumpkincareers.com/consulting-report?htraffics…
Eine Gesamtübersicht über alle unsere bisher veröffentlichten Reports findest du übrigens hier: pumpkincareers.com/reports/?htrafficsource=org…
Schau gerne auch noch auf unserem Blog vorbei: pumpkincareers.com/blog/?htrafficsource=organi…
Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.
LinkedIn:linkedin.com/company/pumpkincareers
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Beratungsgeschäft die Margen sind natürlich attraktiv, wobei wir jetzt nicht die Gründer sind, die sich jetzt das Geld aus dem Laden rausziehen. Also ich sehe den Standort Deutschland insgesamt schon kritisch, weil wir, glaube ich, viele Jahre geschlafen haben. Mir geht auch ehrlicherweise das Gejammere hier bei unserem Land immer ein bisschen auf die Nerven. Jammer nicht, sondern mach.
Ja. Und ich glaube, man kann hier sehr, sehr viel nach wie vor machen. Aber nichtsdestotrotz baut dir in den USA auch mal was auf mit. 5 hat mich mein Papa damals zum zum Gokart fahren überredet und dann hat sich das auch wahnsinnig gut entwickelt. Über die Jahre hinweg. Die Rennstrecke ist für mich, ich weiß es nicht, also da passiert was im Kopf, das kann ich nicht beschreiben. In dieser Folge des Karrierezeiter Podcasts spreche ich mit Doktor Sascha Hagenmüller. Er ist Co Founder und Managing Director von Radial, war zuvor für einige Jahre in der Unternehmensberatung tätig und in der Wirtschaftsprüfung unter anderem bei EY, bei Deloyd und bei Porsche Consulting, bevor er dann zusammen mit einem deloyd Kollegen radial gegründet hat.
Sie sind mit der Unternehmensberatung schon sehr erfolgreich gewachsen am. Ca. 20 Mitarbeiter machen sehr erfolgreiche Umsätze, haben sehr spannende Kunden und es geht in der heutigen Podcast Folge natürlich darum, wie baut man seine eigene Unternehmensberatung auch auf, nachdem man ein paar Jahre bei einer großen Top Beratung gearbeitet hat. Das ist etwas was ich aus Kommentaren, Nachrichten weiß, was viele von euch sich potenziell selber auch vorstellen können.
Das Schöne ist ja an der Unternehmensberatung, du kannst dich damit echt sehr gut selbstständig machen, wie einfach das wirklich ist und was man braucht um damit erfolgreich zu werden. Das lernt ihr in dieser Podcast Folge und uns wünsche ich euch sehr viel Spaß mit dieser Folge. Wenn ihr euch allgemein für das Thema Unternehmensberatung interessiert, dann lest gerne auch mal mein Buch nach ganz oben, da geht es genau darum, wie muss man im Studium folgen und nach dem Studium ganz oben bei einer Top Beratung einsteigen zu können und dann auch die Karriereleiter erfolgreich empor klettern zu können.
Und wer schon sehr sicher weiß, dass er oder sie in die Beratung möchte, darf sich natürlich auch gerne bei pumpkinquiz.com auf unser Coaching bewerben über 1000 andere Studierende sind schon dabei. Wenn auch du zu uns kommen möchtest, dann melde dich gerne bei uns. Ansonsten jetzt viel Spaß mit dieser Folge des Podcasts Sascha, Herzlich Willkommen im Karrierenzeider Podcast.
Vielen Dank, dass ich da sein darf, David. Hier zum allerersten Mal in dem neuen Studio aus dem 22 Stock. Was sagst du zur Aussicht? Können schlimmer sein, würde ich sagen. Ja, herzlichen Glückwunsch zu den neuen Räumlichkeiten. Danke, danke. Hast du schon mal einen längeren Zeitraum in Frankfurt gelebt?
Gelebt noch nie. Also ich bin hier natürlich sehr, sehr oft in Frankfurt, immer mal für ein paar Tage, weil unsere Lieben. Private Equity Investoren, die wir ja sehr gerne betreuen, überwiegend natürlich neben München in Frankfurt sitzen und dann sind wir natürlich Business Development, technisch sehr, sehr oft hier unterwegs.
Lass uns mal anfangen. Ich fange bei meinen Gästen immer ganz gerne so in der Schulzeit an. Abitur hast du ganz normal Abitur gemacht, ja wo? Im Allgäu. Im. Allgäu okay in Bayern dann richtig okay war damals schon irgendwie so. Private Equity Consulting und so weiter Begriffe für dich. War ehrlicherweise wahnsinnig weit weg. Ich war in der Schule, würde ich sagen, an allem interessiert, außer der Schule, das heißt, ich hatte viel Spaß, habe auch viele Faxen gemacht und so weiter aber ich war jetzt da nicht wirklich schon gepolt in irgendeine Richtung, mich haben Autos immer wahnsinnig interessiert, also alles, was irgendwie Fahrzeugtechnik, Maschinenbau anbelangt hat, das hatte ich mir mal eine Zeit lang überlegt.
Mich haben immer Unternehmen fasziniert. Also ich habe mir als Kind schon immer gedacht, wenn ich da durchs Allgäu gefahren bin und du die ganzen Mittelständler am Straßenrand sehen durftest, wer hat das mal gebaut, was hat sich der diejenige überlegt, als er dieses Unternehmen gegründet hat, ging das Mal mit einer kleinen Hütte los und wurde dann auf einmal eine große Produktion, also so Dinge habe ich mir schon immer überlegt und so eine große Begeisterung für Technik, aber auch irgendwo so, für die insbesondere die Menschen hinter diesen Unternehmen, das war immer so das Spannende für mich eigentlich, aber ansonsten.
War ich all over the Place, würde ich sagen. Und wie kam es dann zum Studium? Relativ intuitiv also. Ich glaube, Intuition ist etwas, das zieht sich durch mein ganzes Leben. Ich habe dann nach meinem Abitur gesagt, Business ist spannend, BWL ist spannend, dann versteht man zumindest mal, was ein Unternehmen eigentlich macht und wie ein Unternehmen von innen aussieht.
Ich hab mir dann auch n paar Hochschulen angeguckt und bin dann tatsächlich an der FH in Heidelberg gelandet. Also jetzt mit Sicherheit keine, keine Elite Universität. Noch keinen nach ganz oben und David Döbele youtube Videos. Haben. Nee, leider. Noch nicht. Vielleicht wär es dann anders gewesen, aber es war ne rein intuitive Entscheidung, ich bin dahin, ich ich mochte den Campus, ich fand die Stadt wunderschön, hab mich da auf Anhieb wohlgefühlt, hab ich gesagt, ich studier da jetzt einfach und das ist eigentlich auch so was, was sich durch alle weiteren Entscheidungen bei mir irgendwie zieht, dass ich nie so analytisch abwägend an Dinge rangehe, oder? Oder Sachen Zerdenke bis zum
geht nicht mehr, sondern wenn sich was gut anfühlt, mache ich es halt einfach. Und so war damals auch die Entscheidung, dann nach Heidelberg zu gehen. Okay hast du deinen Heidelberg Bachelor ganz normal gemacht. Genau das war Bachelor BWL in. Der Zeit auch irgendwie Praktika schon mit angefangen, oder? Ja, Ernst und Young hatte ich damals ein Praktikum in der klassischen Wirtschaftsprüfung damals. Das hat sich auch einfach ergeben. Ja, also ich.
Gab es damals einen Gastvortrag von einem Partner, den ich bis heute sehr, sehr schätze, mit dem ich auch bis heute noch in Kontakt bin, der war dann halt an der Hochschule, hat einen Vortrag gehalten, was man in der Wirtschaftsprüfung so macht und Ernst und Young war dann für mich so ganz neu, also ein wahnsinnig riesiges Unternehmen, global tätig, inspirierende Stories, die da von dem von dem Partner erklärt wurden, und dann bin ich einfach zu dem vor und habe gesagt, habt ihr irgendwie Praktikumsplätze frei und hat er gesagt, ja, meldest dich halt mal nächste Woche und dann. War das Thema auch erledigt, also auch wieder nicht. Irgendwie gibt es noch andere oder sowas, sondern einfach intuitiv an die Sache ran.
Hat sich gut angefühlt, dann hab ich es halt. Gemacht. OK, das heißt, das war die Zeit vom vom Bachelor, ein Praktikum, wie ging es, wie ging es dann weiter? Dann hat sich das bei Iwai relativ gut ergeben. Also ich habe mich da wohlgefühlt in dem Team, habe da einen guten Job gemacht, habe da auch wirklich Gas gegeben, also das war für mich immer außer Frage gestanden, dass wenn ich irgendwo in einen Beruf einsteige, dass ich Gas geben muss, ja, und dass ich Fleiß und harte Arbeit immer auszahlen, das habe ich dann auch getan, habe dann ein Angebot bekommen, eben nach dem Studium da einzusteigen war, während sich das Ganze ergeben hat, noch in einem Auslandssemester an der San Diego State University in
Kalifornien. Und wollte mich dann auch nicht mehr, weil es in San Diego bekanntlich auch sehr, sehr schön ist. Ja, wollte ich mich jetzt auch nicht irgendwie noch mal in 56 Bewerbungsprozesse stürzen, sondern hab einfach gesagt, ich fang da jetzt bei Ernst und Yang mal an, verdien da n bisschen Geld von der Wirtschaftsprüfung genau verdien, da n bisschen Geld, lern das Handwerkszeug, Lern den Kundenkontakt haben n gutes Team.
Und hab dann parallel auch an der SAH Hochschulgruppe den Master berufsbegleitend angefangen und auch das war einfach so naheliegend via Onlinestudium quasi den Master zu machen, weil der für mich eigentlich immer so ne Art ja Pflicht war. Also ich hab immer gesagt Master will ich machen, damals auch schon mit einer Promotions Gedanken gespielt deswegen. War es für mich einfach klar Master drauf setzen, aber am besten so zackig und schnell wie möglich und auch nicht in Vollzeit oder so, weil ich einfach Berufserfahrung sammeln. Wollte war das machbar?
Also vom sag ich mal work Life Balance her wie wie war das vollzeitstudium Vollzeitjob plus Master berufsbegleitend? Ja, ich mein jetzt. Natürlich ist das knackig. Ich mein du lernst halt irgendwie am Wochenende und und abends hast du dann n paar so online Vorlesungen gehabt. Fairerweise war das sehr gut organisiert, muss man sagen.
Also man konnte die Klausuren dann an mehreren Campi schreiben, theoretisch, das heißt, ich konnte den Heidelberger Campus quasi weiter nutzen für die Klausuren, hab ja in Mannheim damals gearbeitet, bei uns in Young noch und von dem her hat es dann immer so ne komprimierte Klausurenwoche gegeben, da musste ich halt dann Urlaub nehmen, also hab quasi meine Urlaubszeit dafür geopfert, hab dann die Klausuren geschrieben und ansonsten halt irgendwie versucht das in Alltag reinzuquetschen war mit Sicherheit.
Oft herausfordernd, aber das Ziel vor Augen hat mich da immer getrieben und das Ganze dann im Endeffekt auch zum Erfolg geführt. Wie lange war es dann insgesamt bei. Bei war ich dann von 2012 bis 2016, also knapp 4 Jahre. Wie ging es dann weiter? Dann hatte ich n sehr sehr guten Bekannten in Heidelberg, der auch mein Trauzeuge ist. Der hat damals bei die Leute in der Restrukturierung gearbeitet und wir hatten.
Während dem Bachelorstudium schon n Turnaround Management Schwerpunkt. Und ich glaub die Heidelberg ist ja auch schon sehr bekannt für so. Richtig, richtig. Also Henning Werner ist bis heute n sehr sehr enger. Ja ich würd schon sagen, wir sind schon fast befreundet würde ich sagen, sehr enger Kontakt von mir machen auch bis heute Sachen zusammen mit dem Ifus Institut von ihm. Bist du auch bei den Resocturing Days da? Ja, sehen.
Wir uns da wieder genau, also da sind wir immer vertreten. Genau, und und der hat im im Restrukturierungsbereich bei Deloy gearbeitet und mir würde dann die Ordit schon so n bisschen zu langweilig. Also du hast halt immer irgendwelche Zahlen geprüft, aber du bist ja nie mal in den Maschinenraum rein und hast jetzt gesagt, jetzt ist die Rohrtragsmarge um 5 Prozentpunkte gesunken.
An was liegt denn das eigentlich, sondern du hast halt immer nur gesagt, ja die Zahl ist richtig und das. Ist n wichtiges Handwerkszeug, also gerade Buchhaltung zu verstehen auch Appell an alle jungen Leute da draußen, wenn ihr irgendwas in BWL machen wollt. Buchhaltung Buchungssätze soll er haben.
Soll ist gleich haben, dass ne Bilanz irgendwie idealerweise links das gleiche zeigt wie rechts. Und solche Geschichten, auch so integrierte Finanzmodelle, das sind Geschichten, die sind super wichtig, egal was man macht aus meiner Sicht ja, und wenn man irgendwann ins Marketing geht und dann gebeten wird, n Marketingbudget zu erstellen, wenn du so n bisschen nen Finance Hang hast, hast du immer Vorteile, also das vielleicht davon abgesehen war perfekte Schule, aber ich wollte dann was mit den Zahlen machen und dann bin ich tatsächlich zur grünen Konkurrenz gewechselt zu deloyd im Juli 2016. In die Restrukturierungsberatung war dann da damals Senior Consultant und hab dann.
Wurden dir quasi deine Berufsjahre bei EY so 1 zu 1 angerechnet, obwohl das in der Wirtschaftsprüfung war? Ist. Ja, OK, ja. Als ich Gang und gebe oder einfach weil du ein richtiger Macher bist und überall überzeugt. Hast ich Lob mich selten selbst, aber ich glaub schon, dass ich Gas gegeben hab und aber es wird dir schon auch angerechnet, weil die weil die Bereiche einfach artverwandt sind.
Also ich hab dann im bei die Leute überwiegend im Bereich von IDWS 6 Gutachten, also sogenannten Sanierungsgutachten. Begonnen zu arbeiten oder in dem Bereich begonnen zu arbeiten. Und da geht es ja auch viel um zahlen. Erstmal ja, wenn du da jetzt nicht weißt was eine Gewinn und Verlustrechnung, eine Bilanz oder eine Cashflow Rechnung ist, dann tust du dir ein bisschen schwer, wenn du das sehr sehr gut verstehst, dann kannst du eigentlich super drauf aufbauen, weil dann geht es eigentlich nur noch einen Schritt weiter, dass man eben sagt, Warum haben sich die Zahlen jetzt verändert, was steckt hinter dem Rohrertrag, ist der Rohrertrag jetzt wegen Produkten, Channel, regionalen Verschiebungen oder sonst was
gesunken, also dann. Baust du quasi auf dem Zahlen know How auf. Also ich glaube wenn es andersrum wäre oder du jetzt aus dem fachfremden Bereich kommst oder aus der Strategieberatung zum Beispiel, dann könntest du jetzt nicht einfach so in einem in einem Restrukturierungsbereich anfangen. Kamen dann in der Zeit bei die Leute auch noch die Promotion dazu? Die habe ich bei Ernst Young damals schon angefangen. Da ging es dann so um die Frage, machen wir die typischen Examina, also Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vorab vielleicht gesagt für mich die.
Mit Abstand beeindruckendsten Examen, die es in Deutschland gibt. Also wenn jemand Wirtschaftsprüfer ist, ich glaub, dann hat er fachlich alles verstanden, was es in dem Bereich zu verstehen gibt. Ich hätte mich dadurch nur extrem eingeengt gefühlt. Also ich hab damals schon immer gemerkt, dass ich so n bisschen anders denk und irgendwie Freigeist bin und mich auch langfristig nicht in einer Angestelltenrolle sehe und.
Für mich war dann klar, als Wirtschaftsprüfer schränkst du dich ja gewissermaßen ein, was du beruflich mal machen kannst. Es gibt ja noch keinen Syndikus, Wirtschaftsprüfer zum Beispiel im Vergleich zum Steuerberater und solche Geschichten. Von dem her war für mich dann der Weg eher zu sagen, ich promovier und rund sozusagen meine akademische Laufbahn darüber eben ab. Warst du wie lange, weil die Leute dann in der Restrukturierungsberatung.
Da war ich bis 2019. Bis da hatte ich dann auch meine meine Promotion dann fertig. Dann kam ein Angebot von Porsche Consulting rein damals und jeder, der mich kennt, weiß, dass ich absoluter Autofanatiker bin und dann dachte ich, das klingt eigentlich ganz cool, weil Porsche als Marke plus Beratung, das machst du ja auch ganz gern, das muss ja eigentlich super werden, also wieder so ne intuitive Entscheidung ohne Langen zu überlegen.
Und dann bin ich zu Porsche Consulting 2019 im Oktober, nachdem ich auch geheiratet hatte, dann gewechselt und hab dann da im Automobilzuliefererbereich angefangen. Also Porsche Consulting hat damals ne Sparte quasi und hat immer mehr gepusht, auch externe Kunden zu beraten und so diese. Automobile viele denken irgendwie, Porsche Consulting ist so die Inhausberatung von Porsche ist aber ja eigentlich nicht.
So nee, also circa die Hälfte aller Projekte werden mit externen Kunden gemacht. So war es zumindest damals noch. Und genau dann bin ich da in die Automobilzuliefererberatung. Ich glaube Automotive Supplyer Efficiency Programs hieß das damals, da ich bei die Leute auch relativ viele Automobilzulieferer damals beraten habe hat.
Das hat das dann ganz gut gepasst und habe dann da angefangen, da war ich dann allerdings nicht lang, weil ich dann so eine, ja, wie soll ich sagen Realitätspeitsche bekommen habe, das war auch zugleich glaube ich echt in meinem Leben so mit der schwierigste Moment in meinem professionellen Leben, wenn du einfach einmal falsch abbiegst und einfach merkst, dass du trotz 78 Jahren Berufserfahrung deinen Skillset, was du insbesondere in Finance aufgebaut hast, nicht mehr einsetzen kannst und dann eigentlich so mehr oder weniger fast bei bei 0 startest. Es hat zwar trotzdem alles ganz gut funktioniert, aber ich habe einfach für mich gemerkt, dass das VW Korsett kulturell noch enger ist.
Also auch wenn es irgendwie darum ging, ich war damals auch schon Dozent an an 2 Hochschulen nebenher in BWL, das durfte ich dann da nicht mehr machen. Weil es halt irgendwo welche Statuten gab, die Halt gesagt haben, nein, hier darf man nicht nebenher nicht sein, genau genau, und es war halt alles sehr eng und sehr, ich weiß es nicht, auch nicht unternehmerisch gedacht, also waren die Big Force, obwohl die meines Erachtens auch nicht unternehmerisch sind, deutlich unternehmerischer und irgendwo hab ich mich da nicht wohlgefühlt und dann hab ich nach einem halben Jahr tatsächlich selber gesagt, ich schmeiß das wieder hin und.
Habe dann tatsächlich auch gesagt, jetzt nehme ich mir mal 2 Monate und überlege einfach mal was ich machen will und. Hast du es alleine gemacht? Die Überlegungsphase. Ja, so was mache ich üblicherweise allein, und irgendwie bin ich dann ja, dann bin ich auf einmal auf den Immobilienmarkt gestoßen. Ja, dann habe ich angefangen, mir mir Eigentumswohnungen zu kaufen, und bis ich dann gemerkt habe, okay irgendwie. Weiß ich nicht.
Immobilien ist jetzt auch nicht so Ultraspannend, dann habe ich meine Dozententätigkeiten noch mal verstärkt gepusht, habe mir dann damals ne Coaching Ausbildung angelacht, weil ich mir dachte, ja, vielleicht willst du ja irgendwie mal professioneller Coach werden und das ganze Finance Zeug und die Härte der Unternehmensberatung ist ja auch nicht so deins, weil mich zwischenmenschliches halt auch immer wahnsinnig interessiert und ich auch viel mit Persönlichkeitsentwicklung mache und. Habe mich dann angefangen wieder zu bewerben, viel im Private Equity Umfeld, allerdings war in keinem der Angebote eine Carry Möglichkeit dabei, deswegen war dann Private Equity irgendwo raus und dann hat mich
tatsächlich mein alter Chef bei die Lloyd wieder kontaktiert und meinte wir hätten Dich ultra gerne wieder und mit einem wahnsinnig tollen Rückholangebot. Und dann war für mich irgendwo klar, okay, du wirst eh Unternehmer, du musst eh irgendwas eigenes machen. Geh da noch mal hin, mach das so lang wie du Spaß daran hast und wie es läuft und irgendwann wirklich dein Weg dann sowieso zu was. Eigentlich bei den Leuten schon ganz gut fandest. Richtig, ja, ich hab es gut gefunden, hab mich da wohlgefühlt, die Projekte waren cool, das Team war cool, ich hatte da auch unterschiedlichste Führungskräfte, also einer war Wirtschaftsingenieur, der andere hat in der Bain Vergangenheit, der Dritte war n klassischer
IDWS 6. Partner sozusagen. Das heißt, du hast so viele Perspektiven auch mitbekommen und so viele verschiedene Projekte. Ich hab halt dann Financial Diligence gemacht, ich hab IDWS 6 Gutachten gemacht, ich hab m and a Projekte ganz klassisch gemacht, also ich hab alles mögliche mal machen dürfen und das fand ich halt immer unfassbar toll.
Lass uns vielleicht kurz noch mal einmal zurücksteigen du hast dann gesagt, hast du ein paar Eigentumswohnungen gekauft. Verdient man so viel, dass man sich dann mit 34 Jahren Berufserfahrung oder wieviel? Ja du hattest schon n bisschen mehr Berufserfahrung, oder ja. Ich bin mit 22 bei uns in Young eingestiegen und war dann zu dem Zeitpunkt 29.
Oder 23 mit so 8 Jahren Berufserfahrung. Für wieviel Eigentumswohnung hat das da gereicht? 3. 3 Stück komplett Eigenkapital. 100% nee. OK, nee, nee, der der Hebel ist der komplett. Heißt, du hast gehebelt und. Wie sehr hast dich damit dann, also war das so als Idee, hey, ich mach da irgendwie fix and Flip und und und Hebel mich dann so immer immer größer durch oder wie? Ich bin, ich bin so einer, der nähert sich immer Schritt für Schritt an Themen und macht aber parallel. Also ich denk nicht, sondern ich mach und dann hab ich mir gedacht, jetzt kaufst du mal 3 verschiedene Typen von Immobilien ne das war dann eine Eigentumswohnung in einem Mietpool in Berlin, also so quasi das rundum sorglos Paket, wo vielleicht die Rendite nicht
so berauschend ist, aber wo du dich um nichts kümmern musst. Das zweite war ne Denkmalimmobilie in der Nähe von Leipzig. Stichwort Denkmalabschreibung Sanierungsanteil bei der Wohnung lag bei 90% oder sowas vom Kaufpreis, das heißt bis heute macht die natürlich unfassbar viel Spaß, weil du den Sanierungsanteil ja über 12 Jahre abschreiben kannst. Das heißt, das war das andere Modell, was ich mir überlegt hatte und das Dritte war n klassisches Bestandsobjekt in Ludwigshafen und dann hab ich mir gedacht, jetzt hast du mal von jedem Typ Immobilie zumindest für n Laien wie mich. 1 gekauft und dann kannst du dir halt darauf aufbauen. Mal überleben.
Und so gekauft oder hast du davor auch irgendwie dir n Kurs mal geholt? Ich. Hab viel im Location geguckt in in meiner Freizeit damals, weil ich ja so viel Zeit dann auch hatte. Und ja, und das war irgendwie alles so versuche ich würde jetzt nicht sagen, verzweifelte Versuche aber schon gibt mit einer mit einer gewissermaßen Verzweiflung geprägte Versuche so Unternehmer zu werden. Ja, also ich wollte irgendwas machen. Wo ich nicht angestellt.
Habe aber das hatte ich. Warum hatte ich das dann nicht gecatcht? Weil es zu langsam geht. Zu langsam. Also du brauchst ja wahnsinnig viel Geduld mit so Wohnungen. Du kannst jetzt fix und Flip machen und und und da einsteigen und so. Ich habe dann auch irgendwann gemerkt, Immobilien ist jetzt auch nicht meine Leidenschaft und und weiß nicht da dann mit Mietern rummachen, wenn sie nicht zahlen und solche Geschichten, das brauche ich jetzt auch nicht unbedingt, also. Und wenn ich mal was mit Immobilien mach, dann lieber auch n größeres Projekt.
Ja und nicht so Wohnung für Wohnung. Also da bin ich dann vielleicht dazu ungeduldig, ich weiß es. Nicht OK? Dann bist du quasi wieder zurück zu deloid als du 28 929 warst. 29. 29 wie lang war es dann insgesamt noch bei Deloid? Dann war ich noch mal als Senior Manager bei Deloid, bis ich 2 und 31 war 2 Jahre alt. 2 Jahre.
Was in grob verdient man so als Senior Manager bei einer Big Four? Das sind so. Also ich hatte damals all in, ich bin auch da amerikanisch geprägt, ich red ganz offen über zahlen, also ich bin mit 38200€ eingestiegen, damals in der Wirtschaftsprüfung mit 22, das waren natürlich noch ganz andere Gehälter und bin dann so mit all in 150 160. Raus.
OK, und das ist quasi n gewisser hat man da Stunden aufgeschrieben und bei all in ist Überstunden mit drin oder ist das ohne Stundenaufschreiben und es gibt halt ne Bonuskomponente. Nee, du buchst deine Stunden, weil davon ja das Controlling dann auch intern lebt und die interne Abrechnung an Mandanten. Also du schreibst die schon auf ne Überstundenregelung weiß ich gar nicht ob sie.
Das habe ich jetzt ehrlicherweise gar nicht mehr im Kopf. Ich glaube, ein paar Big Four, die haben da jetzt was, wo die auch direkt vergütet werden. Ich glaube, damals gab es irgendwie so eine Verrechnungslogik oder irgendwas habe ich. Wie war, wie war in der Zeit, also wenn du so 150 Kilometer pro Stunde verdienst, wie war so dein sage ich mal privater Lifestyle, wieviel hast du da so von ausgegeben, wieviel hast du angespart und wofür hast du Sachen vor allem ausgegeben?
Also ich habe immer geguckt, dass ich einen guten Prozentsatz in monatliche ETF Sparpläne. Packe, das habe ich eigentlich immer gemacht. Also das ist dann natürlich über die Jahre angestiegen, das hat sich auch definitiv gelohnt, also wenn jemand nicht weiß, was er mit seinem Geld machen soll, dann sage ich immer MSCI World und dann einfach 10% vom Monatseinkommen in diesen ETF rein und einfach laufen lassen, ich glaube das würde ich heute ab Berufsstart einfach tun, wofür habe ich gern Geld ausgegeben, auf jeden Fall für Reisen, meine Frau, die ist ja aus Südkalifornien gebürtig, wir hatten dann auch. Eine Zeit lange Fernbeziehung, bis sie dann nach Deutschland kam.
Das heißt, dann fliegst du halt viel irgendwie mit London hat sie studiert, damals hin und her reisen war auf jeden Fall ein Thema, Autos ist halt bei mir habe ich einen kompletten Nagel im Kopf was Autos angeht, also habe immer ich hatte damals einen Audi TTRS der auch dann einen dreiseitigen Fahrzeugschein hatte, weil nichts mehr irgendwie original war, also dafür habe ich. Viel, viel Geld ausgegeben, alle auch was weiß ich dann autopflegeprodukte und alles außenrum. Da war ich halt immer ein bisschen crazy und ja und essen gehen und solche Sachen, das mach ich natürlich auch gern OK. Das heißt, du hast jetzt nicht irgendwie jeden Cent fünfmal umgedreht sozusagen, sondern hast du schon auch was gegönnt. Nein, also ich hab ich hab schon
OK. Auch im Studium damals schon. Wir haben, ich hab da damals als Barkeeper gearbeitet, hab dann am Wochenende immer was. Weiß ich 200€ verdient und die haben wir dann in der Woche drauf halt in der Altstadt wieder in den örtlichen Kneipen verbraucht. Also der Spaß war schon immer äußerst wichtig, ja.
OK, und dann kam es zur Gründung, oder? Ja, dann kam es zur Gründung. Wie kam das? Auch wieder intuitiv. Das ging dann irgendwie los, dass ich meinem heutigen Geschäftspartner, dem Wolf, der auch bei die Leute damals war, wir haben dann wieder zusammengearbeitet und Wolf war für mich immer. Wirklich eigentlich so mit die einzige Person in meinem Umfeld, wo ich gesagt hab, der ist genauso verrückt was Gas geben und was weiß ich workload und und Motivation und so weiter angeht also so. Noch mal ne, ich hab ich kenn viele Leute die sag ich mal erfolgreich sind und auch Gas geben aber beim Wolf hatte ich immer so ne besondere weiß ich nicht so n besonderes Gefühl und hab auch gewusst, dass wir uns
wahnsinnig gut ergänzen werden und dann hab ich. Januar 2021 war das angefangen? Ja dahingehend mich zu äußern, zu sagen, Hey wir, das kriegen wir doch auch hin, ja, das können wir doch auch selber so ne. Firma, die die Projekte, die ihr quasi für die Leute gemacht habt, selbst machen. Ja genau, sag ich.
Sag das kriegen wir doch auch hin und das könnten wir doch anders machen und hier könnten wir doch was anders machen und dann? Haben wir uns im Februar 2021 hier in Frankfurt getroffen, weil Wolf damals noch in Frankfurt gewohnt hat? Ich hatte einen Pitch von die Leute aus bin von München nach Frankfurt gekommen, habe dann abends bei ihm übernachtet, weil wir halt auch super Freunde sind und dann haben wir viel zu viel Bier getrunken, sind am nächsten Tag aufgewacht und dann habe ich gesagt, Wolf, wir machen das jetzt einfach, wir müssen das jetzt machen und was wir genau machen wollten, haben wir noch nie irgendwie so richtig definiert gehabt, aber. Wolf war dann an Bord und hat gesagt, gut, dann machen wir das.
Und wart ihr gleich alt? Wolf ist ein bisschen älter als ich, aber wir sind gleich alt, faktisch und und haben dann tatsächlich, und das das war dann schon das gute, Wir haben dann von hinten geplant, also wir haben gesagt, im Juli 2022 starten wir eine eigene Beratungsfirma, wie die aussieht wie die heißt, keine Ahnung, aber wir fangen am 17 2022 mit der eigenen Firma ein Jahr später ungefähr ja, und dann haben wir uns so halt den. Das Commitment quasi gegenseitig gegeben, dass wir das so oder so tun werden und haben dann am selben Tag eigentlich angefangen an dem Projekt zu arbeiten.
Was war also, wie war, wie war der Anfang, was war da am Anfang dann die Idee. Also wir haben erstmal alle Kompetenzen, die wir hatten, in eine Schale geschmissen. Wolf ist deutscher Wirtschaftsprüfer, war lange in der Wirtschaftsprüfung bei an Sinyang in Deutschland oder auch in Chicago in Amerika. Und war dann bei die Leute im Bereich Transaction Services, also klassisch Financial Diligence tätig. Für noch mal 2 Jahre auch als Senior Manager. Und ich war auch 4 Jahre Wirtschaftsprüfung und dann halt so 7 Jahre Restrukturierung.
Und wir fanden Private Equity immer spannend, einfach weil sag ich mal die Zielgruppe. Wenn ich jetzt den klassischen Investment Manager nehme. Investment Director nehmen, die sind alles in unserem Alter. Die haben alle Dampf, die wollen alle Gas geben, was erreichen, denken unternehmerisch, haben wir gesagt. Das, was wir jetzt bisher uns am Skillset erarbeitet haben, in die kleinere Private Equity Welt eben zu bringen, also eine große Professionalität im Finance und Transaction Services Bereich Restrukturierung wollten wir damals auch machen, das ist aber am Anfang nicht so angelaufen, das heißt, wir haben uns dann relativ stark auf Transactions und und Finance Themen fokussiert, das.
Das einfach in den in den Micro und Small Cap Private Equity Bereich zu bringen. Okay, und das gab es noch nicht, weil ich meine an sich, die arbeiten ja auch mit irgendwelchen Beratungen. Zusammen. Die gibt es mit Sicherheit die Konkurrenz. Wir haben aber da nicht dran gedacht, also uns war das egal.
Wir haben bewusst, wir schaffen das irgendwie, wir sind gut in dem, was wir tun. Das heißt vor allem dann für F Financial. Diligence oder halt alle anderen, was weiß ich. Mein Financial Model oder eine Budgetplanung, eine Liqui Planung, mal modeln. Alles so so. Ja, angrenzende Financethemen oder so. Financial data Books für einen Exit mal vorbereiten oder solche Geschichten so einfach zahlen, jonglieren. OK, das war quasi damals die Idee, das zu machen. Dann war der Plan Juli 222 Sekunden, jetzt sind wir heute 3 Jahre weiter.
Wo wo steht ihr heute? Ja, Fast Forward ist einiges passiert. Wir haben jetzt über 20 Mitarbeiter in in München in unserem eigenen Büro. Wir haben gerade nen Nearshoring Center in Griechenland im Aufbau wo wir Data Engineers und KI Programmierer sitzen haben möchten die dann global gedacht quasi unseren Technology und AI Hub bilden werden, fragen mich viele warum?
Griechenland hat dieselbe sag ich mal low cost Logik wie jetzt auch in Rumänien oder andere osteuropäische Länder funktioniert da genauso. Ich kannte da jemanden, der sowas professionell macht. Ne haben wir gesagt, wir machen das jetzt halt mal. Gesagt Heiert man dann dort Griechen oder heiert man irgendwelche Expats die dann danach. Nee, das sind Griechen, das sind Griechen, die auch Englisch sprechen.
Und genau das, das bauen wir jetzt gerade auf und die Expansion in Amerika läuft jetzt auch gerade. Das heißt, wir haben ne US Ente T gegründet, haben jetzt 2 Standorte, Miami und Los Angeles. Für kleine PES in den USA. Genau für kleine PES in den USA, wo wir dann dasselbe anbieten. Ich glaub was sich jetzt zusammenfassend in 3 Jahren extrem.
Stark entwickelt hat, ist natürlich das Service Offering. Also wir machen nach wie vor ganz klassisch Financial Diligence. Wir helfen Unternehmen bei der Exit Vorbereitung was Datentransparenz angeht und zum anderen sind wir aber durch einen Zufall relativ kurz nach Gründung auch so in dieses ganze Thema.
Data Analytics dann reingestolpert. Also alles was so Power BI, Dashboards, Reporting, Controlling, Automatisierung, Aufbau von Data warehouses, ETLELT Prozesse. Und solche Geschichten angeht, da haben wir uns jetzt einen relativ starken Ruf, glaube ich, aufgebaut in der Branche. Was so Automatisierung von Reporting und Controlling, Prozessen im Private Equity Bereich angeht. Und ist das quasi bei euch vom vom Setup so wie kann ich mir das vorstellen, die die Leute die bei euch arbeiten sind das alles.
Consultants, ist das irgendwie ein anderer Setup? Sind die auch teilweise älter als ihr beiden Gründer sind das alles Juniors und ihr Macht schon ihr seid die Partner, sozusagen die, die meiste Berufserfahrung haben. Wie kann man sich das vorstellen? Also das Durchschnittsalter bei uns sind so 30 Jahre.
Und du bist gerade. Wir sind 35 Wolf und ich. Also wir sind so die alten Hasen. Bei uns kann man sagen, das Team hat ne ganz schöne Mischung aus. Finance Expertise, also Finanzbackground, der kommt überwiegend tatsächlich von Big Four Hintergründen, die die Teammember haben. Also wir haben relativ viel die Leute und ernst und Young ehemalig an Bord auch KPMG.
Wo Leute dann einfach zu uns wechseln und einfach in ein unternehmerisches Umfeld möchten. Und zum anderen haben wir aber auch eben diese diese Data Expertise mit an Bord. Also einfach Leute, die sehr Daten IT affin arbeiten, teilweise auch Leute mit Informatik Background Data Engineers, die wir jetzt gerade aufbauen und das werfen wir so in eine Schale, diese beiden Kompetenzen, und weil du vorhin auch meintest, es gibt ja auch andere in dem Bereich, die gibt es schon, ich glaube nur unser USP heutzutage ist wirklich, dass wir diese.
Tech Seite mit der Finance und Transaktionsexpertise verbinden, das heißt einen Wirtschaftsprüfer mit was weiß ich mehreren Jahren M and a Erfahrung spricht quasi parallel mit einem Techie, der dann gewisse Prozesse im Finanzbereich hat. Tatsächlich. Anpassen und ändern kann beziehungsweise durchdigitalisieren kann und das ist glaub ich so unser USP den es am Markt nicht oft gibt. Du findest viele Wirtschaftsprüfer die fachlich extrem gut sind, die aber technisch wenig umgesetzt bekommen und du findest andersrum sehr sehr viele BI implementierer, die aber dann nicht wissen was n Private Equity Investor sehen will und ich glaub die beiden Welten zusammen.
Das ist so der Grund dafür, warum wir so schnell gewachsen sind in den letzten 3 Jahren. Ich hab ja das, ihr habt das wahrscheinlich bootstrapped. Gemacht ja eigentlich alles bootstrapped. Vielleicht war das so. Die ersten Projekte des aktuellen, weil ich mein viele glaub ich, die ja auch zuhören können sich auch vorstellen, früher oder später auch Unternehmer zu werden oder sich selbstständig zu machen und das Schöne natürlich an so einem Job in der Beratung ist am Ende des Tages und da kannst du was du machst auch auf eigene Rechnung sozusagen machen jetzt.
Habe ich häufig Gäste irgendwie dann zu Gast, die ich dann auch Frage und Partner von dem Big For und so weiter die auch so. Er hat sich auch schon mal gereizt irgendwie das selber zu machen, dann so natürlich ne, aber große Organisationsstruktur hat Vorteile im Branding, im Sales wie Sim, wie einfach war das sagst du das war echt ein leichter Schritt oder was sagst du? Das ist ein absoluter Pain gewesen so die das ins Laufen zu bekommen die ersten ein 2 Jahre und du kannst schon nachvollziehen weshalb halt 8.
98% der Berater halt sich nicht mit der eigenen Beratung selbstständig machen. Also ich sag das mal relativ plakativ, ich glaube den härtesten Spiegel, den du dir selber vorhalten kannst, ist es Unternehmer zu werden und das war anderthalb 2 Jahre richtiger Pain. Wir hatten am Anfang das Glück, dass wir ein halbes Jahr bevor wir raus sind schon mit unseren engen Kontakten im Gespräch waren. Sprich es hat sich dann auch tatsächlich ergeben, dass wir am 1.4.
Haben wir übrigens 2022 dann gestartet, also 3 Monate früher als geplant. Das hatte diverse Gründe, also gute Gründe. Hatten wir tatsächlich ab Tag 1 Projekte, was super war, weil wir ausgelastet waren. Wir haben dann schon mittlere fünfstellige Umsätze im ersten Monat gemacht, zu zweit mit einem Praktikanten, das heißt, du konntest schon mal Cash einfach aufbauen und irgendwo dir so eine gewisse Grundlage geben.
Dass du auch investieren konntest. Das heißt, wir haben dann 4 Wochen später den ersten Mitarbeiter schon angestellt für ein nicht unerhebliches Gehalt von über 95000,00€. Entschuldigung, 90000,00€ waren es damals noch, also es sind schon, das waren dann schon Entscheidungen, die heftig waren, aber das lief dann sehr, sehr gut an, weil wir halt die ersten Monate ausgelastet waren, wie? Viele Kunden hattet ihr, die euch damit einen fünfstelligen Betrag gezahlt haben. 44 PS, oder? PE bezogen Portfolio Unternehmen hat. Man auf einem Retainer für irgendwie 10 15000 einfach. Einfach time and Material.
Ja, wir haben da ein bisschen Exit Vorbereitung gemacht, ein bisschen Financial Data Books, bisschen Financial Modeling, haben einem Freund von mir beim Unternehmensverkauf geholfen damals. Das ging dann an den Schweizer Investor, das war alles auf Stundenbasis und entsprechend konntest du dann auch monatlich deine Rechnung stellen und das war natürlich goldwert in den ersten Monaten, weil du ja dann halt wirklich einfach. Muss halt mehr Arbeit, dann verdienst du. Mir bisschen Ruhe hatten genau was, aber halt trotzdem krass war, weil ich bin Vollblutvertriebler, also Marketing und Sales sind so meine Ressorts, sag ich mal von uns beiden Gründern und ich hab schon anderthalb Jahre richtig Gas gegeben am Markt.
Also ich bin von Klinke zu klinke ich. Hab. Leute angeschrieben, kalt angerufen, kalte e Mails geschrieben. Weil es war jetzt nicht so, dass wir irgendwie mit 400 PE Kontakten in diese Gründung rein sind. Wir kannten halt irgendwie. Hätte dir da vielleicht ein Studium an der HSG oder so im Nachgang geholfen?
Eine pampke Mitgliedschaft? Und unter Umständen schon ja, also klar, Netzwerk ist alles. Also das ist auch ein Appell, also das Netzwerk muss ab Tag 1 wo du irgendwie geradeaus denken kannst, eigentlich gedanklich mit aufgebaut werden, das habe ich auch immer gemacht, aber ich hatte jetzt nicht irgendwie wie gesagt hier. Da draußen in Frankfurt irgendwie jeden Kontakt, der hier irgendwie was zu sagen hat und die musste ich mir halt aufbauen, oder die mussten wir uns aufbauen. Das geht zum einen, wenn du gute Qualität ablieferst und gute Arbeit machst.
Das heißt, die klassische Mund zu Mund Propaganda nur mit reiner Mund zu Mund Propaganda wächst du nicht innerhalb von 3 Jahren auf über 20 Mitarbeiter, dann hast du vielleicht irgendwie 56 Mitarbeiter nach 3 Jahren. Und wir haben halt parallel wirklich Vollgas am Markt, Klinken geputzt, Leute angesprochen.
Auf Events sind wir relativ früh gegangen, auf das Deal Sourcing zum Beispiel war 1 unserer Key Events, was zu wahnsinnigem Erfolg geführt hat und diese Phase war auch von vielen Selbstzweifeln geprägt, weil der. Return natürlich in unserer Branche nicht ab Tag 1, da ist ja du kommst ja nicht mit Vorwerk Staubsauger vor die Tür und sagst du sitzt der Staubsauger, ich zeig dir mal was der kann und danach kaufst du den oder nicht sondern.
Du. Du musst ja erst mal dich als Mensch irgendwo platzieren, als verlässlicher Partner, vielleicht auch jemand, mit dem Spaß macht, irgendwie Kontakt zu haben. Und dann kommt erst mal 4 Monate halt nichts so und dann sagst du, da musst du halt über deinen Schatten springen und sagen, jetzt melde ich mich wieder bei dem und lad ihn wieder zum Mittagessen ein und erzähl ihm vielleicht, dass wir jetzt ein 2 neue Mitarbeiter haben und wieder 34 neue Produkte irgendwie entwickelt haben oder ähnliches. So dann schreibe ich jeden jedes Mal. Vor Weihnachten habe ich dann.
Weihnachts, e mails händisch geschrieben. Ich. Habe Roland Berger mir auch gesagt. Nicht Newsletter oder irgendwas händisch persönlich jede einzelne Nachricht geschrieben. So, dann machst du im Rahmen dieser Weihnachtsnachricht gleich wieder das Lunch für Q 1 oder q 2 des Folgejahres aus und so ging die Mühle dann langsam los, dass sich halt ein Netzwerk gebildet hat, dass sich Kontakte aufgebaut haben, dass sich nach ich würde sagen 2 Jahren jetzt bis.
Es heute auch wöchentlich einfach Projekte ergeben. Aber aus dieser Arbeit stammend und du musst einfach anderthalb, 2 Jahre wirklich deine Selbstzweifel irgendwo zurückstecken, weil du wirklich in den anderthalb, 2 Jahren glaubst. Ja, vielleicht bist du ja gar kein so guter Unternehmer, du machst an jeder Ecke Vertrieb wie ein Geisteskranker, aber es kommt kein Projekt rein, wahrscheinlich machst du irgendwas falsch, vielleicht kannst du es ja doch nicht, vielleicht musst du irgendwann doch wieder in eine Angestelltenposition zurück und ich glaube diese Zeit. Muss man sich irgendwo bewusst machen. Und ich bin jetzt heute auch in Sachen Mindset halt ganz woanders, dass ich halt sag,
wenn sich irgendwo Herausforderungen ergeben, dann ist es eigentlich ein Zeichen, dass man wächst. Aber so, so weit war ich damals noch nicht, dass ich das damals schon. So erkennen konnte langsam auf einem komfortablen Niveau, dass du sagst, OK, ne, jetzt läuft es und jetzt kommt die ganze Zeit mehr rein als ich irgendwie abversperren kann. Das haben wir jetzt so seit einem Jahr. Die Situation, ja, dass viel reinkommt, wobei ich. Sagen muss, dass die meisten Vertriebler ja den Kardinalfehler begehen, dass wenn ne hohe entweder wenn ne hohe Auslastung da ist oder wenn genug reinkommt, dass sie keinen Vertrieb mehr machen.
Und dann hat man ja das Problem. So, und dann baust der Aufbaust, der Aufbaust, der auf. Irgendwann sind die Projekte vorbei und dann kann es halt sein, dass auch mal wieder nichts mehr da ist. Also ich war immer der Überzeugung selbst und wir hatten ja ne hohe Projektauslastung, ich musste ja selber meine Projekte machen, ich hatte ja nur kein irgendwie super seniores Team.
Was mir dann die FDDS einfach am Fließband wegarbeitet. Das heißt, wir waren voll ausgelastet, hatten teilweise 50 Chargable Hours als Partner am Anfang und parallel mussten wir aber halt diese Betriebsmaschine einfach ins Laufen kriegen. Ja, und das war. Schon eine Spannende. Zeit, du warst schon verheiratet.
Ne, ihr. War schon verheiratet. Und ihr habt zusammen gelebt oder ihr lebt oder OK, aber Kinder habt ihr noch noch nicht. Kinder haben wir noch nicht, soll sich ändern, aber haben wir jetzt bisher noch nicht. Wie hat deine Frau das mitgemacht? Ja, die ist schon ein Segen. In der Richtung muss ich sagen, die. Die ist jetzt auch zum Glück nicht so die typische Frau, die irgendwie die Zeit misst, die man miteinander hat. Sie misst nur die Qualität, die man miteinander hat, wenn man Zeit miteinander hat, und da gab es schon stretches, also weil mein Kopf als Unternehmer dann auch oft einfach woanders ist und nur weil du dann um 19:00 Uhr mal daheim bist, heißt das ja nicht, dass dein Kopf daheim
ist, sondern der ist halt immer noch irgendwo anders und von dem her gab es da schon. Ja, gab es schon ein paar kritische Punkte, wo Oma wieder zueinander finden mussten und die Beziehung einfach pflegen müssen? Und das müssen wir auch bis heute und ich gebe auch ganz offen zu, dass ich das Thema bis heute noch nicht 100% im Griff habe. Wie, wie oft Pro habt ihr dann so Kontakt? Also also quasi.
Ja, wir sehen uns schon oft. Ich meine, Corona war ja fairerweise für die Beraterbranche und Segen im Nachhinein, dass du eben auch einfach viel das. Daheim bist, oder? Das ist. Jetzt auch halt sehr etabliert ist sozusagen wenn man sagt, komm, wir machen uns über Teams. Genau genau machst du über Teams mal die ersten Kennenlern Calls. Ich reise heute auch nicht mehr 5 Tage am Stück, also es kommt vielleicht einmal im Jahr vor, gut jetzt mit Amerika kann es mal vorkommen, das verbinde ich dann meistens mit der Familie drüben.
Aber das mache ich eigentlich nicht mehr. Und von dem her ist man dann zumindest abends oder so sieht man sich in der Regel und auch so für meinen Alltag und meine Routinen bin ich auch einer, der jetzt nicht irgendwie nachts um 3 dann ins Bett geht, sonst geht das nicht, von dem her sehen wir uns eigentlich schon täglich, manchmal halt ein bisschen später, manchmal ein bisschen früher, aber ich gucke jetzt schon immer mehr, dass das fokussiert wird.
Jetzt hast du vorhin ja schon ganz, ganz bald über deine Gehälter gesprochen. Wo seid ihr so Umsatz? Seid ihr 224 vom Firmenumsatz gelandet? Wo werdet ihr 225 in etwa rauskommen? Das weiß ich jetzt nicht, ob ich das so ganz offen sagen will, aber mit, ich sag mal so 2022 Mitarbeitern kann man sich das grob ausrechnen. Dann ist das so ein Business, dass du sagst, ja ihr kalkuliert da jetzt, wo ihr noch in einer Wachstumsphase seid, schon auch mit einer guten Marge für euch, OK. Ja, ja, ja doch.
Also ich mein. Beratungsgeschäft ist ja Asset light. Entsprechend und und die Margen sind natürlich attraktiv, wobei wir jetzt nicht die Gründer sind, die sich jetzt das Geld aus dem Laden rausziehen. Also wir zahlen uns ein Gehalt, ich sag mal, ein marktübliches Gehalt würde ich sagen und haben uns auch einmal was rausgezogen zwischendrin mal. Aber das wird eigentlich alles reinvestiert, also das ganze Wachstum was jetzt gerade stattfindet. So ne Gründung in Amerika, dann brauchst du n Investorenvisum beispielsweise für n Wolf.
Das heißt du musst dort auch mal schnell 150000€ auf n Bankkonto legen, so n Shared Service Center in Griechenland. Das baut sich jetzt auch nicht mit 10000,00€ fairerweise auf, da ist auch mal mittlerer hoher fünfstelliger Betrag weg, bis du überhaupt loslegst. Wir haben viel mit Headhuntern akquiriert, weil wir fairerweise noch keinen Goldman Sachs sind, wo am Tag irgendwie 800 Bewerbungen kriegt oder was weiß ich wie viele das sind. Das heißt, wir mussten auch über Headhunter gehen, da sind auch mal ganz schnell 100000€ für n Headhunter weg, wenn du n paar Profile dir holst die da ne Rolle spielen wir haben. Mehrere 100000€ in unser Büro in München investiert ja Gewerbe. Mietverträge sind ja zumeist
nicht so attraktiv wie jetzt Privatmietverträge, das heißt, wenn du einen Rohbau übernimmst, dann ist quasi die ganze Inneneinrichtung ja am Ende etwas, was du kaufst, ja, und was dann auch auf das Büro zugeschnitten ist und am Ende nicht einfach ausgebaut wird und dann sagst du, jetzt brauche ich die Glasscheibe halt ins nächste Büro rein, die passt halt einfach nicht, das heißt da sind schon 100 Tausende von Euro ist einfach auch investiert worden und deswegen ist könnten wir jetzt den Weg gehen und sagen, wir bauen jetzt noch n bisschen mehr Mittelbau auf und hoffen, dass die Leute funktionieren und und lassen das angenehm laufen, aber dann bisher kein Unternehmer ja n Unternehmer ist jemand der halt immer weiter
will, Sachen lernen will, Momente schaffen will, ne Umgebung schaffen will für Leute die Spaß an der Arbeit haben. Und deswegen werden wir auch weiter investieren. Hast du da auch Mentoren aus deinem Umfeld, die selber Beratung aufgebaut haben, mit denen ihr euch bei sowas austauscht oder sagt dir, das machen wir alles so ein bisschen common sense mäßig, wie wir da Entscheidungen treffen, ich.
Glaube es ist eine Mischung. Also wir tauschen uns schon immer wieder auch mit anderen Gründern aus. Also wir haben sehr, sehr super tolle Kontakte, wo man sich mal trifft und dann. Hörst du immer die gleichen Themen, die gleichen Probleme? Das ist ja das Schöne am Ende hat ja jeder die gleichen oder ähnliche Challenges im Unternehmertum, aber es ist jetzt nicht so, dass ich so n Mentor hab, mit dem ich jede Woche telefonier also ich lass mich auch professionell coachen, einfach für Persönlichkeitsentwicklung kann ich auch jedem nur ans Herz legen, der in so einem High Paste Environment unterwegs ist um einfach persönlich auch weiterzukommen und mit den Herausforderungen die sich so ergeben da zu copen.
Seit wann machst du das? Seit 2021 mach ich. Das und wie oft? So zweimal im Monat. Zweimal im Monat, ja, persönlich dann ja mit dem gleichen Coach. Ja, OK. Genau wie hast du den gefunden? Über n bekannten damals gab dann einfach so n paar Themen und dann hab ich gesagt da kann man mit Sicherheit was machen und und wollt mich einfach auch mit Persönlichkeitsentwicklung tiefgründiger beschäftigen. Nach meiner Coaching Ausbildung damals und das war. Also mit die beste Investition meines Lebens. Ja, also das kann ich ganz offen sagen, dass einfach irre, wie was?
Sind da so die Hauptthemen bei dir am Anfang? Gut, ich mein, da könnte ich jetzt lange ausholen, aber ich sag mal meine Kindheit, die war jetzt nicht unbedingt die Allereinfachste vom Elternhaus her, ich hab viel Gutes mitbekommen, aber es war auch teilweise nicht so einfach und ich hab einfach gemerkt, viele Jahre lang, das Arbeit kann ja auch ne Droge sein, so n bisschen um sich abzulenken ja wenn ich. Psychische Themen einfach hier und da mal plagen oder wenn du Sachen vielleicht noch nicht ganz verarbeitet hast, dann manche fangen halt Alkohol an, manche nehmen andere Drogen und manche sind halt workaholics und ich habe dann schon gemerkt, dass ich mich oft in Arbeit flüchte, einfach weil, weil das ablenkt, weil da geht es voran,
da ist ein Drive dahinter und so, und das wollte ich dann einfach ein bisschen aufarbeiten, hast du? Nicht Angst, dass du deinen Arbeitsdrive verlierst. Gerade wenn du das Unternehmen gründest. Doch, aber der der Drive ist jetzt heute n anderer würde ich sagen. Also der ist von viel mehr Positivismus oder einer positiven Einstellung einfach geprägt. Also heute hab ich einfach von innen raus Freude an dem was ich tu, ich hab von innen raus Freude so n Podcast zu machen, ich hab Freude dran neue Leute kennenzulernen, ich hab ne Freude dran irgendwie.
Etwas noch nicht Dagewesenes zu erschaffen. Ich sage auch immer, wenn mich Leute nach dem Lebenssinn Fragen, sage ich auch immer, am Ende ist das ja, ist das Leben, ja, wenn du, vorausgesetzt, du bist gesund und klopf auf Holz, vielen Dank, dass das bei uns hier im Raum so ist, dann ist das Leben ja eigentlich ein Open World Game, ja, und du hast irgendwie 7080 vielleicht 90 Jahre Zeit dieses Spiel zu spielen und die Trophäen, die du sammeln kannst, sind im Endeffekt eigentlich nur coole Momente, die du nicht wieder vergisst oder Erfahrungen, die du machen darfst.
Das können Erfahrungen sein, wo du dich was weiß ich auch mal aus dem Fenster lehnst und irgendeine Erfahrung machst, die Halt ein Stretch ist. Also irgendwo ein Unternehmen gründen oder was weiß ich ein Entscheid oder ein Bungee Jump oder ein Fallschirmsprung. Also es können ja alle Arten von Erlebnisse einfach sein und und deswegen sage ich immer, man muss das Leben halt in vollen Zügen auch irgendwo auskosten mit allen seinen Facetten, was es hat und und.
Und, und, und. Das ist heute so eher meine Einstellung und früher war das eher so. Ich muss jetzt irgendwie erfolgreich sein, ich muss mich beweisen, ich muss anderen zeigen, dass ich was drauf hab und ich muss irgendwie Geld verdienen und dann muss ich mir irgendwie n Auto kaufen können, was gut aussieht und so, also da war vielmehr so dieser dieser negative Druck so n bisschen da und heute ist es vielmehr so von innen raus einfach der Wille ja was ne geile Zeit zu haben. Geil.
Und ist das jetzt jetzt? Du hast mir auch so zum Beispiel einen Artikel weitergeleitet, dass ihr selber auch bisschen Private Equity Investments beispielsweise macht. Das kam dann zum Beispiel mit dem Geld, wo ihr euch einmal rausgezogen hattet. Ja, das kam mit dem Geld, wo wir uns rausgezogen haben. Was macht ihr da?
Das hat sich auch wieder so. Passt auch wieder zum Rest glaube ich nur kurz zum Hintergrund, weil ich glaube ich will auch den Zuhörern so ein bisschen mitgeben, dass man nicht immer alles so zerdenken muss, ja. Letztes Jahr kam n Bekannter von mir auf unserem Opening Office Opening Event zu mir und meinte Sascha, Du hast ja auch schon Immobilien gekauft, ich auch schon.
Wir haben doch beide festgestellt, dass wir überhaupt keine Ahnung von Immobilien haben und dass uns sowieso viel zu langsam geht, wovon wir Ahnung haben sind unternehmen, weil wir seit 1015 Jahren nichts anderes machen. Eigentlich müssen wir auch Unternehmen kaufen und nicht Immobilien so so ging das los und jetzt?
Gründe ich natürlich keinen Private Equity Fonds oder irgendwas, weil die Private Equity Investoren meine Kunden sind und auch meine Kunden bleiben sollen und ich da jetzt in keiner Konkurrenz stehen möchte. Aber es gibt natürlich schon im Rahmen der Nachfolgesituation in Deutschland, wo ja mehrere 100000 Unternehmen jetzt zur Nachfolge anstehen, auch in den nächsten Jahren gibt es ja die ganzen Statistiken von der kfw schon Chancen da draußen, wo es auch Unternehmer gibt, die jetzt sagen, ich will jetzt nicht unbedingt an den Finanzinvestor verkaufen, sondern ich hätte es gerne ein bisschen persönlicher das ganze.
Und dann haben wir uns halt damals so mit unseren engen, ja m and a Advisor, die wir halt kennen, mal Zusammengeklinkt und haben gesagt, habt ihr nicht irgendwie ein Unternehmen, was vielleicht an keinen Finanzinvestor geht, was vielleicht ein bisschen zu klein ist für einen typischen Finanzinvestor, was man vielleicht kaufen könnte, und dann hat sich halt die Beteiligung an der Laux und meurers Gruppe im Saarland aufgetan, ist im Endeffekt ein Handwerksunternehmen SHK betrieb.
Mit ungefähr 70 Mitarbeitern 12000000 Umsatz ungefähr wo wir dann eben gesagt haben, da kaufen wir jetzt ne Mehrheit und versuchen das, was wir täglich beraten, dann wirklich auch mal zu dritt, also eben 2 co Investoren. Noch versuchen wir tatsächlich mal das in der Praxis auch zu tun, was wovon wir halt die ganze Zeit so schlau reden, ja und im Endeffekt. Erweitert das ja auch nur dein Horizont noch mal, dass du wirklich mal den ganzen Prozess durchgehst und auch mal weißt, OK, Financial Diligence ist halt ein mini Ding in so einer Transaktion.
Ja, als menschelt ja die ganze Zeit. Wie war das? War ein wahnsinnig toller Weg. Ja, also ich, wie ich gerade vorhin gesagt hab, also diese Momente, die du da jetzt sammelst, die Erfahrungen die du sammelst, das ist ein unglaubliches Privileg, ja und egal, ob ich da jetzt am Ende. Einen mega fetten Exit irgendwann mal Hinleg oder wir das einfach auf ganz lange Sicht halten und und gut entwickeln oder wie auch immer, allein bis hierher war es einfach die Erfahrung allein schon wert mal.
Macht unser Spaß als Immobilien. Ja, auf jeden Fall, auf jeden Fall. Du kannst es halt ganz anders strukturieren vom vom Deal her, wir wissen einfach, wo wir hingreifen müssen, ja, wir haben dann einfach auch klar n Digitalisierungsprojekt direkt mal gestartet mit radial halt als als Berater sozusagen. Wir entwickeln jetzt gerade die die Vertriebsprozesse weiter, gucken uns auch anorganisch n paar Möglichkeiten an die es die es gibt, wo man dann weniger mit Subunternehmern und so arbeitet. Und du arbeitest jetzt halt da richtig einfach mit, ja. Wieviel?
Wieviel Zeit investierst du da so pro Woche rein? Ich würd sagen, das sind so. Also glücklicherweise hab ich 2 Ko Investoren die da unglaublichen Drive auch mitbringen und auch da super dahinter sind. Ich würd sagen bei mir sind es wahrscheinlich so so 34 Stunden die Woche. OK und die 2 anderen aber schon noch mal mehr, oder wie? Die 2 sind denke ich momentan zumindest n bisschen mehr dahinter, auch aus aus Zeitgründen einfach. Wir sind gerade alle in verschiedenen Situationen. Und das wird sich aber auch wieder verschieben. Ja, ich investiere jetzt natürlich mit radial. Wenn ich jetzt die Stunden noch zähle für die Digitalisierung, investieren wir natürlich schon schon viel Zeit rein, aber ja, das ist einfach wahnsinnig
bereichernd, so was mal zu machen und wir werden jetzt einfach opportunistisch da halt weiterschauen, ja, wenn sich irgendwas ergibt, dann investieren wir halt weiter. Wie viele Unternehmen habt ihr euch angeschaut, bevor ihr euch dafür dazu entschieden habt? So 10 würde ich sagen. Ja so 10 Stück. So der typische PE würde sich schon noch mal mehr anschauen oder bevor er was kauft.
Ich denke schon, ja. Also die typischen Private Equity Investoren, die haben ja dann ihren Funnel und natürlich auch ihr Team um einfach deutlich mehr Deals zu screenen und die haben ja dann auch ne ganz andere, oder die haben ja dann einen sehr, sehr dezidierten Investmentansatz, oft welche Branche, welche Größe und so weiter und wir waren jetzt sage ich mal abgesehen von von Größe.
Eigentlich total offen, ob da jetzt irgendwie ein transportlogistiker Handwerker gekommen wäre, war uns eigentlich egal. Wir haben jetzt so ausgeschlossen, waren so Dinge wie Software, weil es von Multiple her einfach viel zu teuer wäre, aber alles was sich irgendwie so in den klassischen Branchen, das ist jetzt der falsche Begriff, bewegt, ihr wisst was ich meine, haben wir uns einfach angeguckt. Okay jetzt noch mal vielleicht so radial zurück das Thema Headhunter.
Da würde mich interessieren, vielleicht auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die das spannend findet, die da, die da Bock haben bei euch mitzumachen. Was ist so euer Pitch beim neuen Mitarbeiter ne über wie über was, über über was spricht für euch sozusagen, wie überzeugt ihn ja? Also wir legen einen wahnsinnig hohen Fokus auf Kultur und Transparenz.
Transparenz zum einen dahingehend, dass wir unternehmensweit. Zum Beispiel alle Gehälter transparent. Machen. Ja, also es weiß jeder, was der andere verdient. Das ist natürlich auch mit Datenschutz in Deutschland und so dann entsprechend so gemodelt, dass das am Ende halt alles allen rechtlichen Standards entspricht, also pure Transparenz in der Richtung. Wir haben jeden Montag zum Beispiel nen nen Teammeeting wo Wolf und ich und auch unsere Head of Peepling Culture und so weiter wo wir das ganze Team zu allem abholen, also was überlegen wir uns gerade strategisch, wo soll es hingehen?
Was sind gerade interne Initiativen, die wir anstoßen? Welche potenziellen Kunden sollten jetzt dann bald neue Projekte bringen und so weiter und sofort also das ist alles wirklich voll transparent, wir machen einmal im Jahr auch n großes Offside Event, wo wir auch die gesamte Firma zur Disposition stellen im Sinne von Geschäftsmodell, ja, also wo wir wirklich sagen, nehmt unser komplettes Geschäftsmodell auseinander, liebes Team, wir wollen einfach euren Input haben. Und was ich oder was wir ganz stark verändert haben, und das ist Kultur, so ein so ein weicher Begriff, finde ich immer, aber ich hatte schon das Gefühl, dass viele Führungskräfte, sei es in großen Corporates oder sei es auch in Big Four Unternehmen, sehr, sehr
ego getrieben sind. Ja, und das Ego ist immer ein Problem in der Führung, wenn du in Richtung Growth Mindset denkst, hält dich das Ego eigentlich immer zurück und Wolf und ich. Sind beides, glaube ich, Typen, die diesen Input von vom Team auch möchten. Also wir wollen nicht die beste Idee haben, wir wollen nicht irgendwie das jetzt wieder recht haben oder wir wollen jetzt nicht irgendwie wieder diejenigen sein, die am Ende alles bestimmen. Wir lieben es, wenn einfach Kritik kommt, wenn negative Punkte kommen, wenn wir sagen, da müssen wir uns verbessern, das müssen wir besser machen und nicht immer die die allergrößten und allerbesten sein und wenn du jetzt jemanden auf dem Team fragen würdest, dann ist genau
glaube ich die Kultur der USP. Warum es cool ist, bei uns zu arbeiten, ganz zu schweigen davon, dass du natürlich in einem kleinen Unternehmen wie wir, wo jetzt einfach extrem viel passiert und natürlich auch ganz andere Wachstumsmöglichkeiten hast. Ja, wenn du jetzt am Anfang dabei bist, dann wird es nicht irgendwann mal heißen, ja, da haben wir jetzt schon Partner für das Thema, die partnerrollen formen sich jetzt ja, gerade, wenn jetzt gerade jemand bei uns anfängt, fast vorwärts 10 Jahre, dann baut er im Zweifel seinen Bereich auf, ja, also wir reden ja jetzt schon mit mit Senior Consultants von uns, die sich jetzt schon ne gewisse Expertise. In einem gewissen Bereich aufbauen. Ich denke da jetzt gerade an
einen Kollegen von mir, der zum Beispiel wahnsinnig viel Software as a Service Expertise aufgebaut hat im Reporting Bereich, im Financial Diligence Bereich, der wird über kurz oder lang mal global im Zweifel die Software as a Service, das Software as a Service vertical in irgendeiner Form leiten.
Ja und durch dieses Wachstum was wir haben gibt es einfach keine Grenze in Sachen Wachstum für die Leute. Okay das heißt, ihr könnt den auch schon sozusagen in. Authentisch das Versprechen verkaufen Hey, du kannst ja auch irgendwie, es ist attraktiver für dich, hier zu bleiben, als dich auch selbstständig zu machen, weil wir haben hier echt ein geiles Business Model und du kannst ja echt auch einen Haufen Kohle verdienen und viel Verantwortung bekommen und vorankommen. Absolut.
Und das, was wir jetzt gerade alles machen, ich meine, die ganzen Themen kommen jetzt ja erst ne, wie sieht mein Partnervergütungsmodell zukünftig aus, wie vergüten wir denn Director zukünftig? Das sind alles Themen wo das Team gerade mit erarbeitet. Also da sitzen nicht Wolf und ich zusammen im Kämmerlein und sagen, so viel verdient mein Partner, sondern das Team bekommt dann Vorstellung.
Wir haben vertrauen quasi in das Team, dass die checken. Ihr könnt auch nicht alles, was wir verdienen, in Gehälter ausgeben, weil sonst kann die Firma nicht mehr wachsen und so. Weiter und wir haben auch unseren Gesellschaftsvertrag so gestrickt, dass wir Anteile abgeben können von dem Unternehmen und so. Also das ist nicht so dieses.
Unser Baby, und das bleibt unser Baby und wir klammern an dem Ding und wir müssen immer recht haben und die Allergrößten sein und so weiter sondern wir wir spielen das glaube ich alles sehr sehr offen mit extrem viel Drive, mit extrem viel Energie und und wollen einfach ein Umfeld schaffen und das sage ich jetzt sehr sehr offen und direkt, was ich damals nie vorgefunden habe. Ja, ist halt die Frage, ob du so ein Umfeld auch noch mit irgendwie 10000 Mitarbeitern haben kannst. Fay enough das würden wir rausfinden, aber so diese, diese Selbstkritikfähigkeit, dieses sich selbst auch hinterfragen und.
Und wirklich halt auch zu sagen, wenn der Praktikant die bessere Idee hat als du, dann ist halt dann ist es halt die bessere Idee und dann lass uns sachlich einfach an der besten Idee ab wieviel. Praktikanten habt ihr immer so gleichzeitig. 5. So okay okay also schon ein Viertel vom Team, sind quasi Praktikanten.
Immer. Da ja die zählen immer so halb mit, aber so 45 Praktiken. Quasi überzeugt man nicht so richtig, wenn man jetzt hier zuhört und ja im Nachgang eine linke Nachricht schreibt, mit was auf was achtest du bei einem Praktikanten? Also. Ich finde schon so diese Lernwilligkeit wichtig und und die Neugier einfach bei Leuten. Also es gibt natürlich Hygienefaktoren irgendwie, wenn jetzt jemand Sozialwissenschaften studiert, dann passt es halt nicht ne aber wenn jetzt jemand Finance eine Affinität hat, wenn er it cool findet, wenn er Transaktionen spannend findet, wenn er Private Equity spannend findet, das ist jetzt so die Bubble wo wir auch unterwegs sind üblicherweise, dann dann passt es grundsätzlich
mal von den Hygienefaktoren her, aber darüber hinaus. Faszinieren uns schon die Persönlichkeiten, so die Neugier, die Lernwilligkeit und solche Sachen und was man schon teilweise heutzutage sieht. Und da share ich jetzt mit Sicherheit nicht die, die gen zi über einen Kamm, dass am Anfang relativ schnell Ansprüche gestellt werden, ohne dass ich jemals delivered hab ja und ich find es besser, wenn Leute erstmal reinkommen. Zeigen, dass sie lernwillig sind, dass sie offen sind, sich Themen auch anzunehmen, vielleicht auch mal die extra Meile gehen möchten, um einfach zu lernen, anstatt am Anfang direkt Ansprüche zu stellen.
Das ist so finde ich, eine Grundeinstellung, die wir, die wir ganz, die wir ganz gut finden. Okay und bei dir jetzt du, du bist quasi super viel in Billable Hours noch mit drin oder jetzt weniger. Das ist mein Anfang, hat ja gesagt, so 50 Stunden hast du jetzt Stunden. Noch ja. Also wir hatten, wenn mich vor, wenn mich vor 3 Monaten gefragt hättest, dann wäre ich immer noch bei 50 Stunden builable.
Wir haben jetzt einiges umgestellt, weil es doch etwas viel im System war, das heißt sowohl unsere Energie als auch die des Teams würde schon da zeitweise ein bisschen auf die Probe gestellt, das heißt, was wir jetzt gerade machen, ist, wir gucken, dass wir pro Consultant nur noch ein Projekt. Haben und nicht mehr, dass n Consultant irgendwie 2 Projekte parallel macht, weil das einfach nicht funktioniert und dadurch ist die Gesamtanzahl an Projekten tendenziellen Tacken runtergegangen, was der Organisation einfach viel mehr Ruhe gibt und entsprechend auch mir mehr Raum Business Development zu. Machen damit auch weniger Umsatz. Das wird mit Sicherheit auch wahrscheinlich dazu führen, dass man Tacken weniger Umsatz
machen. Aber die Frage ist auch immer. Welche Qualität des Umsatzes du machst? Ja, wenn du dann so only Edge die ganze Zeit unterwegs bist und alles nicht auch nicht mehr überblicken kannst, hier und da, dann fällt auch mal viel runter. Dann hast du mal n overrun wo du keinen Nachtrag stellst. Dann hast du mal irgendwo nicht kommuniziert, Qualität muss halt.
Zu 100% einfach erhalten bleiben. Ansonsten ist das halt ein sehr, sehr kurzfristiges Game und das Unternehmergame, das ist für mich immer ultra langfristig ausgerichtet. Wenn du kurzfristig denkst, dann hast du keine Chance, deswegen richten wir das jetzt gerade wieder ein bisschen langfristig aus.
Jetzt sind ja zum einen natürlich ich meine, du hast halt in der Beratung gearbeitet und verkaufst jetzt Beratungsdienstleistung, von dem her ist natürlich das wertvoll, was du damals gemacht hast. Gibt es sonst irgendwelche Sachen wo du sagst, das habe ich früher gemacht und das zahlt sich jetzt aus? Das Netzwerken.
Das Netzwerken. Also eindeutig das Netzwerken und schon auch, sage ich mal offen sein, gerade vertrieblerisch oder so. Da sagen ja viele, ich will mich da nicht anbiedern oder ich will jetzt da nicht wieder klingeln oder ich will jetzt da nicht wieder anrufen, ich glaube es gibt da schon so ein so ein so ein, so ein richtigen Mittelweg, dass man sagt, man macht sich immer wieder bekannt bei den Leuten und. Ohne dass man denen auf den Sack geht. Auf gut Deutsch und ich glaube, das zahlt sich wahnsinnig aus momentan.
Und das Dritte, was sich glaube ich auszahlt, wo wir auch ein bisschen anders unterwegs sind, das ist so das ganze Thema Marketing, linkedin, wo jetzt ja auch nicht unbedingt ein Projekt reinkommt, also ich kriege jetzt nicht auf linkedin am Tag 10 Nachrichten, wo ein pe sagt, Hey, wir hätten jetzt hier eine Financial Diligence zu vergeben, aber ich merke schon, dass so dieser begleitende. Brand Effekt einfach einen Effekt hat, weil du die Marke einfach bekannter machst.
Also das sind 3 so Dinge, die sich jetzt unternehmerisch ausgezahlt haben glaube ich. Und klar, die Arbeit an einem selbst halt sich persönlich einfach immer weiterzuentwickeln, das sind glaube ich so die. Und das heißt, die, die die Kunden von wem holt ihr am meisten Umsatz rein? Sind es die PS?
Die PS sind üblicherweise Akquiseseitig das Tor und. Abbrechen tun wir in der Regel ans Portfolio unternehmen. Also wenn jetzt, wenn jetzt ein Private Equity Investor eine Financial Diligence will, dann ist natürlich der Investor dann auch der Kunde, logischerweise aber den Großteil unserer Umsätze machen wir ja mit diesen besagten Data Analyse.
Die PES überzeugen. Ich muss die PES überzeugen. Klar, weil die am Ende. Sind die Entscheider so, so hat ich es quasi. Gemacht? Ja, die Entscheider sind also offiziell nicht, weil wie gesagt, am Ende trifft das Portfolio Unternehmen die Entscheidung. Die PES können uns nur empfehlen, aber die sind am Ende.
Schon diejenigen. Die. Musst du die, musst du an Bord, da überzeugst. Du jetzt nicht die Partner, sondern die Investment Manager hast du gesagt, ja. Es kommt immer drauf an, aber ich sag mal, wir targetieren schon die Investment Manager Investment Direktoren, weil die halt meistens diejenigen sind, die operativ halt im Deal arbeiten und wir dann natürlich auch in irgendeiner Form operativ helfen, das Unternehmen dann Financial on zu boarden. Zu digitalisieren, Reporting, Controlling, Prozesse aufzusetzen oder auf einen Exit vorzubereiten. Die Partner spielen natürlich immer eine Rolle, aber wir reden halt eher mit denjenigen, die wirklich operativ tief. Mit welchem PS sprichst du dann
so die Referenzen? Ja, auf unserer Website gibt es ausreichende Referenzen, aber es sind alles Namen, die man üblicherweise so kennt. Quasi in, in, in, in. Was für Größen haben dann die Unternehmen, wo ihr dann tätig seid? Die Portfolio companies. Von bis ehrlicherweise. Also ich finde unser Sweet Spots sind so die achtstelligen Umsätze, weil da so diese sehr sehr agile, schnelle, direkte Herangehensweise, die wir so haben, also wir sind ja nicht so die powerpoint Freaks, die dann erstmal 30 Folien malen bevor sie loslegen, das ist nicht unsere DNA, sondern wir gehen rein und wollen umsetzen.
Und diese agile Herangehensweise passt gut in diese Größe, weil du da diese politischen Spiele oft noch nicht hast. Ja, das ist relativ schnell, einfach Zugang zum Entscheider, entscheidest und machst halt entsprechend wieder weiter. Das gibt dann nicht irgendwie 10 lenkungskreise und dann arbeitest du nach dem ersten, nach dem letzten Lenkungskreis quasi an der powerpoint für den nächsten Lenkungskreis, wie in der Strategieberatung oft, aber wir wollen jetzt strategisch schon einen Tacken größer. Projekte und Mandanten haben wir machen jetzt teilweise auch schon einige Projekte, wo die Mandanten dreistellige Umsätze, dreistellige Millionen Umsätze haben, einmal 12 auch Milliarden Umsätze, und da wollen wir jetzt
sukzessive hin, also wir wollen eher gucken, dass wir jetzt die Projektgrößen erhöhen, eher in Richtung Upper mit Cap Large Cap PE gehen und einfach sukzessive mit unserer Brand bei den Großen. Themen mitspielen möchten, das ist so strategisch zumindest das Ziel. Und der Vertrieb dafür läuft wie ab.
Also sagen wir mal, wäre hier ein mittelständischer Pe und mit dem hattest du noch keinen Kontakt, irgendwie, weil wir sind vielleicht 2 Jahre in der Vergangenheit und jetzt bist du in Frankfurt und dann hast du über 2 Ecken, den einen Investment Manager kennengelernt, der ist so alt wie du und dann triffst du dich hier in Frankfurt mit dem zum Lunchen zum allerersten Mal so und was erzählst du denen dann so? Es kommt drauf an, was persönlich am besten funktioniert.
Also natürlich kommt irgendwann die Frage, was macht ihr eigentlich so, dann erzähl ich dem, dass wir halt ne ja transaktions und Finance beratungsportique sind wo wie? Vorhin schon beschrieben, wo halt Teckis und WPS und Transaktionsberater ihre Kompetenz in eine Schale werfen und dann entlang des Dealcycles in allen Themen die irgendwo Finance Related sind, unterstützen können.
Erzählt man dem das Halt. Wir kennen natürlich auch die ganzen Probleme, die die Portfoliounternehmen und Investoren in der Regel haben, ja, heterogene Datenquellen, keine ja, wie gesagt, also das Reporting kommt zu spät, das Finance Team in den Portfoliounternehmen braucht irgendwie 2 Wochen Excel, Geschachere hin und her bis bis das Reporting mal fertig ist, dann ist es vielleicht noch falsch. Die die Leute können ad hoc keine Fragen beantworten, weil die Datentransparenz dafür im Unternehmen nicht vorhanden ist. Der Exit oder wenn es in Richtung Exit geht, ist es einfach wahnsinnig schwer, dem Provider auf der anderen Seite wieder die notwendigen Analysen auf Knopfdruck beispielsweise bereitzustellen.
Obwohl das schon Portfolio Companies sind, weil ich dachte eigentlich, wenn pe wo reingeht, dann holen die irgendeinen CFO rein, der genau für sowas eigentlich sorgt. Ja, ich dachte. Eigentlich. Dass die so die Datenqualität von so PE Companies deutlich höher ist als die von dem. Normalen die, die werden natürlich deutlich besser, aber wir sind ja oft auch in diesen Primary Deal Strukturen unterwegs, wo quasi zum ersten Mal verkauft wird und da das einzige Controlling was es in den Unternehmen oft gibt, ist einmal die Woche der Blick aufs Bankkonto vom Unternehmen, ob da ne grüne Zahl steht.
Ja wenn du dann mit. Deckungsbeiträgen nach Produkt, Verkaufskanal, Region und Kunde kommst dann, sagt er. Was ist ein Deckungsbeitrag? Also meine ich jetzt auch gar nicht despektierlich, die Unternehmen werden ja nicht dadurch groß, dass jemand ein geiles Controlling aufbaut, sondern dass ein Unternehmer Gas gibt und ne Idee verfolgt, aber das sind halt schon so die Schmerzpunkte üblicherweise, dass du halt Firmen einfach erwirbst.
Jetzt angenommen es ist ein primary Deal, was halt oft in unserem Fall das gängige Projekt ist, dass die Strukturen einfach nicht da sind, dass ein Investor ohne viele Hick ups. Dieses Portfoliounternehmen, sauber durchgesteuert bekommt und die Probleme kennen wir natürlich und über die kann man sich dann halt super unterhalten und dann baut sich in der Regel schon eigentlich ein ganz guter Draht auf, weil auch die Leute ähnlich sind. Meistens sitzen dann beide mit einer grauen Patagonia Weste da, weiße Sneaker an und und irgendwo ist das halt ein ähnlicher Weib, so ein bisschen und dann redet man halt nur über persönliche Sachen und.
Ja, und indem man dann umso weniger man dann übers Geschäft redet, umso mehr weibt das Halt dann und am Ende findet die Entscheidung ja erstmal auf einer persönlichen Ebene statt, die kaufen ja keinen, wie gesagt keinen Staubsauger, sondern die, die kaufen ja erstmal dich als Person und entweder das passt oder das passt nicht. Und dann irgendwann hat man mal n Parcours und dann sagt er, du, wir hätten hier was.
Kannst dir das mal anschauen und dann entwickelst du basierend auf dem wie du das Portfoliounternehmen anschaust sagst du so n Angebot. Wir bräuchten da wahrscheinlich, um die Etappe zu erreichen, so und so viel Berater mit dem und dem Tagessatz. Und das wäre die Summe, um in etwa auf dieses Ziel zu kommen. Oder ja, richtig, genau, genau.
Ich glaube, was dann um das vertrieblerische Thema noch kurz abzuschließen, ich glaube, was wichtig ist, es einfach im Kopf zu bleiben bei demjenigen oder derjenigen, weil die natürlich ja dauernd bespielt werden, also PS kriegen, ja, sage ich mal, dauernd Einladungen zu Veranstaltungen, ich weiß nicht die. Die werden dauernd zum Lunch, irgendwie ausgeführt durch irgendwelche Dienstleister.
Das heißt, die Kunst ist es schon, dann aufbauend auf einem sehr, sehr guten ersten Eindruck im Gespräch zu bleiben, sprich irgendwie nach 3 Monaten mal sagen, Hey, treffen wir uns mal wieder, sollen wir mal kurz einen Catchup machen via Call, was es so bei uns jeweils Neues gibt. Weihnachts e Mail hatte ich vorhin angemerkt und wenn du dann im richtigen Moment im Kopf bist bei dem oder der, dann kommt das Projekt und dann ist es genau so, dass halt dann.
Ja, einfach ein Scope skizziert wird ja bei so einem Digitalisierungsprojekt heißt es dann ja, wir wollen jetzt keine Ahnung, das Financial Reporting zukünftig im Power BI vollautomatisch haben, das sind die Systeme die hinten dran stecken in einer optionalen Phase 2 wollen wir dann noch alle operativen Daten beispielsweise visualisiert haben, das kann jetzt bei einem Handwerker irgendwie ein Projektcontrolling sein, das kann beim E Commerce Unternehmen irgendwie deckungsbeiträge in den verschiedenen Schnitten sein, das kann. Einem SARS Unternehmen die typische Snowball Analyse sein, dass das Halt vollautomatisch läuft und darauf aufbauend rechne ich dann den Aufwand und den Preis. Also ich was glaube ich echt
nice ist so, wenn ihr das halt jetzt habt ihr wahrscheinlich viele Cases wo ihr sowas zum allerersten Mal macht für so ein Unternehmen in irgendeiner Branche, aber wenn ihr dann irgendwie das eine irgendwie 5 mal gemacht habt, dann wird es ja auch immer entspannter sozusagen und immer schneller, immer professioneller, immer besser.
Richtig, wir haben jetzt schon, ich meine, wir haben jetzt über 70 Projekte gemacht seit Gründung in allen möglichen Branchen. Kennen die Herausforderungen. Wir wissen jetzt genau, wo es in den Build Case zum Beispiel hakt. Wir wissen genau, wie die typischen Herausforderungen in Softwareunternehmen sind, wir wissen, wie E Commerce funktioniert, wir wissen, was datentechnisches Problem im Projektgeschäft ist.
Auch Accountingtechnisch die ganzen Fragen, die man natürlich im Blick haben muss, irgendwie Abgrenzungen im Softwarebereich. Oder unfertige Leistungen, und zwar Handelsrechtlich im Projektgeschäft. Das sind nur die ganzen Themen, die hast du jetzt natürlich alle 100 mal gemacht und deswegen ist auch der Angebotserstellungsprozess natürlich immer besser. Wie ist deine Zukunftseinschätzung so für das Thema Private Equity in Deutschland? Also ist das so, dass du sagst, da wird es noch super viel Potenzial geben in den nächsten Jahren, da wird immer mehr Geld reinfließen und so weiter.
Ich sehe es durchaus positiv. Also ich sehe den Standort Deutschland insgesamt schon kritisch, weil wir, glaube ich, viele Jahre geschlafen haben und gerade wenn es jetzt in Richtung künstliche Intelligenz und so weiter geht und wir jetzt auch noch schlafen, dann holst du das nicht mehr auf, wenn eine KI, die programmiert irgendwann selber Software und die KI, die früher anfängt, die programmiert einfach weiter und das wird eine andere KI dann nicht 3 Jahre später einfach aufholen.
Also ich glaube irgendwann wird. Wird es da jetzt schon langsam kritisch? Ich glaub was Deutschland nach wie vor wahnsinnig gut kann, ist alles so im Hardwarebereich, was super kundenspezifisch ist. Also so super Kunden, individuelle Produkte, super Kunden, individuelle Fertigung, das ist glaub ich was wo Deutschland stark ist und wo Deutschland auch stark bleiben wird und ich glaub verbunden mit dem Thema. Nachfolgeproblematik jetzt in Deutschland, wo ja wie gesagt diese 500000 oder 600000 Unternehmen, die in den nächsten 5 Jahren zur Nachfolge anstehen.
Ich hab jetzt die KFW Studie nicht im Kopf, aber irgendwas um den Dreh wird es schon sehr sehr viele Opportunitäten geben und es zeigt sich ja auch, dass auch amerikanische Geldgeber beispielsweise durchaus Interesse an Europa haben und ja schwierige Zeiten auch immer einfach Chancen beinhalten. Also ich glaub schon, dass es dass es, dass es Chancen gibt und. Mir geht auch ehrlicherweise das Gejammere hier bei uns im Land immer ein bisschen auf die Nerven. Ja, ein Grundsatz von mir ist auch immer Jammer nicht, sondern mach ja und ich glaube man kann hier sehr sehr viel nach. Wie vor machen.
Aber nichtsdestotrotz baut dir in den USA auch mal was auf. In den USA musst du als also gut USA ist Zweigelagert zum einen ist der Markt wahnsinnig spannend, weil du hast viermal so viele Einwohner wie in Deutschland, du hast aber 13 mal so viel Dealvolumen wie in Deutschland, ich glaube. Frag mich nicht. Ja, also ich das ist glaub auch n Mindset Thema in den USA, dass einfach viel mehr Risikokapital fließt, dass viel mehr Geld einfach im Markt ist und ich glaub alleine in New York sitzen ja mehr PES als in ganz Deutschland und deswegen ist es schon n Ultra attraktiver Markt und Wolf und ich sind aber jetzt auch einfach persönlich große USA Fans ja also ich hab Familie da meine meine Frau ist aus
Südkalifornien. Ich will die Welt irgendwann wie gesagt kleiner machen und irgendwann auch mal die Möglichkeit haben, vielleicht an beiden Standorten einfach zu arbeiten, wie ich Lust hab. Deswegen wird rational betrachtet, ist der Markt spannend, rein subjektiv finden wir Amerika einfach cool. OK, was machst du?
Hast du noch Zeit für Hobbys, Sport oder irgendwie? So ja. Also Sport ist. 1 der wichtigsten Dinge, die ich mach 5 bis 6 mal die Woche ja, also Krafttraining und 3, viermal, 3, viermal Krafttraining, ein bis zweimal noch Cardio ist für mich das A und o. Also ich finde, wenn du high Performance machst, dann musst du auch im Gym High Performance machen, anders geht es nicht.
Also es kann mir keiner erzählen, der irgendwie mega übergewichtig ist und Zucker durch die Adern fließen hat, dass der morgens energetisch aufsteht und sagt. Ich gebe jetzt hier richtig Gas, das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Also wenn ich morgens meinen Sport mache, eine stunde Stunde 15, mich gesund ernähre, dann bin ich. Einfach immer als allererstes nach dem Aufstehen. Ja, immer nach dem Aufstehen.
Trinkst einen Kaffee davor oder so. Nee, ich habe einen Workout Booster, glaube ich jetzt seit ein paar Wochen bin ich geh rein, ja genau den gibt's bisschen proteinshake und eine Banane und dann dann geht's in der Regel los und das. Das ist für mich mittlerweile auch Undiskutabel. Also da kann die Welt untergehen und es können gerade 34 Projekte über mich hereinprasseln und es kann alles sein. Ich mache meinen Sport, da gucke ich schon, dass ich so 78 Stunden aufschlafe also ich gehe auch relativ früh ins Bett, dadurch, dass ich so um 10 10:30 uhr 11 ins bett komme. Ich stehe dann eher um 5 auf.
Also ich will jetzt auch nicht in diese 5 m Club Schiene da gepresst werden, wo dann alle sagen jetzt muss er sich hier krass darstellen wenn er um 5 aufsteht will ich nicht, aber es ist mache ich halt weil ich den morgen einfach geil finde, weil da wirst du noch nicht gestört also morgens bis um 8 ist einfach die Zeit wo finde ich da kannst du für dich sein, da kannst du dich sortieren, da kannst du schon mal deine Gedanken strukturieren, kannst du ein bisschen meditieren um dich richtig auszurichten dann. Dann mache ich meinen Sport, dann gehe ich heim, frühstücke und dann gehe ich auf 9 oder so weit ins Büro. Machst du, machst du irgendwie bei Ernährung irgendwas besonderes?
Ja, also ich gucke, dass ich mich proteinreich ernähre. So sage ich schon, dass ich so auf 180 bis 200 Gramm Protein am Tag komme. Fett sagt mir also ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht ist ungefähr ist okay Rest hat Kohlenhydrate, aber ich gucke schon, dass ich industriezucker weglasse, dass ich. Jetzt so Softdrinks und so mit Zucker auch meide. Also ich trinke eigentlich nur Wasser, ich trinke auch kaum Alkohol mehr, das war vor 3 Jahren. Das nicht dazu zur Akquise.
Das war vor 3 Jahren noch anders. Das sage ich auch ganz offen, aber mittlerweile merke ich einfach, wie mich das nicht mehr so anmacht. Also ich stehe lieber klar auf, ich finde, man merkt auch, wenn man mal 23 Wochen nichts trinkt, wie wieviel klarer der Kopf einfach wird. Und klar ist es dann wieder Wiesn Zeit in München oder es gibt mein Teamevent mit dem Team oder es gibt auch mein Volksfest in meiner Heimatstadt im Allgäu da oder es gibt auch n jährlichen Jungsurlaub den wir machen ja wenn wir schon über Hobbys reden, das hältst du nüchtern ja gar nicht aus, so ne Reise fairerweise, da muss man dann schon mal schon mal was trinken.
Das Gute ist, wenn man nicht so viel trinkt, dann braucht man auch nicht so viel, um gut einen Sitzen. Zu legen, richtig, ja, genau das geht dann relativ zügig, aber ich bin jetzt nicht so der abends irgendwie ein Biertrinker oder so also. Auch nicht Vertrieb. So Hardcore saufen wir. Dann trinke.
Ich halt ein alkoholfreies Bier und und wenn sich es ergibt, dann ergibt sich es ja das das tue ich dann schon, also das ich weiß nicht irgendwie, irgendwann wird der Körper einem dann doch immer wichtiger und dann? Lässt es einfach nach. Was glaubst du, sind so die wichtigsten Tipps die die du den Zuhörerinnen mit auf den Weg geben kannst, die du jetzt noch nicht eingebaut hattest? Ne, da wo du sagst so jetzt irgendwie ein 23 Learnings von mir, jetzt aus den letzten 15 Jahren, die ich gerne gewusst hätte damals als ich irgendwie keine Ahnung 20 war. Ich habe irgendwie große Firmennamen im Kopf, irgendwie. Das klingt cool, da möchte ich hin, irgendwie Consulting Banking interessiert mich,
Friday equity, ich finde die spannend was was würdest du den Leuten mitgeben wollen? Also es gibt, glaube ich einen Satz, der heißt, die Welt gehört dem Mutigen, nicht den schlauen oder irgendwie sowas in die Richtung. Also wie ich vorhin schon gesagt habe, Sachen nicht zerdenken wenn sich es gut anfühlt, einfach machen, ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren, Rücken auf die Schnauze fallen, wieder aufstehen, was. Weitermachen also.
Das das würde ich grundsätzlich immer machen. Das zweite, was ich mir möglichst früh, dazu muss man sehr gut reflektieren können, glaube ich, aber was ich sehr, sehr früh mir angucken würde, ist so der innere Dialog, den man mit sich hat, also Gedanken beobachten zu lernen, nicht in den Gedanken zu sein, sondern Vogelperspektive einnehmen und sich angucken, wie denke ich gerade über mich, über die Umwelt, wie auch immer und. Und dann so in Richtung dieses Growth Mindset entwickeln. Also es gibt ja Growth Mindset und Fixed Mindset. Fixed Mindset heißt ich kann ABC und alles andere kann ich nicht und das wird auch immer so bleiben und growth Mindset heißt ja ich kann die Sachen vielleicht noch nicht, vielleicht kann ich sie lernen.
Growth Mindset heißt auch wenn du irgendwie negatives oder kritisches Feedback von einem Kunden bekommst, der dir sagt das war jetzt aber nichts, dass du nicht sagst. Scheiße, das wird jetzt leider nichts mehr, sondern du sagst, hey, was kann ich da jetzt draus eigentlich lernen? Was kann ich ableiten, wie kann ich mich verbessern, wie kann ich mein Unternehmen verbessern, also so kritische Situationen immer als Wachstumschancen zu sehen, das ist, glaube ich so ein Skill, den ich selber gerade immer noch weiterentwickel, aber der wirklich Life changing ist aus meiner Sicht so dieses offen sein und dann auch sagen, ich rufe jetzt den Kunden an, ich weiß, das lief nicht gut, ich rufe den jetzt aber an und ich
will es noch mal hören. Einfach, dass ich mich dem Stelle, dass ich mich der Situation auch offen stelle und mich nicht einfach verkrieche und versuche, dass ich es irgendwie vergesse. Machst du sowas dann immer so nach dieser Eat that frog Methode, so auch direkt irgendwie jeden Tag. In der Regel schon, ja ja, also sich diesen Themen einfach offen stellen.
Und und auch darauf aufbauend, nie so in diese Opferhaltung kommen. Also auch wenn es mal wochenlang nicht läuft oder wenn, wenn wenn es wochenlang nicht vorangeht oder irgendwas mal nicht funktioniert, nicht so innerlich das jammern anfangen. So, jetzt geht es wieder nicht und jetzt geht es wieder nicht voran und das habe ich hier wieder versagt und so, also nie so in dieses, in diese Negativspirale zu kommen, zu versuchen, die man sich oft halt nur selber einredet, sondern einfach so alles, was sich unwohl anfühlt oder was Kritik sein kann.
Als Wachstumschance zu sehen auch wenn der Mensch sich außerhalb der der eigenen Komfortzone bewegt, dann ist es in der Regel immer eine Wachstumsmöglichkeit. Das fühlt sich erstmal komisch an, weil du denkst, du willst ja Energie sparen Evolutionsbedingt, deswegen willst du nicht aus der Komfortzone raus, aber diese Wachstumschancen einfach zu nutzen glaube ich zu fühlen.
Hast du das vor allem durch deinen Coach auch entwickelt? Ja. Okay ja, deswegen sage ich auch, war, dass die beste Investition wahrscheinlich, die ich dich getätigt habe die letzten Jahre. Weil ich schon auch gemerkt hab, dass ich einfach, und das haben viele Menschen, das ist jetzt gar nicht ungewöhnlich, aber dass man halt oft n leicht negativen Narrativ hat. Das war jetzt wieder nichts, das hast du jetzt wieder nicht gut gemacht, jetzt hast du auf der Bank wieder nur 80 Kilo gedrückt und nicht 90 das das ist ja immer so n bisschen so, dieser dieser harte negative Narrativ, der darf auch hart bleiben, weil nur wenn der hart ist, entwickelst du dich weiter, aber der kann bewusst durchaus eher
so. Wachsend wahrgenommen werden und nicht so so negativ immer drauf Hauend auf dich selber und das war auch das war auch das, was ich vorhin meinte, was sich halt in mir es drin einfach verändert hat ist so dieses Positive von innen heraus was aufbauen zu wollen und mich weiterentwickeln zu wollen, anstatt dass ich extern getrieben irgendwie durch durch materiellen oder oder anderen Druck irgendwas erreichen will. Ja das ist glaube ich so, das kann man. Ja, aber trotzdem auch.
Auch in anderen, oder ich meine, ich mache ja genau das gleiche. Ich meine, ich arbeite auch sehr viel und finde das auch sehr spannend daraus die nicht Erfüllung aber daraus so, dass dieses Wachstum was Neues erreichen und so weiter zu zu verwirklichen. Jetzt ist es aber natürlich auch für viele irgendwie nicht so nachvollziehbar, die sagen okay ich mache ja meinen 1 to 5 Job irgendwie fixe Routinen und ich meine du mit deinem Skillset könntest jetzt auch in irgendwann. Wäre es auch in irgendeinen Konzern schon reingekommen und hätte es da irgendwie genug Geld verdient, um irgendwie dann auch eine Familie gründen zu können und so weiter und sich einen gewissen Lebensstandard zu ermöglichen? Das heißt, dieses ganze Pain und
Risiko und so weiter das muss ja eigentlich nicht sein, auch so viel arbeiten und vielleicht hier und da mal irgendein bisschen weniger Zeit für die Frau zu haben und für Freunde zu haben und so weiter wie würdest du das definieren, was da dein Antrieb ist? Und da hast du auch mal Momente gehabt wo du sagst. Da habe ich schon auch so ein bisschen bereut, dass ich mich für so einen anspruchsvollen Weg entschieden habe. Die Momente gibt es immer fairerweise. Das ist zumeist der Fall, wenn man mal irgendwo an die Grenze geht und was weiß ich, es gibt ja dann auch unternehmerisch, das kennst du mit Sicherheit auch. Es gibt mal Momente, da ist das Team nicht happy, ist alles zu viel, dann funktionieren nur 2
Projekte nicht so, wie man sich es vorstellt und schon ist halt alles innerlich einfach blöd und. Man hätte am liebsten irgendwie die Big for Karriere weitergemacht und wäre dann glücklich geworden. Ich weiß ehrlicherweise nicht so richtig, wo dieser Wille bei mir herkommt, das eigene immer aufzubauen, ich glaube, durch meine Kindheit geprägt hatte ich in meiner Kindheit einfach nicht viel Freiheit, also da waren immer relativ enge Leitplanken, was darfst du, was darfst du nicht und ich.
Ich würde schon sehr stark halt einfach eher mental jetzt nicht mal klar, ich durfte auf Partys gehen und so, aber einfach durch meinen Vater, der nicht so einfach war, mental halt stark eingeschränkt. Also es wurde nicht offen über Probleme gesprochen, die wurden immer weggewischt und ist ein typisches Baby wo man nachkriegsphänomen ja das über Probleme einfach nicht gesprochen wird haben glaube ich viele und ich glaube deswegen bin ich so ein Freiheitssieger einfach ich suche einfach nach der ultimativen Freiheit im Leben und. Und ich glaube, ultimative Freiheit erreichst du nur, wenn du Unternehmer bist.
Es geht angestellt nicht Punkt und das ist glaube ich so, der der Antrieb von von innen heraus neben den ganzen anderen Sachen, die ich gerade eben schon erwähnt hatte, und dazu, ich glaube auch so dieses Ganze, ich bin auch so ein Sensation, seker, also ich brauche immer irgendwie wieder eine Stufe mehr und und. Ich will jetzt wieder irgendwie was Neues erleben. Einfallen also für dich gibt es jetzt auch keinen Punkt wo du sagst, wenn ich das erreicht habe, dann mache ich was ganz anderes, irgendwie 40000000 auf dem Bankkonto oder sowas. Dann würde mir irgendwas anderes einfallen. Also ich würde nie würdest.
Du dann trotzdem Consulting machen oder würdest du dann was anderes machen? Ich könnte mir ja gut vorstellen, noch was anderes zu machen, also kann sein. Ja, vielleicht machen wir dann eine Mobile, keine Ahnung was ich dann mache. Es gibt viele. Ich wollte, also mein Traum ist, mein eigenes Rennteam zu haben, zum Beispiel irgendwie n Autorennsportthema.
Was fährst du gerade für n Auto? Ich hab gar kein straßenauto, ich hab nur n Rennauto recht. Jetzt ja. Das heißt ohne Straßenzulassung. Ja, also der hat auf dem Papier Straßenzulassung. Wie es dazu kam, das ja egal. Der bräuchte jetzt irgendeinen vom TÜV der dir das erklärt, aber. Genau mit dem bin ich halt zehnmal im Jahr auf der Rennstrecke und Hockenheim Nordschleife, Slowakia Ring, Spa, Tatsunovolari ist immer ein schönes was. Ist das für ein.
Autovent ist ein Porsche auch ein GT 3 Cup. OK, und der ist so. Also du du hast die Zulassung aber eigentlich. Ja, aber das kannst du vergessen. Also wenn du mit mit Tinitus und allem möglichen ankommen willst, dann kannst du auf der Straße fahren. Ja, ja. Aber das war so n Lebenstraum, also meinen eigenen Rennwagen zu haben. Das war immer so mein.
Der steht dann sonst in irgendeiner. Garage, der steht in irgendeiner Garage genau und und wird dann da n paar mal rausgezogen. Das ist so so 1 meiner Kernhobbys ja und und Rennstrecke ist für mich ich weiß es nicht also. Da passiert was im Kopf, das kann ich nicht beschreiben, das. Zum ersten Mal war bis zum ersten Mal ich. Bin mit 5 hat mich mein Papa damals zum zum go Kart fahren überredet und dann hat sich das auch wahnsinnig gut entwickelt. Über die Jahre hinweg und dann hab ich es nach dem Abi eigentlich weggelegt das ganze Thema für ne Profikarriere hat es hat es wohl nicht gereicht, deswegen ging es dann da nicht weiter, aber ich hab dann jetzt letztes Jahr. Auch nen nicht unerheblichen
Betrag in die Hand genommen und hab gesagt ich erfilme jetzt einfach den Traum wieder und mir ist das jetzt egal ob das rational ist oder nicht. Das war wie das Thema nichts zu denken einfach machen und ich weiß, dass ich jetzt mit dem Auto in den nächsten. Vielen Jahren hoffentlich viel Spaß haben wird. Was muss man da so grob investieren, um. Ja, so 100000 musst du schon rechnen. Also die sind günstiger als die Straßen GT Dreis, ja die sind günstiger als die Straßen GT Dreis, die Cup Autos, weil die natürlich auch ein bisschen durchgenudelter sind als die als die wie aus dem Eingepellten Straßenautos. Aber der Unterhalt ist halt natürlich ordentlich. Mit den ganzen waren.
Kannst du das auch in etwa für den Betrag wieder verkauft bekommen? Ja, wenn du es gut pflegst, ja. Ja, ja, kriegst du schon. Ja, OK, das. Ist OK und ich rechne wieder anders. Für mich ist das n Investment tatsächlich, jetzt lacht sich wahrscheinlich jeder der hier zuzuhören. Toast ja, alles gut. Genau, aber ich aber für mich ist es tatsächlich so. Ich lerne ja mit, dies durch dieses Auto Leute kennen, die ich ja nie kennenlernen.
Würde ja, ich kann mir schon. Vorstellen also bis auf bis auf Renn auf, auf, auf auf Rennstrecken, auf Track Days. Auch in diesem. Bin jetzt also so n Club halt wo man sich viel mit so Fahrzeugen beschäftigt und da lernst du natürlich wieder Leute kennen, Stichwort Netzwerk an die du ohne das Auto nicht hinkommen. Wolltest ich mir das auch zurecht, dass ich ein, zweimal pro Woche mir die 3 Stunden zum Golfen nehm und neue Golfschläger hab und so weiter also. Ja, das ist schon schön, wenn man sich so so ein Paar, das ist der Vorteil, so als Unternehmer oder wenn man in so einer vertrieblichen Rolle nach und nach drin ist, dass man sich schon viele Sachen so ein bisschen schönreden kann, gell oder irgendein toller Urlaub an
irgendeinem in irgendeinem Fancy Hotel, da kann man ja. Auch voll kennenlernen. Also wenn man, wenn man so rational irgendwie begründen möchte, du hast. Nicht das Steuerberater Examen gemacht. Gell? Nee. Aber habt ihr das über die Firma gekauft? Nein. Das ist, ich glaube, das wird dann Stretch, der ist dann auch nicht mehr so ganz.
Nachvollziehbar also. Selbst da könnte man was machen, aber die, die die Firma radial, die ist sauber und befreit von allen Sperenzchen, die der Gründer so im Kopf hat und das läuft alles privat. Und zwischen euch beiden Gründern ist das Verhältnis weiterhin ja gut. Ja, sehr gut. Also wir ergänzen uns optimal.
Wie gesagt, Wolf ist ist einfach in der Organisationsentwicklung unglaublich stark. Ich glaub bei dir und Jonas ist das ja so n bisschen ähnlich, außer Space Marketing und und Organisationsentwicklung. So ist es bei uns im Prinzip auch und wir haben eigentlich in allen Themen, die irgendwie kritisch sind schwierig sind, immer wahnsinnig offene Gespräche, also auch ohne Ego, ohne irgendwas, da muss keiner irgendwie seine Meinung auf biegen und brechen verteidigen, wir sind beide immer unglaublich offen, lernwillig vom jeweils anderen. Ich durfte durch den Wolf wahnsinnig viel lernen. Die letzten dreieinhalb Jahre, also alles, was da an Input kam, was da Ansicht der Dinge von ihm kam, war für mich wahnsinnig wertvoll.
Ich, ich denke, er wird andersrum dasselbe sagen und von dem her ist es eine sehr, sehr fruchtbare Ergänzung, die wir da haben mit aber worauf ich hinaus wollte, mit einem gemeinsamen Grundkonsens, der immer da ist, wenn es kritisch wird, also dann entscheiden wir gemeinsam, entscheiden sehr, sehr schnell und. Uns sind aber zugleich auch so so ein bisschen die, die gern mal was ausprobieren.
Also wir nehmen da noch mal Geld in die Hand, sagen, jetzt gehen wir mal auf die Veranstaltung und dann stellen wir danach fest, das war jetzt nichts, oder oder probieren einfach irgendwelche Sachen aus, die mal Geld kosten und verbrennen wir auch mal was, also es ist auch nicht so, ist einfach offen, starker Grundkonsens, Wolf denkt Dinge mehr zu Ende als ich, was auch oft ein Vorteil ist. Ich bin eher der, der einfach mal sich in irgendwas reinstürzt oder so.
Also das ist einfach so im Zusammenspiel Gold wert, ja. Letzter Punkt, Thema Künstliche Intelligenz. Da baut ihr so ein Centers in Griechenland auf. Glaubst du das wird so den Beratungsmarkt auch die Art und Weise wie Beratung gemacht wird completely Change in den nächsten Jahren wird das irgendwie eher nicht so ein.
Doch das das ist, das ist schon ein Game Changer und das wird ein Game Changer die nächsten Jahre. Ich glaube, es kommt am Ende auf den Beratungsbereich drauf an, den du dir anguckst. Also ich glaube das werden jetzt vielleicht viele Zuhörer auch anders sehen, das ist jetzt auch noch meine persönliche Meinung und die ist jetzt auch nicht irgendwie wissenschaftlich in irgendeiner Form belegt, aber ich glaube jetzt gerade so, Strategieberatung wird schon Federn lassen, weil du einfach niemanden mehr brauchst, der dir irgendwie 1000 Sachen recherchiert.
Ja, die Großkanzleien im im Rechtsanwaltsumfeld, was ich jetzt auch mal zur Beratung zählen würde, die gehen ja von den Führungsspannern schon von von 10 zu 1 auf von 1 zu 10 auf 1 zu 4 runter mittlerweile, weil du die ganzen klassischen Research Tätigkeiten einfach durch ne KI. Machen lässt ja, also wieso sollte ich jetzt nen jungen Analysten dafür? Also das heißt, pro Partner gibt es nur noch 4. Leute, genau, warum sollte ich jetzt nen jungen Analysten hinsetzen, der mir irgendwelche Urteile von vor 35 Jahren aus irgendeinem Pamphlet da raussucht? Ja, das kann ne KI genauso auch to dilligence Tätigkeiten glaub ich, also insbesondere commercial to dilligence, wo da in der viel Marktentwicklung und
so ne Rolle spielt das. Ideen generieren Ansätze. Das Researcht, die am Ende ist ne ne ne KI viel schneller raus. Und wir betrachten das Thema natürlich genauso kritisch, auch für unsere Zunft. Weil warum sollte in 5 Jahren eine Financial To Diligence, abgesehen vielleicht von ein paar Expert Meetings, die du noch machen musst, weil nicht alles in den Daten sichtbar ist von einem Unternehmen, warum sollte sich eine KI nicht einfach in den Datenraum rein verweben und dann die Dokumente und alles durchscreenen und dir schon mal irgendwo einen 7080% fertigen to Diligence Report?
Sozusagen zur Verfügung stellen. Also ich glaub da wird sich schon unglaublich viel verändern, also was Effizienz angeht. Ich bin jetzt auch generell gespannt, wann die erste Billion Dollar Kompanie mit einem mit 23 Mitarbeitern existieren wird, weil weil das Halt KI basiert sein muss. Also ich glaub auch da entweder ich seh das jetzt als Bedrohung oder Halt als Riesenchance.
Und du sagst halt, wir nutzen das auch ne wir wir. Wollen ne AI First Company werden, das ist ganz klar. Ich glaub trotzdem, dass Beratung immer noch viel persönlich ist. Also gerade was die Beziehungen, was den Vertrieb angeht, wir was ich noch nicht erwähnt hab, haben jetzt seit kurzem ja auch ne Value Creation sparte, wo wir quasi wieder Transformation, Restrukturierung und so anbieten. Das wird zum Beispiel n Thema sein, da menschelt es immer unglaublich, das heißt ich glaub so ne transformationsberatungssparte oder auch ne Restrukturierungsberatungssparte wird wahrscheinlich die letzte sein.
Die in irgendeiner Form wegrationalisiert wird. Und ich glaube, so kann man das ein bisschen durchdeklinieren, je nachdem wie stark der Research Anteil ist. Und ich glaube, das Zwischenmenschliche wird sich das so ein bisschen unterschiedlich. Aufbauen. Man wird so sagen, BWL Studium kann man immer noch machen. Ja, 100% bin ich hundertprozentig überzeugt. Also.
Am Ende ist es die Grundlage ja für alles, was wir da draußen sehen. Ja, das sind Firmen, das sind Menschen, die gesagt haben, wir stampfen jetzt was aus dem Boden, was es noch nicht gab, und ich habe ja vorhin auch schon gesagt, Buchhaltung grundsätzlich zu verstehen, Betriebswirtschaft grundsätzlich zu verstehen ist, glaube ich, etwas, was dir im Leben wahnsinnig viel bringen kann, in allen Bereichen, von dem her absolutes Ja.
Perfekt. Hast du noch irgendwelche Ergänzungen wo du gesagt hast, komm jetzt hier auf dem Weg? Habe ich mir irgendwas gedacht, was ich gerne einbauen würde, wo ich jetzt in den letzten anderthalb Stunden nicht dazu gekommen bin? Ich glaube, ich habe genug geredet. Ich habe auch genug gesagt, ich hoffe, dass es ja spannend war, mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht und von dem her vielen Lieben Dank für die Einladung. Perfekt.
Vielen Lieben Dank, dass du dabei warst. Linkedin Profile und Website, Karriereseite etc. Findet ihr unten in der Beschreibung. Dann freuen wir uns wie immer. Über eine positive Bewertung und dann bis zum nächsten Mal. Und gebt gerne mal Feedback hier zum neuen Setup für die, die es auf Youtube beispielsweise anschauen, wie ihr das Ganze findet.
Vielen Dank, dass du heute dabei warst. Dankeschön.