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Hitzeschutz vertagt, Alpenverein warnt vor Klimafolgen, Milliarden fehlen für Bodenschutz
Freitag, 28. August 2026 · 15 min
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Shownotes
Was hat das Bundeskabinett beim Hitzeschutz vor?
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner.
Hitzeschutz vertagt
Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen (greenpeace.de/publikationen/20260821-greenpeac…) der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht.
Alpenverein warnt vor Klimafolgen
Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert (alpenverein.de/assets/offener-brief-bundesregi…) deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt.
Milliarden fehlen für Bodenschutz
Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz (taz.de/COP-gegen-Wuestenbildung/!6204351) in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert.
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