KLUG & TOD

Maria Ehrich: Darf man einem Kind den Tod verschweigen?

Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 1 h 05

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Shownotes

Bevor wir starten, eine wichtige Anmerkung: In diesem Podcast sprechen wir offen über Sterben, Trauer, Verlust, Vorsorge am Lebensende, Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und Suizid. Wenn das für dich belastend ist, hör die Folge bitte nicht allein. Hilfe findest du anonym bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie auf suizidprophylaxe.de.

In dieser Folge von „Klug & Tod” spricht Johanna Klug mit Maria Ehrich. Sie steht seit ihrer Kindheit vor der Kamera – bekannt wurde sie durch „Für Elise”, „Rubinrot” und „Saphirblau”. Später hat sie den Dokumentarfilm „Leaving the Frame” gemacht und den Podcast „Reise in den Tod” ins Leben gerufen. Mit 25 ist sie sieben Monate um die Welt gereist, um Menschen die großen Lebensfragen zu stellen. Heute ist sie selbst Mutter und sieht vieles, was sie ihren Eltern lange angekreidet hat, mit anderen Augen.
Mit 13 starb Marias Cousin bei einem Autounfall. Doch nur sie durfte die Wahrheit wissen. Ihre jüngeren Geschwister bekamen zu hören, der Cousin sei „im Urlaub” – bis heute leugnet ihre Mutter, dass es diese Lüge je gab. Ein Gespräch über das, was Kinder tragen, wenn sie zu früh die Wahrheit kennen, über das Verschwinden hinter einer Rolle – und die Frage, ob man das eigene Leben lebt oder jemand anderes seines.

„Klug & Tod” ist eine Initiative in Kooperation mit dem GBI, dem gemeinwohlorientierten Bestattungsinstitut, sowie eine Produktion von Studio Trill und öffnet einen Raum für Gespräche über Sterben, Trauer, Selbstbestimmung und Suizidhilfe – ehrlich, nahbar und ohne Tabus.
Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen.
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