kurz informiert by heise online
Kurz informiert 15.10.2026 – früh
Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 3 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Social-Media-Verbot, Starlink-Abmahnung, Muse, OpenDesk, KI & Arbeitsmarkt
Kurz informiert liefert täglich die wichtigsten Nachrichten zu IT, Mobilem, Gadgets, Netzpolitik & Wissenschaft – heute mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald:
• Social-Media-Verbot heise.de/-11488649
• Starlink-Abmahnung heise.de/-11487946
• Muse heise.de/-11487802
• OpenDesk heise.de/-11488128
• KI & Arbeitsmarkt heise.de/-11488403
Redaktion: Gregor Schollmeyer
Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: wonderl.ink/%40heise-podcasts
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Kurz informiert bei Heiser Online mit der KI-generierten Stimme von Isabel Grünewald. Am Donnerstag, den Fifzehnten Oktober zwei Tausend sechsundzwanzig mit der Frühausgabe. Die Bundesregierung hat Eckpunkte für einen neuen Kinder und Jugendmedienschutz beschlossen. Kinder unter dreizehn Jahren sollen künftig keinen Zugang zu sozialen Netzwerken mehr erhalten.
Für Jugendliche zwischen dreizehn und achtzehn Jahren plant die Regierung abgestufte Nutzungsbeschränkungen. Algorithmische Empfehlungssysteme sollen standardmäßig deaktiviert werden, um Dauerscrolling zu stoppen. Zur Altersüberprüfung setzt die Regierung ab twenty-sevenundzwanzig auf die Europäische Wallet App.
Kritiker warnen, dass pauschale Verbote kinderlediglich in unregulierte Nischen abdrängen – auch sei eine flächendeckende Altersverifikation kaum datenschutzkonform umsetzbar. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat den Satelliten-Internetanbieter Starlink erfolgreich abgemahnt. Das Unternehmen hatte Preise während laufender Verträge erhöht, außerdem stellte es Kunden ohne deren Zustimmung auf einen teureren Tarif um.
Nach der Abmahnung verpflichtete sich Starlink beide Praktiken künftig zu unterlassen. Betroffene Kunden können die zu viel gezahlten Beträge nun zurückfordern. Sicherheitsforscher haben aufgedeckt, dass Metas KI-Assistent Muse offenbar detaillierte dossiers über das Umfeld seiner Nutzer anlegt. Das System erfasst demnach Namen, Adressen, Beziehungsdetails und Kommunikationsmuster – diese Berichte aktualisiert die KI stündlich.
Besonders brisant? Chat-Inhalte bleiben offenbar gespeichert selbst wenn Nutzer auf Vergessen klicken. Zudem greift Muse anscheinend auf Instagram-Daten zu, ohne das Gegenüber den Nutzern zu erwähnen. Meta widersprach der Darstellung nicht und erklärte dass ein nützlicher KI-Assistent Kontextinformationen benötige.
Das Zentrum für Digitale Souveränität öffnet seine freie Office Suite Open Desk weiter für die Privatwirtschaft. Über ein neues Partnerprogramm können Cloud Anbieter und IT Dienstleister eigene Angebote rund um die Open Source Plattform aufbauen. Als erster zugelassener Cloud-Anbieter geht Stackit aus der Schwarzgruppe an den Start.
Stackit will OpenDesk als Softwaredienst aus europäischen Rechenzentren anbieten. OpenDesc gilt als Alternative zu Microsoft-Microsoft-Dreihundertfünfundsechzig und soll die digitale Souveränität in europäischer Verwaltung und Wirtschaft stärken. Künstliche Intelligenz hat sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt bislang nicht als Jobkiller erwiesen, Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.
In Berufen mit hoher KI-Betroffenheit wuchs die Beschäftigung bei den über dreißigjährigen sogar stärker als anderswo, lediglich bei Berufseinsteigern zeigte sich ein leicht negativer Zusammenhang – Die Forscher sehen die schwache Konjunktur als Hauptursache für den schwierigen Einstiegsmarkt und nicht die KI.
Auch der Digitalverband Bitcoin bestätigt diese Einschätzung.". Diese und weitere aktuelle Nachrichten findet ihr ausführlich auf heise.de.