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Shownotes
Ein Mäusefamilie lebt seit Generationen in einem Flügel. Seit jeher hören sie immer wieder Musik, und es gibt eine alte Überlieferung, dass es Menschen seien, die die Musik machen. Bisher hat jedoch noch nie eine Maus einen Menschen gesehen – sie glauben einfach, dass es sie gibt. Eines Tages gehen zwei Mäuseforscher aus dem Flügel einen Raum weiter und kommen ganz ernüchtert mit neuen Erkenntnissen zurück: Das sind gar keine Menschen. Das sind in Wirklichkeit nur kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen – das ist die Musik. Und seitdem wissen sie es alle: Es gibt gar keine Menschen. Es ist nur eine schöne Geschichte, die man gern geglaubt hat. Einmal im Jahr – zu Weihnachten – erzählen die großen Mäuse den kleinen Mäusen noch das Märchen von den Menschen, und die glauben es dann eine Zeit lang.
Was ist schief gelaufen bei den Mäusen? Ihre Erkenntnis war richtig: Es sind tatsächlich kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen. Aber sie haben alle dahinterliegenden Wirklichkeitsebenen ausgeblendet. Sie haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass es vielleicht jemanden gibt, der die Hämmerchen bewegt; vielleicht sogar jemanden, der den Flügel konstruiert oder die Musik komponiert hat. Die Mäuse haben uns Menschen »abgeschafft«, doch – es ist kaum zu glauben – wir sind trotzdem da!
Haben wir in Bezug auf Gott vielleicht eine ähnlich begrenzte Sichtweise? Muss es hinter den Naturgesetzen nicht jemanden geben, der sie eingesetzt hat? Max Planck, der Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte treffend: »Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander« (siehe weloennig.de/MaxPlanck.html).
Stefan Hasewend
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Montag, 26. Oktober. Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken der Schöpfung haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Die Mäusefamilie im Flügel Eine Mäusefamilie lebt seit Generationen in einem Flügel. Seit jeher hören sie immer wieder Musik, und es gibt eine alte Überlieferung, dass es Menschen seien, die die Musik machen.
Bisher hat jedoch noch nie eine Maus einen Menschen gesehen. Sie glauben einfach, dass es sie gibt. Eines Tages gehen zwei Mäuseforscher aus dem Flügel einen Raum weiter und kommen ganz ernüchtert mit neuen Erkenntnissen zurück. Das sind gar keine Menschen. Das sind in Wirklichkeit nur kleine Hämmerchen, die auf Stahlseiten schlagen, das ist die Musik.
Und seitdem wissen es alle, es gibt gar keine Menschen. Es ist nur eine schöne Geschichte, die man gern geglaubt hat. Einmal im Jahr, zu Weihnachten, erzählen die großen Mäuse den kleinen Mäusen noch das Märchen von den Menschen, und die glauben es dann eine Zeit lang. Was ist schiefgelaufen bei den Mäusen?
Ihre Erkenntnis war richtig, es sind tatsächlich kleine Hämmerchen, die auf Stahlseiten schlagen. Aber sie haben alle dahinterliegenden Wirklichkeitsebenen ausgeblendet. Sie haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass es vielleicht jemanden gibt, der die Hämmerchen bewegt, vielleicht sogar jemanden, der den Flügel konstruiert oder die Musik komponiert hat.
Die Mäuse haben uns Menschen abgeschafft, doch es ist kaum zu glauben, wir sind trotzdem da. Haben wir in Bezug auf Gott vielleicht eine ähnlich begrenzte Sichtweise? Muss es hinter den Naturgesetzen nicht jemanden geben, der sie eingesetzt hat? Max Planck, der Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte treffend: Religion und Naturwissenschaft, schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander.
Die Frage zum Nachdenken. Haben Sie im Hinblick auf Gott voreilige Schlüsse gezogen? Der Tipp fürs Leben. Es lohnt sich, intensiv über die wichtigste Frage des Lebens nachzudenken. Die tägliche Bibellese. Psalm 104. Preise den Herrn, meine Seele. Herr mein Gott, du bist sehr groß, mit Majestät und Pracht bist du bekleidet.
Du, der in Licht sich höhlt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt gleich einer Zeltdecke, der seine Obergemächer einrichtet in den Wassern, der Wolken macht zu seinem Wagen, der ein Herz zieht auf den Flügeln des Windes, der Winde zu seinen Boten macht, Feuer und Lohe zu seinen Dienern. Er hat die Erde gegründet auf ihre Grundfesten, sie wird nicht wanken, immer und ewig.
Die Flut bedeckte sie wie ein Kleid, das Wasser stand über den Bergen. Vor deinem Schelten floh es, vor dem Schall deines Donners, wurde es fortgetrieben. Die Berge erhoben sich, es senkten sich die Täler an den Ort, den du ihnen bestimmt hattest. Du hattest eine Grenze gesetzt, die überschreitet es nicht.
Es wird nicht zurückkehren, die Erde zu bedecken. Du, der Quellen entsendet in die Täler, zwischen den Bergen fließen sie dahin. Sie tränken alle Tiere des Feldes, die Wildesel stillen ihren Durst. An ihnen wohnen die Vögel des Himmels, aus dichtem Laub lassen sie ihre Stimme erschallen. Du, der die Berge tränkt aus seinen Obergemächern, von der Frucht deiner Werke wird die Erde gesättigt.
Der Gras hervorsprossen lässt für das Vieh und Pflanzen zum Dienst des Menschen, damit er Brot hervorbringe aus der Erde und Wein, der des Menschen Herz erfreut, damit er das Angesicht glänzend mache vom Öl und Brot des Menschen Herz stärke. Es werden gesättigt die Bäume des Herrn, die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat, wo die Vögel nisten, der Storch, Wacholderbäume sind sein Nest, die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klipdachse.
Er hat den Mond gemacht zur Zeitbestimmung, die Sonne kennt ihren Untergang. Du bestellst Finsternis, und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes. Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise. Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern sich in ihren Verstecken.
Der Mensch geht aus an sein Werk und seine Arbeit bis zum Abend. Wie zahlreich sind deine Werke, Herr. Du hast sie alle mit Weisheit gemacht, die Erde ist voll deines Eigentums. Da ist das Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten. Dort ist ein Gewimmel ohne Zahl, Tiere klein und groß. Da ziehen Schiffe einher, der Leviatan, den du gebildet hast, um mit ihm zu spielen.
Sie alle warten auf dich, dass du ihnen ihre Speise gibst zu seiner Zeit. Du gibst ihnen, sie sammeln ein, du tust deine Hand auf, sie werden gesättigt mit Gutem. Du verbirgst dein Angesicht, sie erschrecken, du nimmst ihren Lebensatem weg, sie vergehen und werden wieder zu Staub. Du sendest deinen Lebenshauch aus, sie werden geschaffen, du erneuerst die Flächen des Ackers.
Die Herrlichkeit des Herrn sei ewig, der Herr freue sich seiner Werke. Der die Erde anschaut und sie bebt, er rührt die Berge an, und sie rauchen. Singen will ich dem Herrn mein Leben lang, ich will meinem Gott spielen, solange ich bin. Möge ihm gefallen meine Rede, ich, ich freue mich in dem Herrn. Die Sünder sollen verschwinden von der Erde und die Gottlosen nicht mehr sein.
Preise den Herrn, meine Seele. Halleluja!