Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 224

Time to be real

Mittwoch, 12. August 2026 · 5 min

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Shownotes

Die Social-Media-App BeReal möchte ihre User dazu herausfordern, authentische Bilder zu posten, ohne diese vorher genau auszuwählen und mit Filtern zu bearbeiten. Deshalb bekommen die User einmal am Tag zu wechselnden Zeiten eine Nachricht mit dem Inhalt »Time to BeReal«: Danach haben sie zwei Minuten Zeit, ein Foto von sich zu machen, genau dort, wo sie gerade sind. So soll bei BeReal nicht nur der Urlaub am Traumstrand, sondern das »echte Leben« gezeigt werden.
Dass wir Menschen dazu neigen, unser Leben zu beschönigen, ist jedoch kein neues Phänomen. In Lukas 18 erzählt Jesus eine Geschichte über einen Pharisäer und einen Zöllner. Beide gingen zum Beten in den Tempel. Doch während der Pharisäer im Gebet auf seine scheinbaren Erfolge und seinen äußerlich frommen Lebensstil hinwies und voller Verachtung auf den Zöllner herabsah, war der Zöllner »real«: Er zeigte Gott voller Bedauern sein echtes Leben, ganz ungeschönt und ohne Filter. Er betete: »Gott, sei mir Sünder gnädig!«
Jesu Urteil darüber, welches Gebet von Gott erhört wurde, ist eindeutig: Der Zöllner ging gerechtfertigt zurück, der Pharisäer nicht. Er macht damit deutlich: Gott können wir nichts vormachen. Denn selbst in dem »perfektesten« Leben gibt es Versagen, wie auch der Tagesvers zeigt. Gott wünscht sich, dass wir wie der Zöllner zu ihm kommen und ganz ehrlich sind – vor uns selbst und vor ihm. Tun wir das, so gibt Jesus uns ein wunderbares Versprechen: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen« (Johannes 6,37) – egal, wie groß oder klein unsere Schuld ist. Daher gilt auch für uns: »Time to be real!« Gott fordert keine Perfektion. Er möchte uns gerade in unserem Versagen und unseren Problemen mit seiner großartigen Gnade begegnen.
Lara Majonica

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Mittwoch, 12. August Tag der Jugend. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 1. Johannes 1, Vers 8. Time to be real. Die Social Media App Be Real möchte ihre User dazu herausfordern, authentische Bilder zu posten, ohne diese vorher genau auszuwählen und mit Filtern zu bearbeiten.

Deshalb bekommen die User einmal am Tag zu wechselnden Zeiten eine Nachricht mit dem Inhalt Time to Be Real. Danach haben sie zwei Minuten Zeit, ein Foto von sich zu machen, genau dort, wo sie gerade sind. So soll bei Be Real nicht nur der Urlaub am Traumstrand, sondern das echte Leben gezeigt werden.

Dass wir Menschen dazu neigen, unser Leben zu beschönigen, ist jedoch kein neues Phänomen. In Lukas 18 erzählt Jesus eine Geschichte über einen Pharisäer und einen Zöllner. Beide gingen zum Beten in den Tempel. Doch während der Pharisäer im Gebet auf seine scheinbaren Erfolge und seinen äußerlich frommen Lebensstil hinwies und voller Verachtung auf den Zöllner herabsah, war der Zöllner real.

Er zeigte Gott voller Bedauern sein echtes Leben, ganz ungeschönt und ohne Filter. Er betete: Gott, sei mir Sünder gnädig. Jesu Urteil darüber, welches Gebet von Gott erhört wurde, ist eindeutig. Der Zöllner ging gerechtfertigt zurück, der Pharisäer nicht. Er macht damit deutlich, Gott können wir nichts vormachen.

Denn selbst in dem perfektesten Leben gibt es Versagen, wie auch der Tagesvers zeigt. Gott wünscht sich, dass wir wieder Zöllner zu ihm kommen und ganz ehrlich sind vor uns selbst und vor ihm. Tun wir das, so gibt Jesus uns ein wunderbares Versprechen. Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Johannes 6, Vers 37 Egal, wie groß oder klein unsere Schuld ist. Daher gilt auch für uns, time to be real. Gott fordert keine Perfektion. Er möchte uns gerade in unserem Versagen und unseren Problemen mit seiner großartigen Gnade begegnen. Die Frage zum Nachdenken. Was sind Ihre dunklen Flecken, die sie gern verstecken?

Der Tipp fürs Leben. Vor Gott müssen Sie nicht perfekt sein. Sagen Sie ihm einfach, was Ihr Herz bewegt. Die tägliche Bibellese. Psalm 32. Von David ein Maskiel. Glücklich, wem Übertretung vergeben, wem Sünde zugedeckt ist. Glücklich der Mensch, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist.

Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Schreien den ganzen Tag. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand, verwandelt wurde mein Saft in Sommergluten. Ich tat dir Kund meine Sünde und deckte meine Schuld nicht zu. Ich sagte, ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen, und du, du hast vergeben die Schuld meiner Sünde.

Deshalb soll jeder Getreue zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist, gewiss bei großer Wasserflut, ihn werden sie nicht erreichen. Du bist ein Bergungsort für mich. Vor Bedrängnis behütest du mich, du umgibst mich mit Rettungsjubel. Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du gehen sollst.

Ich will dir raten, mein Auge ist über dir. Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier ohne Verstand, mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen hat der Gottlose, wer aber auf den Herrn vertraut, den umgibt er mit Gnade. Freut euch an dem Herrn und jaucht ihr Gerechten und jubelt alle ihr von Herzen aufrichtigen.

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