
Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 255
Zuerst Selbstschutz – oder?
Samstag, 12. September 2026 · 5 min
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Shownotes
Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als Erstes selbst in Sicherheit!«
Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen. Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein – sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich soll man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden.
Bei der Ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien. Er wusste, was mit ihm geschehen würde. Und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld.
Hung Thanh Thai
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Samstag, 12. September. Tag der Ersten Hilfe Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde. Johannes 15, Vers 13. Zuerst Selbstschutz. Oder? Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs.
Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde. Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen, kurz gesagt, Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte. Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als erstes selbst in Sicherheit.
Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen.
Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein, sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich sollte man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden.
Bei der ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien.
Er wusste, was mit ihm geschehen würde, und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld. Die Frage zum Nachdenken. Aus welchen Flammen der Schuld müssen sie gerettet werden? Der Tipp fürs Leben. Jesu Tod am Kreuz war weder Leichtsinn noch Unglück, sondern eine bewusste Entscheidung zur Rettung der Menschheit.
Die tägliche Bibellese. Johannes 15, Verse 9 bis 17 Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch ist und eure Freude völlig wird.
Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.
Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, was ihr den Vater bitten werdet, in meinem Namen er euch gebe. Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt.