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Solange du Plan B hast, wird Plan A nicht funktionieren inkl. Tipps und Tricks gegen Selbstsabotage
Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 15 min
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Shownotes
Du hast einen Traum, ein Ziel oder eine Idee, die dich nicht loslässt. Du möchtest etwas verändern, ein eigenes Projekt starten, ein Buch schreiben oder endlich deinen nächsten Schritt gehen. Trotzdem hältst du dich zurück. Du recherchierst, planst und bereitest dich vor. Doch genau dann, wenn es konkret wird, erscheint eine bequemere Alternative. Ist dein Plan B wirklich eine kluge Absicherung – oder hält er dich davon ab, deinem Plan A eine echte Chance zu geben?
In dieser Podcastfolge geht es um Selbstsabotage, die sich im Alltag oft ganz vernünftig anhört. „Ich brauche noch mehr Informationen.“ „Heute passt es gerade nicht.“ „Zur Sicherheit mache ich erst einmal etwas anderes.“ Solche Gedanken können berechtigt sein. Sie können aber auch dazu führen, dass du wichtige Entscheidungen immer wieder verschiebst und deine Energie auf zu viele Möglichkeiten verteilst.
Du erfährst, wie ein ständig verfügbarer Ausweichplan deinen Fokus schwächen kann und weshalb Beschäftigung nicht automatisch Fortschritt bedeutet. Denn manchmal arbeitest du den ganzen Tag und kommst deinem eigentlichen Ziel trotzdem kaum näher. Du beantwortest Nachrichten, optimierst deine Werkzeuge und sammelst neue Ideen, während die entscheidende Aufgabe liegen bleibt.
Dabei geht es nicht darum, unüberlegt zu kündigen, finanzielle Reserven aufzugeben oder jedes Risiko auszublenden. Ein Sicherheitsnetz kann sinnvoll sein. Entscheidend ist, ob deine Absicherung deinen Weg unterstützt oder täglich mit deinem wichtigsten Vorhaben um deine Aufmerksamkeit konkurriert. Du darfst vorsorgen und dich trotzdem klar entscheiden.
Diese Folge lädt dich dazu ein, deine eigenen Muster ehrlicher zu betrachten:
• Welche Ausreden tauchen auf, sobald eine Aufgabe unbequem wird?
• Wo versteckst du dich hinter Perfektionismus und Vorbereitung?
• Welche Ablenkungen fühlen sich produktiv an, bringen dich aber kaum weiter?
• Was braucht dein Plan A heute tatsächlich von dir?
• Wie kannst du dich verbindlich festlegen und dabei flexibel bleiben?
Du bekommst praktische Impulse, mit denen du Selbstsabotage erkennen und deinen Alltag bewusster gestalten kannst. Dazu gehören feste Fokuszeiten, kleine erreichbare Schritte, sichtbare Fortschritte und klare Grenzen gegenüber Ablenkungen. Auch geplante Pausen spielen eine Rolle: Sie helfen dir, Kraft zu sammeln, ohne bei jeder Schwierigkeit aus deiner Aufgabe zu flüchten.
Ein einfacher Anfang: Gib deinem Plan A heute 30 Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit. Lege das Smartphone weg, entscheide dich für eine konkrete Aufgabe und halte anschließend fest, was du geschafft hast. Vielleicht schreibst du eine Seite, führst ein wichtiges Gespräch oder stellst einen ersten Entwurf fertig. So wird aus einer großen Absicht eine Handlung, an die du morgen anknüpfen kannst.
Du musst dafür weder vollkommen motiviert noch frei von Zweifeln sein. Verbindlichkeit wächst auch durch Wiederholung. Wenn du stolperst, kannst du deinen nächsten Schritt kleiner machen, deine Planung anpassen und erneut beginnen. Sei klar in deiner Entscheidung und freundlich im Umgang mit dir selbst.
Hör hinein, wenn du weniger aufschieben, deine Aufmerksamkeit bewusster einsetzen und deinem wichtigsten Vorhaben mehr Raum geben möchtest. Welchen kleinen Schritt kannst du heute gehen, damit dein Plan A nicht länger nur eine Möglichkeit bleibt?
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MarkusFlicker.com (markusflicker.com)