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Underthinking und Overdoing: Warum zu wenig Denken und zu viel Handeln ein Problem sein kann
Freitag, 16. Oktober 2026 · 24 min
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Shownotes
Du bist ständig beschäftigt, arbeitest eine Aufgabe nach der anderen ab und hast trotzdem das Gefühl, kaum voranzukommen? Dein Kalender ist voll, dein Kopf auch, doch eine klare Richtung fehlt? Dann lohnt es sich, kurz innezuhalten: Vielleicht brauchst du gerade weniger Aktionismus und mehr bewusstes Nachdenken.
In dieser Podcastfolge geht es um Underthinking und Overdoing – eine Kombination, die dich viel Energie kosten kann. Underthinking bedeutet, Entscheidungen zu treffen, ohne die Situation, mögliche Folgen oder Alternativen ausreichend zu durchdenken. Overdoing beschreibt das übermäßige Tun: Du startest neue Projekte, reagierst auf jede Nachricht und übernimmst zusätzliche Aufgaben, obwohl deine Prioritäten längst aus dem Blick geraten sind.
Das Tückische daran: Beschäftigung fühlt sich oft wie Fortschritt an. Jede erledigte Kleinigkeit verschafft dir ein kurzes Erfolgserlebnis. Aber bringt sie dich deinem eigentlichen Ziel näher? Oder hält sie dich nur davon ab, die entscheidenden Fragen zu stellen?
Du erfährst, warum Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und die Angst, etwas zu verpassen, vorschnelles Handeln begünstigen können. Gerade wenn du selbstständig bist, kreativ arbeitest oder viele Verantwortungsbereiche miteinander verbindest, ist die Versuchung groß, immer sofort zu reagieren. Dabei bleibt wenig Raum, um deine Richtung zu prüfen und deine Kräfte sinnvoll einzusetzen.
Diese Folge lädt dich ein, deinen Alltag genauer anzusehen: Welche Aufgaben haben wirklich Wirkung? Wo handelst du aus Gewohnheit? Und wann wäre eine kurze Denkpause hilfreicher als der nächste Punkt auf deiner Liste?
Dich erwarten praktische Impulse für einen bewussteren Umgang mit deiner Zeit und Energie:
• Plane kleine Zeitfenster zum Nachdenken ein, bevor du wichtige Entscheidungen triffst.
• Frage dich, welche Informationen dir fehlen und welche Folgen dein nächster Schritt haben könnte.
• Setze klare Prioritäten, statt jede Aufgabe gleich wichtig zu behandeln.
• Nutze ein Notizbuch, um Ideen festzuhalten und deine Gedanken zu ordnen.
• Sage auch einmal Nein, wenn zusätzliche Verpflichtungen deinen Fokus verwässern.
• Prüfe regelmäßig, was funktioniert, was du ändern möchtest und was du loslassen kannst.
Auch die 80/20-Regel liefert einen Denkanstoß: Welche wenigen Tätigkeiten tragen besonders viel zu deinen Ergebnissen bei? Sie ist keine Garantie und keine starre Vorgabe, sondern eine Einladung, deinen Einsatz genauer zu betrachten.
Dabei geht es keineswegs darum, jede Entscheidung endlos zu zerdenken. Wer nur grübelt, kommt ebenso wenig weiter. Entscheidend ist ein passendes Gleichgewicht: ausreichend reflektieren, eine Richtung wählen, handeln und anschließend aus den Erfahrungen lernen.
Nimm aus dieser Folge eine einfache Frage mit: „Tue ich gerade das Richtige – oder tue ich einfach nur viel?“ Vielleicht verändert schon diese kleine Unterbrechung, wie du deinen nächsten Arbeitstag gestaltest.
Wenn du bewusster entscheiden, deine Prioritäten schärfen und mit mehr Klarheit handeln möchtest, findest du hier Anregungen, die du direkt in deinem Alltag ausprobieren kannst. Schenke dir einen Moment zum Zuhören und Nachdenken.
Welche eine Aufgabe verdient heute deine volle Aufmerksamkeit? Beginne da und handle bewusst.
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Mehr Gedanken, Impulse und den Blogartikel findest du auf:
MarkusFlicker.com (markusflicker.com)