Konrad Paul Liessmann, werden wir immer dümmer?
Mittwoch, 30. September 2026 · 40 min
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Shownotes
Lesen, schreiben, rechnen – Fähigkeiten, die selbstverständlich erscheinen. Doch was passiert, wenn ein Teil der Gesellschaft genau daran scheitert? Wenn Bildungspolitik vor allem über Zahlen, Tests und Reformen spricht, aber immer weniger darüber, was Bildung in Wirklichkeit leisten soll?
Einer, der die Entwicklung des österreichischen Bildungssystems seit Jahrzehnten kritisch begleitet, ist Konrad Paul Liessmann. Der Philosoph, Universitätsprofessor und Publizist zählt zu den profiliertesten Stimmen in der österreichischen Bildungsdebatte. In dieser Folge sprechen wir mit ihm darüber, was Bildung heute überhaupt noch bedeutet, warum die PISA-Studie seiner Ansicht nach wenig über tatsächliche Bildung aussagt und weshalb rund 30 Prozent der Erwachsenen in Österreich nicht richtig lesen können.
Dabei richtet sich der Blick auch auf die Veränderungen unserer Zeit. Liessmann erzählt, warum er bereits vor Jahren vor den „digitalen Drogen“ gewarnt hat und dafür ausgelacht und beschimpft wurde. Wir sprechen darüber, wie Smartphones und digitale Medien unser Denken und Lernen verändern, welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf Bildung und Gesellschaft haben wird und ob unser Bildungssystem auf diese Veränderungen überhaupt vorbereitet ist.