Midnightstories - Spannende Gruselgeschichten

#186 - Doppelgänger

Montag, 26. Oktober 2026 · 32 min

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Shownotes

Midnightstories - Spannende Gruselgeschichten
Lukas beschwört einen Doppelgänger, der ihm Uni, Arbeit und lästige Pflichten abnehmen soll. Doch als sein Ebenbild beginnt, eigene Fragen zu stellen, kommt es einem düsteren Geheimnis auf die Spur.

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Es gibt Orte, an denen die Dunkelheit dichter ist. Geschichten, die man lieber nicht erzählen sollte. Geheimnisse – die tief in den Schatten verborgen liegen und dort auch bleiben sollten! Doch wir alle sind neugierig getrieben von der Sehnsucht das Unbekannte zu erforschen. Willkommen bei einer Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Vorstellungskraft Wo Realität und Albtraum aufeinandertreffen.

Willkommen bei den Midnight Stories. Was am werfe ich einen letzten Blick durch das Haus? Ich achte noch einmal ganz genau drauf, kein kleines Geräusch und keine Bewegung von irgendjemandem oder irgendetwas zu übersehen! Ich muss sicher sein dass wirklich nur ich hier bin. Meine Mutter sollte beider Arbeit sein Und meine Schwester unterwegs Noch einmal nachzusehen kann trotzdem nicht schaden.

Wenn ich dieses Ritual durchführen will, muss ich völlig allein sein. Zumindest will ich nicht dass irgendjemand davon erfährt oder plötzlich hereinplatzt. Richtig! Das Rituaal – hoffentlich funktioniert es. Vor kurzem bin ich beim Herumstöbern im Internet auf ein seltsames Rituar gestoßen. Natürlich findet man dort unzählige solcher Dinge Aber dieses hier ist mir besonders aufgefallen.

Es ist ein Ritual, mit dem man einen Doppelgänger beschwören kann – ich kenne die Gefahren! Ich weiß dass sich es wahrscheinlich besser lassen sollte… aber irgendwie kann ich es genauso wenig nicht tun …. ich bin erschöpft ... Die Uni und die Arbeit gehen mehr auf den Nerven Und all die Geburtstage von Verwandten und Freunden der Familie kosten mich mehr Energie, als ich durch den ganzen Kuchen wieder reinbekomme.

Ein bisschen Hilfe ... könnte ich also wirklich gebrauchen? Mir ist klar dass dieses Ritual mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach nur irgendein großer Schwindel ist – und überhaupt nicht funktionieren wird! Aber wenigstens ausprobieren muss sich es …. Wenn mein Vater davon erfahren würde… Wäre er wahrscheinlich sauer auf mich und würde so etwas sagen wie, Lukas du bist achtzehn.

Du bist viel zu alt um an solchen Unsinn zu glauben.". Und wahrscheinlich hatte er recht. Nachdem ich mich endlich davon überzeugt habe dass ich tatsächlich allein bin, ertmere ich erleichtert aus und schließe die Tür meines Zemas. Leise hole ich die Sachen die ich für das Ritual brauche unter meinem Bett hervor.

Gott sei Dank hat sie niemand entdeckt. Für solche Dinge sollte ich mir wirklich bessere Verstecke suchen. Es dauert länger als erwartet, alles an seinen richtigen Platz zu stellen.". Ein Spiegel in der Mitte also. Ich lasse mein Zimmer von der Dunkelheit verschlucken und zünde langsam eine Kerze nach der anderen an.

Den Kreis, der mich und den Spiegl umgeben soll hatte ich bereits gestern auf dem Boden gezeichnet. Unter meinem Teppich ist er zum Glück noch vollständig erhalten. Das sollte ich besser sauber machen, bevor meine Mutter irgendwann beschließt in meinem Zimmer herumzuschnüffeln. Also am besten sofort nachdem das Ritual vorbei ist!

Nachdem endlich alles vorbereitet ist setze ich mich innerhalb des Kreises direkt vor den Spiegel und spreche den Zauberspruch, den ich auswendig gelernt habe. Ich bin froh dass sich alles im Voraus vorbereitet habe. Das ganze Haus ist still, aber nicht nur das. Es wirkt beinahe so! Als hätte die gesamte Stadt gleichzeitig beschlossen den Atem anzuhalten – sogar der Windschein verstummt zu sein.

Liegt das an dem was ich gerade tue? Ich kann mir ein heimliches Grinsen nicht verkneifen…. Im dunklen Spiegel scheinen sich zunächst nur die Kerzen zu spiegeln …. Dann wird seine Oberfläche plötzlich merkwürdig dunkel. Die Kerzen brennen trotzdem genauso hell wie zuvor. Verstehe, es geht also los! Ich rutsche noch etwas näher und strecke langsam meine Hand nach der kalten Oberfläche aus.

Wobei der Spiegel inzwischen nicht das Einzige ist, dass Eis kalt ist. Mein ganzes Zimmer fühlt sich plötzlich an als hätte darin eine Eiszeit begonnen. Bei jedem Ausatmen entstehen kleine weiße Wolken vor meinem Mund. die winzigen Flammen der Kerzen flackern als ein eisiger Windstoß aus dem Spiegel kommt.

Doch die Flammen kämpfen gegen den Wind an und werden kurz darauf sogar größer, als zuvor. Endlich kann ich etwas im Spiegl erkennen – da bewegt sich etwas! Ein Gefühl von Angst steigt in mir auf doch ich gebe mein Bestes es mir nicht anmerken zu lassen. Wenn jetzt etwas schief läuft könnte das Katastrophal enden.

Plötzlich schießt etwas aus dem spiegel her vor und versucht sich an etwas festzuklammern. Richtig! Wenn das passiert, ich greife nach der kalten schleimigen Hand die aus dem Spiegel ragt. Guten Morgen! sage ich dabei und versuche meine Angst nicht zu zeigen. Ich bin Lukas. Von jetzt an wirst du mein Assistent sein.

Die Hand ist noch weit entfernt davon menschlich auszusehen. Ihre viel zu langen und dünnen Finger umklammern meine Hand. Wegen ihrer Kälte muss ich unwillkürlich zittern. Cuss, sagt das Wesen mit einer Stimme die niemals von einem Menschen stammen könnte. Ich nickte langsam. Das bin ich aber bald wirst du es ebenfalls sein.

Lukas, Lukas... Lukas Seine Stimme beginnt meine eigene Nacht zu armen und klingt mit jedem Versuch mehr wie ich Verdammt unheimlich! Langsam schiebt sich das monströse Gesicht aus meinem Spiegel. Leere Augenhöhlen starren mich an, ich will schreien aber ich halte mich zurück. Fast geschafft im Licht der Kerzen kann ich beobachten wie dass Monster langsam meine Gestalt annimmt.

es ist wirklich ein schrecklicher Anblick. da isst etwas das deine Gestalt Annimmt Deine Identität Etwas dass noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Trotzdem bin ich froh, das es funktioniert. Ich habe schließlich einige Aufgaben für meinen zukünftigen Doppelgänger. Ein paar Stunden später sieht das Ding in meinem Zimmer noch immer nicht vollkommen aus wie ich Aber die Ähnlichkeit wird mit jeder Minute größer!

Ich versuche ihm beizubringen, wie ich spreche und wie ich mich bewege. Beides scheint ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Langsam bringe ich ihm außerdem bei mir beim Aufräumen meines Zimmers zu helfen. Schließlich war das einer der Gründe, warum ich es überhaupt beschworen habe."Lukas! Bist du Zuhause?"

höre Ich meinen Vater von unten rufen."Sei still!" Zwische ich dem Monster zu und verstecke es in meinem Schrank."Ja, Dad, ich komme!"rufe ich zurück.Ich eile nach unten um ihn zu begrüßen. Er lächelt mich an. Ich habe heute keine Lust zu kochen, also bestellen wir Pizza. Das ist doch okay für dich oder?

Ich lächle zurück. Natürlich ich habe allerdings noch ziemlich viel für die Uni zu erledigen... Ist es ok wenn ich oben esse? Ganz schön fleißig heute! Klar kein Problem aber übertreib es nicht ja? Ich nicke und gehe wieder nach oben. Zurück zum einem Doppelgänger. Ich versuche, ihm so viel wie möglich beizubringen.

Als die Pizza ankommt teilen wir sie uns. Nachdem wir fertig sind gehe ich nach unten um die leere Schachtel wegzubringen. Mein Vater sitzt mit meiner Schwester vor dem Fernseher. Er dreht sich zu mir um. Hey Lukas! Wie läuft es...mit deinen Sachen für die Uni? Ich lächle. Äh ganz gut Ich glaube ich bin fast fertig.

Plötzlich wird sein Gesicht ernst. Bitte sei vorsichtig, wenn du mit deinen Freunden unterwegs bist. Ich frage mich warum er plötzlich so etwas sagt? Was meinst Du? Hier läuft wohl irgend ein Mörder herum. Das haben sie vor ein paar Minuten in den Nachrichten gesagt. Oh ich verstehe! Ich werde vorsichtig sein.

Mein Vater lächelt mich an und dreht sich wieder zum Fernseher um die Sendung weiter zu sehen. Am nächsten Morgen sieht mein Doppelgänger genauso aus wie ich. Ich beschließe ihn an meiner Stelle zur Universität zu schicken, es sollte nicht besonders schwierig sein. heute habe ich nur wenige Veranstaltungen also ist es perfekt um zu üben wie man sich als ich verhält und währenddessen kann ich endlich Dinge tun auf die ich selber Lust habe.

Es ist der zweite Tag meiner Existenz. Ich werde an einen Ort geschickt, den Menschen Universität nennen. Angeblich gehen junge Erwachsene dorthin um mehr über die Welt und über bestimmte Fachgebiete zu lernen und sich auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Um ehrlich zu sein glaube ich das ich gerade das Gefühl empfinde dass Menschen Nervosität nennen.

Angeblich ist es normal wenn man etwas zum ersten Mal macht. Zumindest hat mein Meister mir das gesagt. Man hat mir ein Handy gegeben, es ist ein Gerät mit dem man andere Menschen anrufen kann. Außerdem kann ich damit mithilfe einer Karte den richtigen Weg finden.". Wie merkwürdig! Ich habe mir alle Mitstudierenden gemerkt von denen Lukas mir erzählt und deren Bilder er mir gezeigt hat.

Angeblich redet er nicht besonders oft mit anderen Deshalb soll ich nicht versuchen, mich plötzlich mit allen anzufreunden. Ich nehme die Tasche mit, die mir gegeben wurde und mache mich auf den Weg zu dem Gebäude das Universität genannt wird. Ich brauche nicht lange um es zu finden. Viele Menschen ungefähr im Alter meines Meisters ström nacheinander in das Gebäud hinein – genauso wie Ameisen!

Als ich den Seminarraum betrete, in dem ich sein soll, begrüßen mich einige seiner Mitstudierenden. Ich begrüße sie zurück, so wie man es mir beigebracht hat. Nach ungefähr vier Stunden ist es an der Zeit wieder nach Hause zu gehen. Lucas hat mir erklärt, dass vier Stunden ein kurzer Universitätstag sind und das Zuhause – der Ort ist, an dem Mann lebt.

Ich betrete das Haus mithilfe eines Schlüssels. Das ist ein kleiner Gegenstand mit dem Man Schlösser öffnen kann! Begrüßt mich der Mann, den Lucas... Dad nennt. Hi dad! Es war schön. Überrascht Blick da auf. Nicht einfach nur okay? Hm, antwortet mein Meister. normalerweise nicht so? Ich zögere einen Moment….

ich muss dafür sorgen dass alles natürlich wirkt Aber niemand hat mir erklärt wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Es war Schön. Ich hatte englische Literatur. Als ich gestern beschworen wurde, habe ich gelernt dass Lukas gerne liest. Also wird er dieses Seminar vermutlich nicht besonders schlecht finden.

Dad lacht Du siehst ja richtig erschrocken aus! Ich freue mich doch nur das du so einen schönen Tag hattest. Habt ihr etwas Interessantes gelesen? Ich nicke und denke schnell an den Text zurück den wir gelesen haben. William Wilson, antworte ich ehrlich. Ach, ich wusste gar nicht dass du solche Klassiker liebst!

Ich wusste es auch nicht. Er lächelt mich an. Ich glaube das bedeutet, dass ich nun ebenfalls etwas fragen sollte. Wie war dein Tag? Dad lächelte und erzählt mir davon. Angeblich ist es unter Menschen völlig normal sich über den eigenen Tag zu beschweren Aber ich werde mir das für die Zukunft merken.".

Einige Tage vergehen. An fast jedem davon besuche ich die Universität, gehe zu Lukas Arbeit oder treffe seine Familie. Ich habe das Gefühl, irgendetwas falschzumachen. Meine Mitstudierenden scheinen mir immer näherzukommen. Lukas behauptet immer dass sie sich überhaupt nicht für ihn interessieren aber offenbar hat er sich geirrt.

Ich merke mir, was sie mögen und was sie nicht mögen. Und spreche mit ihnen darüber. Dadurch lerne ich sehr viel über Sie – und das scheinen sie zu mögen! Ehrlich gesagt könnte ich sie inzwischen sogar als Das bezeichnen, was Menschen nett oder sogar freundlich nennen. Schließlich zeigen sie ziemlich viel Interesse an mir.

Lukas bleibt meistens in seinem Zimmer und verlässt das Haus gelegentlich heimlich.". Es gibt allerdings auch Zeiten, in denen ich mich verstecken muss und er selbst wieder die Rolle übernimmt. Und außerdem kann ich noch durch Spiegel gehen. Aber ich weiß, dass sich bald diese Fähigkeit verlieren werde.

An einem der längeren Tage an der Universität unterhalte ich mich mit einigen von Lukas... Nein! Vermutlich wäre es inzwischen besser sie als meine Freunde zu bezeichnen. Schließlich scheinen Sie mit dem echten Lukas kaum Zeit verbracht zu haben. «Lukas was hältst du davon? fragt mich einer meiner Freunde.».

Wovon redest du? Ich habe dem Gespräch nicht besonders aufmerksam gefolgt. Na ja, Du weißt schon! Von den Morden in letzter Zeit... ich sehe ihn an. Sie machen mir ein bisschen Angst. Mein Kumpel lächelt mich leicht besorgt an Mir auch Absolut. Wenn Du möchtest können wir ein Stück zusammen gehen. Wir müssen sowieso eine Weile in dieselbe Richtung.

Sein Lächeln wird sofort breiter. Das wäre super. Weiter hinten im Seminarraum höre ich einige Leute über mich oder besser gesagt über Lukas Flüstern. Ich höre Dinge wie, Lukas ist in letzter Zeit ganz schön gesellig geworden, oder? Oder ja fast so als wäre er durch eine völlig andere Person ersetzt worden.

Ein anderer sagte Wenn du mich fragst hat der sich zum besseren verändert. Früher wirkte er immer viel zu überzeugt von sich selbst und lebte nur in seiner kleinen Blase. Als ich das Wort ersetzt höre, zieht sich mein Magen zusammen. Ich weiß dass ich mir davon nichts anmerken lassen sollte. Schließlich muss ich alle davon überzeugen, dass ich wirklich Lukas bin.

Meine Freunde haben offenbar ebenfalls bemerkt, dass über mich geflüstert wird Und dass es mir unangenehm ist. Deshalb gehen sie zu den anderen hinüber um ein Ernstes Gespräch mit ihnen zu führen. Eigentlich sagen sie ihn nur, Sie sollen verdammt noch mal die Klappe halten und sich um ihren eigenen Kram kümmern.

Nach der Universität gehe ich mit meinen Freunden zusammen nach Hause bis sich unsere Wege trennen. Als ich wieder allein bin, stoße ich plötzlich auf meinem Meister! Erschrocken sehe ich ihn an…. er wirkt wütend... ...und kommt schnell auf mich zu.". Ich habe dir doch gesagt, Wir dürfen nicht zusammen gesehen werden!"

Flüstert er bedrohlich. Ich nicke. Okay, du gehst zuerst ins Haus! ich nehm das Fenster." Zischt Lukas und sucht sich anschließend ein Versteck. Gehorsam betrete ich zuerst das Haus. Lukas Schwester begrüßt mich. Hey Lukas, sagt sie mit bedrücktem Gesichtsausdruck. Hey was ist passiert? Frage ich in dem freundlichen Ton den meine Freunde mir beigebracht haben?

Das Mädchen schenkt mir ein weiteres trauriges Lächeln. Ja, hast du irgendwo Nibbles gesehen? Nibbels ist ihr Hamster. Zumindest wurde mir das so erklärt. Nein habe ich nicht! antworte Ich und schüttelte den Kopf. Okay... Er ist immer noch verschwunden. Wenn Du ihn findest bring ihn bitte zu mir Aber natürlich mache ich das.

Aus irgendeinem Grund macht mich ihr Gesichtsausdruck ebenfalls traurig. Zum ersten Mal empfinde ich dieses Gefühl, irgendetwas an der ganzen Sache stimmt nicht. Es ist als würde ständig eine kleine Stimme in meinem Hinterkopf herum nörgeln – sie sagt mir immer wieder das etwas ganz und gar nicht stimmt!

Ich beschließe gegen die Wünsche meines Meisters zu handeln und selbst Nachforschungen über das Ritual anzustellen durch das ich beschworen wurde.". Ich muss es heimlich tun, damit er nichts davon erfährt. An der Universität beginne ich an einem der Computer nach Informationen über das Ritual zu suchen.

Nach meinen Veranstaltungen gehe ich wieder gemeinsam mit meinen Freunden zurück – langsam bekomme ich Angst um ihre Sicherheit! Doch ich versuche es mir nicht anmerken zu lassen…. draußen wird es immer dunkler und Lukas ist immer noch nicht zurückgekehrt.". Entgegen seiner Anweisungen benutze ich mit großer Mühe einen kleinen Rest der Kraft, die mir noch geblieben ist.

Damit versuche ich herauszufinden in welchem Teil der Stadt er sich befindet. Anschließend schleiche ich aus dem Haus. Inzwischen ist es wirklich dunkel – selbst der Mond scheint sich hinter einer Wolke versteckt zu haben als würde auch er das Schlimmste befürchten. Nach ungefähr eine halben Stunde stehe ich vor einem verlassenen Lagerhaus.

Er ist wirklich hier, oder? Leiseschleiche ich hinein und passe darauf auf kein Laut von mir zu geben. Als sich meine Augen an die noch größere Dunkelheit im Inneren des Gebäudes gewöhnen, sehe ich etwas das mir Angst macht – ein Schatten so groß wie Ich mit demselben Körperbau wie Ich. Er steht über einem kleineren Schatten einer Person, die offenbar auf dem Boden liegt.

Der Schatten, der aussieht wie ich, rammt ein Messer in den Körper unter ihm. Was zur Hölle? Ich kann mich nicht zurückhalten! Damit habe ich verraten wo ich bin. Die Gestalt dreht sich zu mir um. Es besteht kein Zweifel. Das ist Lukas. Das ist mein Meister Derjenige der mich in diese Welt beschworen hat Und ich bin sein Ahlibi.

Meine Vermutung war richtig. Sofort kommen mir die schrecklichen Dinge wieder in den Sinn die ich bei meinen Nachforschungen gelesen habe. Was hast du geopfert? rief ich ihm zu, Ich kann meine Gefühle nicht länger kontrollieren. Lukas lächelt mich nur an aber auf eine Art von der ich nicht glaube dass ich selbst jemals so lächeln könnte schief abstoßend.

das sind die ersten Wörter die mir dazu einfallen. es heißt dass man einen Opfer bringen muss um das Ritual vollständig abzuschließen. Also, wen oder was hast du geopfert? schreihe ich weiter. Der Schatten auf dem Boden hat sich längst nicht mehr bewegt. Ich muss irgendjemandem erzählen was hier passiert ist Aber wie?

Ohne wirklich darüber nachzudenken werfe ich den Gegenstand den man Handy nennt nach der Gestalt die genauso aussieht wie ich. Lukas weicht ihm problemlos aus. Das lieber Doppelgänger War so ziemlich das Letzte, dass du in dieser Situation hättest wegwerfen sollen. Was meint er damit? Lukas spricht weiter und dabei hieß es Du würdest der perfekte Doppelgänger werden.

was für ein Schwachsinn! Du stehst mir einfach nur im Weg. Du wurdest beschworen um MIR ausschließlich MIR zu dienen. Wie kommst du überhaupt darauf plötzlich eigene Entscheidungen zu treffen? Er wird leise, aber seine Stimme klingt so bedrohlich dass mein ganzer Körper kalt wird. Richtig! Wenn ich irgendwo einen Spiegel finden könnte... Ich lasse meinen Blick schnell durch die Umgebung wandern.

als hätte er meine Gedanken gelesen beginnt Lukas zu lachen. In diesem Gebäude gibt es keine Spiege. Er ist inzwischen fast nah genug um mich zu berühren. Deshalb mache ich schnell einige Schritte zurück. Plötzlich stoße ich mit dem Rücken gegen eine Wand, von der ich nicht wusste dass sie dort war. Von einem Moment auf den anderen verschwindet sein Lächeln.

Sein Gesicht zeigt nur noch Hass und dann rammt er mir das Messer in die Schulter. Ich schreihe vor Schmerzen! Schaffe es aber noch etwas Abstand zwischen uns zu bringen. Ich presse meine Hand auf die Wunde... ...ich renne um mein Leben Doch schon kurz darauf sitze ich erneut in der Falle. Ich kenne diesen Ort besser als du, sagt Lukas mit seiner bedrohlichen Stimme.

Ohne große Mühe stößt er mich zu Boden. Offensichtlich töte der schon seit längerer Zeitmenschen und ich habe nie auch nur ansatzweise etwas davon erfahren – nicht dass sich es hätte wissen wollen! Ich sehe auf die Hand, mit der ich meine Wunde zuhalte. Mein Blut beginnt langsam rot zu werden.". Ich habe meine Kräfte verloren.

Ich bin jetzt vollständig menschlich! Es hätte wirklich keinen schlechteren Zeitpunkt dafür geben können, der Mensch dessen Aussehen ich tragen soll beugt sich über mich. Keine Sorge um dich zu beschwören habe ich keinen Menschen getötet. Tiere funktionieren genauso gut und sie hinterlassen weniger Dreck.

Seine blutverschmierte Klinge glänzt im wenigen Licht, das in das Gebäude fällt. Mein ganzer Körper beginnt unkontrolliert zu zittern. Wie hieß dieses Gefühl nochmal? Angst? Mein Meister macht sich bereit und schlägt ein letztes Mal mit dem Messer nach mir. Die letzten Worte die ich sage kommen einfach aus meinem Mund.

Ich habe keine Kontrolle darüber! Ich will nicht sterben! flüstere ich Dringt die Klinge in meinen Körper ein und rotes Blut spritzt durch den Raum. Es tut weh, und gleichzeitig spüre ich plötzlich gar nichts mehr. Alles geschieht viel zu schnell – und schließlich wird alles dunkel.". Hat dir diese Geschichte gefallen?

Dann lasst dem Podcast gern ein Follow eine Bewertung und einen Kommentar da! Das hilft uns noch mehr Gruselfreunde zu erreichen. Und wenn du noch nicht genug von unheimlichen Stories bekommst, hör unbedingt auch mal in meinen zweiten Podcast aus purer Angst rein. Dort spekulieren wir alle zwei Wochen darüber warum die präsentierten Geschichten wahr sein könnten oder eben nicht!

Alle Links dazu findest Du wie immer in den Shownotes.

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