MOTORRAD Podcasts· Folge 129

#125 Hard Alpi Tour 2026

Freitag, 25. September 2026 · 1 h 02

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Shownotes

Alter Hase und Rallye-Rookie berichten vom Offroad-Event
Die Hard Alpi Tour ist in der Adventure-Szene längst kein Geheimtipp mehr. Die dreitägige Veranstaltung in Italien führt ohne Zeitdruck, aber durchaus anspruchsvoll, über zahlreiche Pistenkilometer von Sanremo an der ligurischen Küste bis in die beschauliche Wintersportgemeinde Sestriere. Wem das bekannt vorkommt: Testkollege Robert Glück war bereits 2023 und 2024 dabei – mit höchst unterschiedlichen Gefährten, wie ihr in Folge 78 nachhören könnt. Für die Teilnahme an der HAT 2026 konnte er MOTORRAD-Reiseredakteur und -Podcaster Ferdi Heinrich-Steige schnell gewinnen. Im Podcast blicken die beiden aus unterschiedlichen Perspektiven auf das Event zurück und berichten von ihren teils weit auseinanderliegenden Erfahrungen: von der einzigartigen Stimmung in Sanremo und der Aufregung beim Start über mentale und körperliche Tiefpunkte bis hin zu Momenten des Durchbeißens und schließlich den großen Glücksgefühlen beim Endspurt auf der bekannten Assietta-Kammstraße. Außerdem sprechen sie über die Herausforderungen des Gruppenfahrens sowie über die 450er- und 1000er-Reiseenduros von CFMOTO, mit denen sie das Event bestritten haben. Kurzum: Es gab viel zu erzählen – wenn auch anders als erwartet. Die Reportage zur Hard Alpi Tour erscheint übrigens am 23. Oktober 2026 in MOTORRAD-Ausgabe 23/2026. Alle Infos zum Event findet ihr auf hatseries.com.

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Über die Podcast-Reihe Kurvendiskussion:

Kurvendiskussion ist der Podcast der Zeitschrift MOTORRAD und erscheint alle 14 Tage neu. MOTORRAD-Redakteur und Podcaster Ferdinand Heinrich-Steige spricht mit Redakteurs- und Testkollegen sowie mit Gästen über aktuelle Modelle, Ausrüstung, Trends, Reisethemen und Motorradtechnik. In den Folgen, die meist zwischen 45 und 60 Minuten dauern, gibt es außerdem viele persönliche Eindrücke und die ein oder andere Anekdote aus dem Redaktionsalltag zu hören, die es im Heft nicht zu lesen gibt. Hört einfach mal rein - auf allen gängigen Podcast-Portalen sowie unter motorradonline.de/podcast.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Folge wird unterstützt von der EICMA, der internationalen Motorradmesse in Mailand. Hallo zusammen und willkommen zu einer neuen Folge unseres Motorrad-Podcasts! Bei der letzten Folge waren wir ja mit Sporttourern auf der Rennstrecke in Most unterwegs Und in der heutigen Folge nehmen wir euch mit in die Westalben genauer gesagt auf die Hard Alpitur.

Wenn da was klingelt bei euch dann wahrscheinlich weil ich es erstens in der letzten folge schon erwähnt hatte. Oder zweitens, vielleicht erinnert ihr euch sogar noch an Folge seventy-eight. Da war die Veranstaltung ebenfalls Thema. Damals schon dabei mein Testkollege Robert Glück. Hi Robert! Guten Morgen.

herzlich willkommen zu dieser Show. oder sollen wir sagen Roberto Fortuna? Ich wollte mich noch ganz kurz vorstellen weil ich das immer mache an dieser Stelle. Und Robert, möchtest du kurz erklären was die Idee war? War ja deine Idee schließlich. Genau ich höre mal kurz auf. Du meintest Folge seventy- acht warst.

damals habe ich ein bisschen etwas von der Hart Alpitur erzählt. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr ob es damals darum ging dass sich mit einer vierzig Jahre alten XT sixhundert diese veranstaltung gefahren bin oder sorry der ur tenere der Oder, nee ich meine es ging darum dass wir damals mit der Honda Monkey diese Tour gefahren sind.

Aufgrund der Wandbreite, vierzig Jahre alte Tenere oder Honda Monkey des Jahrgangs zwanzig-fünfundzwanzig sieht man schon was. oder kann man ableiten? Was für eine Veranstaltung die Hard Alpy Tour ist. Lange Rede kurzer Sinn. ich persönlich liebe diese Veranstaltung weil man auf Schotterwegen durch die Alpen fährt.

Und als alter Knacker wollte ich jetzt diese Liebe gerne mal mit einem neuen jungen Aufstrebenden motivierten Kollegen teilen, dafür den. leider bist du mir damals irgendwann im Gang entgegen gestolpert und dann dachte ich mir den packe ich mir denn. Und jung ist ja beim Motorrad. jeder der unter vierzig ist muss dazu sagen Ja, ja das passt schon.

Ich denke... Also so kamen wir zwei zusammen dass ich in meiner Euphorie einfach gesagt habe ich muss die teilen und diese Idee dich da mal mitzunehmen viel bei dir auf sehr fruchtbaren Boden weil du ja nicht nur Schotterafin sondern auch sehr reiseafin bist und da zwei wunderbare Eigenschaften aufeinander oder zusammenkamen.

und ja so kam es dass wir uns dann ...committed haben oder das Projekt Hart-Alpitur... ...' Twenty Six and Twenty' vorgenommen haben. Ja, ich möchte mal ganz kurz trotzdem den Rahmen abstecken weil ich muss jetzt ein paar Mal erklären auch von Bekannten was ist es eigentlich wo ich da mitfahre? und in diesen ganzen Erklärungen ist es mir eigentlich immer leichter gefallen als aufs wesentliche runter zu brechen.

Es ist man kann sagen eine Amateurveranstaltung. Es geht von San Remo am Meer in Italien, also das Lignal der französischen Grenze so. In diesem westalpen Gebiet bis nach Sestria auf über zweitausend Meter eben wie gesagt auch vielen Schotter-Sektionen und auch auf Offroadsektionen. Es gibt verschiedene Klassen.

es sind je nach Klasse vierhundertvierzig bis insgesamt neunhundertachzig Kilometer und auch mit wechselndem Offroad und Straßenanteil Und vielleicht mal rausgepickt zwei besondere Klassen. es gab die extrem ein tausend das sind die Leute, die auch schon freitagabend starten. Die fast tausende Kilometer tatsächlich da abreißen bis sonntag.

und dann gibt's die Klassik die möchte ich noch herausgreifen weil wir die mitgefahren sind. dass ist so der klassische Einstieg vielleicht. das sind fünfhundert siebzig Kilometer insgesamt mit sechzig prozent offroad Anteil und vierzig Prozent Straße. Und ganz wichtig wird immer wieder gesagt, es ist not a race.

Es gibt keine Rennen und keine Zeitnahme. Es sind GPX Tracks, denen man nachfährt und die kann sich aber völlig frei einteilen. Man kann sie auch überspringen aus welchen Gründen auch immer. Die Besonderheit ist eben auch dass da die ganzen Gemeinden und lokale Gasthoh das alle mit eingebunden sind. also da werden wir sicherlich noch was dazu erzählen.

Genau Man muss auch sagen, dass dieses Jahr die sechzehnte Hart-Alpitur San Remo Cestaire durchgeführt wurde von den Over Two Thousand Riders Club. Die achzehnte? Wenn ich hier auf meinen Aufkleber... Da hab' ich gar nicht aufgepasst, da war die Sechzehn in meiner Erste oder so! Ja, und diese Veranstaltung ist meines Erachtens auch deswegen so erfolgreich.

Nicht nur weil sie eben viele Fahrer abholen sondern weil sie auch rücksichtigt nimmt auf das Umfeld in dem sich bewegt. und da hat es angesprochen Es geht durch unzählige Kommunen durch unzählige Regionen usw.. Und der Kraftakt, der dahintersteckt diese große Veranstaltung mit ich meine was sechshundert Teilnehmern dieses Jahr knapp durchzuführen.

Der ist immens und kann nur deswegen funktionieren weil es eben kein rennen ist. b weil auch auf lautstärke geachtet wird. von B weil die Organisation sich natürlich auch um ein profunder Sicherheitskonzept kümmert mit checkpoints die durchfahren werden müssen und dass sie auch das Thema Nachhaltigkeit sich auf die Fahne geschrieben haben.

Und ich finde in dem Fall ist das Thema nachhaltigkeit tatsächlich gelebt, nicht nur so eine Art Greenwashing-Argument sondern es wurden jetzt die letzten zwei Jahre über dreieinhalb Bäume gepflanzt in der Zielregion also in Zestrier, in den Westalben. Das ist für mich ein sehr cleverer Das Wort noch mal zu nutzen, ein nachhaltiger Weg eben Offroad-Veranstaltungen am Leben zu erhalten in Zeiten sich verändernderer Wetter und Klimaverhältnisse.

Und auch einer sich nicht unbedingt zum positiven veränderten politischen Stimmung gegenüber den Motorradfahrern. also da macht die Organisation sehr viel richtig und das hat dann auch spiegelt sich auf den Streckenführungen wieder. Es wird ja nicht quer durch den Wald geheit, sondern es werden Wirtschaftswege, alte Kriegstraßen die Assetta und so weiter genutzt.

Und ja das auf eine Art und Weise möchte ich nachher noch mal drauf zukommen, die wirklich sehr angenehm sind. Ich denke auch nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die Regionen und die Kommunen, die durchfahren werden. Ja und unser Setup um das vielleicht noch vorab zu erwähnen wir waren unterwegs mit der CF-Moto Tausend MTX also mit der was du hauptsächlich unterwegs Und ich war mit der CF-Moto Vier Fünfzig MT unterwegs.

Also das war auch ganz spannend! Ja, ich möchte direkt mal eingreifen bei die Idee, die damals im Gang entstanden ist. Warum wir das gemeinsam machen sollten? War natürlich nicht nur die, dass ich dich gerne mit auf diese Veranstaltung genommen hätte oder habe um dir dieses wunderbare Erlebnis zu ermöglichen sondern auch so um diese Punkte anzureisen große Motorräder aufschotter gegen kleine erfahrene alter sack so wie ich gegen rookie.

Ja, lass uns nachher noch ein bisschen über das thema technik sprechen groß gegen klein zu hundert dreißig kilo im verhältnis zu Hundert neunzig kilo bei der vier fünftiger und so weiter. Das steckt auch noch so ein bisschen dahinter Und Ich würde es einmal mal den spieß umdrehen fertig. und würde dich denn einfach mal fragen Wie war denn für dich so der Einstieg, also noch kurz auszuholen?

Der Setup war wir sind die siebenhundert dreißig Kilometer von Stuttgart mit dem Sprinter nach Sestrier gefahren. Auch vor dem Hintergrund dass wenn ein Motorrad zu stürzt kommen sollte Wir dann eine Bergung selber vornehmen können. Also es war nicht die Faulheit das man mit CF Motors nicht lange Strecken auf der Autobahn fahren kann sondern Es war einfach der Hintergedanke irgendwie einen mechanischen Defekt haben durch Sturz oder sonst irgendwas, dass wir das Fahrzeug eben wieder nach Stuttgart bekommen.

Deswegen war also die Anfahrt über die Autobahn nach Srestrière mit dem Sprinter und vor dort aus zeige ich mal steigen wir ein sind wir dann Richtung San Remo gefahren? Wie hat sich das denn für dich angefühlt in Sestrière mal auszusteigen? In dem Wissen Wir rollen jetzt erstmal gemütlich dreihundertfünfzig Kilometer auf Asphalt In eine für dich unbekannte Welt, eine Off-Road Veranstaltung?

Also ich war so halb aufgeregt. Ich bin Teil der Asiatta Kampfstraße schon mal gefahren vor neun Jahren oder vor acht Jahren. Also ich wusste schon ungefähr was da auf mich zukommt und ich fand diesen Gedanken sehr angenehm dass es eben keine Rennen ist weil mir da einfach das Racing-Gehen fehlt oder was auch immer, weil mich so etwas mehr stresst als irgendwie mein Ehrgeiz packt.

Insofern war ich da ganz gespannt und fand es einen ganz guten Einstieg. So erstmal... Ich meine, das war jetzt für uns eine besondere Konstellation, weil als Normallo fährst du ja mit deinem eigenen Motorrad wahrscheinlich. Für mich war's ganz gut, weil ich da die CF-Motor schon ganz gut kennenlernen konnte auf der Landstraße.

Ja, ich war einfach positiv aufgeregt und dann war das auch echt schön als wir dann auf einmal das Meer am Horizont gesehen haben. So die ersten Palmen gesehen haben und nachdem wir in der Früh noch in dieser alpinen Umgebung unterwegs waren. also dass das war schon ein ganz schöner Auftakt einfach so zum Warmwerden und es wurde dann auch schnell wärmer natürlich.

Und dann ist da ja schon dieses dieses ganze Gelände aufgebaut gewesen. mit Ausstellern mit diesem Torbogen war es schon so ein bisschen Rallyflair auch einfach vermittelt und waren auch schon einige Motorräder da. Also, da kann man dann noch einfach durch diesen Parkfermee schlendern und schon mal so ... weiß ich nicht... einfach diese ganzen Motorrädern bewundern die damit zig Zusatzscheinen davon ausgerüstet sind und da ist ja wirklich alles vertreten.

also von irgendwelchen kuriosen Motorrädern wie dieser erste Ducati Multistrada fällt mir da ein mit solchen Zoll Gussrädern bis irgendwelche Rally-Boxer aus den Achtzigern. Also da ist wirklich alles vertreten, sehr viel Kove auch, sehr viele CF-Motor auch war spannend natürlich supervieler Tenerese-Siebenhundert also da ist man einfach schon mittendrin.

und ja es ist einfach cool und gute Laune und auch ein internationales Flair. also da war ich schon sehr positiv überrascht auf jeden Fall. Um meine Meinung kurz anzuschließen auch ich fand das wieder schön da unten am Meer zu stehen Brothers in mind oder brothers in arms zu sehen die alle mit der gleichen Motivation also auf diese offroad reise gehen.

Mir hat es wahnsinnig spaß gemacht. wir waren für dich so. diese diese relativ pompöse öffnungsveranstaltung war das dir zu sehr italienisch ist. Das wollte ich auch das wollte ich gerade noch erwähnen, dass hatte schon viele italienische partners muss man sagen. Wir wurden da alle eingeladen in das Casino von San Remo und dann in so einen pompösen Saal einfach.

Es war halb italienisch, halb englisch aber man hat schon alles mitbekommen. Dann wurde diese ganze Serie vorgestellt, dann wurden ein paar prominente Mitstreiter vorgestellt und dann wurden auch kurz die Nationalhymnen angespielt. alle der Nationen, die da teilgenommen haben. Matt Stell gemerkt auch so ziemlich die zweitstärkste Fraktion hinter den Italienern waren glaube ich schon auch die Deutschen und sehr viele vertreten über hundert meinig Ja aber es hat auf jeden Fall ja noch mehr die Vorfreude angeheizt und das Spannende war dann ja dass ist dann.

wir sind an Essen gegangen und dann später war klar um zwanzig Uhr dreißig starten schon tatsächlich die ersten in die Nacht Und das war schon auch... Ja, ich meine du hast es mir schon angekündigt. Aber das war ein besonderes Erlebnis weil nachts Motorradfahren ist ja eh so ein Ding was man eigentlich lieber oft vermeiden möchte und wenn man sich dann noch vorstellt jetzt aber durch irgendwelche Schotterpisten durch den Wald zu prügeln.

Also Respekt auf jeden Fall! Das ist schon sehr beeindruckend. also ich habe mich tatsächlich vorgenommen, bei einer weiteren Teilnahme hat dann tatsächlich diese Extreme One Thousand anzugehen. Weil das glaube ich jetzt ohne die Klassik irgendwie ein bisschen runterreden zu wollen aber das ist schon nochmal eine ganz andere Herausforderung.

und auch Respekt wirklich allen gegenüber. ich meine es waren Sechzig Teilnehmer oder Achtzig bin mich ganz sicher Ich meine sechzig teilnehmer in der extremklasse. also Hut ab vor dem Was die Jungs sich da antun dass auch klar auch das ist kein rennen in der klasse. logischerweise Der veranstalter achtet auch drauf dass samstag mittag Oder samstagabend in boveston Bei den großen Abendessen Die extreme dann tatsächlich auf pause macht.

Das ist nicht erwünscht, dass sie leute ohne Pause durchfahren, allein schon aus Sicherheitsgründen. Aber das ist schon wirklich eine Nummer wo ich auch den Hut ziehen muss von die mich extrem reizt. auch also wenn die Jungs dann los fahren finde ich das schon immer sehr spannend weil eben diese ganze Atmosphäre da an seinem Remo in der Dunkelheit und dass es Freitagabend total cool ist laufen irgendwelche Beachbannis Richtung Casino zum Ausgehen irgendwelchen Lambo, Raries, Ursus, Gedönschen.

Super SUVs fahren zum Casino und dann fahren da diese aufgerödeten Offroad-Kerren dadurch durch den Ort. Das hat schon eine ganz bestimmte Flair und holt mich da auch neu ab. Ja. Und am Start, am nächsten Morgen – also wir sind dann glaube ich auch kurz vor zwölf oder sowas – sind wir dann schon noch ins Hotel zurückgelaufen?

Ich glaub' dann haben wir noch die Tracks rübergezogen. Ja, man kämpft dann ja vielleicht ein bisschen mit Navi und will sich die Tracks alle anzeigen lassen. Und ändert vielleicht noch die Farbe und die Dicke des Tracks auf dem Display und so Kleinigkeiten. Dann ist wir schon drin so ein bisschen und am nächsten Morgen haben uns dann so ein schnelles typisch italienisches Frühstück noch reingeschmissen.

Und dann ging es auch schon zum Start und obwohl's da ja um nichts ging. also ich war schon auch ein bisschen aufgeregt weil man wartet dann drauf dass man dann auf diese kleine Startplattform fahren kann. Ja, da wird man ja kurz anmoderiert. Zum Glück hat er dich gefragt und nicht mich. aber ich hätte auch nur gesagt oh I'm so nervous.

Das ist wirklich schön! Und dann ging es los und dann sind wir erstmal über diesen Boulevard gefahren. und das war auch ein bisschen surreal dass man jetzt auf einmal in so einer Veranstaltung fährt wo andere Leute gerade zur Arbeit fahren oder zum Markt fahren, oder weiß ich nicht was. Also es war irgendwie ein ganz besonderes Gefühl und dann waren wir eigentlich nach ... ja ich weiß nicht, nach zehn Minuten wahrscheinlich auch draußen aus der Stadt so groß ist San Remo jetzt ja auch nicht.

Und dann wurden die Straßen eigentlich immer kleiner und kleiner. Das ging mir so die ganze Veranstaltung über so dass das ziemlich organisch war. Die großen Landstraßen, die schon schön waren, wurden zu kleinere Landstraße. irgendwann wurde er als falsch schlechter. Irgendwann kamen immer mehr so Schottern und Gerälder zwischen, irgendwann war es halt eine Piste.

Und irgendwann wenn du halt wusstest jetzt wird die Straße wieder besser, ah ok jetzt kommt wieder ne entspannende Etappe und ja dann ging's auch keine Ahnung so gefühlt. nach zwanzig dreißig Minuten waren wir eigentlich schon auf der ersten Waldpiste. ich habe mir die Cfmoto schon ein bisschen eingestellt also ich hatte mir den Lenker ein bisschen hochgeschraubt hatte schon das Gefühl, dass das passt schon grundsätzlich.

Aber wie es halt so ist ich bin jetzt nicht groß im Stehen damit gefahren und dann hat man schon auch also ich habe zumindest ein bisschen gebraucht um da so ergonomisch... ...Motorcharakteristik einfach mit dem Motorrad warm zu werden. Ich bin ja auch vorweggefahren was dann auch eben schwierig war weil man an paar Stellen schon immer so runter gucken musste aufs Navi Und dann muss man wieder nach vorne schauen.

Also das Das ist jetzt keine Roadbook-Rallye oder sowas aber Es ist trotzdem Aspekt, der einfach dazukommt. Der es ein bisschen anspruchsvoller macht. und ja wir brauchen jetzt aber nicht so groß um heißen Brei drumherum reden. ich war dann doch etwas überfordert. Ja ich kann aber trotzdem noch anmerken also für mich als in dem Fall einen Teilnehmer zum Drückdruck schon ein bisschen länger Motorrad fährt und jetzt das dritte Mal bei der Veranstaltung dabei war, war der Einstieg natürlich in die Veranstaltungen erheblich einfacher weil die Strecke auch quasi aus der Stadt rausgleiche war.

Und dann auch die erste Schotter-Sektion ja dieselbe war wie die letzten beiden Jahre. Das ist einfach auch der tatsache geschuldet dass es so viele verschiedene Wege aus seinem Rehmodan raus auch nicht gibt. Und vielleicht ein bisschen unterschätzt war tatsächlich die Tatsache, dass du mir ganz andere Sachen im Kopf zu kämpfen hast wie ich.

Ich habe mich lediglich ans Motorrad gewöhnen müssen. Ich hatte quasi die Wunschfarbe des Navis eingestellt auch und das Navi war ein Blickfeld. also ich hatte nicht großartig viel zu tun außer mich auf die Tausende einzustellen was kein großes Problem war. weswegen ich dann auch dich vorne wegfahren lassen Da würde ich sagen war der Gedanke dass du nicht im staub fahren solltest und was ich da ehrlich gesagt ein bisschen sehen aber tatsächlich das das für dich jetzt in dem fall eine innere aufregung darst.

Diese innerer Aufregungen kombiniert wird mit strecken die dir komplett unbekannt sind, mit dem thema navigation auch wenn man nur den strich hinterherfahren muss. es ist ja trotzdem so dass jede kreuzung eben eine kreuzung ist und man erst mal gucken muss geht halbrecht scharf rechts oder ganz rechts weg oder links?

ja deswegen habe ich mir schon gedacht so also ehrlich gesagt, ich habe gar nichts dabei gedacht. Ich hab gedacht das wird alles schon gut gehen bis wir dann eben in pinya angekommen sind einem wunderschönen oder eigentlich dem klassischen wunderschönen frühstücksort wo man also extra über irgendwelche ziegenwege in des dorf reingeleitet wurde Und am Gehthof vorbei, genau rechts des Gehthofs liegt der Abgrund.

Man dann eben durch so Arkaden durchgeführt wird auf dem Parkplatz in den Arkaden steht das Frühstücksbuffet aufgebaut und für mich war klar hey es ist alles cool alles euphorisch. du bist raus aus diesem schmielwarmen ätzenden Seeklima, wo der Astestern im Stand der Schweiß läuft in der Fahrerklamotte und bis zu ein bisschen den Bergen.

Ich meine so fünf, sechshundert Höhenmeter hoch und hast mal ein bisschen bessere Luft und so. Man hat mich da also auf alles gefreut und war dann überrascht dass der Rookie auf die Frage unten wie gefällt es dir eine sehr lange Antwortzeit gebraucht hat? Ja Ja ja, also da kam vieles zusammen. Also ich könnte jetzt aufs Material schieben aber das spielt letztlich nur eine kleine Rolle.

es war hauptsächlich so dass ich mich da einfach total verkopft habe und einfach in so einer Spirale, in so ner Negativgedankenspirale drin war obwohl ich er wusste, dass weit streckenmäßig nichts was ich nicht kann oder nicht schon oft gefahren bin. das Motorrad hat gepasst die Strecken natürlich eigentlich total traumhaft Und trotzdem hat mich das auch, also dieses Navigieren und dann auch so dieser Gedanke.

Ja ich halte euch jetzt irgendwie auf und ich weiß es nicht. Also da kam vieles zusammen und... Da hat dann auch die rechte Gehinefde, nicht die linke Gehinhefte überzeugen können mit... Das passt doch so. Nee, da war ich einfach in so einem Loch drin und ja, da haben wir kurz drüber geredet und kurz ein bisschen Zuckernachschub gab's dann natürlich auch.

Dann ist auch der Stefan, den haben wir jetzt noch gar nicht erwähnt. Der Kollege Stefan Glück, dein Bruder ist ja auch mitgefahren mit seiner SLR und dann war das auf einmal eine ganz andere Geschichte weil ich ihm nur noch hinterherfahren musste und das schon mal so viel Druck rausgenommen hat dass sich das dann auch tatsächlich ab dann auch wirklich genießen konnte.

Genau da würde ich jetzt mal kurz ein bisschen tiefer darauf einsteigen. Das ist nicht nur so beim Offroad fahren, da aber in meinen Augen noch viel mehr wie auf der Straße. Wenn man zusammen in einer Gruppe fährt dann gibt es da ein paar Sachen in meine Augen zu beachten und für mich ist ganz wichtig oder war von Anfang an ganz wichtig wenn ich mit dir losfahre Dann weiß ich natürlich dass ich der erfahrenehre Fahrer bin Ich dann in bestimmten Punkten einfach Rücksicht nehmen muss auf dich und letztendlich wusste ich dich vom Fahrniveau, vom fahrischen Niveau her nicht einzuschätzen.

Deswegen das vor der Abfahrt schon klar war wir machen es gemeinsam und Gemeinsam heißt für mich einer für alle, alle für einen. Mit diesem ich sage jetzt mal Tiefpunkt von dir in Pina ist es für mich erstmal klar geworden, wie stark die Belastung war oder diese Dreifachbelastung mit erstes Marbetbewerb, mit vielen Leuten in eine Richtung fahren.

Obwohl's kein Rennen ist, mit dich vorne rausfahren lassen und um zu navigieren, dich mit dem neuen Motorrad fahren zu lassen und nachdem wir – das ist das allerwichtigste darüber gesprochen hatten – haben wir uns in der Gruppe Einfach darauf geeinigt, dass wir alles dafür tun das wir alle drei gemeinsam ankommen.

Und die Lösung war dann tatsächlich letztendlich zu sagen Wir lassen dich jetzt einfach mal frei hinterherfahren und deswegen haben wir dann beschlossen ich mache den letzten Mann falls irgendwas ist dass sich eingreifen reagieren kann. und der Stefan ist dann quasi als Leitwolf Leitziege mit seiner SLR vorne rausgefahren was in meinen Augen super funktioniert hat.

also du Bis dann sofort einen schönen Strich auf der Straße gefahren, hat tatsächlich gemerkt auch nach dem nach dem Zucker Nachschub und das ist wirklich kein Witz. Also wenn man am Stress des Hilfzucker Dem Körper wieder so ein bisschen auf ihn zu kommen und quasi mit mit Ortsausfahrt pin ja und damit ich sag mal Mit dem Einstieg in die verbleibenden, fünfundachzig Prozent der Veranstaltung hat man tatsächlich schon gemerkt wie von der vierfünfziger CF-Motor hinten so ein Ballastpäckchen abgefallen ist.

Das war für mich auch wieder eine Erkenntnis dass weder auf der Straße noch im Gelände irgendwas mit Gewalt geht und ne Gruppe ist immer nur so stark hört sich jetzt blöder an wie es meint das schwächste Glied. So wenn man eine Gruppenreise beschließt dann muss ich von Anfang bis Ende dazustehen, vor allem als stärkerer und ich finde aber auch dass ich dafür sorgen sollte das auch das schwächste Glied mit dabei bleibt.

Deswegen hatte ich glaube ich auch motivierend auf dich eingewirkt und gesagt hey mach dich mal locker wir wuppen des zu dritt Und getreut im marines american marines moto. Wir lassen keins zurück, haben wir dann halt auch durchgezogen und die Entwicklung nicht nur an fahrtag eins gesehen hat vor allem Sondern am fahrtag zwei als du dann auch wirklich locker im kopf warst bei einfach nur fenomenal markt gemerkt Okay am anfangen klemmt so ein bisschen du machst ja zu viel druck und was auch immer.

und Dann hat sich das aufgelöst und es hat zum schluss einfach nur noch super viel spaß gemacht zu dritt unterwegs sein. und Ja, ich glaube wir sind da alle auch dann tatsächlich auf unsere Kosten gekommen. Und wenn ich jetzt meine auf unsere Kosten gekommen Dann hat es auch wiederum mit dem Gruppenfahren zu tun.

Vor allem auch wie gesagt im Gelände ist es wichtig dass jeder in seinem Wohlfühlbereich fährt und der wohlfüllbereich Ist abhängig a von dem Fahrkönnen b von der Motivation C von den Strecken. mag ich so strecken oder nicht, mag ich den Untergrund? Wie komme ich mit dem Motorrad? klar und das Wichtigste wie gesagt ist wenn man immer im Wohlfühlbereich fährt dann ist man auch am wenigsten sturzgefährdet.

Wenn ich jetzt als stärkerer Fahrer die ganze Zeit zu langsam fahre, dann werde ich unterfordert Dann mache ich Fahrfehler weil es mir langweilig wird Dann kann ich zu Sturz kommen, kann Sachen übersehen und deswegen Probleme bekommen. Und andersrum ist es natürlich genauso. wenn ein langsamer Mensch oder langsame Fahrer durch das Gruppentempo überfordert wird dann wird er beginnen Fehler zu machen weil er sich permanent überfährt, weil er schlecht reagiert, schreckmomente hat usw.

Diese Problematik aufzulösen ist nicht ganz einfach. was wir später gemacht haben als du für dich in deinem Wohlfühlbereich angekommen war, war einfach teilweise sektional die Gruppe aufzulösen und zu sagen okay ich fahre jetzt mal ein paar Meter vorne draus dass ich in Anführungszeichen wieder nicht wieder sondern das ich in anführungszeit mal ein bisschen züggeres Tempo fahren kann.

Und du konntest ganz ganz gechillt hinterherfahren. kurzen Trennungen haben wir uns immer wieder zusammengefunden in der Gruppe, um dann total entspannt weiterzufahren. Das ist einfach so eine Geschichte. da sollte man immer darauf achten auch beim Straße fahren, dass es eine einfache Regel um sowas dann dynamisch zu durchleben ist Der Vordermann ist immer verantwortlich für sein Hintermann.

So das heißt ich kann frei blasen aber an der Kreuzung muss sich warten bis ich den anderen im Spiegel sehe damit er weiß wo er hinfahren kann. und im Offroad zu machen, das kann man in der Straße so machen und das Ergebnis ist nachher dass man einen extrem hohen Fahrspaßanteil bei allen Teilnehmern oder allen Mitwirkenden in der Gruppe hat.

Und dass man eben in seinem Wohlfühlbereich fahren kann ohne sich überfordert zu fühlen. Das war eine Geschichte die wir glaube ich dann am zweiten Tag perfekt hinbekommen haben und wo auch schon am ersten Tag eine super Entwicklung da war Und das, obwohl wir völlig unterschiedlichste Fahrfraugen und auch Fahrzeuge hatten.

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Mehr Informationen zur Messe und Tickets findet ihr auf www.eigmar.it. Er lebt die EIGMA live in Mailand. Das hat sich auch grundsätzlich sehr schön entzehrt, fand ich. Also das waren ja über dreihundert, meine ich Teilnehmer in der Classic also war auch das größte Gruppe. Man hat dann schon immer gemerkt, wenn jemand von hinten schneller ist der vorbei will.

Da gab es eigentlich immer genügend Platz weil die ganzen Tracks ja eigentlich alle auch... Also die waren alle grundsätzlich auch Geländewagen tauglich. So schwer man sich an manchen Stellen vorstellen konnte. aber trotzdem heißt aber nicht dass sie jetzt völlig ohne Anspruch waren. also was ich davor noch vorweg sagen wollte ist das diese ganzen.

Diese Abwechslung hat mich auch sehr überrascht. Für dich war es jetzt wahrscheinlich nichts Neues, weil sich Teile der des Tracks ja auch wiederholt haben mit Sicherheit. aber wie gesagt das waren so Fahrten durch so grüne Tunnel einfach, da waren dann auch tatsächliche Tunnel dabei die Stockfinster waren was auch sehr spannend war und dann waren sie eben diese typischen Schotterpisten an einem Berg kam entlang, wo man mehr oder weniger am Abhang fährt.

Aber eigentlich gar keine Zeit hat darunter zu gucken und Angst zu kriegen weil man sich da doch auf das Fahren konzentrieren muss und... Das war dann auch stellenweise ja doch sehr grob schottrig. also jetzt auch nicht völlig ohne Anspruch. Also da muss man schon fahren können wenn man dahin will zur der Veranstaltung.

Und trotzdem gibt es immer wieder Gelegenheiten auch mal kurz anzuhalten ein kurzes Foto zu knipsen Und das finde ich halt sehr schön, dass man da jetzt nicht unter dem Zeitdruck-Stree steht oder sonst irgendwas. Genau also was wir hier natürlich gemacht haben... Ich muss mich da jetzt mal leider selber loben!

Also aufgrund der Erfahrung die ich mit der Veranstaltung hatte und einer gewissen Dreistigkeit habe ich uns direkt als erste wegfahren lassen in der Klassik. Bestimmt, das haben wir doch... Wir haben da mal kurz den System-Sprenger gespielt und haben uns quasi einen Hauch vor dem offiziellen Stadtfenster der Klasikgruppe oder durch den Stadttorbogen über die Stadtrampe gedrückt was natürlich die positive Folge hatte dass wir direkt beim Einstieg in die erste Geländesektion quasi alleine waren.

Also das heißt, wir haben unseren eigenen Staub gemacht und mussten nicht noch durch den Staub von hundert vor uns gestatteten Teilnehmern durchfahren. Und das hat die Sache schon mal sehr entspannt um auf die Strecke zurückzukommen. also diese Varianz, die du angesprochen hast ist tatsächlich großartig und ist auch immer wieder schön.

Egal ob jetzt das erste Mal mitfährst oder wie so ein Ultrateilnehmer, der schon zwanzigmal oder achtzehnmal dabei war. Also jede hat schon mitgemacht hatte... Das ist wirklich immer wieder schön und beeindruckend wie variabel und abwechslungsreich nicht nur die Strecken sind sondern auch die Ausblicke.

Und ja auch wenn man da mit einer Multistrada von zwei tausend fünf mit irgendwelchen Stollenreifen mitfahren kann oder noch einen Darmantie. heißt es nicht dass das eine eine Lutscherveranstaltung ist, das auf keinen Fall. Man merkt es auch vor allem dann spätestens ab der Mittagspause also wenn du schon hundert-achtzig, zweieinhalb Kilometer im Sattel gesessen bist und dann in erneute Berghetappe einsteigst mit groben und Schotter, dann weißt Du auch schon was zu tun ist oben bist und wieder die Fernsehe genießt, dann sagst du so ne also das ist schon alles farber aber du merkst halt einfach dass der Anspruch über die Distanz kommt.

Es ist nicht nichts Auch wenn vieles eben auch mit gepimpten Straßenmotorrädern zu machen ist. Aber die Länge an sich macht es einfach Und da werde ich jetzt von dir mal gern gewusst Ferdi wie das für dich war. Du warst jetzt auf einer relativ leichten Zweizylindrigen CF-Motor unterwegs, die ein sehr traktionsstarken Motor hat weil er eben keine Überraschungen in der Leistungskurve bietet.

Wo hat es für dich so angefangen den Körner zu kosten? Ja das wollte ich eh noch ansprechen, die für mich anspruchsvollste Sektion beider Tage. Ich habe natürlich in Teile des Tracks auch ausgelassen, erzähle ich gleich noch aber... Das war dann der Nachmittag grob des ersten Tags. Das war eine Sektion, wo wir auf einmal in einen Wald richtig hochgebogen sind und ja wie beschreibt man das?

Also es waren im Prinzip enge Kehren durch den Wald und diese Kern waren jetzt nicht geschottert sondern das waren wirklich grobe Felsen drin zwischendurch auch ein bisschen Sand also kein Tiefsand aber so eine ganz wilde Mischung. Da bin ich wirklich, also da ist das Motorrad mehr mit mir gefahren als dass ich irgendwie das bestimmt habe.

Ich bin dann oben geblieben und aber es war schon so die Situation wo ich schon gedacht hätte oh jetzt fehlt nicht mehr viel. Und... Aber das ist immer so. das Ding, das hab' ich dann auch gemerkt wenn du an diesem Punkt bist Dann bist du ja schon soweit weg von dem von dem Straßennetz Dass du jetzt nicht sagst oh das überspringe ich jetzt aber auf was fallt sondern dann musst du irgendwie auch durchziehen.

Und es ging dann auch und vor allem der Stefan, der dann vor mir weg mit seiner SLR gefahren ist. Der hat dann sowieso bewiesen dass das ja alles funktioniert er dann auch noch im Sitzen super lässig da über die Steine gehobst ist. Also ich war dann schon am Kämpfen aber ich wusste das geht schon irgendwie und es ging auch irgendwie.

Aber danach kam so eine leichtere Straße Die war eigentlich kaum noch geschottert also es war quasi top eben. Da kamen uns dann auch viele Autos entgegen und das war eigentlich ziemlich anspruchslos. Und da habe ich schon gemerkt, wow irgendwie hier verbremse ich mich schon, hier verschalte ich mich... ...und da hab' ich dann gesagt, ich brauche jetzt eine Pause!

Dann seid ihr vorweggefahren und hast dir gesagt, ah hier hundert Meter weiter ist ein Kaffee. Haben wir uns dann reingezogen und haben noch einen Eisbecher hinterher gejagt.. ..und da habe für mich aber auch gemerkt Ich kann jetzt noch fünf Pausen machen mit Müsli-Riegel und Wasser. Ich habe einfach gemerkt, der Akku ist jetzt einfach leer.

Hier ist es für mich Schluss. Ich kürze hier ab und fahre nach Bovis zum Zwischenstopp auf Asphalt. Das waren auch noch mal fünfzig Kilometer. Und ihr habt dann glaube ich nochmal den Track weitergemacht. Ich muss auch ganz klar sagen, ich weiß genau welche Stelle du meinst... Die war definitiv oder ist definitiv nicht einfach zu fahren durch die Enkehren.

Du musst da immer ein bisschen Zug an der Kette haben, du musst mit Schleifkupplungen arbeiten. Die verspringt das vorderrad wenn du auf diesen blöden backer drauf guckst und nicht vorbei. also sprich da ist auch die die linienführung oder auslag eben die blickführung erst mal für die linie führung ist da extrem wichtig.

Und aber ich ehrlich gesagt sehr beeindruckt wie du da hochgefahren bist als ich habe dir jetzt nicht angemerkt dass du da komplett am limit bist oder vielleicht auch drüber, aber ich hab im nachgang dann auch meine eigenen Worte bestätigt bekommen bei dieser Aktion, weil wir in Pina gesagt haben okay Grenzen verschieben sich indem man sie überschreitet und das hast du genau an dieser Stelle bewiesen.

Du hast die Klammer im Kopf gesprengt Weil du wusstest Adolf Stefan kann es mit diesem viel untaukigeren Fahrzeug alles fahren und sogar am sitzen und B. Du wusstes auch du kommst nicht weg und dieser zwang hatte ich, glaube ich wirklich von hinten betrachtet sehr souverän und sicher diesen Streckenabschnitt hochgebracht.

Aber was tatsächlich wirklich wahrnehmbar war, war dann dieses verpuffen jeglicher Energie nachdem diese schwierige Sektion vorbei war. Und das war letztendlich auch für mich der ausschlaggebende Grund dich zu gehohlenden Stefan einzufangen und direkt den ersten Pausenpunkt der dann auch super schnell kam also nach noch ich meine zwei oder drei Kilometern hatten wir tatsächlich nochmal so ein pausen punkt.

Um den dann auch zu nutzen. und sehr beeindruckend fand ich da eben deine deine selbstreflektion das du einfach sagst hey, ich bin jetzt platt. Da war jetzt keine Ehrenlässigkeit dabei und es ist für mich auch immer das wichtige in einer Gruppe wenn man eine Gruppe unterwegs ist. Man muss a zu sich selber und b zu dem anderen auch immer ehrlich sein damit man Abgeholt werden kann und damit man nicht in so einer falschen Ehrenkäsigkeit dann tatsächlich sich selber zu irgendeinem Fahrfehler zwingt der nachher.

Für die Gruppe verheerend werden kann weil man, wenn man Pech hat ein andern noch mit abschießt oder weil man was in den seelben auch nicht lustig ist. So im Moped vielleicht mal die Böschung runterjagt und die Böschen können wir Glück hat drei Meter tief sein. sie kann aber auf dreißig Meter tief sind.

es ist nicht immer gesagt dass man dem Motorrad nicht hinterher folgt Und ein Absturz über dreißig Meter ist denkbar ungünstig. Also daher hilft ja im Ernstfall das Pflaster nachher nicht mehr, also von daher großes Lob an dich und eine reflektierte Art da. und auch nochmal ein großes Lob in den Veranstalter weil wir was wir noch gar nicht gesagt haben es durch die Einbindung dieser ganzen Gemeinden und Kommunen hat man Zumindest am ersten Tag sehr viele kulinarische Stopps und einer kam eben direkt nach, nach deinem Punkt der körperlichen Erschöpfung.

Das gab sicher einen Zusammenhang. also ich glaube die wussten schon warum sie das da setzen oder? Genau was hatte Stefan hier? so? ein Fokaccia und wir haben uns den Eisbecher gegönnt der dann eben zu schnellen Energie zum Recharge geführt hat. auch nochmal ein großes Lob an die Veranstaltung, dass eben solche Pausenpunkte da sind.

Die kulinarisch wirklich nicht unbedingt Highlights setzen aber immer auf einem sehr hohen Niveau sind. Genau dann sind wir von da aus weitergefahren also Stefan und ich wie gesagt auf der Route. und es war auch gut das du nicht mit dabei warst weil da kam noch mal zwei grob wackeriche Felsauffahrten die dir dann mit Sicherheit Nicht den Chaos gemacht hätten, aber die große Schwierigkeiten bereitet hätten.

Und so war es völlig in Ordnung dass du nach Droves weitergefahren bist wo wir uns dann auf dem Marktplatz wieder getroffen haben. und was ist denn da auf dem Markplatz für dich? Ja das ist eben auch ein kleines Highlight gewesen weil der komplette Platz vor dem Rathaus genau am Marktplatz vermutlich sonst mit, eben auch wieder mit Ständen umringt war.

Mit einem Parkplatz für die ganzen Teilnehmer wo die Leute wirklich am Balkon stehen und runter gucken oder vorbeilaufen und die Kinder am Rand stehen neben dem Torbogen und die die Hand rausstrecken damit die da durchfahren sie abklatschen. also das ist einfach eine Motorradkultur die Linie mit vielleicht ein bisschen weiter aus dem Fenster aber die glaube ich in Deutschland einfach Nur schwer vorstellbar ist vielleicht bei irgendwelchen Sportveranstaltungen, aber niemals in so einem Kontext auf dem Marktplatz.

Also ja dann gab es auch Musik und was zu essen und... Ja auch einfach wieder eine schöne super schöne angenehme Atmosphäre jeder ein bisschen fertig und verschwitzt, aber jeder irgendwie glücklich sogar ich auch! Das gehört halt auch echt zu der Veranstaltung dazu. und Sicherheit. Und spätestens da, also nachdem ich am Vormittag mit Sicherheit gedacht habe, boah, fahr' ich nie wieder mit, hab ich spätest da gedacht, boh, nächstes Jahr wär ich gern wieder dabei!

Ja das ist wirklich so ein... Also diese Motorradkultur ist beneidenswert in meinen Augen dieses Leben-und-Lebenlassen. aber ich finde Du merkst, dass die Teilnehmer sich auch benehmen. Also es gab jetzt keinen der da irgendwie im Willi reingeballert ist oder irgendwie Radau gemacht hat oder ein Börner oder so'n Quatsch.

Das ist einfach ein sehr nettes Miteinander das da gelebt wird und ja auch ein Stück weit zelebriert wird. also ich finde es total cool. Wir haben dann auch beim Abendessen, dass man dann dort auch vom Veranstalter erhält haben wir uns quasi die Strategie für den zweiten Tag festgelegt. Wir haben nicht weit weg vom Track des zweiten Tages eine Übernachtungsmöglichkeit gebucht gehabt und die Fragestellung war Nicht die fahren wir dahin sondern das war völlig klar, dass wir da hinfahren.

Die Frageställungen waren die wollen wir auch nachts auf Road fahren Und das hätten wir machen können, wenn wir dann sehr früh aufgestanden werden. Wir haben uns einfach dagegen entschieden um den zweiten Tag nicht auch nochmal stressig zu beginnen? Wie hast du denn dann den zweiten Tag empfunden? Wir sind auch wieder ohne Frühstück gestattet, um ein bisschen Rallye-Feeling aufzukommen und die hatten Kerle in uns durchkommen.

Ja man hat schon gemerkt dass man was gemacht hat und man hat vielleicht nicht mehr hundert Prozent aber immer noch so neunzig fünfmal neunzig Prozent. also es war jetzt kein Problem und gleichzeitig war ich ein bisschen angespannt weil ich im Kopf schon deutlich freier war und trotzdem ich wusste ja nicht was was kommen denn heute wieder für Sektion.

Ich habe dann noch auf diese Roadmap geschaut, da gibt der Veranstalter dir so ein Diener-Fünfblatt mit Kilometerangaben und wann man ungefähr wo sein sollte in welchem Zeitfenster. Da standen auch drei Technical Sections drin und da wusste ich jetzt wieder gar nicht was verbirgt sich dahinter. aber das war dann wieder ganz organisch.

also es war dann nicht schwieriger als das am ersten Tag. Und ich hab aber einfach gemerkt, dass ich im Kopf viel freier bin und dann konnte ich es auch einfach genießen. So ein bisschen Barmel hatte ich kurz, als wir in diesen Steinbruch reingefahren sind weil der auch sehr sandige Pisten hatte und er hat ja dann auch so eine richtige Steilerfahrt war's vielleicht nicht, aber es ging halt schon mal bergauf... Aber das war alles überhaupt kein Problem!

Das habe ich einfach geniessen können. und da gab's wie auch schon am Vortag immer wieder kleine. Ich glaube, das ist so Entwässerung. Zur Entwesserung dient es, glaub ich, kleine Hügel die so quer... Ja oder wie sagt man das? Die so quer zu Farbern verlaufen und vor denen man dann immer zwar ein bisschen abbremst aber man kann sie auch immer für einen kleinen Hipfer nutzen und das habe ich da nicht immer mehr gemacht!

Und das hat mir einmal noch Spaß gemacht. und dass das Highlight oder das Zucker wirklich die Kische doch Die Kirsche auf der Torte oder wie auch immer war dann wirklich, als wir in die Asietta Kammstraße eingestiegen sind. Weil das dann ... Das wusste ich, dass jetzt die letzte Sektion, die ging sehr lange und die war sehr da wusste was auf mich zukommt Und das konnte ich wirklich dann absolut genießen.

Da war eine super schöne Aussicht, das Wetter war perfekt und... Das waren einfach die perfekte Krönung dieser Veranstaltung. Genau das hat man auch gemerkt durchdenke ich den ganzen zweiten Fahrtag dann, dass du angekommen bist. Also A in dir selber, B in der Veranstaltung und C auch auf der CF-Moto.

Und da hast du wirklich eine richtig schöne Kurve, eine Landkurve hingelegt die jetzt primär daran lag das du dich einfach locker gemacht hast und dieses ganze Szenario genießen, genossen hast und genießen konntest. Und für mich war das dann so ein Zeichen, hey wir haben echt viel richtig gemacht. Gerade auf der Asjetta wie du sagst, wo auch daran wenn man oben angelangt ist auf über zweitausend Meter, wo sowieso eigentlich nichts mehr schiefgehen kann weil der Herrgott dir eine wunderbare Aussicht schon mal vor die Füße schmeißt.

also da da war es denn auch für mich einfach nur noch schön und um Ich sage jetzt mal unsere Fahrleistung oder deine Fahrleistungen, letztendlich dann damit auch ein bisschen einordnen zu können. Es gab dann auch keinen Verkehr mehr. so und was bedeutet es wenn es kein Verkehr mehr gibt? Das heißt man fährt exakt das Tempo der anderen weil kein schnellerer von hinten kommt und kein langsamer war von vorne.

Und dieses Mitschwimmen in der Gruppe ist in dem Fall einfach klasse. die Staubentwicklung nur von dir selber oder von deinen zwei Mitstreitern noch kommt und es signalisiert einfach, hey ich habe mich letzte am ersten Tag war ich unsicher hab mich irgendwie schlechter gefühlt als ich bin. Hab gedacht ich halte Leute auf und so weiter.

und genau dieses ohne Verkehr fahren zu können ist eben die faktische Bestätigung dass man das Tempo der Veranstaltung fährt Und das fand ich einfach extrem cool, dass wir Das gemeinsam hingebracht haben. Dass du eine Riesen Gaudi hattest und Ja, dass sie auch mit dem Material recht hatten. also Ich bin die die vier fünftiger Weil ich einen schleichenden platt Fuß hatte an der tausender bin ich ja den zweiten oder nachdem Du im ersten tag ausgestiegen bist ein bisschen gefahren.

Für mich persönlich gibt es an dem Motorrad ein paar Sachen, die ich nicht so gut finde wie den breiten Tank. Da kann ich nicht richtig mit den Kniendruck ausüben wenn ich im Stehen fahre. Die Vorderradbremse ist jetzt mir auch viel zu stumpf aber so grundsätzlich funktioniert das Motorrad. und ja auf der Tausend war natürlich viel Masse zu bewegen Aber das war einfach alles irgendwie cool und entspannt da zwei Tage.

Also ich hatte auch, ja also mit der Bremse das war so das erste was mir aufgefallen ist woran ich mich dann irgendwann gewöhnt hatte. Ja dass die einfach total stumpf und hölzern ist aber sie funktioniert schon. Das mit dem Tank, das ist mir vielleicht so richtig bewusst geworden nachdem du es angesprochen hast aber vorher habe ich es natürlich auch schon gemerkt, dass es ergonomisch einfach nicht hundert Prozent passt.

Aber wie gesagt das ist diese besondere Konstellation. Ich hätte mir natürlich persönlich andere Motorräder vorstellen können, mit denen ich dann lieber gefahren wäre. Aber letztendlich muss ich sagen dass die wunderbar funktioniert hat das alles perfekt ging, dass sich mit der auch mein Spaß hatte wenn ich dann mit... ...ich weiß nicht im zweiten dritten Gang bei X-Umdrehungen genau einen kleinen Gasstoß gebe und dann wusste damit kann ich einen kleinen Hüpfer machen da habe ich nichts anderes gebraucht und dafür dass sie so günstig ist.

also es hat alles funktioniert. und gleichzeitig war ich grad auf diesen steil Auffahrten da im Wald, in den engen Kern. Da war ich saufo, dass ich nicht auf der Tausender saß! Ich wusste das geht auch... Es sind ja auch ein paar Großenduris wirklich dabei gewesen und ich hab dann nochmal auf Synchric geschaut, ah, in welcher Klasse fahren die mit?

Also ein paar waren bei dieser Discovery-Klasse dabei, da sind noch mal ein bisschen mehr Asphaltetappen dabei. Aber letztendlich muss man sagen, auch in der Extreme-Klasse sind wirklich schwergewichtige Dinger mitgefahren und was auch wieder bestätigt. Es geht alles! Was waren denn jetzt für dich? Das ging vor ein bisschen unter.

Was war dann für dich so die anspruchsvollste Sektion? Ja also auch mit dieses Zickzack-Wallstückchen weil es halt einfach durch diesen feinen Lebensstaub, der jetzt Gott sei Dank trocken war und die Wacker. Schon anspruchsvoll, wie gesagt zu fahren ist. also Blickführung ist da kriegsentscheidend um eben um die großen Wacker rumzukommen, um nicht Felden zu verbiegen was bei dort zweihundertdreißig Kilo schweren Großendur oder Reisendur sehr schnell passiert.

Also das war mit Sicherheit eine der anspruchsvollsten Passagen Und ich sag mal, für mich war auf dem großen Moped dein Tempo, dass du auf der Fünftiger gefahren bist. Gerade so am unteren Limit das Fahrzeug stabil zu halten. Es war aber machbar und von daher kann man da auch der MTX-Tausend eigentlich nur Lorbeeren umhängen.

also die Kupplungslosierung Ist jetzt nicht hundert Prozent der Hebel ist zu dicht am Griff und das Schleifpunkt sehr spitz. Da kenn ich bessere Kupplungsbedienungen oder bessere kupplungen, um solche Sektionen zu fahren. Und in der Tat nachdem du quasi ausgeschert bist und ich dann auf der Fünfziger saß, kam wir nochmal auf eine sehr grob... schottrige Piste in ein Skigebiet rein, also das war im Prinzip so'n Versorgungsweg hoch.

Und das ist ein Ding... Das war letztes Jahr mit der Monkey aufgrund der kleinen Räder schon anspruchsvoll weil der Wacker, also die der Schotter selber sehr sehr grob ist und du mit einer Monkey mit zwölf Zollrädchen da schon Probleme hast und dieses Problem einfach nicht lösen kannst über Geschwindigkeit, weil das Fahrwerk einfach von der Monkey nicht ausgelegt ist.

Und das war jetzt dieses Jahr mit der Fünfziger, ich sage es mal auch einigermaßen hart zu fahren über die Länge und über diese Wasserablauf rin. Einfach weil sie es gezogen hat über mehrere Kilometer. aber was natürlich auch ging, weil du behaust dann halt einen zweiten rein drehst den relativ hoch oder den dritten und acherst dich da hoch und das ist auch so eine Sektion wo Solange du schuhen hast das gewicht eigentlich keine rolle spielt.

in dem moment aber wo Du warum auch immer mal anhalten musst entweder weil die unterahme dick sind oder weil vor dir einen weg umlegt oder Warum auch immer? Es dann wird es halt einfach schwierig wieder diesen diesen grundspeed aufzubauen um Das fahrzeug stabil zu halten. und dass hat man auch beim steffern angemerkt mit der slr.

Der hätte vom fahren können her da schneller hochfahren können um das motorrad stabiler zu halten, aber da hat einfach das Fahrwerk nicht mitgemacht, deswegen eher dann auch in so einem kritischen Geschwindigkeitsbereich war. Das Motorrad war gerade so stabil ist aber auch noch öfters mal versprungen und mit der Vierfünfziger bin ich da einfach an ihm vorbei und habe das Ding einfach mit fünf Knoten oder sechs Noten mehr da hoch gedrückt.

Und das sind dann so eben diese relevanten fünf, sechs, sieben Kamer mehr die man dann eben fährt durch die das Motorrad mehr Kreiselkräfte aufbaut und an sich stabiler wird. Und dann da einfach Kräfte schon in der Hoch fährt, das war so die zweite Sektion wo ich sage, die ist ganz schön knackig eben über die Länge.

Ansonsten wie gesagt war es die vorher erwähnte Waldsektion mit den Kehren war schon nicht ohne und da hatte ich tatsächlich echt wacker geschlagen aber auch für mich. so ein Ding wurde halt einfach konzentriert fahren musste. Ich muss auch sagen, da war es für mich... Auch beim Beobachten nach vorne, weil ich als letzter in der Gruppe gefahren bin.

Es war für mich kein einziges Überholvermögen, wenn man über vorbei... Ja dabei, Entschuldigung! Wo ich gesagt habe, das war jetzt aber ein Penner den schnapp' ich mir nachher oder so und rede mit dem an. Das war wirklich aus meiner Warte immer so. die Jungs, die bei mir vorbei sind haben das sauber gemacht.

Und das weiß ich gesehen hab', wenn sie dann noch an dir vorbeisein'. War für mich alles immer so. Dass dass ich gesagt habe ne passt alles ist super wir sind hier im großen wir nämlich dran hat leute in der kategorie unterwegs. Und das auf einem wirklich sehr, sehr fern niveau. Das ist so das was für mich diese veranstalte auch so rund macht.

du hast ein bisschen den flair Du hast es essen du hast wirklich eine gute organisation und du hast teilnehmer Die rücksicht aufeinander nehmen. also egal Wer wo stand? Entweder fährst du vorbei und fragst, tut der Bene. Daumen hoch oder aber die Leute stehen schon am Rand und haben da oben. Dann sagen wir halt nicht an ich habe kein Problem.

und dieses Wir, dieses Miteinander ist für mich wirklich so ein zentrales Thema bei der Veranstaltung bis nachher auch ja so toll dann rüberkommt wenn Du dann durch den Stadtsielbogen gefahren bist Und dann quasi die Veranstaltung schon wieder zerfällt, aber dieses dann auch da rumstehen und einmal kurz im Supermarkt ein Bierchen holen.

Einfach rumzugucken mit Leuten, die es nicht eilig haben noch zu sprechen. Das ist wirklich das Schöne, dass so ein großes Vier-Gefühl entsteht. Man nachher natürlich auch schon stolz sein darf, wenn man diese sechshundert Kilometer wie wir beide oder alle drei... dann tatsächlich sturzfrei bewältigt haben.

Also kein Kanz der Motorräder hat jemals die stabile aufrechte Fahrposition verlassen, das wurde keine stabilen Seitenlage eingenommen und es ist ja auch nicht. also ganz im Ernst hättest du damit gerechnet dass du sechsehntot Kilometer Offroad in einer vermeintlichen Wettbewerbssituation das für die Sturz frei meistert?

Also ich hätte mindestens mit einem, wenn auch harmlosen. Ich hatte mindestens einen Umfaller gerechnet der auch... Ja es hat mir dann schon ein zweimal das Vorderrad so richtig weggerissen aber es war alles noch in dem okayen Bereich und bis auf diesen schleichenden Plattfuß den du hattest hatten wir auch keine einzige Panne.

also egal wie schlimm die Einschläge da teilweise geklungen haben am Motorschutz dass das hat alles gehaltenes Material Ja, das muss man wirklich sagen. Man kann jetzt über das Gewicht von der Tausender CfMoto natürlich diskutieren. Das ist ein Haufen Holz. Wenn es trocken ist wie bei uns klar ist alles gut fahrbar und beide die Vier Fünfziger und die Tausende haben das Potenzial genauso Veranstaltungen zu machen.

Und das ist ja auch schon mal eine gute Erkenntnis. also beim Putzen ist mir aufgefallen die Vorderrad Felge von der tausender. die hat einen leichten schlag am honn erhalten. das sind aber tatsächlich geschichten. das passiert ja auch bei einer bei einer bmw fälge oder bei einer apriljahr. da kann man es nicht sagen wie na qualität kann gar nichts ist.

das ist einfach so wenn du wenn du mit dieser masse teilweise auch mit dem sechziger dann im siebziger schotter fährst denn bleibt es nicht aus, dass mal eine Macke irgendwo reingedrückt wird. Liegt in der Tour der Sache. aber grundsätzlich haben bei mir primär die Tausender, die hat wunderbar funktioniert.

also ja und wenn wir jetzt zurück zum Anfang gehen so zurück zur Idee weil's hat sich deine Vorstellung so erfüllt? oder wie ist so dein Fazit? Also mein Motto ist das Leben die besten Geschichten schreibt. und ehrlich gesagt Ich konnte jetzt dein Fahrkönnen gar nicht einschätzen, ich wusste nur du warst schon mit der Dauertest in Kroatien bis das Schotter gefahren ist.

Du bist ein erfahrener Reiseredakteur. Deswegen bin ich da völlig unfreingenommen und medialos gefahren. Ich glaube wir haben dadurch dass wir offen miteinander kommuniziert haben oder natürlich auch mit Stefan. Da haben wir genau das gemacht was am meisten Spaß macht und was am Leben am wichtigsten ist.

Wir haben zu einem super tollen Team gefunden und diese Lernkauf hat mich sehr beeindruckt, basierend eben auf deiner offenen Art und auch dem Willen mal eine Grenze zu überschreiten und daran zu wachsen. Und das ist für mich jetzt als der alte Knackerl, egal was alles, war das super schön zu sehen Und ich bin überzeugt davon fertig, dass es nicht deine Klammer auf unsere letzte hat oder Veranstaltung in dieser Art einfach weil ich zum Schluss auch gemerkt habe.

Dass du da Blut geleckt hast und das war letztendlich so der primäre Antrieb. Ich finde diese Art von Veranstaltungen Es gibt ja noch andere Veranstalter aber gerade bei der Hat war mir das wichtig Einfach einem jungen Menschen Wie dir dieses Fahrerlebnis und dieses Event-Erlebnis frühzeitig mitzugeben, weil es tatsächlich einzigartig ist.

Und was dein Geschehen ist kann man dann auch im Motorrad lesen. Und mich als einfach nur total begeistert ganz ehrlich. Ja mein Fazit ist bevor ich jetzt noch mehr Lob bekomme das ist auch ein bisschen kürzer. also Ich hatte auch erwartet dass es mir gefällt habe auch erwartet, dass es vielleicht schwierige Stellen geben wird wo ich an meine Grenzen komme.

und aber gerade da ich die erreicht hatte glaube ich hat's mir noch viel mehr Freude letztendlich bereitet. Und ja also deswegen ist jetzt auf jeden Fall der Wunsch da das man das nochmal wiederholt. Also ich weiß nicht ob ich mir die nächsten höheren Kategorien schon zutrauen sollte. Ich würde glaube ich lieber erstmal versuchen die Classic nochmal hundert Prozent zu fahren.

Da gab es auch so eine extra Wertung sozusagen, wenn du wirklich hundert Prozent deines Tracks gefahren bist. Du hattest ja einen Tracker im Rucksack. anhand dessen können sie das überprüfen. Dann hätte man noch so ein Hundert Prozent Aufkleber bekommen auf seine Teilnehmerurkunde. So war jetzt dabei sein alles War okay.

aber Ja ich habe definitiv Blut geleckt weil es einfach so eine einzigartige tolle Mischung ist. Das kann man eigentlich gar nicht gut finden Wenn man irgendwie Stollenreifen cool findet und das, was man damit machen kann. Hey wirklich dann schaut euch das an kostet auch nicht die Welt. Also falls es noch nicht rübergekommen sein sollte.

größte Empfehlung für dich Veranstaltung. Ich finde als Schlusswort kannst du gerade das Zitat von eben nochmal wiederholen zu sagen Man kann es gar nicht schlecht finden oder man kann es nicht gut finden. Mein Segen haste. Und wenn ihr jetzt wie gesagt neugierig geworden seid, dann schaut mal auf hudserious.com.

das verlinke ich euch natürlich auch in den Show Notes und wir werden die Geschichte im Motorrad Ausgabe dreiundzwanzig war das ein sechsund zwanzig auch nochmal öffentlichen. Wenn wir jetzt noch einmal ein paar Bilder vielleicht gesammelt haben Rob, müssen wir mal gucken? Das bekommen wir hin! Wir werden irgendwas mehr.

nochmal was Schönes schreiben darüber. Also danke fürs Zuhören, danke dir nochmal Rob für das ganze Organisieren. Das habe ich vielleicht gar nicht oft genug gesagt aber du hast dich wirklich um eigentlich alles gekümmert. Bis zum nächsten Folge! Ciao.

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