
Halloween-Lesespecial: Das Haus am Ende der Straße
Samstag, 31. Oktober 2026 · 12 min
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Shownotes
Es erwartet euch eine ganz besondere Halloween-Geschichte für kleine und große Gruselfans ab circa sechs Jahren! 🎃
Frieda und Emil wagen sich zum geheimnisvollen „Haus am Ende der Straße“ und entdecken dort ein Geheimnis, das seit vielen Jahren darauf wartet, nicht vergessen zu werden. 👻
Eine schaurig-schöne Geschichte über Mut, Erinnerung, Zusammenhalt und ein Klopfen, das niemand so ganz erklären kann – vorgelesen von Maria und Olivia.
Macht es euch gemütlich, schnappt euch eine Decke und hört rein in unser Halloween-Lesespecial von „muttivierend ehrlich“!
🕯️ Zum gemeinsamen Anhören ab circa sechs Jahren. Da jedes Kind anders auf Gruselgeschichten reagiert, hört bei besonders sensiblen Kindern am besten vorher selbst rein.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hört ihr das? Heute wird es gruselig. Absolut! Also schnappt euch eine Decke, ein Kakao und macht es euch gemütlich Und schaut lieber noch mal nach auf die Tür. abgeschlossen ist Denn manche Geschichten beginnen mit einem Geräusch... ...und manche enden damit Das Haus. am Ende der Straße In einer kleinen Stadt In der die Häuser dicht beieinander standen und die Herbsblätter wie goldene Teppiche auf den Gehwegen lagen, gab es eine Straße namens Kastanienallee.
Am Ende dieser Strasse stand ein Haus. Es war groß alt und ein bisschen schief. Seine Fenster waren dunkel und der Garten verwildert Und das eiserne Tor quitschte schon wenn man es nur ansah Die Kinder in der Stadt nannten ist das Halloweenhaus Denn jedes Jahr am einund dreißigsten Oktober geschad dort etwas merkwürdiges Punkt.
mit der Nacht leuchtete für genau eine Minute ein einziges Fenster im Dachgeschoss. Niemand wusste warum und niemand hatte jemals jemanden darin gesehen Bis zu jenem Halloween als die elfjährige Frida beschloss, dass sie alt genug war um keine Angst mehr vor einem alten Haus zu haben. Frida war ein kluges Mädchen Mit wilden Locken, einem viel zu großen Hexenhut und einer besonderen Begabung dafür, Dinge zu tun die ihre Mutter ausdrücklich verboten hatte.
An diesem Abend war sie mit ihrem kleinen Bruder Emil unterwegs. Emil war sechs, trug ein Gespensterkostüm und hatte bereits so viele Süßigkeiten gegessen, dass er behauptete seine Zähne würden kribbeln. Komm schon Emil. wir schauen nur kurz! Mama hat gesagt wer soll nicht in die Kastanien allee? Mama hat auch gesagt, dass man von zu viel Schokolade Bauchweh bekommt.
Hab ich ja auch! Frieda verdrehte die Augen. Dann blieb sie plötzlich stehen. Das eiserne Tor des alten Hauses stand offen. Der Gartenroch nach nassem Laub und kalter Erde. Ein alter Kürbisstand auf der Treppe. Seine eingeschnitzen Augen waren schmal Und sein Mund verzog sich zu einem merkwürdigen Lächeln.
Frida? Der Kürbus guckt mich an. Kürbisse können nicht gucken. Der schon! Frida trat zur Haustür, sie hob die Hand und klopfte dreimal nichts. Sie wollte sich gerade umdrehen als von der anderen Seite der Tür eine Antwort kam. Frida vielleicht doch jemand her? Langsam bewegte sich die Tür klinke einmal nach unten dann wieder nach oben Und die Tür öffnete sich einen Spalt.
Dahinter war es stockdunkel. Nur auf dem Boden lag ein kleiner weißer Zettel. Frieda hob ihn auf, darauf standen fünf Worte. Bitte erinnert euch an mich... Wir gehen jetzt! flüstert Emil. und diesmal war Frida einverstanden. doch als sie sich umdrehten hörten sie eine Stimme. ihr habt geklopft die Kinder erstarten.
Im Türrahmen stand eine alte Dame. Sie trug ein dunkelgrünes Kleid, ihre silbernen Haare waren zu einem Knoten gebunden und in ihren Händen hielt sie eine kleine Laterne. Wie schön! Es hat so lange niemand mehr geklopft. Entschuldigung wir wollten nicht stören Stören? Ach Kindchen ihr seid die ersten Gäste seit...
Sie hielt inne Seit wann eigentlich. Die alte Dame blickte verwirrt auf die Laterne. Ich fürchte, ich habe etwas vergessen! Was denn? Das ist ja das seltsame. Ich weiß es nicht mehr. Dann lächelte sie. Aber vielleicht könnt ihr mir helfen. Frieda schaute zu Emil. Emil schahte zu Frida und obwohl beide wussten, dass Sie eigentlich längst Zuhause sein sollten betraten sie das Haus.
Im Inneren war es ganz anders, als die Kinder erwartet hatten. Keine Spinnweben, keine gruseligen Bilder! Stattdessen gab's einen großen Kamin, weiche Sessel und unzählige Uhren an den Wänden auf den Regalen, auf dem Kaminsims... Aber keiner einzige hatte Zeiger. Warum haben ihre Uhren keine Zeiger? Weil hier die Zeit stehen geblieben ist.
Kann man das reparieren? Mein Papa kann fast alles reparieren, außer unseren Drucker! Die alte Dame lachte. Es war ein helles überraschend fröhliches Lachen. Ich glaube dafür braucht man etwas anderes. Sie führte die Kinder zu einem großen Spiegel. Auf seinem Rahmen waren kleine Kürbisse Sterne und Fledermäuse geschnitzt.
Doch als Frieda hineinschaute sah sie nur sich selbst Und Emil... ...die alte Dame fehlte Sie... sie sind gar nicht im Spiegel. Die alte Dame säufzte? Ach, dann ist das also schon so weit! Sind Sie ein Gespenst? Ich glaube schon, mein Junge. Die Alte Dame setzte sich langsam in einen Sessel. Früher war dieses Haus voller Leben.
Jedes Jahr an Halloween hatte sie eine große Feier veranstaltet. Es gab Kürbissuppe, Apfelkuchen, Musik und so viele Kinder das man vor lauter Lachen sein eigenes Wort nicht verstand. Die alte Dame hieß Matilda. Sie hatte keine eigenen Kinder aber die Kinder der ganzen Straße waren bei ihr willkommen Und jedes Halloween hatte sie eine besondere Tradition.
Um Mitternacht haben wir alle zusammen in die große Laterne im Dachgeschoss angezündet Damit jeder wusste hier ist immer jemand der auf dich wartet. Doch irgendwann waren die Kinder groß geworden, die Familien waren weggezogen. Die Straße hatte sich verändert und eines Tages hatte niemand mehr an Matilda gedacht – nicht einmal an Halloween!
Ich habe gewartet jedes Jahr aber irgendwann habe ich sogar vergessen worauf. Frieder spürte einen Kloß im Hals. Sie dachte an ihre eigene Oma, die manchmal sagte dass die Tage sehr lang werden konnten wenn niemand zu Besuch kam. Und...wenn wir ...die Laternen wieder anzünden? Matilda hob den Kopf. Dann?
Vielleicht Plötzlich begann eine der Uhren zu ticken. Frida und Emil rannten die knaffende Treppe hinauf Vorbei an alten Bildern, verschlossenen Türen und einem Porträt dessen Augen Emil sehr verdächtig fand. Das Bild hat gerade geblinzelt! Emel jetzt nicht!". Ganz oben fanden sie das Dachgeschuss. In der Mitte des Raumes stand eine riesige Laterne.
Ihr Glas war staubig, der Docht war schwarz, daneben lag ein Streichholz und eine kleine Karte. Ein Licht bleibt nur, solange hell wie jemand sich daran erinnert. Unten im Haus schlug plötzlich eine Uhr. einmal zweimal dreimal. Frieder zündete das Streichholz an die Flamme flackerte dann erloscht sie.
Oh nein! Sie versucht es noch einmal wieder nichts. Dann am E-Mail seinen kleinen Gespenstermaske ab. Vielleicht braucht die Laterne gar keinen Feuer. Na was denn sonst? Vielleicht muss jemand an sie denken. Frieder nahm seine Hand und beide begannen zu erzählen von Matilda, von ihrer Halloween-Party, von der Kürbissuppe, von den Kindern die in diesem Haus gelacht hatten und von der alten Dame, die jedes Jahr auf jemanden wartete.
Da begann die Laterne zu leuchten erst ganz schwach dann heller und schließlich erstrahlte das ganze Dachgeschoss im goldenem Licht. Als die Kinder wieder die Treppe hinunter liefen, war Matilda verschwunden. Ihr Sessel war leer auf dem Kaminsimsstand nur noch ein kleines Foto. Es zeigte eine junge Frau in einem dunkelgrünen Kleid.
Um sie herum saßen lachende Kinder mit Kürbislaternern und auf der Rückseite stand... ...Halloween, nineteen. sechsundfünfzig – Der schönste Abend des Jahres! Als sie sich noch einmal umdrehten, leuchtete das Dachfenster warm und golden. Und für einen winzigen Augenblick glaubte Frieda eine Gestalt am Fenster zu sehen – einer alte Dame die ihn zuwängte.
Glaubst du Sie ist jetzt glücklich? Ich glaube schon! Am nächsten Morgen erzählten die Kinder ihren Eltern von Matilda…. …und ihre Eltern erzählte es den Nachbarn... ...und die Nachbaren erzählta es weiter. Eine Woche später stand vor dem Altenhaus ein kleiner Tisch mit Blumen, Kürbissen und einer Kerze.
Daneben hing ein Schild für Matilda – die Frau, die Halloween liebte! Und von diesem Jahr antrafen sich die Menschen der Castanien Allee jeden, e.V. vor dem alten Haus. Sie brachten Kuchen mit, erzählten Geschichten und zündeten gemeinsam Laternen an. Niemand musste mehr allein sein…. Aber eine Sache blieb merkwürdig.
Jedes Jahr, wenn die Menschen um Mitternacht nach Hause gingen hörte man aus dem alten Haus ein leises Geräusch. dreimal und wenn jemand mutig genug war zurückzuklopfen antwortete eine Stimme. Wie schön dass ihr an mich denkt. Also ich weiß ja nicht wie es euch geht aber ich werde heute Abend definitiv nicht mehr ans Fenster gehen.
Ich finde ja die Geschichte zeigt etwas sehr Schönes, dass man manchmal schon ein kleines Zeichen setzen kann damit sich jemand nicht mehr vergessen fühlt. Ja und das man vielleicht nicht unbedingt in jedes verlassener Haus hineingehen sollte! Das auf gar keinen Fall. liebe Kinder bitte nicht nachmachen.
Wir wünschen euch ein wunderschönes Halloween mit ganz viel Süßen, ein bisschen Sauerem Und hoffentlich niemanden der heute Nacht dreimal an eure Tür klopft. Happy Halloween.