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Religion & Spiritualität

NDR Kultur - Glaubenssachen

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In Essays, Features und Erzählungen stellt die Reihe religiöse und ethische Grenzfragen der Gegenwart zur Diskussion.

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  1. Heilig, was heißt das? Gedanken zum Fest Allerheiligen

    Wer sind die Heiligen am Fest „Allerheiligen“? Unerreichbare Vorbilder wie Franz von Assisi oder Mutter Teresa? Alle toten Christenmenschen, die einigermaßen anständig gelebt haben? Aber steht nicht in der Bibel, dass Gott allein heilig ist

  2. Bleibt die Kirche im Dorf? Über eine evangelische Bekenntnisfrage

    Die Ortsgemeinden bilden seit Anbeginn das Rückgrat der evangelischen Kirche. Doch nun wird ihre Eigenständigkeit immer stärker infrage gestellt. Die Gemeinden sollen Befugnisse bei Personal, Gebäuden und Vermögen verlieren. Diese Reformen

  3. Von heiligen Hainen und biblischen Bäumen - Der Wald als Fluchtpunkt im Grünen

    Der Wald wird geliebt, bedrängt und verklärt - als Rückzugsort und Seelenlandschaft, als Symbol der Hoffnung und als Indikator für den Klimawandel. Im Märchen ist er auch ein Ort des Unheimlichen. Bäume haben ihren Platz in der Bibel, in My

  4. Religion und Literatur - Wie halten wir's mit beiden?

    Am 11. Oktober endet die diesjährige Frankfurter Buchmesse. Im Vorjahr waren 4.350 ausstellende Unternehmen beteiligt und es gab 3.500 Veranstaltungen im Fach- und Publikumsprogramm. Allein 238.000 Besucherinnen und Besucher waren vor Ort,

  5. Der Schatten der Armut - Franz von Assisi und die Erfindung eines Heiligen

    Kaum ein mittelalterlicher Heiliger ist so populär wie Franz von Assisi. Er gilt als Prediger radikaler Armut, als Freund der Tiere und Poet der Schöpfung. Doch das vertraute Bild ist das Ergebnis vieler Deutungen. Seit Jahrhunderten wird F

  6. Und niemand ruft: Herein! Über die Einsamkeit in unserer Gesellschaft

    Der Mensch ist ein geselliges Tier, sagt Aristoteles. Doch zunehmend einsam steht er in der Welt und keiner ruft: Herein! Einsamkeit ist ein bedrückendes Thema in modernen Gesellschaften. Die Bundesregierung veröffentlicht „Strategien gegen

  7. Die ewig aktuelle Frage der Theodizee - Warum lässt Gott Leid zu?

    Seit der Antike beschäftigt Philosophen und Theologen die Frage, wie sich der Glaube an einen guten, gerechten und allmächtigen Gott mit der Erfahrung des Leids sowie des Bösen vereinbaren lässt. Denker wie Augustinus, Leibniz oder Kant hab

  8. Das Abgleiten in die digitale Einsamkeit - Und was hat Gott damit zu tun?

    Mithilfe von ChatGPT lässt sich eine Unterhaltung über alle Arten von Lebensfragen führen. Sind Menschen aber vollkommen allein mit Chatbots, gesprächsfähigen Robotern, gleiten sie jedoch unmerklich in die Einsamkeit einer Als-ob-Welt. Es i

  9. Verdammt zum Konflikt oder zum Frieden? Der 11. September und die Religionen

    Es war eine Zeitenwende: Das 21. Jahrhundert begann mit einem fürchterlichen Anschlag. Terroristen steuerten am 11. September 2001 gekaperte Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ins Pentagon in Washington. 25 Jahre ist das nun s

  10. Wer baute den Turm von Babel - Die Geschichte eines Missverständnisses

    Wer baute den fantastischen Turm von Babel? Ein verrückter König, der Gott entthronen wollte? Oder fromme Priester, die ihn auf die Erde holen wollten? Oder gab es ihn gar nicht, ist er nichts als ein Mythos? Vielleicht erzählt die Bibel nu

  11. Natur-Frömmigkeit - Wie der Glaube an den Schöpfer mit der Ehrfurcht vor der Schöpfung zusammenhängt

    Die menschliche Zivilisation bedroht das Leben auf der Erde. Da stellt sich auch die Frage nach den spirituellen Quellen, aus denen man Inspirationen für einen anderen Umgang mit dieser Welt schöpfen könnte. Was führt in eine dringend notwe

  12. Frisch und immer weiter - Über Quellen der Zuversicht

    In unserer Zeit fällt es vielen Menschen schwer, zuversichtlich zu sein. Damit ist nicht gemeint, dass man hofft, dass alles gut wird. Das wäre purer Optimismus. Zuversicht steht für etwas anderes. Mit Zuversicht lassen sich auch Rückschläg

  13. Poesie als Zwischenstopp - Eine religiöse Spurensuche in der Stadt

    Stark besuchte Sehenswürdigkeiten und vergessene Ecken, Gedränge und Einsamkeit, Lärm und Stille – die Stadt mit ihren Gegensätzen ist ein Raum voller Zwischentöne. In der Theologie ist auch von „impliziter Religiosität“ die Rede. Autoren m

  14. Mensch und Krise - Mit der Welt verbunden

    Man möchte die Krisen und Kriege manchmal einfach aussperren. Ihnen den Zutritt verweigern in Kopf, Herz und Seele. Manchmal gelingt das: Augen zu, Schotten dicht, die Welt bleibt draußen. Aber nur kurz: Unsere Existenz ist mit der ganzen E

  15. Zwischen Emoji und Ekstase - Das Herz als menschliches und religiöses Ursymbol

    Herzen leuchten auf Smartphone-Displays oder im Video-Chat, stehen für Zustimmung in sozialen Medien und sind allgegenwärtig in der Popkultur. Doch schon lange bevor es zum Emoji wird, ist das Herz ein zentrales Symbol religiöser Erfahrung.

  16. Teufelsgefühle - Der Neid als Sünde und Sozialverfehlung

    Der Neid wird zu den sieben Todsünden gezählt und gilt in allen Kulturen als sozialschädliches Gefühl. Zugleich ist er durch und durch gesellschaftlich und nährt sich vom Vergleich. Wie sollte der Mensch ohne Mitmenschen zum Neider werden?

  17. Zu Tisch! Wie gemeinsame Mahlzeiten Kultur und Gastfreundschaft bilden

    Die Tischgemeinschaft ist von alters her Ausdruck humaner Kultur. Gemeinsam das Brot zu brechen, die Speisen miteinander zu teilen, fördert den Zusammenhalt. Die kleinste Zelle, in der das geschieht, ist die Familie; sie pflanzt sich fort i

  18. Damit die Bibel kein Wortmuseum wird - 20 Jahre Bibel in gerechter Sprache

    Die Bibel ist wichtig, aber nur etwa 4-5% der Bevölkerung lesen täglich in der Bibel und über 50 % tun das nie. Haben die Jahrtausende alten Schriften noch Relevanz in der Welt des 21. Jahrhunderts? Viele biblische Texte sind im Kontext pol

  19. Damit die Bibel kein Wortmuseum wird - 20 Jahre Bibel in gerechter Sprache

    Die Bibel ist für Christinnen und Christen wichtig, aber nur etwa 4 - 5% der Bevölkerung lesen täglich in der Bibel und über 50% tun das nie. Haben die Jahrtausende alten Schriften noch Relevanz in der Welt des 21. Jahrhunderts?

  20. 250 Jahre USA - God's own country?

    1776 wurden die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet. Der damals in Europa vielerorts vorherrschenden religiösen Bevormundung sollte eine freie Gesellschaft entgegengesetzt werden, in der es Platz für Anhänger aller Religionen gab sowi

  21. Brennender Dornbusch, Göttergabe und Johannisfeuer - Über die paradoxe Kraft des Feuers

    Ob im Mythos, in der Bibel, in Relikten heidnischer Bräuche oder der Realität: Feuer, von Prometheus einst den Göttern geraubt und den Menschen zugleich mit Künsten und Kultur geschenkt, wird noch immer von Dichtern oder im Popsong beschwor

  22. Vom Göttlichen ergriffen - Über Fußball und Religion

    Zu den meistbeschworenen und rätselhaftesten Akteuren im Stadion gehört der „Fußballgott“: die Instanz, die der Fan anbetet und verflucht, der er abschwört und doch stets wieder aufs Neue seine Treue versichert, fast wie im „richtigen“ Lebe

  23. Der 'Architekt Gottes' - Antoni Gaudí und sein Meisterwerk: die Sagrada Família

    Der 100. Todestag Antoni Gaudís jährt sich am 10.6.2026. Der katalanische Architekt übernahm vor über 140 Jahren die Bauleitung eines der beeindruckendsten Sakralbauten: Der ‚Sagrada Família‘ in Barcelona. Gaudí wurde durch sein Schaffen zu

  24. "... als das Wünschen noch geholfen hat" - Vom Sinn des Betens

    Mit dem Glauben an einen personalen Gott ist auch das Beten in die Krise geraten, das Danken und mehr noch das Bitten. Ist es bestenfalls doch nur ein Selbstgespräch auf höherem Niveau, ohne wirkliches Gegenüber und besondere Adresse? Könne

  25. "Kann uns doch kein Tod nicht töten" - Vor 350 Jahren starb der Liederdichter Paul Gerhardt

    In Paul Gerhardts 152 Liedern und Hymnen stehen zeitlos frische Bilder neben sentimentalen Ohrwürmern. Aber nicht nur Dietrich Bonhoeffer in seiner Todeszelle entdeckte in diesen Texten eine rebellische Energie und ein stürmisches Gottvertr

  26. Zwischen Zeitansage und Zukunftssorgen - Der Katholikentag in Würzburg

    Es ist ein Christentreffen in herausfordernden Zeiten: Kriege, Krisen und Konflikte kennzeichnen die Gegenwart. Christinnen und Christen können davor nicht die Augen verschließen, aber eben auch nicht einfach beim bloßen Beklagen der schwie

  27. Mit Harfe, Laute und Posaune: das Himmelsorchester - Über die Instrumente in der Bibel

    So stellen wir uns den Himmel vor: Um den Thron der Heiligen Dreifaltigkeit herum die Heerschar der Engel, die vielgeflügelten Cherubim und Seraphim mit ihren Harfen, Lauten und Posaunen, sowie die Schar der Erlösten – den unendlichen Himme

  28. Seelenpost im Schneckentempo - Von der vergessenen Kunst des Briefeschreibens

    Berühmte Autorinnen und Autoren pflegten Brieffreundschaften mit literarischem Mehrwert, die Apostel hielten mit Briefen und Segensformeln die verstreuten christlichen Gemeinden zusammen.

  29. Echnaton, Stonehenge und die Esoteriker - Warum Sonnenkulte zeitlos sind

    Durch das "Sonnentor" von Stonehenge strömt jedes Jahr zur Sommersonnenwende ein strahlendes Lichtmeer. Die Römer verehrten die "unbesiegte Sonne" also Gott, im Christentum ist die Sonne ein Symbol der Auferstehung.

  30. Wie politisch soll oder darf eine Predigt sein? Über eine uralte Streitfrage

    Über Gottesdienste wird öffentlich nicht gesprochen. Es sein denn, eine Predigt war besonders politisch. Oder sie wurde als politisch wahrgenommen. Dann geht es hoch her. Aber was ist mit „politische Predigt eigentlich gemeint? Dazu findet

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