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Nimms Rad· Folge 67

Podcast CatchUp #27 – Comeback-Edition: Reisen mit 49 €-Ticket, User Awards & ein neues Tattoo

Freitag, 17. Januar 2025 · 40 min

MP3

Shownotes

Podcast CatchUp #27 Comeback-Edition: Host Sissi Pärsch löchert Chefredakteur Laurenz Utech nach viermonatiger Podcast-Abstinenz mit Fragen über seine Elternzeit, das neue Fahrrad-Jahr, die User Awards 2025 (nimms-rad.de/news/nimms-rad-user-awards-2025) – und sein neues Tattoo!

Don’t call it a Comeback!

Laurenz ist aus der Elternzeit zurück und darf sich direkt den neugierigen Fragen einer sichtlich aufgeregten Sissi stellen.

In dieser heiteren Comeback-Edition des monatlichen CatchUps zwischen Sissi und Laurenz erfährst du, ob das Ex-49-€-Ticket und der öffentliche Nahverkehr für eine Deutschlandreise mit Kleinkind und Baby geeignet sind, ob Laurenz Sissi genauso sehr vermisst hat, wie sie ihn und was er sich auf’s Bein hat tätowieren lassen – und von wem!

Wie immer freuen wir uns auf Feedback: podcast@nimms-rad.de

🎶 Musik 🙏: Adi Kudos (instagram.com/adi_kudos_music) & MaexMusic (instagram.com/maex_music)

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Nachfolgend eine Transkription des Podcasts ohne Anspruch auf hundertprozentige Richtigkeit:

Nims Rad, der Podcast heute mit?

dem CatchUp Nummer 27

Comeback, Comeback, planer oder spontaner?

Spontaner.

Panama Kanal oder Kanada?

Wenn ich mir eins von beiden kaufen müsste,

dürfte wäre das Kanada. Definitiv.

Startklar oder noch etwas verschlafen?

Dazwischen.

Überraschung des Monats?

Ich habe ein Tattoo.

Wir müssen so dringend darüber reden.

Person des Monats?

Achtung, jetzt wird es kitschig,

aber das wird es heute glaube ich öfters. Meine Tochter. Ich komme ja frisch aus der

Elternzeit mit ihr und zwar ganz großartig. Ich bin immer noch total hin und weg von ihr.

Wunderschön. Und ich durfte sie noch nicht kennenlernen?

Ja, es dauert noch ein bisschen, bis sie mit auf Messe kann.

Vielleicht treffe ich sie auch so mal. Song des Monats?

Ich habe tatsächlich einen aktuellen populären Ohrwurm und zwar „Messi“ von Lola Young.

Nammt’s du, Messi?

Laurens, wohin hast du in letzter Zeit welches Rad besonders gerne genommen?

Ich habe in letzter Zeit leider gar kein Rad genommen, aber ich habe mich trotzdem fortbewegt,

umweltschonend und zwar mit dem öffentlichen Nahverkehr. Dazu werde ich später noch mehr

sagen. Ich bin jetzt wirklich lange kein Fahrrad gefahren. Sehr lange. Es ist sehr schade,

aber ich bin dafür auch sehr, sehr lange kein Auto gefahren oder sonst was.

Jetzt auch kein Alltagsfahrrad. Also wir sprechen hier jetzt nicht von irgendwelchen…

Kein Alltagsfahrrad, ja.

Wahnsinn. Ich warte nur unterwegs.

Ich kann sofort lüften.

Ja, lüfte mal. Lüfte.

Ja, genau. Wir waren unterwegs. Wir hatten jetzt noch mal gemeinsam Elternzeit und Familienzeit

geplant für zwei Monate im Camper, wie wir das auch sonst machen. Der hat uns allerdings

einen Strich durch die Rechnung gemacht und da hat sich der Motor verabschiedet einen

Monat vor Reisbeginn, also Oktober letzten Jahres, und der ist auch bislang nicht repariert

oder ausgetauscht. Ja, also das war der Beginn einer riesengroßen Pechsträhne und ziemlicher

Pain, aber wir haben uns davon nicht unterkriegen lassen und nicht abbringen lassen und sind

trotzdem gereist. Ab November mit dem 49-Euro-Ticket.

Und da habt ihr Geld gespart, weil jetzt ist es ja 58 Euro.

Ja.

Und da habt ihr jetzt noch mal Smart, habt ihr die Elternzeit noch mal in das 2024 hineingelegt.

Genau, wir haben gespart. Wir mussten dann ja auch sparen, denn so ein Motor kostet viel

Geld. Und naja, wir waren aber vor allem auch gezwungen zu reisen, denn wir hatten diese

Familienzeit und diese Reise perfekt geplant bis ins letzte Detail und hatten auch unsere

Wohnung untervermietet oder vermietet, weitervermietet in diesem Zeitraum. Genau, deswegen mussten

wir was tun und haben uns dann die Tickets gebucht und wir waren unterwegs mit zwei Kids,

einem Vierjährigen und einem zehn Monate alten, zwei großen Reise-Rucksäcken, dem Kinderwagen,

der gleichzeitig natürlich auch Geräte- und Gepäckwagen war. Wir hatten Skateboard dabei,

drei Helme, aber wir hatten eben keine Fahrräder dabei. Das hätte den Rahmen wirklich gesprengt.

Also ich habe am Anfang noch überlegt, nehme vielleicht das Laufrad mit, damit er da zu

seinem Recht kommt, aber das ging nicht. Wir haben das Skateboard mitgenommen und sind

tatsächlich auch damit unterwegs gewesen. Ja, und das war total cool. Also das ist ziemlich

gut gelaufen, muss ich sagen. So Familienurlaub mit Skateboard und Wochenendtickets, wo bin

ich, in welchem Jahrtausend bin ich festgehangen. Deutschlandticket ist also zu empfehlen?

Ja, das ist definitiv zu empfehlen. Also ich habe mal so meine, also wir waren dann halt

in wechselnden Unterkünften. Wir haben uns erstmal von Raum Frankfurt Richtung Ostsee

durchgeschlagen, haben geschaut, dass wir immer so Tagesetappen machen, die jetzt nicht länger

als drei Stunden Fahrzeit voraussichtlich haben, falls mal was schief läuft. Und tatsächlich ist

während dieser Reise, vielleicht war es eine gute Zeit einfach im Jahr, eigentlich nie ein

Zug ausgefallen oder war übertrieben verspätet. Und wir haben viele Züge genommen, wir haben

viele Etappen gehabt, bis wir dann einmal an der Ostsee waren. Dort waren wir dann länger an einer

Stelle und sind dann aber noch so ein paar größere Städte abgefahren im Norden Deutschlands. Und es

war, also wenn ich mal so meine drei größten Findings jetzt aus dieser Geschichte nennen müsste,

also im Nahverkehr ist definitiv mehr Platz als im ICE. Also jetzt auch wenn jetzt beides voll ist

oder leer, sondern ich meine einfach so vom Platzangebot, das ist uns total positiv aufgefallen.

Wir hatten natürlich, wir waren immer eine Riesengruppe mit ganz viel Gepäck und sind

aber immer in diesen Mehrzweckabteilen von den Regiobahnen oder auch von in die S-Bahn immer

super easy eingestiegen und konnten uns da relativ breit machen immer. Was natürlich im ICE blickend,

da haben wir auch schon ab und zu mal gemacht, ist das immer ein bisschen enger und ein bisschen

stressiger, vor allem wenn dann irgendwie voller ist. Das ist uns sehr positiv aufgefallen. Dann

es hatte irgendwie ein bisschen auch was von mit dem Fahrrad unterwegs zu sein tatsächlich,

weil man ist völlig ungebunden zeitlich. Also das ist auch irgendwie so, währenddessen war das

total angenehm. Du hast halt am Vorabend irgendwie die Abfahrt geplant, die Reise und hast geguckt,

wann kommen diese Verbindungen immer und musstest dich ja aber nie festlegen, wie jetzt bei einem

ICE-Ticket oder einer anderen Art zu reisen. Gut, mit dem Auto musste ich auch nicht festlegen,

aber da unterliegst du natürlich auch so irgendwie dem Verkehr und sowas. Also das war

sehr, das war schon ein ziemliches Freiheitsgefühl. Das war sehr interessant, weil ich die Bahn gar

nicht so sehr mit Freiheitsgefühl verbinde, weil man ja zu einer gewissen Uhrzeit an einem gewissen

Gleis stehen muss und dann eine gewisse Hoffnung in sich tragen muss, dass dann tatsächlich auch

jemand da steht. Vor allem, ihr wart auch in der kalten Jahreszeit unterwegs, das ist dann auch

manchmal nicht so angenehm an Bahnhofen, sich so aufzuhalten und zu warten und zu sagen, ach du,

jetzt kommt der erst in einer Dreiviertelstunde. Ja, ja, richtig. Also ich kann es auch noch nicht

so richtig ganz beschreiben, aber es war einfach so, ja, man war einfach sehr flexibel irgendwie,

dadurch, dass man natürlich auch nie überlegen musste, was kostet vielleicht die andere Verbindung

oder was weiß ich. Man ist einfach mal eingestiegen. Ja, aber das Interessante ist ja,

dass es eigentlich eine reine Kopfsache ist, weil der Sprung ist nicht so viel. Die Frage ist einfach,

wie lässt man sich stressen? Natürlich bist du mit dem ICE gebunden, mit dem Auto bist du ungebunden,

du schaust nach dem Verkehr, auch wieder Kopfsache. Also ich hatte jetzt einen Mobilitätsmix,

wo wirklich alles dabei war, wirklich inklusive Pistenraupen und genieße oder habe auch den Zug

wahnsinnig genossen, weil er funktioniert hat. Ich bin …

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