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Geschichte

Österreich - die ganze Geschichte

von ORF III

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  1. Ein Heer für Österreich

    Als der österreichische Staatsvertrag mit den alliierten Besatzungsächten verhandelt wurde war die Neutralität ein Schlüsselthema. Österreich ist neutral, bei keinem Militärbündnis, und muss daher in der Lage sein, seine Bevölkerung und kri

  2. "Ich habe nur Befehle befolgt"

    Ab wann wurden eigentlich so etwas wie „Kriegsverbrechen“ definiert? Wie ist die Rechtslage zu Angriffskriegen, was sind "Fliegermorde" und wie schlagkräftig ist das internationale Völkerrecht heute noch? Diese Fragen bespricht Mariella Git

  3. Der moderne Massenkrieg

    Wie unterscheidet sich die Kriegsführung des 20. Jahrhunderts zu der von davor? Welche Waffen und technische Innovationen veränderten den Krieg über die Jahrhunderte, woher stammen eigentlich die Begriffe "Alter Schwede" oder "von der Pieke

  4. Krieg als Innovationsmotor

    Not macht bekanntlich erfinderisch. Der Reißverschluss, die Armbanduhr, der Teebeutel, die Wachsjacke, das Telefon, das Radio oder die Luftfahrt - das alles sind Innovationen, die heute überall zu finden sind, die allerdings für oder währen

  5. Die Entwicklung des Luftkriegs

    1903 erhob sich das erste Flugzeug mit Motorantrieb für wenige Sekunden in die Lüfte, nur 11 Jahre später mit Beginn des Ersten Weltkrieges standen sich die ersten Luftstreitkräfte der Geschichte gegenüber, dessen technologische Entwicklung

  6. Die Stunde Null der Zweiten Republik

    Was ist am 27. April 1945 tatsächlich passiert? Noch ist der Zweite Weltkrieg nicht zu Ende. 80 000 Wohnungen wurden in Wien zerstört, das Stromnetz fällt zusammen, noch ist das Konzentrationslager Mauthausen nicht befreit und in den Bundes

  7. Braindrain – Aderlass an Intelligenz

    Der Aderlass an Intelligenz, Kunst und Wissenschaft. Ende des 19. Jahrhunderts ist Wien ein intellektuelles Zentrum. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebt Österreich eine zunehmende Schwächung des Forschungs- und Bildungsstandortes. Einfluss dar

  8. "Armenhaus" Österreich

    Nach dem Ersten Weltkrieg herrscht bitterer Hunger in Österreich. Die Erste Republik hat mit Inflation, Massenarbeitslosigkeit und Seuchen zu kämpfen. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ab 1928 verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage ern

  9. Furcht vor der roten Revolution

    Man hat Angst vor einem Lenin "der kommt und einem alles wegnehmen wird". Die Zwischenkriegszeit ist geprägt von Angst vor dem Unbekannten. Die alte Ordnung der Monarchie ist untergegangen und an ihre Stelle könnten nun verschiedene Ideolog

  10. Der Anfang des Untergangs

    Eine polarisierte Gesellschaft, eine Regierung die sich kaum auf etwas einigen kann. Der Kaiser ist weg, Österreich als kleiner „Rest“ vom ehemaligen Großreich wird von seiner Bevölkerung als nicht lebensfähig erachtet. Die Erste Republik Ö

  11. Video killed the Radiostar

    Am Anfang des Fernsehens hatte man es schwer genug Programm zu finden. So kamen kuriose Vorschläge wie „Wellensittich lernt Sprechen“ auf den Tisch. Während für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts Radio und Kino den Markt bestimmten kam i

  12. Krieg und Propaganda

    Das sich anfangs als unpolitisch verstehende Medium des Rundfunks wird im Laufe der 1930er Jahre zum Massenmedium und Propagandainstrument. Es wird zum Medium mit dem zum Vok gesprochen wird. Insbesondere im Zweiten Weltkrieg werden die neu

  13. Der Beginn des Rundfunks

    Am Anfang des Fernsehens stand das Radio und der Anfang des Radios fand in einem, sehr kleinen Zimmer statt. Das Programm war live, hineingepasst hat höchstens ein Streichquartett. Und obwohl die Regierung plante, eine Art Volkshochschule f

  14. Hollywood in Wien

    Mit der neuesten Folge unseres Podcast kommen wir im 20. Jahrhundert an. Mariella Gittler unterhält sich in den nächsten vier Folgen mit dem Kommunikationswissenschaftler und Medienhistoriker Wolfgang Pensold. Anfang des 20. Jahrhundert tau

  15. Alles Walzer

    Im Fasching kann es im 18. Jahrhundert noch brutal zugehen – getanzt und gefeiert wird auf offener Straße, immer wieder gibt es Verletzte und auch Tote. Daher holt man die närrische Zeit in die neu gebauten Ballsäle. Die Eliten tanzen noch

  16. Gesprengte Korsetts

    Das Korsett gilt heute als die ultimative modische Verirrung. Von früher Jugend an beginnt es, den weiblichen Körper zu verformen. Wer es konsequent trägt – und so ist es die Regel – nimmt die Verschiebung innerer Organe in Kauf. Generell i

  17. Sexualität, Prostitution und Pornographie

    Sex hat im 19. Jahrhundert wenig Beglückendes, vor allem der eheliche - nicht umsonst fällt er in die Kategorie „eheliche Pflichten“. Frauen waren selten aufgeklärt, die Hochzeitsnacht empfanden viele als Vergewaltigung. In Arbeiterhaushalt

  18. Zweck-Ehen

    Geheiratet wird im 19. Jahrhundert zuallererst aus wirtschaftlichen Gründen. Die Liebes-Heirat ergibt sich damals allenfalls als zufälliges Nebenprodukt. Die Braut in Weiß geht auf die Hochzeit von Königin Victoria zurück, erst seit damals

  19. Wien und die Einwanderung

    Kaum eine Metropole ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts so attraktiv für Zuwanderung wie die Kaiserstadt Wien. Auf dem Land können viele Menschen von der Landwirtschaft nicht mehr leben. Zahlreiche Bauprojekte und eine große Dyna

  20. Die Erfindung des Umweltschutzes

    Als es dem Wienerwald an den Kragen geht, erwächst in Österreich die erste Graswurzelbewegung. Der Journalist Josef Schöffel deckte auf, dass die Grün-Oase wirtschaftlichen Interessen geopfert werden sollte, und kämpfte mit einer Medienkamp

  21. Die Geburt der Straßenbahn

    Die „Öffis“ gehören heute zu Wien wie der „Steffl“ oder die Donau. Doch ihre Geburt geschah unter größeren Wehen. In den Anfängen waren Straßenbahnlinien privatwirtschaftlich geführt und fuhren nur die lukrativsten Strecken, etwa die erste

  22. Recycling am Kaiserhof

    Mit Ressourcen sparsam umzugehen, das war selbst am Kaiserhof unumgänglich. Zum Beispiel beim Licht: Wachskerzen waren teuer, das abgetropfte Wachs wurde abgeschabt und neu verwendet. Beleuchtet wurden immer nur die Räume, wo man sich aufhi

  23. Wohn(alb)traum Schönbrunn

    Prachtvoll stellt man sich das Leben in einem Schloss wie Schönbrunn vor – doch die Wirklichkeit war eine andere. Gerade die kaiserliche Wohnung von Franz Joseph war technisch rückständig und durch die zugigen Fenster ungemütlich. Obwohl es

  24. Downton Abbey in Wien

    Heute sind es etwa die Reinigungskräfte und Fahrradboten, die uns das Leben erleichtern – damals war es die Bediensteten, ohne die kein Haushalt funktionierte. Besonders viele von ihnen beschäftigte der Wiener Hof. Was dem Diener oder der D

  25. Kommt einem spanisch vor

    Händeschüttelnde Royals inmitten fähnchenschwenkender Fans – so kennt man heute den Auftritt monarchischer Familien. Doch zu Habsburgs Zeiten galt der Kaiser als unberührbar – nur wenigen Standesgleichen reichte er die Hand. Der Monarch sta

  26. Das saubere Auto

    Für eine gewisse Zeit sieht das Auto um 1900 wie die Lösung aus: Europas Großstädte versinken im Pferdemist und -urin. Der Lärm der Pferde auf dem Asphalt wird als unerträglich empfunden. Das Pferd ist in der Stadt zum Feindbild schlechthin

  27. Hätte, hätte, Fahrradkette

    Kein Verkehrsmittel entwickelt eine solche Sprengkraft wie das Fahrrad um die Jahrhundertwende. Von den einen kultartig verehrt als Befreiung von den Zwängen des öffentlichen Verkehrs, von den anderen beschimpft und bekämpft wie eine grassi

  28. E-Auto, die erste

    Die Elektromobilität stand schon einmal in den Startlöchern, um den Straßenverkehr zu erobern. Ende des 19. Jahrhunderts experimentierten die ersten heimischen Autobauer mit allen möglichen Motoren. Erste Geschwindigkeitsrekorde von zweihun

  29. Der Benziner schlägt sie alle

    Auf wenig wird um 1900 so sehr geschimpft wie auf die Radfahrer und auf die Autos. Radfahren ist damals „the big thing“, es ist ein Boom mit allen Licht- und Schattenseiten. Die Faszination für das Rad geht aber nach und nach auf das Auto ü

  30. Zug fährt ab

    Viel ist heute vom Umstieg auf die Bahn die Rede, dabei ist sie schon einmal das Verkehrsmittel Nummer eins gewesen, nämlich im 19. Jahrhundert, als sie der Schifffahrt den Rang ablief. In der Bahn treffen alle sozialen Schichten aufeinande

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