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“Daredevil: Born Again” zeigt, wie komplex ein Held sein kann
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Mit “Daredevil: Born Again” hat Marvel eine Figur zurückgebracht, die nicht mehr beweisen muss, wie hart sie zuschlagen kann, sondern die sich der Frage stellen muss, was von ihr übrig bleibt, wenn der Ka
Chuck Norris: Das Ende der einfachen Antworten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Der Tod von Chuck Norris markiert das Ende einer Welt, in der Probleme noch mit einem Roundhouse-Kick gelöst wurden und moralische Grauzonen ungefähr so selten waren wie Zweifel an der eigenen Männlichkei
"Kacken an der Havel": Wirklich witzig oder nur bemüht?
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Kacken an der Havel” ist bemüht-provokante deutsche Satire, die auf derbe Pointen setzt, dabei aber selten über platte Geschmacklosigkeit hinauskommt. Vieles wirkt zu gewollt und trifft nur selten; die s
"War Machine": Wenn Popcorn-Action einfach funktioniert
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Young Sherlock” von Guy Ritchie erzählt die frühen Jahre des berühmten Detektivs und zeigt ihn als hochbegabten Studenten, der erstmals in ein komplexes Rätsel aus Verbrechen und Intrigen gerät; “War Mac
"The Bluff": Piraten ohne Wind in den Segeln
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: “Die Bleikinder” erzählt von einem Umwelt- und Medizinskandal im Polen der 1970er-Jahre, als eine Ärztin entdeckt, dass Kinder durch Industrieabfälle schwer vergiftet werden; “Man on the Run” blickt auf P
"Famous Last Words": Eric Danes letzte Offenheit
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Vier Titel zwischen Abschied, Beziehungsökonomie und Sommergrusel: “Famous Last Words” zeigt Eric Dane in einem Gespräch, das durch seine Offenheit und Verletzlichkeit berührt - ein starkes Konzept, das e
Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Drei aktuelle Netflix-Titel zwischen Spionage, Zeitdiagnose und Schachbrett: "Unfamiliar" inszeniert deutsche Agenten-Düsternis mit viel Atmosphäre und politischem Anspruch, wirkt dabei jedoch stellenweis
Dave Bautista: Zwischen Anspruch und Einfältigkeit
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Drei aktuelle Filme mit Dave Bautista. “The Wrecking Crew” setzt auf kalkulierte Buddy-Action, vertraute Schlagabtausche und viel Routine - wirkt dabei jedoch erstaunlich spannungsarm und moralisch fragwü
"Wonder Man" ist Marvel in Hochform
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die MCU-Serie “Wonder Man” überzeugt mit Tempo, pointiertem Humor und einer wohltuend selbstironischen Superhelden-Erzählung; “The Beast in Me” setzt auf psychologische Tiefe, innere Konflikte und eine ko
Verbrechen, Ritter und korrupte Polizisten
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die Crime-Serie “Steal” überzeugt mit Tempo, Stil und einem klaren Gespür für Spannung; “A Knight of the Seven Kingdoms” punktet mit ruhiger Erzählweise, starken Figuren und einer angenehm entschleunigten
"Starfleet Academy" - "Star Trek" auf Bewährung
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Die neue Serie “Star Trek: Starfleet Academy” – eingeordnet im größeren Zusammenhang des gesamten Star-Trek-Kosmos. Was knüpft wirklich an die alten Ideale an? Was wirkt wie ein zeitgeistiges Update – und
"Clarice" und das Erbe eines übergroßen Films
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: die Thriller-Serie “Clarice”, die “Das Schweigen der Lämmer” ohne Hannibal weiterdenkt – altmodisch erzählt, aber mit einer sehenswerten Rebecca Breeds; “Girl Taken”, ein Entführungsdrama, kühl, sachlich
Starkes Regiedebüt und ein schwacher Abklatsch
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren: Ronny alone in the House! Es geht um “Goodbye June”, das vielversprechende Regiedebüt von Kate Winslet, um den deutsch-tschechischen Kriegsfilm “Der Tiger”, der sehr gern Apocalypse Now wäre, und um “Tron
Zwischen Recherche, Football-Spaß und Totalabsturz
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:Wir sprechen über die Netflix-Doku “Cover-Up”, schauen auf “Chad Powers” und “The Lowdown” bei Disney+ – und regen uns ordentlich über “Cleaner” bei Prime auf.Was lohnt sich? Was kann man sich sparen?Wie i
Mozart ist tot – zweimal!
Zweiter Weihnachtstag – neue Folge Oscars & Himbeeren.Wir haben diesmal sieben Tipps am Start: ein paar echte Oscars, ein paar richtig fette Himbeeren.Mit dabei: “Miss Sophie” (Prime), “Jingle Bell Heist” (Netflix), “Oh. What. Fun.” (Prime)
"Avatar: Fire and Ash": Vom Schauplatz zur Erzählung
James Cameron ordnet sein eigenes Universum neu. “Avatar: Fire and Ash” erzählt Pandora erstmals als geschlossene, konfliktreiche Welt und findet mit den Asche-Na’vi und Oona Chaplins Varang eine neue erzählerische Schärfe. Ein Film, der de
"Stromberg": Der untragbare Chef als sicheres Produkt
“Stromberg - Wieder alles wie immer” ist kein echtes Comeback, sondern eine routinierte Wiederverwertung. Der Film versucht erkennbar, die Figur im aktuellen Zeitgeist zu spiegeln: Machtmissbrauch, toxische Arbeitskultur und das unangenehme
"The Beatles Anthology": Ein neues Leuchten für ein altes Vermächtnis
Die neu aufgelegte “The Beatles Anthology” auf Disney+ fühlt sich an wie ein sanftes Auffrischen eines ohnehin schon besonderen Zeitdokuments, das seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1995 für viele Menschen etwas beinahe Intimes bew
"Train Dreams": Die stille Wucht eines einfachen Lebens
“Train Dreams” ist einer dieser seltenen Filme, die sich nicht anbiedern, nicht hetzen und auch nicht versuchen, mit künstlicher Dramatik Aufmerksamkeit zu erzwingen. Er erzählt das Leben des Bahn- und Holzarbeiters Robert Grainier so unspe
"Mr. Scorsese": Porträt eines Ausnahmeregisseurs
“Mr. Scorsese” ist eine jener Dokumentationen, die einem sofort das Gefühl geben, man bekomme etwas Echtes zu sehen. Es ist nicht nur ein Best-of großer Momente, sondern ein durchdachtes, ruhiges Porträt eines Mannes, der das Kino geprägt h
Del Toros "Frankenstein": Ein Opus aus Bildern, aber fern der Vorlage
Guillermo del Toro hat sich mit “Frankenstein” an eines der bekanntesten Werke der Literaturgeschichte gewagt. Und wie zu erwarten, liefert er kein klassisches Kostümstück, sondern eine eigene, visuell überwältigende Interpretation. Der Fil
Ein Lehrstück in Stil ohne packenden Inhalt
“Ballad of a Small Player” ist ein Film, der viele Versprechen macht, am Ende jedoch erstaunlich wenig einlöst. Schon nach den ersten Minuten merkt man, dass hier großes, poetisches Kino entstehen soll. Alles liegt in sanftem Licht, jedes B
"A House of Dynamite": Wenn Kontrolle zur Illusion wird
Kathryn Bigelow ist zurück. Und sie tut das mit einem Film, der wieder dort ansetzt, wo sie schon in “Zero Dark Thirty” oder “The Hurt Locker” glänzte: an der Grenze zwischen Macht und Zusammenbruch. In “A House of Dynamite” wird das Undenk
"The Lost Bus": Stark gespielt und überzeugend inszeniert
“The Lost Bus” auf Apple TV ist ein eindringlicher Film über Mut, Verantwortung und die stillen Momente, in denen Menschen über sich hinauswachsen. Regisseur Paul Greengrass, der sich schon in früheren Werken als Meister der realistischen S
"Tron: Ares": Von Kritikern zu Unrecht zerlegt
“Tron: Ares” ist ein Film, den man trotz aller Schwächen gesehen haben sollte und zwar im Kino. Denn was Regisseur Joachim Rønning hier visuell entwirft, ist keine bloße Science Fiction, sondern ein ästhetisches Erlebnis aus Licht, Bewegung
"Play Dirty": Ein Film ohne Puls
“Play Dirty” ist einer dieser Filme, die von Anfang an wirken, als wüssten sie nicht, weshalb sie existieren. Man sieht Geld, Aufwand und ein paar große Namen, aber nichts davon führt irgendwohin. Alles wirkt routiniert, glatt und gleichzei
Unerwartet charmant: "Call My Agent: Berlin"
Als Disney+ die deutsche Version des französischen Serienhits “Dix pour cent” ankündigte, war der erste Reflex Skepsis. Braucht es wirklich noch ein weiteres Remake und dann auch noch im deutschen Kinobetrieb? Doch schon nach wenigen Folgen
"Black Rabbit": Schuld hat viele Gesichter
“Black Rabbit” ist eine der stärkeren neuen Netflix-Serien dieses Jahres. Schon in den ersten Minuten spürt man, dass hier nicht einfach ein weiterer austauschbarer Thriller abgeliefert wurde. Die Serie punktet mit einer dichten, atmosphäri
Robert Redford: Der liberale Idealist Hollywoods
Robert Redford war weit mehr als ein Schauspieler. Er war eine Ikone des amerikanischen Kinos und eine Persönlichkeit, die weit über Hollywood hinaus wirkte. In Klassikern wie "Butch Cassidy and the Sundance Kid", "Der Clou", "Die Unbestech
"Mountainhead": Im Schatten des eigenen Potenzials
"Mountainhead" fängt stark an. Vier Tech-Milliardäre ziehen sich in ein abgeschottetes Anwesen in den Bergen zurück, während draußen die Welt im Chaos versinkt. Deepfakes, Künstliche Intelligenz und Desinformation reißen Gesellschaften ause