Paläotalk· Staffel 1· Folge 53

53. Conodonten – Wie fossile „Zähnchen“ zu Leitfossilien der Erdgeschichte wurden

Freitag, 30. Oktober 2026 · 40 min

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Shownotes

Sie waren winzig, lebten im Meer und hinterließen Fossilien, die zu den wichtigsten Zeugen der Erdgeschichte zählen: Conodonten. Über 300 Millionen Jahre hinweg bevölkerten diese rätselhaften Tiere die Meere – vom frühen Kambrium vor rund 542 Millionen Jahren bis zu ihrem Aussterben am Ende der Trias. Lange kannte man von ihnen fast ausschließlich winzige, zahnähnliche Hartteile, die sich in großer Zahl in Gesteinen finden.
Heute gelten Conodonten als eine besonders vielfältige ausgestorbene Gruppe innerhalb der Chordatiere – und als wertvolle Informationsquelle für die Erforschung vergangener Meereswelten. Doch waren Conodonten Wirbeltiere oder Wirbellose? Wovon ernährten sich diese Lebewesen? Und weshalb sind ihre winzigen Hartteile für die Wissenschaft so bedeutsam? Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam mit Marc Leu, Mikropaläontologe am Naturhistorischen Museum Basel und Mitglied der Pander Society, einer paläontologischen Vereinigung zur Erforschung von Conodonten.
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