Pascal Voggenhuber der Podcast –WRITE WITH SPIRIT

Kann Suizid Teil des Lebensplans sein? Nina Herzberg und Pascal Voggenhuber im Gespräch.

Freitag, 9. Oktober 2026 · 1 h 04

MP3

Shownotes

Im ersten „Nina & Pascal – Das Battle“ sprechen wir über eine der schwierigsten Fragen überhaupt:
Ist Suizid eine Unterbrechung des Lebensplans, Ausdruck des freien Willens – oder kann sogar der Zufall eine Rolle spielen?
Gibt es darauf überhaupt eine eindeutige Antwort? Kommen Nina und Pascal am Ende zu einer gemeinsamen Sichtweise – oder zeigt sich vielmehr, dass alles davon abhängt, aus welchem Blickwinkel wir auf das Leben, die Seele und den freien Willen schauen?
Ein offener Talk über unterschiedliche Überzeugungen, spirituelle Sichtweisen und die Frage, ob vielleicht mehrere Wahrheiten gleichzeitig nebeneinander bestehen dürfen.

Mehr über Nina erfährst du hier: ninaherzberg.com
Instagram Nina: instagram.com/nina_herzberg_official

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Woher du auch kommst und was dich hierhergeführt hat: Schön, dass du da bist! 🙏

Von Herzen, Pascal

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speaker-0: Hallo Pascal und schön, dass du dir die Zeit genommen hast, dass wir uns über spannende Themen unterhalten dürfen. Wir kennen uns ja jetzt schon seit über 15 Jahren und ich würde sagen, 95 Prozent aller spirituellen Themen sind wir einer Meinung oder haben zumindest ähnliche Überzeugungen und teilen ähnliche Dinge. Und in den letzten Jahren habe ich aber immer mal wieder von Followern oder früher von Schülern oder Klienten Nachrichten bekommen zu Themen, wo wir nicht einer Meinung sind. Und hab dann natürlich immer gesagt, jeder entwickelt sich weiter, man macht Erfahrungen, wir haben jeder unsere Praxis gehabt, Jenseitskontakte gegeben oder auch einen eigenen Glauben. So kommt das halt zustande. Wenn du 10, 15 Medien fragst, wirst du immer nur in manchen Bereichen eine unterschiedliche Meinung bekommen. Es gibt aber ein spannendes Thema, finde ich, wo das immer wieder zu Verwirrung geführt hat oder wo auch einfach ein Heilungspotenzial vielleicht drin ist, wenn wir genauer erklären, wie wir zu dieser Meinung gekommen sind oder warum wir vielleicht auch unterschiedlicher Meinung sind. Deswegen freue ich mich sehr, mit dir mich heute über das Thema freier Wille, im Gegenteil zu Schicksal oder Lebensplan, zu unterhalten. zu diesem Thema können wir natürlich extrem in die Tiefe gehen. Ich würde es aber heute ganz gerne mal auf das Thema Suizid beschränken. Wie kommst du zu deiner Meinung, dass Suizid nicht im Lebensplan steht, sondern eine freiwillige Unterbrechung des Lebensplanes ist?

speaker-1: Also, erstmal hallo Lina, vielen, vielen Dank für die Einladung. Und ich finde es mega cool, als du mit der Idee gekommen bist, komm, wir machen mal so einen Battle, wo wir unterschiedlicher Meinung sind. Weil ich glaube, dass das extrem wichtig ist, dass ich würde es mir manchmal wünschen, wenn Kollegen auf einem Zug kommen würden und sagen, hey, hier haben wir noch unterschiedliche Meinung, lass uns mal darüber reden und schauen. ist diese Meinung so unterschiedlich, wie sie vielleicht auch scheint. Also ich das mega cool und freue mich mega auf die Fragen. ja, also für mich ist ganz klar und jetzt eben das Suizid eigentlich nie im Lebensplan drin ist. So und wie komme ich darauf? Also im Grund ist es einfach mein Geistführer hat mir das so erklärt. Also das ist natürlich mal das Grundding. Und eigentlich nach meiner Theorie, so wie Sie es mir gelernt haben, ist alles, man muss jetzt nämlich ein bisschen aufpassen, wenn ein Kind in den ersten sieben Lebensjahren plus minus, also bei Kindern ist eigentlich in den ersten sieben Jahren, man kann ja nicht natürlich die genaue Trennung machen. Da ist eigentlich alles, was da ausbricht, Krankheiten. Auch wenn da ein Kind sich mit sieben selbst töten würde, also Suizid machen würde oder ermordet wird, ist das alles eigentlich im Lebensplan drin. So. Aber wenn jetzt jemand nach meiner Theorie eben mit 21 sich das Leben nimmt, dann ist das nicht mehr im Lebensplan. Außer, und jetzt muss man auch wieder schauen, wenn in den ersten sieben Lebensjahren zum Beispiel ein ganz schlimmer Missbrauch stattgefunden hat und diese Person so leidet und da eigentlich dann dieser Missbrauch im Lebensplan drin ist und er dann dran wie verzweifelt oder sie dann kann das eben wiederum sein, dass dann der Selbstmord mit 21 im Plan ist. Also ist es verständlich oder zu kompliziert?

speaker-0: Ja, definitiv verstehe ich das. wenn jetzt jemand mit zehn oder mit zwölf, also ich finde diese sieben Jahre, auch wenn du sagst plus minus, finde ich zum einen schwierig, weil jeder Mensch ist so unterschiedlich in seiner Entwicklung, all dem, warum sollte eine Krankheit mit zehn nicht im Lebensplan sein sozusagen, weil sie ja auch den Lebensplan der Eltern komplett verändert. Und das ist ja auch etwas beim Suizid. Ist das ja etwas, was Alles verändert, also auch von der Mutter, dem Vater und allem halt. Also das muss ja auch in deren Lebensplan eigentlich drin stehen, sozusagen diese Erfahrung zu machen. Oder nicht?

speaker-1: Man muss jetzt mal schauen, wenn wir zuerst mal bei den Krankheiten bleiben. Die Trennung, die kann man nicht genau bei sieben machen. Das ist schon mal wichtig. Und natürlich muss man jetzt eben schauen, wenn zum Beispiel ein Kind krank wird, weil es Eltern hat, dass das Kind am Morgen schon mit Müsli, Marmelade, mit Süßigkeiten voll stopft. Und dass das Kind dann blöd gesagt mit zehn Krebs oder Diabetes bekommt, ist das nicht im Lebensplan drin, sondern sind ganz grad die Eltern schuld. Also da muss man eben, das will natürlich dann niemand hören, dann will man natürlich als Mutter, das ist ein Lebensplan drin, dass mein Kind jetzt Krebs hat. Nee, die Ernährung ist schuld. So, also jetzt übertrieben gesagt. Also wenn wir jetzt wirklich so schwarz-weiß denken. Und bei Suizid ist jetzt eben auch die Frage, weil es gibt ja auch noch so karmische Geschichten und jetzt wird es nämlich ganz kompliziert. Weil nehmen wir an, Jemand hat sich im letzten Leben, wir müssen jetzt einfach davon ausgehen, ich weiß, du machst das, dass wir alle mehrere Leben gehabt haben. So, also nehmen wir jetzt an, du bist im letzten Leben mit Selbstmord ausgestiegen. Jetzt hast du in diesem Leben das Thema drin und du hast vielleicht immer wieder den Impuls drin. Kamisch, du möchtest dich selbst töten, aber genau die Aufgabe wäre es eben nicht zu tun. Und da machen glaube ich dann viele auch den Fehler, weil das karmisch bedenkt ist, es ein Lebensplan drin ist. Nein, es ist eine Karma-Struktur, die es aufzulösen gilt. Und das ist unglaublich schwierig, Medium hier die Unterschiede zu lesen. Und mein Problem ist natürlich auch, weil du bist sehr lange ein therapeutisches Medium gewesen. Und das nehme ich zur Unterschiede. Ich habe die Theorien, Zum Beispiel über Lebensplan und so habe ich nicht von Verstorbenen. Weil wenn ich einen Verstorbenen frage während einer Sitzung, wo die Mutter da ist, der Verstorbener will immer Heilung geben und die Mutter will wissen, war das im Lebensplan. Dann wird der Verstorbenen sagen, ja, es hat zu seinem Leben gehört. Weil er will die Heilung bringen. Weil wenn er dann sagt, es hat nicht in meinem Leben gehört, ich habe einfach quasi ... Ja, das falsch gemacht oder du hast das falsch gemacht oder Papa hat dies falsch gemacht, ist ja sehr viel mit Schuld und dann kann die Heilung nicht stattfinden. Und ich glaube, ist das Schwierigste, dass wir das verstehen müssen, dass das eine auch manchmal Therapie Aussagen sind von Verstorbenen und manchmal irgendwie nicht. Jetzt höre ich mich selber mal.

speaker-0: Okay, ich denke, was war da jetzt los? Ist jetzt besser, aber hörst du dich wieder normal? Okay.

speaker-1: Jetzt ist gut.

speaker-0: hast laut... Ja, ich höre dich mich auch lauter gerade.

speaker-1: Okay, nee, aber jetzt ist gut.

speaker-0: Okay, also es waren jetzt noch mal zwei Themen, also das verstehe ich, finde ich auch total interessant. Es waren jetzt noch mal zwei wichtige Themen. Zum einen, dass das Verstorbene unterschiedliche Aussagen geben, als du wirklich dann vielleicht von einem Geistführer als Botschaft bekommst. Absolut. Das kenne ich auch. Ich kenne auch Sitzungen, wo ich ganz klar als Medium wahrgenommen habe, diese Aussage vom Verstorbenen bekomme ich, weil es Heilung für die Mutter ist. Ich habe aber was anderes wahrgenommen und meine Überzeugung ist vielleicht auch was anderes. Da war ich dann sehr verunsichert und habe überlegt, was mache ich denn jetzt? Lüge ich, Anführungsstrichen. Und der Verstorbene hat mir ganz klar gesagt, sag das jetzt meinem Hinterbliebenen. Und natürlich habe ich das dann gemacht. Und im Nachhinein habe ich oft die Bestätigung bekommen, das hat mir in dem Moment das Leben gerettet. Also ich war an einem Punkt, ich hätte keine andere Wahrheit sozusagen annehmen können. Und da, glaube ich, hilft es definitiv. Wir haben dann Verstorbene oft auch gezeigt, an dem gewissen Punkt, wo jetzt meine Mutter gedacht hat, dass sie mir noch hätte helfen können, da stand es fest. Und das heißt nicht Lebensplan, sondern es stand dann, also sie haben sich in so eine Situation irgendwie so weit reingebracht, wo dann eigentlich schon es absehbar war. Oder man hätte dann in dem Moment, was weiß ich, eine Woche vorher vor dem Suizid nichts mehr verändern können. Wenn du ihn angerufen hättest, wenn du ihn an den Stuhl gebunden hättest oder was auch immer, du hättest es nicht verhindern können. Und ich glaube, das verstehen dann viele als Lebensplan. Man hat es nicht verhindern können. Hab ich es richtig übersetzt, oder?

speaker-1: Ja, also genauso sehe ich. Ich meine, es ist auch immer wirklich eine Gratwanderung. Und wirklich das Komplizierte ist. Ich weiß noch, ich habe in meiner letzten Ausbildungsklasse habe ich auch mal gesagt, hey Leute, müsst manchmal als Medium lügen. So. Also du siehst als Medium was und die wird ganz klar von der Geistenwelt gesagt, wenn du jetzt die Wahrheit sagst, dann zerstörst du hier ein Leben. So. Und ich weiß noch, eine Schillerin ist total ausgerastet und sagt, ja Pascal will, dass wir lügen. und blah, hat dann die Ausbildung abgebrochen, weil sie einfach nicht verstanden hat. Die geistige Welt will immer nur Heilung. So, und der Geist und Welt ist meine Theorie, ehrlich gesagt. Scheißegal. Also, ist jetzt wieder der Unterschied, ob ich ein Buch schreibe oder ob ich Medien ausbilde oder Seminare gebe oder ob ich eine Einzelberatung gebe. Weil würde vielleicht eine Mutter bei mir in der Einzelberatung sein. So. und der Verstorbene würde sagen, hey, sag meiner Mutter, das hat in meinen Lebensplan gehört, weil das wird dir Herz heilen. Dann würde ich in dem Moment lügen, weil meine Aufgabe als Medium ist, ich sage immer so, ich bin Botschafter für die geistige Welt. Ich bin nicht Botschafter für mich in dem Moment, wenn ich die geistige Welt repräsentiere. So, da würde ich lügen, wenn es Heilung gibt. Aber wenn ich unterrichte, wenn ich ein Buch schreibe, dann bin ich Botschafter für meine Philosophie. Und dann gebe ich meine Botschaft weiter und wenn die Geistfüße sagen, in 99,9 % ist das nie im Lebensplan drin, dann gebe ich das so weiter. Auch wenn, ich meine, auf solche Medien diese Aussage zu machen, du bekommst dann so viel Hate ab.

speaker-0: freuen uns schon auf die Kommentare.

speaker-1: Nee, hier, ich glaub gar nicht. so. Also, kann schon sein. Aber es ist ja auch so, man muss manchmal auch schauen, auf Social Media sag ich manchmal die Dinge noch extremer schwarz-weiß, wie ich denke. Weil ich auch weiß, ich will ja manchmal auch provozieren. Ich will mich auch, und da rede ich jetzt nicht von dir, weil ich von dir extrem viel halte, aber ich will mich von gewissen Kollegen auch extra, ähm, ja, unterscheiden. Weil Man muss natürlich auch sehen, hier draußen gibt es Medien, die für mich keine Medien sind, die einfach so viel Scheiße erzählen und dadurch auch einfach die Menschen natürlich extrem verwirren. So. Ja. Und beim Thema zu eine Mutter will immer, eine Mutter will nie schuld sein. Und das ist natürlich auch schwierig. Ich meine, ist, also bei vielen Sitzungen, die ich gegeben habe, wo es Suizid geht, da war es unglaublich schwierig auch zu sagen, Dieser Moment war schuld, dass es zum Selbstmord geführt hat. Oft ist es ja einfach, die Leute verschieben ihre Probleme immer wieder, immer wieder, immer wieder. Sie packen es nicht an, sie lösen es nicht usw. Irgendwann ist der Problemhaufen so groß, dass man gar nicht mehr sagen kann, was ist die Ursache. Da ist eben dann auch der Punkt, wo man dann sagt, irgendwann ist es einfach klar, der kennt nur noch den Ausweg Freitod. Aber hätte er vielleicht drei, vier Jahre vorher angefangen, sich zu arbeiten und aufzulösen, dann wäre es nicht möglich.

speaker-0: Aber eben, wirst ja mit einem bestimmten Charakter auf diese Welt inkarniert halt. Also du kommst ja mit einem Charakter vorgegeben halt, bis zum gewissen Grad. Und der bestimmt ja auch, wie du mit Themen und Problemen umgehst. Du suchst dir deine Familie aus, wo du rein inkarnierst. Und die haben ja auch einen bestimmten Themenkomplex sozusagen. Also du willst ja das halt. Viele haben mir dann auch gesagt, du weißt ja, wie ich war vom Charakter. Ich hätte gar nicht die Möglichkeit gehabt, mir eine Therapie zu suchen. Oder das kam so plötzlich, gerade bei jungen Menschen, die sich mit 15, 16 das Leben nehmen. Da ist oft keine lange Depressionsgeschichte. Klar, die Familienkonstellation oder ähnliches. sie waren gar nicht in der Lage dazu, Hilfe zu holen, das zu reflektieren oder ähnliches. Klar kann man da sagen, die Eltern sind schuld, aber die sind dann natürlich auch mit diesem Grundcharakter, mit diesen Sachen auf diese Welt gekommen. Und eine Depression zum Beispiel ist halt eine Krankheit, wo man ja nicht genau sagen kann, das ist jetzt die Ursache oder nicht. Und da hast du das Gefühl trotzdem eben sozusagen, dass sie die Möglichkeit gehabt hätten, weil freier Wille impliziert ja, dass du die Möglichkeit hast, dich anders zu entscheiden. viele Suizidfälle, die sich nicht umbringen wollten. Die nicht sterben wollten, sondern sie wollten vielleicht in dem Moment, dass der Schmerz aufhört. Oder es waren auch Fälle, wo die Eltern gesagt haben, ja, war das überhaupt suiziert? Es gab keinen Abschiedsbrief, die waren gestern noch total fröhlich. Dann haben sie zu viel Drogen, zu viel Alkohol oder so, wo es Grenzsachen waren. Wo man das Gefühl hatte, vielleicht der Mensch hat ein Thema. Aber wollte er sich wirklich umbringen, so. Und ja, da nicht von Schicksal zu sprechen, finde ich schwierig, weil es oft so schicksalhaft in dem Moment war, wo man das Gefühl hatte, die geistige Welt hat einfach gesagt, ich nehme dich wieder zurück, komm nach Hause. Irgendwie so. Wo du aber unterscheidest, das ist kein Lebensplan für dich sozusagen.

speaker-1: Also Schicksal wäre ja dann nochmal was anderes. Aber das ist dann wieder Pascal, der alles einordnen will.

speaker-0: ist spannend für die Leute. Diese Unterteilung zwischen Lebensplan, Schicksal und freier Wille

speaker-1: Ich glaube, Problem ist, jetzt hast du ganz viele Schlösser aufgemacht. ist ganz ... Aber wenn wir eben zum Beispiel von der Depression reden, okay? Da ist eben wieder ... meine, Depression kann zum Beispiel wirklich in der Kindheit entstehen. Und dann, also wenn eine Depression in der Kindheit entsteht und die immer stärker und vielleicht auch misst erkannt wird und die in der Pubertät dann so stark wird ... Dass sich ein Mensch eben durch Depressionen quasi das Leben nimmt, dann kann das wieder ein Lebensplan sein, weil es ja in der Kindheit entstanden ist.

speaker-0: Aber vielleicht, also die Anlagen zu einer Depression finden immer in der Kindheit statt, meiner Meinung nach.

speaker-1: Nicht unbedingt. ich bin da halt ein bisschen, weil Depressionen, da gibt es ja verschiedenste Ansätze. Jetzt muss man auch schauen, ich bin kein Psychologe, bin kein Psychiater, ich bin kein Arzt. Aber ich weiß, dass bei vielen Menschen zum Beispiel die Depression dann eigentlich nur das Hormonsystem durcheinander ist. würde man da mit einer guten Hormontherapie. sind Ansätze, Therapieansätze, die heute noch kaum beachtet werden. Heute ist es immer noch so, dass du sofort einen Antidepressiva bekommst. Aber es ist für mich oft ein hormonelles Ungleichgewicht. Wenn man heute schaut, das wäre wieder ein spannendes Thema, wie viele Menschen Hormonprobleme haben. Und vor allem auch, wie viele Kinder heute schon Hormonprobleme haben. Das ist mal das eine. Dann müssen wir auch schon, sind beide 80er-Generation, was wir 80 schon fast legal haschisch rauchen. Wie viele meiner Kollegen haben gekifft und gemacht, und zum Beispiel all diese Substanzen, das ist selbst das Schaffen, das hat nichts mit Lebensplan zu tun. Also wenn ich beginne zu kiffen, ist es eine eigene Entscheidung, gibt aber depressive Zügen. Das war für mich immer das Krasse. dass ich bei den Menschen gesehen, krass, die kiffen, dass die eine Aura bekommen wie depressive Menschen. Aber das ist selbst erschaffen, das ist nicht lebensplan. Niemand wird gezwungen zu kiffen, niemand wird gezwungen zu saufen, niemand wird gezwungen Drogen zu nehmen. Man kann jetzt darüber reden, ja, okay, Gruppenzwang und so weiter, blablabla. Also ich verstehe das, aber wir haben immer die Chance. Das heißt nicht, dass wir es immer schaffen. Also ich verstehe das auch, jemand... Aber gerade werden wir mal schauen, es gibt so viele Menschen, die haben ein richtig grauenhaftes Elternhaus gehabt und haben ihr Leben reflektiert, angeschaut und das Beste draus gemacht. Dann gibt es andere, die, wenn sie 60 sind, sagen sie noch, na ja, ich habe eine schwierige Kindheit gehabt, mein Vater, meine Mutter. Also ich will, ich will das nicht kleinreden, weil ich weiß, das sind riesen Themen. Aber es gibt einfach entweder wir schauen es an oder nicht. Und es ist so für mich, wenn wir die Spiel-Itualität anschauen, haben wir ganz, ganz viele Tools ja auch bekommen, wie wir Persönlichkeitsentwicklung machen können. So und diese Tools

speaker-0: Du glaubst, dass jeder theoretisch die Möglichkeit hat. Viele Menschen haben mir eher gesagt, ich habe aber von meinem Grundcharakter und von dem gar nicht die Möglichkeit gehabt. Aber das ist eher eine Entschuldigung oder eine Erklärung, warum sie so waren und warum sie es nicht gewählt haben.

speaker-1: Ja, weißt du, ich will... Ich glaube auch, also ich meine, habe ja auch mit vielen Verstorbenen gesprochen und das Spannende ist, das weiß mir, die sagen mir dann auch, ey, ich habe da im Leben, wo ich noch gelebt habe, habe ich null Auswege gesehen. Dann bin ich in die Geiste gewerbt gekommen, habe mein ganzes Leben reflektiert und habe gesehen, scheiße, hier hätte ich aussteigen können, da hätte ich aussteigen aber im Leben haben sie das nicht gesehen, das glaube ich auch. Aber trotzdem wären die Chancen da. ist ja für mich, was ist so, geben wir mal im deutschsprachigen Raum. Jeder Mensch hat zum Beispiel heute die Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, dass es in Leben, Nacht und Tod gibt. Es gibt Bücher, gibt YouTube-Videos, es gibt wir, die auf Instagram Sachen machen und so weiter. Und es gibt natürlich noch viele, viele andere. Also die Möglichkeit wäre da. Und trotzdem sagen viele, alles humbug, alles humbug, glaube ich nicht. Es gibt ja immer noch Menschen, denken, wenn sie jeden Morgen ihr, keine Ahnung, tonnenweise Zucker zu sich nehmen, dass das nichts mit ihrem Übergewicht zu tun hat, dass das genetische Gründe sind. Also ich will mich da nicht lustig machen. Ich habe ja auch immer wieder Thema mit meinem Bauch. Und ich suche da auch immer den Lebensplan drin. Aber am Ende ist es einfach halt, dass zu viel Essen oder dass auch Leben genießen manchmal, das dazu führt und nicht mein Lebensplan oder mein Karma oder meine familiäre Umstellung. Ich habe leider auch keine schweren Knochen. Aber ich möchte das.

speaker-0: Ich verstehe, du meinst. Unterscheidest du trotzdem noch für mich kurz dieses Schicksalsthema vom Lebensplanthema. Also wenn eben die sagen, es war Schicksal im Grunde, dass ich dann gehen musste und es verändert ja auch das Schicksal oder die Aufgaben meiner Angehörigen. Also deren Leben ist ja auch durch einen Suizid ein komplett anderes, als wenn er sich nicht umgebracht hätte oder sie oder so. Wie passt das mit dem Thema Lebensplan zusammen? Also... hat das eigentlich das Schicksal, dass das Schicksalhaft dann war auf einen gewissen Punkt, hat das nichts mit dem Lebensplan zu tun und es,

speaker-1: Nee, also irgendwie... Also jetzt, ja, jetzt wird es mega komplex. Also zum Beispiel im Lebensplan drin, nehmen wir mal an, wenn wirklich ein Kind sich, also den Freitod wählt. Ja? Und das ist im Lebensplan drin. Weil, nehmen wir an, es ist eine Depression entstanden in der Kindheit, die bricht mit 15 aus, die ist so stark, die wurde nicht erkannt. Also das ist ja auch dann wieder eine Frage, naja, wenn ich ein... ein depressives Kind habe, warum reagiere ich als Mutter und Vater vielleicht nicht? Das ist ja dann auch wieder so. Da sind wir dann auch wieder an der Frage, ist es hier dann wirklich Lebensplan? Aber machen wir mal typisch Lebensplan, so dass es einfacher wird. So, jetzt ist es für die Eltern nicht im Lebensplan drin, sondern es war ja auch ihre Aufgabe, beim Kind zu erkennen. Weißt du, wie ich meine? Schicksal ist erst wie später, wenn du quasi die Umstände schaffst, also deine Resonanz schaffst, dass du zum Beispiel sagst, na ja, ich mache meine Partys und ich dröhne mir jetzt alles rein. und ja, ich schmeiße quasi eine Münze, ob ich überlebe, weil ich so viel reindröhne oder dann noch. Besoffen über Geleise laufe oder was die Leute dann besoffen Autofahrer und so. Das hat alles nichts mehr mit Lebensplan zu tun. Hier ist das Schicksal, wie deine Resonanz, auch entscheidet, ob dir da was passiert oder nicht.

speaker-0: Wer entscheidet da jetzt, also wenn jetzt, genau, also zwei Jugendliche laufen betrunken über Gleise, der eine wird vom Zug erwischt, der andere nicht. Wer entscheidet das sozusagen?

speaker-1: Hier geht es nicht mehr. Hier ist wirklich deswegen Schicksal oder Zufall oder wie auch immer. Hier ist nicht mehr Entscheidung. ist einfach, wie wir, wir hätten ja alle Uhr, die meisten Menschen bei uns hätten im Lebensplan drin, dass wir uralt werden. Wir sterben alle zu früh, weil wir uns zu Tode essen und zu Tode stressen. So, das muss man auch mal ganz klar sagen. und der. Beim. Wenn es dann eben so diese schicksalhafte Begegnung gibt, da hat dann wieder eben die Resonanz auch mehr Entscheidungen. Das ist ja wieder dann ein Faktor, der auch eine Rolle spielt. Und das macht ja das Ganze dann eben so komplex, wenn wir wirklich eben Sachen wollen. Okay, was jetzt karmisch bedingt, was Lebensplan, was Schicksal, was Selbsterschaffen. Für mich ist Schicksal schon fast so ein bisschen wie Selbsterschaffen. Außer, das kennen wir ja auch, zum Beispiel hat es auch sehr viel mit Intuition auch zu tun. Wenn wir jetzt wieder schauen, Zum Beispiel ein Flugzeugabsturz ist im Lebensplan drin, weil das hunderte Menschen betrifft.

speaker-0: Naja gut, aber manche kriegen ja das Flugzeug nicht zum Beispiel.

speaker-1: Weil da ist dann halt entweder wieder ein guter Anbindung zum Geistführer, der schaut, dass du eben dann vielleicht die falsche Straße nennst, du später am Flughafen kommst oder dein Bauchgefühl das entscheidet.

speaker-0: Da ist

speaker-1: Dann der Tod nicht im Lebensplan. genau. Und das ist ja auch zum Beispiel das Faszinierende, dass bei jedem, ich weiß nicht bei jedem, aber bei vielen Flugzeugabstürzen, wo ich mal so bisschen nachgeforscht habe, waren immer einige Menschen und nicht nur eine oder zwei, sondern ganz viele, die den Flug verpasst haben. Und so viele Menschen verpassen gar nicht ihren Flug. Aber wenn einer abstürzt, ist die Zahl viel, viel häufiger so, weil die das eben nicht im Plan drin haben. So.

speaker-0: Aber warum ist da nicht jeder Autounfall, wo jemand stirbt, Plan sozusagen? Was ist der Unterschied?

speaker-1: viele Autounfälle selbst verursacht werden. Alkohol, durch unvorsichtiges Fahren, durch Handy am Steuer, durch Selbstüberschätzung, zu hohe Motorisierung. wenn man zum Beispiel schaut heute, manchmal hat jeder alleine die Autoprüfung mit 18 Jahren, hat irgendwie 400 PS unter der Motorhaube. Das ist nicht mehr Lebensplan, wenn der gegen einen Baum fällt, sondern das ist eigentlich selbst verursacht.

speaker-0: Naja gut, aber wenn der jemand anderen umfährt, einfach nur auf der Straße stand oder so ist...

speaker-1: Genau, da ist es wieder entweder Schicksal für den, beide müssen wir auch wieder schauen, ist einer zum Beispiel auf der Straße, hat seine Airpods drin oder seine Kopfhörer, laute Musik, hört den Verkehr nicht mehr, ist es selbst verursacht, hat nichts mit dem Lebensplan zu

speaker-0: Ja, bei den Grad finde ich sehr schwierig halt, weil da eben zu sagen, wo ist es selbst verursacht, weil jeder theoretisch was anderes wählen hätte können. Also der hätte auch einfach drei Minuten früher losgehen können oder er war in Eile oder irgendwie so. Ist das dann selbst verursacht oder ist es dann wieder schicksalhaft halt? Und auch dieses, hast noch nicht richtig drauf geantwortet, dem, wenn zwei Jugendliche betrunken über die Gleise gehen und einer wird vom Zug erwischt und der andere nicht. Wer entscheidet welcher? Also ganz pragmatisch halt, ich hab mir versucht, 17 das Leben zu nehmen und es hat nicht funktioniert. Also gehe ich davon aus, dass mein Lebensplan noch nicht zu Ende war, dass es nicht in meinem Lebensplan drin stand, aber es stimmt ja nicht, es stand ja sowieso nicht im Lebensplan drin, laut dir sozusagen. Ich hatte nicht genug Resonanz darauf oder irgendwie so.

speaker-1: Wie gesagt, jetzt, aber das wird jetzt zu weit schön, kommt drauf an, was in deiner Kindheit war, was die Ursache war, warum du dich mit 17 das Leben nehmen wolltest.

speaker-0: Definitiv war da viel halt, weswegen es im Lebensplan hätte drinstehen können. Aber anscheinend bin ich ja noch da. Also wer entscheidet das dann sozusagen? Warum hat es nicht funktioniert? Und warum bei manchen Jugendlichen, es weniger wollten als ich, die nur experimentiert haben oder was auch immer, klappt es.

speaker-1: Genau, eben. Das ist eben jetzt genauso, dass wenn man jetzt sagt, so, wie war es so, du müsstest eigentlich jeden einzelnen Fall wie auch auseinandernehmen. Also auch eben, wenn Jugendliche experimentieren mit, hatte ich zum Beispiel auch mal eine Sitzung, die haben sich so halb ergürkt, damit beim Sex, damit der Orgasmus besser ist. Da sind, also ich habe am Anfang gedacht, okay krass, also wie viele Leute machen das? Weil ich hatte einige, die so gestorben sind.

speaker-0: Hatte ich auch, ja.

speaker-1: Also da bin ich in Welten eingetaucht, die ich mit damals gar nicht gekannt habe. Und hier ist es ganz klar, wie das selbst verursacht, weil du bist an deine Grenzen gegangen. Man weiß eigentlich, es ist gefährlich. Also immer wenn wir wissen, es ...

speaker-0: 15.000 Leuten funktioniert das ja also die sterben nicht dabei beim experimentieren. Warum ist der eine gestorben und der andere nicht? Also was meinst du mit dieser Resonanz?

speaker-1: Dann eben zum Teil das, was ich sage, das ist Schicksal.

speaker-0: Was heißt Csiksál im Gegensatz

speaker-1: Da ist einfach auf Deutschland da. Beim einen war es dann einfach Pech.

speaker-0: Also Zufall sozusagen.

speaker-1: Genau. Ja, wo man dann einfach sagt, okay, da muss halt einfach sein. Und das ist, ich, auch das Schwierige, weil immer wenn wir über Fälle reden, die rein theoretisch sind, kann ich gar keine wirklich schlaue Antwort darauf geben. Weil wenn man einen praktischen Fall hat, dann kann man wie sagen, okay, man muss jetzt schauen, okay, ist das in der Kindheit entstanden? Oder wenn man jetzt schaut, Bei dir, ich kenne ja auch bisschen deine Geschichte, dann sag ich so, okay, dass du 17 an dem Punkt warst, kann ich absolut verstehen. Das ist auf jeden Fall eine Lebensplangeschichte. Und deswegen hat es dann aber eben auch nicht geklappt, weil die geistige Welt mit dir was anderes vorhat. Ich meine, hätte das funktioniert, dann wäre der Geistenwelt auch ein ausgezeichnetes Medium entkommen. Verstehst du, ich meine? So. Aber man kann jetzt auch nicht sagen, das hört dann wieder so wertend an. Weil dann würde man sagen, na ja, aber beim einen hat es dann geklappt, der ist gestorben, also ist der weniger wert. Und das ist ja schon mal das Problem von uns Menschen, dass wir halt einfach den Tod als Strafe anschauen. Ich meine, wenn man schaut jetzt aus religiöser Sicht oder auch aus spiritueller Sicht, bleiben wir bei der spiritueller Sicht, die Geistigen Welt sagt mir immer wieder, hey Pascal, wenn ein Kind stirbt dass kein böser Gott dahinter oder keine Strafe, sondern sein liebender Gott, der hat die Seele wieder nach Hause genommen an den schönsten Ort. Weil die geistige Welt ist der schönste Ort. Hier unten haben wir doch Krieg, Hass, Neid, Altersnegative. Und das haben wir ja dort nicht.

speaker-0: Ich war auch eher sauer, dass es bei mir halt nicht geklappt hat. Ich fand das schon ... Ich viele Jahre zu kämpfen gehabt. Was mit dieser Aufgabe, was die noch von mir wollen, warum ich nicht nach Hause darf. Und das definitiv. Aber das ist natürlich für jemand, hinterblieben ist. Voll, für die ist es die Hölle. Es ist halt wirklich schwer. Da fühl ich was Schicksalhaftes immer darin, weil es den Lebensplan der Mutter und des Vaters komplett für mich verändert aus meiner Sicht. Oder es stand vorher im Lebensplan fest, diese Erfahrung zu machen. Dann ist es aber wieder sehr schicksalhaft. Also ich hab Probleme mit diesem Zufallding. So, der hat halt Pech gehabt. Das ist in der Resonanz, das ist aber meine persönliche Sache, dass ich damit ein Thema habe, dass ich aber immer auch eher die Verstorbenen natürlich gefragt habe und die mir auch was anderes für ihren Hinterbliebenen durchgegeben haben. Das verstehe ich total. Ich warte noch eine Sache, was für mich noch nicht klar war. Jetzt hab ich's grad natürlich wieder vergessen. Egal. Kommt gleich wieder bestimmt.

speaker-1: Ich verstehe auch, dass du sagst, du mit diesem Schicksalhaffen Mühe. Und glaube, jede Mutter, die ihr Kind verloren hat, die hat Mühe. Die hauen jetzt unten in die Tassen und schreiben böse über mich. Nur der Unterschied ist genau der, weil wir halt den Tod als Strafe anschauen. Und das macht es halt einfach so schwierig, wenn wir mal sehen, das ist keine Strafe. Es ist eigentlich eher eine Strafe, hier unten zu inkarnieren, gerade jetzt in der Zeit, wir sind. Aber da würden wir wieder ein anderes Fenster aufnehmen.

speaker-0: Also wenn man es sozusagen andersherum erklären würde, dass man sagt, derjenige, wo es klappt, der hat einfach das goldene Ticket gezogen. dem Moment der andere, da ist eher im Lebensplan noch Erfahrungen hier zu machen, die ja noch nicht abgeschlossen waren. Und da ist sozusagen das dann, was weiß ich, die geistige Welt oder seine Resonanz, wie auch immer man es bezeichnen will, sagt, nee. Du kriegst den Zug gerade nicht halt. Dich lassen wir besoffen im Gleisbett liegen. Du machst die Erfahrungen von nicht nach Hause kommen, Alkoholprobleme, in der Therapie gehen, dich mit dir selbst auseinandersetzen, dann aber vielleicht Kinder kriegen, blablabla und so. Weil darin ist noch der Lebensplan. Und deswegen kriegt er den Zug im Grunde nicht und bringt sich nicht Und der andere, aber der ... hatte im Grunde jetzt nicht den Wahnsinns-Lebensplan im Grunde halt noch, ja, und hat in seiner Resonanz da gehabt, okay, tschüss dann halt. Oder kann man das auch nicht so sagen.

speaker-1: Ne, oder das Kind ist nur gekommen für den Lebensplan der Eltern. also dass es eigentlich gar nicht den eigenen Lebensplan geht, sondern den Wachstum von den Eltern, vom Umfeld zum Beispiel. Das kann sein, also das Kind, das dann stirbt. Das wird auch wieder komplex. Oder natürlich, wir dürfen auch nicht vergessen, ähm, aus meiner Sicht, ich weiß, Religion haben wir auch andere Ansichten, ne, aber aus meiner Sicht gibt es einfach einen liebenden Gott. Und wenn der hier unten sieht, der eine schafft es wirklich nicht mehr, dann holt er den nach Hause. Und wenn er sieht, nee, aber die Nina, die ist eigentlich eine Kämpfer Natur, die hat irgendwo ein Löwenherz. Nee, die holen wir jetzt nicht heim. So, die kämpft sich jetzt durch, weil die hat die Chance, dieses Thema in diesem Leben aufzulösen. So, dann schickt er dich weiter. So, und das ist für dich vielleicht nicht das angenehmste Leben, aber wir dürfen halt nicht vergessen, wir sind immer alle so spät, dass ja, verschiedene Leben, mehrere Leben. Ja, und dann muss man halt auch mein Leben durch die Scheiße gehen. So, damit du im nächsten Leben eben dieselbe Scheiße nicht mehr hast. Weil jeder, aussteigt, das muss auch, niemand wird bestraft in der geistigen Welt, wenn er denn freitot wird. Aber jeder, der aussteigt, bekommt dieselben Aufgaben wieder. So, in einer anderen Form, also bekommt die Chance wieder.

speaker-0: bekommt aber doch jemand, der an der Krankheit stirbt, er sich nicht angeguckt hat, auch, oder? Absolut. Das finde ich immer so hart in dem, wie du das kommunizierst. Hey, wenn du das Leben nimmst, kriegst du im nächsten Leben die gleiche Aufgabe noch mal. Aber das ist ja genauso wie einer, der sich zu Tode trinkt oder irgendwie so, der an einer anderen Krankheit stirbt oder so. Was ist mit jemandem der eben jemanden umbringt halt. Ist das irgendwie dann in seinem Lebensplan, muss er sich das nochmal angucken, dieses Schuldthema oder so wahrscheinlich auch halt.

speaker-1: Also ich meine, man muss ja auch mal sehen, also erstmal muss man auch mal sagen, warum sage ich das manchmal auch so hart auf Social Media? Das hat auch einen Grund, dass ich sage, hey, wenn du dir selber das Leben nimmst, weil ich ja immer sage, die geistige Welt ist ein wunderschöner Ort. So, jetzt ist gefährlich, weil wenn du sagst, hey Leute, die geistige Welt ist alles frei, alles schön, alles gut, so du musst bisschen dein Leben anschauen, alles gut. So und jetzt sind da, hau, des Weiten da tausende depressive Menschen durch meinen Content durch.

speaker-0: Mich auch mal vorsichtig.

speaker-1: Okay, dann gehe ich halt in die Geißgutweide, weil da ist es ja so schön. Deswegen sage ich ganz klar, wenn du dich selber entscheidest, auszusteigen, so leicht entkommst du dem nicht. Weil ich will ja nicht, dass sich die Leute das Leben nehmen. Das

speaker-0: Das stimmt,

speaker-1: ist immer so eine Gradwanderung. Auch wenn ich als Therapeut leidende Mutter, Vater vor mir habe, wähle ich natürlich ganz andere Worte, wie auf Social Media, man auch ein bisschen provozieren muss und das zum Beispiel auch einer der Gründe, also es gibt viele Gründe, aber auch eine wo ich so mal gesagt, ich bin nicht der beste Therapeut, weil ich einfach zu direkt manchmal bin. Oder gerade wenn es Aura-Readings geht, ich sag so die meisten Probleme, die wir haben, die machen wir uns selber. So und da bin ich nicht immer, du kennst mich, du warst bei mir in der Ausbildung. Ich mein du bist vier, fünf Stunden in den Unterricht gefahren, vier, fünf Stunden wieder zurückgefahren. für 90 Minuten Unterricht bei mir. jetzt so. Und da habe ich ja nie Mitleid mit den Leuten gehabt. Und ich habe gesagt, wenn ihr das wollt, ist es euer Ding. Seid aber bitte pünktlich. Und wer zu spät kommt, das die Türe zu. Aber so wurde ich ja selber auch quasi ausgebildet. So es war noch eine ganz andere Zeit. Heute ist ja alles Kekse, Kuchen, Tee trinken, umarmen. Wir haben uns alle lieb. Ist auch nett, aber so und. Ich glaube, ist auch ganz schwierig, das Thema zu sprechen, damit man nicht nachher als der böse Arsch da steht. das ist aber manchmal nicht so schwierig, weil wenn man es aus der spirituellen Sicht betrachtet,

speaker-0: Ja.

speaker-1: ist es nicht herzlos, was ich sage. Wenn man es aus der menschlichen Sicht, also ich meine, ich bin ja selber auch Vater. Also wenn mein Sohn sich das Leben nehmen würde, ich würde auch, ich würde die Welt nicht verstehen, ich würde verzweifeln, ich würde genauso menschlich reagieren. Also es ist mir auch ganz wichtig, dass die, die noch bis hierher geschaut haben, auch witzig so, menschlich gesehen, bin ich bei dir und bin ich bei jeder Mutter und Vater da draußen, so spirituell gesehen ist es anders.

speaker-0: Stich, absolut. Ich finde es trotzdem gut, wir versuchen, so eine Mischung zu finden. Oder dass du es so klar noch mal erklärt hast. Ich habe abschließend noch mal eine Frage mit diesem Todeszeitpunkt. Da gibt es ja auch unterschiedliche Theorien, ab wann ein Todeszeitpunkt feststeht. Gibt es das überhaupt? Weil du sagst ja eigentlich, theoretisch können wir alle 200 Jahre alt werden oder so. Also müsste ja eigentlich ein Todeszeitpunkt oder ein Todeszeitraum nie feststehen. Oder ist es dann eben im Laufe meines Lebens mache ich die und die Entscheidungen, die Erfahrungen und dann steht mein Todeszeitpunkt irgendwann sozusagen zum gewissen Grad fest?

speaker-1: Nee, auch das ist natürlich wieder sehr individuell. Es gibt natürlich viele Leute, eben alle Kinder, sterben oder auch so. Da ist es ja meistens eben wirklich im Lebensplan verankert. eben wenn eine Krankheit in der Kindheit entstanden ist und der auch erst mit 25 daran stirbt, ist es eine Lebensplangeschichte. So. Aber wir meisten, die meisten Menschen von uns haben eigentlich, also ich sage jetzt einfach mal, was haben wir im Lebensplan drin? Du bist 120. So, aber 120 können wir nur werden, wenn wir uns optimal ernähren, wir genügend, also wenn wir einfach gut auf uns schauen, Stress reduzieren und alles, dann funktioniert das. wenn wir da halt eben das nicht machen, dann verkürzen wir quasi unser eigenes Leben durch unser Handeln. So. Und dann ist es aber wiederum so, dass irgendwann Also man sagt so drei Tage vorher, bevor jemand stirbt. Und hier wird es eben wieder spannend, egal ob jemand am Unfall stirbt oder jemand am Suizid stirbt. Drei Tage vorher weiß es die Seelen und beginnt sich zurückzuziehen. Das kann man auch sehen.

speaker-0: Zum Beispiel haben viele ein Jahr vorher ein Gefühl von, ich werde dann und dann sterben oder an einem Unfall. Manche Menschen wissen schon, wie sie sterben werden. die

speaker-1: Also bei den

speaker-0: Daten sind auch von der Energie anders. Manche haben, wenn man sich das nummerologisch anguckt, das Geburtsdatum mit dem Sterbedatum, dann gibt es oft besondere Momente, wo es klar ist, dass es da leichter ist.

speaker-1: Also jetzt muss man auch schauen, weiß das ein ganz gesunder Mensch, also ein Mensch der denkt, dass er komplett gesund ist, hat so das Gefühl, in einem Jahr werde ich sterben. dann ist das wahrscheinlich bei dem das Sterbedatem im Lebensplan drin. So.

speaker-0: Okay. Also schon von Anfang an in seinem Lebensplan. Ach du Herr Jäfen.

speaker-1: Wenn jetzt aber jemand schon krank ist, ist jetzt wieder die Frage, es wirklich, ist es nicht seine eigenen Ängste? Weil das ist manchmal auch so spannend, wenn Leute, wenn ich mit Menschen manchmal rede, sagen, ey, ich hab Dinge von der Zukunft schon wahrgenommen. Und man dann wirklich mal aufschlüsselt, was hast du wirklich wahrgenommen? Merken halt, natürlich ganz viele Menschen haben Ängste auch zu sterben. Und ich meine, jeder, wir sind jetzt auch nicht mehr 25, ja, so in unserem Alter merkt man dann auch so, ja, viele Menschen einem herum sterben. Wenn ich manchmal Klassenkameraden von mir anschaue und denke so, boah, wie alt und fertig die Teil schon aussehen, ja, oder dann ... Ich liebe euch alle. Oder dann habe ich mir auch schon mal überlegt, na ja, eine Klassenzusammenkunft, na Dann hört man plötzlich, na ja, da sind schon einige gestorben. Wir haben jetzt auch gerade selber viele Todesfälle in der Familie gehabt im letzten Jahr. dann, auch wenn ich tagtäglich mit Tod und Sterben zu tun habe, aber da wird einem einfach die eigene Sterblichkeit auch manchmal bewusst. So, und dann denkt man manchmal auch so, boah, lebe ich im nächsten Jahr noch. Jetzt muss man auch schauen, Menschen, die viele Ängste haben, die können sich dann auch wieder in Dinge reinsteigern.

speaker-0: Ich denke, dass man energetisch manche Schwächen selber merkt. Weißt du noch nicht mal von sich selbst, aber dass jemand sagt, ich fühle, dass meine Mutter an einem Lungenproblem stirbt. Weil energetisch in der Aura ist ja eine Schwäche sichtbar oder merkbar. Das ist ja oft das Angehörige, da vielleicht Dinge schon spüren, die aber nach außen gar nicht manifestiert sind.

speaker-1: Also ich meine, das bei anderen spürt man ja oft auf der unbewussten Ebene, okay, irgendwie fühlt sich XY immer so krank an, hoffentlich hat er kein Krebs oder irgendwie so. Und ich meine, da sind wir dann wieder bei einem anderen Thema. Aber wenn wir auch manchmal so hören, ich manchmal Menschen zuhöre, die dann so, ja, bei uns ist Brustkrebs normal in der Familie. Jeder hat Brustkrebs gehabt. Na ja, wenn du das glaubst, du erschaffst dir das. Ist ja auch so, da gibt es auch viele Untersuchungen mit dass den Frauen gesagt wird, sie sollen regelmäßig die Brust abtasten, ob sie irgendwelche Knoten haben. Natürlich ist Vorsorge gut, aber man schaut ja ständig, ob man schon den Krebs ist der schon da? Das ist die Information, die man gibt und dass man sich Dinge dann noch selber erschafft. ist genauso, ich denke, wie viel, klar, habe ultra viel Sport gemacht, aber wie viele Kalorien ich früher zu mir genommen habe. Und ich habe mir nie Gedanken darum gemacht. Und irgendwann haben die Leute angefangen, ey, wenn du so viel isst, wirst du auch mal zunehmen. Da beginnst du dir, die scheiße Gedanken zu machen, aber du kommst nicht mehr an den Punkt zurück, wo du einfach gedacht hast, nö, mein Körper verbrennt das. Ich habe immer gesagt, ich habe einen super Stoffwechsel. So, aber man lässt sich ja dann auch irgendwann mal einreden, ne, der Stoffwechsel ist gar nicht so, das kann gar nicht sein. So, weil die Theorie

speaker-0: Ich verstehe, was du meinst. wollte nur noch mal kurz auf dieses Schicksalthema. Also ich glaube, das war, glaube ich, noch mal ganz wichtig auch zu sagen, so dass man eben Dinge ja auch spüren kann und wo andere dann sagen, das war aber das Schicksal von meiner Mama, dass die dann wirklich an Lungenkrebs zum Beispiel ein halbes Jahr später ganz plötzlich gestorben ist. Ich habe es aber ja gefühlt, weil es im Lebensplan war, weil es Schicksal war, sagen dann ja viele Menschen, die eben das nicht klar kriegen, aber sagen, sonst hätte ich es ja nicht wahrnehmen können. Weil sie hat es ja noch nicht irgendwie.

speaker-1: In dem Fall nicht. Also wenn du es von außen jemanden spürt, ist es meistens nicht Schicksal, sondern das meistens, ja man spürt, sensitiv kann man ultra viel schon spüren.

speaker-0: Ich meine, es gibt natürlich auch eben viele Eltern, die ihr Kind früh verloren haben. Und es ist für mich völlig egal, ob es dann eine Krankheit war oder eben ein Mord oder einen Unfall oder was auch immer oder ein Suizid halt, sagen, ich habe von Anfang an gespürt, dass dieses Kind zu mir gekommen ist, weil es nicht lange bleiben konnte. oft ja wie ein besonderes Kind, was nie geschrien hat, was irgendwie sich mit fünf Jahren schon mehr die anderen gekümmert hat als sich selbst. Das hat gar nicht diese eigenen Themen so extrem gehabt. so da wird es dann eher immer in Richtung Schicksal und Lebensplan ja gepackt. Und dennoch kenne ich das eben auch bei Leuten, wo sich das Kind eben mit 17 umgebracht hat oder mit 20 oder so. Und ich fand, das war nochmal gerade ganz wichtig, eben zu zu differenzieren und dass man es eben jetzt auf die Ferne auch nicht sagen kann. jetzt, wenn uns jetzt jemand schreibt, hier, wie war es denn bei meinem Sohn, der mit 15 aus dem Leben gegangen ist, dass man es gar nicht sagen kann. Und das aber im Grunde ist ja auch, also jetzt mal, wenn wir wieder von Heilung sprechen halt oder wenn wir wirklich die Eltern dann betrachten, es ist nicht wichtig eigentlich, oder? Absolut nicht. Also, weil es hat ja ... das Leben von den Eltern verändert und es hat denen eine neue Aufgabe gegeben, ob sie das wollen oder nicht halt, sei mal dahingestellt. Und diese Aufgabe dürfen sie aber annehmen. Es ist nicht der Plan jetzt auch aus dem Leben zu gehen, weil sie mit dem Suizid ihres Kindes nicht klarkommen oder so. Und ob das Kind im Lebensplan den Suizid hatte oder ob es durch verschiedene Konstellationen irgendwann dazu gekommen ist und Schicksalhaft oder wie auch immer, dann die geistige Welt gesagt hat, komm heim halt. Letzten Endes spielt es für die Seele, die zurückgegangen ist, überhaupt keine Rolle. Und für die Eltern muss es keine Heilung sein, wenn es im Lebensplan feststand sozusagen. Also dann fühlt man sich ja genauso hilflos. Und es ändert nichts im Nachhinein, oder?

speaker-1: Also ich glaube, das ist das Wichtigste oder ich finde das auch schön zum Schluss. Am Ende muss man einfach sagen, Schicksal, Lebensplan oder Selbstverursacht, das sind tolle spirituelle Theorien. Da kann man wunderbar darüber philosophieren. Am Ende ändert es nichts daran. Eltern oder Menschen haben jemanden verloren und die dürfen traurig sein, das ist mal das Wichtigste. Aber es ändert nichts daran, ob jetzt die Zeit schon gekommen ist oder nicht. Weil ich glaube einfach, dass wir alle an einen Ort der Liebe gehen und da für uns gesorgt wird. So. Und dass wir auch alle, die wir geliebt haben, wiedersehen. Aber eins weiß ich einfach von wirklich tausenden Jenseitskontakten. allem, ich habe leider mit sehr vielen verstorbenen Kindern zu tun gehabt. Die wünschen sich nur eins, dass die Eltern wieder glücklich werden. Und das ist eigentlich jeder Verstorbene. Ich glaube, das Schlimmste, was wir aus meiner Meinung nach machen können, ist unser eigenes Leben aufgeben, weil jemand gestorben ist. Egal, ob das Kinder waren, ob das Eltern waren, ob das Freunde waren, die wünschen sich ja eigentlich nur, dass wir wieder glücklich wären. Und das ist unsere Challenge hier unten. Und das Schöne ist, wir gehen ja wieder zurück. Und wir haben wieder die Ewigkeit mit denen. Und wir müssen einfach sagen, okay, was sind dann diese 30, 40, 50 Jahre vielleicht ohne die? So. Aber es ist nicht leicht. Also, auch wenn man Medium ist, Hat man, wenn jemand stirbt, ist man traurig. Also die Leute stellen sich ja dann auch immer so vor, ja Pascal sitzt dann so da und spricht mit seinem Vater. Okay, ja gut, kann ich. Aber ich kann ihn nicht umarmen. Ich kann nicht mit ihm ein Bier trinken und immer nur austauschen. Das ist ja nicht das, was ein ... warum wir einen Menschen vermissen. Das müssen wir auch mal schauen. Was vermisst man dann? Man vermisst den Duft, man vermisst das Lächeln, man vermisst irgendwie einfach nur das Zusammenessen und so weiter. Es ist ja weniger die Gespräche an und für sich, vielleicht der Moment von einem guten Gespräch. Und das wird immer fehlen. Und egal, wie jemand stirbt oder nicht. Aber auch hier haben wir es einfacher, wenn zum Beispiel Oma stirbt. Das ist mir schon aufgefallen. Oma und bei Opa ist es viel, viel einfacher. ist sehr schmerzhaft am Anfang und dann ist es aber irgendwann mal vorbei. Weil wir einfach von Kleiner auf Au-Heuen-Gerede bekommen. Oma wird dann sterben, dann sterben wir als Eltern und dann sterben die Kinder. Aber wenn diese Reihenfolge durchbrochen wird, kommen wir Menschen nicht damit klar, weil es nicht normal ist. Und die Trauer gehört zum Leben dazu. Aber auch das Loslassen.

speaker-0: Aber es ist und das ist natürlich bei Suizid noch mal stärker, weil es immer halt etwas ist, was eben auch, wo du dich fragst, warum halt, und warum hat der mir das angetan? Es ist eine Mischung aus Wut, Verzweiflung, Schuld, die ja auf beiden Seiten ist. da, ja, dürfen sich ja beide Seiten angucken. diese Schuldthema und für mich gibt es eben keine Schuldthema. Das ist halt das, was eben das Schwierige ist, dass es auf spiritueller Ebene es eigentlich in dem Sinne keine Schuld meiner Meinung nach gibt. Aber eben halt, wenn du sagst, hey, das ist kein Schicksal so, sondern es ist unter einer Unterbrechung. Also es gibt ja diese freie Wahl, dann kommt sofort dieses Schuldthema so massiv wieder rein. Weil wenn eben sich der Entschiedene hat aufgrund von Dingen, die dann schief vielleicht gelaufen sind, dann ist sofort die Schuld wieder sehr groß da. Und das ist natürlich etwas halt, wo, wenn man aus geistiger Sicht schaut, ist das ein total spannendes Thema. Also Schuld ist einer mit Trauer und mit Wut ja einer der spannendsten Gefühle auf dieser Welt, die wir hier haben. und die es ja so in der geistigen Welt in der Form nicht gibt, wofür wir ja auch immer wieder angegriffen werden, dass wir sagen, es gibt diese Bestrafung, diese Schuld auf der anderen Seite in der Form, gar nicht so. Was natürlich nochmal ein anderes großes Thema wäre. Aber eben, glaube, halt diese Erfahrung von Schuldgefühlen machen zu dürfen auf dieser Welt ist halt sehr hart, aber eben auch sehr interessant, wenn man es aus anderer Sicht betrachtet.

speaker-1: Ja, und auf der anderen Seite glaube ich auch so, wir dürfen einfach nicht vergessen. Ich meine, ich werde oft gefragt, warum sollten wir hier überhaupt inkarnieren? Weil es ist hier hart, es ist mit viel Leid und Schmerz oft verbunden. Also es gibt auch viele schöne Aspekte. Aber es gibt ja auch Menschen oder Schicksale, wo ich manchmal denke, boah, die Armen, leiden wirklich nur. Also so. Und warum sollten wir uns das überhaupt antun? Und ja, klar, spirituell gesehen, wir sind hier, uns weiterzuentwickeln. Da ist natürlich auch der logische Menschenverstand, der na ja, aber ...

speaker-0: Will aber gar nicht.

speaker-1: Bock drauf. Aber das Problem ist, in der geistigen Welt sind wir halt eben, wir haben diese emotionalen Dinge nicht, wir wissen, wir können nicht sterben. Wir wissen, dass das da unten nur eine Phase ist. Und deswegen sagen wir, ja, ab ins Abenteuer. Weil ich bin überzeugt, Nina, wenn wir uns in der geistigen Welt wiedersehen, auch wenn du jetzt vielleicht keinen Bock mehr hast, zu inkarnieren, ich bin überzeugt, wenn wir da bisschen gechillt haben, dass du sagen ... Ey, es war aber schon cool. Es hat auch schöne...

speaker-0: ist beschissenes Ballerspiel eigentlich, was meine Söhne früher so, wer wie heißt das, ich weiß schon nicht mehr, diese komischen Computerballerspiele, wo ich daneben saß und gedacht habe, warum tut man sich das an, das ist ja grauenhaft. Und die haben dann aber gesagt, es macht aber schon irgendwie Spaß, kommen wir spielen noch mal halt. Ist so ein bisschen so.

speaker-1: Ja, das Leben ist ja auch eigentlich ein bisschen wie ein Game. Und das meine ich auch so mit, wir haben eigentlich auch vom Lebensplan her, haben wir immer die freie Entscheidung. So, weißt du, du kommst vielleicht daran, jetzt mal blöd gesagt, wenn dein Thema ist, mit Verlust lernen, umzugehen, dann wirst du das erste Mal mit 17 verlassen. So, und jetzt hast du die Wahl, kannst sagen, Scheiße, ich bin so hässlich, er hat eine bessere gefunden, er hat das, ich werde nie wieder. Oder du kannst sagen, ja geil. Jetzt habe ich noch die Möglichkeit, jemand anderes auszuprobieren. Verstehst du, wie ich meine? Und wenn wir uns eben auch bewusst machen, wir sterben nicht. Ja, wir verlassen hier diesen Körper, aber wir sterben nicht. Das ist wie bei Super Mario. Wir haben mehrere Leben und wir kommen immer wieder und bang, hier Fleisch fressende Pflanze, hab ich gefressen. Kein Problem. Nächstes Leben, wir probieren es wieder. Wir machen es besser, weil wir wissen jetzt, hier ist die Fleisch fressende Pflanze. Weil deswegen gab uns Gott die Intuition. Wir Menschen wissen, was gut für uns ist und was nicht gut für uns ist. Wo wir danach handeln, keine Ahnung. Natürlich, ist ja auch so, wir haben alle unsere Erfahrungen gemacht, egal wie spirituell wir sind oder nicht. Es ist verführerisch, sich mal an einer Party ein paar Pire mehr reinzutreifen, mal zu schauen, wie geht der Körper damit So, das sind spannende Erfahrungen. Aber wenn ich das jeden Tag brauche, dann wird das krankhaft. So, egal was. Und auch wenn ich jeden Tag den Kick brauche, den Adrenalinkick, dann ist es krankhaft. Und dann ist eigentlich unsere Lernaufgabe, das zu lösen und aufzulösen. Und ja, ist, vieles aus spiritueller Sicht hört sich immer herzlos an.

speaker-0: stimmt ja auch.

speaker-1: Und es ist auch so, ja, ich habe auch extra probiert, ich probiere ja auch extra immer so ganz klar, schwarz, weiß, auch irgendwo zu bleiben. Weil ich glaube, vielen Menschen hilft das auch. Weil es ist genug schwammig hier draußen.

speaker-0: Ja, aber ich fand es jetzt trotzdem nochmal wichtig, auch wenn wir jetzt nicht 100 Prozent irgendwo jetzt eine Linie irgendwie bei allem haben oder so. Ich fand es aber gerade nochmal schön, die Erklärung auch mit diesem Therapeutischen oder aus welcher Sicht sieht man es oder was bringt es einem dann und ja, also... Es ist auch eben dieses ganz individuelle eben halt, wenn du es so fühlst in dem Moment, dann hilft es dir vielleicht es so zu glauben auch, weil es dir dann in deinem Lebensweg weiter hilft, wenn du etwas abgeben kannst und sagen kannst, hey, das war Schicksal und das stand fest. meiner Mutter geht es jetzt gut oder meinem Sohn oder wem auch immer halt, aber für mich war das schicksalhaft. Egal in welcher Form, ob es jetzt feststand, schon von Geburt an oder nicht oder wie auch immer. Ich glaube, dann hilft dir das, loslassen zu können eben. Und das macht einen Sinn halt. Und da ist es scheißegal, ob das vielleicht dann bei der Geburt inkarniert schon feststand oder ob irgendwie es dann aufgrund von ganz vielen Konstellationen zustande kam halt.

speaker-1: Das finde ich mega gut, weil am Ende ist es genauso, also weißt es ist genauso, wenn eine Mutter nach einem Vortrag von mir kommt und sagt, hey, mein Sohn hat sich das Leben genommen und ich habe aber das Gefühl, es war in seinem Lebensplan drin. Dann sage ich nicht, nö, das ist nicht so. In der Theorie ist es so und so. Sondern ich sage so, hey, das kann sehr, sehr gut sein und du fühlst es als Mutter besser. So, das ist auch ganz wichtig. Und das ist genauso das, jetzt 1000 Leute darunter schreiben, wie war es bei mir? Wir können es gar nicht sagen.

speaker-0: Und es ist nicht wichtig, das ist nochmal das, ich halt. Weil ich will nicht, dass wir jetzt natürlich noch ein Feld aufmachen, wo die Leute sich fragen, scheiße, wie finde ich das jetzt raus? Es ändert nichts. Im Nachhinein ändert es ja nichts mehr. Überhaupt Wenn eben ja man alle nochmal inkarnieren muss halt, als Seelenaspekt halt. Ja, es sind ja andere Aspekte halt. Das ist ja auch das. Also ich werde ja meine Verstorbenen wiedersehen. Ich als Nina werde mit denen ja zusammen sein. Es ist ein anderer Seelenaspekt, der natürlich meine Erfahrung mitträgt oder so. Ja, irgendeine Aufgabe wird dieser Aspekt ja haben halt. Und auch der von dem Kind oder dem Jugendlichen, was sich das Leben genommen hat, ob das jetzt diese, dass die Thematik oder eine andere Thematik mitbringt, ist im Grunde auch nicht so wichtig halt. Es ist nicht schlimm im Grunde.

speaker-1: Ich glaube, ich finde, wir sollten uns alle viel weniger Gedanken machen. Gerade in der spirituellen Szene wollen wir wissen, was ist mein Karma, was ist meine Aufgabe, was ist das? Eigentlich haben wir nur eine Aufgabe, so glücklich wie möglich durchs Leben zu gehen, so viel zu lachen. Weil wenn wir zurückkommen, müssen wir unser ganzes Leben noch mal anschauen. Und Gott sagt nicht, hier Nina, du mal wieder über den Durst gesoffen, das war nicht gut. Sondern du Nina, hier hast du mega viel Spaß gehabt und hast gelacht und hast Freude, hast eine gute Zeit gehabt, freut mich mega. Ach, aber hier Nina, hier hast du auch viel gesoffen, aber hier hast du nur gesoffen, den Frust wegzudrücken. Das ist nicht gut, das müssen wir noch anschauen. Also das ist der Unterschied, es geht gar nicht immer nur darum, was wir tun. So, das ist auch das Krasse, da macht man wieder ein Feld auf wann ist ein Mörder ein Mörder aus geistiger Sicht, Wenn du jemanden umbringst, weil du dich verteidigt hast, ist es eine ganz andere karmische Geschichte, wie wenn du bewusst abentscheidest, ich gehe jetzt da raus und ich töte XY.

speaker-0: Ihr könnt hier mal drunter schreiben, ob das ein Thema ist, was euch interessiert, weil da fange ich dann wieder an und sehe das aus Opfersicht halt. Hat der sich das, war das im Lebensplan, dass der umgebracht worden ist? Oder war das dann nur, wenn es in den ersten sieben Jahren jemand umgebracht wird im Lebensplan? Oder habe ich das dann, weißte, mir selber manifestiert im Grunde, weil ich diesen Weg lang gegangen bin oder irgendwie so halt? Also das könnt ihr noch mal drunter schreiben, ob das spannend wäre. Ich das ist jetzt Thema halt.

speaker-1: Das auch wieder viel Triggerpotential.

speaker-0: Absolut. Aber eben auch da, ja, halt, ja, also es ist ja auch all das keine Bestrafung. Also ich glaube, sowohl für denjenigen, der sich entscheidet, das zu tun, als auch für den, der, also man sagt ja auch mal, es gibt eine Täteropfer-Absprache halt, das wäre natürlich auch nochmal eine spannende Sache halt. Keine Ahnung, ich nehme es bei manchen Dingen schon wahr und bei anderen wiederum nicht halt. Und das macht es, ich, so schwer, aber auch so spannend. Das ist vielleicht nicht die eine. Antwort für jeden eben gibt halt.

speaker-1: Das wäre auch ein spannendes Thema. Da musst du aber der böse Bulle spielen.

speaker-0: Sehr schön, ja. Also ich bin mit meinen Fragen und Themen eigentlich so ein ganzes Stück durch. Ich kann bei vielen mitgehen. Bei manchen stecke ich zu sehr in dem therapeutischen, was tut gut, was heilt und so. Aber das ist auch mein Thema natürlich. Und definitiv finde ich es auch interessant, eben wen fragst du, also aus welchem Blickwinkel betrachtest du es? Wenn du sensitiv reinfühlst, es was anderes, als wenn du die geistige Welt im Allgemeinen oder einen übergeordneten Blickwinkel einnimmst, als wenn du den Verstorbenen fragst und fragst, was soll ich denn dem Hinterbliebenen durchgeben?

speaker-1: Ich das ist so das Wichtigste irgendwie so und die verschiedenen Blickwinkel. Weil hätte ich jetzt aus der Therapeutenperspektive gesprochen, hätte ich vielleicht auch als der betroffene Vater oder so gesprochen, dann würde ich die Dinge genauso sehen wie du. Also das ist mir auch mal das Wichtigste. Ich habe ja jetzt bewusst die Rolle eingenommen, so ich schaue es übergeordnet und das mache ich ja auch bewusst bei meinen Videos. dass man diese übergeordnete Rolle einnimmt.

speaker-0: Ja, und trotzdem widerspricht sich es im Grunde auch nicht komplett. Also ich kann das verstehen und ich sehe es in vielen Bereichen wirklich auch wie du. Und dennoch habe ich natürlich durch meine Erfahrung immer wieder, dieses Thema freier Wille und Schicksal beschäftigt mich seit der Ausbildung seit vor 15 Jahren. Und ich habe immer wieder auch Dinge geschickt bekommen, die wiederum meine feststehende Ansicht infrage gestellt haben. Und das ist halt auch das Spannende, also auch eben durch den Tod meiner beiden Eltern. wo ich dann wieder andere Aussagen ja auch von denen im Nachhinein bekommen habe, andere Dinge wahrgenommen habe oder so. Ja, dass es für mich einfach wie mehr feststehende Dinge teilweise gibt und wir trotzdem eben einen freien Willen in vielen Bereichen haben halt. Absolut. Und es ist aber nicht Lebensplan unbedingt. Also das war für mich jetzt nochmal neu oder spannend auch, was ich mitnehme. Da ist ein Lebensplan eben das ja, was du mit auf diese Welt bringst, was irgendwo komplett fest steht. Und dass aber im Grunde sicher manches dann ab einem gewissen Zeitpunkt eben, wenn du dein Leben eben so und so lebst halt, dass das dann absehbar manches ist halt, ja, weil du eben so und so handelst halt. Und dann kann man das wie schicksalhaft spüren vielleicht, weil einfach schon derjenige Krebs hat halt so.

speaker-1: Ja, oder auch wenn wir in einem Muster drin bleiben. Wenn wir zum Beispiel merken, mein Muster ist, keine Ahnung, übermäßige Kontrolle, ich kontrolliere immer meinen Partner, dann hat man irgendwann mal das Gefühl, auch in meinem Lebensplan ist, ich werde nie glücklich sein, jeder verlässt mich. Oder man erkennt irgendwann mal so mit 40 oder vielleicht schon früher, hey warte mal, es bin ja ich, wenn ich den Partner immer ein enge Muster ja gebe, so, und man löst das auf und hat dann das Thema gelöst im Lebensplan und hat dann noch am Ende seines Lebens noch eine schöne, wunderbare Beziehung. Aber das macht ja das Leben spannend. Das habe ich ja immer geliebt, am Therapeut sein, weil jeden Tag sind neue Klienten gekommen und es gab keinen Fall, der war wieder andere. eben du hast vielleicht 10 Leute gehabt, haben Suizid gehabt als Thema, aber bei jedem war es halt eben dann doch anders. einem war es ein bisschen im Lebensplan drin, beim anderen nicht, weil ich habe ja in einem Buch sogar auch schon mal geschrieben, es gibt Fälle, da ist es im Lebensplan.

speaker-0: Das Wichtige ist, dass du es nicht rausfinden musst bei deinem Angehörigen, ob das Lebensplan oder nicht ist. Das ändert auch nichts. andere Konsequenzen in dem Sinne jetzt für uns hat, ob das jetzt Lebensplan war oder ob es Unfall war oder was auch immer es war.

speaker-1: Für den Verstorbenen hat es wirklich eine andere Konsequenz.

speaker-0: Und das finde ich einen schönen Abschluss, weil das ist ja das, was für mich die Heilung bringt. Aber ich hoffe, dass wir die unterschiedlichen Theorien sind, weil es ja auch durch unsere Wahrnehmung läuft und weil wir auch Menschen sind, die hier inkarniert sind. Daher sind es Theorien oder unsere Wahrheiten, die wir hier teilen. Und ja, hoffe, wir trotzdem da nochmal ein bisschen Licht ins Dunkle bringen konnten. Also mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht und mich hat es auch weitergebracht persönlich.

speaker-1: Mir auch. Mir hat es auch mega viel Spaß gemacht. Ich fand es auch cool, eben so ein, also was heißt kritisch, einfach so verschiedene Perspektiven, weil ich glaube auch dann, also ich finde eben, wenn man es dann so anschaut, so weit ist es dann gar nichts. Es sind manchmal ein bisschen andere Worte, ein anderer Blickwinkel, aber es ist nicht unterschiedlich, so wie es oft für die Menschen wird, glaube ich.

speaker-0: Allein das Thema Schicksal und Lebensplan. hab das als eins kommuniziert oft. Du sagst, es ist aber unterschiedlich. Für dich ist Schicksal eher etwas wie Zufall. Was dann abgelaufen Das ist für mich Schicksalebenplan. Dass das eigentlich alles drei unterschiedliche Dinge sind, ist noch mal interessant. Es ist auch Definitionssache, wie man es definiert.

speaker-1: Absolut und eben ich beziehe noch die Resonanz mit ein und die karmische Schuld.

speaker-0: Ja, und für mich ist zum Beispiel auch Lebensplan etwas anderes als ein Seelenplan halt. Also es sind nochmal tausende unterschiedliche Definitionen und wenn du dir ein anderes Medium anguckst, der erzählt dir dann was weiß ich von irgendwas ganz anderem halt.

speaker-1: Ja, und wenn die Leute ja noch Fragen haben, können sie unten Fragen stellen und dann können wir mal schauen, ob wir vielleicht nochmal ein ähnliches Video machen.

speaker-0: Genau, schauen wir mal. Genau, vielen Dank dir, dass du dir Zeit genommen hast. War sehr interessant. Spaß gemacht.

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