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ROT-WEISS-ROT REPORT - Deutsch· Staffel 1· Folge 29

03.11.26 - Rot-Weіss-Rot Report DEUTSCH

· 43 min

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Shownotes

<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>- Ein Korruptionsskandal um eine Uhr, die so viel kostet wie ein Luxusauto, sorgt für Wirbel in der österreichischen Politik.</p><p>- Viele Menschen in Österreich warten auf Geld: Der Staat will wegen eines Rechenfehlers 135 Millionen Euro zurückzahlen.</p><p>- Warum wird die Familienzusammenführung zur Glückssache? Und wofür drohen bis zu 5.000 Euro Strafe?</p><p>- Eine Konferenz über das Ende der Welt in Wien: ein Scherz oder echte Wissenschaft?</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>;

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

[SPEAKER_01]: Ein Korruptionskandal um eine Uhr, die so viel kostet wie ein Luxusauto, sorgt für Wirbel in der österreichischen Politik. [SPEAKER_01]: Viele Menschen in Österreich warten auf Geld. [SPEAKER_01]: Der Staat will wegen eines Rechenfeelers 135 Millionen Euro zurückzahlen. [SPEAKER_01]: Warum wird die Familien zusammenführung zur Blückssache und wo für Drohnen bis zu 5.000 Euro Strafe?

[SPEAKER_01]: Eine Konferenz über das Ende der Welt in Wien, ein Scherz oder echte Wissenschaft. [SPEAKER_01]: Hallo und willkommen beim Rotweißrohtreport. [SPEAKER_01]: Hier erfahrt ihr jetzt, was Österreich in der vergangenen Woche beschäftigt hat. [SPEAKER_00]: Wir beginnen mit einer Geschichte, die alles für einen politischen Krimi hat.

[SPEAKER_00]: Gute Kontakte zu mächtigen Leuten, einen eher geizigen Investor und eine teure Patekphilibur. [SPEAKER_00]: Sie kostet ungefähr so viel wie ein gutes Auto. [SPEAKER_00]: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, kurz WKSTA, [SPEAKER_00]: Beschäftigt sich jetzt mit Harald-Marre.

[SPEAKER_00]: Er war Wirtschaftsminister und später Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. [SPEAKER_00]: Es gibt den Verdacht, dass er ein wertvolles Geschenk bekommen hat und dafür dem Schenkenden besonders freundlich gesint war. [SPEAKER_00]: Wie die Zeitung der Standard herausgefunden hat, geht es um eine Uhr im Wert von 44.000 Schweizer Franken.

[SPEAKER_00]: Laut Unterlagen schenkte ihm der Investor Florian Fritsch diese Uhr im Jahr 2020. [SPEAKER_00]: Maras Anwalt weist alle Vorwürfe zurück. [SPEAKER_00]: Er sagt, sein Mann dann habe die Ur schon 2021 zurückgegeben. [SPEAKER_00]: Außerdem habe Mara niemandem einen Gefallen getan und niemand habe etwas von ihm verlangt.

[SPEAKER_00]: Ein Gerichtsverfahren hat es bisher nicht gegeben. [SPEAKER_00]: Deshalb gilt natürlich die Unschutzvermutung. [SPEAKER_00]: Aber warum sorgt der Fall für so viel Aufregung? [SPEAKER_00]: Die Wirtschaftskammer Österreich ist eben kein kleiner Verein. [SPEAKER_00]: Sie ist sehr mächtig, Unternehmen müssen dort Mitglied sein und die Kammerspricht direkt mit der Regierung überregeln für die gesamte Wirtschaft.

[SPEAKER_00]: Wenn ihr Präsident so teure Geschenke bekommt, stellt sich eine wichtige Frage. [SPEAKER_00]: Öffnen persönliche Kontakte Türen, die für andere geschlossen bleiben? [SPEAKER_00]: Für Österreich ist das wieder ein Test. [SPEAKER_00]: Prüf der startenmächtige Politiker genauso streng wie einfache Beamte.

[SPEAKER_00]: Wie die Sache endet, wird erst die Zeit zeigen. [SPEAKER_00]: passenderweise geht es ja um eine Schweizer Uhr. [SPEAKER_00]: Auch eine neue Technik beschäftigt die österreichische Regierung. [SPEAKER_00]: Smarte Brillen auf Englisch Smart Glasses. [SPEAKER_00]: Sie sehen aus wie normale Brillen.

[SPEAKER_00]: Können aber Fotos und Videos machen, Sprachbefehle verstehen und mit künstlicher Intelligenz arbeiten. [SPEAKER_00]: Das klingt praktisch. [SPEAKER_00]: Aber was ist, wenn jemand euch damit heimlich in der Unkleide-Kabine oder im Unterricht filmt? [SPEAKER_00]: Vorkut zum wollte eine Wienerschule einen Schüler wegen einer solchen Brille vom Unterricht ausschließen.

[SPEAKER_00]: Ein Gericht huckt die Entscheidung jedoch auf, weil es keine klarem Regeln dafür gibt. [SPEAKER_00]: Die Technik ist also schon in Klassenzimmer, das Gesetz noch nicht. [SPEAKER_00]: Deshalb hat Staatssekretär Alexander Proll Vorschläge für neue Regeln gemacht. [SPEAKER_00]: Er möchte Smart Glasses in Schulen, Kindergärten, Gerichten, Polizeidienststellen und Toiletten verbieten.

[SPEAKER_00]: Außerdem soll die Hersteller ein deutlich sichtbares Licht oder Zeichen einbauen. [SPEAKER_00]: So können alle erkennen, wenn die Brille gerade aufnimmt. [SPEAKER_00]: Noch gibt es aber kein Verbot für ganz Österreich. [SPEAKER_00]: Aus den Vorschlägen müssen erst gesetzer werden. [SPEAKER_00]: Die Diskussion läuft schon jetzt.

[SPEAKER_00]: Schließlich erkennt man eine Handykamera meistens sofort. [SPEAKER_00]: Eine kleine Kamera in der Brille des Gesprächspartners sieht man dagegen kaum. [SPEAKER_00]: Im Kern geht es deshalb nicht nur um neue Geräte, sondern um unser Recht auf Privatsphäre. [SPEAKER_01]: Ein anderer Streit über die Sicherheit von Kindern im Internet ist gerade zwischen Wien und Brüssel stecken geblieben.

[SPEAKER_01]: Die österreichische Regierung wollte Kindern unter 14 Jahren verbieten, eigene konnten in sozialen Netzwerken anzulegen. [SPEAKER_01]: Es klang schon so, als würde das ab dem neuen Jahr gelten. [SPEAKER_01]: Doch die EU-Kommission hat auf die Bremse getreten. [SPEAKER_01]: Jetzt soll Österreich noch ein weiteres Jahr warten.

[SPEAKER_01]: Warum? [SPEAKER_01]: Die EU will gemeinsame Regeln für alle Mitgliedstaaten entwickeln. [SPEAKER_01]: Das Projekt heißt EU Kids Act. [SPEAKER_01]: So soll es kein Durcheinander geben. [SPEAKER_01]: In einem Land darf man TikTok oder Instagram schon mit 13 nutzen, im Nachbarland erst mit 14 und anderswo braucht man einen besonderen Alters Nachweis.

[SPEAKER_01]: Die österreichische Regierung ist über die Verzögerung alles andere als glücklich. [SPEAKER_01]: Ihre Meinung? [SPEAKER_01]: Gefährlicher Algorithmen warten nicht, bis Brüssel sich auf den genauen Wortlaut geeinigt hat. [SPEAKER_01]: Rechtlich ist die Lage aber klar. [SPEAKER_01]: Vor Ende des Sommers 2007 und 20 wird es in österreich keine neuen Verbote geben.

[SPEAKER_01]: Eltern müssen also nicht nach irgendein welchen angeplichen Geldstrafen für die konnten ihre Kinder suchen. [SPEAKER_01]: sinnvoller ist ein Gespräch mit den Kindern. [SPEAKER_01]: Welche Einstellungen schützen ihre Privatsphäre? [SPEAKER_01]: Und wer kann ihre Fotos im Internet wirklich sehen?

[SPEAKER_01]: Jetzt kommen wir zu einem schwierigen und sehr persönlichen Thema. [SPEAKER_01]: Darüber sollten wir ruhig und ohne große Aufregung sprechen. [SPEAKER_01]: In Österreich gibt es eine neue Ganobumfrage zur Hilfe für schwerkrankementen, die wegen einer unhalbaren Krankheit ihr Leben beenden möchten.

[SPEAKER_01]: Gallop hat 1.000 Menschen befragt. [SPEAKER_01]: 3.50 Prozent Sarkten Sie könnten sich unter bestimmten Umständen einen assistierten Suizid für sich selbst vorstellen. [SPEAKER_01]: 4.60 Prozent würden eine solche Entscheidung bei einem Nahen-Familienmitglied akzeptieren. [SPEAKER_01]: Diese Zahlen zeigen, wie sich die Meinungen in der Gesellschaft verändern.

[SPEAKER_01]: Aber hier müssen wir zwei Dinge klar unterscheiden. [SPEAKER_01]: Assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe. [SPEAKER_01]: Das ist nicht das selbe. [SPEAKER_01]: Seit 2022 ist in Österreich die sogenannte Sterbeverfügung möglich. [SPEAKER_01]: Ein schwer kranker Mensch muss dafür strenger medizinische und rechtliche Bedingungen erfüllen.

[SPEAKER_01]: Danach kann er ein entsprechendes Medikament bekommen. [SPEAKER_01]: Den letzten Schritt muss die Person aber selbst machen. [SPEAKER_01]: Aktive Sterbehilfe bedeutet dagegen, dass ein anderer Mensch auf Wunsch des Kranken dessen Leben beendet. [SPEAKER_01]: Das bleibt in Österreich streng verboten.

[SPEAKER_01]: Wer jetzt behauptet, die Österreicher hätten sich für aktive Sterbehilfe ausgesprochen, verdreht also die Ergebnisse. [SPEAKER_01]: Fachleute betonen etwas anderes. [SPEAKER_01]: Sehr wichtig ist eine gute Paliativa-Sorgung. [SPEAKER_01]: Schwerkranke Menschen brauchen Hilfe gegen Schmerzen und psychologische Unterstützung.

[SPEAKER_01]: Ohne diese Hilfe kann aus einer freien Entscheidung schnell eine Situation ohne Wirklichen ausweg werden. [SPEAKER_01]: Über die Grenze zwischen Selbstbestimmung und dem Schutz des Lebens wird man wohl noch lange diskutieren. [SPEAKER_01]: Ignorieren kann man dieses Thema aber nicht mehr.

[SPEAKER_01]: Zum Schluss dieses Teils gibt es etwas Schönes zum Durchatmen. [SPEAKER_01]: Am vergangenen Montag, dem österreichischen Nationalfeiertag, suchte Österreich im Fernsehen wieder seinen schönsten Platz. [SPEAKER_01]: Der Wettbewerb heißt 9 Plätze, 9 Schätze. [SPEAKER_01]: Gewonnen hat das Gebiet Tilesuna im Montafon in Vorarlberg.

[SPEAKER_01]: Diese wunderschöne Berglandschaft liegt bei Chagons. [SPEAKER_01]: Dort gibt es einen See, Wiesen und fantastische Ausblicke auf das Räticon-Gebirge. [SPEAKER_01]: Da möchte man sofort die Kamera herausholen. [SPEAKER_01]: Auf Platz 2 landete die Riegersburg in der Steiermark. [SPEAKER_01]: Auf Platz 3 die Rackseilbahn in Niederösterreich.

[SPEAKER_01]: Natürlich kann man Schönheit nicht genau messen. [SPEAKER_01]: Zuschauer und Jury haben entschieden. [SPEAKER_01]: Trotzdem ist das Ergebnis ein bisschen lustig. [SPEAKER_01]: Vor Arberg hat den Wettbewerb in 13 Staffeln schon fünf Mal gewonnen. [SPEAKER_01]: Der Wienertürkenschanzpark ging dagegen wieder leer aus.

[SPEAKER_01]: Wie kann natürlich stolz auf seine Opa und die teuren Kaffeehäuser sein? [SPEAKER_01]: Aber wer echte Alpenromantik sucht, muss wohl doch in den Westen fahren. [SPEAKER_01]: Österreich hat wirklich viele Orte für die sich ein kleiner Umweg von der Autobahn lohnt. [SPEAKER_01]: Damit sind wir am Ende unseres Überblicks über die wichtigsten Meldungen.

[SPEAKER_01]: Nach einer kurzen Pause geht es weiter, mit den wichtigsten Nachrichten aus Wirtschaft und Unternehmen. [SPEAKER_00]: Wir beginnen mit einer fast unglaublichen Nachricht. [SPEAKER_00]: Eine österreichische Behörde will diesmal kein Geld von euch. [SPEAKER_00]: Sie will Geld zurückzahlen.

[SPEAKER_00]: Das Arbeitsmarkt-Service kurz AMS muss hunderttausenden Menschen Geld nachzahlen. [SPEAKER_00]: Der Grund? [SPEAKER_00]: Das Arbeitslosen Geld wurde über viele Jahre falsch berechnet. [SPEAKER_00]: Entdeckt hat das, nicht etwa eine teure Prüfung für Millionen Euro. [SPEAKER_00]: Eine Frau aus Linz hat genau hingeschaut.

[SPEAKER_00]: Sie prüfte ihr Arbeitslosen Geld und bemerkte einen Fehler. [SPEAKER_00]: Bei ihrem ohnehin niedrigen Lohn hatte man einen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung abgezogen, in sie gar nicht zahlen musste. [SPEAKER_00]: Gemeinsam mit der Arbeit der Kammer zog die Frau bis vor den Verwaltungsgerichtshof.

[SPEAKER_00]: Dort konnte sie zeigen, dass hinter ihrem Fall ein Fehler im ganzen System steckt. [SPEAKER_00]: Zuerst dachte man nur einige Tausend Menschen sein betroffen. [SPEAKER_00]: Dann zeigte sich, die falsche Berechnung könnte rund eine 4.000 Millionen Bezieher betreffen. [SPEAKER_00]: Nach ersten Schätzungen geht es insgesamt um mehr als 130 Millionen Euro.

[SPEAKER_00]: Properson sind das mehrere 100 Euro, manchmal auch mehr. [SPEAKER_00]: Falls ihr jetzt schon das Handy in der Hand habt, um beim AMS anzurufen, das ist nicht nötig. [SPEAKER_00]: Das AMS wird die Fälle selbst überprüfen und die betroffenen über das Ergebnis informieren. [SPEAKER_00]: Allerdings gilt eine Frist von drei Jahren.

[SPEAKER_00]: Deshalb gibt es nicht für alle 18 Jahre mit falschen Berechnungen eine Nachzahlung. [SPEAKER_00]: Diese Geschichte zeigt, auch Zahlen in offiziellen Briefen können ganz einfach falsch sein. [SPEAKER_00]: Für die Bekannte wohnen und Deko-Kette depo gibt es dagegen nichts zu feiern. [SPEAKER_00]: Das Unternehmen schließt bis zum 31.

[SPEAKER_00]: Jänner alle 24 Geschäfte in Österreich. [SPEAKER_00]: rund 140 Beschäftigte verlieren dadurch ihre Arbeit. [SPEAKER_00]: Die deutsche Mutterfirma ist in die Inselwenz gegangen. [SPEAKER_00]: Der österreichische Teil konnte allein nicht weiter bestehen. [SPEAKER_00]: Die Po hat uns Jahre lang mit Kärzen, Hübschen, Wagen und schöner Dekoration zum kaufen verführt.

[SPEAKER_00]: Doch gegen billigere Anbieter wie Action oder TD konnte die Kette nicht mehr bestehen. [SPEAKER_00]: Dazu kommt, wenn Mieten und Lebensmittel teurer werden, geben die Menschen nicht mehr so gern Geld für noch eine Kerze aus. [SPEAKER_00]: Bei die Po soll es zum Abschluss noch ausverkäufe geben.

[SPEAKER_00]: Wenn ihr also noch einen Geschenkutschein zu Hause habt, wartet nicht bis zum nächsten Weihnachten. [SPEAKER_00]: Löst ihn lieber jetzt ein. [SPEAKER_01]: Österreich ist für seine Vergleichsweise hohen Pensionen bekannt. [SPEAKER_01]: Trotzdem schneidet das Land in einer neuen internationalen Untersuchung der Pensionsysteme überraschen Schlecht ab.

[SPEAKER_01]: Im Ranking des MarshCFA Institute liegt Österreich nur auf Platz 44 von 55 Ländern. [SPEAKER_01]: Deutschland liegt zum Beispiel auf Platz 25. [SPEAKER_01]: Das bedeutet nicht, dass die Pensionisten in Österreich wenig Geld bekommen. [SPEAKER_01]: Das Ranking bewertet nämlich nicht nur, wie hoch die Pensionen sind.

[SPEAKER_01]: Es prüft auch, ob das System auf lange Sicht funktioniert. [SPEAKER_01]: Kann der Staat in 20 oder 30 Jahren noch ähnlich hohe Pensionen bezahlen? [SPEAKER_01]: Genau hier hat Österreich den schlechtesten Wert aller untersuchten Länder. [SPEAKER_01]: Der Grund ist bekannt. [SPEAKER_01]: Die Bevölkerung wird älter, es gibt immer mehr Pensionisten, aber nicht entsprechend mehr Menschen, die Steuern und Beiträge zahlen.

[SPEAKER_01]: Natürlich heißt das nicht, dass morgen jemandem die Pension gekürzt wird. [SPEAKER_01]: Für alle die heute arbeiten ist es aber ein wichtiges Warnsignal. [SPEAKER_01]: Schaut regelmäßig in euer Pensionskonto. [SPEAKER_01]: Prüft eure Versicherungszeiten und die Beiträge eurer Arbeitgeber.

[SPEAKER_01]: Denn wenn die Politik wieder über eine Pensionsreform spricht, wird es nicht nur darum gehen, wann wir in Pension gehen, sondern vor allem darum, wer das alles bezahlt. [SPEAKER_01]: Von den Pensionen kommen wir zur geringfügigen Beschäftigung. [SPEAKER_01]: Ab dem ersten Jänner 27 gibt es hier einige Änderungen.

[SPEAKER_01]: Zuerst das, was gleich bleibt. [SPEAKER_01]: Die geringfügigkeitskrenze liegt weiterhin bei 551 Euro und 10 Cent. [SPEAKER_01]: Schon im zweiten Jahr hinter einander wird sie nicht erhöht. [SPEAKER_01]: Das heißt, selbst eine kleine Lohnerhöhung kann dazu führen, dass ihr plötzlich über dieser Grenze liegt [SPEAKER_01]: Für manche Arbeitgeber wird es dagegen teurer solche Mitarbeiter zu beschäftigen.

[SPEAKER_01]: Die besondere Dienstgeberabgabe steigt von 19,4 auf 23 Prozent. [SPEAKER_01]: Beschäftigte müssen deshalb keine Angst haben. [SPEAKER_01]: Diese Prozente zieht man nicht von ihrem Lohn ab. [SPEAKER_01]: Für kleine Unternehmen entstehen aber höhere Kosten. [SPEAKER_01]: Vielleicht entscheidet sich deshalb ein Betrieb dagegen noch jemanden für das Wochenende einzustellen.

[SPEAKER_00]: Zum Schluss noch eine wichtige Nachricht für alle Autofahrer. [SPEAKER_00]: Österreich verabschiedet sich von den Vignetten, die man fast 30 Jahre lang auf die Winschutzcheibe geklebt hat. [SPEAKER_00]: Ab dem ersten Dezember werden die Aufkleber nicht mehr verkauft. [SPEAKER_00]: Die Vignette für 2007 und 20 gibt es nur noch digital.

[SPEAKER_00]: Gleichzeitig ändert sich der Preis. [SPEAKER_00]: Wer rechtzeitig kauft, kann aber ein bisschen sparen. [SPEAKER_00]: Bis Ende Dezember kostet die Jahres Vignette 186 Euro und 80 Cent. [SPEAKER_00]: Also genauso viel wie in diesem Jahr. [SPEAKER_00]: Ab dem ersten Jänner steigt der Preis auf 180 € und 90 Cent.

[SPEAKER_00]: Die Asfinag erhöht den Tarif damit nur um 2%. [SPEAKER_00]: So soll der Wechsel zum digitalen System für Autofahrer leichter werden. [SPEAKER_00]: Für die meisten Autofahrer ist die Digitalivinierte längst normal. [SPEAKER_00]: Mehr als drei Viertel aller Jahreswingierten kauft man in Österreich schon heute digital.

[SPEAKER_00]: Sie sind mit dem Kennzeichen verbunden. [SPEAKER_00]: Deshalb muss niemand mehr etwas auf die Scheibe kleben oder später mühsam abkratzen. [SPEAKER_00]: Wenn noch eine Klebe-Wingierte für 2026 hat, kann damit bis Ende jener des nächsten Jahres fahren. [SPEAKER_00]: Aber beim Kauf gibt es eine wichtige Falle.

[SPEAKER_00]: In eine Privatperson, die digitale Jahres-Wingette auf der Website der Asfinat bestellt, gilt sie erst ab dem 18. [SPEAKER_00]: Tag nach dem Kauf. [SPEAKER_00]: Man kann sie also nicht eine halbe Stunde vor der Fahrt online kaufen und sofort auf die Autobahn fahren. [SPEAKER_00]: Bei einer ÖRMTC-Stelle oder einer anderen offiziellen Verkaufstelle kann die digitale Winjette dagegen sofort gültig sein.

[SPEAKER_00]: Für Autofahrer ist die wichtigste Neuerung also nicht der Aufpreis von 2 Euro und 10 Cent. [SPEAKER_00]: Es ist das endgültige Ende der Aufkleber. [SPEAKER_00]: Und auch wenn die Winjette digital wird, muss man sie nicht unbedingt im Internet kaufen. [SPEAKER_00]: Als nächstes geht es um österreichische Behörden, Dokumente und wichtige Änderungen für alle, die nicht mit einem österreichischen Pass geboren wurden.

[SPEAKER_01]: Die österreichische Regierung will die Familienzusammenführung für Flüchtlinge wieder ermöglichen. [SPEAKER_01]: Doch die Freude dürfte sich in Grenzen halten. [SPEAKER_01]: Das Innenministerium schlägt eine so strengere Obergrenze vor, dass sie fast wie ein Verbot wirkt. [SPEAKER_01]: Nur 314 Genehmigungen pro Jahr.

[SPEAKER_01]: Genau so viele Plätze sind jeweils für 2026 und 2727 geplant. [SPEAKER_01]: Zum Vergleich, 2024 kamen über diesen Weg mehr als 6.000 Menschen nach Österreich. [SPEAKER_01]: Im vergangenen Jahr setzte die Regierung die Familienzusammenführung sogar ganz aus. [SPEAKER_01]: Als Gründe nante sie, volle Schulen und zu wenig Wohnungen.

[SPEAKER_01]: Jetzt soll es offiziell wieder weitergehen, aber nur in sehr kleinem Umfang. [SPEAKER_01]: Das Ministerium-Mind so könne es besser steuern, wie viele Menschen kommen und ihre Integration besser planen. [SPEAKER_01]: Menschenrechtsorganisationen und die Vereinten Nationen warnen dagegen schon jetzt.

[SPEAKER_01]: Bei solchen Zahlen müssen Familien möglicherweise Jahre lang auf ein Wiedersehen warten. [SPEAKER_01]: Juristen fragen außerdem, ob die geplanten Grenzen überhaupt mit europäischem Recht vereinbar sind. [SPEAKER_01]: Ein wichtiger Punkt. [SPEAKER_01]: Die Regeln betreffen nur Familienangehörige von Menschen mit internationalem Schutzstatus.

[SPEAKER_01]: Für die Familien von Österreichern EU-Bürgern oder Menschen mit normalen Arbeits- und Aufenthaltstiedeln gelten andere Regeln. [SPEAKER_01]: Bis her sind das nur Vorschläge über die noch diskutiert wird. [SPEAKER_01]: Auch beim nächsten Thema geht es um eine Zahl, die wehtun kann. [SPEAKER_01]: 5.000 Euro Strafe Diese Summe steht im Entwurf für das neue Integrationspflichten Gesetz und hat viele Menschen nervös gemacht.

[SPEAKER_01]: Aber keine Sorge, niemand soll eine Strafe bekommen, weil er beim Deutsch sprechen einen Fall verwechselt oder einmal einen Sprachkurs verpasst. [SPEAKER_01]: Die Regierung will nur Menschen bestrafen, die Sozialhilfe bekommen und ohne guten Grund immer wieder Integrationskose oder die Arbeitssuche verweigern.

[SPEAKER_01]: Nach dem neuen Plan soll jede Person klare persönlicher Aufgaben bekommen. [SPEAKER_01]: Dazu gehören Deutsch lernen, Orientierungskose und Vorbereitung auf den Beruf. [SPEAKER_01]: Wer diese Aufgaben ignoriert, soll zuerst weniger Sozialhilfe bekommen. [SPEAKER_01]: Bei schweren oder wiederholten Verstößen oder bei gefälschten Kursbestätigungen, drON dann bis zu 5.000 Euro Strafe.

[SPEAKER_01]: Die Regierung sagt, Integration muss eine Pflicht sein und darf kein Hobby bleiben. [SPEAKER_01]: Sozialministerin Corinna Schumann erinnert aber an einen wichtigen Punkt. [SPEAKER_01]: Der Staat darf nicht nur Forderungen stellen und Strafen verteilen. [SPEAKER_01]: Was soll jemand tun, wenn der nächste Kurs 30 km entfernt ist und niemand auf das Kind aufpassen kann?

[SPEAKER_01]: Das Gesetz soll 27.000 als Teil einer grossen Reform der Sozialhilfe in Kraft treten. [SPEAKER_01]: Das Parlament hat es aber noch nicht beschlossen. [SPEAKER_01]: Solche hohen Strafen werden derzeit also noch nicht verhängt. [SPEAKER_00]: Es gibt auch gute Nachrichten, besonders für Hotels und Restaurants.

[SPEAKER_00]: Die Regierung hat die neuen Quoten für Saisonarbeitskräfte aus Ländern außerhalb der EU für die nächsten zwei Jahre beschlossen. [SPEAKER_00]: Für 2007 und 2020 und 2018 sind jeweils 6.250 Plätze pro Jahr vorgesehen. [SPEAKER_00]: Davon reserviert man 2.000 Plätze extra für Arbeitskräfte aus dem Westballkan.

[SPEAKER_00]: Besonders die Tourismusregionen Tirol, Salzburg und Voralberg haben auf diese Entscheidung gewartet. [SPEAKER_00]: Im Winter kommen dort sehr viele Urlauber an. [SPEAKER_00]: Aber für ein paar Monate genug Köche oder Zimmermätchen und Reinigungskräfte aus der Region zu finden, ist gar nicht leicht.

[SPEAKER_00]: Mehr Plätze bedeuten allerdings nicht, dass jetzt jeder einfach ein Wiesung bekommt. [SPEAKER_00]: Das AMS prüft weiterhin, ob es für die Stelle bereits geeignete Bewerber im Land gibt. [SPEAKER_00]: Und der Arbeitgeber muss für einen angemessenen Lohn und eine Unterkunft sorgen. [SPEAKER_00]: Die neuen Quoten gelten schon ab dem ersten Dezember.

[SPEAKER_00]: Für Menschen aus dem Ausland ist das eine echte Chance auf eine legale Beschäftigung mit einem europäischen Gehalt. [SPEAKER_00]: Wichtig bleibt aber, mit einem Saisonwiesom darf man nicht dauerhaft in Österreich bleiben. [SPEAKER_00]: Zum Schluss dieses Teils geht es um eine einfache Kinderfrage, die den Bundespräsidenten in eine schwierige Lage gebracht hat.

[SPEAKER_00]: Am Nationalfeiertag fragte ein elfjähriges Mädchen Alexander von der Bällen. [SPEAKER_00]: Warum bekommt ein Kind, das in Österreich geboren wird, nicht automatisch einen österreichischen Pass? [SPEAKER_00]: Der Präsident antwortete, dass er diese Idee persönlich gut fände. [SPEAKER_00]: Doch das Gesetz sieht etwas anderes vor.

[SPEAKER_00]: In Österreich bekommt man die Staatsbürgerschaft grundsätzlich über die Eltern und nicht allein durch die Geburt im Land. [SPEAKER_00]: Deshalb leben hier ungefähr 300.000 Menschen, die in Österreich geboren wurden, hier aufgewachsen sind und hier die Schule abgeschlossen haben. [SPEAKER_00]: Trotzdem haben sie noch immer eine andere Staatsbürgerschaft.

[SPEAKER_00]: Die Initiative ein Pass der Pass möchte das nach deutschem Vorbild ändern. [SPEAKER_00]: Kinder sollen automatisch die Staatsbürgerschaft bekommen, wenn ihre Eltern schon mehrere Jahre rechtmäßig im Land leben. [SPEAKER_00]: Die Aktivisten finden es ungerecht, dass Menschen ihr ganzes Leben hier verbringen, aber nicht einmal wählen dürfen.

[SPEAKER_00]: Die konservative ÖVP und die rechte FPÖ sind klar dagegen. [SPEAKER_00]: Sie sagen, ein österreichischer Pass soll die Belohnung für eine gelungene Integration sein und nicht einfach ein Geschenk bei der Geburt. [SPEAKER_00]: Die Worte des Präsidenten haben zwar eine neue Diskussion ausgelöst, aber sie ändern kein Gesetz.

[SPEAKER_00]: Ohne eine Mehrheit im Parlament wird es weiterhin besonders schwer sein, die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen. [SPEAKER_00]: Und jetzt schauen wir in die Hauptstadt, dort warten die nächsten spannenden Nachrichten. [SPEAKER_01]: Anfang November sieht man in Wien nicht nur die ersten Weihnachtslichte auf den Straßen.

[SPEAKER_01]: Für Eltern beginnt auch die große Suche nach einem Kindergartenplatz. [SPEAKER_01]: Am 1. November hat die Anmeldung für die städtischen Kindergarten für das nächste Kindergarten ja begonnen. [SPEAKER_01]: Anmelden kann man sich bis Ende Dezember. [SPEAKER_01]: Und hier kommt eine gute Nachricht für Eltern.

[SPEAKER_01]: Es bringt nichts möglichst schnell auf den Knopf auf der Website zu drücken. [SPEAKER_01]: Wann genau ihr euch innerhalb dieser Frist anmeldet spielt keine Rolle. [SPEAKER_01]: Die Plätze vergibt die Stadt nach festen Regeln. [SPEAKER_01]: Wichtig ist zum Beispiel, ob die Eltern arbeiten.

[SPEAKER_01]: Ob ein ältheres Geschwisterkind schon den selben Kindergarten besucht und wie viele Plätze im Wohnbezirk freisend. [SPEAKER_01]: Bis Ende März soll die Familien eine Antwort bekommen. [SPEAKER_01]: Eine spätere Anmeldung ist auch möglich. [SPEAKER_01]: Dann bleiben aber nur noch die Plätze, die noch frei sind.

[SPEAKER_01]: Wer einen privaten Kindergarten möchte, sollte sich unbedingt eine Kundennummer besorgen. [SPEAKER_01]: Das ist die persönliche Nummer im System der Stadt. [SPEAKER_01]: Und denkt daran, das letzte Kindergarten ja vor der Schule ist den Österreich verpflichtend. [SPEAKER_01]: Erst im Sommer mit der Anmeldung zu beginnen ist deshalb keine gute Idee.

[SPEAKER_01]: Ein guter Kindergarten in der Nähe ist für manche Familien schließlich mehrwert, als eine Wohnung mit Blick auf Schloss Schönenbrunnen. [SPEAKER_01]: Während viele Eltern einen Platz für ihre Kinder suchen, schafft die Stadt zusätzliche Schlafplätze für Menschen, die keinen Platz zum Übernachten haben.

[SPEAKER_01]: In Wien ist das neue Winterpaket für obdachlose Menschen gestartet. [SPEAKER_01]: Der Fonds soziales Wien stellt 1.000 zusätzliche Plätze in Unterkünften und Notschlafstellen bereit. [SPEAKER_01]: Zum ersten Mal ist auch ein neues Zentrum in Florizdorf dabei. [SPEAKER_01]: Zunächst gibt es dort 120 Plätze.

[SPEAKER_01]: Wenn es sehr kalt wird, kann man die Zahl auf 180 erhöhen. [SPEAKER_01]: Es geht aber nicht nur um ein Bett für die Nacht. [SPEAKER_01]: Manche Einrichtungen sind rund um die Uhr offen. [SPEAKER_01]: Dazu kommen Wärme stuben, also warme Räume, in denen man sich tagsüber aufwärmen kann. [SPEAKER_01]: Falls ihr auf der Straße einen obdachlosen Menschen seht, für den die kälte gefährlich werden könnte, gibt es das kälte Telefon der Caritas.

[SPEAKER_01]: Die Nummer lautet 0 1 4 8 0 4 5 5 3. [SPEAKER_01]: Sie ist bis Ende April rund um die Uhr erreichtbar. [SPEAKER_01]: Es gibt auch eine Kälte App. [SPEAKER_01]: Wichtig, das kälte Telefon ist kein Notruf. [SPEAKER_01]: Wenn eine Person bewusstlos ist, müsst ihr sofort die Rettung rufen. [SPEAKER_01]: Im vergangenen Winter sind in wenen Menschen an Unterkühlung gestorben.

[SPEAKER_01]: Deshalb will die Stadt mehr Notplätze anbieten. [SPEAKER_01]: Manche glauben vielleicht, dass Thema habe mit ihrem Leben wenig zu tun. [SPEAKER_01]: Doch in einer Stadt mit immer höheren Mieten ist der Weg von einer sicheren Wohnung bis zur Wohnungsnot, manchmal kürzer als man denkt. [SPEAKER_00]: Für Autofahrer in Wien hat der November eine unangenehme Überraschung gebracht.

[SPEAKER_00]: Seit dem ersten November kostet das Abschleppen eines falsch gepackten Autos nicht mehr 331, sondern 3550 Euro. [SPEAKER_00]: Dazu kommen jetzt 13 Euro statt bisher 11 Euro für jeden Tag, den das Auto auf dem Abstellplatz in Simmerink steht. [SPEAKER_00]: Und die eigentliche Strafe fürs Falschparken kommt noch dazu.

[SPEAKER_00]: So kostet ein schlecht geparktes Auto schnell so viel wie ein schönes Wochenende außerhalb der Stadt. [SPEAKER_00]: Nur das Hotelfrüstück fehlt. [SPEAKER_00]: Die MAA-48 erklärt die höheren Preise mit der Inflation. [SPEAKER_00]: Abschleppwagen, Personal und Treibstoffkosten mehr. [SPEAKER_00]: Laut Stadt sollen die neuen Tarifeln nur die tatsächlichen Kosten decken und keinen Gewinn bringen.

[SPEAKER_00]: In Wien schleppt man jedes Jahr ungefähr 25.000 Autos ab. [SPEAKER_00]: Oft sind die Gründe ganz einfach. [SPEAKER_00]: Jemand blockiert eine Ausfahrt, einen behinderten Parkplatz oder eine Ladezone. [SPEAKER_00]: Wer die 355 Euro sparen möchte, sollte deshalb vor dem Abstellendes Motor es lieber zweimal auf die Verkehrsschilder schauen.

[SPEAKER_00]: Und denkt daran, ich bin doch nur 5 Minuten weg, ist in wie ein keine goldige Entschuldigung. [SPEAKER_00]: Auch nicht, wenn man es besonders höflich sagt. [SPEAKER_00]: Von den Autos kommen wir zu den Wohnungen. [SPEAKER_00]: In Wiem gibt es jetzt ein neues Hilfstelle von für Mieterinnen und Mieter, den Mieter Notruf.

[SPEAKER_00]: Die Wiener KPÖ hat das Angebot gestartet. [SPEAKER_00]: Als Vorbild dient Graz, wo es so eine Beratung schon seit vielen Jahren gibt. [SPEAKER_00]: Dort könnt ihr anrufen, wenn ihr Fragen zu sehr hohen Betriebskosten, einer zu teuren Miete, Schimmel an den Wenden oder Streit mit dem Vermieter habt.

[SPEAKER_00]: Die Nummer lautet 0,67, 0,35, 1,5, 2,7. [SPEAKER_00]: Erreichbar ist die Beratung von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr. [SPEAKER_00]: Die Berater wollen erklären, welche Rechtemieter haben und was sie als Nächstes tun können. [SPEAKER_00]: Man muss aber auch klar sagen, das ist ein Angebot einer politischen Partei und keine offizielle staatliche Stelle.

[SPEAKER_00]: Vor Gericht ersetzt es keinen Rechtsanwalt. [SPEAKER_00]: Kritiker erinnern außerdem daran, dass wie ihn schon andere Beratungsstellen hat. [SPEAKER_00]: Aber eine zusätzliche Stelle, die bei schwierigen Formulierungen im Mietvertrag hilft, kann bestimmt nicht schaden. [SPEAKER_00]: Das gilt besonders für Menschen, die neu in Österreich sind.

[SPEAKER_00]: Ihnen erzählen manche Vermieter gern Geschichten wie, das macht man hier eben so. [SPEAKER_00]: Der gefährlichste Mietvertrag ist nicht unbedingt der Teuerste. [SPEAKER_00]: Gefährlich kann auch ein Vertrag sein, indem man ein paar kleine Sätze nicht verstanden hat. [SPEAKER_00]: Bevor ihr also eine fragwürdige Extrazahlung leistet, fragt lieber nach.

[SPEAKER_01]: Im Bezirk Otterkring denkt die Bezirksverwaltung über ein anderes Problem nach. [SPEAKER_01]: Wie werden Straßen vor Schulen sicherer, ohne dass dafür gleich das gesamte Jahresbudgetes Bezirks draufgeht? [SPEAKER_01]: Dort testet man die Idee von sogenannten Low Traffic-Gretzeln. [SPEAKER_01]: Das sind kleine Stadtgebiete durch die weniger Autos einfach nur hindurchfahren sollen.

[SPEAKER_01]: Geplant ist das für Straßen bei den Schulen in der Brüsselgasse und in der Herbststrasse. [SPEAKER_01]: Statt teurer Umbauten könnte man große Pflanzkübel mit Bäumen und Sitzbänke aufstellen oder Straßen vorübergehensperren. [SPEAKER_01]: Die Idee dahinter ist einfach. [SPEAKER_01]: Weniger Autos direkt vor der Schule machen das überqueren der Straße für Kinder sicherer.

[SPEAKER_01]: Und Eltern müssen morgens nicht versuchen, ihr Kind zwischen zwei Lieferwagen aussteigen zu lassen. [SPEAKER_01]: Noch gibt es aber keine endgültige Entscheidung. [SPEAKER_01]: Bevor man die Pflanzkübel aufstellt, muss man prüfen, ob sich der Verkehr dann auf der Nachbarstraße staut. [SPEAKER_01]: Auch die Rettung muss weiterhin durchkommen.

[SPEAKER_01]: In Meitling ist ein ähnliches Projekt schon fast fertig. [SPEAKER_01]: Gute Stadtplanung muss also nicht immer mit riesigen und teuren Plänen beginnen. [SPEAKER_01]: Manchmal reicht eine einfache Frage. [SPEAKER_01]: Während manche Wiener sich mehr Ruhe wünschen, freuen sich andere schon auf Lichterketten, Punch und Christkindelmerkte.

[SPEAKER_01]: Auf dem Radhausplatz steht bereits der große Weihnachtsbaum der Stadt. [SPEAKER_01]: Der 31 Meter hohe Baum kommt dieses Jahr aus Darmülz in Vorarlderk. [SPEAKER_01]: Fachleute sagen, dass der Baum mehr als 200 Jahre alt ist. [SPEAKER_01]: Bald schmücken ihn 1.000 rote und goldene Kugeln und 2.000 Lichter.

[SPEAKER_01]: Am 13. November soll er feierlich leuchten. [SPEAKER_01]: Gleichzeitig mit der Eröffnung des großen Weihnachtsmarktes. [SPEAKER_01]: Das ein anderes Bundesland wie in einen Christbaum-Shankt ist eine schöne Tradition seit Ende der 1950er Jahre. [SPEAKER_01]: Der Baum steht also auch ein bisschen für den Zusammenhalt der österreichischen Bundesländer.

[SPEAKER_01]: Den meisten Touristen wird das allerdings egal sein. [SPEAKER_01]: Und falls ihr denkt, Anfang November, sei viel zu früh für einen Weihnachtsbaum, gewöhnt euch lieber daran. [SPEAKER_01]: Im österreichischen Handel gibt es längst nur noch zwei Jahreszeiten. [SPEAKER_01]: Noch nicht Weihnachten und schon fast Weihnachten.

[SPEAKER_01]: Und irgendwo der Zwischen taucht für ein paar Wochen auch noch Ostern auf. [SPEAKER_00]: Von den Weihnachtsbeumen kommen wir zu einer ganz besonderen Wienerkunft. [SPEAKER_00]: Kein Reiseführer kann sie richtig erklären. [SPEAKER_00]: Es geht um Sudern, also um die große Wienerfähigkeit sich über alles mögliche zu beschweren.

[SPEAKER_00]: Jetzt hat diese Kunst sogar eine eigene digitale Karte, den Suderplan. [SPEAKER_00]: 4 Junge Stagplaner haben eine Website gestartet. [SPEAKER_00]: Dort kann jeder Anonym eintragen, was ihn in Wien ergert. [SPEAKER_00]: Die Straßenbahn kommt zu spät, Müll liegt auf dem Gesteig, [SPEAKER_00]: Dann schreibt es auf die Karte.

[SPEAKER_00]: Und es beste, ihr müsst niemandem beweisen, dass euer Problem wirklich wichtig ist. [SPEAKER_00]: Hinter der lustigen Idee steckt aber auch ein Ernstes Forschungsprojekt. [SPEAKER_00]: Das Team von City Layers möchte die Beschwerden sammeln und Auswerten. [SPEAKER_00]: Alle drei Monate soll ein Sudereport erscheinen.

[SPEAKER_00]: Ein Bericht darüber, was die Wiener besonders nervt. [SPEAKER_00]: Die Organisation wollen direkte Beleidigungen herausfiltern. [SPEAKER_00]: Sie sagen aber auch klar, ein Eintrag auf dieser Karte ist keine offizielle Beschwerde bei der Stadtverwaltung. [SPEAKER_00]: Wenn ihr dort einen Schlag Loch meldet, kommt deshalb nicht gleich am nächsten Tag jemand zu reparieren.

[SPEAKER_00]: Aber wie ein hat jetzt endlich etwas das offenbar noch gefällt hat. [SPEAKER_00]: Einen digitalen Ort, andem man die Beschwerden der Stadt für kommende Generationen aufbewahren kann. [SPEAKER_00]: Zum Schluss kommt eine Nachricht, neben der selbst Schlaglöcher und strengelquoten plötzlich ganz klein wirken.

[SPEAKER_00]: In Wien bereitet man eine wissenschaftliche Konferenz über, das Ende der Welt vor. [SPEAKER_00]: Ja, wirklich. [SPEAKER_00]: Forscher treffen sich um über eine angebliche Apokalypse am Freitag dem breitzinden November 2026 zu sprechen. [SPEAKER_00]: Auf dieses besondere Datum kam schon in den 1960er-Jahren, der Wiener Physiker Heinz von Förster.

[SPEAKER_00]: Er entwickelte ein matematisches Modell dafür, wie die Weltbevölkerung wächst. [SPEAKER_00]: Damit berechnete er einen Tag, an dem die Zahl der Menschen theoretisch unendlich groß werden würde, wenn sich nichts ändern würde. [SPEAKER_00]: Natürlich war das nur ein matematischer Scherz. [SPEAKER_00]: Durch einen seltsamen Zufall fällt das Datum genau auf den 115. Geburtstag des Wissenschaftlers.

[SPEAKER_00]: Natürlich hat niemand ernsthaft voraus gesagt, dass an diesem Freitag die Welt untergeht. [SPEAKER_00]: Die Formel sollte nur zeigen, dass man eine Entwicklung nicht einfach immer weiter in die Zukunft verlängern kann. [SPEAKER_00]: Schließlich verändert sich die Welt. [SPEAKER_00]: Medizin, Wirtschaft und Geburtenzahlen bleiben nicht gleich.

[SPEAKER_00]: Forscher des Complexity Science Hub nutzen dieses auffällige Datum jetzt für eine Diskussion über die heutigen Ängste der Menschheit. [SPEAKER_00]: Es geht dabei von künstlicher Intelligenz bis zu Katastrophen durch den Klimawandel. [SPEAKER_00]: Ihr müsst eure Pläne für den 13. November also nicht absagen.

[SPEAKER_00]: Die Wissenschaftler versprechen keine Apokalypse, sondern eine interessante Diskussion. [SPEAKER_00]: Und in den Wiener Caféhäusern weiß man ohnehin. [SPEAKER_00]: Das wahre Ende der Welt kommt erst, wenn am Freitagabend der Lieblingsabfelsstrudel ausverkauft ist. [SPEAKER_00]: Das war unsere Woche in der Hauptstadt.

[SPEAKER_00]: Gleich geht es weiter mit Nachrichten aus den österreichischen Bundesländern. [SPEAKER_01]: Wir beginnen in Oberösterreich. [SPEAKER_01]: Dont entsteht in einem Berg bei ebensee eine der beeindruckendsten Energieanlagen des Landes. [SPEAKER_01]: Es ist ein riesiges Pumpspeicherkraftwerk.

[SPEAKER_01]: Die Firma Energie AG investiert dafür fast eine halbe Milliarde Euro. [SPEAKER_01]: In der vergangenen Woche hat sich sogar Bundespräsident Alexander Van der Bellen, die Baustelle unter der Erde angesehen. [SPEAKER_01]: Und dort gibt es wirklich viel zu sehen. [SPEAKER_01]: Arbeiter haben direkt im Fels eine riesige Halle für die künftigen Turbinen geschaffen.

[SPEAKER_01]: Sie ist so groß, dass die Kirche des Autes bequem hin einpassen würde. [SPEAKER_01]: Wie funktioniert so eine Anlage? [SPEAKER_01]: Wenn gerade mehr Strom da ist als man braucht, punkt das Kraftwerk Wasser aus einem unteren See in einen höher gelegenden Speicher. [SPEAKER_01]: Wenn plötzlich sehr viel Strom gebraucht wird, fließt das Wasser wieder nach unten durch Turbinen.

[SPEAKER_01]: So entsteht neue Strom. [SPEAKER_01]: Natürlich ist das keine Maschine, die unendlich Energie erzeugt. [SPEAKER_01]: Beim Hochpunkten geht ein Teil der Energie verloren. [SPEAKER_01]: Aber so kann man überschüssigen Strom aus Windrädern und so nah anlagen Speichern. [SPEAKER_01]: Für ein Bergland wie Österreich ist diese Technik besonders wichtig.

[SPEAKER_01]: Gerade arbeiten die Menschen sowohl in der großen Maschinenhale als auch am oberen Wasserbecken. [SPEAKER_01]: Ein Kraftwerk im Berg klingt vielleicht weniger romantisch als eine neue Seilbahn. [SPEAKER_01]: Aber an kalten dunklen Abenden kann es unser Stromnetz unterstützen, wenn Solaranlagen kaum etwas liefern.

[SPEAKER_01]: Aus dem Burgenland kommt eine kleinere Nachricht, die vielen Menschen aber Geld sparen wird. [SPEAKER_01]: Ab dem ersten Jänner können Pensionisten und Studierende die Ermässigungen bei den Verkehrsbetrieben Bogenland leichter nutzen. [SPEAKER_01]: Menschen über 65 brauchen für den günstigeren Tarif keine eigene ÖBB Vortals-Karzenium-Jormär.

[SPEAKER_01]: Ein Ausweis mit Foto reicht. [SPEAKER_01]: Studierende unter 26 brauchen nur einen normalen Studierenden Ausweis. [SPEAKER_01]: Das ist besonders praktisch für alle, die nicht täglich mit dem Zug fahren. [SPEAKER_01]: Warum für eine zusätzliche Karte zahlen, wenn das Alter ohnehin auf dem Ausweis steht?

[SPEAKER_01]: Die Verkehrsbetriebe ändern gleichzeitig mehrere Verbindungen. [SPEAKER_01]: Zum Beispiel gibt es neue Samstagsfahrten von Wiener Neustadt in Richtung Mittelpurgengland. [SPEAKER_01]: Ab dem dritten November werden außerdem die Schulbus-Fahrpläne in den Bezirken güssing, Oberwahrt und umliegenden Gemeinden angepasst.

[SPEAKER_01]: Schaut deshalb lieber in den aktuellen Fahrplan, statt euch auf die Gewohnheiten vom Vorjahr zu verlassen. [SPEAKER_01]: In einem kleinen Bundesland kann schon ein einziger gestrichener oder zusätzliche Abentbus entscheiden, wie man nach Hause kommt. [SPEAKER_01]: Bequem mit dem Bus oder mit der Bitte an den Nachbarn einen im Auto mitzunehmen.

[SPEAKER_00]: In Salzburg bekommen derzeit Touristen beunruhigende Nachrichten. [SPEAKER_00]: Viele hatten keine Ahnung, dass Hecker es auf ihre Hotelbuchungen abgesehen hatten. [SPEAKER_00]: In der vergangenen Woche gab es einen Datenleck bei touristischen Buchungssystemen. [SPEAKER_00]: Laut ORF Salzburg sind Gäste von 97 Hotels in 12 Tourismusregionen betroffen.

[SPEAKER_00]: Ähnliche Fälle gibt es in Tirol und in der Steiermark. [SPEAKER_00]: Die Täter haben Namen, Adressen, Email-Adressen und Reise-Daten gestohlen. [SPEAKER_00]: Damit verschicken sie falsche Nachrichten, in denen die Gäste ihre Zimmer dringend bezahlen sollen. [SPEAKER_00]: Das ist besonders gefährlich.

[SPEAKER_00]: Wenn ein Betrüger euren Namen, die genauen Urlaub starten und den Namen eines echten Hotels kennt, sieht seine Nachricht sehr glaubwürdig aus. [SPEAKER_00]: Die Firma Ferratel betreut die Betroffenen Systeme. [SPEAKER_00]: Sie sagt, dass niemand direkt in die technische Anlage eingebrochen sei.

[SPEAKER_00]: Die Hecker hätten stattdessen die Zugangstaten eines Partners benutzt. [SPEAKER_00]: Nach ersten Informationen sind keine Bankkarten-Daten gestohlen worden. [SPEAKER_00]: Die Sicherheitslücke ist inzwischen geschlossen, die Untersuchung läuft aber noch. [SPEAKER_00]: Was könnt ihr tun? [SPEAKER_00]: ganz einfach.

[SPEAKER_00]: Wenn euch ein Hotel plötzlich eine neuen Link schickt und ihr dort, die Zahlung gestätigen sollt, holt nicht sofort die Bankkarte heraus. [SPEAKER_00]: Sucht lieber selbst die offizielle Telefonnummer des Hotels und ruf dort direkt an. [SPEAKER_00]: Oder kontrolliert die Buchung in eure App.

[SPEAKER_00]: Noch eine Nachricht aus Salzburg. [SPEAKER_00]: Diesmal eine viel erfreulichere. [SPEAKER_00]: Ab Montag, den zweiten November, gibt das Land wie der Geld für den Kauf einer eigenen Wohnung. [SPEAKER_00]: Das Programm heißt Wohnbaukaufförderung. [SPEAKER_00]: Je nach Größe der Familie kann man zwischen 44.000 und 72.000 Euro bekommen.

[SPEAKER_00]: Allein stehen der erhalten weniger. [SPEAKER_00]: Größe der Familien mit Kindern können den höchsten Betrag bekommen. [SPEAKER_00]: Die Landesregierung hat dafür zusätzlich 21.000 Millionen Euro bereitgestellt. [SPEAKER_00]: Das klingt wunderbar. [SPEAKER_00]: Es gibt aber einen wichtigen Haken.

[SPEAKER_00]: Das Geld reicht nur für 100 Wohnungen. [SPEAKER_00]: Die Förderung bekommt also nicht jeder, der in Salzburg von einer eigenen Wohnung träumt. [SPEAKER_00]: Und sie ist auch kein Rabatt für ein teures Luxus-Penthaus. [SPEAKER_00]: Den Antrag kann man über den offiziellen Online-Förderassistenten stellen.

[SPEAKER_00]: Wenn ihr gerade einen Kaufplant schaut euch die Regeln genau an. [SPEAKER_00]: Vor allem geht es um euer Einkommen und darum, welche Wohnung ihr kaufen möchtet. [SPEAKER_00]: Prüf das bevor ihr einen Vertrag unterschreibt und einen Kredit aufnimmt, den eure Familie später vielleicht nicht bezahlen kann.

[SPEAKER_01]: Jetzt geht es in die Steiermark. [SPEAKER_01]: Dort haben die Bauern plötzlich neue Konkurrenz bekommen. [SPEAKER_01]: Und diese Gäste haben einen riesigen Appetit. [SPEAKER_01]: Der heiße trockene Sommer hat dafür gesorgt, dass sich Wärme liebende Schädlinge auf den Feldern stark vermehren.

[SPEAKER_01]: Der Baumwollkapsel worum frist sich durch Tomaten, Salat und Paprika. [SPEAKER_01]: Die malmoriete Baumwanzel beschädigt [SPEAKER_01]: Manche Bauern berichten, dass sie wegen dieser ungebätenden Gäste bis zur Hälfte ihrer Obstärnte zur Verarbeitung geben mussten. [SPEAKER_01]: Aber keine Panik.

[SPEAKER_01]: Das heißt nicht, dass jetzt die Hälfte des gesamten Obstes in der Steiermark schlecht oder gefährlich ist. [SPEAKER_01]: Es geht um einzelne Betriebe und um Früchte, die nicht mehr schön genug für den normalen Verkauf aussehen. [SPEAKER_01]: Das eigentliche Problem ist ein anderes. [SPEAKER_01]: Diese neuen Schädlinge haben in Österreich fast keine natürlichen Feinde.

[SPEAKER_01]: Und einfach Gift zu spritzen, hilft nicht immer. [SPEAKER_01]: Deshalb testen die Bauern jetzt biologische Methoden. [SPEAKER_01]: Sie setzen auf andere Insekten, die die Eier der Schädlinge zerstören. [SPEAKER_01]: Für uns bedeutet das nicht, dass Edville morgen gleich doppelt so teuer werden.

[SPEAKER_01]: Es erinnert uns aber daran, dass die Preise im Supermarkt nicht nur von der Wirtschaft abhängen. [SPEAKER_01]: Auch das Wetter auf dem Feld spielt eine Rolle, und das wird immer schwerer vorhersehbar. [SPEAKER_01]: Zum Ende unserer Reise durch die Bundesländer geht es nach Vorarlberg. [SPEAKER_01]: Die Geschichte klingt wie aus einer Sendung auf Discovery.

[SPEAKER_01]: Im Körper haben dort nach Nestern von aggressiven asiatischen Honissen gesucht. [SPEAKER_01]: Dabei nutzten sie winzige Funksender, die sie direkt an den Insekten befestigten. [SPEAKER_01]: Das ist kein Witz. [SPEAKER_01]: In der Gegend, um Dorndürn hat diese Art, die für heimische Honigbienen gefährlich ist, große Nester hoch oben in den Bäumen gebaut.

[SPEAKER_01]: Von unten kann man sie kaum sehen. [SPEAKER_01]: In einem einzigen Nest können tausende Honissen leben. [SPEAKER_01]: um die Nester aufzuspüren, fingen Fachleute einzelne Honissen. [SPEAKER_01]: Sie befestigten kleine Sender auf ihrem Rücken und ließen sie wieder nach Hause fliegen. [SPEAKER_01]: Einfach war das nicht.

[SPEAKER_01]: Manche Honissen verloren die Sender unterwegs oder schütten sie ab, andere konnten damit nur schwer fliegen. [SPEAKER_01]: Am Ende war die Aktion aber erfolgreich. [SPEAKER_01]: Am vergangenen Donnerstag fanden die Fachleute zwei Nester und zerstörten sie mit heißem Dampf. [SPEAKER_01]: Chemische Mittel im Wald waren dafür nicht nötig.

[SPEAKER_01]: Übrigens, für Menschen ist die asiatische Hornisse nicht gefährlicher als eine gewöhnliche Hornisse, so lange man sie in Ruhe lässt. [SPEAKER_01]: Vor allem unsere heimischen Bienen sind bedroht. [SPEAKER_01]: Wenn ihr also ein großes ungewöhnliches Nest entdeckt, klettert bitte nicht mit einem Besen auf den Baum.

[SPEAKER_01]: Meldet es lieber den Fachleuten von Inatura. [SPEAKER_01]: Wie man sieht, müssen sich inzwischen sogar Honissen an die Harte digitale Welt gewöhnen. [SPEAKER_00]: Das war's für heute. [SPEAKER_00]: Hier habt den Rot weißrotre-Port gehört. [SPEAKER_00]: Danke, dass ihr dabei wart. [SPEAKER_00]: Abonniert uns, wenn ihr auch nächste Woche erfahren möchtet, was Österreich beschlossen hat, worüber noch diskutiert wird und aus welcher Nachricht wieder eine gute Geschichte geworden ist.

[SPEAKER_00]: Wir hören uns in einer Woche.

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