
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>— Österreich erlebt eine historische Trockenheit. Droht dem Land wirklich ein Trinkwassermangel — und welche Regionen hat es am stärksten getroffen?</p><p>— Die Ereignisse in Spanien haben die Migrationsdebatte in Europa neu entfacht. Wir erklären, warum das Menschen, die legal in Österreich leben, arbeiten oder studieren, nicht betrifft.</p><p>— Das Durchschnittsgehalt hat die 51.000-Euro-Marke geknackt — aber der Unterschied zwischen einem Arzt und einer Küchenhilfe bleibt riesig. Wir schauen uns Berufe und Bundesländer genauer an.</p><p>— 150 Euro für Schulmaterial: Wer bekommt den Schulstartklar-Gutschein — und bis wann muss man ihn einlösen?</p><p>— Tigermücken fühlen sich in Wien pudelwohl, und Zecken sind auf die Almwiesen gewandert. Wir sagen euch, wo es wirklich gefährlich wird — und wo nur die Schlagzeilen gruselig klingen.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
[SPEAKER_00]: Hallo, ihr hört den Rotweißrohtreport, den Podcast für alle die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Jede Woche berichten wir über die wichtigsten Erreignisse, kurz und verständlich, damit ihr immer wisst, was ich bei Arbeit, Dokumenten und im Alltag gerade verändert. [SPEAKER_00]: Das erwartet euch heute.
[SPEAKER_00]: Österreich erlebt eine historische Trockenheit, droht dem Land wirklich ein Trinkwassermangel und welche Regionen hat es am starksten getroffen. [SPEAKER_00]: Die Ereignisse in Spanien haben die Migrationsdebatte in Europa neu entfacht. [SPEAKER_00]: Wir erklären, warum das Menschen die legal in Österreich leben, arbeiten oder studieren nicht betrifft.
[SPEAKER_00]: Das Durchschnittsgehalt hat die 51.000 Euro Marke geknackt. [SPEAKER_00]: Aber der Unterschied zwischen einem Arzt und einer Küchenhilfe bleibt riesig. [SPEAKER_00]: Wir schauen uns Berufe und Bundesländer genauer an. [SPEAKER_00]: 150 Euro für Schulmaterial. [SPEAKER_00]: Wer bekommt den Schulstaat klargutschein?
[SPEAKER_00]: Und bis wann muss man ihn einlösen? [SPEAKER_00]: Tiger mücken fühlen sich in wie ein Pudel wohl. [SPEAKER_00]: Und Zecken sind auf die Almwiesen gewandert. [SPEAKER_00]: Wir sagen euch, wo es wirklich gefährlich wird und wo nur die Schlagzeilen große Licht klingen. [SPEAKER_00]: Das und noch mehr, in wenigen Minuten.
[SPEAKER_01]: Langen wir mit einem Thema an, das fast apokalyptisch klingt. [SPEAKER_01]: Österreich steht angeblich kurz vor einer Wasserkrise. [SPEAKER_01]: Die Situation ist ernst, aber der Hahn in eure Wohnung wird morgen mich trocken bleiben. [SPEAKER_01]: Laut Geosphere Austria war das erste Halbja, das zwei trockungsde in der Geschichte des Landes.
[SPEAKER_01]: Im Schnittvier und ein viertel weniger Regen als üblich. [SPEAKER_01]: In Teilen von Niederösterreich, Wien, dem Bogenland und Vorallberg gab es eine so lang an halbende Trockenheit zuletzt 1885. [SPEAKER_01]: Im Frühjahr fielten in manchen Gebieten bis zu 50 Prozent der normalen Niederschläge.
[SPEAKER_01]: Und rund 80 Prozent der Grundwasser-Messstationen meldet niedrige Pegel. [SPEAKER_01]: Besonders deutlich zeigt sich das in hohe Nau an der Marich. [SPEAKER_01]: Von Jänner bis Mitte Juli fielen dort gerade einmal 143 mm Regen. [SPEAKER_01]: Halb so viel wie normal. [SPEAKER_01]: Um das Defizit auszugleichen, bräuchte Österreich rund 160 Liter Regen pro Quadratmeter.
[SPEAKER_01]: Und das nicht als kurzes Gewitter, sondern als langanhaltende, gleichmäßige Niederschläge. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das konkret? [SPEAKER_01]: Am stärksten Spüren ist Landwirtschaft, Wälder, Flüsse und Privatebrunnen. [SPEAKER_01]: Ein kurzer Regenschauer befeuchtet nur den oberen Boden, füllt aber das tiefe Grundwasser kaum auf.
[SPEAKER_01]: Das Bundesministerium betont aber, die zentrale Trinkwasserversorgung in Österreich ist stabil. [SPEAKER_01]: Bundesweite Verbote für Duschen, Gartenbewässerung oder Puls gibt es nicht. [SPEAKER_01]: In einzelnen Gemeinden können lokale Regeln gelten. [SPEAKER_01]: Wer einen privaten Brunnen hat oder in einer besonders betroffenen Region lebt, sollte die Meldungen der Gemeinde im Auge behalten.
[SPEAKER_01]: Ein anderen reicht es, vernünftig mit Wasser umzugehen. [SPEAKER_01]: Nicht in der Mittagshitze gießen, lecks schnell reparieren und das Autowaschen nicht zum täglichen Wasser festmachen. [SPEAKER_01]: Das hier ist also keine Katastrophengeschichte. [SPEAKER_01]: Aber in deutliches Signal, das Wasser kein unbegrenztes Gut mehr ist.
[SPEAKER_01]: Das zweite große Thema der vergangenen Woche war die Situation in Säuter, einer sparnischen Stadt an der Nordküste Afrikaß, die zu außen Grenze der Europäischen Union gehört. [SPEAKER_01]: Nachdem die Stadt von rund 60.000 irregulären Migranten aus Marokko, Buchstäblich überrand wurde, hat Österreich gemeinsam mit 21 anderen Ländern, die EU-Führung aufgefordert, den Schutz der Außengrenzen zu verstärken.
[SPEAKER_01]: In einem gemeinsamen Brief warten die Staaten um ein außerordentliches Treffen der Innenminister, mehr Frontexkräfte und eine ängere Zusammenarbeit mit Marokko. [SPEAKER_01]: Und es kannsler Christian Stokker nante die Lage eine Warnung für Europa. [SPEAKER_01]: Und Innenminister Gerhard Kana forderte eine schnellere Umsetzung des strengeren EU Migrations- und Asylpakts.
[SPEAKER_01]: In der politischen Debatte wurde auch über eine vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengenraum gesprochen, falls der Migrationsprok stark steigensolte. [SPEAKER_01]: Wichtig ist aber die lauten Aussagen von Politikern, besonders populisten von echten Entscheidungen zu trennen.
[SPEAKER_01]: Österreich hat keine Grenzschließung angekündigt und die Reisefreiheit nicht aufgehoben. [SPEAKER_00]: Und jetzt, das wichtigste für unsere höhererinnen und höherer. [SPEAKER_00]: Wer legal in Österreich ist, mit Aufenthaltstitel vorübergehendem Schutz, Arbeits- oder Studenten-Visum, als Familienangehöriger oder als EU-Bürger, verliert durch diese Debatte keine einzigen Rechte.
[SPEAKER_00]: Selbst wenn an einzelnen Grenzen vorübergehend mehr kontrolliert wird, bedeutet das nur, Reisepass oder Aufenthaltstokument zeigen und möglicherweise etwas länger warten. [SPEAKER_00]: Euer Aufenthaltstitel, das Recht zu arbeiten, zu studieren oder zu wohnen, das alles bleibt güllte ich.
[SPEAKER_00]: Der aktuelle Streit dreht sich vor allem um das chaotische und massenhafte Überschreiten der EU-Ausengrenze. [SPEAKER_00]: Die Funktionsweise des Asylsystems und die Rückführung von Menschen, die keinen legalen Aufenthaltsgrund haben. [SPEAKER_00]: Also, schaut vor reisen kurz nach, dass eure Dokumente noch geltig sind, habt sie dabei und lasst euch vom politischen Lärm nicht verrückt machen.
[SPEAKER_00]: Ja, die Ereignisse in Spanien zeigen, das massen Migration eine ernstste Herausforderung für die Sicherheit ist. [SPEAKER_00]: Aber ein dichtmachen Europas für alle findet nicht statt und wird wohl auch kaum möglich sein. [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss des Hauptblocks eine Neuigkeit, bei der die österreichische Bürokratie einzug hält, wo Menschen eigentlich lieber unbeobachtet bleiben wollen.
[SPEAKER_00]: Die Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der Kindern unter 14 Jahren Social Media verbieten soll. [SPEAKER_00]: Wenn das Gesetz in seiner jetzigen Form verabschiedet wird, soll es 2700 in Kraft treten. [SPEAKER_00]: Die Plattformen bekommen eine Übergangszeit, um die Änderungen umzusetzen.
[SPEAKER_00]: In den Erleute rungen steckt aber ein interessantes Detail. [SPEAKER_00]: Eine echte Alterswereifikation soll nicht nur für TikTok, Instagram oder YouTube-Gelten, sondern auch für erwachsenden Websites. [SPEAKER_00]: Dass jahrelang bewerte Klicken auf, ich bin 18, das ausschließlich auf menschlicher Erlichkeit beruhte, könnte bald nicht mehr ausreichen.
[SPEAKER_00]: Das geplante Modell funktioniert so. [SPEAKER_00]: Denn Nutzer bestätigt sein Alter einmalig über eine spezielle App. [SPEAKER_00]: Als eine Möglichkeit wird, Idee aus Dreagend. [SPEAKER_00]: Danach speichert das Gerät eine verschlüssebe Städtigung. [SPEAKER_00]: Die Website bekommt weder Name noch Geburtstartum, sondern nur die Antwort.
[SPEAKER_00]: Ja oder nein. [SPEAKER_00]: Hat die Person das nötige Alter erreicht. [SPEAKER_00]: Die Regierung versichert die Verifikation ist anonym und die Daten werden nicht für andere Zwecke genutzt. [SPEAKER_00]: Kritiker, darunter die Organisation Epicenter.Works, fordern aber klare technische Garantien.
[SPEAKER_00]: Denn zwischen Alterprüfen und Brauseverlaufsameln liegt eine wichtige Grenze. [SPEAKER_00]: Noch mal. [SPEAKER_00]: Das ist noch ein Gesetzesentwurf, kein Geld in das Recht. [SPEAKER_00]: Also keine Panik. [SPEAKER_00]: Idee Austria muss noch nicht auf dem Nachte schliegen. [SPEAKER_00]: Aber es sieht so aus, als würde, erwachsenen Inhalt in Österreich ab 27. endlich eine dokumentarische Bestätigung bekommen.
[SPEAKER_00]: Gleich geht es um Neuigkeiten, die direkt euren Geldbeutel betreffen, also bleibt dran. [SPEAKER_01]: Wangen wir mit einer Studie an, die gut erklärt, warum viele Menschen mit stabilem Job zuletzt genauer auf die Preisschilderschauen. [SPEAKER_01]: Der neue Leistbarkeitsbarometer erstellt vom Institut für Demuskopie und Datenanalyse im Auftrag der Groeninzeitung zeigt, 20 Prozent der Befragten könnten sich ohne ernsthafte Probleme, keine tausend Euro für unerwartete Ausgaben leisten.
[SPEAKER_01]: Zum Beispiel, wenn das Auto kaputtgeht, die Waschmaschine streigt oder eine große [SPEAKER_01]: Weitere 39 Prozent greifen bereits auf früherer Ersparnisse zurück, um ganz normale, monatliche Ausgaben zu bezahlen. [SPEAKER_01]: Wichtig, das ist eine Umfrage, keine staatliche Statistik aller Bank konnten.
[SPEAKER_01]: Aber sie zeigt ziemlich genau, wie die Stimmung in Österreich nach mehreren Jahren hoher Inflation ist. [SPEAKER_01]: wo sparen die Leute. [SPEAKER_01]: Vor allem bei Restaurants, Cafés, Reisen und Urlaub. [SPEAKER_01]: Jeder vierte kürzt die Ausgaben für Lebensmittel, 15% sogar bei Arzt und Medikamenten.
[SPEAKER_01]: Mehr als ein Viertel sagt, Miete oder Kredit belasten sie bereits stark. [SPEAKER_01]: Die Lage ist also klar. [SPEAKER_01]: Aber was tun? [SPEAKER_01]: Wer noch keinen finanziellen Puffer hat, einem realistisches erstes Ziel ist nicht ein abstraktes halb Jahresgehalt, sondern zumindest tausend Euro auf einem separaten Konto.
[SPEAKER_01]: Legt nach jeder Gehaltszahlung einen kleinen Betrag bei Seite. [SPEAKER_01]: Wer aber schon jetzt Schwierigkeiten hat, Miete, Stromrechnung oder Kredite zu bezahlen, kann kostenlose Beratung [SPEAKER_01]: Dort anzurufen, bevor echterückstände entstehen, ist viel günstiger als danach. [SPEAKER_01]: Jetzt im Detail zu den Gehältern.
[SPEAKER_01]: Die Plattform Kuhnuhnuh hat über 91.000 Anonymergehaltsangaben aus Österreich ausgewertet. [SPEAKER_01]: Der Mittelwert für Vollzeitbeschäftigung liegt bei 51.105.80 Euro Broto pro Jahr. [SPEAKER_01]: Inklusive Dreitzehntes und 14 des Gehalt. [SPEAKER_01]: Teilt man das durch 14 Auszahlungen kommt man auf rund 3650 Euro Broto im Monat.
[SPEAKER_01]: Hohe Einkommen, einzelner Befragte, ziehen die Zahl nach oben. [SPEAKER_01]: Am meisten verdient man in der IT-Bronche. [SPEAKER_01]: Im Schnitt 62.673 Euro pro Jahr. [SPEAKER_01]: Danach folgen Banken mit 58.660 Euro. [SPEAKER_01]: Energie mit 58.231 Euro. [SPEAKER_01]: Forschung und Entwicklung mit 57.690 und Maschinenbau mit 56.699 Euro.
[SPEAKER_00]: Schaut man auf einzelne Berufe, in dieser Studie belegen Ärztinnen und Ärzte den ersten Platz. [SPEAKER_00]: Sie verdienen mehr als 5 und 90.000 Euro Broto im Jahr. [SPEAKER_00]: Softwarearchitekten kommen auf 280.000 Euro. [SPEAKER_00]: Manager auf 70.000 Euro. [SPEAKER_00]: Am anderen Ende der Rangliste stehen Berufe, ohne die das Alltagsleben nicht mehr so wäre, wie wir es kennen.
[SPEAKER_00]: Eine Küchenhilfe verdient im Schnitt rund 26.000 Euro pro Jahr. [SPEAKER_00]: Reinigungskräfte, Friseure und Tankstellen mit Arbeiter etwa 1.000 Euro mehr. [SPEAKER_00]: Beschäftigte in Gastronomie und Reinigung liegen ebenfalls bei 7.20.000 Euro. [SPEAKER_00]: Kurire, Kälner, Tierpfleger und Barkhieber verdienen meistens nicht mehr als 29.000 Euro.
[SPEAKER_00]: In diesen Zahlen sind Trinkgelder, Nacht und Sonderzulagen oft nicht enthalten, der Abstand bleibt trotzdem enorm. [SPEAKER_00]: auch die Region spielt eine Rolle. [SPEAKER_00]: Bei den Bundesländern liegt Wien mit 53.000 Euro pro Jahr vorne. [SPEAKER_00]: Dahinter folgen Vorallberg mit ebenfalls 53.000 Euro und Oberösterreich mit 52.000 Euro.
[SPEAKER_00]: Das niedrigste Durchschnittsgehalt hat Kärnten mit 48.000 Euro. [SPEAKER_00]: Unter den zehn größten Städten liegt Lins mit 53.000 Euro ganz vorne, fast gleich auf mit Wien. [SPEAKER_00]: Dahinter folgen Willach, Graz, Salzburg, Wels, Dornbühren, Innsbruck und Sanktpölten. [SPEAKER_00]: Alle im Bereich von 50.000 bis 51.000 Euro.
[SPEAKER_00]: Klagenfurt liegt am Ende dieser Liste mit 48.000 Euro. [SPEAKER_00]: Aber über stürzt bitte keinen Unzug wegen einer Zahl. [SPEAKER_00]: Gehalt muss man immer zusammen mit Mietkosten, Transport und der Zahl der offenen Stellen im eigenen Beruf vergleichen. [SPEAKER_00]: Und noch ein wichtiges Detail.
[SPEAKER_00]: Laut Kuhnunu verdienten Frauen im Schnitt maximal 46.000 Euro, während Männer in der selben Branche 450.000 Euro bekamen. [SPEAKER_00]: Das ergibt einen Unterschied von rund 16 Prozent. [SPEAKER_00]: Und zum Schluss, eine Neuigkeit für alle, die am Bankomaten plötzlich nicht die üblichen 400, sondern nur noch 200 Euro ziehen konnten.
[SPEAKER_00]: Einige unabhängige Betreiber haben das Limit-Protransaktion tatsächlich gesenkt. [SPEAKER_00]: Das betrifft bereits einige 100 Geräte, aber nicht alle rund 8.900 Bankomaten in Österreich. [SPEAKER_00]: Die Nationalbank erklärt, es gibt keine staatliche Gesamtregelung und es fehlen auch keine Banknoten.
[SPEAKER_00]: Die üblichen 400 Euro waren nie gesetzlich festgelegt, das war nur ein weit verbreiteter Standard. [SPEAKER_00]: Unabhängige Betreiber verdienen an der Zahl der Transaktionen, also kann es für sie lucrativer sein, zweimal 200 Euro abzurechnen, statt einmal 400. [SPEAKER_00]: Euer Tageslimit auf der Karte ändert sich dabei nicht.
[SPEAKER_00]: Wenn eure Bank erlaubt, täglich tausend Euro abzuheben, klappt das in der Regel mit mehreren Transaktionen oder an einem anderen Bankomaten. [SPEAKER_00]: Aber liest vor dem erneuten Abheben den Bildschirm sorgfältig. [SPEAKER_00]: Wenn der Betreiber pro Transaktion eine Gebühr verrechnet, wird das Aufteil nicht nur lästig, sondern auch teurer.
[SPEAKER_00]: Die einfachste Lösung, Bankomat, der eigenen Bank nutzen, den gewünschten Betrag Manuell eingeben oder größere Abhebungen vorab in der Filiale ankündigen. [SPEAKER_00]: Und verwechselt das Limit eines Geräts nicht mit einem neuen Wargeldgesetz, so ein Gesetz hat Österreich nicht eingeführt.
[SPEAKER_00]: Das waren alle wichtigen Wirtschaftsnachrichten der letzten Woche, gleich folgen Infos, die direkt für euch wichtig sind. [SPEAKER_01]: Also der August bringt gleich mehrere Änderungen. [SPEAKER_01]: Fassen wir sie in einer kurzen praktischen Liste zusammen. [SPEAKER_01]: Die erste betrifft dem Bau.
[SPEAKER_01]: Ab dem ersten August organisiert die BUA-K, die Bauarbeiter Urlaubs- und Abfertigungskasse, das ist dem Bauidee. [SPEAKER_01]: Die digitale Karte dien zur Identifikation von Arbeitnehmern auf Baustellen und erleichtert Kontrollen. [SPEAKER_01]: Die Teilnahme bleibt freiwillig und in den nächsten drei Jahren sollen rund 140.000 Arbeitnehmer die Karte kostenlos erhalten.
[SPEAKER_01]: Gleichzeitig ändert sich die Abgeldung für schlechtwetter pausen. [SPEAKER_01]: Stadt Getrenter, Sommer und Winterperioden gilt künftig ein einheitliches Limit von 320 Stunden pro Arbeitsjahr. [SPEAKER_01]: Die zweite Änderung betrifft neue EU-Forschriften zur Verpackung, die ab dem 12. August gelten.
[SPEAKER_01]: Für normale Käufer werden sich die Regale nicht über Nacht verändern, aber Hersteller, Händler, Lieferdienste und die Gastronomie bekommen neue Anforderungen rund um Recycling, Wiederverwendung und weniger Verpackungsmüll. [SPEAKER_01]: Für Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, gelten neue Einschränkungen bei sogenannten Ewigkeit-Schimmikalien.
[SPEAKER_01]: Kaffeekapseln, Teebeutel und Kaffeepets zählen rechtlich ebenfalls als Verpackung. [SPEAKER_01]: Aber ihre vollständige Einbeziehung in Sammelsysteme kommt erst später. [SPEAKER_01]: Außerdem steigen durch Index an Passung im August einzelne Gerichts und Behörden gebühren. [SPEAKER_01]: Zum Beispiel für Registerauszüge, Dokumentenkupin und bestimmte Gerichtsverfahren.
[SPEAKER_01]: Und Änderungen bei den Aufenthaltzregeln über die Medien berichtet haben, [SPEAKER_01]: Geplant sind unter anderem schnellere Verfahren für kombinierte Arbeits- und Aufenthalts- Erlaubnisse für Drittstaatsangehörige sowie ein Richtwert von 90 Tagen für eine Entscheidung. [SPEAKER_01]: Solange das Gesetz nicht entkraft ist, bitte nach den aktuellen Regeln einreichen und nicht mit der neuen Frist als schon garantiert rechnen.
[SPEAKER_01]: Jetzt eine wirklich gute Neuigkeit für Familien mit niedrigem Einkommen. [SPEAKER_01]: In Österreich startet wieder die Aktion Schulstaat klar. [SPEAKER_01]: Haushalte die Sozialhilfe oder Mindestsicherung beziehen und die Bedingungen des Programms erfüllen haben Anspruch auf einen digitalen Gutschein von 150 Euro pro Schulpflichtigem Kind.
[SPEAKER_01]: Insgesamt sollen rund 48.000 Schülerinnen und Schüler unterstützt werden. [SPEAKER_01]: Einen eigenen Antrag muss man in der Regel nicht stellen. [SPEAKER_01]: Bis Anfang Oktober bekommt die Familie einen Brief mit einem persönlichen Kuh-R-Code. [SPEAKER_01]: Denz gent man in der Kostenlosen App, Schulstart und aktiviert damit den Gutschein.
[SPEAKER_01]: Das Geld kann nur für Schulmaterial in Libro und Paragro des Konntvierjahlen in ganz Österreich eingelöst werden. [SPEAKER_01]: Sowohl die Aktivierung als auch der Einkauf müssen bespätestens 31. Oktober 2020 erfolgen. [SPEAKER_01]: Danach verfällt der Gutschein. [SPEAKER_01]: Die App ist in mehreren Sprachen verfügbar, unter anderem Russisch, englisch, Arabisch und servisch.
[SPEAKER_01]: Wer kein Smartphone hat oder Probleme mit dem Code hat, kann kostenlos die Hotline 08 0 0 4 0 0 0 3 anrufen. [SPEAKER_01]: Und Vorsicht vor Betrug, die veranstalter Fragen mien nach Bankkartennummer oder Kontozugang. [SPEAKER_01]: Für diese Hilfe braucht man nur den QR-Code aus dem offiziellen Brief.
[SPEAKER_01]: Keine Aktivierungszahlung an unbekannte Personen. [SPEAKER_00]: Das nächste Thema, frische Statistiken zu Integration am Arbeitsmarkt. [SPEAKER_00]: Der österreichische Integrationsfonds hat die Lage von geflüchteten und Schutzberechtigten für das Jahr 2025 analysiert. [SPEAKER_00]: Die allgemeine Arbeitslosenquote in Österreich lag damals bei etwas über 7%.
[SPEAKER_00]: Unter Menschen aus Syrien betrug sie 33% aus Somalia 30, aus Afghanistan 23%. [SPEAKER_00]: Besonders groß ist der Unterschied bei Frauen. [SPEAKER_00]: Fast jede zweite Syrerin war Arbeitslos rund 43%. [SPEAKER_00]: So wie 40% der Somalierinnen und 37% der aufgännen. [SPEAKER_00]: nimmt man Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak zusammen, hatte nur jeder zweite Mann und nur jede vierte Frau eine Arbeit.
[SPEAKER_00]: Zum Vergleich, die Beschäftigungsquote bei Migranten aus der Türkei lag bei 64 Prozent, aus dem ehemaligen Yugoslavien bei über 70 Prozent. [SPEAKER_00]: Wo arbeiten Geflüchtete aus den wichtigsten Herkunftsländern am häufigsten? [SPEAKER_00]: In der Gastronomie und Rotellerie, das sind 15.500 Personen im Handel 12.000 in der Produktion rund 10.000 in Unternehmensdienstleistungen fast genauso viele in Transport und Logistik fast 7.000 und in Gesundheits- und Sozialbereich etwas mehr als 5.000.
[SPEAKER_00]: Diese Zahlen bedeuten nicht, dass die Herkunft bestimmt wie gut jemand arbeiten kann. [SPEAKER_00]: Sie zeigen nur den gemeinsamen Einfluss von Sprache, aufenthaltsdauer Diplomanerkennung, Kindergartenplätzen und früherer Berufserfahrung. [SPEAKER_00]: Für alle die gerade Arbeit suchen, bleibt der praktische Weg gleich.
[SPEAKER_00]: Das Schlimmste, was man tun kann, ist die Statistik als persönliches Urteil zu sehen. [SPEAKER_00]: Das ist eine Beschreibung der Gesamtlage, keine prognose für eure persönliche Karriere. [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss, ein kleiner Test, versteht ihr die aktuelle Jugendsprache? [SPEAKER_00]: Letzte Woche wurden in Österreich die Kandidaten für das Jugendwort 2020 bekannt gegeben.
[SPEAKER_00]: 67. [SPEAKER_00]: Super. [SPEAKER_00]: Crashout. [SPEAKER_00]: Peak. [SPEAKER_00]: Gute Käse und Schere. [SPEAKER_00]: Wir geben euch ein paar Sekunden zum Überlegen. [SPEAKER_00]: Bereit? [SPEAKER_00]: Hier sind die Antworten. [SPEAKER_00]: 1. [SPEAKER_00]: 6. [SPEAKER_00]: 7. [SPEAKER_00]: Das ist ein absolut viraler Miencode aus Songs und Kurzvideos, einen logischen Sinn sucht man vergeblich, es ist einfach ein lustiger Trend, den gerade alle aufgreifen.
[SPEAKER_00]: Dann super. [SPEAKER_00]: Das kommt aus dem türkischen und bedeutet einfach super, toll oder großartig. [SPEAKER_00]: Das Wort Crash-Out beschreibt eine Situation, wenn jemand komplett ausflippt, die Kontrolle verliert und vor Emotionen explodiert. [SPEAKER_00]: Piek steht für den Gipfel.
[SPEAKER_00]: So bezeichnet man etwas, das maximal gut, cool und das beste seiner Art ist. [SPEAKER_00]: Gute Käse klingt wörtlich nach, gutem Käse, aber Jugendliche verwenden es ironisch als [SPEAKER_00]: Und schließlich schiere, das kommt aus dem Gamerslang und bedeutet ein kurzes, ähnliches eingestehen.
[SPEAKER_00]: Sorry, das war mein Fehler. [SPEAKER_00]: Übrigens steht in dieser Liste auch Ragebait Content. [SPEAKER_00]: Das sind Inhalte, die extra dafür gemacht werden, euch auf die Palme zu bringen, Emotionen zu provozieren und damit Millionen von Klicks zusammen. [SPEAKER_00]: Angesichts mancher Schlagzeilen der letzten Woche verdient dieses Wort den Sieg ganz ohne zweite Runde.
[SPEAKER_00]: Gleich kommen kurz die wichtigsten Neuigkeiten aus den Bundesländern. [SPEAKER_00]: Bleibt dran. [SPEAKER_01]: Beginnen wir mit einer wichtigen Wirtschaftsmeldung aus der österreichischen Hauptstadt. [SPEAKER_01]: Wie ihn verzeichnet einen Rekordabfall der Arbeitslosigkeit unter Geflüchteten.
[SPEAKER_01]: Der Wert liegt jetzt bei rund 38 Prozent. [SPEAKER_01]: Experten führen diesen starken Rückgang auf eine harte Reform der Sozialhilfe zurück. [SPEAKER_01]: Nachdem die Leistungen gekürzt und an verpflichtende Aus- und Weiterbildung sowie aktive Jobsuche geknüpft wurden, sahen sich tausende Menschen gezwungen in den Arbeitsmarkt einzusteigen.
[SPEAKER_01]: Die meisten neuen Beschäftigten fanden Arbeit in der Gastronomie, im Reinigungsbereich und in der Logistik. [SPEAKER_01]: Das hat die Belastung für den Wiener Stadthaushalt deutlich verringert. [SPEAKER_01]: Gleichzeitig aber hitzige Diskussionen untersurzierlogen ausgelöst, was diese Art von Integration wirklich wert ist.
[SPEAKER_01]: Vom Arbeitsmarkt zu einem anderen, High-Clentema für Wienerinnen und Wiener, dem ökologischen Zustand Ihres Lieblingsausflugsortes. [SPEAKER_01]: Die alte Donau steht kurz vor einer echten Katastrophe. [SPEAKER_01]: Wegen der extremen Hitze und dem riesigen Andrang von Badegästen leidet das Gewässer unter einem toxischen Cocktail aus Orien und Sonnencreme.
[SPEAKER_01]: Ökologen warnen. [SPEAKER_01]: Chemikalien wie Phosphate und organische Abfallstoffe fördern das Altenwachstum, die den Sauerstoffgehalt im Wasser stark senken. [SPEAKER_01]: Wenn sich das nicht ändert, droht dem einzigartigen Ökosystem des Sees ein Fisch sterben. [SPEAKER_01]: Die Stadt hat Badegeste bereits aufgerufen, vor dem Einstieg zu duschen und ökologische Kräms zu verwenden, um die beliebte Erholungszone zu retten.
[SPEAKER_01]: Und jetzt zu einem weiteren, ungebätenden Gast, der keine Mäldeadresse in Wienbraucht. [SPEAKER_01]: Die asiatische Tigermücke hat sich in der Stadt angesiedelt. [SPEAKER_01]: Dieses kleine schwarz-weiße Insekte hat in Wienbereits eine stabile Population aufgebaut und gelernt die Hiesigen Winter zu überstehen.
[SPEAKER_01]: In Medienberichten wird es oft als überträger tropischer Krankheiten, wie Dänge oder Zika dargestellt. [SPEAKER_01]: Das stimmt zwar theoretisch, [SPEAKER_01]: Aber Panik und Horrorschlagzahlen sind nicht nötig. [SPEAKER_01]: Damit die Möke gefährlich wird, müsste sie zuerst eine bereits infizierte Person stechen.
[SPEAKER_01]: Laut offiziellen Angaben wurden alle Dängefälle in Österreich von Reisenden aus dem Urlaub eingeschleppt. [SPEAKER_01]: Von einer Epidemie ist also keine Rede. [SPEAKER_01]: Der beste Schutz regelmäßig stehen das Wasser aus Blumen-Töpfen auf den bei Kong wegschüten. [SPEAKER_01]: und zum Schluss noch etwas, dass die Stimmung hebt.
[SPEAKER_01]: Wien hat es wieder in ein internationales Ranking geschafft. [SPEAKER_01]: Diesmal in ein ziemlich pikantes. [SPEAKER_01]: Im neuen Index der sexuell liberalzten Städte der Welt belegt Wien Platz 7 unter 40 Metropolen und damit um zwei Plätze besser als im Vorjahr. [SPEAKER_01]: Das Ranking wurde von der erotischen Plattform Erobeller erstellt.
[SPEAKER_01]: Bewertet wurden dabei nicht das Privatleben der Bewohner, sondern die Freiheiten der Stadt. [SPEAKER_01]: LGBT Kuschutz, Zugang zu Verhütung und die Zahl der einschlägigen lokale. [SPEAKER_01]: Für Migrantinnen und Migranten ist das vor allem eine Erinnerung. [SPEAKER_01]: Wien hat strengere Anti-Discriminierungsgesetzte.
[SPEAKER_01]: Und wer wegen seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung benachteiligt wird, kann sich jederzeit an städtische Stellenwenden. [SPEAKER_01]: Das waren die Nachrichten aus Wien. [SPEAKER_01]: Gleich kommen wir immer die wichtigsten Erreignisse aus den Bundesländern. [SPEAKER_00]: Bei der Aufnahme in die Grundversorgung werden sie gebeten, ein Dokument zu unterschreiben, indem sie westliche Werte und die sogenannte christlich westliche Leitkultur, die Einhaltung von Gesetzen, gleichberechtigung von Mann und Frau, sowie regeln des Zusammenlebens anerkennen.
[SPEAKER_00]: Im Text wird auch betont, dass Asyl ein Schutz ist, so lange im Herkunftsland gefarbestät und das Personen nach dem Wegfall der Gründe zur freiwilligen Rückkehr auf gefordert werden können. [SPEAKER_00]: Wer das Dokument nicht unterschreibt, riskiert eine Kürzung oder den Verlust der steirischen Grundversorgung.
[SPEAKER_00]: Hier ist wichtig klarzustellen, wen das betrifft. [SPEAKER_00]: Diese Neuerung gilt nicht für alle Migrantinnen und Migranten in der Steiermark, ändert keine Arbeits- oder Studienerlaubnisse und ist kein Neuervertrag für alle Ausländer. [SPEAKER_00]: Es geht konkret um Asylwerber, die bei den Behörden eines bestimmten Bundeslandes Grundversorgung beantragen.
[SPEAKER_00]: Einige Formulierungen im Dokument wurden von Menschenrechtsorganisationen und der Opposition kritisiert, besonders der Begriff Gäste und mögliche Sanktionen. [SPEAKER_00]: Wenn diese Regelung euch persönlich betrifft und ihr den deutschen Text nicht versteht, bitte nicht blind unterschreiben, bittet um eine schriftliche Übersetzung oder holt euch Beratung bei der Caritas, der Diakonie oder einem Fachanwalt.
[SPEAKER_00]: Weiter mit zwei Meldungen aus Tirol. [SPEAKER_00]: Erstens, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Terrorvorbereitung. [SPEAKER_00]: Ein 14-Jähriger Schüler wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem ein Hinweis über internationale Sicherheitskooperation eingegangen war. [SPEAKER_00]: Laut Ermittlungen soll der Jugendliche im Messenger Telegram einen Angriff auf jüdische und muslimische Religions-Einrichtungen besprochen und diesen Livestreamen wollte.
[SPEAKER_00]: Bei einer Hausturchsuchung fand man taktische Ausrüstung, ein Messer, eine Kamera und material mit extremistischen Symbolen. [SPEAKER_00]: Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft, welche Strafe im Drod ist noch unklar. [SPEAKER_00]: Warum ist diese Geschichte wichtig? [SPEAKER_00]: Sie zeigt einmal mehr, dass die Radikalisierung von Jugendlichen online stattfinden kann, schnell und in verschiedene ideologische Richtungen.
[SPEAKER_00]: Eltern sollten nicht auf ein einselnes merkwürdiges Bild reagieren, sondern auf eine Kombination von Signalen. [SPEAKER_00]: Faszination für Massengewalt, drohungen, Hass auf bestimmte Gruppen, Versuche an Waffen zu kommen, plötzlich die Isolation von Freunden und so weiter. [SPEAKER_00]: Wenn ihr das Gefühl habt, dass mit eurem Kind etwas nicht stimmt, versucht bitte nicht, selbst zu Hause zu ermitteln und ignoriert das Problem nicht.
[SPEAKER_01]: noch ein Tiero-Laterma. [SPEAKER_01]: Die folgen eine schweren Gewittersehm-Ezteil. [SPEAKER_01]: Am 29. Juli lösten starke Regenfälle Schlammlawinen in der Gemeinde Sölden aus. [SPEAKER_01]: Bei rufen Höfe, naerwend, blockierten Schlamm und steine die Straße, beschädigten Autos und schnitten rund 30 Personen vorübergehend ab.
[SPEAKER_01]: In Sölden selbst überflutete Wasser, Keller und Tiefgaragen, Straße, Brücke und der Bereich der Kleranlage wurden in Mitleidenschaft gezogen. [SPEAKER_01]: Begen der Gefährdung des oberental Abschnitts aktivierten die Behörden, LT-Ellert und evacuierten vorübergehend Anwohner und Touristen.
[SPEAKER_01]: Alle konnten sicher untergeracht werden, Tote oder Verletzte gab es keine. [SPEAKER_01]: Die Gefahrenstufe ist inzwischen gesunken. [SPEAKER_01]: Aber wer eine Wanderung oder Fahrt in die Region plant, sollte nicht nur die Wettervorhersage prüfen, sondern auch den aktuellen Zustand der jeweiligen Straße und deswegs auf den Seiten von Landtirole, der Gemeinde sollten oder dem lokalen Tourismus-Biro.
[SPEAKER_01]: In den Bergen kann ein Gewitter, das in Wiennase schuhe bedeutet, in 20 Minuten aus einem Bach eine Schlammlawine machen. [SPEAKER_01]: Weiter nach Kärnten, wo die Pilz-Saison in diesem Sommer unter einem schlechten Stern steht. [SPEAKER_01]: Wegen der anhaltenden Trockenheit wachsen Pilze sehr unregelmäßig, und die typischen Sommereier schwammel fehlen an vielen Stellen komplett.
[SPEAKER_01]: Restaurants und Handler kaufen immer öfter aus Serbien, Littown, Rumänien und der Ukraine ein. [SPEAKER_01]: Für Käufer ist das Am Preis spürbar. [SPEAKER_01]: Ein Kilogramm Eierschwamal am Markt kann rund 50 Euro kosten. [SPEAKER_01]: Vor einem Jahr lagen die Preise noch um ein Drittel niedriger.
[SPEAKER_01]: Aber der Sommer muss nicht ganz verloren sein. [SPEAKER_01]: Nach längerem Regen können im Herbst noch Pilze kommen. [SPEAKER_01]: Wer in den Wald geht, die Landesregeln zum Sammeln beachten, keine unbekannten Arten mitnehmen und im Zweifelsfall die Pilzberatung aufsuchen. [SPEAKER_01]: Ein Pilz, der fast sicher esbar ist, ist ein zugewagtes Abendessen.
[SPEAKER_01]: Im Bogenland sucht die Polizei inzwischen einen Mann, der in Oberwart, Autofahren, kleine Aufführungen mit einem sehr konkreten Eintrittspreisbietet, 100 Euro. [SPEAKER_01]: In einem Fall schlug ein Unbekanter die Tür eines geparkten Autos zu. [SPEAKER_01]: Als der Besitzer ihn ansprach, fängt der Mann laut zu schreien an, als würde man ihm bedrohen.
[SPEAKER_01]: Und wo dann an, den Vorfall für 100 Euro zu vergessen. [SPEAKER_01]: Der Autobesitzer rief darauf in selbst die Polizei, der verdächtige Flüchtete. [SPEAKER_01]: Ein paar Tage zuvor traht an einem Kreisverkehr ein ähnlich aussehen, da man plötzlich vor ein Auto, zwang die Fahrerin zu einer vollbremsung und forderte ebenfalls 100 Euro, weil er angeblich fast überfahren worden wäre.
[SPEAKER_01]: Der Ratt der Polizei ist einfach. [SPEAKER_01]: Nicht zahlen, nicht diskutieren und nicht versuchen, die Person füße Schweck zu drängen. [SPEAKER_01]: Türen schließen, wenn möglich, waren Blinker einschalten, Beschreibung der Person und Ordnutieren [SPEAKER_01]: Wer eine Dashcam hat, sollte die Aufnahme sichern.
[SPEAKER_01]: Besser auf die Polizei warten, als Opfer eines Betrügers werden. [SPEAKER_00]: und zum Abschluss noch eine Meldung aus Tirol, die aber für alle gilt, die in die Berge gehen. [SPEAKER_00]: Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Universität Wien, der Universität Innsbruck und AGES untersuchen diesen Sommer erstmals systematisch Zecken und Mücken auf allem Wiesen im Altbachtal und im Achtendal.
[SPEAKER_00]: Durch das Wärmere Klima kommen diese Parasiden, die früher vor allem in Tayloren lebten, inzwischen bis auf 2.000 Meter Höhe vor. [SPEAKER_00]: Auf den allem Wiesen wurden unter anderem Zecken mit Borelia Bakterien und die japanische Buschmücke gefunden. [SPEAKER_00]: Für Mommeltiere ist das eine neue Bedrohung.
[SPEAKER_00]: Sie leben oberhalb der Baumgrenze, kommen kaum install und hatten Evolutionär wenig Kontakt mit solchen Krankheitsüberträgern. [SPEAKER_00]: wo genau ist das bestätigt. [SPEAKER_00]: Die diesjährige Feldstudie findet im Bundesland Tirol statt, aber die Erwärmung hält sich nicht an Landesgrenzen, die Tendenz betrifft potenziell auch andere Alpenregionen.
[SPEAKER_00]: Vor Alberg, Salzburg, Kärnten, Steiermark sowie die Bergebiete in Ober und Niederösterreich. [SPEAKER_00]: Das bedeutet nicht, dass jeder allem wiese schon voller Zecken ist, die vollständige Verbreitungskarte wird gerade erst erst erstellt. [SPEAKER_00]: Für Wanderinnen und Wanderer ändert sich die wichtigste Regel.
[SPEAKER_00]: Höhe schützt nicht mehr automatisch. [SPEAKER_00]: Lange Hosen, Insektenschutzmittel und eine gründliche Körperkontrolle nach der Wanderung sind jetzt nicht nur im Wald nötig, sondern auch im Hochgebirge. [SPEAKER_00]: Besonders sorgfältig prüfen, kniekelen, Axelhöhlen, Talier und Kopfhaut.
[SPEAKER_00]: Die Bergluft bleibt gesund, sie kommt jetzt nur mit etwas Kleingedruckte. [SPEAKER_01]: Das war unser Rückblick auf die Erreignisse der letzten Woche. [SPEAKER_01]: Wir halten euch weiterhin über die wichtigsten Neuigkeiten auf dem Laufenden. [SPEAKER_01]: Abonniert den wöchentlichen Podcast Rotweißroht Report.
[SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Ihr findet uns auf Apple Podcasts YouTube und Spotify. [SPEAKER_01]: Das war's für heute. [SPEAKER_01]: Bis nächste Woche.