ROT-WEISS-ROT REPORT - Deutsch· Staffel 1· Folge 10

07.07.26 - Rot-Weіss-Rot REPORT

· 36 min

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Shownotes

<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>— Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind mehr Menschen aus Österreich weggezogen als eingereist. Was bedeutet das — und was kommt als nächstes?</p><p>— ÖBB wird teurer. Die Bundesbahn hat eine Preiserhöhung angekündigt — wir erklären, wie ihr trotzdem sparen könnt.</p><p>— Nebenjob in Österreich: Was ist erlaubt, was wird besteuert — und wie vermeidet man Strafen?</p><p>— Der digitale Euro rückt näher. Österreich und die gesamte EU haben einen weiteren Schritt in Richtung digitales Geld gemacht. Verschwindet das Bargeld?</p><p>— Der Wiener Flughafen hat neue Regeln. Bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck, Laptop in der Tasche lassen — das ist jetzt Realität.</p><p>— Die Kommunisten haben die Wahl in Graz gewonnen. Für Österreich eine echte Sensation - wir erklären, wer sie sind und was das bedeutet.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>;

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[SPEAKER_00]: Hallo, ihr hört in Rotweißrohtreport, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Jede Woche berichten wir über die wichtigsten Erreignisse, kurz und verständlich, damit ihr über alles Bescheid wisst, was euren Alltag, eure Arbeit und eure Dokumente betrifft.

[SPEAKER_00]: Diese Woche im Überblick. [SPEAKER_00]: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten sind mehr Menschen aus Österreich weggezogen als eingereist. [SPEAKER_00]: Was bedeutet das und was kommt als nächstes? [SPEAKER_00]: ÖBB wird teurer. [SPEAKER_00]: Die Bundesbahn hat eine Preis erhöhen angekündigt.

[SPEAKER_00]: Wir erklären, wie ihr trotzdem sparen könnt. [SPEAKER_00]: Neben Job in Österreich, was ist erlaubt, was wird besteuert und wie vermeidet man strafen. [SPEAKER_00]: Der digitale Euro rückt näher. [SPEAKER_00]: Österreich und die gesamte EU haben einen weiteren Schritt in Richtung digitales Geld gemacht.

[SPEAKER_00]: Verschwindet das Bargeld? [SPEAKER_00]: Der Wiener Flughafen hat neue Regeln, bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepeck lebtop in der Taschelassen. [SPEAKER_00]: Das ist jetzt Realität. [SPEAKER_00]: Die Kommunisten haben die Wahl in Graz gewonnen. [SPEAKER_00]: Für Österreich eine echte Sensation.

[SPEAKER_00]: Wir erklären, wer sie sind und was das bedeutet. [SPEAKER_00]: Das und noch mehr, gleich geht's los. [SPEAKER_01]: Wir beginnen mit einer Meldung, die in ganz Österreich für Aufsehen gesorgt hat. [SPEAKER_01]: Innenminister Gerhard Kana von der ÖVP hat bekannt gegeben, dass Österreich erst mal seit mehreren Jahrzehnten eine negative Migrationsbilanz verzeichnet.

[SPEAKER_01]: Was heißt das konkret? [SPEAKER_01]: Im ersten Halbjahr dieses Jahres haben mehr Asylbewerber das Land verlassen, als neue Anträge eingegangen sind. [SPEAKER_01]: 7.000 Personen sind ausgereist, während nur 5.200 neue Asylanträge gestellt wurden. [SPEAKER_01]: Kana nante das einen historischen Wendepunkt.

[SPEAKER_01]: Als Direkt des Ergebnis der konsequente Migrationspolitik der aktuellen Koalition. [SPEAKER_01]: Der Minister betonte auch, dass Österreich gemeinsam mit den Niederlanden, Denmark, Griechenland und Deutschland aktiv für Rückführungszentren außerhalb der EU-Eintritt. [SPEAKER_01]: Und noch bis Ende des Jahres ein konkretes Drittland für Abschiebungen benennen will.

[SPEAKER_01]: Dazu gibt es bereits Vereinbarungen über Zangsabschiebeflüge in mehrere Länder. [SPEAKER_01]: Die Zahl dieser Flüge im ersten Halbjahr war laut Ministerium-Rekord verdächtig. [SPEAKER_01]: Hier lohnt es sich ein paar Dinge nüchtern zu betrachten. [SPEAKER_01]: Erstens. [SPEAKER_01]: Diese Zahlen beziehen sich ausschließlich auf das Asylsystem, nicht auf die gesamte Bevölkerungsbewegung.

[SPEAKER_01]: Arbeitsmigration, Umzüge von EU-Bürgern, Familienzusassenführung und viele andere Kategorien sind darin nicht erfasst. [SPEAKER_01]: Der Begriff Negativa Wanderungseidow ist kein neutraler Statistischer Begriff. [SPEAKER_01]: Er stammt aus rechten politischen Kreisen der 2000er Jahre und war lange eng mit der Retourik der FPÖ verbunden.

[SPEAKER_01]: Das in jetzt ein ÖVPminister verwendet, ist selbst ein deutlicher Signal für eine Verschiebung im gesamten österreichischen politischen Diskurs, in Richtung Antimigrationspolitik. [SPEAKER_01]: Und das ist das Wichtigste. [SPEAKER_01]: Der Gesamtrent ist klar und lässt sich nicht ignorieren.

[SPEAKER_01]: Anforderungen an Dokumente werden strenger, Verfahren komplizierter, der Druck auf Menschen ohne geklärten Aufenthaltsstatus steigt. [SPEAKER_01]: Wenn euer Aufenthalt noch nicht geregelt ist, ein Aufenthaltstitel ausläuft, oder es irgendeinen ungeklärten Punkt bei euren Dokumenten gibt, wendet euch an Caritas, Diakonie oder den UEF, den österreichischen Integrationsvor.

[SPEAKER_01]: Alle drei bieten kosten Nose Beratung. [SPEAKER_01]: Das Schlechteste, was ihr jetzt tun könnt, ist abwarten. [SPEAKER_00]: In Graz haben Wahlen stattgefunden, und das Ergebnis hat ganz Österreich aufgewühlt. [SPEAKER_00]: Die kommunistische Partei Österreichs, kurz KPU, hat fast 36 Prozent der Stimmen geholt und ist damit zur stärksten Partei in der zweitgrößten Stadt des Landes geworden.

[SPEAKER_00]: Für alle, die mit dem österreichischen politischen Kontext nicht so vertraut sind, das ist ein wirklich verblüffendes Ergebnis, an das sich hier kaum jemand erinnern kann. [SPEAKER_00]: Warum ist Österreich so überrascht? [SPEAKER_00]: Weil die KPU ganz anders ist als das, was Menschen aus früheren Sowjetländern unter einer kommunistischen Partei verstehen.

[SPEAKER_00]: Ein interessantes Detail. [SPEAKER_00]: KPU Mandatare geben seit Jahren einen Großteil ihrer Gehälter in einen Hilfsform der Partei und helfen damit persönlich Bürgerinnen und Bürgern ihre Miete zu zahlen, Medikamente zu kaufen oder Schulmaterial zu besorgen. [SPEAKER_00]: Das hat ihnen das Vertrauen von Menschen gewonnen, denen es in einer teuren Stadt wie Graz schwerfällt, über die Runden zu kommen.

[SPEAKER_00]: Was bedeutet das praktisch für Graz? [SPEAKER_00]: Die Partei wird eine neue Stadtkualition bilden und erheblichen Einfluss auf die Wohnungspolitik, soziale Dienstleistungen und den Stadthaushalt haben. [SPEAKER_00]: Für Migrantinnen und Migranten in Graz könnte das in den kommenden Jahren eine etwas wohlvolendere Unterstützung auf Stadthebene bedeuten.

[SPEAKER_00]: Es wird erwartet, dass die neue Stattregierungprogramme für leistbares Wohnen und Sozialhilfe ausbauen wird. [SPEAKER_00]: Jetzt zu einem Thema, dass jede Familie betrifft. [SPEAKER_00]: Das Gesundheitsministerium hat beunruigende Zahlen veröffentlicht. [SPEAKER_00]: Im vergangenen Jahr haben in Österreich mehr als 36.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mindestens Ein Rezept für ein psychotropes Medikament erhalten, also ein Medikament, das auf die psyche und das Verhalten wirkt.

[SPEAKER_00]: Im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, ist das ein Anstieg von mehr als 60 Prozent. [SPEAKER_00]: Und allein von 2024 auf 2025 stieg die Zahl der betroffenen Kinder um weitere 3,5 Tausend. [SPEAKER_00]: Wo ist der Anstieg am stärksten? [SPEAKER_00]: Vor allem bei Kindern, die Stimulanzien wegen ADHS, dem Aufmerksamkeitsdifizid Hyperaktivität sind rum, verschrieben bekommen.

[SPEAKER_00]: Die Zahl solcher Patienten ist von etwa 14.000 auf fast 18.000 gestiegen. [SPEAKER_00]: Auch bei Schlaf und Beruhigungsmitteln gab es einen deutlichen Anstieg von fast 25 Prozent. [SPEAKER_01]: Die Ursachen dieser Entwicklung werden Leaphaft diskutiert. [SPEAKER_01]: Die FPÖ sieht darin vor allem Folgen der Lockdowns.

[SPEAKER_01]: Das Gesundheitsministerium hingegen weiß daraufhin, dass der Trend schon vor der Pandemie begann. [SPEAKER_01]: Und nend als mögliche Faktoren, bessere Erkennung tatsächlicherstörungen bei Jugendlichen, weniger gesellschaftliches Digmar rund umsüchische Erkrankungen, sowie stress durch soziale Medien, Nachrichten und Globale Krisen.

[SPEAKER_01]: was bedeutet das für Eltern? [SPEAKER_01]: Wenn ihr das Gefühl habt, euer Kind braucht Unterstützung, ignoriert das nicht. [SPEAKER_01]: Beginn mit einem Psychologen oder wendet euch an die Kinder und Jugendsücher tre. [SPEAKER_01]: Dort wird gemeinsam herausgefunden, ob eine Medikamentöse behandlung nötig ist oder andere Unterstützungsmitoten ausreichen.

[SPEAKER_01]: Denkt daran, ihr Traktverantwortung nicht nur für die körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit ihres Kindes. [SPEAKER_01]: Jugendliche können sich selten selbst Hilfe holen, auch wenn sie sie dringend brauchen. [SPEAKER_01]: Die nächste Meldung ist positiv, für alle die bereits in Österreich leben oder die österreichische Staatsbürgerschaft anstreben.

[SPEAKER_01]: Der neue Händle Passport Index 2020 hat bestätigt, der österreichische Pass gehört weiterhin [SPEAKER_01]: Zusammen mit Belgien, Finland, Frankreich, Deutschland und einigen anderen Ländern ermöglicht er Wieserfreies Reisen in 1885 Länder. [SPEAKER_01]: Das ist Platz 4 weltweit. [SPEAKER_01]: Die absolute Spitzenposition hält Singapur mit 192 Ländern.

[SPEAKER_01]: Eine der größten Überraschungen dieses Jahres ist der Rassante aufstieg des Passes der Vereinigten Arabischen Immirate auf Platz 2. [SPEAKER_01]: Warum ist das für euch wichtig? [SPEAKER_01]: Wenn ihr die österreichische Staatsbürgerschaft habt oder bald bekommen möchtet, der passt den ihr dann in den Händen haltet, ist eine der starksten der Welt.

[SPEAKER_01]: Das ist keine abstrakte Statistik, sondern echte Reisefreiheit. [SPEAKER_01]: Über 180 Länder ohne Wartezeit beim Konsolat, ohne Wiesung im Voraus, ohne Ablenungsrisiko. [SPEAKER_01]: Wenn ihr heute schon die Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllt, nehmt das Ernst. [SPEAKER_01]: Und denkt daran, in der Politik wird weiter diskutiert, ob die Anforderungen für die Einbürgerung verschärft werden sollen.

[SPEAKER_01]: Wer heute schon die Bedingungen erfüllt, sollte nicht zu lange warten. [SPEAKER_01]: Und zum Schluss noch ein Thema aus der großen Politik, das auf den ersten Blick technisch wirkt, aber letztendlich jeden betrifft. [SPEAKER_01]: Nämlich beim Heizungsrechnung. [SPEAKER_01]: Österreich hat sich gemeinsam mit 16 anderen EU-Ländern an die Europäische Kommission bewand und eine Verlängerung der Frist für die Umsetzung neuer strenger Gasregeln gefordert.

[SPEAKER_01]: um was geht es dabei. [SPEAKER_01]: Um eine EU-Richtlinie, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, schneller vom Erdgas in der Heizung wegzukommen, und schrittweise neue Anschlüsse ans Gasnetz einzuschränken. [SPEAKER_01]: Österreich, Polen, Ungarn, Chechen und mehrere andere Länder halten das vorgeschlagene Tempo aus Brüssel für unrealistisch.

[SPEAKER_01]: Die Argumente sind einfach. [SPEAKER_01]: Die Infrastruktur für Wärmepunkten und Alternative Heizungen ist noch nicht weit genug ausgebaut, um Gas in große Maßstab zu ersetzen. [SPEAKER_01]: Die Preise für Wärmepunkten sind für viele Familien noch zu hoch, und ein überstürzte Abschied vom Gas ohne ausreichende Alternative würde die Heizkosten schlicht in die Höhe treiben.

[SPEAKER_01]: Was bedeutet das für euch ganz konkret? [SPEAKER_01]: Wenn ihr eine Wohnung mit Gasheizung mietet, ändert sich im Moment gar nichts. [SPEAKER_01]: Weder der Vermieter noch ihr seid verpflichtet, sofort auf etwas anderes umzusteigen. [SPEAKER_01]: Aber langfristig wird diese Diskussion darüber entscheiden, was das Heizen eurer zukünftigen Wohnungen kostet.

[SPEAKER_01]: Wir bleiben dran und schauen was Brüssel entscheidet. [SPEAKER_01]: Weiter geht es in dieser Ausgabe mit Wirtschafts- und Finanznachrichten. [SPEAKER_00]: betrifft der mit der Bahn unterwegs ist. [SPEAKER_00]: Die staatliche UBB hat offiziell bekannt gegeben, ab die Zember mit dem Wechsel auf den neuen Fahrplan steigen die Ticketpreise im Durchschnitt um 3,5 Prozent.

[SPEAKER_00]: Der Grund, anhaltend hohe Energiepreise, die stark auf die Betriebskosten des Unternehmens drücken. [SPEAKER_00]: Das ist bereits das zweite Jahr in Folge mit einer Preisehöhung und jedes Mal fällt sie höher aus, als die Fahrgäste es sich wünschen. [SPEAKER_00]: Im Dezember 2024 lag der Anstieg noch bei fast fünf Prozent.

[SPEAKER_00]: Was genau wird teurer? [SPEAKER_00]: Die Normaltickets und die Preise für die Vorteilskart. [SPEAKER_00]: Die sparschine Tickets dagegen, also die günstigen Tickets, die an einen bestimmten Zug gebunden und im Voraus gekauft werden, bleiben zu den bisherigen Preisen. [SPEAKER_00]: Wenn ihr das Reisedatum schon kennt, kauft das Ticket am besten so fort über die UBB-App oder deren Website.

[SPEAKER_00]: Sparschine Tickets sind schnell weg, können aber wirklich viel Geld sparen. [SPEAKER_00]: Wer regelmäßig quer durch Österreich unterwegs ist, für den bleibt das Klimaticket um 1400 Euro pro Jahr die günstigste Option, wenn man die Gesamzahl der Farten einrechnet. [SPEAKER_00]: Weiter zu einem Thema, das gleichzeitig spannend und etwas verunsichern ist, der digitale Euro.

[SPEAKER_00]: Österreich und die gesamte EU haben hier einen weiteren wichtigen Schrittunternommen. [SPEAKER_00]: Ende Juni hat der Wirtschaftsausschuss des europäischen Palamens, kurz ECON, seine Stellungnahme zum entsprechenden Gesetz verabschiedet, [SPEAKER_00]: Das ist noch nicht das Gesetz selbst, aber ein wichtiger Schritt im Gesetzgebungsprozess.

[SPEAKER_00]: Als nächstes folgen die Verhandlungen zwischen Parlament, Rad und Kommission. [SPEAKER_00]: Das heißt, im Moment ändert sich in euren Geldbörsen und Bankkunden gar nichts, aber die Richtung ist klar. [SPEAKER_00]: Deshalb kurz erklärt, was ist der digitale Euro und muss man sich Sorgen machen?

[SPEAKER_00]: Es ist eine digitale Form des ganz normalen Euro, die von der europäischen Zentralbank. [SPEAKER_00]: EZB ausgegeben wird. [SPEAKER_00]: Keine Kryptowährung, keine neue Währung. [SPEAKER_00]: Einfach euer Geld im Smartphone, aber direkt von der Zentralbank, ohne eine Geschäftsbank als Zwischenhändler.

[SPEAKER_00]: Die wichtigste und offiziell bestätigte Botschaft ist ganz klar, Bargeld verschwindet nicht. [SPEAKER_00]: Im selben Gesetzespaket gibt es eine eigene Regelung, die ausdrücklich garantiert, dass der Euro als Bargeld weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel bleibt. [SPEAKER_00]: Wer weiterhin mit scheinen bezahlen möchte, das bleibt euer Recht.

[SPEAKER_00]: Der digitale Euro ist nur eine zusätzliche Option, keine Pflicht. [SPEAKER_00]: Wenn das Gesetz noch dieses Jahr verabschiedet wird, könnte ein Pilotprojekt 27. [SPEAKER_00]: Und der vollständige Betrieb frühestens 29. [SPEAKER_00]: Ihr habt also noch einige Jahre Zeit, um zu überlegen, ob der digitale Euro für euch persönlich sinnvoll ist.

[SPEAKER_00]: Im Moment gilt vor allem, wisst einfach, was das ist und glaubt nicht den Gerüchten über das verschwinden von Bargeld oder die totale Überwachung eurer Einkäufe. [SPEAKER_00]: Diese Ängste spiegeln sich nicht in dem wieder, was wirklich im Gesetzentwurf steht. [SPEAKER_01]: Und jetzt zu einer Frage, die viele Einkäufer beschäftigt.

[SPEAKER_01]: Sinken die Preise im Supermarkt wirklich, nachdem die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel gesenkt wurde, worüber wir letzte Woche berichtet haben. [SPEAKER_01]: Seit Anfang des Monats gilt auf Grundnahrungsmittel ein niedrigerer Mehrwertsteuersatz, von 10 auf knapp unter 5 Prozent. [SPEAKER_01]: Betroffen sind, Brot, Milch, Wutter, Eier, Nudeln, Reis, Mehl, die meisten Gemüse sordnen und einige Obst sordnen.

[SPEAKER_01]: Theoretisch spart eine durchschnittliche Familie damit rund 100 Euro im Jahr. [SPEAKER_01]: Aber hier wird es interessant. [SPEAKER_01]: Denn eine Mehrwertsteuersenkung und ein niedrigerer Regalpreis sind nicht das selber. [SPEAKER_01]: Der Staat senkt die Steuer, die der Händler Zeit. [SPEAKER_01]: Aber der Händler ist nicht verpflichtet, diese Ersparnis an die Kunden weiterzugeben.

[SPEAKER_01]: Er kann den Unterschied einfach als zusätzlichen Gewinn einbehalten. [SPEAKER_01]: Die meisten Wirtschaftsexperten warnen. [SPEAKER_01]: Ohne strengestadliche Kontrolle werden die Preise nur bei Aktionswahren oder den eigenen Handelsmarken der Ketten sinken, den sogenannten Eigenmarken.

[SPEAKER_01]: Genau dort ist der Wettbewerb zwischen den Supermerkten am Hertesten und genau dort werden Biller, Spar oder Hofer als erste die Preise sinken, um Kunden zu gewinnen. [SPEAKER_01]: der praktische Tipp, vergleich die Preise bei den Eigenmarken. [SPEAKER_01]: Dort ist die Senkung am deutlichsten Spürbar.

[SPEAKER_01]: Und noch ein wichtiger Hinweis. [SPEAKER_01]: Fertig Gerichte sind von der neuen Steuererate gar nicht erfasst. [SPEAKER_01]: Zum Abschluss der Wirtschaftsnachrichten ein Thema, das gerade Buchstäblich heiß ist. [SPEAKER_01]: Klimaanlagen. [SPEAKER_01]: Österreich hat sich gerade von extremen Temperaturen erholt.

[SPEAKER_01]: Doch Meteorologen warnen, dass das nur eine kurze Erholung ist und die Hitze zurückkommt. [SPEAKER_01]: Vor diesem Hintergrund hat die FPÖ eine Initiative vorgeschlagen, staatliche Zuschüsse für Einkommensschwache Familien einzuführen. [SPEAKER_01]: Mit dem Argument, das Kühlung heute zu Tage keine Luxus mehr ist, sondern ein Grundbedürfnis für die Gesundheit, [SPEAKER_01]: Das Parlament diskutiert diesen Vorschlag noch.

[SPEAKER_01]: Die Koalitionsparteien sind vorsichtig, wegen der möglichen Kosten für den Staatshausheit. [SPEAKER_01]: Aber allein die Tatsache, dass darüber gesprochen wird, zeigt, der Staat erkennt endlich an, dass der Klimawandel die Lebensqualität ganz normaler Menschen direkt bedroht. [SPEAKER_01]: Und das nicht länger zu ignorieren ist.

[SPEAKER_01]: Warum ist das Thema Kühlung in Österreich so akut geworden? [SPEAKER_01]: Der Zeit haben nur 18% der Haushalte eine Klimaanlage. [SPEAKER_01]: In den USA sind es 90%. [SPEAKER_01]: Lange Herst in Österreich die Einstellung, dass man Sommerhitze einfach aushält. [SPEAKER_01]: Das Geld für Kühlung sinnlos ausgegeben ist.

[SPEAKER_01]: Und so extreme Sommer wie in den letzten Jahren gab es früher kaum. [SPEAKER_01]: Dazu kam, dass Installieren einer Klimaanlage war aufwendig und bürokratisch. [SPEAKER_01]: Anforderungen zum Schutzhistorischer Fassaden komplizierte Genehmigungsverfahren mit Nachbarn und Vermietern, sowie baulicher Einschränkungen bei altem Wohnungsbestand, hielten viele davon ab.

[SPEAKER_00]: Geld ist auch heute noch einer der Hauptgründe, warum Menschen auf eine Klimaanlage verzichten. [SPEAKER_00]: Eine ordentliche Anlage kostet zwischen 1.500 und 4.500 Euro. [SPEAKER_00]: Und dann kommen noch höhere Stromrechnungen dazu. [SPEAKER_00]: Viele kaufen deshalb mobile Geräte, weil dafür keine Genehmigungen nötig sind.

[SPEAKER_00]: Die Kühen aber selten die gesamte Wohnung und sind selbst nicht billig. [SPEAKER_00]: Doch die Klimaveränderungen sind so offensichtlich, dass selbst die österreichische Bürokratie langsam in Bewegung gerät. [SPEAKER_00]: Aktuell werden Gesetzesänderungen vorbereitet, die es euch erlauben, eine Klimaanlage ohne langwierige Genehmigungen durch Nachbarn oder Vermieter zu installieren.

[SPEAKER_00]: Ja, das wird das aussehen, mancher Altbauten ein wenig verändern. [SPEAKER_00]: Aber dafür könnt ihr zumindest bei euch zu Hause vernünftig Atmen. [SPEAKER_00]: Und wenn es euch jetzt schon unerträglich heiß ist und ihr Sozialleistungen bekommt, wartet nicht ab. [SPEAKER_00]: Schreibt an euren Magistrat oder euer Sozialzentrum.

[SPEAKER_00]: Fragt direkt, gibt es städtische Programme, die beim Kauf eines Ventilators helfen, oder einen Zuschuss zur Installation einer Kühlanlage bieten. [SPEAKER_00]: In Österreich gibt es oft lokale Förderungen und Zuschüsse für Menschen, die wegen der Hitze in Not geraten sind. [SPEAKER_00]: Es ist gut möglich, dass man euch bei diesen Kosten etwas unter die Arme greifen kann.

[SPEAKER_00]: Das waren alle wichtigen Wirtschaftsnachrichten der Woche. [SPEAKER_00]: Gleich sprechen wir über das, was das Leben von Migrantinnen und Migranten in Österreich direkt betrifft. [SPEAKER_01]: Beginnen wir mit einem Thema, das viele beschäftigt. [SPEAKER_01]: Anfang des Monats haben in verschiedenen Regionen dutzende Menschen strafbescheide wegen unallab der Beschäftigung erhalten.

[SPEAKER_01]: Für viele war das eine unangenehme Überraschung, denn die Grenze zwischen kurz dazu verdient und Gesetzgebrochen ist viel feiner als man denkt. [SPEAKER_01]: Deshalb klären wir jetzt, wie ihr euch absichert, damit euer Zufahrdienst nicht zum Kostenpunkt durchstrafen wird. [SPEAKER_01]: Wenn ihr eine Hauptarbeitsstelle habt und nebenbei arbeiten möchtet, das ist gesetzlich nicht verboten.

[SPEAKER_01]: Aber ein paar Dinge solltet ihr prüfen, bevor ihr irgendeinen zweiten Vertrag unterschreibt. [SPEAKER_01]: Erstens. [SPEAKER_01]: Euer Arbeitsvertrag kann eine sogenannte Konkurrenzklausel enthalten. [SPEAKER_01]: Eine Klausel, die es verbietet, gleichzeitig für einen direkten Mitbewerber eures Arbeitgeberstätig zu sein.

[SPEAKER_01]: Lässt euren Vertrag sorgfältig durch. [SPEAKER_01]: zweitens, die Gesamtarbeitzeit pro Woche darf 60 Stunden nicht überschreiten. [SPEAKER_01]: Alle Arbeitsstellen zusammengerechnet. [SPEAKER_01]: Jetzt zum Geld und zur Sozialversicherung. [SPEAKER_01]: Das ist der wichtigste Teil. [SPEAKER_01]: Wenn euer Nebenjob eine sogenannte geringfügige Beschäftigung ist, also nicht mehr als 1551 Euro 10 pro Monat, zieht der zweite Arbeitgeber keine Sozialversicherungspiträger ab.

[SPEAKER_01]: Aber es gibt einen Punkt, den viele vergessen. [SPEAKER_01]: Wenn ihr mehrere solche kleinen Nebenjobs habt und ihr zusammen die Grenze überschreitet, sieht das die sozialversicherung ÖGK automatisch über ihre Datenbank. [SPEAKER_01]: Und schickt kratalzweise eine Nachforderung von über 14 Prozent auf den übersteigenen Betrag.

[SPEAKER_01]: dieser Bescheid kommt für viele überraschend. [SPEAKER_01]: Darum überprüft regelmäßig euren aktuellen Status im persönlichen Online-Konto. [SPEAKER_01]: Das ist kostenlos und dauert nur ein paar Minuten. [SPEAKER_01]: Und ein wichtiger Hinweis für alle, die Arbeitslosen Geld oder Notstandshilfe beziehen.

[SPEAKER_01]: Der Zeit ist es für die meisten nicht möglich, diese Leistungen mit einem Nebenjob zu kombinieren. [SPEAKER_01]: Früher gab es in Österreich ein beliebtes Modell. [SPEAKER_01]: Man konnte offiziell monatliche Arbeitslosenhilfe beziehen und gleichzeitig legal einen kleinen Nebenjob in geringfügiger Beschäftigung haben.

[SPEAKER_01]: Das ist jetzt für die meisten Fälle verboten. [SPEAKER_01]: Es gibt enge Ausnahmen für Menschen, die schon sehr lange keine Arbeit finden. [SPEAKER_01]: Wenn ihr beim A im S-Gemeldet seid und an irgendeine Nebenjob denkt, sprach zuerst mit euren Betreuer. [SPEAKER_01]: Besser 15 Minuten für eine Beratung nehmen, als später tausende Euro an erhaltenen Leistungen zurückzahlen.

[SPEAKER_01]: Für alle die selbstständig nebenbei tätig sind, als freelancer oder auf Basis eines Werkvertrags, bis zu 3700 Euro pro Jahr ist dieser Zuverdienst Steuerfrei. [SPEAKER_01]: Ist es mehr, muss eine Einkommensteuer-Erklärung abdegeben werden. [SPEAKER_01]: Wichtig ist auch die sogenannte Kleinunternehmerregelung.

[SPEAKER_01]: Wenn euer gesamte Umsatz aus selbständiger Tätigkeit 550.000 Euro pro Jahr nicht übersteigt, [SPEAKER_01]: Detaillierte Informationen gibt es auf der Webseite der VKU. [SPEAKER_01]: Oder ihr lasst euch kostenlos bei der Arbeiterkammer beraten. [SPEAKER_00]: Weiter mit einem wichtigen Hinweis für Eltern, die ihr Kind alleine erziehen.

[SPEAKER_00]: Ein neuer Unterstützungsfahr ist jetzt in Betrieb, ein spezieller Hilfsfor für alle, die ein Kind alleine großziehen und keine oder nur unregelmäßige Unterhaltsleistungen bekommen. [SPEAKER_00]: Der Staat kann jetzt unterhalt an Stelle des Schuldners auszahlen, damit ihr nicht jahrelang auf Gerichtsverfahren warten müsst.

[SPEAKER_00]: Für den Vorwurden 35 Millionen Euro bereitgestellt und in kritischen Situationen ist eine einmalige Zahlung von bis zu 4.000 Euro möglich. [SPEAKER_00]: Staatsbürgerschaft spielt keine Rolle, entscheidend ist nur, ob euer Aufenthaltsstatus legal ist. [SPEAKER_00]: Genauere Informationen findet ihr auf der Website des Familienministeriums.

[SPEAKER_00]: Im Juli sind außerdem neue Regeln für Haustiere in Kraft getreten. [SPEAKER_00]: Wer künftig ein Haustier anschaffen möchte, einen Hund, ein Reptil, einen Lurch oder bestimmte Papagainarten, muss vorab einen speziellen Vorbereitungskurs absolvieren. [SPEAKER_00]: Das ist kein Prüfung, sondern eine verpflichtende Beratung, bei der euch eure rechtlichen Pflichten und die realen Kosten der Tierhaltung erklärt werden.

[SPEAKER_00]: Die Regel wurde eingeführt, damit Tierhalterinnen und Tierhalter die Verantwortung verstehen, bevor sie ein Lebewesen zu sich holen. [SPEAKER_00]: Informationen zu diesen Kursen findet ihr auf der Website eures örtlichen Magistrats, oder bei der zuständigen Tierschutzbehörde. [SPEAKER_00]: Generell gelten den Österreichs strengeregeln im Umgang mit Tieren.

[SPEAKER_00]: Es lohnt sich die wichtigsten zu kennen, um empfindliche Strafen zu vermeiden. [SPEAKER_00]: Zum Beispiel müssen fast alle Hunde geschippt und in einer speziellen Datenbank registriert sein. [SPEAKER_00]: Außerdem fällt in der eigenen Gemeinde eine jahrliche Hundeabgabe an. [SPEAKER_00]: In öffentlichen Bereichen, im Larverkehr und in Aufzügen muss der Hund an der Leine geführt werden.

[SPEAKER_00]: Und in vielen Fällen auch mit Mahlkorb. [SPEAKER_00]: Eben so gilt eine strenge Pflicht nach dem Hund aufzureumen. [SPEAKER_00]: In Städten gibt es dafür überall Stationen mit Codebeuteln. [SPEAKER_00]: Bedenkt auch, in Österreich gelten Hunde als soziale Wesen. [SPEAKER_00]: Es gibt eine ungeschriebene und manchmal auch rechtlich verankerte Regel, dass man einen Hund nicht lange alleine in einem geschlossenen Raum ohne angemessende Betreuung lassen darf.

[SPEAKER_00]: Und wenn ihr eine Wohnung mietet, prüft unbedingt den Mietvertrag. [SPEAKER_00]: Zwar ist ein pauschales Tierverbot in vielen Fällen rechtlich unwirksam, wenn dadurch weder Nachbar noch Wohnung schaden nehmen, aber es ist besser den Vermieter vorabzuinformieren, damit kein Konflikt entsteht.

[SPEAKER_00]: Und zum Schluss noch einmal zurück zur Hitze. [SPEAKER_00]: Damit die Erologen noch einige Wochen mit hohen Temperaturen rechnen, ein wichtiger Hinweis. [SPEAKER_00]: In Österreich gibt es kein einheitliches Gesetz, das dem Arbeitgeber erlaubt, bei Hitze beliebige Kleidung zu erlauben. [SPEAKER_00]: Aber es gibt klare Regeln, die euch schützen und die solltet ihr kennen.

[SPEAKER_00]: Wenn der Arbeitgeber einen Dresscode oder eine Uniform verlangt, ist der gleichzeitig verpflichtet, bedingungen zu schaffen, unter denen das ohne gesundheitliche Gefährdung möglich ist. [SPEAKER_00]: Das heißt, wenn ihr eine Uniform tragt und ist im Büro 35 Grad hat, muss der Arbeitgeber entweder für Kühlung sorgen oder die Kleidungsanforderungen anpassen.

[SPEAKER_00]: Das ergibt sich direkt aus dem österreichischen Arbeitnehmer in den Schutzgesetz. [SPEAKER_00]: Wenn es euch wegen der Hitze nicht gut geht, ihr habt das Recht zum Arzt zu gehen und eine Krankmeldung zu bekommen. [SPEAKER_00]: Das darf kein Grund für Kündigung oder irgendeine andere Strafe sein.

[SPEAKER_00]: Noch ein Punkt für alle, die im Freien arbeiten. [SPEAKER_00]: Auf dem Bau, im Garten, als Korea-Fahrer, im Straßenreinigungsdienst. [SPEAKER_00]: Bei Temperaturen über 32 Grad ist der Arbeitgeber verpflichtet, ausreichend Trinkwasser bereitzustellen. [SPEAKER_00]: Schattenbereiche für Pausen anzubieten und die Zeit in der Bralleinsonne zu reduzieren.

[SPEAKER_00]: Wenn es bei euch Konflikte mit dem Arbeitgeber wegen der Arbeitsbedingungen bei Hitze gibt, wendet euch an die Arbeiterkammer. [SPEAKER_00]: Dort werden eure rechte kostenlos und schnell erklärt. [SPEAKER_00]: Und wenn nötig hilft man euch eine offizielle Beschwerde bei der zuständigen Arbeitsinspektion einzurreichen.

[SPEAKER_00]: Das waren alle wichtigen Themen der Woche zum Leben in Österreich. [SPEAKER_00]: Gleichberichten wir über Neuigkeiten aus Wien und den Bundesländern. [SPEAKER_01]: Daten wir mit einer Prima-Nachricht für alle, die diesen Sommer über den Flughafen wie ein Schwald in den Urlaub fliegen. [SPEAKER_01]: Der Flughafen hat in allen Terminels moderne Computer-Tumographen, CTS-Gener installiert und dafür rund 25 Millionen Euro investiert.

[SPEAKER_01]: Und damit kommen wirklich angenehme Änderungen für Passagiere. [SPEAKER_01]: Ihr dürft jetzt Flüssigkeiten im Handgepack in Behältern bis zu zwei Lietern mitnehmen. [SPEAKER_01]: Die 100 Milliliterregel, die seit 2006 im ganz Europa-Galt und die alle schon längst gehasst haben, gilt in Wehen nicht mehr.

[SPEAKER_01]: Laptops, Tablets, Smartphones und Kameras müssen beim Sicherheitscheck nicht mehr aus der Tasche genommen werden. [SPEAKER_01]: Alles bleibt im Rucksack. [SPEAKER_01]: Der neues Gänner erkennt den Inhalt in 3D-Bild deutlich präziser als alte Randgenerette. [SPEAKER_01]: Das verkürzt auch die Warteschlang beim Check, was besonders in der Hochsaison in Sommer sehr angenehm ist.

[SPEAKER_01]: Aber eines sollte die euch merken. [SPEAKER_01]: Diese Regeln gelten nur für Flüge, die in Wien abfliegen. [SPEAKER_01]: Wenn ihr zurückkommt oder an einem anderen Flughafen umsteigt, dort kann die 100 Milliliterregeln noch gelten. [SPEAKER_01]: Checkt immer die Regeln am Abflugflughafen.

[SPEAKER_01]: Und noch ein Tipp. [SPEAKER_01]: Thermos kann mit Doppelwand am besten Lehr mitnehmen. [SPEAKER_01]: Der Scanner kann solche Behälter nicht richtig einlesen und sie werden sonst am Checkpoint aufgehalten. [SPEAKER_01]: Ein wichtiger Hinweis für alle, die in Wien wohnen oder zu Besuch sind.

[SPEAKER_01]: Wenn ihr eine SMS bekommt, in der steht, dass ihr dringend eine Parkstrafe bezahlen müsst, klickt auf nichts. [SPEAKER_01]: Das ist schlecht betrug. [SPEAKER_01]: Die Stadt Wien hat offiziell erklärt, strafbescheide werden niemals per SMS oder über irgendwelche Messenger-Apps verschickt.

[SPEAKER_01]: Wenn ihr wirklich irgendwo ein Vergehen begangen habt, bekommt ihr einen offiziellen Brief mit Stempel in eurem Briefkasten. [SPEAKER_01]: Kommuniziert ausschließlich per normaler Post. [SPEAKER_01]: Also, sobald ihr so eine SMS seht, sofort löschen und die Nummer des Absenders auf die spärleste setzen.

[SPEAKER_01]: Klickt auf keinen Fall auf links in der Nachricht. [SPEAKER_01]: und gibt vor allem keine Kartendaten ein. [SPEAKER_01]: Sonst seid ihr in Sekunden euer gesamtes Ersparteslos. [SPEAKER_01]: Und das zurück zu bekommen ist fast unmöglich. [SPEAKER_01]: Es gibt schon dutzende Fälle, in denen Menschen erhebliche Summen verloren haben.

[SPEAKER_01]: Besonders jene, die erst kürzlich in die Hauptstadt gezogen sind. [SPEAKER_01]: Also lieber zehn mal prüfen, ob vielleicht ein Papierbrief mit einer Strafe angekommen ist. [SPEAKER_01]: Ignoriert solchen Spam. [SPEAKER_01]: Städtische Behörden schreiben euch nie per SMS und jede Forderung nach Geld, so fort und jetzt ist 100% betrug.

[SPEAKER_01]: und eine wichtige Neuerung für alle, die in Wienautofahren. [SPEAKER_01]: In der Stadt gibt es jetzt eine eigene Hotline für Parknotfälle. [SPEAKER_01]: Die Nummer lautet plus 4 3 1, 4 0 0 0, 7, 4 0 0. [SPEAKER_01]: Denkt aber daran, dass es keine Nummer für jede Kleinigkeit. [SPEAKER_01]: Wenn jemand etwas schiefparkt oder einen halben Zentimeter, die ausfahrt blockiert.

[SPEAKER_01]: Diese Linie ist für echte Gefahrensituation. [SPEAKER_01]: Ruft hier an, wenn jemand die Einfahrt für Feuerwehr oder Rettung blockiert. [SPEAKER_01]: Wenn ein Auto auf einem behinderten Parkplatz steht, oder ein Zebrastreifen so blockiert ist, das Menschen auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

[SPEAKER_01]: Die Mitarbeiter sind an Werktag von 36 bis 22 Uhr erreicht war. [SPEAKER_01]: An Wochenenden und Feiertagen von 38 bis 22 Uhr. [SPEAKER_01]: Es ist zwar sehr zu hoffen, dass ihr diese Nummer nie braucht, aber besser sie gleich im Telefonbuch zu speichern, damit ihr im Ernstfall schnell Hilfe holen könnt, ohne Stunden lang zu warten.

[SPEAKER_01]: In Österreich nimmt man solche Dinge sehr ernst und freie Durchfahrt für Rettung und Feuerwehr ist Buchstäblich ein gerettetes Menschenleben. [SPEAKER_01]: Also, Nummer speichern und Verantwortungstbewusst packen. [SPEAKER_01]: zum Schluss eine Erinnerung. [SPEAKER_01]: Auf dem Rathausplatz läuft bereits das 36.

[SPEAKER_01]: Film Festival. [SPEAKER_01]: Bis Anfang September gibt es täglich von 11 bis 24 Uhr kostenlose Filmvorführungen auf der Großleinwand. [SPEAKER_01]: Dazu dutzende Kulinarekstände mit Küchen aus aller Welt. [SPEAKER_01]: Ein perfekter Ort für einen Abend nach der Arbeit, ein Date oder einen Familienausflug.

[SPEAKER_01]: Ein Tritt frei, einfach hinkommen und genießen. [SPEAKER_01]: Wir verlassen die Hauptstadt jetzt und berichten kurz was in den Bundesländern los war. [SPEAKER_00]: In Kärnten gab es eine ungewöhnliche Entdeckung in der Natur, die unter Insektenkundland für Kleine Aufregung gesorgt hat. [SPEAKER_00]: Lokale Forscher haben eine rosa Farbine Häusschrecke entdeckt.

[SPEAKER_00]: Das ist ein extrem seltenes Phänomen, sogenannte Irritismus. [SPEAKER_00]: Eine genetische Motation, die dem Insekte das übliche Grüne Pigment entzieht und ihm eine leuchten rosa Verbung verleid. [SPEAKER_00]: Der Fund wurde bereits von Wissenschaftlando kommentiert. [SPEAKER_00]: Für Österreich ist das eine echte Seltenheit.

[SPEAKER_00]: Also, wenn ihr über die Wiesenkärntens spaziert und eine rosa Hüpfen der Kreatur seht, das ist keine Halluzination und kein Zustiegsgast aus der Stadt. [SPEAKER_00]: Das ist ein einzigartiger und absolut harmloser Bewohner der Natur. [SPEAKER_00]: In Oberösterreich wurde jetzt ein Schlusspunkt in einem langen und grundsätzlichen Streit gesetzt.

[SPEAKER_00]: Rund um das Haus in Braunau am In, in dem Adolf Hitler geboren wurde. [SPEAKER_00]: Der österreichische Staat hatte das Gebäude bereits 2016 gekauft, um zu verhindern, dass es zu einer Pilgerstätte für rechts extremisten wird. [SPEAKER_00]: zehn Jahre lang aber konnte man sich nicht einigen was damit passieren soll.

[SPEAKER_00]: Verschiedene Ideen standen im Raum, Museum, Sozialprojekt, Abris, öffentlicher Raum. [SPEAKER_00]: Jetzt wurde endlich entschieden. [SPEAKER_00]: Das Haus wird die österreichische Bundespolizeu übernehmen und umbauen. [SPEAKER_00]: Die Entscheidung hat eine tiefe symbolische Bedeutung. [SPEAKER_00]: Die Hütterinnen und Hüter von Gesetz und Verfassung beziehen einen Ort, der zu einer Gedenkstätte einer Ideologie hätte werden können, die Europa und der Welt Tens auf Millionen Opfer gekostet hat.

[SPEAKER_00]: In Niederösterreich schlagen Pädagogen wegen der langen Férien Alarm. [SPEAKER_00]: Ein österreichischer Bildungsexperte warnt eine lange Pause, ohne jegliche geistige Aktivität führt zu erheblichen Lernverlusten, besonders in Mathematik und Lesen. [SPEAKER_00]: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Kinder nach langen Férien ohne irgendein welche Aktivitäten mit spürbaren Rückständen in die Schule zurückkehren, die schwer aufzuholen sind.

[SPEAKER_00]: Der Rad an Eltern, kein intensives Lernen, kein Sommer als verlängertes Schuljahr. [SPEAKER_00]: Aber 15 bis 20 Minuten lesen oder einfache Aufgaben täglich helfen enorm dabei, das Gelernte aus dem Jahr zu behalten. [SPEAKER_00]: Schon das Lesen von Büchern zum Vergnügen ist ein wunderbarer Weg, die Gehirnaktivität des Kindes ohne Stress aufrecht zu erhalten.

[SPEAKER_00]: und zum Schluss, wirklich gute Nachrichten für alle die gerne in natürlichen Gewässern schwimmen. [SPEAKER_00]: Laut einem aktuellen Bericht der europäischen Umweltagentur, der mehr als 22.000 Badegewässer in 29 Ländern umfasst, haben fast alle sehen und flüsse Österreichs eine ausgezeichnete Wasserqualität.

[SPEAKER_00]: Österreich liegt damit auf Platz 4 in Europa. [SPEAKER_00]: Die einzige vorübergehende Ausnahme in dieser Saison ist der Plaschingersee in Oberösterreich, wo wegen eines technischen Problems mit der Probenamestelle, die zu nahe an einer Ansammlungstelle von Wasservögelen liegt, derzeit vom Baden abgeraten wird.

[SPEAKER_00]: Das Problem wird gerade gelöst. [SPEAKER_00]: Alle anderen beliebten Badesehen und Flüsse sind vollständig sicher und bieten ausgezeichnete Wasser. [SPEAKER_01]: Damit beenden wir den Rückblick auf die Erreignisse der vergangenen Woche. [SPEAKER_01]: Wir halten euch weiterhin über alle wichtigen Geschehnisse auf dem Laufenden.

[SPEAKER_01]: Abonniert den wechentlichen Podcast Rotweiß-Rotre-Port. [SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Ihr findet uns auf Apple Podcasts YouTube und Spotify. [SPEAKER_01]: Das war's für heute. [SPEAKER_01]: Bis nächste Woche.

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