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Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>– Die FPÖ kommt fast auf vierzig Prozent: Wann sind die nächsten Wahlen und was zeigt die neue Umfrage?</p><p>– Steuern, Löhne und Arbeitslosigkeit: Wie viel verdienen die Menschen in Österreich und warum sind Waren hier teurer als in den Nachbarländern?</p><p>– Neue Regeln für Elektromopeds, E-Scooter und billige Pakete von außerhalb der Europäischen Union.</p><p>– Ein bewaffneter Überfall auf ein Juweliergeschäft in Wien und Neuigkeiten zur gestohlenen Halskette aus einem Museum.</p><p>– Der Frecciarossa wird in Tirol getestet: Wann verbinden direkte Schnellzüge Italien, Österreich und Deutschland?</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
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[SPEAKER_00]: Hallo, Sie hören den Rotweißrohtreport, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Jede Woche berichten wir kurz und verständlich über die wichtigsten Erreignisse. [SPEAKER_00]: So wissen Sie über wichtige Änderungen Bescheid, die ihre Arbeit, ihre Dokumente und ihren Alltag betreffen.
[SPEAKER_00]: Heute in dieser Ausgabe. [SPEAKER_00]: Die FPÖ kommt fast auf 40 Prozent. [SPEAKER_00]: Steuern, Löhne und Arbeitslosigkeit, wie viel verdienen die Menschen in Österreich und warum sind waren hier teurer als in den Nachbarländern. [SPEAKER_00]: Neuer Regeln für Elektromopads, Eskute und Billige Pakete von außerhalb der Europäischen Union.
[SPEAKER_00]: Ein bewaffneter Überfall auf ein Juwilliergeschäft in Wien und Neuigkeiten zu gestoenen Halskette aus eine Museum. [SPEAKER_00]: Der Frätschiarosa wird in Tirol getestet. [SPEAKER_00]: Wann verbinden direkte Schnellzüge, Italien, Österreich und Deutschland? [SPEAKER_00]: Das alles hören Sie in der neuen Ausgabe.
[SPEAKER_01]: Wir beginnen mit der großen Politik. [SPEAKER_01]: Eine neue Umfrage des Lazersfeldinstitut hat die politische Landschaften Österreich stark bewegt. [SPEAKER_01]: Die Zahlen sind überraschend. [SPEAKER_01]: Die Oppositionelle FPÖ ist auf 39% gestiegen. [SPEAKER_01]: Das ist Ihr höchster Wert seit Beginn solcher Umfragen.
[SPEAKER_01]: Zum Vergleich, die konservative ÖVRP kommt auf 21 Prozent. [SPEAKER_01]: Die sozialdemokratische SPÖ erreicht nur 15 Prozent. [SPEAKER_01]: Die Grünen 12 Prozent und die liberale Neos 7 Prozent. [SPEAKER_01]: Die kommunistische KPÖ liegt mit knapp 4 Prozent genau an der wichtigen Grenze.
[SPEAKER_01]: Natürlich ist eine Umfrage noch kein Wahlergebnis. [SPEAKER_01]: Sie zeigt nur die Stimmung zu einem bestimmten Zeitpunkt. [SPEAKER_01]: Für die aktuelle Regierung ist sie aber ein echter Schock. [SPEAKER_01]: Adiert man die Werte aller Dreierigierungsparteien, ÖVP, SPÖ und Neos kommen sie zusammen nicht einmal auf den Wert der FPÖ.
[SPEAKER_01]: Deshalb sorgte die Zahl von fast 40 Prozent [SPEAKER_01]: Für Panik oder Jubel ist es trotzdem zu früh. [SPEAKER_01]: Die nächste reguläre Wahl zum Nationalrad soll erst 2022 stattfinden. [SPEAKER_01]: Nach der Wahl im Herbst 2024 wird das Parlament nämlich für fünf Jahre gewählt. [SPEAKER_01]: Eine fortzeitige Auflösung des Palaments ist möglich, doch bisher hält die Koalition.
[SPEAKER_01]: Die Umfrage zeigt aber klar, wie die Kräfte zu Beginn der neuen politischen Saison verteilt sind. [SPEAKER_01]: Erinnern wir kurz an die wichtigsten Parteien. [SPEAKER_01]: Die FPÖ von Herbert Kickel ist eine rechte Nationalkonservative Partei. [SPEAKER_01]: Sie fordert deutlich strengere Regeln bei dem Migration.
[SPEAKER_01]: Beschlossene Grenzen weniger Einfluss aus Brüssel und ein Ende der Sanktionen gegen Russland. [SPEAKER_01]: Bei der Wahl 2024 wurde die Partei bereits stärkste Kraft. [SPEAKER_01]: Sie konnte danach aber keine Koalition bilden. [SPEAKER_01]: Ihr gegenüber steht die heutige Regierung aus sehr verschiedenen Parteien.
[SPEAKER_01]: Die konservative rechts von der Mitte stehen der ÖVP von Bundeskanzler Christian Stocker. [SPEAKER_01]: Sie will Unternehmen schützen und auf stabiler Staatsfinanzen achten. [SPEAKER_01]: Dazu kommt die Linke SPÖ von Andreas Barbler. [SPEAKER_01]: Sie setzt sich für Sozialhilfe, leistbares Wohnen und steuern auf große Vermögen ein.
[SPEAKER_01]: Die Liberalen Neos fordern mehr Transparenz, eine Reform der Bildung und mehr Wettbewerb für Unternehmen. [SPEAKER_01]: Das Problem für die Regierung, wenn Menschen wegen Inflationen hoher Wohnkosten oder Flüchtlingen unzufrieden sind, verteilt sich ihr Ärger auf drei sehr unterschiedliche Regierungsparteien.
[SPEAKER_01]: Die FPÖ ist dagegen in der Opposition und sammelt viele Proteststimmen allein. [SPEAKER_01]: bis zur Wahl bleibt noch viel Zeit. [SPEAKER_01]: Wenn dieser Trend aber anhält, geht es bald nicht nur um einen Sieg der Rechten. [SPEAKER_01]: Dann stellt sich vor allem die Frage, welche traditionelle Partei gibt zuerst nach und bildet mit der FPÖ eine Regierung.
[SPEAKER_01]: Während die Umfragewerte der Partei in Rekorde erreichen, versucht die Regierung nun mit finanziellen Ideen für Familien aufmerksamkeit zu bekommen. [SPEAKER_00]: Stokker hat ein zukunftsdepo vorgeschlagen, das wäre ein spezielles staatlich geregeltes Spar und Anlagekonto für jedes Kind bis zum 18. Geburtstag.
[SPEAKER_00]: Die Idee ist einfach. [SPEAKER_00]: Die Elternzahlen regelmäßig Geld ein. [SPEAKER_00]: Ein Finanzinstitut legt das Geld am Markt an. [SPEAKER_00]: Mit 18 Jahren erhält das Kind ein größeres Staatkapital. [SPEAKER_00]: Der wichtigste Punkt ist, der Gewinn aus dieser Anlage soll ganz von der Kapital-Ertragsteuer kurz KEST befreit sein.
[SPEAKER_00]: Normalerweise gehen dabei 27,5 % an den Staat. [SPEAKER_00]: Nach Stokker's Plan könnte eine Familie bis zu 5.000 Euro pro Jahr einzahlen. [SPEAKER_00]: Das Bundeskanzler am Drehnetso, wir jeden Monat nur 150 Euro spart, könnte durch das Wachstum am Markt nach 18 Jahren rund 60.000 Euro auf dem Konto des Kindes haben.
[SPEAKER_00]: Es gibt aber ein großes Aber. [SPEAKER_00]: Erstens garantiert keine Anlage an der Börse einen Gewinn. [SPEAKER_00]: Zweitens profitieren vor allem wohlhabende Familien, die wirklich Geld übrig haben. [SPEAKER_00]: Und besonders wichtig, dass Zukunftstepo ist bisher nur eine politische Ankündigung.
[SPEAKER_00]: Es gibt weder ein Gesetz noch einen klaren Zeitplan oder Garantien für den Schutz der Einlagen. [SPEAKER_00]: Ein schneller Besuch bei der Bank bringt also noch nichts. [SPEAKER_00]: Die Idee muss zuerst in der Koalition verhandelt werden. [SPEAKER_00]: Während manche schon mit diesem Geld für die Zukunft rechnen, wird eine echte Hilfe für Kinder schon jetzt für illegale Geschäfte genutzt.
[SPEAKER_00]: Der Staat hat Familie mit wenig Einkommen gutscheine der Aktion Schulstaat Klage geben. [SPEAKER_00]: Jeder Gutschein hat einen Wert von 150 Euro und ist für Schulsechen gedacht. [SPEAKER_00]: Kurz danach begann auf Online-Plattformen ein Geschäft damit. [SPEAKER_00]: Viele Menschen bieten die Gutscheine gegen Bargeld und mit Rabatt zum Verkauf an.
[SPEAKER_00]: Das Sozialministerium erinnert deshalb daran, der Verkauf und weiterverkauf eines Schulstaat-Klargutscheins ist streng verboten. [SPEAKER_00]: Die Hilfe ist auf den Namen eines bestimmten Kindes ausgestellt und darf nur für Schulsachen verwendet werden. [SPEAKER_00]: Wer den Code an andere weitergibt, verletzt direkt die Regeln.
[SPEAKER_00]: Die Verwendung fremdener persönlicher Daten kann sogar zu einem Fall für die Polizei werden. [SPEAKER_00]: Auch der Kauf eines solchen Gutscheins von einer Privatperson ist ein großes Risiko. [SPEAKER_00]: Der Verkäufer kann den einmal götigen Code schon benutzt oder gesperrt haben. [SPEAKER_00]: Dann bekommen sie ihr Geld nicht zurück.
[SPEAKER_00]: Der Rabatt klingt gut, doch Probleme mit dem Gesetz sind es nicht wert. [SPEAKER_01]: Österreich hat in der vergangenen Woche den russischen Botschafter ins Außenministerium bestellt. [SPEAKER_01]: Der Grund war ein großer hybrider Angriff mit Drohnen im deutschen Leipzig. [SPEAKER_01]: Wien erklärte öffentlich seine volle Solidarität mit Berlin.
[SPEAKER_01]: Österreich unterstützte auch eine möglichst starke gemeinsame Antwort der gesamten Europäischen Union. [SPEAKER_01]: Bei einem hybriden Angriff fährt der Gegner nicht offen mit Panzern über die Grenze. [SPEAKER_01]: Er handelt versteckt, z.B. mit Zeiberngriffen, sabotage an Bahnstrecken, Störungen der Kommunikation, Desinformationen oder Drohnen im Zivilen Luftraum.
[SPEAKER_01]: Besonders gefährlich ist, der Angreife versucht alle Spuren zu verstecken. [SPEAKER_01]: Das betroffene Land muss dann gleichzeitig den Schaden begrenzen und beweise sammeln. [SPEAKER_01]: Ausministerin wie Artemeine Reisinger, fordert deshalb? [SPEAKER_01]: Der Europäische Mechanismus für Sanktionen gegen solche versteckten Bedrohungen, soll automatisch und ohne lange Diskussionen aktiviert werden.
[SPEAKER_01]: Einen Botschafter einzubestellen ist in der Diplomatie wie eine Gelbekarte. [SPEAKER_01]: Die Beziehungen werden noch nicht abgebrochen. [SPEAKER_01]: Es ist aber eine letzte Ärzte-Warnung, vor der Ausweisung von Diplomaten [SPEAKER_01]: Von der internationalen Auseinandersetzung kommen wir zu einem A-Eignis, dass hier im Land 100.000 Familien direkt betrifft.
[SPEAKER_01]: Wir begrüßen alle Schüler, Studierenden, Eltern und Lehrkräfte. [SPEAKER_01]: Das neue Schuljahr in Österreich hat offiziell begonnen. [SPEAKER_01]: Für Schulkinder in Wien, Niederösterreich und dem Bogenland war der erste Schultag bereits am 7. September. [SPEAKER_01]: Die übrigen Bundesländer starten genau eine Woche später [SPEAKER_01]: Damit älteren ihren Urlaub besser planen können, sollten sie die wichtigsten Termine gleich in den Kalender schreiben.
[SPEAKER_01]: Die Herbstferien sind laut Planende Oktober. [SPEAKER_01]: Die Weihnachtsferien dauern vom 24. Dezember bis zum 6. [SPEAKER_01]: Jänner. [SPEAKER_01]: Diese Mästerferien im Winter finden jener Region zu verschiedenen Zeiten statt. [SPEAKER_01]: Zuerst haben wir ihn und Nieder Österreich frei.
[SPEAKER_01]: Danach folgen Bogenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Voralldag. [SPEAKER_01]: Am Ende sind Oberösterreich und die Steiermark an der Reihe. [SPEAKER_01]: Den genauen Plan finden Sie immer auf dem Portal des Bildungsministeriums oder direkt in der Verwaltung ihrer Schule. [SPEAKER_01]: Für die Abschlussklassen gibt es wenig Zeit zum Ausrohnen.
[SPEAKER_01]: Die schriftliche Mathura im Frühling beginnt wie üblich mit Deutsch. [SPEAKER_01]: Danach folgen Mathematik und die Fremdsprachen. [SPEAKER_01]: Prüfen Sie am besten schon jetzt die Anmeldung zu den Verkern und die Termine für Probeprüfungen. [SPEAKER_01]: Dann gibt es im Frühling keine Böse Überraschung.
[SPEAKER_01]: Mit dem Schulbeginn kommen auch hohe Ausgaben zurück. [SPEAKER_01]: Deshalb geht es jetzt weiter mit Nachrichten aus Wirtschaft und Arbeitswelt. [SPEAKER_00]: Wir beginnen mit einer Nachricht für alle die offiziell arbeiten und auf dem Lohnzettel einen Abzug für Lohnsteuer oder Einkommensteuer sehen.
[SPEAKER_00]: Im nächsten Jahr steigen die Steuergrenzen in Österreich wieder um ungefähr 2 Prozent. [SPEAKER_00]: Was bedeutet das einfach erklärt? [SPEAKER_00]: Die Grenze für das Jahreseinkommen, auf das man gar keine Steuerzahlt, steigt auf fast 14.000 Euro. [SPEAKER_00]: Auch die Grenzen für höhere Steuersetze steigen.
[SPEAKER_00]: Ein größerer Teil des Einkommens bleibt dadurch länger in einer niedrigeren Steuerstufe. [SPEAKER_00]: Das schützt vor der sogenannten kalten Progression. [SPEAKER_00]: Das funktioniert so. [SPEAKER_00]: Ihr Lohn steigt wegen der Inflation. [SPEAKER_00]: Sie sind dadurch aber nicht reicher, weil auch die Preise in den Geschäften gleich stark gestiegen sind.
[SPEAKER_00]: Bleiben die Steuerstufen unverändert, fällt der höhere Lohn automatisch in eine höhere Steuerstufe. [SPEAKER_00]: Dann nimmt der Staat einen großen Teil der Lohnerhöhung wieder weg. [SPEAKER_00]: Damit das nicht passiert, werden jetzt automatisch zwei Drittel der Inflation in die Steuertabelle eingerechnet.
[SPEAKER_00]: Im Jahr 2007-20 soll der Steuersatz von 20 Prozent ungefähr bis zu einem Jahres Einkommen von 22.500 Euro gelten. [SPEAKER_00]: Der Satz von 30 Prozent gilt ungefähr bis 37.000 Euro. [SPEAKER_00]: Das sind natürlich nur allgemeine Werte. [SPEAKER_00]: Der Nettolohn ist bei jedem Menschen anders.
[SPEAKER_00]: Man muss sozialversicherung, Kinder, Vergünstigungen, sowie das Dreizehnte und 14-Gahalt beachten. [SPEAKER_00]: Es gibt aber einen wichtigen Punkt. [SPEAKER_00]: Das letzte Drittel des Ausgleichs für die Inflation behält die Regierung erneut im Budget, um zu sparen. [SPEAKER_00]: Die Steuern werden also etwas gesenkt, aber nicht im vollen Ausmaß der Inflation.
[SPEAKER_00]: pro Monat bleiben einige Euro oder einige zehn Euro mehr übrig. [SPEAKER_00]: Während der Staat die Steuerlast wenigstens etwas bremst, ist die Lage in den Betrieben viel Ärster. [SPEAKER_00]: Dort geht es schon um tausende Arbeitsplätze. [SPEAKER_00]: Viele kennen die großen Probleme des deutschen Autokonzerns Volkswagen.
[SPEAKER_00]: Das Unternehmen schließt Produktionslinien und baut in Deutschland viele stellen ab. [SPEAKER_00]: Wolfsburg scheint weit weg zu sein. [SPEAKER_00]: Für den österreichischen Markt ist das aber ein direkter Schlag. [SPEAKER_00]: Rund 130 Firmen in Österreich liefern Volkswagenteile, Metall und Mikro-Elektronik.
[SPEAKER_00]: 6.000 Beschäftigte hängen direkt von diesen Aufträgen ab. [SPEAKER_00]: Die meisten arbeiten in Fabriken in Oberösterreich und der Steiermarkt. [SPEAKER_00]: Die österreichische Autoindustrie besteht weniger aus fertigen Autos im Verkaufsraum. [SPEAKER_00]: Sie ist vor allem ein großes Netzwerk.
[SPEAKER_00]: Magna baut Autos im Auftrag anderer Firmen. [SPEAKER_00]: Fößt Alpine produziert besonders festen Stahl. [SPEAKER_00]: Dutzende mittelgroße Werke stellen Getriebe, Kabel und Motorblöke her. [SPEAKER_00]: Wenn in Deutschland ein Fließband stoppt, stehen bald auch Maschinen in der Nähe von Lins oder Graz still.
[SPEAKER_00]: Die österreichischen Werke suchen jetzt dringend nach Lösungen. [SPEAKER_00]: Manche wollen bei den deutschen Herstellern bleiben und Aufträge zu deren Werken in Schächieren oder Spanien verschieben. [SPEAKER_00]: Andere wenden sich an neue Kunden aus China. [SPEAKER_00]: B-Upsi-Londee baut ein großes Werk im ungerischen Säget.
[SPEAKER_00]: Solche Aufträge helfen, bringen aber ein neues Problem. [SPEAKER_00]: Chinesische Martin drücken die Preise der Lieferanten bis auf den letzten Cent. [SPEAKER_00]: Außerdem wechseln sie sehr schnell zu reinen Elektroautos. [SPEAKER_00]: Besonders schwer ist es für Betriebe, die Jahrzehnte lang immer dieselben Rohre oder Kolben [SPEAKER_00]: In Elektroautos werden diese Teile nicht gebraucht.
[SPEAKER_00]: Für die Beschäftigten in Österreich ist das ein klares Warnsignal. [SPEAKER_00]: Sie sollten sich weiter bilden, so lange die alten Werkhallen noch arbeiten. [SPEAKER_01]: Die ersten Warnzeichen aus den Fabriken sieht man bereits deutlich in den Neunzahlen des Arbeitsmarkt-Service, kurz AMS.
[SPEAKER_01]: Ende August waren in Österreich fast 377.000 Menschen ohne Arbeit oder in verpflichtenden Schulungen. [SPEAKER_01]: Das sind 9.000 mehr als vor einem Jahr. [SPEAKER_01]: Zwei Gruppen finden besonders schwer eine neue Stelle. [SPEAKER_01]: Beim RMS sind bereits mehr als 100.000 Arbeitssuchende über 50 gemeldet.
[SPEAKER_01]: Dazu kommen mehr als 44.000 Arbeitslose Personen mit Hochschulabschluss. [SPEAKER_01]: Besonders stark betroffen sind Handel, Bildung, Gesundheit und Soziales. [SPEAKER_01]: Fahrer und Lagearbeiter stehen noch etwas besser da. [SPEAKER_01]: Auch die Arbeitslosigkeit von Frauen ist gestiegen.
[SPEAKER_01]: Das AMS erklärt das mit dem Schrittweise steigenden Pensionsalter für Frauen und mit der Krise in Branchen, in denen besonders viele Frauen arbeiten. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das für Sie? [SPEAKER_01]: Wenn ihre Firma vielleicht bald schließt, oder ihr Vertrag endet, melden sie sich schon vor dem letzten Arbeitstag beim RMS.
[SPEAKER_01]: Warten sie nicht, bis das Geld knapp wird. [SPEAKER_01]: Fragen sie gleich nach Förderungen des Bundeslandes über das Weiterbildungskonto. [SPEAKER_01]: Suchen sie Kose für einen Berufswechsel und prüfen sie Stellen in den Nachbarbundesländern. [SPEAKER_01]: Wenn viele Unternehmen keine neuen Leute einstellen, können zwei Wochen Vorsprung wichtiger sein, als eine schöne Übersetzung des Diploms.
[SPEAKER_01]: Vor diesem Hintergrund stellt sich eine logische Frage. [SPEAKER_01]: Wie viel verdienen eigentlich jene Menschen, die derzeit eine sichere Arbeit haben? [SPEAKER_01]: Neue Zahlen zeigen, dass typische Einkommen eines Beschäftigten in Österreich liegt bei rund 3.700 Euro Brutto im Monat.
[SPEAKER_01]: Das ist der Median. [SPEAKER_01]: Eine Hälfte der Menschen im Land verdient mehr, die andere Hälfte weniger. [SPEAKER_01]: Das verpflichtende Dreizehnte und 14. [SPEAKER_01]: Gehalt ist in diesem Monatswert bereits anteilig enthalten. [SPEAKER_01]: Bei Männern liegt der Wert zum ersten Mal über 4.000 Euro Brutto.
[SPEAKER_01]: Bei Frauen erreichte knapp 3.000 Euro. [SPEAKER_01]: In dieser Statistik werden Vollzeit und Teilzeitverträge gemeinsam gezählt. [SPEAKER_01]: In Österreich arbeitet fast die Hälfte der Frauen in Teilzeit, das senkt den Gesamtwert deutlich. [SPEAKER_01]: Außerdem bleibt der Bekannte Unterschied zwischen Beschäftigtengruppen bestehen.
[SPEAKER_01]: Angestellte verdienen in Durchschnitt deutlich mehr als Arbeiter. [SPEAKER_01]: Deshalb hilft es wenig, nur auf den Durchschnitt für ganz Österreich zu schauen. [SPEAKER_01]: Öffnen Sie Ihren Kollektivvertrag. [SPEAKER_01]: Prüfen Sie den Grundlohn und rechnen Sie Zuschläge für Berufsjahre dazu.
[SPEAKER_01]: Erst dann sehen Sie, ob Ihr Arbeitgeber Ihnen zu wenig bezahlt. [SPEAKER_00]: Doch selbst ein guter Lohn verschwindet schnell sobald man einen österreichischen Supermarkt betritt. [SPEAKER_00]: Fachleute von Agenda Austria haben etwas unangenehmes berechnet. [SPEAKER_00]: Grundprodukte sind in Österreich derzeit in Durchschnitt 6,5% teurer als im gesamten Euroraum.
[SPEAKER_00]: Foodwatch nennt einfache Beispiele. [SPEAKER_00]: Österreichische Produkte wie Mannerwaffeln, Fößlauermineralwasser oder Rauchsefte, Kosten in Nachbarländern oft weniger als Inwien oder Graz. [SPEAKER_00]: Die Hersteller sagen, der österreichische Markt ist klein. [SPEAKER_00]: Es gibt nur wenige große Handelsketten, der Wettbewerb ist schwach und lieferung, sowie Löhne im Verkauf sind teuer.
[SPEAKER_00]: Die Handelsketten verweisen auf hohe Mieten und Energiekosten der Geschäfte. [SPEAKER_00]: Am Ende erklärt jede Seite ihren Aufschlag und wir bezahlen alles aus der eigenen Tasche. [SPEAKER_00]: Wenn nicht nur für den Supermarkt arbeiten oder jedes Wochenende zum Einkaufen nach Deutschland oder Slovenien fahren will, muss genau rechnen.
[SPEAKER_00]: Schauen Sie nicht nur auf das große Gelbeschild mit dem Rabat, prüfen Sie die kleine Zeile darunter. [SPEAKER_00]: Günstige Eigenmarken der Supermerkte haben oft fast die selben Zutaten wie bekannte Marken. [SPEAKER_00]: Sie kosten aber nur die Hälfte oder zwei Drittel. [SPEAKER_00]: Ein oder zwei Euro Unterschiedpropackung wirken wenig.
[SPEAKER_00]: In ganzen Jahren kann eine Familie damit aber mehrere 100 Euro sparen. [SPEAKER_00]: Für Menschen, die wegen Arbeitslosigkeit sparen müssen, hat der Staat die Regeln noch strenger gemacht. [SPEAKER_00]: Jetzt gibt es erste schlechte Ergebnisse der neuen Regeln für geringfügige Beschäftigung.
[SPEAKER_00]: Seit Jahresbeginn dürfen Menschen mit Arbeitslosen Geld oder Notstandshilfe fast gar nicht mehr offiziell ein paar 100 Euro pro Monat dazu verdienen. [SPEAKER_00]: nur sehr wenige Ausnahmen bleiben. [SPEAKER_00]: Menschen, die seit Jahren keine Arbeit finden, Personen kurz vor der Pension und Menschen, die diesen kleinen Nebenjob schon lange vor dem Verlust ihrer Hauptarbeit hatten.
[SPEAKER_00]: Was ist das Ergebnis? [SPEAKER_00]: Bis Ende Mai mussten fast 18.000 Menschen solche Nebenjobs aufgeben. [SPEAKER_00]: Die Regierung hoffte, dass sie dadurch schnell eine normale Vollzeitstelle annehmen. [SPEAKER_00]: Dieses Wunder ist nicht passiert. [SPEAKER_00]: Nur ein Drittel fand eine reguläre Arbeit mit Sozialversicherung.
[SPEAKER_00]: Die anderen zwei Drittel verloren nur ihr kleines zusätzliches Einkommen und blieben allein von den Unterstützungstzahlungen abhängig. [SPEAKER_00]: Besonders hart traf es Mütter in Karrenz und Menschen nach schweren Krankheiten. [SPEAKER_00]: Für sie waren einige Arbeitsstunden pro Woche auf die einzige Brücke zurück in ein normales Leben.
[SPEAKER_00]: Wenn sie Unterstützung vom AMS bekommen und jemand ihnen eine Nebenjob anbietet, stimmen sie deshalb niemals nur mündlich zu. [SPEAKER_00]: Auch nicht bei einer halben Stelle oder nur für wenige Stunden. [SPEAKER_00]: Öffnen Sie zuerst Ihr Konto bei Main-AMS. [SPEAKER_00]: Schreiben Sie Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater und warten Sie auf eine offizielle, schriftliche Erlaubnis.
[SPEAKER_00]: Ratschläge von Freunden wie, dass merkt doch niemand, können teuerenden. [SPEAKER_00]: Das AMS-Kanzalungen für mehrere Monate zurückfordern und weitere Leistungen sperren. [SPEAKER_00]: Damit beenden wir die Finanznachrichten. [SPEAKER_00]: Als nächstes sprechen wir über neue Regeln im Alltag.
[SPEAKER_00]: Strafen für Elektromopets und wenig bekannte Gebühren. [SPEAKER_00]: Die alle kennen sollten. [SPEAKER_01]: Ab Oktober gibt es für manche Besitzer von zwei Redern in Österreich eine große Änderung. [SPEAKER_01]: Betroffen sind Modelle der Klasse, L1E, Bindestrich B, ohne Pedale, die bis zu 25 Kilometer pro Stunde fahren.
[SPEAKER_01]: Viele Menschen haben sie als moderne Fahrräder gekauft, für die man keine Papiere braucht. [SPEAKER_01]: Damit ist jetzt Schluss. [SPEAKER_01]: Künftig gelten Regeln wie bei einem Motorrad. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das genau? [SPEAKER_01]: Die Besitzer brauchen einen passenden Führerschein, eine offizielle Zulassung, ein Metallschild mit Kennzeichen, eine haftpflichtversicherung, einen Motorradhelm und eine regelmäßige Technische Überprüfung mit Pickall.
[SPEAKER_01]: Besonders wichtig, mit solchen Fahrzeugen darf man nicht mehr auf dem Radweg fahren. [SPEAKER_01]: Ihr Platz ist nur noch auf der Fahrbahn, gemeinsam mit den Autos. [SPEAKER_01]: Bei einem Verstoß droht nicht nur eine Polizeistrafe. [SPEAKER_01]: Passiert ohne Kennzeichen und Versicherung ein Unfall, zahlt die Versicherung zuerst den Schaden der Opfer.
[SPEAKER_01]: Danach kann sie das ganze Geld über ein Gericht von ihnen zurückfordern. [SPEAKER_01]: Das Hauptproblem? [SPEAKER_01]: Von außen kann man ein solches Elektromobet kaum von einem starken Ibeig unterscheiden. [SPEAKER_01]: Nehmen Sie deshalb die technischen Papiere und suchen Sie das Feld Fahrzeugklasse.
[SPEAKER_01]: Stet dort, L1E, Bindestrich B oder gibt es kein klares europäisches Zertifikat, warten Sie nicht. [SPEAKER_01]: Fragen Sie beim Verkäufer bei einer Versicherung oder direkt bei der nächsten Zulassungstelle nach. [SPEAKER_01]: Für die Anmeldung brauchen Sie die technischen Dokumente des Fahrzeugs, den Kaufbeleg und einen Ausweis.
[SPEAKER_01]: bis Oktober bleibt noch Zeit. [SPEAKER_01]: Doch Kennzeichen und Versicherung bekommt man sicher nicht in fünf Minuten, direkt vor der Fahrzeuerarbeit. [SPEAKER_00]: Während Fahrer ihre Fahrzeugpapiere prüfen, waren die österreichische Polizei vor einer anderen Gefahr. [SPEAKER_00]: Im Land gibt es wieder eine große Welle von so genannten Schock anrufen.
[SPEAKER_00]: Der Ablauf ist fast immer gleich, eine aufgerickte Stimme ruft an und gibt sich als Polizist, Gerichtsmitarbeiter oder Staatsanwalt aus. [SPEAKER_00]: Dann kommt die schreckliche Nachricht. [SPEAKER_00]: Ihr Sohn, ihre Tochter oder ihr Enkelkind hat gerade einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht.
[SPEAKER_00]: Ein Mensch liegt auf der Intensivstation und ihr Familienmitglied kommt jetzt in Untersuchungsaft. [SPEAKER_00]: Um die Festnahme zu verhindern, müssen sie eine Kozion in Wahrzahl. [SPEAKER_00]: Ein Kurier ist schon auf dem Weg zu ihrem Haus. [SPEAKER_00]: Die Täter setzen ganz auf Panik und Schock.
[SPEAKER_00]: Sie sprechen in einem strengen Ton, machen starken Druck und lassen die angerufene Person nicht auflegen. [SPEAKER_00]: Sie fragen, wo das Ersparte liegt und kennen aus sozialen Netzwerken oft die echten Namen der Angehörigen. [SPEAKER_00]: Manchmal hören sie am Telefon sogar weinen und die Bitte um Hilfe.
[SPEAKER_00]: Mit künstlicher Intelligenz kann man heute die Stimme eines Familienmitglieds leicht nachmachen. [SPEAKER_00]: Merken Sie sich eine feste Regel, die österreichische Polizei, ein Gericht oder die Staatsanwaltschaft schicken niemals einen Kurier zu ihnen nach Hause, um Bargeld abzurohlen.
[SPEAKER_00]: Sie nehmen keine Kursion auf der Straße an und fragen am Telefon nicht nach Gold oder Schmuck. [SPEAKER_00]: Wenn jemand so etwas sagt, legen sie sofort auf. [SPEAKER_00]: Diskutieren sie nicht. [SPEAKER_00]: Rufen sie ihr Familienmitglied direkt über die normale Nummer an, die in ihrem Telefon gespeichert ist.
[SPEAKER_00]: Danach rufen sie in Ruhe die Polizei unter 1, 3, 3. [SPEAKER_00]: Waren sie unbedingt auch ältere Eltern und Großeltern vor dieser Masche. [SPEAKER_00]: Ein kurzes Gespräch heute kann ihnen viel Stress [SPEAKER_01]: Auch Menschen, die gern billige Kleinigkeiten von außerhalb der Europäischen und jungen Bestellen, müssen mit einer unangenehmen finanziellen Überraschung rechnen.
[SPEAKER_01]: ab Oktober gilt in Österreich eine besondere Abgabe für große Onlinemarktplätze und Verkäufer, die sehr viele Pakete aus China und anderen Drittsstaaten bringen. [SPEAKER_01]: Der Grundbetrag liegt bei ungefähr 2 Euro Prosendung. [SPEAKER_01]: Zusammen mit Zoll und Logistikosten kann der Aufbreiß noch höher sein.
[SPEAKER_01]: Offiziell zahlen große Anbieter wie Temo oder Ali-Express dieser Abgabe, wenn ihr Umsatz in Österreich über den festgelegten Grenzen liegt. [SPEAKER_01]: Es wäre aber einer Eftzuglauben, dass die Unternehmen das aus der eigenen Tasche bezahlen. [SPEAKER_01]: Eine Plattform kann die zwei Euro einfach in den Endpreis oder in die Versandkosten einrechnen.
[SPEAKER_01]: Besonders stark trifft das sehr billige Bestellungen für zwei oder drei Euro. [SPEAKER_01]: Dort kann die feste Abgabe teurer sein, als die Ware selbst. [SPEAKER_01]: Prüfen Sie deshalb vor dem Klick auf bezahlen, genau die Versanzeile. [SPEAKER_01]: steht dort Import-Fies und aus welchem Land kommt das Paket wirklich?
[SPEAKER_01]: Liegt die Ware schon in einem Lager in der Europäischen Union, fährt die Abgabe nicht an. [SPEAKER_01]: Versuchung sie außerdem kleine Einkäufe in einem gemeinsamen Paket zu bestellen. [SPEAKER_01]: Dann zahlen sie den festen Aufpreis nicht für jedes einzelne Päckchen. [SPEAKER_01]: Wir erinnern auch an weitere Regeln, die im September bereits begonnen haben.
[SPEAKER_01]: Im Verkehrsverbund Ostregion, kurz, Fao er, sind die Preise gestiegen. [SPEAKER_01]: Das jährliche Top-Jugeng-Ticket für Schülerinnen und Schüler kostet nun mehr als 100 Euro. [SPEAKER_01]: Der normale Zuschlag für die Schüler Freifahrt ist und zehn Euro gestiegen. [SPEAKER_01]: Emerson hat ohne Viel Aufmerksamkeit die Fristführer Gaben verkürzt.
[SPEAKER_01]: Für viele beliebte Produktgruppen gelten statt der früheren 30 Tage, jetzt nur noch zwei Wochen, also das gesetzliche Minimum. [SPEAKER_01]: Warten Sie deshalb nicht lange mit dem Auspacken neuer Technik. [SPEAKER_01]: auf Ebene der europäischen Union gilt nun außerdem der Data Act. [SPEAKER_01]: Sie haben jetzt das recht technische Daten aus ihrem vernetzten Auto oder ihren Smartengeräten zu verlangen.
[SPEAKER_01]: Damit können Sie diese Geräte auch in normalen freien Werkstätten reparieren lassen und müssen nicht mehr bei offiziellen Händlern zu viel bezahlen. [SPEAKER_01]: Das waren die wichtigsten Regeln und Nachrichten für Verbraucher in dieser Woche. [SPEAKER_01]: Jetzt waren wir in die Hauptstadt und sprechen darüber, was wie ihn beschäftigt und auf welche Änderungen sich die Menschen dort vorbereiten müssen.
[SPEAKER_00]: haben die Regeln für E-Skute und kleine Elektrofahrräder deutlich verschafft. [SPEAKER_00]: Man darf sie jetzt gar nicht mehr in Straßenbahn oder Busmütnehmen. [SPEAKER_00]: Das gilt auch, wenn der E-Skute ordentlich zusammengeklappt ist und sie ihn in der Hand tragen. [SPEAKER_00]: Die Begründung des Verkehrsunternehmens ist klar.
[SPEAKER_00]: In Wiener Straßenbahnen und Busen ist wenig Platz. [SPEAKER_00]: Schwere Fahrzeuge mit Batterien blockieren den Gang und stören beim Einsteigen. [SPEAKER_00]: Bei starkem Bremsen können sie außerdem wie ein gefährliches Geschoss durch das Fahrzeug rutschen. [SPEAKER_00]: In die U-Bahn darf man an den E-Skuter weiterhin mitnehmen, aber nur außerhalb der Stoßzeiten.
[SPEAKER_00]: An Werktag ist die Mitnahme am Morgen bis 9 Uhr verboten. [SPEAKER_00]: Am Nachmittag gilt das Verbot von 15 Uhr bis 18 Uhr 30. [SPEAKER_00]: Zu allen anderen Zeiten an Werktag, sowie den ganzen Tag an Wochenenden und Feiertagen, ist die Mitnahme erlaubt. [SPEAKER_00]: Denken Sie aber daran, auf Bahnsteigen und in den Gängen der Stationen darf man nie mit dem Skutter fahren.
[SPEAKER_00]: Die Strafe beträgt genau 50 Euro. [SPEAKER_00]: Für normale Skutter ohne Motor gelten diese Regeln nicht. [SPEAKER_00]: Zusammengeklappt darf man sie in alle Verkehrsmittel mitnehmen. [SPEAKER_00]: Für Besitzer eines Eskutters gibt es am Morgen nun drei Möglichkeiten. [SPEAKER_00]: Die ganze Strecke auf der Fahrbahn mit dem eigenen Fahrzeug fahren, bis 9 Uhr vor der U-Bahn warten oder den Skute auf einem Parkplatz bei der Station lassen.
[SPEAKER_00]: Zwei Stationen mit der Straßenbahn mit zu fahren geht nicht mehr. [SPEAKER_00]: Unter dessen gab es in wie ihn wieder einen Fall für die criminal nachrichten. [SPEAKER_00]: Gerade erst wurde weniger über den Aufsehen erregenden Einbruch im Museum Mark gesprochen. [SPEAKER_00]: Dort hat ein Täter am helligten Tag eine künnigliche Halskette mit Diamanten gestohlen.
[SPEAKER_00]: Nun kam es in der Hauptstadt zu einem neuen, bewaffneten Raub. [SPEAKER_00]: Diesmal war ein Jubililgeschäft im Bezirk maggeräten das Ziel. [SPEAKER_00]: Ein Mann mit einer Pistole betrat auf der beliebten Reinbrechtsdorferstraße ein Geschäft für Münzen und Schmuck. [SPEAKER_00]: Er bedrohte einen Mitarbeiter.
[SPEAKER_00]: Der Jubililil reagierte aber schnell. [SPEAKER_00]: Er konnte auf die Straße fliehen, schloss die Tür von außen und spärte den Räuber im Geschäft ein. [SPEAKER_00]: Während die Polizei unterwegs war, fand der Täter einen Hinterausgang. [SPEAKER_00]: Er flut durch die Höfe der Nachbarhäuser.
[SPEAKER_00]: Die Polizei spärte den ganzen Häuser block ab. [SPEAKER_00]: Auch die Spezialeinheit Weger wurde für den Einsatz gerufen. [SPEAKER_00]: Weniger als eine Stunde später fanden die Beamten den flüchtigen im Keller eines Nachbaauses. [SPEAKER_00]: Bei ihm waren die Waffe und der ganze gestohlen Schmuck.
[SPEAKER_00]: Weil der Verkäufer ruhig und klughandelte, wurde niemand verletzt. [SPEAKER_00]: Das ist eine wichtige Lektion für alle Menschen im Handel. [SPEAKER_00]: Waren sind normalerweise versichert. [SPEAKER_00]: Das eigene Leben und die Gesundheit sind aber mehr wert als jedes Schaufenster. [SPEAKER_01]: Von einem sichtbaren Verbrechen kommen wir zu einer unsichtbaren Gefahr.
[SPEAKER_01]: Wie eine Arzte haben in der Stadt drei Infektionen mit dem West-Niel-Virus bestätigt. [SPEAKER_01]: Eine weitere infizierte Person brachte die Krankheit von einer Reise in die Türkei mit. [SPEAKER_01]: Die wichtigste Quelle der Infektionen sind normale Stechmütten. [SPEAKER_01]: Eine Möke sticht zuerst einen infizierten Vogel.
[SPEAKER_01]: Bei den meisten Menschen verläuft die Krankheit ganz ohne Symptome. [SPEAKER_01]: Ungefähr jeder 5. [SPEAKER_01]: Infizierte Mensch hat beschwerden, wie bei einer Erkältung oder einer Leichtengrippe. [SPEAKER_01]: Fieber, Schmerzen im Körper, Kopfschmerzen, Müdigkeit und manchmal einen Ausschlag.
[SPEAKER_01]: Sehr selten wird das Nervensystem geschädigt. [SPEAKER_01]: Wenn mit dem Fieber aber plötzlich sehr stark Kopfschmerzen, [SPEAKER_01]: Es gibt keinen speziellen Impfstoff, der Salp hilft nur Schutz. [SPEAKER_01]: Fliegen gittert an den Fenstern, Insect and Spray und am Abend lange Kleidung in der Nähe von Wasser.
[SPEAKER_01]: Lehren sie auch stehen des Wasser aus Eimern und Untersetzern für Blumen-Tepfe auf den Barcone. [SPEAKER_01]: Dort können sich mögen direkt vor ihrer Wohnung besonders gut vermehren. [SPEAKER_01]: Die nächste Geschichte aus Wien würde wie ein Witzklingen, wenn sie nicht wirklich passiert wäre.
[SPEAKER_01]: Das Arbeitsmarkt-Tourwiss, AMS, schickte einen früheren Trainer für Arbeitssuchende in einen Grundkost zur Job Suche. [SPEAKER_01]: Der 750-jährige Wiener Norbert hatte jahrelang AMS Kunden gezeigt, wie man einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben schreibt und ein Bewerbungsgespräch führt.
[SPEAKER_01]: Dann endete sein eigene Vertrag und ermeldete sich Arbeitslos. [SPEAKER_01]: Das System arbeitet einfach nach seinem und persönlichen Ablauf. [SPEAKER_01]: Zuerst bewarb sich Norbert als Trainer bei einer privaten Personalfirma. [SPEAKER_01]: Die Firma lehnte ihn ab. [SPEAKER_01]: Einige Wochen später schickte ihn das AMS verpflichten zu einem Coaching, genau bei dieser Firma.
[SPEAKER_01]: und es kam noch besser. [SPEAKER_01]: Norbert's persönliche Betreuerin war eine junge Frau, die genau jene Stelle bekommen hatte, für die er sich beworben hatte. [SPEAKER_01]: Nun muss der frühere Topcoach in Vorträgen sitzen und lernen, wie man mit künstlicher Intelligenz einen Lebenslauf schreibt.
[SPEAKER_01]: Norbert ergert sich mit gutem Grund, er kann bessere Lebensläufe schreiben [SPEAKER_01]: Das eigentliche Problem ist, Arbeitgeber wollen oft keine Menschen über 50 Einstellen. [SPEAKER_01]: Das AMS antwortete nur knapp, der Kost sei für jeden nützlich. [SPEAKER_01]: Die Geschichte zeigt sehr gut, wie staatliche Systeme in Berichten alle Kestchen richtig markieren, aber den einzelnen Menschen nicht sehen.
[SPEAKER_00]: Zum Schluss gibt es eine gute Nachricht für Hundehalter in Wien. [SPEAKER_00]: Diesmal macht die Verwaltung den Menschen das Leben wirklich leichter. [SPEAKER_00]: Vom 8. September bis Ende Oktober registrieren der Stadt-Service und das Tierquartier haustiere kostenlos in der staatlichen Heimtierdatenbank.
[SPEAKER_00]: Dafür fährt ein besonderer Mobilabos durch die Wienerbezirke. [SPEAKER_00]: Den genauen Plan der Haltestellen finden sie bereits auf dem offizialen Portal der Stadt Wien. [SPEAKER_00]: Sie müssen den Hund nicht zum Bus mitbringen. [SPEAKER_00]: Sie brauchen nur ihren Ausweis und die Nummer des elektronischen Migrutschips ihres Hundes.
[SPEAKER_00]: Wenn Sie zum ersten Mal einen Hund haben und einen Sachkunde nachweis brauchen, nehmen Sie auch dieses Zertifikat mit. [SPEAKER_00]: Dann kann vor Ort eine Kopie gemacht werden. [SPEAKER_00]: Wichtig. [SPEAKER_00]: Im Bus wird kein Schipp eingesetzt. [SPEAKER_00]: Dafür müssen Sie vorher zu einer normalen Tierärztin oder einem Tierarzt gehen.
[SPEAKER_00]: Die Registrierung ist sehr wichtig, nur so kann ein verlorener Hund schnell zu seinem Zuhause zurückgebracht werden. [SPEAKER_00]: Jetzt ist die Registrierung sogar ohne Gebühren und ohne lange Wartezeit möglich. [SPEAKER_00]: Damit verabschieden wir uns von der Hauptstadt. [SPEAKER_00]: Nun sehen wir, was in den anderen österreichischen Bundesländern passiert ist.
[SPEAKER_01]: In Tirol wird bereits der berühmte italienische Hochgeschwindigkeitszug Frächer Rosser, der Rohrte Pfeil getestet. [SPEAKER_01]: Er soll Italien und Deutschland direkt verbinden und dabei durch ganz Österreich waren. [SPEAKER_01]: Die Tests laufen derzeit auf der Bergsträcke zwischen Kufstein und im Brenner.
[SPEAKER_01]: Außerdem wird der Zug auf der schnellen Strecke von Salzburg nach Wien geprüft. [SPEAKER_01]: Fachleute testen, ob der italienische Zug mit der österreichischen und deutschen Wantechnik, den Stromleitungen und den Sicherheitsregeln funktioniert. [SPEAKER_01]: Wenn alle Genehmigungen ohne Probleme etteilt werden, sollte regelmässige Betrieb bereits im Sommer 2007 beginnen.
[SPEAKER_01]: Geplant sind zwei direkte Verbindungen. [SPEAKER_01]: Eine führt von Meiland nach München, die andere von Rom nach München, beide [SPEAKER_01]: Der Zug kann bis zu 300 Kilometer pro Stunde erreichen. [SPEAKER_01]: In den Alpen bestimmt aber das Gebirde die Geschwindigkeit. [SPEAKER_01]: Die ganze Fahrt von Meiland nach München soll ungefähr 6.5 Stunden dauern.
[SPEAKER_01]: Für die Rohl wäre das ein echter Fortschritt. [SPEAKER_01]: Statt zu fliegen oder auf der Autobahn im Stau zu stehen, gäbe es eine Bequeme Verbindung auf der Schiene. [SPEAKER_01]: Wenn der große Bremerbasis Tunnel fertig ist, wird die Reise noch kürzer. [SPEAKER_01]: Tickets kann man noch nicht kaufen.
[SPEAKER_01]: Zuerst braucht der Zug die Erlaubnis der Behörden in drei Ländern. [SPEAKER_01]: Danach müssen die Bahnunternehmen, Farplan und Preise vereinbaren. [SPEAKER_01]: Während die Bahn mehr Komfort verspricht, gibt es in den Tiroler-Weldern strengekontrollen. [SPEAKER_01]: Die Bergwacht geht gegen Menschen vor, die illegal sehr große Mengen Pilze sammeln.
[SPEAKER_01]: Bei einer Kontrolle im Wiptal stoppte eine Streife vor kurzem zwei Personen. [SPEAKER_01]: Sie hatten ganze 36 kg schöne Steinpilze bei sich. [SPEAKER_01]: Der größte Teil wurde sofort beschlagt nahnt. [SPEAKER_01]: Die beiden mussten außerdem gleich mehrere 100 Euro als Sicherheitsleistung zahlen.
[SPEAKER_00]: Wie erinnern an die wichtigsten Regeln, damit sie keine Strafe bekommen. [SPEAKER_00]: In Tirol darf jede Person pro Tag höchstens 2 kg Pilze sammeln. [SPEAKER_00]: Im Wald darf man dafür nur von 7 Uhr morgens besieden Uhr abends unterwegs sein. [SPEAKER_00]: Neben den Regeln des Bundeslandes gilt auch das Recht auf Privat-Eigentum.
[SPEAKER_00]: Der Besitzer eines Waldes darf das Sammeln ganz verbieten. [SPEAKER_00]: Schilder mit Privatwalt oder Pilze-Sammeln verboten sind keine Dekoration. [SPEAKER_00]: Sie bedeuten, dass man das Grundstück nicht betreten darf. [SPEAKER_00]: Die Streifenberichten? [SPEAKER_00]: Normaler aus Flügler bleiben bei Kontrollen ruhig.
[SPEAKER_00]: Probleme machen eher professionelle Sammler, die sehr große Mengen für den Verkauf mitnehmen. [SPEAKER_00]: wegen des Wetters dauert die Saison bis Oktober. [SPEAKER_00]: Deshalb gehen auch die Kontrollen weiter. [SPEAKER_00]: Nehmen sie einen normalen Korb mit in den Wald und keinen großen Bausag.
[SPEAKER_00]: So bleiben die Pilze ganz und vor den Kontrollöhren müssen sie nicht rot werden. [SPEAKER_00]: In Oberösterreich geht es nicht um Pilze, sondern um sehr große Mengen an Land, Trinkwasser und Strom. [SPEAKER_00]: In Grundstorf protestierten Umweltaktivisten direkt auf der Baustelle eines neuen Google Campus.
[SPEAKER_00]: Sie verlangen, dass die zweite Bauffaße des riesigen Rechenzentrums sofort gestoppt wird. [SPEAKER_00]: Ein Rechenzentrum ist eine riesige Halle mit tausenden Zervan. [SPEAKER_00]: Sie bearbeiten Tag und Nacht an Fragen für Cloud-Spiker, streaming-Videos und künstliche Intelligenz. [SPEAKER_00]: Die Geräte werden dabei sehr heiß und brauchen ständig eine starke Kühlung.
[SPEAKER_00]: Vielesysteme verbrauchen dafür große Mengenwasser. [SPEAKER_00]: Die Menschen haben Angst, dass der große Betrieb das lokale Stromnetz überlastet und in trockenden Sommermonaten die Wassere-Serven der Region verbraucht. [SPEAKER_00]: Für zusätzlichen Streit sorgt eine Lücke in den Regeln.
[SPEAKER_00]: Dieses riesige Projekt musste aus irgendeinem Grund keine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung kurz UVP machen. [SPEAKER_00]: Bei schwerer Industrie ist eine solche Prüfung normalerweise nötig. [SPEAKER_01]: Die Behörden und die Unterstützung des Projekts versprechen Steuereinnahmen in Millionenhöhe, Investitionen und in Status als Technologiezentrum.
[SPEAKER_01]: Die Menschen vor Ort haben aber andere Fragen. [SPEAKER_01]: Gibt es nach dem Ende der Bauarbeiten überhaupt dauerhafte Arbeitsplätze? [SPEAKER_01]: Woher kommen der nötige Strom und die vielen Kubikmeter Wasser? [SPEAKER_01]: Und besonders wichtig wird die übrige Wärme aus dem Rechenzentrum in das Heizsystem der Benachbatten Wohnhäuser geleitet.
[SPEAKER_01]: Dann hätte wenigstens nicht nur der IT-Konzernen einen Vorteil. [SPEAKER_01]: Zur gleichen Zeit gibt es am anderen Ende des Landes in Vorallberg einen kleinen Lokalen Konflikt, den viele Eltern gut kennen. [SPEAKER_01]: In der Gemeinde langen bei Regens stellte Ärtliche Kindergarten den Eltern nun eine Rechnung.
[SPEAKER_01]: 10 Euro für jede 15 Minuten, die sie ihr Kind zu spät abholen. [SPEAKER_01]: Eine Gebührkanessucker geben, wenn ein Kind für die Gruppe angemeldet war, aber ohne [SPEAKER_01]: Die Gemeinde war es den Vorwurf zurück, sie wollen nur Geld verdienen. [SPEAKER_01]: Wenn Eltern zu spät kommen, muss eine Betreuungsperson länger arbeiten.
[SPEAKER_01]: Auch Essen und Personal werden genau nach der Zahl der Anmeldungen geplant. [SPEAKER_01]: Juristen beruigen, das ist kein Gesetz für ganz Österreich. [SPEAKER_01]: Es ist nur eine Regel der Gemeinde und dieser konkreten Einrichtung. [SPEAKER_01]: Eine angemessene Zahlung für zusätzliche Arbeitszeit ist erlaubt, wenn sie klar im Betreuungsvertrag steht.
[SPEAKER_01]: Verlang der Kindergarten aber automatisch sehr hohe Strafen und fragt nicht nach dem Grund, kann man dagegen vorgehen. [SPEAKER_01]: Prüfen sie ihren Vertrag und speichern sie die Telefonnummer der Betreuungspersonen. [SPEAKER_01]: Wenn sie wegen eines Notfalls im Verkehr zu spät kommen, rufen sie die Gruppe sofort an.
[SPEAKER_01]: und kann viel Ärger und Geld sparen. [SPEAKER_01]: Damit endet unsere Reise durch die Bundesländer. [SPEAKER_01]: Gleich fassen wir diese Ereignisreiche Ausgabe zusammen. [SPEAKER_00]: Damit endet unser Rückblick auf die Erreignisse der vergangenen Woche. [SPEAKER_00]: Wir halten sie auch weiter über die wichtigsten Themen auf dem laufenden.
[SPEAKER_00]: Abonieren sie den wirchentlichen Podcast, Rot-Weiß-Rot-Report, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Sie finden uns bei Apple Podcasts, YouTube und Spotify. [SPEAKER_00]: Das war alles. [SPEAKER_00]: Wir hören uns in einer Woche wieder.