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Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>• Abschiebung nach Asien. Österreich diskutiert mit EU-Partnern die Einrichtung geschlossener Zentren für illegale Migranten in Kasachstan und Usbekistan.</p><p>• Erfolg in New York. Die österreichische Diplomatie gewann eine geheime Abstimmung und ist erstmals seit 20 Jahren in den UN-Sicherheitsrat eingezogen.</p><p>• Kampf um den Pass. In Wien stieg die Zahl neuer Staatsbürger um 56 %, weshalb die FPÖ strengere Einbürgerungsregeln fordert.</p><p>• Millionäre auf dem Papier. Im Land wurde ein Rekord bei der Zahl der Reichen verzeichnet, aber Experten sehen das vor allem als Folge gestiegener Wohnungspreise.</p><p>• Neue Regeln ab 1. Juni. In Österreich stiegen die Mindestlöhne im Handel, die Regeln zur Sterbehilfe wurden vereinfacht, und das Rauchverbot in Spielhallen trat in Kraft.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
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[SPEAKER_01]: Hallo! [SPEAKER_01]: Sie hören den Rotweißroht-Report. [SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Jede Woche berichten wir über die wichtigsten Erreignisse. [SPEAKER_01]: Kurz und verständlich. [SPEAKER_01]: Damit sie über Neuchkeiten informiert sind, die ihre Arbeit, ihre Dokumente und ihren Alltag betreffen.
[SPEAKER_01]: Diese Woche erfahren Sie? [SPEAKER_01]: Abschiebung nach Asien. [SPEAKER_01]: Österreich diskutiert mit EU-Partner, die Einrichtung geschlossener Zentren für illegale Migranten in Kazakhstan und Uzbekistan. [SPEAKER_01]: Er folgt in New York. [SPEAKER_01]: Die österreichische Diplomatie gewann eine geheime Abstimmung und ist erst mal seit 20 Jahren in den UN Sicherheitsrat eingezogen.
[SPEAKER_01]: Kampf um den Pass. [SPEAKER_01]: In Wien stieg die Zahl neuer Staatsbürger um 56 Prozent, weshalb die FPÖ strengere Einbürgerungsregeln fordert. [SPEAKER_01]: Milionäre auf dem Papier im Land wurde ein Rekord bei der Zahl der Reichen verzeichnet, aber Experten sehen das vor allem als Folge gestiegener Wohnungspreise.
[SPEAKER_01]: neue Regeln aberstem Juni. [SPEAKER_01]: In Österreich stiegen die Mindestlöhne im Handel, die Regeln zur Sterbehilfe wurden vereinfacht und das Rauchverbot in Spielhallen trat in Kraft. [SPEAKER_01]: Darüber und über vieles mehr hören sie gleich mehr. [SPEAKER_00]: Beginnen wir mit einer Meldung die vergangenen Woche viele Menschen aufgeschreckt hat.
[SPEAKER_00]: Das Medienpolitiko berichtete, dass eine Gruppe Europäische Länder, die Einrichtung von [SPEAKER_00]: und Österreich gehört zu den wichtigsten Beteiligten dieser Initiative. [SPEAKER_00]: Was genau ist geplant? [SPEAKER_00]: Laut Journalisten könnten Österreich, die Niederlande, Dänemark, Deutschland und Griechenland, einigen Ländern außerhalb der EU anbieten, auf ihrem Gebietzentren für Personen einzurichten, denen in Europa kein Asyl gewährt wurde.
[SPEAKER_00]: Als mögliche Partner werden z.B. Kasachstahn und Uspägistan genannt. [SPEAKER_00]: Im Gegenzug werden diesen Ländern wirtschaftliche Entwicklungshilfe und Erleichterungen beim Wiesumverfahren versprochen. [SPEAKER_00]: Wie soll das funktionieren? [SPEAKER_00]: Stellen Sie sich vor, jemand kommt nach Österreich, stellt einen Asylantrag und bekommt eine Ablenung.
[SPEAKER_00]: Heute bleibt diese Person bis zur tatsächlichen Abschiebung im Land, ein Prozess der Monate dauern kann. [SPEAKER_00]: Die neue Initiative sieht vor, solche Personen sofort in ein Zentrum, etwa in Kassachstern zu bringen und von dort in ihr Herkunftsland zurückzuschicken. [SPEAKER_00]: Europäische Regierungen glauben, dass dies schneller und günstiger wäre als das derzeitige System.
[SPEAKER_00]: Das klingt radikal und wie etwas völlig neues. [SPEAKER_00]: Aber ähnliche Konzepte haben andere Länder schon versucht, meist ohne großen Erfolg. [SPEAKER_00]: Großbritannien wollte Migranten nach Ruanderschicken, doch nach dem Regierungswechsel wurde das Programm vollständig aufgegeben.
[SPEAKER_00]: Italien schloss ein ähnliches Abkommen mit Albanien, aber Juristen fanden darin schwere rechtliche Verstöße. [SPEAKER_00]: Diesmal begannen die Probleme noch bevor die Initiative eine konkrete Form annahmen. [SPEAKER_00]: Das kassachische Ausministerium erklärte, dass mit der Europäischen Union keiner leige [SPEAKER_00]: Was bedeutet das für sie persönlich?
[SPEAKER_00]: Wenn sie legal in Österreich leben, mit einer Aufenthaltsgenehmigung, einem Flüchtlingsstatus oder einer stabilen Aufenthaltsbewilligung, ändert sich nichts. [SPEAKER_00]: Außerdem sind alle Informationen über solche Zentren, bisher nur aus Medienberichten bekannt. [SPEAKER_00]: Eine offizielle Bestätigung österreichischer Politiker steht noch aus.
[SPEAKER_00]: Trotzdem ist die Meldung wichtig. [SPEAKER_00]: Sie zeigt die allgemeine Richtung der EU-Migrationspolitik, [SPEAKER_00]: Wenn sie also Vorhaben langfristig im Land zu bleiben, sollten ihre Dokumente in Ordnung sein. [SPEAKER_00]: Und sie sollten Gesetzesänderungen im Blick behalten. [SPEAKER_01]: Am 4. Juni hat im UN-Hauptkwart hier in New York eine geheime Abstimmung der Generalversammlung stattgefunden.
[SPEAKER_01]: Österreich hat dabei einen der Sitzel als nicht ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat gewonnen. [SPEAKER_01]: Das bedeutet, Österreich kann zwar keine Entscheidungen im Sicherheitsrat blockieren, wird aber von 2007 und 20 bis 2018 zu den 15 Einflussreichsten Staaten der Welt zählen. [SPEAKER_01]: Ja, Skepsis gegenüber der Wirksamkeit des UN Sicherheitsrats scheint zum Trend geworden zu sein.
[SPEAKER_01]: Aber für Österreich ist das wirklich ein großer, außenpolitischer Erfolg. [SPEAKER_01]: Das Landtrad gegen Deutschland an und gewann. [SPEAKER_01]: Dazu kommt, österreichische Politiker haben Buchstäblich 15 Jahre lang daran gearbeitet, diese Bewerbung vorzubereiten. [SPEAKER_01]: Das Außenministerium koordinierte den Prozess mit Vertretern zahlreicher Länder, es gab diplomatische Treffen, Verhandlungen, bilaterale Beziehungen wurden aufgebaut.
[SPEAKER_01]: Und nun gibt es das Ergebnis. [SPEAKER_01]: Warum ist das wichtig? [SPEAKER_01]: Erstens ist es für ein Land mit weniger als 9 Millionen Einwohnern eine bedeutende diplomatische Leistung. [SPEAKER_01]: Zweitens war Österreich zuletzt vor mehr als 20 Jahren im Sicherheitsrat vertreten. [SPEAKER_01]: Drittens wird ein österreichischer Vertreter im Rad an Entscheidungen mitwirken, die die gesamte Welt betreffen.
[SPEAKER_01]: Für den Alltag der meisten Menschen ändert sich dadurch zwar nichts direkt, aber es zeigt, Österreich bleibt auf der internationalen Bühne aktiv und seine Stimme in der Welt wird nun lauter zu hören sein. [SPEAKER_01]: Inzwischen ist im Inland ein echte politischer Sturm rund um neuer Statistiken entbrannt.
[SPEAKER_01]: Die Zahl der Einbürgerungen ist stark gestiegen. [SPEAKER_01]: In Wien zum Beispiel Stieg laut Stadtverwaltung, die Zahl der Staatsbürgerschaftsanträge innerhalb eines Jahres, um 56,9 Prozent. [SPEAKER_01]: Insgesamt wurden 14.455 Anträge gestellt. [SPEAKER_01]: Ein weiteres Beispiel, in Niederösterreich wurden allein von Januar bis Mai dieses Jahres bereits 1.455 Personen eingebürgert.
[SPEAKER_01]: Bis zum Jahresende soll diese Zahl laut prognosen auf über 3.000 steigen. [SPEAKER_01]: Zum Vergleich, im Jahr 2025 wurden in diesem Bundesland 2500-50 Personen eingebürgert. [SPEAKER_00]: Was steckt hinter diesen Zahlen? [SPEAKER_00]: Die größte Gruppe sind Menschen, die vor rund 10 Jahren nach Österreich gekommen sind.
[SPEAKER_00]: Im Jahr 2015 wären der sogenannten Flüchtlingskrise, kamen viele Migranten aus Syrien, dem Irak und Afghanistan ins Land. [SPEAKER_00]: Nach Österreichisch im Recht braucht man für die Staatsbürgerschaft mindestens zehn Jahre legalen Aufenthalt, sowie eine Reihe weiterer Voraussetzungen.
[SPEAKER_00]: Deutschkenntnisse müssen nachgewiesen werden, außerdem ein stabiles Einkommen und ein sauberes Strafregister. [SPEAKER_00]: Diese Menschen haben jetzt das Recht auf Einbürgerung erworben. [SPEAKER_00]: Die Reaktion der politischen Parteien ließ nicht lange auf sich warten. [SPEAKER_00]: Die FPÖ, freiheitliche Partei Österreichs, meldete sich mit einer scharfen Stellungnahme zu Wort.
[SPEAKER_00]: Lammesrat Martin Antauer sagte, «Unser Pass ist kein Schnäppchen. [SPEAKER_00]: Asyl ist vorübergehender Schutz, kein Eintrittsticke zur Staatsbürgerschaft.» [SPEAKER_00]: FPÖ generise Kriter Michael Ischnittlitz nante die Situation, eine direkte Folge der Politik der offenen Grenzen. [SPEAKER_00]: Doch bei Aussagen blieb es nicht.
[SPEAKER_00]: Politiker Fordern, die mindestens dauer des legalen Aufenthalts für eine Einbürgerung, von 10 auf 15 oder sogar 20 Jahre zu verlängern. [SPEAKER_00]: Außerdem sollen ehemalige Asylbewerber und Personen mit vorübergehendem Schutzstatus grundsätzlich vom Erhalter Staatsbürgerschaft ausgeschlossen werden.
[SPEAKER_00]: Zusätzlich soll die Überprüfung der Lebensumstände von Antragstellern verschärft werden. [SPEAKER_00]: Also, Einkommen, Steuerzahlungen und gesellschaftliche Integration. [SPEAKER_00]: Die andere große Partei, die österreichische Volkspartei ist andere Meinung. [SPEAKER_00]: ÖVP-Generalsekretär Niko Machjetti erinnerte daran, dass die Vergabe der Staatsbürgerschaft keine Bundessache, sondern Länder Sache ist.
[SPEAKER_00]: Das heißt, jedes Bundesland kontrolliert den Prozess selbst. [SPEAKER_00]: Und wenn jemand die Voraussetzungen nicht erfüllt, wird er schlicht nicht eingebürgert. [SPEAKER_00]: Für viele Migranten ist das eine Nachricht, die man genau im Urbehalten sollte. [SPEAKER_00]: Wenn Sie eine Einbürgerung anstreben und bereits zehn Jahre legal in Österreich gelebt haben, sollten Sie keine Zeit verlieren.
[SPEAKER_00]: Die derzeit gelten in Regeln sind noch ein Kraft, aber die politische Diskussion kann rasch in einen Gesetz entwurf mitten. [SPEAKER_00]: In einer früheren Folge haben wir bereits berichtet, dass in politischen Kreisen eine Anhäbung der Sprachanforderungen von B1 auf B2 oder sogar C1 diskutiert wird.
[SPEAKER_00]: Jetzt kommen Forderungen nach einer Verlängerung der Aufenthaltsdauer hinzu. [SPEAKER_00]: Und dabei handelt es sich nicht mehr um abstrakte Pläne, sondern um konkrete Gesetzesinitiativen, der regierenden Kräfte in einigen Bundesländern. [SPEAKER_01]: Und noch eine Geschichte, die zeigt, wie aufgehalts die politische Lage in Österreich gerade ist.
[SPEAKER_01]: Für den 22. Juni ist am Verfassungsgerichtshof eine öffentliche Anhörung in einer sehr wichtigen Sache anbauen. [SPEAKER_01]: Es geht um ein Gesetz, dass dem österreichischen Geheimdienst erlaubt, private Nachrichten von Bürgern in Messenger Diensten WhatsApp, signel und anderen zu lesen.
[SPEAKER_01]: Wie kam es dazu? [SPEAKER_01]: Das Gesetz wurde von der ÖVP gemeinsam mit der SPU, Sozialdemokratische Partei Österreichs durchgesetzt. [SPEAKER_01]: Die Begründung? [SPEAKER_01]: Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität. [SPEAKER_01]: Die Argumentation der Geheimdienste lautet, früher konnte man Telefongespräche einfach abhören, aber moderne Kriminelle kommunizieren in verschlüsselten Schätz und dort bleiben sie unsichtbar.
[SPEAKER_01]: Deshalb brauche man einen neuen Mechanismus. [SPEAKER_01]: das klingt logisch, aber nicht für alle. [SPEAKER_01]: Da gegen Traten nicht nur Menschenrechtler an, sondern auch und das ist bemerkenswert politische Gegner. [SPEAKER_01]: FPÖ und die Grünen. [SPEAKER_01]: Sie schlossen sich zusammen und reichten beim Verfassungsgerichtshof eine Beschwerde ein.
[SPEAKER_01]: In normalen politischen Debatten haben diese Parteien wenig miteinander zu tun. [SPEAKER_01]: Die FPÖ ist rechts populistisch. [SPEAKER_01]: Die Grünen sind eine linke Ökopartei. [SPEAKER_01]: Beim Thema Privatsphäre und Bürgerrechte fanden sie sich plötzlich auf der selben Seite. [SPEAKER_01]: Ihre Argumente sind einfach, wenn der Staat ihre WhatsApp-Nachrichten lesen kann, ist privatleben faktisch nicht mehr möglich.
[SPEAKER_01]: Dazu kommt, dass Gesetz liegt keine klaren Kriterien fest, wer überwacht werden darf und wer nicht, was das Risiko von Missbrauch erhöht. [SPEAKER_01]: Bei der Anhörung am 22. Juni werden die Richter entscheiden, ob das Gesetz mit der österreichischen Verfassung und den europäischen Menschenrechtsnormen vereinbar ist.
[SPEAKER_01]: Warum betrifft sie das? [SPEAKER_01]: Weil diese Geschichte zeigt, in Österreich wird gerade ernsthaft darüber debatiert, wie weit staatliche Kontrolle über Bürgerinnen und Bürger gehen darf. [SPEAKER_01]: Das gilt nicht nur für Menschen, die etwas falsch gemacht haben, das gilt für alle.
[SPEAKER_01]: Wie grannten, wie gebirte Geüsterreiche. [SPEAKER_01]: Wie der Verfassungsgerichtshof entscheidet, wird in Sommer bekannt sein und wir werden natürlich darüber berichten. [SPEAKER_00]: In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass der parlamentarische Sozialausschuss am zweiten Juni einstimmig eine sehr wichtige Änderung beschlossen hat.
[SPEAKER_00]: Es geht um die sogenannte Sozialversicherungs-Novelle. [SPEAKER_00]: Eine Änderung des Sozialversicherungsgesetzes. [SPEAKER_00]: Für diese Neuregelung stimmten sowohl die Regierungsqualizion als auch die Opposition. [SPEAKER_00]: Was im österreichischen Parlament, um es vorsichtig zu sagen, nur selten vorkommt.
[SPEAKER_00]: Ab sofort hat jede Person, die zu einer medizinischen Untersuchung geht, etwa für eine Behinderungsfeststellung, eine Pension, einen behinderten Ausweis oder eine andere Begutachtung, das offizielle Recht eine Vertrauensperson mitzunehmen. [SPEAKER_00]: Das kann ein Familienmitglied, ein Freund, ein Übersetzer oder ein Sozialarbeiter sein.
[SPEAKER_00]: Kurz gesagt, jemand, dem sie vertrauen und der ihnen hilft, den Prozess zu durchlaufen. [SPEAKER_00]: Um Fragen zeigten, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung das Verfahren bei medizinischen Untersuchungen als Respektlos empfunden haben. [SPEAKER_00]: Menschen beklagten, dass man ihnen nicht zuhört, dass die Fragen unklar sind und dass sie unter Stress wichtige Dinge vergessen und ihre Situation nicht klar genug schildern können.
[SPEAKER_00]: Dabei hängt vom Ergebnis der Untersuchung ab, ob jemand eine Erwerbsminderungsrente bekommt. [SPEAKER_00]: Ob er einen behinderten Ausweis erhält, oder welche Ausgleichszahlungen ihn zu stehen. [SPEAKER_00]: Für Migranten ist das Besonders relevant. [SPEAKER_00]: Stellen Sie sich vor. [SPEAKER_00]: Jemand ist vor einigen Jahren nach Österreich gekommen.
[SPEAKER_00]: Hat gearbeitet, ist krank geworden und muss nun zur Untersuchung für eine Pension. [SPEAKER_00]: Sein Alltagstäutsch ist solide, aber medizinische Fachbegriffe sind etwas anderes. [SPEAKER_00]: Jetzt darf er einen Freund oder ein Familienmitglied mitnehmen, dass die Sprache besser beherrscht oder einfach hilft, in einer stressigen Situation den Überblick zu behalten.
[SPEAKER_00]: Noch ein wichtiger Punkt. [SPEAKER_00]: Nach der neuen Regelung sind staatliche Stellen verpflichtet, Bürgerinnen und Bürger im Voraus schriftlich darüber zu informieren, dass sie das Recht haben mit einer Begleitperson zu erscheinen. [SPEAKER_00]: Das heißt, auch wenn sie diese Möglichkeit nicht kanten, muss die Einladung zu Untersuchungen künftig ausdrücklich darauf hinweisen.
[SPEAKER_00]: Das Gesetz tritt offiziell am 1. September in Kraft. [SPEAKER_00]: Wenn sie also nach dem 1. September zu einer medizinischen Untersuchung eingeladen werden, haben sie das Recht nicht allein zu erscheinen. [SPEAKER_00]: Und niemand darf ihnen das verweigern. [SPEAKER_00]: Damit schließen wir die Hauptnachrichten der Woche ab und kommen zu den Wirtschafts- und Businessnachrichten.
[SPEAKER_01]: Beginn im wir mit einer Meldung, die gleichzeitig interessant und sagen wir so viel schichtig ist. [SPEAKER_01]: Derzeit leben in Österreich $200.000.000.000. [SPEAKER_01]: Sie am richtig gehört, 200.000 Menschen, die jeweils über ein Vermögen von mehr als 1.000.000 US-Dollar verfügen. [SPEAKER_01]: Das ist ein historischer Rekord.
[SPEAKER_01]: In den letzten zehn Jahren hat sich ihre Zahl in etwa verdoppelt, woher kommen diese Zahlen. [SPEAKER_01]: Sie stammen aus der jährlichen Studie einer der größten Schweizer Banken, dem UBS Global World Report. [SPEAKER_01]: Anerlisten untersuchen die finanzielle Situation von Millionenhaushalten weltweit und Österreich gehört dabei zu den Ländern mit dem stärksten Zuwachs an wohlhabenden Menschen.
[SPEAKER_01]: Aber wie ist das möglich, in einem Land, in dem alle Überruhe Preise und eine schwache Wirtschaft klagen? [SPEAKER_01]: Experten nennen mehrere Gründe. [SPEAKER_01]: Erstens, Immobilien. [SPEAKER_01]: Wer vor zehn bis 15 Jahren eine Wohnung in Wien gekauft hat, besitzt heute etwas, dass zwei bis drei mal so viel wert ist.
[SPEAKER_01]: Viele Menschen sind also nominell zu Millionen geworden, einfach weil sie eine eigene Wohnung haben. [SPEAKER_01]: Zweitens steigende Aktienkurse, Österreichischer Unternehmen. [SPEAKER_01]: Drittens, geärbtes Vermögen. [SPEAKER_01]: Österreich ist eine wirtschaftlich stabilige Selschafft in der Kapital über Generationen in weg angesammelt wird.
[SPEAKER_01]: Und nun die entscheidende Frage, bedeutet das, dass alle in Österreich-Reicher werden? [SPEAKER_01]: Keineswegs. [SPEAKER_01]: Und genau hier wird es interessant. [SPEAKER_01]: dieselbe Statistik zeigt, dass die Ungleichheit im Land zunehmt. [SPEAKER_01]: Die Reichen werden reicher, während normale Menschen einen immer stärkeren Druckdurchinflation mit Preise und Energiekosten spüren.
[SPEAKER_01]: Die 200.000 Millionen € sind also leider kein Zeichen für allgemeinen Wohlstand, eher ein Hinweis darauf, dass sich Kapital in wenigen Händen konzentriert. [SPEAKER_01]: Warum ist das wichtig? [SPEAKER_01]: Weil solche Nachrichten die Debatte über mehr Umverteilung regelmäßig ins Parlament zurückbringen.
[SPEAKER_01]: SPÖ und Grüne fordern seit Jahren eine Erbschaftsteuer und eine Vermögenssteuer. [SPEAKER_01]: Die ÖVP ist dagegen. [SPEAKER_01]: Aber bei solchen Zahlen dürfte der Druck weiter wachsen. [SPEAKER_01]: Inzwischen veröffentlichten österreichische Wirtschaftsmedienvergangene Woche eine umfangreiche Studie über das Sozialhilfe System in Wien.
[SPEAKER_01]: Das Ergebnis ist Aufschlussreich. [SPEAKER_01]: In der Hauptstadt hat sich eine Situation entwickelt, in der ein erheblicher Teil [SPEAKER_01]: der Migranten in so genannte Teilzeitbeschäftigung lebt. [SPEAKER_01]: Das heißt, sie arbeiten nur wenige Stunden pro Woche, während ihr Haupteinkommen aus verschiedenen sozialeistungen besteht.
[SPEAKER_01]: Mindestsicherung, Familie in Beihilfe und Wohnbeihilfe. [SPEAKER_01]: Warum ist das Problematisch? [SPEAKER_01]: Experten sagen, dass man in einer solchen Situation kaum aus der Armut herauskommt. [SPEAKER_01]: Familie in beziehen Jahre Langleistungen und kommen nicht auf eigene Beine und gleichzeitig belasten die Zahlungen das Stadtbudget, das ohnehin schon verschuldet ist.
[SPEAKER_01]: was Schlagen Experten vor. [SPEAKER_01]: Das System muss so reformiert werden, dass es sich für die Menschen lohnt mehr zu arbeiten. [SPEAKER_01]: Viele nehmen derzeit bewusst keine Vollzeitstelle an, weil sie unter dem Strich weniger hätten. [SPEAKER_01]: Das ist keine Vauleid, sondern eine Rationale Entscheidung.
[SPEAKER_01]: Deshalb wird vorgeschlagen den Weckfall von Leistungen beim steigenden Einkommen schrittweise zu gestalten. [SPEAKER_01]: Wer mehr verdient, bekommt weniger Unterstützung, aber nicht auf einen Schlag gar nichts mehr. [SPEAKER_01]: Wenn sie sozialeistungen erhalten, zögern sie nicht bei der magistratsabteilung alle Details zu erfragen.
[SPEAKER_01]: Viele Menschen nutzen ihre Rechte nicht voll aus, weil sie denken, wenn ich mehr Beanträge verliere, ich vielleicht sogar das Wenige, das ich habe. [SPEAKER_01]: Das stimmt so nicht immer. [SPEAKER_01]: Manchmal ist es möglich, mehr zu bekommen und gleichzeitig mehr zu arbeiten. [SPEAKER_01]: Lassen Sie sich einfach von Fachleuten beraten.
[SPEAKER_00]: Nun zu einer Neuchkeit, die Autofahrer teuer zu stehen kommen kann. [SPEAKER_00]: In Österreich werden neue Radageräte eingesetzt, die sich von den Bekannten unterscheiden. [SPEAKER_00]: Diese Geräte messen keine Geschwindigkeit. [SPEAKER_00]: Sie erfassen Fahrer, die während der Fahrt das Handy in der Hand halten.
[SPEAKER_00]: Wie funktioniert das? [SPEAKER_00]: Das Gerät ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. [SPEAKER_00]: Eine Kamera fotografiert das Fahrzeug von oben, durch die Winschutzscheibe ist der Fahrer zu erkennen. [SPEAKER_00]: Helter ein Handy in der Hand identifiziert das System das automatisch und übermittelt die Informationen an die Polizei.
[SPEAKER_00]: Dann folgt das übliche Verfahren. [SPEAKER_00]: Der Fahrzeughalter bekommt einen Brief mit dem Straftzettel. [SPEAKER_00]: Für das Telefonieren am Steuer droht ein Bußgeld von bis zu 140 Euro. [SPEAKER_00]: Karm ist dabei zu einem Unfall, ist die Strafe deutlich höher, plus eine Verwaltungsrechtliche oder strafrechtliche Verantwortung.
[SPEAKER_00]: Diese Radargeräte sind also keine Kleinigkeit. [SPEAKER_00]: Ein einziger Anruf während der Fahrt kann so viel Kosten wie eine halbjahres KFZ-Versicherung. [SPEAKER_00]: Geplant ist eine schrittweise Ausweitung auf das gesamte Land, besonders auf schnellstrassen und Autobahnen, wo Verstöße besonders gefährlich sind.
[SPEAKER_00]: Zurinnerung. [SPEAKER_00]: Wenn sie am Steuer sitzen und telefonieren möchten, nutzen sie ein Hezzet oder eine freischprechern Lage. [SPEAKER_00]: Das Handy in der Hand zu halten, ist sogar an roten Ampeln verboten. [SPEAKER_00]: Auch wenn es verlockend ist, kurz eine Nachricht zu beantworten, ein einziger Straftzettel [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss eine Geschichte, die vergangene Woche in allen Österreichischen Medien diskutiert wurde.
[SPEAKER_00]: Ein Pizza Restaurant im Norden des Landes führte eine neue Regelung ein. [SPEAKER_00]: Für jeden zusätzlichen Lehrendteller werden 11 Euro berechnet. [SPEAKER_00]: Das heißt, wenn sie mit einer Freundin ins Lokal gehen, eine Pizza bestellen und darum bitten sie zu teilen, müssen sie für den zweiten Teller bezahlen.
[SPEAKER_00]: Der Restaurantbesitzer erklärte, zu viele Gruppen bestellen eine Speise für alle, aber er muss trotzdem service personal bezahlen, das leeres Geschirr trägt. [SPEAKER_00]: Also funktioniert es in diesem Lokal jetzt so. [SPEAKER_00]: Kommen vier Personen und bestellen nur eine Pizza, bekommen drei von ihnen je einen Zusatzteller A11 Euro auf die Rechnung.
[SPEAKER_00]: Das löst den natürlich einen wahren Sturm in den sozialen Netzwerken und in der österreichischen Presse aus. [SPEAKER_00]: Die einen unterstützen den wird. [SPEAKER_00]: Ein Restaurant sei eingeschäft, keine Wohlfahrzeinrichtung. [SPEAKER_00]: Die anderen sind empört, das sei betrug. [SPEAKER_00]: Der Besitzer gab mehreren Medieninterviews und erklärte seine Situation ausführlich.
[SPEAKER_00]: Die Miete für seine Räume hat sich in zwei Jahren verdreifacht, Energie ist teurer geworden und auch die Löhne des Personals entgestiegen. [SPEAKER_00]: Wenn vier Personen einen Tisch belegen und zusammen nur 20 Euro bestellen, arbeitet das Restaurant faktisch mit Verlust. [SPEAKER_00]: Also bleibt entweder eine Mindestverzähsregelung oder eine Gebühr für den kostenlosen Teller.
[SPEAKER_00]: Er hat sich für letzteres entschieden. [SPEAKER_00]: Warum ist diese Geschichte wichtig? [SPEAKER_00]: Weil sie zeigt, wie schwierig die Lage in der österreichischen Gastronomie gerade ist. [SPEAKER_00]: Viele Familienrestaurants schließen, weil sie die laufenden Kosten nicht mehr stemmen können.
[SPEAKER_00]: Gleichzeitig sind Gäste günstige Mittagessen gewohnt und beschweren sich immer öfter über die Preise. [SPEAKER_00]: Deshalb ist selbst eine so ungewöhnliche Praxis, wie eine Gebühr für einen lehrent heller, keine Laune, [SPEAKER_00]: Wenn Sie also mit einer Gruppe ins Restaurant gehen, lesen Sie die Speisekarte genau, besonders das Kleingedruckte.
[SPEAKER_00]: In verschiedenen Lokalen kann es unterschiedliche Regelungen geben. [SPEAKER_00]: Mindestverzier pro Person, Service-Poschale, terrassen Aufschlag. [SPEAKER_00]: All das muss angegeben sein. [SPEAKER_00]: Und ja, für Trinkgelder gilt das nicht. [SPEAKER_00]: Das Trinkgeld bleibt den Österreich nach wie vor freiwillig.
[SPEAKER_01]: Hier haben wir Informationen gesammelt, die direkt ihr Leben in Österreich betrifft. [SPEAKER_01]: Neue Regelungen erinnerungen an wichtige Änderungen und praktische Tipps. [SPEAKER_01]: Beginnen wir mit den Änderungen, die bereits seit den ersten Juni gelten. [SPEAKER_01]: Einige davon haben wir in früheren Folgen erwähnt, jetzt sind sie in Kraft.
[SPEAKER_01]: Erstens, das Rauchverbot. [SPEAKER_01]: Ab dem ersten Juni ist das Rauchen in Bereichen mit öffentlichen Spielautomaten, sogenannten Spielhallen und Wettbüros verboten. [SPEAKER_01]: Das ist Teil einer großen Kampagne gegen das Rauchen an öffentlichen Orten. [SPEAKER_01]: In Restaurants und Bas gilt das Rauchverbot in Österreich schon lange.
[SPEAKER_01]: Jetzt ist die Spielbranche an der Reihe. [SPEAKER_01]: Zweitens, medizinische Leistungen. [SPEAKER_01]: Ab dem ersten Juni gibt es gleich mehrere Neuerungen im System der medizinischen Vergütungen. [SPEAKER_01]: Unter anderem erweitert die staatliche Pensionsversicherungsanstalt, die Liste der Medikamente, die von der Pflichtversicherung gedäckt werden.
[SPEAKER_01]: Außerdem wurden die Tarife für bestimmte Untersuchungen aktualisiert. [SPEAKER_01]: Das ist wirklich eine gute Nachricht, besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen. [SPEAKER_01]: Einige Preparate für die man bisher den vollen Preiszahlen musste, werden jetzt teilweise oder vollständig erstattet.
[SPEAKER_01]: Drittens, Online-Dienste. [SPEAKER_01]: Seit dem ersten Juni werden mehr staatliche Leistungen digitalisiert. [SPEAKER_01]: Über die App digitales Amt können mehr Dokumente von Zuhause aus erledigt werden. [SPEAKER_01]: Ohne Arbeit frei nehmen, ohne Schlange stehen, ohne Nummer Zettel ziehen.
[SPEAKER_01]: Alles läuft über das Smartphone. [SPEAKER_01]: 4. [SPEAKER_01]: Löhne Zum ersten Juni sind neue Kollektivverträge für mehrere Branchen in Kraft getreten, unter anderem im Handel wurden die Mindestlöhne erhöht. [SPEAKER_01]: Wenn sie in einem Supermarkt einem Bekleidungsgeschäft oder einem anderen Einzelhandelsunternehmen arbeiten, schauen sie sich ihre letzte Lohnabrechnung an.
[SPEAKER_01]: Die Erhöhung hätte automatisch erfolgen sollen, aber es ist besser, das zu überprüfen. [SPEAKER_01]: Das nächste Thema ist sehr sensibel. [SPEAKER_01]: Zum ersten Juni-Traten aktualisierte Regeln zum Sterbe verfügungsgesetz in Kraft. [SPEAKER_01]: Vereinfach gesagt, in Österreich gibt es seit 2022 die Möglichkeit des sogenannten assistierten Sterbens für Menschen mit unheilbaren Erkrankungen.
[SPEAKER_01]: Das Verfahren wurde nun in bürokratischer Hinsicht leicht vereinfacht. [SPEAKER_01]: Am Kern des Gesetzes hat sich nichts geändert, aber die Umsetzung ist etwas unkomplizierter geworden. [SPEAKER_01]: Wir hoffen, dass diese Informationen weder für sie noch für ihre Angehörigen jemals gebraucht wird.
[SPEAKER_00]: und noch ein Thema, Heiß und Heige. [SPEAKER_00]: Es geht und das Verbot des Kopftuchs in Schulen. [SPEAKER_00]: Die österreichische Regierung bereitet ein Gesetz vor, dass Mädchen das Tragen des hijab in staatlichen Schulen bis zu einem bestimmten Alter verbietet. [SPEAKER_00]: Beim Verfassungsgerichtshof sind bereits zwei Klagen gegen dieses geplante Gesetz eingegangen.
[SPEAKER_00]: Eine von einer Bürgerorganisation, eine andere von Eltern von Schülerinnen. [SPEAKER_00]: Was ist konkret geplant? [SPEAKER_00]: Es geht um ein Verbot für Mädchen unter 14 Jahren. [SPEAKER_00]: In der Schule dürfen sie nicht mit bedecktem Kopf erscheinen. [SPEAKER_00]: Die Befürworter des Gesetzes argumentieren, bis zum erwachsenen Alter sollte ein Mädchen selbst entscheiden können, ob es hijab trägt oder nicht.
[SPEAKER_00]: Bis dahin steht es oft unter dem Bruch der Familie. [SPEAKER_00]: Deshalb soll die Schule ein Ort sein, an dem alle Kinder gleich sind. [SPEAKER_00]: Die Gegner sehen das anders. [SPEAKER_00]: Entscheidungen über religiöse Symbole sind Privatzache der Familie. [SPEAKER_00]: Ein Verbot bedeutet eine Einschränkung der Religionsfreiheit, die sowohl durch die österreichische Verfassung als auch durch europäische Normen garantiert ist.
[SPEAKER_00]: Dazu kommt, ein ähnliches Gesetz gab es in Österreich bereits seit 2019. [SPEAKER_00]: Aber der Verfassungsgerichtshof hatte es damals als Verstoß gegen die Glaubensfreiheit aufgehoben. [SPEAKER_00]: die aktuelle Lage. [SPEAKER_00]: Das Gesetz ist noch gar nicht im Kraft und wird bereits vorgericht angefockt.
[SPEAKER_00]: Wenn das für Sie ein aktuelles Thema ist, bis zur Entscheidung des Gerichts gelten Faktisch keine Verbote. [SPEAKER_00]: Alle Schulregeln liegen im Ermessen der Schulleitung. [SPEAKER_00]: Wenn es in der Schule ihres Kindes Konflikte wegen der Kleidung gibt, haben sie das Recht, sich an die Schulpartnerschaft, oder das Schulqualitätsmanagement zu wenden.
[SPEAKER_00]: Denn in einem Rechtsstaat darf keine Entscheidung gegen gelten des Recht verstoßen. [SPEAKER_00]: Gleich im Anschluss berichten wir, was vergangene Woche in Wienlos war. [SPEAKER_01]: Bevor wir zu den gewöhnlicheren Meldungen aus der Hauptstadt kommen, hier eine interessante Zahl. [SPEAKER_01]: Anlässlich des internationalen Tages der Lebensmittel Sicherheit am 7. Juni veröffentlichte das Wiener Marktamt, die städtische Lebensmittelkontrollbehörde ihre jährliche Statistik und die ist durchaus positiv.
[SPEAKER_01]: Nur 0,5% der zu Überprüfung entnommenen Lebensmittelproben in Wien erwiesen sich als Gesundheitsschädlich. [SPEAKER_01]: In der Stadt sind 92 Lebensmittel inspektoren tätig, die rund um die Uhr arbeiten und jährlich rund 32.000 Kontrollen durchführen. [SPEAKER_01]: Geprüft wird alles. [SPEAKER_01]: Von der kleinen Bäckerei, um die Ecke über große Supermerkte, bis hin zu Schulküchen, Krankenhäusern, Gaststätten und Produktionsbetrieben.
[SPEAKER_01]: Insgesamt gibt es in Wien rund 18.500 Betriebe, [SPEAKER_01]: Was finden die Inspektoren? [SPEAKER_01]: Manchmal gibt es interessante Fälle. [SPEAKER_01]: So wurde kürzlich in Babynahrung der gefährliche Stoff Basilus Cereostoxin entdeckt. [SPEAKER_01]: Dank der Arbeit des Markt am Zwoden die Informationen über das europäische Schnellwarnsystem weitergeleitet.
[SPEAKER_01]: Und bereits früher hatte die Behörde die Rückrufaktion von 28 Millionen Limonadenflaschen aus ganz Österreich veranlast, weil Metallsplitter in die Flaschen gelangt sein könnten. [SPEAKER_01]: Laut WHAO sind Lebensmittelvergiftungen weltweit für rund 10 Prozent aller Erkrankungen pro Jahr verantwortlich und führen zu fast einer halben Million Todesfälle.
[SPEAKER_01]: Vor diesem Hintergrund ist die Wiener-Statistik wirklich beeindruckend, das System funktioniert offensichtlich. [SPEAKER_01]: Wer Lebensmittel im normalen Supermarkt kauft, hat ein sehr geringes Risiko etwas schädliches zu erwerben. [SPEAKER_01]: Aber natürlich gelten die Grundregeln der Hygienen nach wie vor.
[SPEAKER_01]: Obstwaschen auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten und so weiter. [SPEAKER_01]: Nun zu einem Thema, dass derzeit alle Wiener Eltern beschäftigt. [SPEAKER_01]: Im Donaupark wurden zwei Versuchte Kindesentführungen gemeldet. [SPEAKER_01]: Beide Vorfälle ereigneten sich im Abstand von zwei Monaten.
[SPEAKER_01]: Der Täter ist bis heute nicht gefasst. [SPEAKER_01]: Der erste Vorfall ereignete sich am zweiten April am helligten Tag. [SPEAKER_01]: Ein fünfjähriges Mädchen spielte Verstecken mit seiner Kindergartengruppe. [SPEAKER_01]: Ein fremder Mann kam auf sie zu und forderte sie auf mit ihnen zu gehen.
[SPEAKER_01]: Das Mädchen gehorchtet nicht und lief sofort zu den Erzieherinnen. [SPEAKER_01]: Die Polizei durch Suchte den Park fand jedoch niemanden. [SPEAKER_01]: Am 29. Mai wiederhulte sich der Vorfall in der näher der perbslichen Wiese. [SPEAKER_01]: Diesmal sprach ein Mann ein neunjähriges Mädchen an, packte es am Hals und versuchte es festzuhalten.
[SPEAKER_01]: Ein zufälliger Passand rettete das Kind, der Angreifer erschrag und flüchtete ins Gebisch. [SPEAKER_01]: Das Mädchen konnte ihn beschreiben. [SPEAKER_01]: Ein älterer, sehr schlanker und großer Mann, um die zwei Meter groß. [SPEAKER_00]: Derzeit fanden die Wienerkriminalpolizein nach ihm.
[SPEAKER_00]: Emparks in Streifen und Zivilbeamte im Einsatz. [SPEAKER_00]: Die Polizei hat umlegende Schulen und Kindergarten informiert. [SPEAKER_00]: Panik ist nicht nötig. [SPEAKER_00]: Solche Vorfälle sind in Wien selten. [SPEAKER_00]: Aber wenn sie mit Kindern im Parkspazieren gehen, behalten sie sie einfach im Blick.
[SPEAKER_00]: Und erinnern sie sie noch einmal daran, niemals mit fremden Erwachsenen mitzugehen. [SPEAKER_00]: Wenn sie verdächtige Personen bemerken, die Kindern gegenüber auffälliges Interesse zeigen, rufen sie am besten sofort einstrei drei. [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss eine Geschichte, die klingt wie der Plot einer Krimiserie.
[SPEAKER_00]: In wen und umgebung treibt eine Bandeponzerien, die ihm ihr unwesen, spezialisiert auf ein ganz besonderes Ziel. [SPEAKER_00]: Privarte, Weinsamlungen und Weinkeller. [SPEAKER_00]: Was wurde bereits gestohlen? [SPEAKER_00]: Nach ersten Polizeiangaben wurden allein im Großraum der Hauptstadt in den vergangenen Monaten rund 20 Diebstelle gemeldet.
[SPEAKER_00]: Der Gesamtschaden beleuft sich auf über 200.000 Euro. [SPEAKER_00]: Die Diebel nehmen keinen gewöhnlichen Supermarktwein, sie zielen auf Sammlerstücke. [SPEAKER_00]: alte Burgunderweine, österreichische Predikatsweine, teure Bordeusorten. [SPEAKER_00]: Den Ermittlungen zur Folge weist die Bande genau, wo wertvolle Samlungen zu finden sind, was die Polizei zu der Annahme führt, das Insider beteiligt sind.
[SPEAKER_00]: Möglicherweise Mitarbeiter von Somalia Services, Versicherungsgesellschaften, oder einfach Personen die Zugang zu Informationen über private Sammler haben. [SPEAKER_00]: Die Täter schlagen meisten Nachts zu, kennen die Sicherheitskodes und nehmen gezielt bestimmte Flaschen mit. [SPEAKER_00]: Wohlande dieser Wein?
[SPEAKER_00]: Wahrscheinlich auf dem Schwarzmarkt. [SPEAKER_00]: Es gibt in Europa einen ganzen Schattenweinmarkt, auf dem Flaschen bei Privataktionen den Besitzerwechseln. [SPEAKER_00]: Besonders begehrt sind alte Jahrgänge aus den 1970er und 1970er Jahren. [SPEAKER_00]: Eine einzige Flasche kann 10.000 Euro wert sein.
[SPEAKER_00]: Die Polizei richtet einen einfachen Appell an Besitzer Privaterweinsammlungen. [SPEAKER_00]: Überprüfen sie ihre Sicherheitssysteme. [SPEAKER_00]: Veröffentlichen sie keine Fotos ihrer Sammlung in sozialen Netzwerken. [SPEAKER_00]: Erzählen sie nicht allen von ihren Flaschen. [SPEAKER_00]: Das ist keine paranoia, sondern einfach vernünftige Vorsicht.
[SPEAKER_00]: In einer Zeit, in der kriminelle öffentlich zugängliche Informationen im Internet für ihre Planung nutzen. [SPEAKER_00]: Und wenn sie verdächtige Aktivitäten rund um einen Weinkeller bemerken, zum Beispiel Lastwagen in der Nacht, informieren sie unbedingt die Polizei. [SPEAKER_00]: Das waren alle wichtigen Nachrichten aus der Hauptstadt.
[SPEAKER_00]: Und gleichberichten wir, was verdangene Woche in den Bundesländern passiert ist. [SPEAKER_01]: Beginnen wir mit Niederösterreich. [SPEAKER_01]: Am 6. Juni fand in Hannover entreffend der Landesführung mit Vertretern des Deutschen Bundeslandes Nieder Sachsenstadt, das Thema Erfahrungsaustausch in Sachen erneuerbare Energien.
[SPEAKER_01]: Warum ist das Berichtenswert? [SPEAKER_01]: Weil sich beide Länder ein sehr ambitioniertes Ziel gesetzt haben, Vorreiter der Energiewende zu werden und beide haben dabei bereits beachtliche Ergebnisse erzielt. [SPEAKER_01]: In Niedersachsen wird im Jahresdurchschnitt bereits 100 % des benötigten Stroms aus ein neuerbaren Quellen erzeugt, so viel wie alle Einwohner des Bundeslandes verbrauchen.
[SPEAKER_01]: In Nieder Österreich ebenfalls 100 %, allerdings mit einem anderen Energiemix, das Deutsche Bundesland setzt vor allem auf Leistungsstärke auf Schorwindanlagen, das Österreichische auf eine Kombination aus Wasserkraft, Windrädern und Solaranlagen. [SPEAKER_01]: Nun wollen beide Seiten eine gemeinsame Strategie zur Energiespeicherung entwickeln, denn das ist die größte Herausforderung der grünen Energie.
[SPEAKER_01]: Die Sonne scheint nicht rund um die Uhr, der Wind wird nicht immer. [SPEAKER_01]: Deshalb braucht man große Batteriespeicher, Pumpspeicherkraftwerke und Wasserstofftechnologien. [SPEAKER_01]: Österreich hat dabei dank seiner Berggeografie Erfahrung mit Pumpspeicherkraftwerken, Deutschland bringt industrielle Lösungen mit.
[SPEAKER_01]: Landeshauptfrostellvertreter Stefan Pernkopf sagte, es geht dabei nicht nur um Ökologie, sondern ganz direkt um die Stromrechnung. [SPEAKER_01]: Je mehr ein land eigene Energie erzeugt, desto weniger ist es von schwangenden Weltmarktpreisen abhängig. [SPEAKER_01]: In den vergangenen vier Jahren haben wir alle erlebt, was passiert, wenn ein Land von Gas-Importen abhängig ist.
[SPEAKER_01]: Krieg in der Ukraine, Konflikte im Nahenosten, Probleme mit Tankern im Roten Meer und die Energiepreise steigen um das zwei bis dreifache. [SPEAKER_01]: Österreich geht also einen ernsthaften Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit. [SPEAKER_01]: Ein lokaler Bauer hat einen speziellen Elektrozauen entwickelt.
[SPEAKER_01]: Ein Wolf nähert sich den Schafen bekommt einen Stromschlag und kommt nicht mehr wieder. [SPEAKER_01]: Der Erfinder sagt, das System habe bereits dutzende Betriebe in den Alpen gerettet. [SPEAKER_01]: Wölfe Leben, Schafe bleiben unversert. [SPEAKER_01]: Klingt eigentlich perfekt, aber Tierschützer sind dagegen.
[SPEAKER_01]: Sie sagen, die Elektroshocks können nicht nur Wölfe, sondern auch andere Wildtiere treffen. [SPEAKER_01]: Füchse, Hirsche, Rie, Sogar, Fögel. [SPEAKER_01]: Außerdem würden solche Zeune ihrer Meinung nach natürliche Migrationsruhten stören. [SPEAKER_01]: Das Ergebnis ein echter Rechtsstreit mit Klagen und Gegenklagen.
[SPEAKER_01]: Denn in den alten sind in den letzten Jahren tatsächlich wieder Wölfe aufgetaucht. [SPEAKER_01]: Sie keren in ihre angestanden Gebiete zurück, nachdem sie im vergangenen Jahrhundert fast verschwunden waren. [SPEAKER_01]: Für Naturschütze ist das eine gute Nachricht, für Bauern eine Katastrophe.
[SPEAKER_01]: Allein im vergangenen Jahrrissen Wölfe in Österreich mehrere Hundert Schafe, das sind direkte Verluste für Menschen, die ihre Betriebe Jahre lang aufgebaut haben. [SPEAKER_00]: Die Regierung versucht eine Balance zu finden. [SPEAKER_00]: In einigen Bundesländern ist bereits der Abschuss von Tieren erlaubt, die wiederholt nutzt ihre Angegriffen haben.
[SPEAKER_00]: Aber das reicht vielen Bauern nicht. [SPEAKER_00]: Sie fordern andere Lösungen, darunter Subventionen für Schutzzeune. [SPEAKER_00]: So wird aus der Geschichte eines einzigen Zähns der große Konflikt zwischen Wirtschaft, Ökologie und dem traditionellen Lebensweg in den Alten. [SPEAKER_00]: In Vorarreberg fehlen dringend Ärzte.
[SPEAKER_00]: Laut einer neuen Studie des VFO, des österreichischen Instituts für Wirtschaftsworschung, kommen auf 1100.000 Einwohner nur 180 Ärzte. [SPEAKER_00]: Zum Vergleich, in Wien sind es 433 und der österreichische Durchschnitt liegt bei 426. [SPEAKER_00]: Besonders kritisch ist die Lage bei Hausärzten.
[SPEAKER_00]: Nur 53 pro 100.000 Einwohner. [SPEAKER_00]: Bei einem Landesweiten Durchschnitt von 180. [SPEAKER_00]: Und in den vergangenen vier Jahren sankt die Zahl der Mediziner um fast 16 Prozent. [SPEAKER_00]: Das bedeutet, einen Hausarzt in Voraleberg zu finden, wird immer schwieriger. [SPEAKER_00]: Grundlegende Lösungen gibt es noch nicht.
[SPEAKER_00]: Aber wie vor Experten empfehlen zumindest, so genannte primärversorgungs-Einheiten auszubauen. [SPEAKER_00]: Also Medizinische Zentren, in denen Ärzte verschiedene Fachrichtungen gemeinsam tätig sind. [SPEAKER_00]: Und abschließend eine nützliche Nachricht für alle, die in der Nähe von Gemundenleben oder in Oberösterreich Arbeitssuchen.
[SPEAKER_00]: Am 5. Juni Gaphofer, der größte Lebensmittel des Kounterösterreichs, eine große Investition in die Logistik bekannt. [SPEAKER_00]: Es geht um Beträge ab 100 Millionen Euro aufwärts. [SPEAKER_00]: In Pinstorf soll bis 28. [SPEAKER_00]: Ein völlig neues Logistikzentrum speziell für Obst und Gemüse gebaut werden.
[SPEAKER_00]: Und 29 wird das bestehende Zentrum in Tromao, in Niederösterreich erweitert. [SPEAKER_00]: Große Logistikzentren bedeuten vor allem eines, Hunderte Arbeitsplätze. [SPEAKER_00]: Fahrer, Lager Mitarbeiter, Bediener von Kühlsystemen, Disponenten, Qualitätskontrolleure und viele mehr. [SPEAKER_00]: Das sind keine Hochbezeitenstellen, aber stabiler Arbeit mit vollständiger Sozialversicherung und kollektivvertrag.
[SPEAKER_00]: Wenn sie in der Region gemunden oder in der Nähe von Tromao wohnen und Arbeitssuchen, beobachten sie die Stellen aus Schreibungen. [SPEAKER_00]: Wenn nächstes Jahr der Bau beginnt, werden auch Bauarbeiter gesucht. [SPEAKER_00]: Und ab 2028 beziehungsweise 2019 beginnt die Personal Suche direkt für die Zentren.
[SPEAKER_01]: Das war unsere heutige Sendung. [SPEAKER_01]: Wie immer fassen wir am Ende kurz das wichtigste Zusammen. [SPEAKER_01]: Das, was sie sich merken sollten. [SPEAKER_01]: ab dem ersten September gilt die neue Regelung zur Vertrauensperson. [SPEAKER_01]: Wenn sie nach diesem Datum zu einer medizinischen Untersuchung eingeladen werden, haben sie das Recht nicht allein zu erscheinen, sondern mit einem Freund, einem Familienmitglied oder einem Übersetzer.
[SPEAKER_01]: Märten sie sich genau dieses Wort Vertrauensperson. [SPEAKER_01]: Und die Behörde ist jetzt verpflichtet, sie bereits in der Einladung über dieses Recht zu informieren. [SPEAKER_01]: Eine weitere Erinnerung. [SPEAKER_01]: Die Änderungen, die seit dem ersten Juni gelten. [SPEAKER_01]: Rauchen in Spielhallen und Wettbüros ist verboten.
[SPEAKER_01]: Die medizinischen Leistungen wurden ausgewaltet. [SPEAKER_01]: Die App digitales Amt hat neue Funktionen erhalten. [SPEAKER_01]: Und im Handel wurden die Mindestlöhne erhöht. [SPEAKER_01]: Schauen sie sich unbedingt ihre letzte Lohnabrechnung an. [SPEAKER_01]: Die Erhöhung hätte automatisch erfolgen sollen, aber besser selbst nach schauen.
[SPEAKER_01]: An alle, die die österreichische Staatsbürgerschaft anstreben, ein kleiner, aber wichtiger Hinweis. [SPEAKER_01]: Warten Sie nicht. [SPEAKER_01]: Die derzeit gelten den Regeln. [SPEAKER_01]: Zehn Jahrelegale Aufenthalt und Deutschkenntnisse auf Niveau B1 sind noch in Kraft. [SPEAKER_01]: Aber in politischen Kreisen wird zunehmend über eine Verschärfung diskutiert.
[SPEAKER_01]: In einigen Bundesländern ist das Verfahren bereits faktisch strenger geworden. [SPEAKER_01]: Wenn Sie heute alle Voraussetzungen erfüllen, starten Sie heute nicht nächstes Jahr. [SPEAKER_01]: Und zum Schluss noch etwas sehr praktisches. [SPEAKER_01]: Am Steuer gilt absolutes Handy-Verbot.
[SPEAKER_01]: In Österreich gibt es bereits neue Radargeräte mit künstlicher Intelligenz, die automatisch erfassen, ob ein Fahrrad das Handy in der Hand hält. [SPEAKER_01]: Die Strafe bis zu 140 Euro für einen einzigen Anruf. [SPEAKER_01]: Damit endet unsere heutige Sendung. [SPEAKER_01]: Danke, dass sie diese Woche dabei waren.
[SPEAKER_01]: Wir halten sie weiterhin über die wichtigsten Erreignisse auf dem Laufenden. [SPEAKER_01]: Abonnieren sie den wöchentlichen Podcast Rotweißrohtreport. [SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Sie finden uns bei Apple Podcasts YouTube und Spotify.
[SPEAKER_01]: Das war's für heute. [SPEAKER_01]: Bis nächste Woche.