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Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>– Bundeskanzler Christian Stocker hat eine unüberlegte Aussage gemacht und damit einen handfesten Skandal ausgelöst.</p><p>– Klimaanlagen in österreichischen Wohnhäusern einzubauen soll bald einfacher werden. Wir erklären, was sich ändert und wann.</p><p>– Die Arbeitslosigkeit steigt, aber Arbeitgeber finden trotzdem keine Elektriker, Mechaniker, Bauarbeiter oder Ärzte. Wir erklären dieses österreichische Paradox.</p><p>– Oberösterreich ändert die Regeln für Deutschkurse. Wer unentschuldigt fehlt, riskiert Kürzungen bei der Sozialhilfe.</p><p>– Wiener Behörden warnen vor Taxi-Betrügern. Wir erklären, wie man vermeidet, für eine Fahrt, die normalerweise etwa dreißig Euro kostet, plötzlich fünfundachtzig Euro zu zahlen.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
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[SPEAKER_01]: Hallo, ihr hört den Rotweißrohtreport, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Jede Woche erzählen wir euch kurz und verständlich über die wichtigsten Erreignisse. [SPEAKER_01]: Damit ihr immer abtudat seid, wenn es um Veränderungen geht, die euren Alltag, eure Dokumente und eure Arbeit betreffen.
[SPEAKER_01]: Heute im Programm, Bundeskanzler Christian Stokker hat eine unüberlegte Aussage gemacht und damit einen Handfestenskandal ausgelöst. [SPEAKER_01]: Klimaanlagen in österreichischen Wohnhäusern einzubauen soll bald einfacher werden. [SPEAKER_01]: Wir erklären, was sich ändert und wann. [SPEAKER_01]: Die Arbeitslosigkeit steigt, aber Arbeitgeber finden trotzdem keine Elektriker, Mechaniker, Bauarbeiter oder Ärzte.
[SPEAKER_01]: Wir erklären dieses österreichische Paradox. [SPEAKER_01]: Oberösterreich ändert die Regeln für Deutschkurse. [SPEAKER_01]: Wer unentschuldigt fehlt, riskiert Kürzungen bei der Sozialhilfe. [SPEAKER_01]: Wienerbehörden warnen Vortaxi-Betrügern. [SPEAKER_01]: Wir erklären, wie man vermeidet, für eine Fahrt, die normalerweise etwa 30 Euro kostet, plötzlich 58 Euro zu zahlen.
[SPEAKER_01]: Das und noch mehr, gleich importkast. [SPEAKER_00]: Beginnen wir mit dem lauten politischen Skandal der vergangenen Woche. [SPEAKER_00]: Bundeskanzler Christian Stocker war auf Reisen durch Österreich und raf sich in Salzburg mit Bürgerinnen und Bürgern. [SPEAKER_00]: Eine Teilnehmere fragte, wie der Staat Mütter unterstützen will.
[SPEAKER_00]: Insbesondere Frauen, die ihre Kinder alleine erziehen. [SPEAKER_00]: Sie erinnerte daran, dass Frauen im Schnitt rund 69 Stunden pro Woche unbezahlte Betreuungsarbeit leisten. [SPEAKER_00]: Der Kanzler antwortete darauf, er würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit betrachten. [SPEAKER_00]: Seiner Meinung nach, sei Familie gegenseitige Verantwortung und die Bereitschaft etwas zu tun, ohne eine Bezahlung zu erwarten.
[SPEAKER_00]: Vielleicht wollte Stokker sagen, dass man die Beziehung zu seinen Kindern nicht in eine Abrechnung verwandeln sollte. [SPEAKER_00]: Aber es klang so, als wären das tägliche Füttern, Putzen, Arztermine, Lernen, nächtliche Aufwachphasen und die gesamte Organisation des Familienlebens keine richtige Arbeit.
[SPEAKER_00]: Die Reaktion der Österreicher kam sofort. [SPEAKER_00]: Der Kanzler wurde nicht nur von den Oppositionsparteinkritisiert, sondern auch von Vertretern der Regierungskollition, von der Werkschaften, Frauenorganisationen und Blogern. [SPEAKER_00]: Zumal eine aktuelle Studie des Frauenministeriums gezeigt hat, das rund 65 Prozent aller unbezeiten Arbeit in Österreich, nach wie vor von Frauen geleistet werden.
[SPEAKER_00]: Die Diskussion war also nicht nur über eine unglückliche Formulierung. [SPEAKER_00]: Sie hat einmal mehr gezeigt, liebe zur Familie, hebt den wirtschaftlichen Wert der Zeit, die man für Betreuungsarbeit aufwendet, nicht auf. [SPEAKER_00]: Stokker musste erklären, dass es einfach schlecht gewählte Worte waren, und sich entschuldigen.
[SPEAKER_00]: Nach der Kritik von allen Seiten erklärte der Kanzler dann, Kinderbetreuung sei sehr wohlarbeit. [SPEAKER_00]: Und Frauen würden eine unglaublich wichtige Sache leisten. [SPEAKER_00]: Gleichzeitig hielt er daran fest, dass eine Familie kein Unternehmen ist und nicht nur nach Geld bewertet werden sollte.
[SPEAKER_00]: Da wird wir kaum jemand wieder sprechen. [SPEAKER_00]: Das eigentliche Problem war ein anderes. [SPEAKER_00]: Wenn Arbeit aus Liebe und ohne Gehalt erledigt wird, hört sie dadurch nicht auf, Arbeit zu sein. [SPEAKER_00]: Die politische Lektion der Woche ist einfach, beformen Müttern erklärt, was sie von der Familie bekommen, sollte man erst zählen, was die Familie jeden Tag von ihnen bekommt.
[SPEAKER_00]: Von heißer Politik zu heißen Wohnungen. [SPEAKER_00]: Die Bundesregierung hat beschlossen, den Einbau von Klimaanlagen, Außenchallusien, Sonnenschutzsystem und anderen Kühe mitteln, in Wohngebäuden zu erleichtern. [SPEAKER_00]: Aktuell braucht eine Wohnungseigentümerin oder ein Wohnungseigentümer, in eine Mehrfamilienhaus für die Montage eines Außen der Rätts, oft die Zustimmung alle anderen mit Eigentymer.
[SPEAKER_00]: Mieter müssen eine Genehmigung vom Vermieter einholen. [SPEAKER_00]: Das Ergebnis, Menschen leben in Wohnungen, mit Temperaturen bis zu 35°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° [SPEAKER_00]: Die Ministerien für Wohnungspolitik und Justiz haben noch Zeit bis zum Herbst um einen Gesetzesentwurf vorzubereiten.
[SPEAKER_00]: Bis zur Verabschiedung sollte man besser keine Außengeräte ohne die nötige Genehmigung und Tieren. [SPEAKER_00]: Die Rechnung für den Abbau kühlt nämlich deutlich schneller als jede Klimaanlage. [SPEAKER_00]: Separat werden auch Maßnahmen für Schulen vorbereitet. [SPEAKER_00]: Fensterbeschattung, Schutzfolien, Begrünung der Schulhöfe und bei extremer Hitze die Möglichkeit, Schularbeiten zu verlegen, den Tonunterricht anzupassen oder den Unterricht früher zu beenden.
[SPEAKER_00]: Das gesamte System soll bis zum nächsten Sommer bereit sein. [SPEAKER_00]: Der hoffentlich etwas Kühler ausfällt. [SPEAKER_01]: Zum Thema extreme Hitze gab es vergangene Woche auch eine beunruhigende Gesundheitsmeldung. [SPEAKER_01]: In Zentral Oberland, besonders rund um Lins, wurden innerhalb von zwei Wochen mindestens 14 Legionellosefälle registriert.
[SPEAKER_01]: Einige Patienten mussten mit schwerer Lungen in Zündung auf die Intensivstation. [SPEAKER_01]: Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser vermehren, besonders dann, wenn es lange in Leitungen steht und Temperaturen zwischen etwa 25 und 45 Grad erschen. [SPEAKER_01]: Also, genau die Bedingungen, die Österreich diesen Sommer erlebt hat.
[SPEAKER_01]: Angesteckt kann man sich einfach durch das Einatmen-Winziger-Versäuchter Wassertreppchen, z.B. unter der Dusche, im Ur-Pul, bei einem Luftbefeuchter oder einer großen Wasserkühlung. [SPEAKER_01]: Von Mensch zum Mensch überträgt sich die Krankheit in der Regel nicht. [SPEAKER_01]: Und hier lohnt es sich einen Müthaus zu entkräften, der sofort durch die sozialen Netzwerke geistert.
[SPEAKER_01]: Eine normale Heimklimaanlage vom Typ Split, die einfach Luft kühlt und kein Wasser versprüht, ist keine Quelle für diese Erkrankung. [SPEAKER_01]: Gefährlich können aber Systeme sein in denen Wasser steht. [SPEAKER_01]: Deshalb empfiehlt man zum Beispiel nach längere Abwesenheit, die Dusche kurz laufen zu lassen.
[SPEAKER_01]: Duschköpfe regelmäßig zu reinigen, Bäuler und Lüftungsanlagen regelmäßig zu warten. [SPEAKER_01]: Wer nach Kontakt mit Wasser hohes Fieber, starken Husten oder Atemprobleme bekommt, besonders ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen sollte einen Arzt aufsuchen. [SPEAKER_01]: Also, Klimaanlage kein Grund zur Sorge, aber Wasser, das Wochen lang in Leitungen gestanden hat, sollte man lieber nicht als Heimsbar betrachten.
[SPEAKER_01]: Die nächste Nachricht betrifft Flugreisende. [SPEAKER_01]: Ostrian Erleins hat das erste Halbjahr mit einem Verlust von rund 490 Millionen Euro abgeschlossen. [SPEAKER_01]: Noch bevor Zinsen und Steuern abgezogen werden. [SPEAKER_01]: Das ist etwa 50 Millionen Euro schlechter als in gleichen Zeitraum des Vorjahres.
[SPEAKER_01]: Die Erlein erklärt den Rückgang mit dem starken Anstieg der Kirozinpreise wegen des Krieges mit dem Iran, [SPEAKER_01]: Gleichzeitig gibt es mehr Passagiere und der Umsatz lag bei über 1,2 Milliarden Euro. [SPEAKER_01]: Die Maschinen sind also nicht leer, aber ein gut gebuchter Flug, wenn Treibstoff und Betrieb schneller teurer werden als die Tickets.
[SPEAKER_01]: Erste Folgen dieser Krise sind schon auf den Anzeigetarfen zu sehen. [SPEAKER_01]: Die Verbindung wie ein Graz wird mit dem Winterflugplan gestrichen. [SPEAKER_01]: Die Erleinbezeichnet die Strecke als Defiziter, weil fast alle Passagiere den Flug nur als Zubringer nach Wien nutzen. [SPEAKER_01]: Verbindungen von Graz nach München, Frankfort und Zürich bleiben vorerst bestehen und einige Eurowingsflüge werden ausgebaut.
[SPEAKER_01]: Vorübergehend ausgesetzt werden die Flüge von Wiennachtieflist, Reykjavig und Porto. [SPEAKER_01]: Einige Späteverbindungen werden reduziert, unter anderem nach Klagenfort, Warschau, Krakau und Koppemagen. [SPEAKER_01]: Wer bereits ein Ticket für den Winterflugplan hat, sollte die Nachrichten vom Anbieter prüfen und die eigene Strecke kontrollieren.
[SPEAKER_01]: Trotz des halbjahres Verlusts rechnet die Erlein noch damit, dass ja insgesamt positiv abzuschließen. [SPEAKER_00]: Jetzt eine Nachricht, bei der man tatsächlich Geld sparen kann. [SPEAKER_00]: In Österreich ist ein neues Bundesförderprogramm für Heimenergie-Management-Systeme gestartet.
[SPEAKER_00]: Der Staat übernimmt die Hälfte der Kosten für Kauf, Einbau und Einrichtung eines intelligenten Systems. [SPEAKER_00]: Maximar jedoch 600 Euro pro Projekt. [SPEAKER_00]: Das System muss automatisch mindestens zwei Komponenten steuern. [SPEAKER_00]: Der praktische Sinn des Programms, Bäuler, Speicher oder Auto sollen Strom dann verbrauchen, wenn die Solaranlage am meisten produziert oder das Netz am wenigsten belastet ist.
[SPEAKER_00]: Das Gesamtbudget des Programms beträgt rund fünf Millionen Euro. [SPEAKER_00]: Anträge können online bis Mitte April nächsten Jahres gestellt werden oder solange dasbudget reicht. [SPEAKER_00]: Für die Teilnahme muss man zuerst die technischen Voraussetzungen prüfen, einen [SPEAKER_00]: 600 Euro reichen nicht, um eine Heimkraftanlage von Null aufzubauen.
[SPEAKER_00]: Aber wenn Solaranlage, Speicher oder Wärmepumpisch und vorhanden sind, zahlt der Staat Anteilig dafür, dass sie endlich miteinander sprechen. [SPEAKER_00]: Und vergangene Woche gab es eine ungewöhnliche Meldung. [SPEAKER_00]: Fast 400.000 Euro an staatlicher Förderung bekommt ein Forschungsprojekt über den Zusammenhang von Mode- und Rechtsextremismus.
[SPEAKER_00]: Auf den ersten Blick klingt das seltsam, um nicht zu sagen verrückt. [SPEAKER_00]: Tatsächlich handelt es sich aber um ernsthafte wissenschaftliche Arbeit. [SPEAKER_00]: Denn zum Beispiel konnte man in den 90ern neuner zistische Subkulturen oft an Bomberjacken, [SPEAKER_00]: moderne Rechtsradikale Gruppen haben gelernt, sich wie normale Fans von Sportmarken zu kleiden.
[SPEAKER_00]: Wie hipster, wie Fans von teure Minimalismus oder traditionellen Familienstil. [SPEAKER_00]: Sie gründen eigene Marken, verkaufen Kleidung mit kaum sichtbaren Coats und finanzieren dabei ihren Netzwerke. [SPEAKER_00]: Genau deshalb hat das Team der Akademie der bildenden Künste in Wien beschlossen, österreichische, Deutsche und amerikanische Marken, Online-Shops, Symbole und Werbung zu untersuchen und deren Verbindung zu gefährlichen Organisationen aufzuzeigen.
[SPEAKER_00]: Die Aufgabe ist natürlich nicht, jedes T-Shirt oder Poloschirt als extremistisch einzustufen. [SPEAKER_00]: Im Gegenteil, die Wissenschaftler wollen verstehen, wie sich eine politische Idee hinter [SPEAKER_00]: Als Ergebnisse sind Studien eine öffentliche Karte von Marken und Netzwerken, ein Buch, Podcasts und Materialien für Bürgerorganisationen geplant.
[SPEAKER_00]: Ob das das Geld wert ist, das kann die Gesellschaft diskutieren. [SPEAKER_00]: Aber der Inhalt ist deutlich komplexer als die populäre Schlagzeile, Staat prüft Poloschürz auf Nazismus, die manche Medien verbreitet haben. [SPEAKER_00]: Das waren alle Hauptnachrichten der vergangenen Woche.
[SPEAKER_00]: Als nächstes sprechen wir über Geld, neue Regeln für Migranten und Neuchkeiten aus den Bundesländer. [SPEAKER_01]: Beginnend wir mit dem Arbeitsmarkt, auf dem sich eine seltsame Situation entwickelt hat. [SPEAKER_01]: Auf der einen Seite steigt die Zahl der Arbeitslosen, auf der anderen, suchen Unternehmen verzweifelt nach Personal.
[SPEAKER_01]: Im Juli-Wahren 360.000 Menschen Arbeitslose oder in einem S-Kursen, das hat die Arbeitslosen quote auf fast 7% geroben. [SPEAKER_01]: Die Zahlen steigen seit über drei Jahren, und das IMS erklärt das mit dem wirtschaftlichen Stilstand. [SPEAKER_01]: Waren werden weniger gekauft, Energie und Personal sind teuer, Unternehmen und Privatpersonen geben ungern Geld aus.
[SPEAKER_01]: Dabei ist die Arbeitslosigkeit besonders stark bei Frauen gestiegen, während sie bei Männern sogar leicht gesunken ist. [SPEAKER_01]: Das große paradox, die Arbeitgeber selbst suchen 10 Tausende von Arbeitnehmern. [SPEAKER_01]: Allein bei der offiziellen Stellenbörse gibt es rund 80 Tausend offene Stellen.
[SPEAKER_01]: Und insgesamt sind fast 169 Tausend Stellen im Internet ausgeschrieben. [SPEAKER_01]: Am dringendsten gesucht werden Elektriker, KFZ Mechaniker, Techniker, Bauarbeiter und Ärzte. [SPEAKER_01]: Die Arbeit ist da, aber kann die Daten und Arbeitgeber finden sich oft nicht, weil die Qualifikation nicht passt, Deutschkenntnisse fehlen oder sie einfach in verschiedenen Regionen wohnen.
[SPEAKER_01]: Ähnliche Probleme gibt es bei der Lehre für Jugendliche. [SPEAKER_01]: In einer Stadt suchen Betriebe Lehrlinge in einer anderen finden Jugendliche keinen freien Ausbildungsplatz. [SPEAKER_01]: Für alle die in Österreich arbeiten suchen, gibt es daraus eine einfache Schlussfolgerung. [SPEAKER_01]: Nicht nur auf den eigenen Beruf oder die bisherige Erfahrung beschränken.
[SPEAKER_01]: Am besten beim A im S nachfragen, ob es verwandestellen gibt, eine kurze Umschulung möglich ist oder nach barregionen mit höheren Bedarf in Frage kommen. [SPEAKER_00]: Das nächste Wirtschaftstehmer hängt direkt mit der Korthitze zusammen. [SPEAKER_00]: Die Dürre hat die österreichische Landwirtschaft hart getroffen.
[SPEAKER_00]: In manchen Teil Nieder ist der Reichs liegt die weizen Ernte fast um die Hälfte unter dem normal wert. [SPEAKER_00]: Bei Meiß, Kartoffeln und Soja rechnen Bauern vereinzelt mit Verlusten von bis zu 80 Prozent der Ernte. [SPEAKER_00]: Auf allen weiden fehlt es an Wasser und Futter, deshalb müssen manche Tiere früher zurück auf den Hof.
[SPEAKER_00]: Nein, nicht in einem Schlag. [SPEAKER_00]: Es gibt genug Getreidere Särfen. [SPEAKER_00]: Außerdem ist Österreich Teil des Europäischen Markts und waren können aus anderen Regionen eingeführt werden. [SPEAKER_00]: Ein Engpass bei Mehl oder Brot ist nicht zu erwarten. [SPEAKER_00]: Dazu kommt, der Getreide Preis ist nur ein kleiner Teil des Brotpreises.
[SPEAKER_00]: Dazu kommen Energie, Löhne, Transport, Miete, Verpackung und die Handelsmaße. [SPEAKER_00]: Ganz ohne Folgen bleibt es aber nicht. [SPEAKER_00]: Am stärksten könnten Produkte teurer werden, bei denen die heimische Ernte gering ist und schnell importiert werden muss. [SPEAKER_00]: Kartoffeln bestimmt es Gemüse und so weiter.
[SPEAKER_00]: Teurer ist hierfutter kann sich später auf Milch und Fleischprodukte auswirken. [SPEAKER_00]: Also, Panikschlagzeilen muss man nicht glauben. [SPEAKER_00]: Aber eine gewisse, dürre Steuer, wie ökologen das nennen, könnte in manchen Supermarktabteilungen sichtbar werden. [SPEAKER_00]: Jetzt zum Immobilienmarkt.
[SPEAKER_00]: Das Portal Immoscowt für uns 20 hat fast 187.000 Inserate im ersten Halbjahr ausgewertet. [SPEAKER_00]: Und die Zahlen zeigen einen klaren Trend. [SPEAKER_00]: Die Preise steigen. [SPEAKER_00]: Häuser wurden im Schnitt um 4% teurer, Wohnungen um 5%. [SPEAKER_00]: Hinter dem Wort Durchschnitt verstecken sich aber zwei völlig verschiedene Österreichs.
[SPEAKER_00]: Die teuerste Region für den Hauskauf ist Tirol, wo der Quadratmeter rund 8.500 Euro kostet. [SPEAKER_00]: Zu ein Ordnung, für ein typisches Haus mit 130 Quadratmetern werden dort über 1.000 Euro verlangt. [SPEAKER_00]: Zum Vergleich, in Wien kostet das selber Haus rund 860.000 Euro, in Salzburg rund 812.000.
[SPEAKER_00]: Auf der anderen Seite liegt das Borgendland. [SPEAKER_00]: Dort wird ein vergleichbares Haus für nur 43.000 Euro angeboten. [SPEAKER_00]: In der Steiermark oder Kärnten liegen die Preise bei rund 400.000 Euro. [SPEAKER_00]: Bei Wohnungen ist es ähnlich. [SPEAKER_00]: Für 70 Quadratmeter zahlt man in Tirol und 500.000 Euro.
[SPEAKER_00]: Im Borgendland nur 270.000. [SPEAKER_00]: Die gleiche Fläche kostet in Tirol also fast 80 Prozent mehr. [SPEAKER_00]: Aber es gibt einen wichtigen Hinweis. [SPEAKER_00]: Das sind alles Angebotspreise. [SPEAKER_00]: Der Verkäufer kann in seiner Fantasie jede Summe ansetzen. [SPEAKER_00]: Aber die Realität, die Bankbewertung und die Verhandlungen mit dem Käufer, zwingen ihn oft deutlich herunterzugehen.
[SPEAKER_01]: Un Zum Schluss im Wirtschaftsblock, was kostet eigentlich Arbeitskraft? [SPEAKER_01]: Eine Arbeitstunde kostet ein Unternehmen in Österreich im Schnitt 46 Euro und 30 Cent. [SPEAKER_01]: Das ist mehr als 11 Euro über dem EU durchschnitt. [SPEAKER_01]: Wichtig zu verstehen, diese Zahl ist nicht das, was man auf dem Gehaltszettel sieht und aufs Konto bekommt.
[SPEAKER_01]: Darin steckt alles. [SPEAKER_01]: Nicht nur das Brotogehalt, sondern auch die Arbeitgeberbeiträge zu sozialversicherung, bezahlter Urlaub, drei Zehntes und 14 des Gehalt, Kosten für Weiterbildung und weitere betriebliche Ausgaben. [SPEAKER_01]: hohe Arbeitskosten an sich sind noch keine Katastrophe.
[SPEAKER_01]: Für reiche europäische Länder ist das normal. [SPEAKER_01]: Hier sind die Löhne höher und der Sozialschutzstärke. [SPEAKER_01]: Das eigentliche Problem entsteht dann, wenn die Kosten für eine Arbeitsstunde rasan steigen, aber die Produktivität nicht mithalten kann. [SPEAKER_01]: Also, wenn das Unternehmen pro Stunde immer mehr Geld ausgibt, aber in dieser Zeit genauso viele Waren oder Dienstleistungen produziert werden wie vorher.
[SPEAKER_01]: Wenn Unternehmen laut nach Kostensenkungen rufen, müssen sich Arbeitnehmer nicht sofort vor Gehaltskürzungen fürchten. [SPEAKER_01]: Man kann diese Last auf ganz anderen Wegen reduzieren. [SPEAKER_01]: Durch Steuererleichterungen, günstigere Energie, weniger Bürokratie und Digitalisierung.
[SPEAKER_01]: Und für Unternehmen selbst ist das ein klare Signal. [SPEAKER_01]: Einfach verlangen, dass Menschen länger für das selbe Geld arbeiten, wird nicht mehr funktionieren. [SPEAKER_01]: Österreichische Betriebe werden in moderne Ausstattung, Mitarbeiterweiterbildung und Klugeprozessorganisation investieren müssen.
[SPEAKER_01]: Sonst wird der teuerste Teil des Arbeitstages nicht die menschliche Arbeit selbst sein, sondern die Stunden, die mit dem Sammeln von sinnlosen Formularen, unterschriften und stempeln verschwendet werden. [SPEAKER_01]: Das waren die Wirtschaftsnachrichten. [SPEAKER_01]: Jetzt folgen Informationen, die besonders wichtig für Migranten [SPEAKER_00]: Beginnen wir mit wichtigen Neuchkeiten für alle, die in Oberösterreich leben.
[SPEAKER_00]: Dieses Bundesland ist das erste im Land, das den Ansatz für kostenlose Deutschkurse komplett ändert. [SPEAKER_00]: Allekurse werden auf die digitalen Standards des österreichischen Integrationsvorm umgestellt. [SPEAKER_00]: Was bedeutet das konkret? [SPEAKER_00]: Alle Schritte, von der Anmelde und der Einstufung, bis zur täglichen Teilnahme, werden in einem einheitlichen elektronischen System erfasst.
[SPEAKER_00]: Und hier gibt es einen wichtigen Punkt. [SPEAKER_00]: Wer Sozialhilfe bekommt und offiziell einem Kurs zugewiesen wurde, aber ohne trifftigen Grund fehlt oder den Kurs abricht, dessen fehlen wird dem Sozialamt sofort gemeldet. [SPEAKER_00]: Und das kann direkt zu einer Kürzung der Leistungen führen.
[SPEAKER_00]: Aber keine Panik, für ein einmaliges Versäumtes Mal verliert niemand Geld. [SPEAKER_00]: Krankheit, Kinderbetreuung oder eine Arbeitsschicht, das sind trifftige Gründe. [SPEAKER_00]: Die wichtigste Regel ist einfach. [SPEAKER_00]: Wenn man weiß, dass man nicht kommen kann und bedingt vorher bei den Kurs veranstaltern Bescheid geben und eine Nachweis aufbewahren.
[SPEAKER_00]: Ein Attest vom Arzt oder zumindest eine schriftliche Kommunikation. [SPEAKER_00]: bisher gilt diese strenge Kontrolle nur in Oberösterreich. [SPEAKER_00]: Aber Integrationsministerin Claudia Bauer hat bereits angekündigt, dass sie diese Erfahrungen auf ganz Österreich ausweiten möchte. [SPEAKER_00]: Dazu kommt noch bis Ende des Jahres ein neues Bundesgesetz, sodass ein ähnliches System wahrscheinlich bald auch in anderen Bundesländern kommt.
[SPEAKER_01]: Das zweite Thema sind die hitzigen Diskussionen rund um Migrationsgrise in der sparnischen Stadt Säurter. [SPEAKER_01]: Nachdem dort massenhaft Migranten, die Grenze überwunden haben, haben einige österreichische Politiker deutlich herdere Maßnahmen gefordert. [SPEAKER_01]: Sie verlangen, dass die EU-Asylanträge außerhalb ihrer Grenzen prüft, Rückführungszentren außerhalb Europas einrichtet und Druck auf die Herkunftsländer ausübt.
[SPEAKER_01]: Österreichische Experten in und Experten raten jedoch nicht in Panik zu verfallen. [SPEAKER_01]: Erstens, die meisten Menschen, die die Grenze überquert haben, wurden bereits nach Marokko zurückgebracht. [SPEAKER_01]: Zweitens. [SPEAKER_01]: Sehutter gehört gar nicht zum Schengenraum, weshalb es von dort aus kein automatisches Weiterkommen nach Österreich gibt.
[SPEAKER_01]: Und das wichtigste für euch, wer bereits legal in Österreich lebt, [SPEAKER_01]: Keine Änderungen bei Aufenthalts Titeln, Arbeitsrecht, Ausbildung oder vorübergehendem Schutz sind geplant. [SPEAKER_01]: Es geht ausschließlich um den Schutz der EU-Ausengrenzen. [SPEAKER_01]: und zum Schluss, nützliche Infos für alle, die ihren Urlaub noch vor sich haben und mit dem Autofahren.
[SPEAKER_01]: Kurz vor dem Höhepunkt der Sommersehson hat die österreichische Polizei Autofahrerinnen und Autofahrer an einige Grundregeln erinnert, die bei der Hitze gerne vergessen werden. [SPEAKER_01]: Und wir beginnen mit der ewigen Frage. [SPEAKER_01]: Flipflops am Steuhr. [SPEAKER_01]: In Österreich gibt es kein direktes Gesetz, dass das Fahren in Sommer schon oder Barfuß verbietet.
[SPEAKER_01]: Aber es gilt eine eisene Regel. [SPEAKER_01]: Der Fahrer muss das Fahrzeug jederzeit vollständig unter Kontrolle haben. [SPEAKER_01]: Wenn man wegen einer rotchigen Sole nicht rechtzeitig bremsen kann, endet die entspannte Urlopfsfahrt mit Gerichtsverhandlungen [SPEAKER_01]: Die praktische Lösung ist einfach.
[SPEAKER_01]: Ein paar geschlossene Schuhe ins Auto legen, und die ausgezogenen Flipflops nie auf dem Fußboden lassen, damit sie nicht und das Pedal rollen. [SPEAKER_01]: Die Behörden haben auch an andere Kleinigkeiten erinnert, die den Urlaub verdäben können. [SPEAKER_01]: Wer zum Beispiel durch eine Pfütze fährt und Fußgänger nass Spritz begeht, eine Ordnungswidrigkeit.
[SPEAKER_01]: Denn die Geschwindigkeit muss so gewählt werden, dass anderen kein Schaden entsteht. [SPEAKER_01]: Das selbe gilt für das Gepeck. [SPEAKER_01]: Koffer und Taschen müssen ordentlich gesichert sein, weil Gegenstände, die die Sicht blockieren oder beim Bremsmanöver durch den Innenraum fliegen, schnell eine Geldstrafe einbringen.
[SPEAKER_01]: Und natürlich das Handy. [SPEAKER_01]: Es in der Hand zu halten ist verboten. [SPEAKER_01]: Selbst wenn man bei einer roten Ampel nur kurz die Route überprüft. [SPEAKER_01]: Aber auch die Mütten aus dem Internet über angebliche Strafen von 6.000 Euro muss man nicht ernst nehmen. [SPEAKER_01]: Die österreichischen Regeln sind eigentlich sehr logisch.
[SPEAKER_01]: Aufmerksam fahren, gepäck sichern, Fahrzeug im Griff haben. [SPEAKER_01]: Denn ein echter Urlaub beginnt nicht, wenn man die Flipflops anzieht, sondern wenn alle Heil am Ziel ankommen. [SPEAKER_00]: Die Wienepulizei hat gemeinsam mit Vertretern offiziell attackseidienste, Touristen und Stadtbewohner, vor unseres Jösenfahrern am Hauptbahnhof gewarnt.
[SPEAKER_00]: Das Kalkühle ist einfach. [SPEAKER_00]: Ein Fahrgast kennt die Lokalen Regeln nicht. [SPEAKER_00]: Also verweigert man das Taxameter, nennt einen erfundenen Pauschalpreis oder will einfach nicht fahren, wenn die Strecke kurz ist und wenig einbringt. [SPEAKER_00]: Eine winnerin berichtete, dass man von ihr für eine Fahrt vom Bahnhof nach Grinsing 85 Euro verlangt hat.
[SPEAKER_00]: Normalerweise kostet diese Strecke rund 30 Euro. [SPEAKER_00]: Ihr wurde also fast das Dreifacher angeboten. [SPEAKER_00]: Als sie darum bad, das Taxamete einzuschalten, verweigerten ihr mehrere Fahrer die mitnahme. [SPEAKER_00]: Offiziell wegen Angeblich zu vieler Koffer. [SPEAKER_00]: In Wirklichkeit lag das Problem wohl eher daran, [SPEAKER_00]: deshalb noch mal die wichtigste Regel.
[SPEAKER_00]: Wenn man an einem offiziellen Taxi-Stand in Wien einsteigt, muss der Fahrer das Taxometer einschalten. [SPEAKER_00]: Die Fahrtkosten werden nach dem Statteriv berechnet. [SPEAKER_00]: Ein Festpreis ist nur dann möglich, wenn das Taxi vorher per Telefon oder App bestellt wurde. [SPEAKER_00]: Dabei sollte er nicht mehr als etwa 15 bis 20 Prozent vom normalen Terriv abweichen.
[SPEAKER_00]: Man hat außerdem das Recht, sich selbst ein Auto an Paxichtern auszusuchen. [SPEAKER_00]: Man muss nicht das nehmen, auf das einem einen inoffizieller Einweiser zeigt. [SPEAKER_00]: Vor dem Einsteigen fragen, ob das Taxameter eingeschaltet wird. [SPEAKER_00]: Das Kennzeichen fotografieren und nach der Fahrt unbedingt eine Quittung verlangen.
[SPEAKER_00]: Wenn der Fahrer offensichtlich über Hüttepreisenent, das Taxameter ablehnt oder aggressiv wird, [SPEAKER_00]: besser nicht einsteigen. [SPEAKER_00]: Einfach ein offiziales Taxi über oder bald per App bestellen. [SPEAKER_00]: Dort bleiben Ruto und Preis im System gespeichert. [SPEAKER_00]: Bei Bedrohungen sofort die Polizei rufen.
[SPEAKER_00]: 5.80 Euro gibt man lieber für ein schönes Abendessen aus, als für ein Bahnhofstaxi, dass ich plötzlich für einen Privatjet hält. [SPEAKER_01]: und noch eine Neuigkeit aus wie ihn, diesmal vom Flughafen schwächert. [SPEAKER_01]: Es ist jetzt einen Monatier, das dort das neue Handgepeck-Kontrollsystem vollständig in Betrieb gegangen ist.
[SPEAKER_01]: In den Terminels wurden 35 moderne Computer-Tomografen in Gesamtwert von rund 25 Millionen Euro installiert. [SPEAKER_01]: Das neue Equipment erstellt ein 3D-Mensionales Bild des Taschen inhalts. [SPEAKER_01]: Der Sicherheitsmiterbeiter kann die Gegenstände aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
[SPEAKER_01]: Deshalb müssen Passagiere, Laptops, Handys und andere Elektronik nicht mehr herausnehmen und in separate Behälter legen. [SPEAKER_01]: Auch die Flüssigkeitsbeschränkung wurde gelockert. [SPEAKER_01]: Im Handgepeck dürfen nun behälter bis zu zwei Lietern mitgenommen werden. [SPEAKER_01]: Dadurch ist die Kontrolle einfacher geworden und die Schlangen sind kürzer.
[SPEAKER_01]: Selbst in der Hochsaison, wenn täglich über 100.000 Passagiere den Flughafen passieren. [SPEAKER_01]: Allerdings scheitert manchmal auch Technik im Wert von 25 Millionen Euro an einer einfachen Banane. [SPEAKER_01]: Die neuen Skänner schicken Taschenregelmäßig zur Nachkontrolle, [SPEAKER_01]: wegen völlig harmloser Dinge.
[SPEAKER_01]: Bereits aufgefallen sind UNO-Karten, traditionelle österreichische Spielkarten, dicke Bücher, Festverpackte Lebensmittel und eben Bananen. [SPEAKER_01]: Das Problem? [SPEAKER_01]: Dichte organische Materialien und mehrere Papierschichten können auf dem drei Dimensionalen Bild mehr deutlich aussehen.
[SPEAKER_01]: Das Gänne behauptet nicht, dass die Banane gefährlich ist. [SPEAKER_01]: Er kann nur nicht genau erkennen, was er sieht und bitte daher darum nochmals nachzuschauen. [SPEAKER_01]: Die Mitarbeitenden müssen die Tasche öffnen und den Gegenstand Manuell prüfen. [SPEAKER_01]: Lieber eine Minute mehr investieren, als dem System beibringen, zu viel zu vertrauen.
[SPEAKER_01]: Und ein wichtiger Hinweis für alle, die in den Urlaub fliegen, die neuen Regeln gelten beim Abflug in Wien. [SPEAKER_01]: Am Flughafen von dem man zurückkehrt, können noch altes Gänner im Einsatz sein und die übliche Beschränkung von 100 Milliliter Probe hält er gelten. [SPEAKER_01]: Deshalb unbedingt vor dem Rückflug die Lokalen Regeln prüfen.
[SPEAKER_01]: Sonst bleiben die große perfümflasche oder die Krem, die in Wienproblemlos mitgenommen wurden, länger im Urlaub als man selbst. [SPEAKER_00]: An den Seen, Förderer Langbadsee, Hinterer Langbadsee und Offensee in Oberösterreich sind Stand-Up-Hädelbords, Schlauchbote und anderes großes Schwimm-Equipment verboten worden.
[SPEAKER_00]: Der Grund, die Gefahr der Ausbreitung der Inversiven Kvagamusche. [SPEAKER_00]: In diesen drei Sehnen wurde sie bisher noch nicht nachgewiesen. [SPEAKER_00]: Das Verbot soll helfen, das so zu belassen. [SPEAKER_00]: Die Quagermuschel ist eine kleine Süßwassermuschel, ähnlich einer kleinen Mismuschel.
[SPEAKER_00]: Sie heftet sich an Bote, Paddle, Surfbretter, Angegerät, oder bleibt als kaum sichtbare Lache daran hängen. [SPEAKER_00]: Nutzt man Nasserausrüstung nach einem See, sofort in einem anderen, reißt die Muschel einfach mit. [SPEAKER_00]: Das Problem betrifft bereits mehrere Bundesländer. [SPEAKER_00]: In Vorallberg hat sich die Quagermuschel im Bodensee verbreitet.
[SPEAKER_00]: In Oberösterreich wurde sie im Atassee, Traunsee, Mondsee und Feldkirchner sehen nachgewiesen. [SPEAKER_00]: In Salzburg, im Wolfgangsee und Obertrummersee. [SPEAKER_00]: In Kärnten, in Wörtersee, Költscherersee, Aussiachersee, Milchstädtersee und Weißensee. [SPEAKER_00]: Auch in der alten Donau in Wien ist sie bereits verhandten.
[SPEAKER_00]: Besonders schwierig ist die Lage im Traunsee, wo die Gesamtmasse dieser Moscheln bereits auf über 10 Tonnen geschätzt wird. [SPEAKER_00]: Die Quagermuschel vermehrt sich extrem schnell. [SPEAKER_00]: Ein Weibchen kann bis zu einer Million Eier pro Jahr legen. [SPEAKER_00]: Die Moscheln bedecken den Seeboden, nehmen einheimischen Arten die Nahrung weg, verstoppfen Rohre und Filter, wachsen auf Boz rünfen und mit den scharfen Schalen kann man sich am Ufer leicht die Füße aufschneiden.
[SPEAKER_00]: Um die Moscheln nicht weiterzutragen, nach jedem See, Bote, Pädelborz, Padel und Angegerät mit heißem Wasser abspülen, vollständig entwässern und mindestens vier Tage trockne lassen. [SPEAKER_00]: Die Regel ist einfach. [SPEAKER_00]: Erstwaschen und trocknen, dann zum nächsten See. [SPEAKER_00]: Sonst reißt mit dem Bord ein unerwünschter Passagiermit, der in wenigen Jahren ein ganzes Ökosystem verändern kann.
[SPEAKER_00]: Inzwischen hat ein Erdbeben der Stärke 3,5 Tirol aufgewägt. [SPEAKER_00]: Das Epizentrum lag nah der Stadt Hall in Tirol, östlich von Innsbruck. [SPEAKER_00]: Der Stoß war im gesamten Inthal zu spüren. [SPEAKER_00]: In Häusern wackelten Möbel und klirten Fenster Scheiben. [SPEAKER_00]: Ernsthafte Schäden und Verletzte, da bis glücklicherweise nicht.
[SPEAKER_00]: Erdbeben sind in dieser Region regelmäßig, denn das Inthal gehört zu den seismisch aktivsten Gebieten Österreichs. [SPEAKER_00]: Meist sind die Stöße schwach und verursachen keinen Schaden. [SPEAKER_00]: Ein Erdbeben der Stärke 3,5 ist bereits gut spürbar, stellt aber für moderne Gebäude in der Regel keine Gefahr da.
[SPEAKER_00]: Und kurz dazu, was man tun soll, wenn die Erde wiederbebt. [SPEAKER_00]: In einem Gebäude nicht nach draußen laufen, nicht die Treppe nehmen, keinen Aufzug benutzen. [SPEAKER_00]: Von Fenstern wegbleiben und unter einem stabilen Tischschutzuchen. [SPEAKER_00]: Im Freien Abstand von Gebäuden, bei Kohnen, Bäumen und Stromleitungen halten.
[SPEAKER_00]: Nach einem starken Stoß prüfen, ob es Schäden, Gaslex oder Feuer gibt und auf Nachbieben vorbereitet sein. [SPEAKER_01]: Nächste Neuigkeit betrifft sowohl Tirol als auch Wien. [SPEAKER_01]: Die Staatsanwaltschaft Wien hat Ermittlungen gegen Nestle aufgenommen, die Staatsanwaltschaft ins Brug gegen Danone.
[SPEAKER_01]: Die Geschichte begann schon im Winter, als in dutzenden Ländern bestimmte Schagen von Säuglingsnahrung von Nestle, Danone und anderen Herstellern zurückgerufen wurden. [SPEAKER_01]: Der Grund war ein gefährliches Toxin, das bei einem Kind plötzlich Übelkeit, Bauchschmerzen und andere Symptoma auslösen kann.
[SPEAKER_01]: Die österreichischen Ermittlungen begannen nach eine Anzeige der Organisation FoodWatch und Beschwerden mehrere Familien. [SPEAKER_01]: Die Behörden sollen klären, ob die Unternehmen und zuständigen Stellen das Risiko schnell genug gemeldet und die Produkte rechtzeitig zurückgerufen haben.
[SPEAKER_01]: Sieperat hat eine Familie in Vorarreberg Zivilklage gegen Nestle eingereicht und fordert eine beträchtliche Entschädigung. [SPEAKER_01]: Die Ermittlungen allein beweisen natürlich noch keine Schuld der Unternehmen und einzelne Berichte bedeuten nicht, dass die gesamte Säuglingsnahrung dieser Marken gefährlich ist.
[SPEAKER_01]: Die bekannten gefährlichen Schargen wurden bereits aus dem Verkauf genommen, daher gilt das Risiko als gering. [SPEAKER_01]: Aber wer noch eine früher gekaufte Packung zu Hause hat, sollte Marke, Scharchennummer und Haltbarkeizdatum auf der Website des Herstellers oder in der offizialen Rückrufliste prüfen.
[SPEAKER_01]: Nicht einfach nach dem Margennahmen gehen. [SPEAKER_01]: Zurück gerufen wurden konkrete Scharchen, nicht alle Produkte. [SPEAKER_01]: Und zum Abschluss, das Wetter. [SPEAKER_01]: Nach einer sehr kurzen Pause wird die Hitze wieder stärker. [SPEAKER_01]: Am stärksten Betroffen sind der Osten und Südosten.
[SPEAKER_01]: Wien, Niederüsterreich, das Borgendland, die Steiermark und Kernten. [SPEAKER_01]: Heiß wird es auch in Oberüsterreich und Salzburg, besonders in Tählern und Städten. [SPEAKER_01]: Die hohen Temperaturen zusammen mit trockenem Gras und Boden erhöhen die Waldbrand und Flächenbrandgefahr.
[SPEAKER_01]: Und hier lohnt sich eine erstaunliche Tatsache über Österreich. [SPEAKER_01]: Im Land gibt es nur sechs professionelle, städtische Feuerwehren. [SPEAKER_01]: In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Inzbruck und Klagenfurt. [SPEAKER_01]: Fast das gesamte, restliche System trägt sich durch freiwillige.
[SPEAKER_01]: Das sind einheimische mit normalen Jobs, die bei einem Einsatz des Büro, die Werkstatt, den Laden oder den Hof verlassen [SPEAKER_01]: ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen. [SPEAKER_01]: Das bedeutet aber nicht, dass diese freiwilligen Einheiten schlechter sind als professionelle Feuerwehren.
[SPEAKER_01]: In Österreich gibt es über 4.400 freiwillige Feuerwehren, sodass in fast jeder Gemeinde sehr schnell Hilfe kommen kann und moderne Ausrüstung wird von Ländern und Gemeinden finanziert. [SPEAKER_01]: Trotz diesem riesigen Netzwerk ist das Report verdächtig heißes Sommer eine enorme Belastung für das gesamte System geworden.
[SPEAKER_01]: Die neue Hitzewelle ist ein guter Moment, nicht nur Wasser in den Kühlschrank zu stellen, sondern alles dafür zu tun, dass die freiwilligen nicht wegen Fremder unachsamkeit ihr eigenes Leben unterbrechen müssen. [SPEAKER_00]: Das war unser Überblick über die Erreignisse der vergangenen Woche.
[SPEAKER_00]: Wir bleiben für euch dran und halten euch weiter über das Wichtigste auf dem Lauffenden. [SPEAKER_00]: Abonniert den wöchentlichen Podcast Rottweiß-Rot-Report. [SPEAKER_00]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Ihr findet uns auf Apple Podcasts YouTube und Spotify.
[SPEAKER_00]: Das war's für heute. [SPEAKER_00]: Wir hören uns in einer Woche.