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Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>— Eltern riskieren 1.300 Euro zu verlieren — wegen einer weiteren Verzögerung beim elektronischen Eltern-Kind-Pass.</p><p>— Der Nationalrat hat einen Zwei-Jahres-Budget beschlossen: Was wird eingefroren, was steigt, und wo wird gespart?</p><p>— Österreich ist das sechstsicherste Land der Welt laut dem Global Peace Index 2026.</p><p>— Fast jeder vierte österreichische Industriebetrieb denkt über eine Verlagerung ins Ausland nach. Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt?</p><p>— Wien unter den Bürokratie-Rekordhaltern: fünf Stunden Wartezeit für ein einziges Foto.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
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[SPEAKER_01]: Hallo, ihr hört den Rotweiß O-Driport. [SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Jede Woche erzählen wir euch die wichtigsten Nachrichten. [SPEAKER_01]: Kurz und verständlich, damit ihr über alle Veränderungen Bescheid wisst, die euren Alltag, eure Arbeit und eure Dokumente betreffen.
[SPEAKER_01]: Das ist heute dabei. [SPEAKER_01]: Eltern riskieren 1.300 Euro zu verlieren. [SPEAKER_01]: Weg einer weiteren Verzögerung beim elektronischen Eltern Kindpass. [SPEAKER_01]: Der Nationalrat hat einen zwei Jahresbudget beschlossen. [SPEAKER_01]: Was wird eingefroren, was steigt und wo wird gespart.
[SPEAKER_01]: Österreich ist das 60erste Land der Welt, Lauting Global Peace Index 2006 und 20. [SPEAKER_01]: Fast jeder vierte österreichische Industriebetrieb denkt über eine Verlagerung ins Ausland nach. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das für den Arbeitsmarkt? [SPEAKER_01]: wiem unter den Bürokratiere Korthaltern.
[SPEAKER_01]: Fünf Stunden warte Zeit für ein einziges Foto. [SPEAKER_01]: Das und noch mehr, gleich geht's los. [SPEAKER_00]: Fangen wir mit einer Nachricht an, die Eltern kleiner Kinder bis zu 1.300 Euro kosten kann. [SPEAKER_00]: Wenn Sie davon nichts wissen. [SPEAKER_00]: Der Eltern Kind Pass ist ein System von Vorsorge- und Versuchungen für Schwangere und Kinder bis sechs Jahre.
[SPEAKER_00]: Die Regel ist einfach. [SPEAKER_00]: Wenn Eltern nicht nachweisen, dass die Untersuchungen durchgeführt wurden, wird das Kinderbetreuungsgeld um 1.300 Euro gekürzt. [SPEAKER_00]: Hat, aber so ist es nunmal. [SPEAKER_00]: Vor zwei Jahren hat Österreich beschlossen, diesen Nachweis digital zu machen.
[SPEAKER_00]: Erzte sollten die Daten selbst übermitteln, Eltern mussten keine Papiere mehr einreichen. [SPEAKER_00]: Wer erste Staat, der für Anfang 2020 geplant war, ist geplazt. [SPEAKER_00]: Den zweiten Termin im Oktober, hat der Nationalradletzte Woche wieder abgesagt. [SPEAKER_00]: Jetzt startet das Neuesystem offiziell erst im Oktober nächsten Jahres.
[SPEAKER_00]: Der Grund, die IT-Systeme der Bundesländer und des Bundes, sind bis heute nicht miteinander kompatibel. [SPEAKER_00]: Nur Kärnten war bereit, alle anderen Bundesländer haben um eine Verschiebung gebeten. [SPEAKER_00]: Der Volksanwalt hat bereits viele Beschwerden von Eltern erhalten, die auf das System gewartet haben und dabei Fristen verpasst haben.
[SPEAKER_00]: Was könnt ihr jetzt konkret tun? [SPEAKER_00]: Wenn euer Kind noch keine 18 Monate alt ist, geht zum Kinderarzt oder zu Hausärztin. [SPEAKER_00]: Bittet um eine Papierbestätigung aller bisherigen Untersuchungen und schickt diese an eure Krankenkasse. [SPEAKER_00]: Wenn ihr Fragen habt oder die Sprache ein Problem ist, wendet euch an die Karitas, Diakonie oder Arbata-Kammer, dort bekommt ihr kostenlose Hilfe.
[SPEAKER_00]: Schieb das nicht auf, damit ihr kein Geld verliert. [SPEAKER_00]: Das nächste Thema. [SPEAKER_00]: Die große Palamenswoche, die vergangenen Freitag zur Ende gegangen ist. [SPEAKER_00]: Der österreichische Nationalrat hat fünf Plena-Sitzungen hinter anderem der abgehalten. [SPEAKER_00]: Das gab es seit 1993 nicht mehr.
[SPEAKER_00]: Am Ende wurde ein zweieres Budget für 2007 und 2018 und 2018 beschlossen, sowie rund 70 Begleitgesetzes. [SPEAKER_00]: Was bedeutet das für alle, die in Österreich leben und arbeiten? [SPEAKER_00]: Die Familien bei Hilfe, die monatliche Unterstützung pro Kind und das Kinderbetreuungsgeld werden für zwei Jahre eingefroren.
[SPEAKER_00]: Sie steigen nicht. [SPEAKER_00]: Das ist keine Kürzung, aber der reale Wert dieser Leistungen sinkt ein bisschen. [SPEAKER_00]: Außerdem haben sich die Regeln bei der Arbeitslosenversicherung geändert. [SPEAKER_00]: Ab jetzt zahlen auch gering verdiene und Saisonarbeitskräfte den vollen Beitrag.
[SPEAKER_00]: Die früherere Ermessigung gibt es nicht mehr. [SPEAKER_00]: Auf der positiven Seite, das BG für Frauenprogramme steigt um mehr als 60 Prozent. [SPEAKER_00]: Das Geld geht an Gewaltschutz-Einrichtungen und Frauenberatungsstellen. [SPEAKER_00]: An allgemeinbildenden höheren Schulen, AHS, kommen zwei neue Pflichtfecher, Medienkompetenz und demokratische Bildung.
[SPEAKER_00]: Es gibt eine neue Paketsteuer, eine kleine Abgabe auf Paketzustellungen. [SPEAKER_00]: Außerdem wurden Subventionen für Agrardiesel verlängert und Investitionen in die Wasserstrasenkwalität versprochen. [SPEAKER_00]: Die meisten Reformen treten aber erst im neuen Jahr in Kraft. [SPEAKER_00]: Auf die Details des neuen Budgets kommen wir also nochmal zurück.
[SPEAKER_00]: Und jetzt eine tolle Nachricht für alle die Sicherheitschätzen. [SPEAKER_00]: Österreich ist laut dem Global Peace Index wieder unter den sichersten Ländern der Welt. [SPEAKER_00]: Das ist ein jährliches Ranking des Institut vor Economics and Peace. [SPEAKER_00]: Wir belegen Platz 6 von 163 Staaten weltweit und lassen damit fast alle hinter uns.
[SPEAKER_00]: Außer Island, Neuseeland, der Schweiz, Slovenien und Irland. [SPEAKER_00]: Übrigens, wenn man sich die Liste anschaut, legen sieben der zehn sichesten Länder, in Mittel und West Europas. [SPEAKER_00]: Aber wie wird das eigentlich gemessen? [SPEAKER_00]: Das ist keine einfache Umfrage auf der Straße.
[SPEAKER_00]: Experten der Werten viele verschiedene Faktoren. [SPEAKER_00]: von der Kriminalitätsrate und der Beteiligung des Landes an internationalen Konflikten, bis hin dazu wie stark das Militär des Leben normaler Menschen beeinflusst. [SPEAKER_00]: Also, je weniger Militarisierung in einem Land, desto höher landet es auf der Liste.
[SPEAKER_00]: Österreich wurde besonders hochbewertet dafür, wie sicher sich die Menschen hier fühlen. [SPEAKER_00]: Abends im Park in der U-Bahn oder einfach auf der Straße. [SPEAKER_00]: Das Vertrauen in der Gesellschaft ist hier wirklich eines der höchsten Weltweit. [SPEAKER_00]: Und wenn man die vergangenen Jahre vergleicht, dann hält sich Österreich stabil in den Top 10.
[SPEAKER_00]: Manchmal eine oder zwei Positionen nach oben oder unten, je nachdem wie Länder auf neue globale Krisen reagieren. [SPEAKER_00]: Aber Platz 6 ist ein wirklich starkes Ergebnis. [SPEAKER_00]: Wenn man bedenkt, was gerade in der Welt passiert, ist es alles andere als eine trockene Zahl in einem Bericht, in einem der sechs ruhigsten Länder der Welt zu leben.
[SPEAKER_00]: Und weiter geht's mit dem Thema Geld, denn die Wirtschaft betrifft uns genauso wie die Sicherheit. [SPEAKER_01]: Frisch veröffentlicht, der Industrieradar 2020. [SPEAKER_01]: Eine große Studie der Wirtschaftskammer und führen der Ökonomen des Landes. [SPEAKER_01]: Zum ersten Mal zeigen sie, wie Ernst die Lage wirklich ist.
[SPEAKER_01]: Fast 43 Prozent der österreichischen Industriebetriebe denken Ernsthaft darüber nach, ihre Produktion in den nächsten Jahren ins Ausland zu verlagern. [SPEAKER_01]: Mehr noch. [SPEAKER_01]: Jeder vierte Unternehmer sagt, dass dieser Schritt kein bloßes Gedanken-Spieme ist, sondern ein sehr realistisches Senario.
[SPEAKER_01]: Das ist keine Panik aus dem Nichts. [SPEAKER_01]: In den letzten drei Jahren haben bereits 41 Prozent der Unternehmen angefangen, wegzulaufen. [SPEAKER_01]: Sie haben Teile ihrer Kapazitäten bereits aus Österreich verlagert. [SPEAKER_01]: Warum passiert das? [SPEAKER_01]: 3 Hauptfaktoren spielen eine Rolle.
[SPEAKER_01]: Erstens, China. [SPEAKER_01]: Der chinesische Staat subventioniert seine eigenen Produkte so stark, dass sie bis zu 50 Prozent günstiger sind als europäische Konkurrenzprodukte. [SPEAKER_01]: Als die USA ihren Markt mit Zollen abgeschlossen haben, ist dieser billige Strom chinesischer Waren nach Europa geflossen und unsere Hersteller können bei den Preisen einfach nicht mithalten.
[SPEAKER_01]: zweitens Energie. [SPEAKER_01]: In Österreich ist sie deutlich teurer als in den USA oder in asiatischen Ländern, was jedes produzierte Teil sprichwörtlich vergoldet. [SPEAKER_01]: Und der dritte Wohlschmerzhafteste Grund, den fast alle Unternehmen nennen, sind die Lohnkosten. [SPEAKER_01]: Steuern und Abgaben auf Gehälter sind in Österreich unter den höchsten weltweit.
[SPEAKER_01]: Für Betriebe rechnet es sich schlicht nicht [SPEAKER_01]: Am schlimmsten ist die Lage gerade in der Metallverarbeitung der Elektronik und der Fahrzeugzulieferung. [SPEAKER_01]: Genau den Branchen auf denen unsere Wirtschaft aufgebaut ist. [SPEAKER_01]: Wenn dieser Trend nicht gestoppt wird, riskiert Österreich seinen Status als Industrieland nach und nach zu verlieren.
[SPEAKER_01]: Die Regierung versteht das und versucht zu reagieren. [SPEAKER_01]: Im neuen Budget ist schon eine Reform der Gewerbeordnung eingeplant und man verspricht, den Steuerdruck auf Löhne etwas zu senken. [SPEAKER_01]: Ob das die Betriebe zum Bleiben überzeugt, ist noch offen. [SPEAKER_01]: Aber wir werden genau verfolgen, wie der Plan in der Praxis funktioniert.
[SPEAKER_01]: Es gibt aber auch gute Nachrichten. [SPEAKER_01]: Letzte Woche hat die Regierung wichtige Änderungen an der Gewerbeordnung ins Parlament eingebracht. [SPEAKER_01]: Das wichtigste, mehr als 5.000 Papierchecks pro Jahr fallen weg. [SPEAKER_01]: Früher konnte ein Inspektor vorbei kommen, um physisch zu überprüfen, ob alle Unterlagen im richtigen Ordner liegen, [SPEAKER_01]: Künftig reicht es berichte digital hochzuladen.
[SPEAKER_01]: Das spart echte Zeit und Nerven und lässt euch auf die Arbeit konzentrieren statt auf Bürokratie. [SPEAKER_01]: Außerdem wurden viele technische Hörden deutlich vereinfacht, die früher Monate lange Genehmigungsverfahren erforderten. [SPEAKER_01]: Solaranlagen auf Dächern oder Ladestationen für Elektroautos können jetzt ohne extra Genehmigungen installiert werden.
[SPEAKER_01]: Und die Übergabe eines Betriebs von einer Person an eine andere ist jetzt viel einfacher und klarer geregelt. [SPEAKER_01]: Für Unternehmer mit Migrationshintergrund, die sich oft in der österreichischen Bürokratie verlieren, ist das ein großer Schritt nach vorne. [SPEAKER_01]: Wenn ihr wissen wollt, wie diese Änderungen genau eurem Betrieb helfen, schaut auf die offizielle WKU-Website.
[SPEAKER_01]: Dort ist alles detailliert erklärt und es gibt kostenlose Beratungen. [SPEAKER_00]: Außerdem gibt es einen interessanten Bericht der Bank OBS, der einen etwas überrascht. [SPEAKER_00]: Er stellt Österreich in einem Wustanz ranking über Deutschland und sogar die USA. [SPEAKER_00]: Wichtig zu verstehen, es geht nicht um BEP oder Gehaltszette, sondern um das tatsächliche Vermögen der Haushalte.
[SPEAKER_00]: Also Immobilien, Asparnisse und Werte die Menschen wirklich besitzen. [SPEAKER_00]: Österreicher haben im Schnitt einen Vorteil. [SPEAKER_00]: Sie leben häufiger im Eigenheim oder in qualitativ gute Mitwohnraum. [SPEAKER_00]: Und anders als viele Amerikaner, er trinken sie nicht in Entlosen Konsumkrediten, um alles auf Schulden zu kaufen.
[SPEAKER_00]: Aber hier muss man einen wichtigen Vorbehalt machen, denn dieses Ranking ist ein Durchschnittswert. [SPEAKER_00]: Dieses Vermögen ist ungleich verteilt. [SPEAKER_00]: Für neu angekommene Migranten, Menschen ohne feste Verträge, oder solche die gerade erst ihren Weg in einem neuen Land beginnen, sieht die Realität ganz anders aus, und dort ist schwieriger.
[SPEAKER_00]: Trotzdem gilt, die Langzeitstrategie in Österreich funktioniert. [SPEAKER_00]: Legale Arbeit, Berufsjahre und regelmäßige Pensionsbeiträge bauen mit der Zeit wirklich ein Fundament auf, dass den Wohlstand lokaler Familien trägt. [SPEAKER_00]: Wenn ihr euer Leben hier aufbaut, wisst, dass das System auf genau diesen stabilen, langfristigen Ansatz ausgerichtet ist.
[SPEAKER_00]: Inzwischen berichteten staatliche Wirtschaftsmedien letzte Woche, das Österreichs Schulden eine neue Marke erreicht haben. [SPEAKER_00]: Jetzt entfallen auf jeden Einwohner des Landes, über 46.800 Euro. [SPEAKER_00]: Die Zahl klingt erschreckend, aber es ist wichtig, sie im Kontext zu verstehen, damit man nicht in Panik gerät.
[SPEAKER_00]: Tatsächlich leben alle entwickelten Länder der Welt auf Pump. [SPEAKER_00]: Zum Vergleich, in den USA übersteigt dieser Wert 100.000 Dollar pro Person. [SPEAKER_00]: In Japan sind die Zahlen noch höher. [SPEAKER_00]: Im Endeffekt ist die Staatsverschuldung nur ein Werkzeug mit dem der Staat den Bau von Schulen, Krankenhäusern und die Sanierung von Straßen finanziert.
[SPEAKER_00]: Österreich hat nach wie vor eines der höchsten Kredit-Rattings weltweit und die Zinsen auf seine Schulden bleiben minimal. [SPEAKER_00]: Weil internationale Märkte das Land als äußerst zuverlässigen Schuldner betrachten. [SPEAKER_00]: Das ist also gerade keine Katastrophe, sondern im Grunde ein Merkmal eines starken Sozialstaats.
[SPEAKER_00]: Trotzdem wird es spannend zu beobachten, wie das neue Budget diese Zahlen beeinflusst. [SPEAKER_00]: Zum Abschluss des Wirtschaftsblocks eine Meldung der österreichischen Konsumentenschützer. [SPEAKER_00]: Sie haben nachgerechnet und erklären, wie man die doch recht hohen Wasserrechnungen senken kann.
[SPEAKER_00]: Wer üblicherweise ein Bad nimmt, kann durch den Wechsel zur schnellen Dusche mit Zeitkontrolle, bis zu 400 Euro pro Jahr sparen. [SPEAKER_00]: Das ist echt es Geld, nämlich eure aktuellen Ausgaben für Wasser und dessen Erhitzung, dass durch Energieintensive Gewohnheiten im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runtergeht.
[SPEAKER_00]: Der einfachste Weg ohne Komfortverlust zu sparen, einen speziellen Wasserspartuschkopf einbauen. [SPEAKER_00]: Der kostet zwischen 20 und 40 Euro, funktioniert aber nach dem Prinzip der Belüftung. [SPEAKER_00]: Er mischt Wasser mit Luft. [SPEAKER_00]: Man bekommt den selben starken Strahl, aber es fließt zwei bis dreimal weniger Wasser durch dem Kopf.
[SPEAKER_00]: So ein Gadget, amortisiert sich laut den Konsumentenschutzexperten in den ersten drei Nutzungsmonaten. [SPEAKER_00]: Danach arbeitet es nur noch für euren Geldbeutel. [SPEAKER_00]: In einer Zeit, in der man jede Rechnung genau prüfen muss, ist das einer der einfachsten Wege, die Haushaltskosten ohne großen Aufwand zu senken.
[SPEAKER_00]: Und jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil, dem Migrantenblock. [SPEAKER_00]: In dem, wie die wichtigsten Änderungen besprechen, die euren Aufenthalt und eure Arbeit in Österreich direkt betreffen. [SPEAKER_01]: Die erste Neuigkeit ist für alle nützlich die Arbeit suchen oder über einen Branchenwechsel nachdenken.
[SPEAKER_01]: Der Hotel- und Tourismussektor in Österreich leidet seit Jahren unter einem katastrophalen Personalmangel. [SPEAKER_01]: Die Lage ist so ernst, dass in Hotels selbst in fünf Sternehäusern das Management oft selbst zum Putzen von Zimmern oder Abwaschen greift, um eine Schicht abzudecken.
[SPEAKER_01]: Das ist Realität über die österreichische Medien offenberichten. [SPEAKER_01]: Für euch bedeutet das leichterer Job einstieg. [SPEAKER_01]: Wenn Personal fehlt werden Arbeitgeber weniger wählere Sparbewerbern. [SPEAKER_01]: Sie sind bereit über fehlende lokale Erfahrung oder nicht perfektes Deutsch hinweg zu sehen.
[SPEAKER_01]: Gesucht werden ständig Rezeptionisten, Kellner, Köche, Zimmermädchen und technisches Personal. [SPEAKER_01]: Das Gehalt startet hier ab 2.200 Euro Broto. [SPEAKER_01]: Wenn ihr Interesse habt, schaut direkt auf den Websites großer Hotelketten wie Akkor, married oder wie ena Haus nach Stellen.
[SPEAKER_01]: Und wenn ihr euch wegen eurem Sprachniveau sorgen macht, das AMS-Bietet-Spizielle, Branchenspezifische Kurse an, die bei der Eingewöhnung helfen. [SPEAKER_01]: Wir haben die Änderungen der Gewerbeordnung schon im Wirtschaftsblock erwähnt. [SPEAKER_01]: Aber jetzt schauen wir genau, was das für euch als Unternehmer mit Migrationshintergrund bedeutet.
[SPEAKER_01]: Das sind keine Blosen, Verwaltungsänderungen, sondern konkrete Schritte, die euch wirklich Zeit sparen. [SPEAKER_01]: Ihr müsst jetzt nicht mehr durch einen Hindernislauf, um Solar anlagen, auf dem Dach eures Büros, oder eine Ladestation für Elektroautos zu installieren. [SPEAKER_01]: Diese paraten Genehmigungen dafür wurden abgeschafft.
[SPEAKER_01]: Die Übergabe eines Betriebs an einen Partner oder Verwandten ist ebenfalls viel einfacher geworden. [SPEAKER_01]: Eure Gewerbeberechtigung gilt länger, ihr müsst also nicht alles von null an Neuberantragen. [SPEAKER_01]: Und mehr als 5.000 kleine Jahresprüfungen sind einfach weggefallen.
[SPEAKER_01]: Ihr verschwendet keine Zeit mehr damit inspektoren Papierordner zu zeigen, Dokumente digital einreichen Recht aus. [SPEAKER_01]: Wenn ihr euer erstes Unternehmen in Österreich gründen wollt, versucht nicht alles alleine zu verstehen. [SPEAKER_01]: Auf dem Portal www.aut.at gibt es die Gründerberatung.
[SPEAKER_01]: Das sind kostenlose Beratungen für Einsteiger. [SPEAKER_01]: Dort erklärt man euch alles von Steuern bis zur Gewerbeanmeldung. [SPEAKER_01]: Nun haben wir ein paar Neuigkeiten für alle am Steuer. [SPEAKER_01]: Fangen wir mit der schlechten An. [SPEAKER_01]: Österreich hat die Daumen schrauben bei der Geschwindigkeit deutlich angezogen.
[SPEAKER_01]: Für Krasses Rasen kann man jetzt eine Strafe von bis zu 6.000 Euro kassieren. [SPEAKER_01]: Das ist kein Kleingeld. [SPEAKER_01]: Das ist eine Summe, die einen wirklich aufmerksam aufschilder und taro schauen lässt. [SPEAKER_01]: Aber es gibt auch eine erfreuliche Überraschung. [SPEAKER_01]: Die Regeln für die Haupt- und Versuchung bekannt als Pickle wurden zugunsten der Fahrer geändert.
[SPEAKER_01]: Jetzt muss das erste Pickle für ein neues Auto erst nach vier Jahren statt nach drei durchgeführt werden. [SPEAKER_01]: Auch die weiteren Überprüfungen werden seltener, nur noch alle zwei Jahre. [SPEAKER_01]: Das Spart wirklich Zeit und Geld bei regelmäßigen Werkstatt besuchen. [SPEAKER_01]: Damit ihr eurem Termin nicht verpasst und eine unnötige Strafe vermeidet, prüft das Datum der nächsten Untersuchung auf der offiziellen Website des Bundesministeriums für Finanzen oder über den U-A-M-T-C-Service.
[SPEAKER_01]: Und zum Schluss noch das Thema Schule. [SPEAKER_01]: Wir haben schon erwähnt, dass der österreichische Nationalrat letzte Woche ein ganzes Paket wichtiger Entscheidungen getroffen hat. [SPEAKER_01]: Eine davon betrifft direkt Jene unter euch die schulpflichtige Kinder haben. [SPEAKER_01]: Also, an österreichischen Schulen kommen zwei neue Pflichtfächer.
[SPEAKER_01]: Das erste Medien und Demokratie. [SPEAKER_01]: Das zweite Informatik und künstliche Intelligenz. [SPEAKER_01]: In dem Kinder die Grundprinzipien von Algorithmen, Programmierung und Cybersicherheit lernen. [SPEAKER_01]: Der genaue Lehrplan inhalt wird noch entwickelt. [SPEAKER_01]: Das Parlament hat den Staatschuss gegeben, die Details werden durch entsprechende Verordnung infestgelegt.
[SPEAKER_01]: Das bedeutet, in den nächsten 1 bis 2 Jahren können eure Kinder diese Fächer im Stundenplan haben. [SPEAKER_01]: Wichtig zu wissen, das betrifft allgemeinbildende höhere Schulen. [SPEAKER_01]: A.H.S. [SPEAKER_01]: Wenn euer Kind genau so eine Schule besucht, fragt ruhig bei den Lehrern nach, wann genau diese Fächer an eurer Schule eingeführt werden.
[UNKNOWN]: Copyright WDR 2021 [SPEAKER_00]: Wien nachrichten. [SPEAKER_00]: Wien hat seinen Status als eine der komfortabelsten Städte der Welt bestätigt. [SPEAKER_00]: Laut dem internationalen Lebensqualitätsindex 2020 belegt die österreichische Hauptstadt den zweiten Platz weltweit, nur hinterkopen Hagen.
[SPEAKER_00]: Für viele ist das eine bloße Zahl, aber schauen wir mal genauer, woraus dieses ranking eigentlich besteht. [SPEAKER_00]: Und warum wien wieder andere europäische Metropolen hinter sich lässt? [SPEAKER_00]: Das ranking basiert auf 30 klaren Kennzahlen, die in fünf Kategorien zusammengefasst sind.
[SPEAKER_00]: Stabilität und kriminalitätsrate, Erreichbarkeit von Gesundheitsversorgung, Infrastrukturentwicklung, Umweltzustand und Bildungsqualität. [SPEAKER_00]: Warum ist Wien vorne dabei? [SPEAKER_00]: Erstens, eine ausgewogene Preispolitik. [SPEAKER_00]: Während in anderen Hauptstätten die Miete um mehr als die Hälfte des Gehalts verschlingt, begrenzt das Wiener Gemeindebausystem die Preise und hält sie auf einem akzeptablen Niveau.
[SPEAKER_00]: Zweitens, der günstigste öffentliche Nahrverkehr in Europa. [SPEAKER_00]: Eine Jahreskarte kostet 355 Euro, also genau einen Euro pro Tag für unbegrenzte Faden durch die ganze Stadt. [SPEAKER_00]: Dazu kommt die hohe Sicherheit auf den Straßen und der Zugang zu kostenloser Gesundheitsversorgung über eure IKAT.
[SPEAKER_00]: Allerdings, wenn ihr in Wien wohnt, wisst ihr, dass das Gefühl von Lebensqualität stark vom Bezirk abhängt. [SPEAKER_00]: Die besten Werte für Stabilität und Ökologie haben traditionell der Dreizinte und der 19e Bezirk, zonen mit wenig Bebauung viel grün und einem ruhigen Lebenstempo. [SPEAKER_00]: Wer modernen Komfort und gut entwickelte Infrastruktur für Familien sucht, liegt in 22.
[SPEAKER_00]: Bezirk vorne, der gerade mit neuen Schulen und Kindergärten aktiv ausgebaut wird. [SPEAKER_00]: Und für alle die alles in Griffweite haben wollen, von Bas bis zu Büros, bleibt der siebte Bezirk die erste Wahl. [SPEAKER_00]: Natürlich sind Rankings durchschnittszeihen. [SPEAKER_00]: In der Realität treffen wir auch auf Wartezeiten und andere Probleme der Stadt.
[SPEAKER_00]: Aber Tatsache ist, wie ein investiert mehr in Infrastruktur als die meisten Hauptstädte. [SPEAKER_00]: Und das wirkt sich direkt darauf aus, wie viel Zeit und Geld ihr jeden Tag in der Tasche behaltet. [SPEAKER_00]: Unter dessen erneuert Wien seinen Ansatz grundlegend, wie die Stadt Migranten aufnimmt und bei der Integration unterstützt.
[SPEAKER_00]: Die Stadtpolitik hat den Integrationsrat, den Wiener Integrationsrat offiziell neu gestartet, der lange Zeit nur ein Beraten des Kremium war. [SPEAKER_00]: Fieze Bürgermeisterin Bettina Emerling von den Neos hat das gesamte Team komplett umgebaut. [SPEAKER_00]: Der entscheidende Unterschied waren neuen Rad, er wurde auf den Boden geholt.
[SPEAKER_00]: Früher saßen hier vor allem theoretiker und Wissenschaftler, jetzt sind es ausschließlich Praktiker. [SPEAKER_00]: Das sind Lehrer, die täglich mit Migrantenkindern im Klassenzimmer arbeiten. [SPEAKER_00]: Experten für Jobvermittlung, die die Echten Schwierigkeiten bei der Jobsuche kennen, sowie Sicherheitsexperten, die sich mit der Prävention von Radikalisierung befassen.
[SPEAKER_00]: Wozu braucht die Stadt das und was bringt euch das? [SPEAKER_00]: Dieser Rad erstellt zwei wichtige Dokumente, den Wiener IntegrationscoDex und das Wiener Integrationsleidbild. [SPEAKER_00]: Einfach gesagt, das sind neue Spielregeln für die Integration. [SPEAKER_00]: Wien überdenkt seine Politik systematisch und das Ergebnis sollen keine abstrakten Berichte sein, sondern echte Förderprogramme, die in den nächsten Monaten anlaufen.
[SPEAKER_00]: Das bedeutet, der Zugang zu Sprachkursen, Hilfe bei der Anerkennung von Abschlüssen oder bei der Jobsuche, könnten gezielter und zugänglicher werden. [SPEAKER_00]: Wir beobachten genau, wie diese Änderungen in der Praxis aussehen. [SPEAKER_00]: Ob sie wirkliche Unterstützung bringen oder nur eine Umbennennung von Büro stölen.
[SPEAKER_00]: Wir halten euch auf dem Laufenden, so weit es Details zu neuen Programmen gibt. [SPEAKER_00]: Inzwischen gewinnt in Wien ein ungewöhnlicher Rechtsstreit an Fahrt, der die Frage der Geschlechtergleichstellung in der städtischen Infrastruktur aufhörft. [SPEAKER_00]: Alles begann damit, dass eine Wienerin die Stadtverwaltung wegen der aktuellen Tarifel in öffentlichen Toiletten verklagte.
[SPEAKER_00]: Die Situation ist simpel. [SPEAKER_00]: Der Zugang zu abdischlossenen Kabinen kostet 50 Cent, während Persuas für Männer kostenlos sind. [SPEAKER_00]: Die Klägerin besteht darauf, dass das eine versteckte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist. [SPEAKER_00]: Frauen haben schlicht keine kostenlose Alternative, während Männer einen Nutzen können, ohne einen Zenzuzahlen.
[SPEAKER_00]: Der Fall ist derzeit in der Prüfung. [SPEAKER_00]: Die Argumente der Stadt basieren bisher auf technischen Aspekten. [SPEAKER_00]: Aber wenn das Gericht der klägeren Recht gibt, werden die Folgen für alle Spürbasein. [SPEAKER_00]: Die Stadtverwaltung müsste entweder die Preispolitik radikal ändern, z.B. eine symbolische Gebühr für alle einführen, oder den Eintritt in Toiletten ganz kostenlos machen, [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss, eine Geschichte, die wie ein Zeichentrickfilm klingt, aber im Wienerstadt Park Wirklichkeit wurde.
[SPEAKER_00]: Die Polizei konnte lange eine Serie von Klein-Deebstählen nicht aufklären. [SPEAKER_00]: Menschen verloren im Park ihre Geldbörsen und Smartphones, die sie unbeaufsichtigt aufbänken oder im Gras liegen gelassen hatten. [SPEAKER_00]: Nach langer Suche stellte sich heraus, dass der Täter nicht nur ein Mensch war, sondern auch ein Ortsansässiger Fuchs.
[SPEAKER_00]: Das Tier entpoppte sich als ziemlich talentierter Helfer. [SPEAKER_00]: Es schleppt die gestohlenen Sachen regelmäßig in seinen Bau und verwanderte ihn in ein echtes Lager voller Elektronik und Asiswas. [SPEAKER_00]: Also, wenn ihr euch in der Natur erholt, lasst keine Wertsachen unbeaufsichtig.
[SPEAKER_00]: Am besten immer alles wichtige Beisig behalten. [SPEAKER_00]: Denn manchmal locken eure Sachen nicht nur diebean, sondern auch ganz unerwartete weitbewohner. [SPEAKER_01]: Nachrichten aus den Bundesländern. [SPEAKER_01]: Fangen wir mit einer Nachricht an, die eure Gesundtag betrifft. [SPEAKER_01]: Und die ihr kennen solltet, auch wenn ihr nicht in der Nähe von Schwächert wohnt.
[SPEAKER_01]: In Niederösterreich, in der kleinen Gemeinde Manswört, neben der OM-Faura-Finnerie, läuft seit Monaten ein Skandal. [SPEAKER_01]: Schon im Frühjahr wurde bekannt, dass in Privatbrunnen der Anwohner P-F-A-S gefunden wurde, sogenannte ewige Chemikalien. [SPEAKER_01]: Das ist eine Gruppe von Verbindungen, die Jahrzehnte lang im Lösch Schaum RFF bei Übungen in der OM-Faura-Fenerie eingesetzt wurden.
[SPEAKER_01]: Der Schaum versikerte in den Boden, der Boden ins Grundwasser, das Grundwasser in die privaten Brunnen. [SPEAKER_01]: Den Anwohnern wurde geraten, dass Brunnenwasser weder zu trinken, noch zum Bewässern des Gemüse Gartens zu verwenden und stattdessen auf Leitungswasser umzusteigen. [SPEAKER_01]: Aber diese Woche spitzte sich die Lage zu.
[SPEAKER_01]: Ein Anwohner aus Mannswört beschloss, nicht auf offizielle Versicherungen zu warten und ließ auf eigene Kosten eine Analyse in einem unabhängigen Akreditierten Labor in der Steiermarkt durchführen. [SPEAKER_01]: Das Ergebnis war beunruhigt. [SPEAKER_01]: Das Wasser, das offiziell als sicher gilt, hätte eigentlich als Trinkwasser verboten werden müssen.
[SPEAKER_01]: Umweltschitzer sagen, dass Problem beschränkt sich nicht auf Österreich, die EU-Grenzwerte für Schadstoffe sind zu hoch, was bei langfristigem Konsum mit Krebs und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden kann. [SPEAKER_01]: UMV hat jedoch bis heute keine detaillierten Ergebnisse eigene Analyse veröffentlicht, trotz zahlreiche Anfragen von Anwohnern und Umweltschitzern.
[SPEAKER_01]: Das Unternehmen sagt nur, es ergreife Maßnahmen und werde mit Entschädigungszahlungen an betroffene beginnen. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das für euch? [SPEAKER_01]: Wenn ihr in Mans wird, schwächert oder der Umgebung wohnt und einen privaten Brunnen habt, verlast euch nicht auf offizielle Versicherungen, lasst eine unabhängige Wasseranalyse machen.
[SPEAKER_01]: Wenn ihr an zentralen Leitungsnetz angeschlossen seid, ist das Wasser nach aktuellem Stand sauber. [SPEAKER_01]: Jetzt, ein Thema, das für alle wichtig ist, die Reisen wollen. [SPEAKER_01]: Ab dem 11. Juli haben in sechs österreichischen Bundesländern die Sommerferien begonnen. [SPEAKER_01]: Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg.
[SPEAKER_01]: Gleichzeitig starteten die Ferien in vier deutschen Bundesländern und teilen der Niederlande. [SPEAKER_01]: Tausende Autos fahren also Richtung Süden und alle durch die selben österreichischen Gebirgspeße und Tunnel. [SPEAKER_01]: Der U-A-M-T-C, der österreichische Automobilclub prognostiziert die größten Staus auf einigen Ruten.
[SPEAKER_01]: Die Brennerautobahn A310, die Hauptverbindung zwischen Österreich und Italien über Innsbruck. [SPEAKER_01]: Hier ist es am Schlimmsten. [SPEAKER_01]: Vor der Mountstelle Schönenberg und im Bereich der Baustelle an der Lügebrücke können sich Schlangen über eine Stunde aufstaun. [SPEAKER_01]: Die Tauern Autobahn A10, der Weg über Salzburg nach Croazien und Slovenien.
[SPEAKER_01]: Hier gelten bis zum 13. September besondere Verbote für Transitausfahrten. [SPEAKER_01]: Wer nicht in Österreich bleibt, darf bestimmte Ausfahrten nicht nutzen. [SPEAKER_01]: Navis, darunter Google Maps und Waze ignorieren diese Verbote oft und führen euch direkt in eine Strafe. [SPEAKER_01]: Prüft also vor der Fahrt die aktuellen Einschränkungen.
[SPEAKER_01]: Wenn ihr zeitlich flexibel seid, meidet Freitag Nachmittag und Samstagmorgen. [SPEAKER_01]: Am ruhigsten ist es früh am Sonntagmorgen oder an Werktag. [SPEAKER_01]: Aktuelle Infos zu Staus und verboten findet ihr in der U-A-M-T-C-App. [SPEAKER_00]: und weiter nach Salzburg. [SPEAKER_00]: Dort gibt es eine wichtige Neuigkeit für alle Migranten und Minderheiten.
[SPEAKER_00]: Ein Salzburger Gericht hat ein Urteil gegen ein Hotel gefällt, das Frauen, das Schwimmen im Hotelbecken im Bocini, den bedeckenden Bade anzugmuslimischer Frauen verboten hatte. [SPEAKER_00]: Das Hotelbe rief sich auf Hygienevorschriften und Hausregain. [SPEAKER_00]: Das Gericht wies diese Argumente zurück und erklärte das Verbot für diskriminierend aufgrund der Religion.
[SPEAKER_00]: Warum ist das für euch persönlich wichtig? [SPEAKER_00]: Weil es ein präzidenzfall ist. [SPEAKER_00]: Er bestätigt, in Österreich darf man einer Person den Zugang zu einem öffentlichen oder kommerziellen Ort nicht wegen ihrer religiösen oder kulturellen Praxis verweigern. [SPEAKER_00]: Das betrifft nicht nur den Bokini, sondern jede Situation, in der jemand wegen seines äußeren, seiner Kleidung, seiner Religion oder Herkunft abgewiesen oder des Services verweigert wird.
[SPEAKER_00]: Wenn ihr selbst zu etwas erlebt habt, das ist nicht normal und man kann dagegen vorgehen. [SPEAKER_00]: Kostenlose Rechtsberatung und Hilfe gibt es bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft, der österreichischen Anti-Discriminierungsstelle. [SPEAKER_00]: Das ist eine staatliche Stelle, die genau für solche Situation da ist.
[SPEAKER_00]: und zum Abschluss eine ungewöhnliche Geschichte aus Oberösterreich. [SPEAKER_00]: Eine Frau dort verlor fast eine Millionen Euro durch romantischen Internet betrug. [SPEAKER_00]: Und das Limster, sie kommuniziert noch immer medenen, die sie betrugen haben. [SPEAKER_00]: Das Schema ist bekannt und gut dokumentiert.
[SPEAKER_00]: Jemand lernt eine Person in sozialen Netzwerden oder auf Datingseiten kennen. [SPEAKER_00]: Monatelang wird vertrauen aufgebaut, zärtliche Kommunikation, das Gefühl echter Beziehung. [SPEAKER_00]: Dann taucht ein Problem auf. [SPEAKER_00]: Der Zoll hat ein Päckchen mit einem Geschenk festgehalten, eine dringende medizinische Situation ist entstanden und so weiter.
[SPEAKER_00]: Es wird eine kleine Summe gebraucht, dann noch eine, dann eine größere. [SPEAKER_00]: Auf diese Weise locken Betrüger wirklich große Summen heraus, besonders von älteren und einsamen Menschen. [SPEAKER_00]: Merkt euch daher diese einfache Regel. [SPEAKER_00]: Wenn eine Person mit der ihr euch im Internet unterhaltet, euch nie persönlich getroffen hat und trotzdem um Geld bittet, das ist Betrug, ohne Ausnahme.
[SPEAKER_00]: Egal wie viele Monate die Kommunikation gedauert hat und wie aufrichtig sie wirkte. [SPEAKER_00]: Wenn ihr oder jemand aus eurem Umfeld in eine solche Situation geraten ist, wendet euch an die Cyberpolizei. [SPEAKER_00]: Es gibt dort ein spezielles Onlineformulat zur Anzeige. [SPEAKER_00]: Aber selbst den straferväugern gelingte Selten das Geld zurückzuholen.
[SPEAKER_00]: Also, lieber erst gar nicht verlieren. [SPEAKER_01]: Damit beenden wir den Überblick über die Erreignisse der vergangenen Woche. [SPEAKER_01]: Wir halten euch weiterhin über die wichtigsten Nachrichten auf dem Lauffenden. [SPEAKER_01]: Abonniert den wöchentlichen Podcast Rotweiß-Rot-Report.
[SPEAKER_01]: Den Podcast für alle, die ihn Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Wir sind auf Apple Podcasts YouTube und Spotify. [SPEAKER_01]: Das war's für heute. [SPEAKER_01]: Bis nächste Woche.