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Shownotes
<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>– 250.000 Beschäftigte in Hotels und Restaurants bekommen mehr Gehalt. Wir erklären, wann und wie viel.</p><p>– Sprit, Flugtickets und Miete werden teurer – Butter, Milch und Strom dagegen günstiger. Was gerade mit den Preisen passiert.</p><p>– Bis zu 2.000 Euro Strafe auf Kinderspielplätzen: die neuen Regeln zu Zigaretten, E-Zigaretten und Nikotinbeuteln.</p><p>– Vom Wiener Hauptbahnhof zum Flughafen jetzt alle 15 Minuten mit dem Zug.</p><p>– Ab nächstem Jahr steigen in Wien die Tarife für Wasser, Kanal und Müll. Wir rechnen nach, was teurer wird.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>
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[SPEAKER_00]: Hallo! [SPEAKER_00]: Ihr hört den Rotweiß Rotreport. [SPEAKER_00]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Jede Woche erzählen wir euch die wichtigsten Nachrichten. [SPEAKER_00]: Kurz undverständlich, damit ihr immer auf dem laufenden seid. [SPEAKER_00]: Bei Änderungen, die eure Arbeit, eure Dokumente und euren Alltag betreffen.
[SPEAKER_00]: Das ist heute dabei. [SPEAKER_00]: 250.000 Beschäftigte in Hotels und Restaurants bekommen mehr Gehalt. [SPEAKER_00]: Wir erklären wann und wie viel. [SPEAKER_00]: Sprit, Flugtickets und Miete werden teurer. [SPEAKER_00]: Butter, Milch und Strom dagegen günstiger. [SPEAKER_00]: Was gerade mit den Preisen passiert.
[SPEAKER_00]: Bis zu 2.000 Euro Strafe auf Kinderspielplätzen. [SPEAKER_00]: Die neuen Regeln zu Zigaretten, E-Zigaretten und Nikotienbeuteln. [SPEAKER_00]: Vom Wiener Hauptbahnhof zum Flughafen jetzt alle 15 Minuten mit den Zug. [SPEAKER_00]: Ab nächstem Jahr steigen in Wien die Tarifüfe Wasser, Kanal und Müll.
[SPEAKER_00]: Wir rechnen nach, was teurer wird. [SPEAKER_00]: Das und noch mehr, gleich geht's los. [SPEAKER_01]: In zwei Jahren könnte der Rundfunkbeitrag um 10 Prozent steigen. [SPEAKER_01]: Der ORF vorstand erklärt. [SPEAKER_01]: Die Kosten wachsen, aber der aktuelle Beitrag ist eingefroren. [SPEAKER_01]: In ein paar Jahren droht deshalb ein ernstes Loch im Budget.
[SPEAKER_01]: Die Politikheit dagegen. [SPEAKER_01]: Die Vereinbarung gilt noch, der Grundbeitrag Blackbis Ende 29 und verändert. [SPEAKER_01]: Die Rechnungen ändern sich also erst mal nicht, aber der Streit über den künftigen ORF-Preis hat schon begonnen. [SPEAKER_01]: Aktuell liegt der Grundbeitrag bei 15 Euro pro Monat, das sind 183 Euro im Jahr.
[SPEAKER_01]: In manchen Bundesländern kommt noch ein Landesanteil dazu. [SPEAKER_01]: Gezahlt wird Prohaushalt an der Hauptwohnerdresse. [SPEAKER_01]: Ob man einen Fernseher, ein Radio oder ein Streaming-Abo hat, spielt keine Rolle. [SPEAKER_01]: Wer Beitrag hängt an der Adresse, nicht an der Zahl der Bildschöme.
[SPEAKER_01]: Es gibt auch eine offizielle Möglichkeit nichts zu zahlen, aber dafür braucht man eine Befreiung. [SPEAKER_01]: Das gilt für Menschen mit geringem Einkommen, die bestimmte Leistungen beziehen. [SPEAKER_01]: Also, während die Politiker noch streiten, ob der Beitrag steigen soll, lohnt sich eine viel aktuelle Frage.
[SPEAKER_01]: Habt ihr vielleicht schon jetzt ein Recht auf Befreiung? [SPEAKER_01]: Das Finanzministerium warnte erweil vor einer neuen Fischengwelle. [SPEAKER_01]: Betrüger verschicken emails und SMS im Namen von Finanzonlein dem Finanzant oder der Familien bei Hilfestelle. [SPEAKER_01]: Sie versprechen eine Steuerrückzahlung oder eine Familienleistung und schicken einen Link zu einer Seite, die fast identisch mit der echten Behördenseite aussieht.
[SPEAKER_01]: Dann werden Bankdaten, Passwörter oder Bestätigungskuts abgefragt. [SPEAKER_01]: Wenige Minuten später ist statt einer staatlichen Zahlung Geld vom Kontroweg. [SPEAKER_01]: Der Schaden durch verschiedene Arten von Online-Betrug in Österreich wird auf über 115 Millionen Euro geschätzt. [SPEAKER_01]: Die größten Summen ergaunern kriminelle nicht durch kompliziertes Hecken, sondern durch überzeugend klingende Gespräche.
[SPEAKER_01]: Sie geben sich als Bank mit Arbeiter aus, drohen mit Kontersperrung, bieten Investments an oder melden angeblich dringende Rückzahlungen. [SPEAKER_01]: Die Menschen werden unter Druck gesetzt, schnell zu handeln, bevor sie überhaupt die Adresse der Website anschauen. [SPEAKER_00]: Deshalb ein paar wichtige Regeln zu merken.
[SPEAKER_00]: Das Finanzamt fragt euch niemals per email oder SMS nach eurem Passwort, einem Code oder vollständigen Kartendaten. [SPEAKER_00]: Finanz Online öffnet ihr nur selbst, über die offizielle App oder eine Adresse, die ihr selbst im Browser eingegeben habt. [SPEAKER_00]: Falls eure Daten schon bei Betrügern gelandet sind, so fort die Bank anrufen, Karte und Online-Banking sperren lassen, passwörter ändern und zur Polizei gehen.
[SPEAKER_00]: Hebt die E-Mail, die Telefonnummer, die Adresse der Fake-Seite und Screen-Shots auf. [SPEAKER_00]: Das ist für die Ermittler viel nützlicher als der Browserverlauf, den ihr vor Schreck gelöscht habt. [SPEAKER_00]: Ein weiteres Warnsignal ist die Zahlungsaufvorderung. [SPEAKER_00]: Eine Behörde verlangt nie, dass ihr eine Schuld dringend auf ein ausländisches Konto überweist, eine Geschenkarte kauft oder ein Fernzugriffsprogramm installiert.
[SPEAKER_00]: Falls ihr unsicher seid, ruf beim Finanzamt an, mit der Nummer von der offiziellen Website. [SPEAKER_00]: Inzwischen gibt es eine neue Studie über zukünftige Pensionen. [SPEAKER_00]: Demnach 22% der erwerbstätigen Österreicherinnen und Österreicher daran, dass sie nach der Pension ihren gewohnten Lebensstandard halten können.
[SPEAKER_00]: 350 Prozent sprechen direkt von der Angst vor Altersarmut. [SPEAKER_00]: Am meisten sorgen sich Menschen zwischen 30 und 49 Jahren. [SPEAKER_00]: Sie kennen bereits gut die Mietpreise und die Kosten für Kinder, aber bis zur Pension ist es noch so weit, dass die Höhe kaum abschätztbar scheint.
[SPEAKER_00]: Bei Frauen ist die Sorge noch größer und das aus einem ganz praktischen Grund. [SPEAKER_00]: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit, bleiben länger zu Hause bei den Kindern und haben Unterberechungen in der Versicherungszeit. [SPEAKER_00]: Im Pensionsalter kommen diese Jahre nicht als schöne Erinnerungen zurück, sondern als niedrigere Monatsauszahlung.
[SPEAKER_00]: Diejenigen unter den Befragten, die Privatvorsorgung, legen im Schnitt rund 280 Euro pro Monat in eine Private-Pengsion oder Investitionen zurück. [SPEAKER_00]: Für viele Familien eine Summe, die man erst einmal übrig haben muss. [SPEAKER_00]: Den eigenen Stand kann man über das Pengsionskonto mit der Idee Austria prüfen.
[SPEAKER_00]: Dort sieht man gut geschriebene Versicherungsmonate, Beiträge und die bisher aufgebaute Schätzung. [SPEAKER_00]: Besonders genau nach schauen sollte man bei Jahren in denen man den Arbeitgeber gewächselt hat. [SPEAKER_00]: Teilzeit gearbeitet hat, ein Kind betreut hat oder nach Österreich zu gezogen ist.
[SPEAKER_00]: Falls ein Teil der Versicherungszeit in einem anderen Land war, fragt beim Pensionsversicherungsträger nach, wie diese Zeit angerechnet wird. [SPEAKER_00]: Das Pensionskonto bringt selten an Genehmü überraschungen. [SPEAKER_00]: Schaut euch außerdem nicht nur die voraussichtliche Summe an, sondern auch für welches Einkommen der Arbeitgeber Beiträge abführt.
[SPEAKER_00]: Man kann jahrelang mehr Stunden arbeiten, einen Teil des Geldes in offiziell erhalten und erst kurz vor der Pension feststellen, dass dieser Teil des Gehalts für das System schlicht nicht existiert hat. [SPEAKER_00]: Nach der Kontoüberprüfung den Auszug speichern und die Prüfung nach jedem Jobwechsel nach einer Elternkarenz oder nach längere Arbeitslosigkeit wiederholen.
[SPEAKER_01]: Wirtschaft und Business Fang wir mit einer guten Nachricht für 100.000 Menschen an, die im Gastgewerbe arbeiten. [SPEAKER_01]: Bereits ab dem ersten Oktober steigen die Löhne von rund 250.000 Beschäftigten in österreichischen Hotels, Restaurants und Gastronomiebetrieben. [SPEAKER_01]: Der neue Kollektivvertrag der Branche sieht eine Gehaltserhöhung von durchnöblich drei Prozent vor.
[SPEAKER_01]: Die am niedrigsten Bezahlte Beschäftigungsgruppe, die 5. [SPEAKER_01]: Gruppe zu der die meisten Beschäftigten der Branche gehören, bekommt sogar etwas mehr, rund 4 Prozent. [SPEAKER_01]: auch Lehrlinge erhalten eine Erhöhung von rund 3 Prozent. [SPEAKER_01]: Dazu kommt für die meisten Beschäftigten in der Branche eine einmalige Sonderzahlung von 250 Euro.
[SPEAKER_01]: Und der Arbeitgeber darf diese Summe freiwillig auf bis zu 500 Euro aufstocken, ohne zusätzliche Steuerbelastung, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. [SPEAKER_01]: Diese Erhöhung geht für Köche, Servicekräfte, Rezeptionsmitarbeitende, Reinigungspersonal und alle anderen, die unter diesem Kollektivvertrag fallen.
[SPEAKER_01]: Wenn ihr Anfang November euren Oktoberlohnzettel bekommt, schaut unbedingt auf den neuen Bruttobetrag und auf eure Beschäftigungsgruppe. [SPEAKER_01]: Falls dort eine einfacherere Einstufung steht, als ihr tatsächlich ausübt, wird der Prozensatz von einem zunidrigen Grundgehalt berechnet, auch wenn errechnere Stimmt.
[SPEAKER_01]: Einen eigenen Antrag braucht ihr nicht zu stellen. [SPEAKER_01]: Die neuen Tarifel werden automatisch berechnet. [SPEAKER_01]: Falls der aktualisierte Betrag nicht auftaucht, wendet euch an eure Buchhaltung oder holt euch kostenlose Rechtsberatung bei der Arbeiterkammer oder der Gewerkschaft wieder.
[SPEAKER_01]: Noch ein wichtiger Hinweis. [SPEAKER_01]: Die Erhöhung gilt offiziell ab dem ersten Oktober. [SPEAKER_01]: Also muss sie für alle geleisteten Stunden im Oktober berücksichtigt werden. [SPEAKER_01]: Für Teilzeitkräfte wird er Stunden Satz genau so angehoben. [SPEAKER_01]: Die Gesamtsome ergibt sich dann einfach aus den tatsächlich geleisteten Stunden.
[SPEAKER_01]: Und noch etwas. [SPEAKER_01]: Trinkelt hat nichts mit dem Kollektivvertragstarift zu tun. [SPEAKER_01]: Großzüge Gäste und ein guter Abend im Restaurant berechtigen den Arbeitgeber nicht dazu, weniger als den vereinbarten Tarif zu zahlen. [SPEAKER_00]: Jede Gehaltserhöhung schaut man sich natürlich immer in Zusammenhang mit der Preisentwicklung an.
[SPEAKER_00]: Und da haben wir aktuelle Zahlen. [SPEAKER_00]: Im Juli hat sich die Inflationen Österreich etwas abgeschwächt und liegt bei 2,8 Prozent. [SPEAKER_00]: Aber hinter dieser Gesamzahl stecken sehr unterschiedliche Erfahrungen, je nach persönlichen Budget. [SPEAKER_00]: Am stärksten treffen die Geldbörsen die gestiegenden Transportkosten.
[SPEAKER_00]: Benzin und Diesel wurden im Jahresvergleich um fast 18 Prozent teurer. [SPEAKER_00]: Diesel liegt über 19 Prozent zu, super Benzin rund 15 Prozent. [SPEAKER_00]: Internationale Flugtickets stiegen um rund 15,5 Prozent. [SPEAKER_00]: Dazu kommt eine spühere Vertäuerung bei Autowerkstätten, Taxis und Mitwagen.
[SPEAKER_00]: Auch Urlaub und Freizeit wurden deutlich teurer. [SPEAKER_00]: Einzelne Bantekez verteuerten sich um rund 4 Prozent. [SPEAKER_00]: Jahreskarten dagegen um über 20 Prozent. [SPEAKER_00]: Liftige Zwoden um knapp 5 Prozent teurer, Thermalbäder um rund 5 Prozent, halben Bäder um sogar mehr als 10 Prozent.
[SPEAKER_00]: Eine nachdem drei Sternehotel mit Frühstück kostet jetzt rund 5% mehr, während Campingplätze, Hostels und Kuhhotels im Schnitt um 12% teurer wurden. [SPEAKER_00]: Am stabilsten blieben Pauschahlreisen, mit einem Plus von nur 1,5%. [SPEAKER_00]: Bei den Wohnkosten drückt vor allem die Miete, sie stieg um knapp 5% und auch Heizöl, Pellets und Brenneholz wurden teurer.
[SPEAKER_00]: Aber es gibt auch positiven Nachrichten. [SPEAKER_00]: Die Stromteriefe für Privathaushalte sankten im Jahresvergleich um rund 10 Prozent. [SPEAKER_00]: Mobiltelefonangebote wurden um fast 13 Prozent günstiger. [SPEAKER_00]: Auch beim Einkaufen gibt es Erleichterungen. [SPEAKER_00]: Bote wurde um fast ein Viertel günstiger, harmilch um mehr als 20 Prozent.
[SPEAKER_00]: Das zeigt, die 2,8% Inflation bedeuten für jede Familie etwas anderes. [SPEAKER_00]: Wer zur Miete wohnt, viel Autovert und in den Urlaub geflogen ist, spürt den Preis an Stieg viel stärker, als jemand mit fixer Miete, Öffi-Abo und günstiger im Stromtarif. [SPEAKER_00]: Und weil Kaffees und Restaurants ihre Preise um mehr als vier Prozent erhöht haben, bedeutet billigere Butter im Supermarkt noch lange kein günstigeres Frühstück auswärts.
[SPEAKER_00]: Also, überprüft eure laufenden Verträge. [SPEAKER_00]: Ein Wechsel zu einem günstigeren Strom oder Handy-Tarif, spart oft mehr als das Jagen nach Supermarkt angeboten. [SPEAKER_01]: Auf die Supermarktpreise wird sich ja nächster Zeit auch die Xtreme Sommerhitze auswirken. [SPEAKER_01]: Österreichische Bauern zählen gerade die Schäden durch die Dürre.
[SPEAKER_01]: In vielen Betrieben schrumpfte die Gemüsearnte, um bis zu 45 Prozent. [SPEAKER_01]: Die Obstarnte, um fast eindritte. [SPEAKER_01]: Am schlimmsten ist die Lage im Osten Österreichs, wo gerade in der wichtigsten Wachstumsphase das Wasser zum Bewässern fielte. [SPEAKER_01]: Die Früchte blieben Klein oder verbrannten in der Sonne.
[SPEAKER_01]: Manche Felder lohnten sich wirtschaftlich einfach nicht mehr zu ernten. [SPEAKER_01]: Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das vor allem, weniger heimische, österreichische Produkte im Regal und mehr im Portwahrer. [SPEAKER_01]: Besonders schnell merkt man das bei sesionalem Demüse und Obst, dass man nicht so leicht aus anderen Regionen ersetzen kann.
[SPEAKER_01]: Die Bauern selbst erleiden direkte Verluste. [SPEAKER_01]: Auch wenn das, was noch bleibt, teurer verkauft wird, gleich das den Ausfall des größten Teiles der Ernte nicht aus. [SPEAKER_01]: Neben dem Ackerbau hat die Krise auch die Tierhaltung schwergetroffen. [SPEAKER_01]: Abgebrande Weiden führten zu einem akuten Mangel und einer Verteuerung von Futtermitteln.
[SPEAKER_01]: Manche Betriebe mussten ihre Tiere deshalb früher als geplant Schlachten lassen. [SPEAKER_01]: Die Landwirtschaftserbende fordern vom Staat nun umfangreiche Förderprogramme für Bewässerungsanlagen, Wasserreservoirs und erschwingliche Feldversicherung. [SPEAKER_01]: Verbraucherinnen und Verbraucher können in den nächsten Monaten vor allem auf regionale Saison an Gebote achten.
[SPEAKER_01]: Produkte mit kurzen Transport wegen haben die besten Chancen auf findenftige Preise. [SPEAKER_01]: Während Bauern und Verbraucher nach Wegen zum Sparen suchen, kommen aus der Wirtschaft ziemlich radikale Vorschläge. [SPEAKER_01]: Der Vorsitzende der Industrialenvereinigung Mieder Österreich, Kari Oxner, hat öffentlich gefordert, die offizielle Arbeitswoche auf 41 Stunden zu verlängern.
[SPEAKER_01]: Und ein oder zwei gesetzliche Feiertage ganz zu streichen. [SPEAKER_01]: Seiner Meinung nach ist Österreich als Produktionsstandort zu teuer geworden. [SPEAKER_01]: Und nur mehr Arbeitszeit können den Betrieben helfen, auf dem internationalen Markt zu bestehen. [SPEAKER_01]: Er fügt dahin zu, die normalen Beschäftigten würden die zusätzliche Stunde kaum merken.
[SPEAKER_01]: Dieser Satz hat sofort eine Welle der Empührung ausgelöst. [SPEAKER_01]: Denn für die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich legen die kollektiver Träge 38,5 Stunden pro Woche fest. [SPEAKER_01]: Der Wechsel auf 41 Stunden bedeutet 2,5 Stunden mehr pro Woche. [SPEAKER_01]: Das sind rund 133 Stunden im Jahr.
[SPEAKER_01]: Umgerechnet sind das über 16 vollständige Arbeitstage. [SPEAKER_01]: Und zusammen mit den gestrichenden Feiertagen käme man auf faktisch einen ganzen zusätzlichen Arbeitsmonat ohne freiertage. [SPEAKER_01]: Die Gewerkschaften haben diesen Vorschlag klar abgelehnt. [SPEAKER_01]: Wettbewerbsfähigkeit schafft man durch Innovation, automatisierung und gutes Management.
[SPEAKER_01]: Nicht durch längere Schichten. [SPEAKER_01]: Keine Panik ist trotzdem angebracht. [SPEAKER_01]: Diese Aussage ist bisher nur die Position eines Industrie-Lobb-Eisten. [SPEAKER_01]: Die Regierung unterstützt sie nicht, und am Arbeitsrecht ändert sich nichts. [SPEAKER_01]: Zumal die Initiatoren eine entscheidende Frage offen gelassen haben.
[SPEAKER_01]: Hätten sie überhaupt geplant, die Löhne für diese zusätzlichen Stunden Proportional zu erhöhen? [SPEAKER_00]: Nachrichten für Migrantinnen und Migranten. [SPEAKER_00]: Beginnen wir mit einer Neuerung, die den Alltag, den Familienausflug und mögliche Geld strafen, direkt betrifft. [SPEAKER_00]: In Österreich sind neue, strengere Regeln zu Tabak und Nikotinprodukten in Kraft getreten.
[SPEAKER_00]: Die harteste Strafe gilt jetzt für weckeworfene Kippen und ähnlichen Abfall auf öffentlichen Kinderspielplätzen. [SPEAKER_00]: Beim ersten Verstoß drohen bis zu 500 Euro beim Wiederholten erwischen bis zu 2000 Euro. [SPEAKER_00]: Wichtig zu wissen, dass Verbot gilt nicht nur für klassische Zigarettenfilter, darunter fallen auch gebrauchte Nikotinbeutel, so genanntes News oder Pouches, Reste von Einweg oder Mehrweg-Ezigaretten, Kartuschen, Folie und Verpackungen.
[SPEAKER_00]: Laut Vorschrift muss bei jedem Spielplatz ein gut sichtbares Hinweisschild stehen. [SPEAKER_00]: Das Rauchen selbst regeln die Gemeinde regeln des jeweiligen Parks oder der Gemeinde. [SPEAKER_00]: Manchmal sind Kinderbereiche komplett rauchfrei, manchmal trifft das neue Bundesgesetz speziell die die Müll hinterlassen.
[SPEAKER_00]: Am einfachsten und günstigsten, vom Kinderspielbereich wegtreten, die Zigarette vollständig ausmachen und die Kippe ausschließlich in einen Müll einmal werfen, nicht in den Sandkasten, ins Gras oder in den Abfluss. [SPEAKER_00]: Gleichzeitig hat Österreich Tabakfreie Nikotienbeutel und ähnliche Produkte deutlich stärker reguliert.
[SPEAKER_00]: Es gibt jetzt klare Altersbeschränkungen, ein Werbeverbot und besondere Verkaufsregeln. [SPEAKER_00]: Noch bis Ende des Jahresplant Österreich den Verkauf von Einweg Ärzigeretten komplett zu verbieten, mit und ohne Nikotien. [SPEAKER_00]: Für Inhaber von Tabaktraffiken, Geschäften und Gastronomiebetrieben ist das ein klare Signal, das Alter der Käufer zu überprüfen und die Lizenzen im Blick zu behalten.
[SPEAKER_00]: Eine Grauzone gibt es für diese Produkte nicht mehr. [SPEAKER_00]: Zu Hause solltet ihr diese bunten Verpackungen unbedingt für klein Kinder unzugänglich aufbewahren, sie sehen oft aus wie gewöhnliche Bombons. [SPEAKER_00]: Das Bundeskriminalamt waren der Wahl vor einer neuen Welle von Telefonbetrug, bei dem zunehmend Ausländer ins Visier genommen werden.
[SPEAKER_00]: Das Muster beginnt mit sogenannten Stumschaltungsanrufen. [SPEAKER_00]: Jemand ruft von einer unbekannten österreichischen oder ausländischen Nummer an, ihr hebt ab und hört nur Stille. [SPEAKER_00]: Nach ein paar Sekunden wird aufgelegt. [SPEAKER_00]: Das sind automatische Bots die Prüfen, ob eure SIM-Karte aktiv ist und euren Tagesrhythmus aufzeichnen.
[SPEAKER_00]: Ein paar Tage später wird die überprüfte Nummer an Betrüger weitergegeben, die dann gezielt anrufen. [SPEAKER_00]: Als angebliche Bankmitarbeiter, Polizei oder Finanzamt und mit Kontunumansperrungen drohen. [SPEAKER_00]: Falls ihr im höheren Justile hört, sofort auflegen, nicht zurückrufen und die Nummer auf die spärliste setzen.
[SPEAKER_00]: Und gibt niemals Passwörter, SMS-Codes oder Bankdaten an Personen weiter, die euch [SPEAKER_01]: Das nächste Thema ist ein wichtiger rechtlicher Hinweis für Asylsuchende. [SPEAKER_01]: Österreich hat nach Deutschland und der Schweiz die Rückführungen von geflüchteten nach Italien im Rahmen der Dublin-Verordnung wieder aufgenommen.
[SPEAKER_01]: Warum nach Italien und worum geht es dabei überhaupt? [SPEAKER_01]: Nach EU Recht gilt eine klare Regel. [SPEAKER_01]: Der Asylantrag muss in dem Land bearbeitet werden, indem die Person zuerst in Europa angekommen ist. [SPEAKER_01]: Für die meisten Migranten aus dem Nahenosten oder Afrika ist dieser Eintrittspunkt der Süden.
[SPEAKER_01]: Also, oft Italien, wo sie Erkennungsdienstlich erfasst und erstmalig registriert werden. [SPEAKER_01]: Viele bleiben danach aber nicht dort, sondern reisen selbstständig weiter, nach Österreich, Deutschland oder andere Länder und stellen dort ihren Asylantrag. [SPEAKER_01]: Italien hatte diesen Rücknahme Mechanismus zuvor weitgehend blockiert und auf die Überlastung des eigenen Systems verwiesen.
[SPEAKER_01]: Nach dem neuen EU-Megrationspakt funktioniert das System wieder. [SPEAKER_01]: Jetzt können Österreichische Behörden, wenn sie eine erstregistrierung in Italien festgestellt haben, die Person offiziell dort hin zurückschicken, um das Verfahren dort weiterzuführen. [SPEAKER_01]: Die ersten Personen haben bereits Bahn und Busstickets bekommen.
[SPEAKER_01]: Natürlich wird jeder Fall individuell geprüft. [SPEAKER_01]: Wenn jemand in Österreich enge Verwandte hat, minderjährige Kinder oder schwere gesundheitliche Probleme, kann Österreich die Prüfung des Antrags selbst übernehmen. [SPEAKER_01]: Die betroffene Person bekommt aber in jedem Fall einen offizialen Bescheid mit einer konkreten Frist für eine Beschwerde.
[SPEAKER_01]: Wer so einen Bescheid erhält, muss sofort zur staatlichen Rechtsberatungsstelle, BBO oder zu einem spezialisierten Anwalt. [SPEAKER_01]: Wer die Beschwerdefrist versäumt, hat kaum noch eine Chance, die Überstellung zu stoppen. [SPEAKER_01]: Und das Wichtigste, dieses Verfahren betrifft ausschließlich Asylsuchende.
[SPEAKER_01]: Es hat keinerlei Auswirkungen auf diejenigen, die legal in Österreich leben. [SPEAKER_01]: Zum Abschluss des Blocks noch aktuelle Migrationszahlen. [SPEAKER_01]: Im Juli wurden in Österreich 244 erstmalige Asylanträge gestellt. [SPEAKER_01]: Das ist der niedrigste Monatswert seit zehn Jahren.
[SPEAKER_01]: Fast dreimal weniger als im selben Monat des Vorjahres. [SPEAKER_01]: Rechnet man Folgeanträge und Geburten von Kindern in Flüchtlingsfamilien in Österreich dazu, kommt man auf insgesamt 840 Verfahren im Monat. [SPEAKER_01]: In den ersten 7 Monaten des laufenden Jahres sank die Zahl der gestellten Anträge insgesamt um rund 45 Prozent.
[SPEAKER_01]: Die Regierung erklärt diese Entwicklung mit einem Maßnahmenbündel. [SPEAKER_01]: Verschärfte Grenzkontrollen, Einschränkungen beim Familiennachzug und aktiverer Zusammenarbeit bei der Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht. [SPEAKER_01]: Im selben Zeitraum haben fast 9.000 Personen Österreich verlassen.
[SPEAKER_01]: Etwa die Hälfte wurde zwangsweise ausgewiesen. [SPEAKER_01]: Der Rest reiste freiwillig aus. [SPEAKER_01]: Als Folge ist die Zahl der Menschen in der staatlichen Grundversorgung auf rund 43.000 gesunken. [SPEAKER_01]: Der niedrigste Stand seit 20 Jahren. [SPEAKER_01]: Das waren alle wichtigen Migrationsnachrichten.
[SPEAKER_01]: Weiter geht es mit den wichtigsten Erreignissen auswinen. [SPEAKER_00]: Fangen wir mit einem Kriminalfall an, dessen Auflösung wie ein richtiger Krimi klingt, und tausende Wienerinnen und Wiener erleichtert auf Atmen lässt. [SPEAKER_00]: Die Wiener Polizei hat zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, eine Einbruchserie, mithilfe von konzentriert er seit Peter sohrebegangen zu haben.
[SPEAKER_00]: Die Täter schütten die Chemikalie direkt ins Schlüssel Loch, die sohre fraß den Metallmichernismus auf und dann kamen sie Problemlos rein. [SPEAKER_00]: Solche Angriffe gab es zuvor in mindestens einem halben Dutzend Wiener Gemeinde bezirken. [SPEAKER_00]: Das Ende dieser Geschichte spielte sich nachts auf der Landstraße in dritten Bezirk ab.
[SPEAKER_00]: Aufmerksame Nachbarn hörten ein verdächtiges Geräusch im Stiegenhaus und riefen sofort die Polizei. [SPEAKER_00]: Als die verdächtigen die Gefahr bemerkten Stiegen sie ins Auto- und Rassten auf der A4-Richtungs-Lovagische Grenze davon. [SPEAKER_00]: Wina ermittler alarmierten Umgehend die Kollegen in Niederösterreich und gegen fünf Uhr morgens wurden die flüchten den abgefangen und gestoppt.
[SPEAKER_00]: Im Autosassen zwei georgische Staatsbürger um die 40 Jahre, beide wurden verhaftet, die Ermittlungen prüfen nun ihre Beteiligung an weiteren ähnlichen Fällen in der Stadt. [SPEAKER_00]: Die Polizei betont, falls ihr an eurem Schloss weiße Spuren entdeckt und einen weißenden, chemischen Geruch wahrnimmt, berührt auf keinen Fall etwas mit den Händen.
[SPEAKER_00]: Die Säure verursacht sofortige Tiefe Verbrennungen. [SPEAKER_00]: sofort zurücktreten, Nachbarn warnen und die 1,3,3 anrufen, bei starkem Dampf auch die Feuerwehr unter 1,2,2. [SPEAKER_00]: Verdächtige Spuren zuerst mit dem Handy fotografieren, die Hausverwaltung informieren und vor dem Urlaub immer jemanden bitten, eure Post abzuholen.
[SPEAKER_00]: Die nächste wichtige Nachricht betrifft den Geldbeutel aller Wienerinnen und Wiener. [SPEAKER_00]: Die Stadtregierung hat offiziell eine Erhöhung der Gebühren angekündigt. [SPEAKER_00]: Ab Jänner. [SPEAKER_00]: Kaltwasser, Kanal und Müll abvur werden um jeweils knapp 5% teurer. [SPEAKER_00]: Für einen Kubikmeter-Kaltwasser zahlt man künftig 2, 37, statt bisher 2, 27.
[SPEAKER_00]: Beim Abwasser steigt der Preis von 2,49 € auf 2,60 € pro Kubikmeter. [SPEAKER_00]: Die Stadt begründet das mit der gesetzlichen Valorisierung durch die Inflation und hohen Investitionen in das Leitungsnetz. [SPEAKER_00]: Allein in die Wasserversorgung fließen jährlich rund 130 Millionen Euro und auch in das Kanalnetz investiert wie ein bis ins nächste Jahrzehnt, drei Stelle Millionen Summen.
[SPEAKER_00]: Laut Opposition spült die Anpassung rund 42 Millionen Euro zusätzlich ins Stadtbudget. [SPEAKER_00]: Die Parke büren bleiben davon im kommenden Jahr übrigens unberührt. [SPEAKER_00]: In den meisten Mietwohnungen sind diese Posten Teil der monatlichen Betriebskosten. [SPEAKER_00]: Die Erhöhung schlägt sich also entweder in den monatlichen Akkontozahlungen oder in der jährlichen Betriebskostenabrechnung nieder.
[SPEAKER_00]: Genau jetzt ist ein guter Zeitpunkt die letztejährige Betriebskostenabrechnung herauszusuchen [SPEAKER_00]: Falls die Rechnung stark gestiegen ist, Sanitäranlagen überprüfen lassen. [SPEAKER_00]: Eine unaufällig leckende Tollettenspülung kann viel mehr Geld kosten als die Verteuerung um 10 Cent pro Kubikmeter.
[SPEAKER_01]: Es gibt auch erfreuliche Neuerungen in der Wiener-Infrastruktur. [SPEAKER_01]: Besonders für die Gesundheit. [SPEAKER_01]: In Wehring hat ein neues großes Prämärversorgungszentrum eröffnet, Medizin Wehring, in der Gänzkasse. [SPEAKER_01]: Es nimmt Patienten und Patienten mit normaler öffentlicher Krankenversicherung auf, für einen Termin reicht also die gewöhnliche E-Kart, ganz ohne die langen Wartezeiten in Spitalzambolanzen.
[SPEAKER_01]: Der große Vorteil ist die umfassende Versorgung unter einem gemeinsamen Dach. [SPEAKER_01]: Hier arbeiten allgemeinmediziner, Pflegekräfte, klinischipsychologen und Diatologen eng zusammen. [SPEAKER_01]: Die Einrichtung versorgt Erwachsener sowie Kleinkinder, bietet Impfungen und Labor-Untersuchungen an, schreibt EKGs, versorgt Wunden, betreut chronisch kranke und bietet bei Bedarf sogar Hausbesuche an.
[SPEAKER_01]: Geöffnet es durchgehend von Montag bis Freitag undermine lassen sich ganz unkompliziert vor ab und reinbuchen. [SPEAKER_01]: Gute Neuchkeiten auch für Reisende. [SPEAKER_01]: Der Wiener Hauptbahnhof hat seine Verbindung zum Flughafen deutlich verbessert. [SPEAKER_01]: Züge fahren jetzt alle 15 Minuten.
[SPEAKER_01]: Die ÖBB haben die rechte Regionalexpress Züge, rech's eingeführt. [SPEAKER_01]: Die Parallel zu den Bekannten Railjet und Intercity Zügen fahren. [SPEAKER_01]: Für Fahrgäste mit großen Koffern ist das aktuell der schnellste und bequemste Weg zu den Terminels. [SPEAKER_01]: Diese Änderungen sind eine Reaktion auf den kürzlichen Kabelbrand im Stadtbahnnetz, dessen Folgen den Betrieb der es sieben noch immer beeinträchtigen.
[SPEAKER_01]: Zwischen Wienmitte und Geiselbergstraße fahren derzeit Ersatzbusse. [SPEAKER_01]: Und obwohl von Geiselbergstraße der Zugnormal weiterfährt, kostet das Umsteigen mit Gepäck viel Zeit. [SPEAKER_01]: Also, Farplan in der UBBS-Gotty-App oder Wienmobil immer vorabchecken, [SPEAKER_01]: Ein weiteres großes Stadttema betrifft die Verteilung des Sozialbudgets.
[SPEAKER_01]: Laut aktuellen Finanzberichten gibt Wien mehr für Sozialhilfe aus als alle anderen acht Bundesländer Österreichs zusammen. [SPEAKER_01]: Im letzten Berichtsja hat die Hauptstadt fast 983 Millionen Euro für Sozialleistungen ausgegeben, während alle anderen Bundesländer zusammen rund 304 Millionen aufgewendet haben.
[SPEAKER_01]: Für das laufende Jahr wird erwartet, dass Wien die Milliardenmarke überschreitet. [SPEAKER_01]: Dieses Ungleichgewicht erklärt sich durch die hohe Konzentration von Menschen ohne stabiles Einkommen. [SPEAKER_01]: Die hohen Mietpreise und die Besonderheiten des Wiener Sozialsystems. [SPEAKER_01]: Diese Zahlen haben in der Bundesregierung wieder eine Debatte über stärkere Kontrolle und einheitliche Regeln für ganz Österreich ausgelöst.
[SPEAKER_01]: Für alle die Sozialleistungen beziehen gilt eine einfache Regel. [SPEAKER_01]: Das Sozialamt muss sofort über jede Änderung informiert werden. [SPEAKER_01]: Ein neuer Nebenjob, ein Partner der Einzieht oder ein zusätzliches Einkommen. [SPEAKER_01]: Wer eine Meldung vergisst, oder ein künfte Verschweigt, riskiert nicht nur den Stopp der Zahlungen, sondern auch die Rückforderung der ausgezalten Beträge.
[SPEAKER_01]: Das waren alle wichtige Eignisse aus der Hauptstadt. [SPEAKER_01]: Weiter geht es mit Nachrichten aus den Bundesländern. [SPEAKER_00]: Beginnen wir mit einem außergewöhnlichen Ereignis in Niederösterreich. [SPEAKER_00]: In Winsendorf im Bezirk wie in der Neustadt ist es in einem Betrieb der pürotechnische Komponenten herstellt, zu einer heftigen Explosion gekommen.
[SPEAKER_00]: Nach ersten Imitlungsergebnissen entstand eine unkontrollierte chemische Reaktion in einem Behälter mit Produktionsrückständen, die Druckwelle beschädigte das Gebäude teilweise und verursachte einen starken Brand. [SPEAKER_00]: Ein 45-Jähriger Mitarbeiter des Werks-Elitschweere Verletzungen und wurde mit dem Hubschrauber in ein Wienerkrankenhaus transportiert.
[SPEAKER_00]: Die Ärzte berichten das keine Lebensgefahr besteht. [SPEAKER_00]: Rund 100 Mitarbeiter des Werks wurden rechtzeitig in eine nahe, gelegene Schule evacuiert. [SPEAKER_00]: Zur Brandbekämpfung rückten rund 100 Einsatzkräfte aus 13 Feuerwehren an, die den Brand rasch eindämmten und eine Vergiftungsgefahr für die Bewohner der umliegenden Häuser abwandten.
[SPEAKER_00]: Das Lischen war extrem gefährlich, wegen der Art der Chemikalien, die heftig auf Wasser und hohe Temperaturen reagieren. [SPEAKER_00]: Die genauen Umstände des Vorfalls klären nun Experten, Polizei und die Arbeitsinspektionen. [SPEAKER_00]: Mit der Weiter des Betriebshaben Journalisten bereits von systematischen Sicherheitsverstösen in der Produktion berichtet.
[SPEAKER_00]: Für alle, die an gefährlichen Arbeitsplätzen tätig sind, ist das ein wichtiger Hinweis. [SPEAKER_00]: Verstöße schriftlich dokumentieren, meldungen an die Betriebsleitung, den Betriebsrat oder direkt an die Arbeitsinspektionen senden. [SPEAKER_00]: Mündliche Warnungen gelten nach einem Unfall als subjektive Erinnerungen.
[SPEAKER_00]: Eine offizielle email dagegen ist ein unwiederlegbares Rechtsdokument. [SPEAKER_01]: In Oberösterreich kämpfen Medizin und Behörden mit einem Ärztenausbruch einer gefährlichen Infektion, Legionelose. [SPEAKER_01]: In Lins erkrankten mindestens 26 Menschen schwer an dieser Krankheit, reider von Staben.
[SPEAKER_01]: Die meisten Patienten werden in den Krankenhäusern des Bundeslandes überwacht, einzelne erkrankte benötigten Intensivmedizin und künstliche Beatmung. [SPEAKER_01]: Zwei der verstorbenen waren über 80 Jahre alt und hatten chronische Vorerkrankungen. [SPEAKER_01]: Legionellose ist eine schwere Lungentzündung, die durch Legionellabaktierien verursacht wird.
[SPEAKER_01]: Sie vermehren sich in warmem, stehenden Wasser und gelangen über winzige Wassertropfien in die Atemwege. [SPEAKER_01]: Zum Beispiel beim Duschen, in Klimaanlagen, Wörholz oder in der Nähe von Industriekühlenlagen. [SPEAKER_01]: Von Mensch zum Mensch überträgt sich die Infektion nicht. [SPEAKER_01]: Fachleute entnahmen über 150 Wasserproben in ganz Lins und fanden die Bakterien in Kühe Kreisläufen der Lins AG in der Wienerstraße.
[SPEAKER_01]: Die gesamte Anlage wurde bereits gründlich desinfiziert. [SPEAKER_01]: Der Rate Mediziner? [SPEAKER_01]: Nach dem Urlaub immer das Wasser in der heimischen Dusche ein paar Minuten laufen lassen. [SPEAKER_01]: Und bei Fieber, Trocken im Husten, Schwäche und Stärke Atemnot, sofort den Rettungsdienst unter 1,4,4 Rufen.
[SPEAKER_01]: ebenfalls aus Oberösterreich kommt eine Kuriosekriminalgeschichte. [SPEAKER_01]: Aus dem Privatgarten einer 74-jährigen Bewohnerin der Ortschaft mühsendorf, steilen und bekannte eine Samlung von 200 Gattenswergen und Keramikfiguren. [SPEAKER_01]: Die Frau hatte sie 34 Jahre lang gesammelt, die wertvollsten Stücke bekam sie von Verwandten geschenkt.
[SPEAKER_01]: Die Diebetransportierten die Zwerge in mehreren Farten mit einem größeren Fahrzeug ab und jetzt prüft die Polizei ihre Gesichter von Überwachungskameras. [SPEAKER_01]: Die Ermittler beobachten kleinen Anzeigenportale und bitten die Bevölkerung verdächtige Massenangebote von Gartenfiguren in der Region zu melden.
[SPEAKER_00]: In Salzburg hat die Polizei einen Aufsehen erregenden Fall gelöst. [SPEAKER_00]: Die Ermittler haben zweitartverdechdige für die vorsätzliche Brandstiftung an einem Gymnasium in hallein ermittelt. [SPEAKER_00]: Das Feuer im Frühjahr zerstörte die Schulbibliothek vollständig, sie galt als eine der größten in ganz Salzburg.
[SPEAKER_00]: Im Feuer verbrannten Tausende einzigartige Bücher, Archive, Technik und Mobiljahr, der die [SPEAKER_00]: wegen starkem Rauch und giftigen Rückständen musste der Schulbetrieb für eine gewisse Zeit ausgesetzt werden. [SPEAKER_00]: Als Tatverdächtige ermittelt wurden eine 16-jährige Schülerin des Gymnasiums und ihr 17-jähriger Bekanter, der dort nicht zur Schule ging.
[SPEAKER_00]: Laut Ermittlungen brachten die Jugendlichen eine leicht entflammbare Mischung mit und zündeten die Regale gezielt an. [SPEAKER_00]: Der Junge hat seine Beteiligung Teilweise eingestanden, das Mädchen hat die Aussage verweigert. [SPEAKER_00]: Der Fall wird nach Jugendstrafer recht verhandelt, aber die Schule hat historisch wertvoller Ausgaben und Geschenk exemplare Verloren, die sich nicht wiederherstellen lassen.
[SPEAKER_00]: Und zum Abschluss dieser Ausgabe, eine lehrreiche Geschichte aus Salzburg, die mit einem normalen Keebab begann und mit einer ordentlichen Geldstrafe von 275 Euro endete. [SPEAKER_00]: Ein Mann versuchte Nachts mit heißem verpackten Essen in einen Stadtbus einzusteigen. [SPEAKER_00]: Der Fahrer ließ ihn wegen Verschmutzungsgefahr und des starken Geruchs nicht rein, worauf in der Mann laut stark stritt und sich weigerte Auszusteigen.
[SPEAKER_00]: Den Schlusspunkt setzt der Einpolizei Einsatz und das örtliche Gericht. [SPEAKER_00]: 250 Euro Strafe wegen Stührung der öffentlichen Ordnung und nicht befolgen von Anweisungen des Personals. [SPEAKER_00]: Plus 25 Euro Verfahrens kosten. [SPEAKER_00]: Das Verkehrsunternehmen erinnert daran, Essen im öffentlichen Verkehr ist erlaubt.
[SPEAKER_00]: Aber wenn der Fahrer eine Bitte äußert, sollte man das nach der Fahrt über eine offizielle Beschwerde klären. [SPEAKER_00]: Damit ein paar Euro teures Abendessen nicht zu einem teuren Verweitungsprodukoll wird. [SPEAKER_01]: Damit schließen wir den Überblick über die Erreignisse der letzten Woche.
[SPEAKER_01]: Wir halten euch weiterhin über die wichtigsten Neuchkeiten auf dem Laufenden. [SPEAKER_01]: Abonniert den wechentlichen Podcast Rotweiß-Rotreport, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_01]: Ihr findet uns bei Apple Podcasts YouTube und Spotify. [SPEAKER_01]: Bis nächste Woche.