ROT-WEISS-ROT REPORT - Deutsch· Staffel 1· Folge 13

28.07.26 - Rot-Weіss-Rot REPORT

· 34 min

MP3

Shownotes

<p><strong><em>Das ist heute im Programm:</em></strong></p><p>— Politische Skandale: Der Präsident der Wirtschaftskammer Wien steht wegen Korruption unter Beschuss, und eine Richterin hat entschieden, dass man die Außenministerin öffentlich als „Schande" bezeichnen darf.</p><p>— In Österreich gilt jetzt ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Kleidung und Schuhe. Warum das eine gute Nachricht für Käufer ist, erklären wir euch.</p><p>— Die Lebensmittelpreise in den Supermärkten sind nach der Mehrwertsteuersenkung tatsächlich gesunken – aber mit ein paar wichtigen Einschränkungen.</p><p>— Rekordzahl an Staatsbürgerschaftsanträgen in Wien. Wenn ihr an einen österreichischen Pass denkt – diese Meldung ist für euch.</p><p>— Diesel hat die 2-Euro-Marke wieder überschritten – wir erklären, warum die Preise an den Tankstellen steigen und wie ihr beim Tanken sparen könnt.</p><p>— Studierendenrekord: Die Zahl ausländischer Erstsemester an österreichischen Universitäten hat erstmals in der Geschichte die Zahl der Österreicher übertroffen.</p><p><br></p><p><strong><em>Bleiben Sie über die wichtigsten Änderungen auf dem Laufenden und hören Sie zu, um mehr über die Ereignisse, Traditionen und Gesetze Österreichs zu erfahren.</em></strong></p><p>Bei Fragen zur Zusammenarbeit wenden Sie sich bitte an: <strong>rot.weiss.rot.report@gmail.com</strong></p><p>Unser Podcast ist in 5 Sprachen verfügbar: <strong>rwr-report.at/</strong></p>;

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

[SPEAKER_00]: Hallo! [SPEAKER_00]: Ihr hört den Rotweißrohtreport. [SPEAKER_00]: Den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten. [SPEAKER_00]: Jede Woche fassen wie die wichtigsten Ereignisse kurz und verständlich zusammen, damit ihr immer über die Neuigkeiten informiert seid, die euren Alltag, eure Arbeit und eure Dokumente wirklich betreffen.

[SPEAKER_00]: Das ist heute drin. [SPEAKER_00]: politisches Candale. [SPEAKER_00]: Der Präsident der Wirtschaftskammer Wien steht wegen Korruption unter Beschuss. [SPEAKER_00]: Und eine Richterin hat entschieden, dass man die Außenministerin öffentlich als Schande bezeichnen darf. [SPEAKER_00]: Im Österreich gilt jetzt ein Vernichtungsverbot für unverkaufte Kleidung und Schuhe.

[SPEAKER_00]: Warum das eine gute Nachricht für Käufer ist, erklären wir euch. [SPEAKER_00]: Die Lebensmittelpreise in den Supermarkten sind nach der Mehrwertsteuersenkung tatsächlich gesunken, aber mit ein paar wichtigen Einschränkungen. [SPEAKER_00]: Rekordzahl an Staatsbürgerschaftsanträgen in Wien, wenn ihr an einen österreichischen Pass denkt, diese Meldung ist für euch.

[SPEAKER_00]: Diese hat die zwei Euro-Marke wieder überschritten. [SPEAKER_00]: Wir erklären warum die Preise an den Tankstellen steigen und wie ihr beim Tanken sparen könnt. [SPEAKER_00]: Studierenden Rekord, die Zahl ausländischer Erstsemester an österreichischen Universitäten hat erstmals in der Geschichte die Zahl der österreicher übertroffen.

[SPEAKER_00]: Alles dazu und noch mehr, in wenigen Augenblicken. [SPEAKER_01]: Fangen wir mit den politischen Skandalen an. [SPEAKER_01]: Letzte Woche haben mehrere führende österreichische Medien einen vernichten Denbericht über Walter Ruck veröffentlicht, den Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien.

[SPEAKER_01]: Für alle, die die Namen noch nicht kennen, das ist die Organisation, der in Österreich automatisch jedes Unternehmen angehört. [SPEAKER_01]: In den Medien ist an Mitschnitt aufgetaucht, angeblich eine Aufzeichnung eines Gesprächs mit Ruck, indem er detailliert beschreibt, wie er jahrelang, die richtigen Leute, auf wichtige Posten gesetzt hat.

[SPEAKER_01]: Und das war kein gewöhnliches Netzwerken, sondern echter Postenschacher. [SPEAKER_01]: Ein Begriff der in Österreich für den Handel mit Stellen steht. [SPEAKER_01]: Auf den Aufnahmen beschreibt Ruck, wie er mit Wienspürgermeister Michael Ludwig absprachen über konkrete Personalentscheidungen getroffen haben soll.

[SPEAKER_01]: Seinen eigenen Sohn machte er zum ÖVP-Kandidaten in Döbling. [SPEAKER_01]: Seinen Partei-Kollegen Manfred Juratschka, zum stellvertretenden Direktor der Wirtschaftsagentur Wien. [SPEAKER_01]: Obendrauf wurde ruck noch für sexistischer Aussagen über Frauen kritisiert, die ebenfalls die Runde machten.

[SPEAKER_01]: Jetzt steht der gleichzeitig wegen Korruption und Sexismus in der Kritik. [SPEAKER_01]: Ruck streitet alles ab und behauptet, er habe das alles nie gesagt. [SPEAKER_01]: Aber die Aufnahme ist nun mal da. [SPEAKER_01]: Alle führenden Politikerinnen und Politiker des Landes haben bereits ihren Unmutge äußert.

[SPEAKER_01]: Doch Ruck selbst scheint nicht an einen Rücktritt zu denken. [SPEAKER_01]: Die zweite Hauptfigur der vergangenen Woche war ausministerin Beate-Meine Reisinger. [SPEAKER_01]: Das Wiener Gericht hat ihren Aufsehen erregenden Streit, mit dem bekannten YouTube-Logger Raffer-Eleisler, bekannt unter dem Namen Wenigraft entschieden.

[SPEAKER_01]: Der Konflikt entstand wegen grundlegend unterschiedlicher Haltungen zum Nahen Osten. [SPEAKER_01]: Eisler unterstützt in seinen Videos aktiv Gaza, während meine Reisinger klar auf der Seite [SPEAKER_01]: Vor diesem Hintergrund bezeichnete der Blogger die Ministerin öffentlich als Schande und Unmenschen.

[SPEAKER_01]: Die Politikerin sah darin eine persönliche Beleidigung und Zug vorgericht. [SPEAKER_01]: Das Urteil war für Sie jedoch ein kalterschauer. [SPEAKER_01]: Die Richterin sprach den Blogger vollständig frei. [SPEAKER_01]: Die Begründung ist nachvollziehbar. [SPEAKER_01]: In diesem Zusammenhang handelt es sich nicht um eine persönliche Beleidigung, sondern um scharfe Kritik an einer politischen Haltung.

[SPEAKER_01]: Und politische Kritik ist durch das Gesetz gedäckt. [SPEAKER_01]: Die Rechtsprechung und die europäische Menschenrechtskonvention sind eindeutig. [SPEAKER_01]: Für Spitzenpolitikerinnen und Politiker gelten weit aus weitreichende Regrenzen zulässiger Kritik als für Privatpersonen. [SPEAKER_01]: Wer ein hohes Staatsamt bekleidet, muss damit rechnen, dass Menschen die eigene Arbeit auch in sehr Haarscher formbewerten.

[SPEAKER_01]: Die Situation wirkt auf den ersten Blick absurd. [SPEAKER_01]: Denn laut Gerichtsotheil darf man die Ministerin nun legal als Unmensch bezeichnen. [SPEAKER_01]: Aber ein Urteil ist ein Urteil. [SPEAKER_00]: Und jetzt von den politischen Skandalen zu etwas praktischerem. [SPEAKER_00]: In Österreich, wie im Rest der Europäischen Union sind neue Regeln in Kraft getreten, die den großen Einzelhandel deutlich verändern.

[SPEAKER_00]: Brüssel hat großen Unternehmen offiziell verboten, unverkaufte Kleidung und Schul zu vernichten. [SPEAKER_00]: Geschäfte dürfen Reste alter Kollektionen nicht mehr einfach verbrennen oder auf den Müll werfen. [SPEAKER_00]: Stattdessen haben sie drei Möglichkeiten. [SPEAKER_00]: Waren in Outlets verkaufen?

[SPEAKER_00]: Sie an Hilfsorganisationen Spenden oder sie dem Risseigling zuführen. [SPEAKER_00]: Um Missbrauch zu verhindern, müssen Unternehmen genauer Aufzeichnungen führen und dokumentieren, was mit jedem unverkauften Artikel passiert und das für fünf Jahre. [SPEAKER_00]: Das Ausmaß des Problems ist wirklich beeindruckend.

[SPEAKER_00]: Laut Europäischer Kommission wurden in Europa jährlich bis zu 9% aller unverkauften Textilien vernichtet. [SPEAKER_00]: Kleidungsstücke, die nie auch nur anprobiert wurden. [SPEAKER_00]: Das hat zu massiven CO2-Emissionen und einer enormen Ressourcenverschwendung geführt. [SPEAKER_00]: Kein Wunder, dass die neue Regelung auf breite Zustimmung stößt.

[SPEAKER_00]: Laut Umfragen unterstützen rund 85 Prozent bei Österreicherinnen und Österreicher die neue Regelung. [SPEAKER_00]: Und für Käuferinnen und Käufer bedeutet das auch einen direkten finanziellen Vorteil. [SPEAKER_00]: In den nächsten Monaten und Jahren wird es in Outlets bei Sonderverkäufen und in 2nd Handleden deutlich mehr qualitativ hochwertige Kleidung und Schuhe geben.

[SPEAKER_00]: Und noch eine positive Meldung. [SPEAKER_00]: Österreich hat einmal mehr seinen Platz als wichtiger Akteur auf der Weltbühne bestätigt und schafft es in die renommierte Top 20 des globalen Software- und Kultur-Renkings. [SPEAKER_00]: Traditionellpunkte das Land mit seiner reichen Geschichte, dem weltweiten Ansehen seiner klassischen Kunst und dem gut entwickelten Bildungssystem.

[SPEAKER_00]: Das Ranking des Analysezentrums Co.W.O.R.L.D. [SPEAKER_00]: Magazine zeigt, Ausländerinnen und Ausländer sehen Österreich als zuverlässiges, stabilis und äußerst attraktives Reise und Lebensland. [SPEAKER_00]: Im Gesamtvergleich liegt Österreich jedoch hinter seinen direkten Nachbarländern Deutschland und der Schweiz, die sich in den Top 10 etabliert haben.

[SPEAKER_00]: Der Hauptgrund für den Unterschied, Österreich schneidet in den Kategorien Wirtschaft, Innovation und internationale Markenpräsenz schwächer ab. [SPEAKER_00]: Außerdem meinen Analysten, dass die Österreicherinnen und Österreicher selbst im vergangenen Jahr ausländern gegenüber eine weniger offener Haltung zeigten.

[SPEAKER_00]: Für die österreichische Politik sind diese Ergebnisse ein Signal. [SPEAKER_00]: Allein die Leistungen der Vergangenheit, wie ins prächtige Architektur oder die klassische Musik reichen nicht mehr aus, um im globalen Wettbewerb an der Spitze zu bleiben. [SPEAKER_00]: Um die eigene Position zu halten, müssen land und Bevölkerung sich weiter entwickeln.

[SPEAKER_00]: Das waren alle Hauptmeldungen der Woche, in wenigen Augenblickgen geht es weiter mit den Wirtschaftsnios. [SPEAKER_01]: beginnen wir mit einem unangenehmen Thema, den Spritpreisen. [SPEAKER_01]: Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der Ende Februar begann und seit dem immer wieder Auflamte, hat sich letzte Woche erneut zugespitzt.

[SPEAKER_01]: Das hat sich sofort auf die Ölpreise ausgewirkt und damit auf das, was ihr an der Zapf-Säule bezahlt. [SPEAKER_01]: Laut E-Control hat Diesel in Österreich erst mal Zeit Mai wieder die zwei Euro Marke überschritten. [SPEAKER_01]: Benzin, Super, kostet an den meisten Tankstellen bereits über einen Euro 87 Cent.

[SPEAKER_01]: Zum Vergleich, vor Beginn des Konflicks im Februar, kostete Diesel ein Euro 57 Cent, Benzin ein Euro 52 Cent. [SPEAKER_01]: Innerhalb weniger Monate ist der Sprit, also um rund einbrittelt teurer geworden. [SPEAKER_01]: Anerlisten des Momentums Instituts haben dabei eine wichtige Beobachtung gemacht.

[SPEAKER_01]: Die Benzinpreise steigen schneller als die Ölpreise selbst. [SPEAKER_01]: Das bedeutet, die mineral Ökonzerne haben die Gelegenheit genutzt und ihre eigene Marge erhöht. [SPEAKER_01]: Ihr zahlt also nicht nur für den teureren Rohstoff, ihr finanziert auch den Extragewinn der Konzerne mit.

[SPEAKER_01]: Das Wirtschaftsforschungsinstitut Vivo prognostiziert, dass die allgemeine Inflation jetzt wieder anzieht, eben wegen der Spritpreise. [SPEAKER_01]: Natürlich kann man als Einzelperson, den Benzinen oder Dieselpreis nicht beeinflussen. [SPEAKER_01]: Aber weil die Preise so stark und unleichmäßig schwanken, empfiel sich ein Blick auf die Website oder App von E-Control vor dem Tanken.

[SPEAKER_01]: Dort findet ihr die günstigste Tankstelle in Eurenne. [SPEAKER_01]: Außerdem lohnt es sich früh morgens oder Abends zu tanken. [SPEAKER_01]: Österreichische Tankstellen dürfen die Preise einmal pro Tag anheben, nämlich morgens. [SPEAKER_01]: Das heißt, früh am Morgen gilt noch der Gästregepreis, tagsüber schon der neue.

[SPEAKER_01]: Unter dessen gibt es neue Zahlen, die eindrücklich zeigen, was das österreichische Gesundheitssystem wirklich kostet. [SPEAKER_01]: Im vergangenen Jahr haben die Gesundheitsausgaben des Landes erstmals in der Geschichte, die Marke von 61 Milliarden Euro überschritten. [SPEAKER_01]: Das entspricht fast 12 Prozent des österreichischen BEP.

[SPEAKER_01]: Um die Entwicklung einzuordnen, in nur 7 Jahren sind die Gesundheitsausgaben um 20 Milliarden Euro gestiegen. [SPEAKER_01]: Die allgemeine Inflation lag in diesem Zeitraum bei 30 Prozent. [SPEAKER_01]: Das Gesundheitssystem wird also deutlich teurer als der Rest der Wirtschaft. [SPEAKER_01]: Was bedeutet das für normale Patientinnen und Patienten?

[SPEAKER_01]: Den Großteil dieser Kosten rund 75 Prozent tragen Staat und Krankenkassen. [SPEAKER_01]: Die restlichen 25 Prozent zahlen die Menschen direkt aus der eigenen Tasche. [SPEAKER_01]: Durch die wachsende Belastung wechseln immer mehr Ärztinnen und Ärzte aus dem Kassensystem in den Privatbereich, Wahlärzte.

[SPEAKER_01]: Die Folge, selbst mit einer gültigen E-Kart wird es immer schwieriger einen Facharztemien auf Kassenkosten zu bekommen. [SPEAKER_01]: Wartelisten ziehen sich über Monate und ein Privatertemien kostet viel Geld. [SPEAKER_01]: Eine grundlegende Lösung ist nur auf staatlicher Ebene möglich.

[SPEAKER_01]: Aber hier sind ein paar praktische Tipps für Patienten und Patienten. [SPEAKER_01]: Erstens, kennt und verteidigt eure Rechte. [SPEAKER_01]: Wenn euch eine kassenerzliche Behandlung zu unrecht verweigert wurde, oder ihr eine unverständliche Rechnung erhalten habt, wendet euch an die Arbeiterkammer.

[SPEAKER_01]: Dort gibt es kostenlose Rechtsberatung für Versicherte. [SPEAKER_01]: Zweitens, Suchtärztinnen und Ärzte über das offizielle Portal. [SPEAKER_01]: Nicht lange Google, auf der Seite, gesundheit.gv.at, könnt ihr Kassenärzte in eurer Nähe finden, die noch neue Patientinnen und Patienten aufnehmen.

[SPEAKER_01]: Und rettens, nutzt die kostenlose Vorsorge- und Versuchung. [SPEAKER_01]: Jede Versicherte Personen in Österreich hat einmal im Jahr anspruch auf einen kostenlosen Gesundheitscheck, Vorsorge- und Versuchung. [SPEAKER_01]: Das ist der einfachste Weg für die eigene Gesundheit zu sorgen und später teue Rebehandlungskosten zu vermeiden.

[SPEAKER_00]: Ein weiteres Wirtschaftstema, das letzte Woche in österreichischen Medien für großes Aufsehen gesorgt hat, trifft etwas, dass für die hiesige Kultur fast heilig ist, das traditionelle Wiener Gasthaus, das die österreicher selbst Beiseln nennen. [SPEAKER_00]: Das Magazin Dursier hat eine detaillierte Recherche veröffentlicht und die Kalkulation eines typischen Wienerschnitzels aufgedröselt.

[SPEAKER_00]: Das Hauptergebnis, wenn man alle tatsächlichen Kosten eines Lokals einrechnet, müsste ein klassisches Schnitzel auf der Speisekarte mindestens 32 Euro kosten. [SPEAKER_00]: Die meisten Restaurants halten den Preis aber immer noch bei 18 bis 25 Euro und zahlen damit faktisch für jede Portion drauf.

[SPEAKER_00]: Der Grund für diese Sonderbare Rechnung liegt im ständig steigenden Kostendruck. [SPEAKER_00]: Rund 45% des Umsatzes gehen allein für die Löhne von Köchinnen, Köchen und Service-Personal drauf. [SPEAKER_00]: Weitere 40% frist der Einkauf von Lebensmitteln, Fleisch, Öl, Panier und Beilagen.

[SPEAKER_00]: Am Ende bleiben für Miete, Strom, Gas, Steuern und einen kleinen Gewinn für den Betreiber nur noch ein paar Prozent übrig. [SPEAKER_00]: Viel zu wenig, um Dauerhaft zu überleben. [SPEAKER_00]: Verschaft wird die Lage dadurch, dass die Preise in der österreichischen Gastronomie in den letzten sechs Jahren um 51 Prozent gestiegen sind.

[SPEAKER_00]: Das ist doppelt so schnell wie die allgemeine Inflation im Land. [SPEAKER_00]: Trotzdem stecken die Restaurants in der Falle. [SPEAKER_00]: Das Wiener Schnitzel ist in Österreich kein gewöhnliches Gericht, sondern ein nationales Symbol. [SPEAKER_00]: Hebt der Betreiber den Preis auf Fähre 32 Euro an, verärgert er seine Stammgäste und verliert den Kampf gegen das Restaurant auf der anderen Straßenseite.

[SPEAKER_00]: Deshalb arbeiten die meisten Gastronomiebetriebe seit Jahren an der Grenze der Existenz, [SPEAKER_00]: Aber dieses Gleichgewicht ist nicht ewig zu halten. [SPEAKER_00]: Angesichts der hohen Kosten steigt die Zahl der Insolvenzen im österreichischen Gastronomysektor wieder an. [SPEAKER_00]: Ob sich das auf den Preis des traditionellen Schnitzels auswirken wird, das werden wir bald sehen.

[SPEAKER_00]: und noch kurz zu den Supermarktpreisen. [SPEAKER_00]: Der erste Monat seit der Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel in Österreich von 10% auf 5% neigt sich dem Ende. [SPEAKER_00]: Die Steuererleichterung gilt für Brot, Milch, Butter, Eier, Reis, Mehl, Nudeln sowie die meisten Gemüse und Obstsorten.

[SPEAKER_00]: Die entscheidende Frage war, spüren das die Kundinnen und Kunden, oder stecken die Supermerkte die Differenz einfach ein. [SPEAKER_00]: Unabhängige Preiskontrollen bei Billar Spar, Rover, Liedel und Penny haben gezeigt, die Supermerkte haben fair gehandelt und die Preischilder zugunsten der Käuferinnen und Käufer angepasst.

[SPEAKER_00]: Manche Ketten haben die Preise sogar etwas stärker gesenkt, als gesetzlich vorgeschrieben. [SPEAKER_00]: Laut Berechnungen kann eine vierköpfige Familie dadurch bis zu 200 Euro im Jahr sparen. [SPEAKER_00]: Aber es gibt eine wichtige Einschränkung, wegen der ihr bei manchen Produkten keine Rabatte bemerken werden.

[SPEAKER_00]: Der reduzierte Steuersatz gilt nur für einfache und verarbeitete Produkte. [SPEAKER_00]: Sobald ein Produkt ein halbfertig Gericht oder ein verarbeitetes Erzeugnis ist, gilt der alte Steuersatz. [SPEAKER_00]: Zum Beispiel, Frischer oder gefrorener Blattspinat ist günstiger geworden, aber fertige Spinat crem im Beutel nicht.

[SPEAKER_00]: Normale Butter ist jetzt billiger, aber Kräuterbutter oder Butterzubereitungen mit gewürzen nicht. [SPEAKER_00]: Einfaches Brot gibt es zum neuen Preis, aber ein Bargett mit Füllung oder Besonderer Toppings bleibt beim alten Preis. [SPEAKER_00]: Um nicht vor dem Regal rätseln zu müssen, ihr einfacher und natürlicher ein Produkt ist, desto niedriger ist die Steuer darauf.

[SPEAKER_00]: Die vollständige Liste der Produkte, die unter den neuen 5% Steuersatz fallen, findet ihr auf der offiziellen Website, Österreich ist informiert. [SPEAKER_01]: Beginnen wir mit einem Thema, das alle interessiert, die in Österreich studieren, über ein Studium nachdenken oder diese Möglichkeit für ihre Kinder im Blick haben.

[SPEAKER_01]: Die Analyseorganisation Agenda Austria hat Daten der Statistik Austria ausgewertet und festgestellt. [SPEAKER_01]: Im vergangenen Studienjahr gab es an österreichischen öffentlichen Universitäten erstmals mehr ausländische Erstsemester als österreichische. [SPEAKER_01]: Dieser Trend ist seit 2021 zu beobachten und der Abstand wächst von Jahr zu Jahr.

[SPEAKER_01]: Die größte Gruppe unter den Ausländerinnen und Ausländern sind Studierende aus Deutschland, sie machen rund ein Viertel aus. [SPEAKER_01]: Danach folgen Rumänien, Russland, Serbien und Ungarn. [SPEAKER_01]: Warum ist das so? [SPEAKER_01]: Die Antwort ist einfach und wichtig. [SPEAKER_01]: Österreich ist einer der wenigen Orte in der Europäischen Union, [SPEAKER_01]: Studierende zahlen lediglich den Öhabeitrag, 26 Euro 20 Cent pro Semester.

[SPEAKER_01]: Das war's. [SPEAKER_01]: Wenn ihr EU-Bürgerinnen oder EU-Bürger seid, studiert ihr zu den selben Bedingungen, wie Österreicherinnen und Österreicher. [SPEAKER_01]: Wenn ihr aus einem Land außerhalb der EU kommt, legen die Studiengebühren, je nach Status, zwischen 300 und 700 Euro pro Semester.

[SPEAKER_01]: kostet 10.000 Pfund pro Jahr. [SPEAKER_01]: In Frankreich wurden die Gebühren für nicht EU-Bürgerinnen und Bürger fast 16 Mal angehoben. [SPEAKER_01]: Österreich ist hier also nach wie vor eine echte Ausnahme. [SPEAKER_01]: Wenn ihr oder eure Kinder über ein Studium in Österreich nachdenken, das System ist relativ offen, aber es gibt Einschränkungen.

[SPEAKER_01]: Für Medizin gibt es einen strengen Aufnahme test, den MET-AT und der Wettbewerb ist wirklich hart. [SPEAKER_01]: Für die meisten anderen Studienrichtungen ist der anderen Geringer. [SPEAKER_01]: Es gibt auch eine wichtige gesellschaftliche Debatte. [SPEAKER_01]: Einige Analysten und Parteien stellen bereits die Frage, ob es richtig ist, dass die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler das Studium von Menschen finanzieren, die danach wieder nach Hause gehen.

[SPEAKER_01]: Das Gesetz hat sich noch nicht geändert, aber der Druck auf das System ist da, und es lohnt sich das im Auge zu behalten. [SPEAKER_01]: Aktuelle Informationen zur Bewerbung findet ihr auf der Website Studienwahlpunkt. [SPEAKER_00]: Inzwischen hat Innenminister Gerhard Karna die aktuelle Polizei-Statistik zu kriminalität im vergangenen Jahr veröffentlicht.

[SPEAKER_00]: Laut offiziellen Angaben wurden in Österreich über 164.000 ausländische Tartverdächtige erfasst. [SPEAKER_00]: Das sind rund 7.500 mehr als im Jahr da vor. [SPEAKER_00]: Die politische Opposition, insbesondere die FPÖ, hat diese Zahlen sofort genutzt, um Lautstark zu agieren und deutlich schärferen Migrationspolitik zu fordern.

[SPEAKER_00]: Allerdings gibt es in dieser Statistik einen entscheidenden Punkt über den populisten Gerne hinweg sehen. [SPEAKER_00]: Die Polizei Daten erfassen lediglich tatverdächtige, keine rechtskräftig verurteilten Personen. [SPEAKER_00]: Außerdem berücksichtigen diese Zahlen nicht, wie groß der Anteil der ausländischen Bevölkerung insgesamt ist.

[SPEAKER_00]: Wenn die Polizei in einer bestimmten Region häufiger Ausländerinnen und Ausländer kontrolliert, steigt automatisch auch die Zahl der festgestellten Vergehen. [SPEAKER_00]: Hinzu kommt, der Großteil der erfastenfälle sind kleinere Verwaltungsübertretungen keine schweren Straftaten. [SPEAKER_00]: Wir sprechen über dieses Thema vor allem deshalb, weil es zu einer der wichtigsten innen politischen Debatten in Österreich geworden ist.

[SPEAKER_00]: Für alle, die hier leben, ist es wichtig, den echten Kontext, solcher Schlagzeilen zu verstehen, um reale Bedrohungen von politischen Stimmungsmachen zu unterscheiden. [SPEAKER_00]: Gleichzeitig hat die Wiener Einwanderungsbehörde, die für Einreise aufenthalt und Staatsbürgerschaft zuständig ist, ihren aktuellen Jahresbericht veröffentlicht.

[SPEAKER_00]: Die Zahlen zeigen einen echten Boom. [SPEAKER_00]: Im vergangenen Jahr wurden allein in Wien 23.650 neue Anträge auf einen österreichischen Pass gestellt. [SPEAKER_00]: Das sind fast 18,5 % mehr als im Jahr davon. [SPEAKER_00]: Gleichzeitig stieg die Zahl der abgeschlossenen Verfahren um 30 und 60 Prozent.

[SPEAKER_00]: Dieser Beschleunigung verdankt man den massiven Einsatz digitaler Werkzeuge für die Dokumentenbearbeitung. [SPEAKER_00]: Die langen bürokratischen Schlangen bewegen sich jetzt deutlich schneller. [SPEAKER_00]: Als Hauptgrund für diesen Anstieg nennt diebehörde geopolitische Unsicherheit und den logischen Abschlusslanger Wartezeiten für viele Migrantinnen und Migranten.

[SPEAKER_00]: Viele Menschen, die während der Fluchtwelle 2015 bis 2016 nach Österreich kamen, haben inzwischen die Mindestaufenthaltsdauer erfüllt und wollen ihren Status nun rechtlich absichern. [SPEAKER_00]: Die meisten neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger kommen aus Syrien, dem Iran und Russland.

[SPEAKER_00]: Die Motivation ist klar. [SPEAKER_00]: Ein österreichischer Pass garantiert volle Reise und Arbeitsfreiheit in der EU und vor allem Schutz vor künftigen Änderungen im Aufenthaltsrecht. [SPEAKER_00]: Wenn auch ihr einen Antrag stellen wollt, solltet ihr die grundlegenden Voraussetzungen kennen.

[SPEAKER_00]: In der Regel zehn Jahre Legaler und ununterbrochener Aufenthalte im Land, ein gesichertes eigenes Einkommen, keine Vorstrafen, der nachweis von deutschkenntnissen auf B1-Niveau sowie ein bestandener Test zugeschichte und rechtsordnung Österreichs. [SPEAKER_00]: Bei einem hohen Integrationsgrad kann diese Frist auf sechs Jahre verkürzt werden.

[SPEAKER_00]: Und ganz wichtig, Österreich erkennt in den meisten Fällen keine doppelte Staatsbürgerschaft an. [SPEAKER_00]: Vor der Annahme des neuen Passes muss man die bisherige offiziell aufgeben. [SPEAKER_00]: Und da wir schon über Wien gesprochen haben, jetzt kurz zu allem, was in der Hauptstadt letzte Woche passiert ist.

[SPEAKER_01]: Der Skandal rund um das Wiener Marktamt hat letzte Woche wieder richtig Fahrt aufgenommen. [SPEAKER_01]: Zur Erinnerung. [SPEAKER_01]: Vorkurzem ist der Behördenleiter Andreas Kuteil nach zahlreichen Vorwürfen wegen Sexismus und Rassismus, innerhalb der Belegschaft unter Beschuss zurückgetreten.

[SPEAKER_01]: Doch damit war die Sache nicht erledigt. [SPEAKER_01]: Bald kamen noch kuriosere Details, über die Arbeit der städtischen Behörde ans Licht. [SPEAKER_01]: Es stellte sich heraus, dass der Presse-Sprecher- und Stäfertreten der Behördenleiter Alexander Gänge offenbar jahrelang Fake-Accounts in sozialen Netzwerkenbetrieben hatte.

[SPEAKER_01]: Unter erfundenen Namen schrieb er eifrig lobende Kommentare unter Berichte über die eigene Behörde. [SPEAKER_01]: Um den Eindruck zu erwecken, das Markt amt sei beim Volk sehr beliebt. [SPEAKER_01]: Nach seiner Enttarnung wurde er sofort von seinen Führungsaufgaben entbunden und in eine andere Abteilung versetzt.

[SPEAKER_01]: Derzeit läuft im Magistrat ein Disziplinarverfahren, und die Opposition nutzt den Vorfall aktiv, um politischen Druck auf Bürgermeister Michael Ludwig auszüben. [SPEAKER_01]: Im Bezirk Favoriten kam es zu dramatischen Zähnen, als die Anwohnen denn beschlossen, selbst für ihre Sicherheit zu sorgen.

[SPEAKER_01]: Alles begand damit, dass eine Gruppe jünger Männer einen Mann mitten auf der Straße brutal zusammengeschlagen hat, was eine Welle der Empörung im Vödel ausgelöst hat. [SPEAKER_01]: Da die Sicherheitslage in einigen Ecken des Bezirks schon seit längerem Sorgen bereitet, entschlossen sich die Menschen nicht auf den nächsten Vorfall zu warten.

[SPEAKER_01]: Lokale Beiker stellten sich zum Schutz des ganzen Viertels auf. [SPEAKER_01]: Die Motorradfahrer organisierten regelmäßige Streifenfahrten durch die Straßen, um verängstig der Anwohnerinnen und Anwohner zu beruhigen und möglichen Störendfrieden ihre Präsenz zu zeigen. [SPEAKER_01]: Diese Initiative hat bereits die Aufmerksamkeit der Stadtpolizei auf sich gezogen.

[SPEAKER_01]: Denn die Grenze zwischen Nachbarschaftshilfe und Selbstjustiz ist dünn. [SPEAKER_01]: Die Lage im Bezirk wird derzeit sowohl von den Behörden, als auch von den Gemeinde einrichtungen genau beobachtet. [SPEAKER_01]: Ein weiterer außergewöhnlicher Vorfall erheignete sich direkt auf der Donau.

[SPEAKER_01]: Ein Flusskreuzfahrt schiff mit rund 200 Passagieren an Bord, ist in die Steinbeschung und die Schleuse Freude nachgefahren. [SPEAKER_01]: Durch den heftigen Aufbrall wurden 14 Personen leicht verletzt. [SPEAKER_01]: Feuerwehr und Rettungsdienste waren schnell vor Ort. [SPEAKER_01]: Nach ersten Erkenntnissen soll ein plötzlicher Technischer defect am Schiff die Ursache gewesen sein.

[SPEAKER_01]: Dem Kapitän wurde jedoch bereits der Vorwurf der Verletzung der Schifffahrzregeln eröffnet. [SPEAKER_01]: Die Schleise Freude Now ist eine wichtige Wasserbauanlage auf dem österreichischen Dunerstreckenabschnitt. [SPEAKER_01]: Wenn ihr diesen Sommer eine Donaukreuzfahrt plant, absagen müsst ihr nicht, aber es schadet nicht bei den Veranstaltern vorabt die Details zur Versicherung zu erfragen.

[SPEAKER_00]: Eine traurige Meldung kam aus dem beliebtesten Park der Hauptstadt. [SPEAKER_00]: Am Sonntag wurde in Schlosspark schönbrunn, unweit des bekannten Aussichtspunktskloriet, die Leblose einer Person aufgefunden. [SPEAKER_00]: Die Kriminalpolizei und Sanitäterinnen und Sanitäter waren kurz nach dem Notruf vor Ort, doch der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.

[SPEAKER_00]: Der Körper befand sich in einem abgelegenden Teil des Parks einige Dutzend Meter vom Fußweg entfernt, [SPEAKER_00]: Jedes Jahr kommen Millionen Touristinnen und Touristen nach schönen Brunn für Schönheit und Ruhe. [SPEAKER_00]: Diese Meldung erinnert uns daran, dass sich hinter den schönen Fassaden der Stadt manchmal auch großer Schmerz verwirkt.

[SPEAKER_00]: Wenn ihr oder jemand aus eurem Umfeld gerade eine schwere Zeit durchmacht, denkt daran. [SPEAKER_00]: In Österreich gibt es eine Kostenlose rund um die Ureichtbare und vollständig anonyme Krisenhotlein unter der Nummer 1, 4, 2. [SPEAKER_00]: Hilfe zu suchen ist normal und wichtig. [SPEAKER_00]: Und zum Abschluss eine schöne und herz-erwärmende Meldung, ebenfalls aus schönbrunn, die euch sicher aufhalten wird.

[SPEAKER_00]: Im Zoo des Schlosskomplexes wird der Öffentlichkeit erstmals ein neugeborenes Fuhl in der Nurrika-Rasse mit einer äußerst seltenen Feldfarbe vorgestellt. [SPEAKER_00]: Das kleine ist Kern gesund zur Welt gekommen und erkundet bereits neugierig sein Gehege unter den wachsamen Augen seiner führsocklichen Mutter.

[SPEAKER_00]: Der Norriker ist ein echtes Kulturgut der österreichischen Alten und eine solche außergewöhnliche Fälzeichnung kommt nur in wenigen Fällen pro Tausend vor. [SPEAKER_00]: Die Zoomitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen, das Fohl ist bereits zum absoluten Star bei den Besucherinnen und Besuchern geworden.

[SPEAKER_00]: Wenn ihr also ein wunderbares Ausflugsziel für das Wochenende sucht, schön brunn wartet mit einer neuen, sauberhaften Attraktion auf euch. [SPEAKER_01]: Wir beginnen in Oberösterreich. [SPEAKER_01]: Dort wurden Kinder-Totus aus dem Handel überprüft und die Ergebnisse sind beunruhigt. [SPEAKER_01]: Labortests haben gezeigt, dass ein Teil der Produkte Stoffe enthält, deren Werte die EU-Grenzwerte übersteigen.

[SPEAKER_01]: Es geht um potenziell giftige Substanzen und starke Allergene, die bei Kindern zur Hautreizungen oder allergischen Reaktionen führen können. [SPEAKER_01]: Eltern sollten solche Produkte zu Hause daher genau prüfen. [SPEAKER_01]: Auf der Verpackung müssen ein CE-Zeichen und die vollständige Inhaltsliste auf Deutsch stehen.

[SPEAKER_01]: Viel das Kennzeichen oder zeigt das Kind nach der Verwendung eine Hautreaktion empfiehlt es sich das Produkt aufzubewaren und sich an die Arbeiterkammer zu wenden. [SPEAKER_01]: Oder eine Beschwerde über das offizielle Behörden-Portal einzureichen. [SPEAKER_01]: Weiter geht es in Oberösterreich und im Nachbarlandseitsburg.

[SPEAKER_01]: Dort hat die Finanzpolizei Barbara Schopsseiner Großraziere unterzogen. [SPEAKER_01]: An der Aktion waren 39 Inspektoren und Inspektoren beteiligt, die 85 Betriebe überprüft haben. [SPEAKER_01]: Verstöße wurden in 77 davon festgestellt. [SPEAKER_01]: Das sind fast 9 von 10. [SPEAKER_01]: Zu den häufigsten Problemen zählten illegale Beschäftigung fehlen der Arbeitszeit aufzeichnungen und Verstöße gegen die Kassenpflicht.

[SPEAKER_01]: In einem Salong in der Nähe von Salzburg wurde zusätzlich der Verkauf von paar fünf Falschungen entdeckt. [SPEAKER_01]: Besondere Aufmerksamkeit schenken die Prüfer auch dem Hygienestandart einiger Betriebe. [SPEAKER_01]: Durch mangelnde Desinfektion der Werkzeuge konnten Kundinnen und Kunden einem Risiko für Bakterien oder Pilzinfektionen ausgesetzt gewesen sein.

[SPEAKER_01]: Die Behörden haben bereits angekündigt, diese brauche künftig deutlich stärker zu kontrollieren. [SPEAKER_01]: Weiter nach Niederösterreich. [SPEAKER_01]: Dort ermittelt die Polizei in einem Fall, der für großes Aufsehen gesorgt hat. [SPEAKER_01]: Eine Frau aus der Region wurde im Verdacht eine Einbruchserie festgenommen.

[SPEAKER_01]: Sie soll laut Ermittlungen ihre minderjährigen Kinder in die Straftaten einbezogen haben. [SPEAKER_01]: Die Behörden behaupten, dass die Kinder in schwer zugängliche Stellen in den Häusern eindrangen und bei den Einbrüchen halfen. [SPEAKER_01]: Die Ermittler wurden auf die verdächtigen Aufmerksam, nach dem Nachbarn verdächtiges Verhalten in der Nähe eines Hauses beobachtet und das Kennzeichen des Autos notiert hatten.

[SPEAKER_01]: Der Fall wurde bereits an das Gericht übergeben. [SPEAKER_01]: Neben den Vorwürfen wegen Eigentums-Delikten ist auch die Kinder und Jugendhilfe in den Prozess eingebunden. [SPEAKER_01]: In der Steiermark haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der technischen Universität Graz, eine interessante Studie über Parken und die Notsung des Stadtraums veröffentlicht.

[SPEAKER_01]: Es stellt sich heraus, das Graz zu den europäischen Spitzenreitern bei der Zahl der Parkplätze gehört. [SPEAKER_01]: Im Schnitt kommen hier fast drei Parkplätze auf vier Einwohnerinnen und Einwohner. [SPEAKER_01]: Zum Vergleich. [SPEAKER_01]: In Wien sind es etwa zwei Plätze auf drei Personen, in Barcelona ein Platz auf zwei Menschen, in Paris nur einer auf drei.

[SPEAKER_01]: Aber hier kommt das Paradoxon. [SPEAKER_01]: Trotz der großen Zahl an Parkplätzen ist es oft schwer auf der Straße einen freien zu finden. [SPEAKER_01]: Der Grund fassen 90% aller Parkplätze befinden sich auf Privatgelände. [SPEAKER_01]: Insgesamt nimmt die KFZ-Infrastruktur in ganz Österreich über 31.000 Hektar-Land in Anspruch.

[SPEAKER_01]: Das entspricht in etwa der Fläche des Neusiedler seh´s. [SPEAKER_01]: Und das wirft erneut die Frage auf, wie effizient der Stadtraum wirklich genutzt wird. [SPEAKER_01]: Und zum Abschluss, eine Meldung aus dem Bogenland. [SPEAKER_01]: Im Steinbruch Sankt Magareten hat die Jubiläumssaison des berühmten Open Airfestivals begonnen, bereits die 30ste.

[SPEAKER_01]: Diese besondere Bühne liegt in einem ehemaligen Kalksteinbruch, aus dem Einstagsbaumaterial für den Wiener Stefan Sturm und die Karlskirche gewonnen wurde. [SPEAKER_01]: Das Hauptstück dieser Saison ist Jacobo Puccini's Opa Tosca, mit einem internationalen Aussohmbel. [SPEAKER_01]: Diese Saison läuft bis zum 22. August, insgesamt gibt es 24 Vorstellungen zu sehen.

[SPEAKER_01]: Von wieenaus kommt ihr in rund einer Stunde dort hin und die Tickets starten ab 39 Euro. [SPEAKER_00]: Damit beenden wie den Rückblick auf die Erreignisse der vergangenen Woche, zur Erinnerung. [SPEAKER_00]: Nach Österreich kärt die Hitze zurück. [SPEAKER_00]: Trinkt genug Wasser und achtet auf euer Wohlbefinden.

[SPEAKER_00]: Passt auf euch auf und lasst Kinder und Tiere niemals, auch nicht für ein paar Minuten in einem geschlossenen Auto zurück. [SPEAKER_00]: Wir bleiben dabei euch über die wichtigsten Erreignisse auf dem Lauffenden zu halten. [SPEAKER_00]: Abonniert den wöchentlichen Podcast Rotweißroht Report, den Podcast für alle, die in Österreich leben und arbeiten.

[SPEAKER_00]: Wir sind auf Apple Podcasts YouTube und Spotify zu finden. [SPEAKER_00]: Das war's für heute. [SPEAKER_00]: Bis nächste Woche.

0:00 / 0:00