
Schlafreise durch vergessene Welten· Staffel 7· Folge 18
Die Königsgräber von Ur – Das Gold der Sumerer
Freitag, 23. Oktober 2026 · 26 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Unter einem Hügel im Süden des heutigen Irak entdeckten Leonard Woolley und sein Team in den 1920er Jahren einen Friedhof mit rund 1.850 Gräbern, darunter etwa 16 außergewöhnlich reich ausgestattete Anlagen aus der Zeit um 2600 bis 2500 v. Chr. Diese Folge erzählt von Puabis Kopfschmuck aus goldenen Blättern, von der Standarte von Ur, von Leiern mit Stierköpfen, dem Königlichen Spiel von Ur und von den Rohstoffen, die über Tausende Kilometer aus Afghanistan, dem Industal und dem Golf herangeschafft wurden. Wir sprechen offen über die Menschen, die gemeinsam mit den Herrschenden bestattet wurden, über Woolleys Deutung vom friedlichen Tod und die neuere Forschung zu Gewalt und Körperbehandlung, über die Frage, ob es sich überhaupt um Königsgräber handelt, und über die Aufteilung der Funde zwischen Bagdad, London und Philadelphia unter britischem Mandat. Am Ende stehen Plünderung, Weltkulturerbe und die gefährdeten Sümpfe Südiraks.
QuellenBaadsgaard, A., Monge, J., Cox, S., & Zettler, R. L. (2011). Human sacrifice and intentional corpse preservation in the Royal Cemetery of Ur. Antiquity, 85, 27–42.Woolley, C. L. (1934). Ur excavations: Vol. 2. The Royal Cemetery: A report on the predynastic and Sargonid graves excavated between 1926 and 1931. Trustees of the Two Museums.Zettler, R. L., & Horne, L. (Eds.). (1998). Treasures from the Royal Tombs of Ur. University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology.