Schleifenquadrat· Staffel 3· Folge 215

SQ215 Ein Herz für Bass

Freitag, 30. Juni 2023 · 3 h 22

MP3

Shownotes

Aufreger der Woche: Anhänge in Mail auf dem iPhone +++ Tipp von Thomas für Google-Mail: Shortwave (shortwave.com)

Neues aus Cupertino: Apple erhöht iCloud-Preise – aber (noch) nicht hier +++ Notfall-SOS in Aktion (macrumors.com/2023/06/26/emergency-sos-via-sat…) – und Zeit für Fotos mit Retter:innen

Hardware: Blick über den Tellerrand: Pixel Tablet (maclife.de/test/google-pixel-tablet-test-sofah…) und Pixel Fold (store.google.com/product/pixel_fold?hl=de) +++ Stefan hebt ab: DJI Mini 3 Pro (dji.com/de/mini-3-pro) ausprobiert (und für gut befunden) +++ Monitor: LG DualUP irgendwas (lg.com/de/monitore/lg-28mq780-b) +++ Endlich gefunden: die perfekte Trinkflasche: Emsa Bludrop (emsa.com/produkt/bludrop-color) +++ Kopfhörer mit Bass: Skullcandy Crusher ANC 2 (skullcandy.eu/crusher-anc-2-wireless-headphones)

Apps: Pixelfed (pixelfed.org) – dezentrales Instagram +++ Hyundai bringt Wireless CarPlay (9to5mac.com/2023/06/27/hyundai-wireless-carpla…) in mehr Autos [ssc]

Streaming & Gaming: Im Hauptfeld (netflix.com/title/81153133): Tour-de-France-Doku auf Netflix +++ Pfui: The Idol (wowtv.de/streamen/the-idol/150104), Hui: Poker Face (wowtv.de/streamen/poker-face/150758/200642/sea…) bei Wow/Sky +++ Gerade gestartet: H/JACK (tv.apple.com/de/show/hijack/umc.cmc.1dg08zn0g3…) mit Idris Elba +++ Thomas empfiehlt Fauda Staffel 4 (netflix.com/title/80113612) bei Netflix

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Sebastian Schack Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von Schleifen Quadrat, Ausgabe 215. Heute mit Sven Möller.

Sven T. Möller Moin Moin.

Stefan Molz Stefan Molz.

Thomas Raukamp Ich bin Thomas Rauhkamp, hallo.

Sebastian Schack Und mir Sebastian Schack, guten Tag. Ja, ihr habt lange verscheuen geglaubt, aber Thomas ist heute dabei und hat so einen ganzen Sack voll Hardware mitgebracht. Das ist wie Weihnachten. Ich bin ein bisschen...

Thomas Raukamp Ich war wirklich lange weg. Das merkt man immer daran, dass jedes Mal, wenn ich wieder da bin, habt ihr irgendwie eine neue Technik. Letztes Mal war noch dieses Studio-Link, das dann nicht funktionierte bei mir, irgendwann nicht mehr. Und jetzt sind wir auf Riverside, auch im Video. Und na ja, alles okay.

Thomas Raukamp Mal sehen, was wir nächstes Mal verwenden, wenn ich nach sieben Monaten wiederkomme.

Stefan Molz Ich bin ja gespannt auf den Weihnachtsmann, was er für Geschenke dabei hat. Also, so als Apple-Fan kann's natürlich sein, dass man dann unter einem Weihnachtsbaum sitzt, auspackt und sagt, oh je.

Sven T. Möller Socken wollte ich gar nicht.

Thomas Raukamp Gibt es Apple-Socken? Ja, ne?

Sebastian Schack Es gab diese iPod-Socken.

Stefan Molz Ja, die waren auch super günstig.

Sebastian Schack 30 Euro für ein Stück oder so was, kann das sein?

Stefan Molz Ich kann mich daran erinnern, wie man Kaufgemeinschaften gebildet hat, weil jeder nur unterschiedliche Socken wollte. Und dann so geteilt durch 5 oder 6 ging das dann auch.

Thomas Raukamp Ich kann mich hingegen noch erinnern, ich habe ja damals mit der Amiga US bzw. Amiga Plus bei Falke Media angefangen und schwer zu erkennen ein Amiga Magazin, weil es eben auch ein Atari Magazin gab und so waren wir der Meinung, es muss auch ein Amiga Magazin geben. Gesagt, getan und Amiga hat also nachher keine Kohle mehr gehabt, als wir dann so angefangen haben und konnten also keine neuen Rechner mehr entwickeln, haben immer denselben ollen Amiga 1200 immer wieder auf den Markt gebracht, in, ja, manchmal verschiedenen Verpackungen und Gehäusen und so, Staubsaugergehäuse kann ich mich noch erinnern.

Thomas Raukamp Und dann war also der deutsche Chef von Amiga, das war Petro Tischenko, den gibt's auch immer noch, Und netter Typ irgendwie, aber der hatte eben auf den Messen, die wir von Falken Media ausgerichtet haben, nicht so richtig was Neues vorzuführen. Und dann kam er also an und hat auf einer Messe Amiga-Socken vorgestellt.

Thomas Raukamp Das ist tatsächlich so. Das war die Neuerung des Jahres. Es gab Socken. Mit einem Beugenball drauf. Hm.

Sebastian Schack Hm.

Stefan Molz Aber war das zu diesen Es-kommt-Zeiten? Ich kann mich daran erinnern, dass Amiga irgendwann in Richtung SCOM verhandelt wurde.

Thomas Raukamp Genau, SCOM hatte das gekauft. Davor hatte das... Kann sich noch jemand an Gateway erinnern? Gateway-Computer, die hatten...

Stefan Molz So ein PC-Kistenschieber.

Thomas Raukamp Genau, die hatten Pakete, diese Kisten waren immer so in Q-Farben. Ähm, ja, und die hatten also mal, ähm, Amiga gekauft und hatten damals auch vor, ein G4-Amiga auf den Markt zu bringen. Das ist also noch, ähm, Power... Nicht G4, PowerPC G4 hießen die so. Ähm, als es noch G4-Macs auch gab, doch, G4 ist richtig.

Thomas Raukamp Es gab sogar schon Prototypen, alles ganz, ganz spannend. Leider ist denen dann irgendwie vorher eingefallen, irgendwie ist irgendwie doch keine so tolle Idee, und Amiga ist irgendwie doch so ein bisschen hinterher. Und dann haben sie das ganze Ding, glaub ich, an Escom verkauft, bevor es dann ... Ich weiß nicht mehr, die Reihenfolge hab ich nicht mehr so drauf.

Thomas Raukamp Irgendwann waren sie dann eine eigene Firma. Und dann ging's auch irgendwie ... Irgendwie bergab. Dann haben sie zwischendurch noch mal tatsächlich, es gibt Geschichten auf den Philippinen, ein altes Lagerhaus gefunden, das vollgefropft war mit alten Amiga 1200-Rechnern. Die sie dann tatsächlich noch mal, was weiß ich, ein paar Tausend Stück waren das, dann noch mal verkauft haben.

Thomas Raukamp Und das war dann das letzte Lebenszeichen von Amiga. Tja, schade drum irgendwie.

Sebastian Schack Schon, ja.

Thomas Raukamp Wie cool wäre es, wenn Amiga und Atari noch existieren würden Computer herstellen würden, ach man, das wäre toll.

Sebastian Schack Atari hatte ich nie, aber ich hatte Amiga, hatte ich auch.

Thomas Raukamp Welchen? Den 500er wahrscheinlich, ne?

Sebastian Schack Amiga 500er, ja.

Stefan Molz Ich hatte einen 600er und später dann einen CD32.

Thomas Raukamp CD32 hatte ich auch. Oh man, das war eine schräge Kiste irgendwie. Sah so ein bisschen aus wie in der DDR-Design irgendwie. Mit dem AGA-Chipset, das alle anderen Spielkonsolen umhauen sollte, ist der nicht passiert. Aber es hatte ... Ja, es gab noch kein Spiel, die rum. Aber es hatte die rumlaufwerk, was damals wirklich eine Top-Idee war, weil man musste halt nicht diese Cartridges produzieren.

Thomas Raukamp Ich glaube, es hätte theoretisch für eine höhere Verbreitung gesorgt.

Stefan Molz Ich kann mich erinnern, bei mir ging das CD-ROM-Laufwerk kaputt, weil das war auch so ein komischer Top-Loading-Mechanismus. Und schon damals griff ich beherzt zum Schraubenzieher. Mit eBay-Gegenflick.

Sebastian Schack Ich muss noch vor mir in den iMac, oder? Ja, genau.

Stefan Molz Funktion vollständig nicht wiederhergestellt.

Thomas Raukamp Ha, ha, ha. Ha, ha, ha. Es gab da noch so eine wirre Erweiterung für, die das CD32 zum vollständigen Amiga 1200 erweitert hat. Kann ich mich erinnern. Hattest du die?

Stefan Molz Nee, nee, das konnte ich mir nicht leisten.

Thomas Raukamp Ich glaube, die hab ich als einer der einzigen Amiga-Journalisten in Deutschland von Amiga geschenkt bekommen. Ähm, ja, hat's auch nicht besser gemacht, ne?

Stefan Molz Nee, nee, nee.

Sebastian Schack War nicht mehr aufzuhalten.

Thomas Raukamp Nee, eigentlich nicht. Tja, willkommen zum Retro-Podcast.

Sebastian Schack Ja, was aber früher gut funktioniert hat, ist, vielleicht auf dem Amiga-Phone auch noch nicht, aber was im anderen Frühjahr gut funktioniert hat, ist Mail, also im Sinne von E-Mail. Und das funktioniert auf top aktuellen Geräten nicht mehr so gut, habe ich gestern festgestellt. Das ist hier so mein Rant der Woche.

Sebastian Schack Und zwar war ich gestern in der Verlegenheit, so PDF-Dateien verschicken zu müssen. ab und zu macht man das mal. Und mit einer Versicherung, also lange Rede, kurzer Sinn, ich habe hier gerade so einen Pkw-Schaden, an dem ich rumdoktern darf, ein unverschuldet möchte ich, ich war nicht mal in der Nähe des Fahrzeuges, als das passiert ist, und habe der Versicherung so ein PDF ausgefüllt geschickt und war dann unterwegs den Rest des Abends, nachmittags, abends und irgendwann riefen die an, so ein, hey, hier, dumme Sache, wir haben dieses PDF, kannst du es noch mal zu schicken vielleicht?

Sebastian Schack Und dann sage ich, gar kein Thema, schicke ich noch mal zu. Mach auf meinem iPhone die Mail-App auf, gehe in meine gesendeten Mails und oh Wunder, da finde ich auch die Mail, die ich verschickt habe. Und da ist auch so ein Büroklammer-Symbol dran. Für diese Mail hat einen Anhang. Glaub mal nicht, dass dieser Anhang da irgendwie zugänglich wäre.

Sebastian Schack Also weder ist da unten angezeigt, noch ist da eingebettet in die E-Mail, noch bringt das Rumtippen auf auf diesem Büroklammer-Dings irgendwie was. Ey, das kann doch nicht sein, das ist doch hier irgendwie, weiß ich nicht, nicht vollständig geladen, weiß ich nicht. Und war dann später abends bei Freunden und war da im WLAN und dachte, ja gut, probier das hier nochmal.

Sebastian Schack Keine Ahnung, ob das irgendwie am Mobilfunk liegt. Aber nein, auch da ging das nicht. Was ist das denn für ein Scheiß? Und hab mich über das Web, das Webfrontend eingeloggt in meine Mails und guck an, da ist die Mail mit so einem Anhang dran und drin. Und da hab ich in meinem Frust auch mal ein paar andere Mail-Clients runtergeladen, weil ich sowas immer nicht glauben kann. Und es wird üüüüberall angezeigt und nur in Apples eigenem Mailprogramm nicht.

Sebastian Schack Dann habe ich gestern noch mal die Nacht damit verbracht, das zu recherchieren, hätte ich die ganze Nacht, aber noch mal zwei, drei Stunden Dinge ausprobiert und nachgelesen, stellte sich raus, seit Ewigkeiten ist das so, dass das immer mal wieder auftritt, und das ist ein reiner Zufall, dass mich das bisher nicht ereilt hat, Aber wenn man in Apple-Foren, also den Apple-eigenen Foren und auch so Foren wie bei, keine Ahnung, Macrumors oder so nachguckt, man findet Einträge, die Jahre alt sind, sechs, sieben, acht Jahre alt, dass das immer mal wieder auftritt. Keiner weiß, was hier vor uns liegt.

Sebastian Schack Manchmal hilft es, Mail abzuschießen, manchmal hilft es, das iPhone neu zu starten, manchmal hilft es, den Mail-Account zu löschen, neu einzutragen. Apple hat kein E-Mail, nicht. Das finde ich dramatisch. Das war mir so nicht bewusst. Was soll denn das? Zumal in demselben E-Mail-Verlauf sind andere Mails drin mit angehängten PDFs, die ich von denen bekommen habe, von der Versicherung bekommen habe. Die werden alle angezeigt.

Sebastian Schack Also im gleichen Mail-Verlauf, aber ja. Und das fand ich ganz schön scheiße. Weil Mail ist auf viele Arten kaputt, aber so dass das Zustellen von Nachrichten und Anhängen war immer so eine zuverlässige Geschichte irgendwie. Dachte ich so.

Thomas Raukamp Sollte es sein, ist ja auch keine Raketenwissenschaft und kein ganz neues Feature. Wurde nicht auf der wbdc präsentiert oder so.

Sebastian Schack Nee, die technologie ist das was, 50 jahre abgehangen, also klar immer wieder angepasst seitdem, aber wie alt ist mail irgendwie in den 70ern oder sowas, also so grundsätzlich. Das hat mich dann doch ziemlich frustriert, das ist so mein aufregender Woche, weil es auch offensichtlich nicht lösbar ist, sondern man muss halt hoffen, dass es geht. Wenn du unterwegs bist, dann weiß ich das.

Thomas Raukamp Ich schreibe teilweise Mail und E-Mail. sagst, denke ich, du meinst Apple Mail.

Sebastian Schack Ja ich meine die die im e-mail als technologie und apple mail als das alles okay gut aber ja ich werde das kreuzweise synonym das macht nichts einfacher das stimmt aber.

Sven T. Möller Da ist apple auch ein bisschen schuld dran dass die immer ihre programme so komisch benennen müssen.

Sebastian Schack Ja schon irgendwie ist euch das schon mal irgendwie aufgefallen zufällig. Oder wisst ihr zu wisst ihr dass ihr jetzt gerade letzten tagen irgendwelche mails mit anhängen verschickt habt und könntet mal nachgucken das bei euch auch kaputt ist. Also im mail oder in die buchhaltung geschickt und noch keine antwort bekommen auf dem konto vielleicht liegt es daran es kommt an es kommt an so ist nicht also der anhang ist mit verschickt kommt an und wenn ich mir das irgendwie in wie gesagt im web anguck dann dann ist der anhang auch da das ist nur in dem apple program apple mail ist der zugang dazu nicht da also apple mail das programm erkennt ja auch hier ist ein anhang deswegen malst du da die büroklammer hin.

Stefan Molz Ich habe das Phänomen, das ist ja wahrscheinlich auch kein Bug, sondern ein Feature, allerdings stellen sich da manchmal schon Fragen. Einen Link einfügen in eine neue E-Mail auf einem PDF und er passt das automatisch und ersetzt den Link durch das PDF. Das heißt, du hast einen Anhang statt des Links. Ja. Was einerseits ja eine gute Idee ist, andererseits aber vielleicht nicht das, was man will.

Sebastian Schack Ja, genau. Zum Beispiel dann, wenn man dieses PDF regelmäßig aktualisiert. Also es könnte ein Link zu einem Formular sein oder so und ich möchte, dass Menschen sich einen Link wegspeichern, damit sie die aktuelle Version bekommen oder so.

Thomas Raukamp Verwendet ihr denn alle das Apple Mail oder was verwendet ihr?

Sebastian Schack Sowohl als auch. Also ich benutze auf dem iPhone die Google Mail App. Google Mail App. Wir haben ja Google Workspace Kunden hier als Falkenmedia. Das hat schon diverse Sachen, die da gut drin funktionieren. Für meinen privaten Kram auf dem iPhone nutze ich Apple Mail und ich habe meinen Firmenaccount da auch noch mit drin, weil die Google Mail App wiederum keine VIP-Funktion hat, wie Apple Mail die hat. Was ist das?

Sebastian Schack In Apple Mail kann ich einzelne Kontakte als VIPs festlegen. Und denen kann ich besondere Rechte zuweisen. Ich kann zum Beispiel sagen, auf gar keinen Fall möchte ich jemals eine Push-Benachrichtigung bekommen, wenn mich hier so eine Mail erreicht, außer die kommt von zum Beispiel den PR-Menschen von Apple oder irgendwie sowas.

Sebastian Schack Und das kriege ich in Google nicht hin, in der Google Mail.

Thomas Raukamp Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass du es systemweit in Android einstellen kannst. Ergibt jetzt nicht viel Sinn, dass das, aber ich, es könnte damit zu tun haben, also bei mir funktioniert es, ich, weil ich es in Android eingestellt habe und dann kommen ganz bestimmte Nachrichten, egal ob das ein Messaging-Programm oder E-Mail ist, kommen dann durch, ne.

Sebastian Schack Ja.

Thomas Raukamp Ist natürlich doof, dass sie es für Gmail dann nicht einzeln irgendwie in den Einstellungen festhalten.

Sebastian Schack Ja, das stört mich jetzt auch nicht groß. Ich hab das halt systemisch ein bisschen eingestellt und das geht auf allen meinen Rechnern geht das so. Und das ist dann hier halt auch. Auf dem Mac krieg ich auch gar keine Pushbenachrichtigung von Mail, außer wenn bestimmte Personen mir eine Mail schicken. Und das gefällt mir eigentlich ganz gut. So ist das systemweit dann bei mir auch und das passt dann schon.

Sebastian Schack Und es ist ja auch nicht so, dass Mail, das Programm auf dem iPhone, so gar nicht funktionieren würde, sondern wenn ich jetzt Pushmanachricht 0.0.0.0, von Martin von Apple oder so drücke ich drauf und kann die Mail ja lesen, ist ja nicht so, dass ich dann irgendwie die Pushmanachricht wegwischen müsste und Google Mail aufmachen muss, um da hinzukommen oder so, sondern es geht ja alles.

Sebastian Schack Es sei denn, man möchte halt verschickte Anhänge nochmal sehen, dann muss man einen Browser öffnen offensichtlich.

Sven T. Möller Ja, muss ich drauf achten. Ich hab auch gerade hier Anhänge hin und her geschickt. Beim zweiten Mal hat es auch geklappt. Beim ersten Mal lag es aber nicht an mir. Also die haben einfach meine Mail nicht gesehen. Das ist immer lustig, wenn man eine Mahnung kriegt, für was man einen ehrlichen Lastschriftmandat erteilt hat.

Sven T. Möller Naja, Fehler passieren halt. Aber ich hab so ähnlich wie Schack für berufliche Mails, alles, was da reinläuft, das mache ich alles über Google, also Chrome oder die Gmail-App auf dem iPhone, private Sachen laufen bei mir in Mail, das ist praktikabel.

Sebastian Schack Ja und ich hab das, also keine Ahnung, sowohl, ich hab auf allen Geräten mein Business Mail Account auch in Apple Mail eingerichtet, weil irgendwie das Teilen aus Dateien und sowas geht alles fluffiger mit dem Apple Mail Programm als mit anderen Mail Clients, als mit den meisten Mail Clients zumindest.

Sebastian Schack Wenn ich jetzt mal einen Standort rüberschicken will oder ich habe hier fünf Fotos, die ich der Versicherung rüberschicken muss von dem rampodierten Auto oder so, dann geht das alles einfacher über die systemeigene Mail-App. Da habe ich immer alles drin, aber kriege ich vor nichts Postmann-Einrichtung.

Thomas Raukamp Ich verwende ein E-Mail-Programm, das heißt Shortwave. Und das ist entwickelt von den Ex-EntwicklerInnen, die eine Zeit lang Inbox bei Gmail gemacht haben. Inbox war so ein offener Feldversuch, sag ich mal, von Google. Das zum Ziel hatte, so ein bisschen die E-Mail neu zu erfinden, und zwar so ähnlich wie eine To-Do-App.

Thomas Raukamp Weil die festgestellt hatten, also die meisten Leute verwenden keine To-Do-Apps, sondern die verwenden das To-Do-App-E-Mail-Programm. Und dann hat Google gesagt, okay, dann stricken wir mal die Oberfläche so um, dass du tatsächlich E-Mails wie Aufgaben behandelst. Das fand ich eigentlich damals ganz gut. Es ist dann auf dem berüchtigten Google-App-Friedhof gelandet, wie so vieles.

Thomas Raukamp Fairerweise muss man dazu sagen, sie haben schon am Anfang eingesagt, okay, das ist ein zeitlich begrenztes Experiment, die besten Funktionen, wandern dann irgendwann in Gmail rein. Was tatsächlich auch passiert ist, aber diese Oberfläche eben nicht. Und ein paar von den Ex-Entwicklerinnen haben Shortwave gemacht.

Thomas Raukamp Das existiert jetzt vielleicht seit zwei Jahren oder so, ein, zwei Jahren. Und funktioniert tatsächlich super.

Sebastian Schack Das sieht ziemlich gut aus, wie auf dem ersten Blick.

Thomas Raukamp Also Shortwave wie die Kurzwelle. Ich bin mittlerweile komplett darauf umgestiegen, es gibt auch eine Bezahlversion, die habe ich noch nie gebraucht. Obwohl ich Privat- und Firmenaccount damit verwalte. Wer also Inbox von Gmail damals benutzt hat und irgendwie vermisst, so wie ich, Shortwave ist der Platz, wo man hin sollte.

Sebastian Schack Und der ansatz mails wie ein to do programm zu behandeln ist ja irgendwie auch ein leuchten also zumindest für business mails also entweder ich also mails ich bekomme es entweder egal oder eine aufgabe entweder für meinen anderen oder für mich.

Thomas Raukamp Und da kannst du meinen finger auf die vps festlegen das heißt deine vier piste aber du kannst sagen die und die personen schickt dir jedes mal eine push nachricht wenn du eine e-mail von den christ du kannst auch sagen ganz bestimmte personen oder ganz bestimmte themenbereiche und wegen sozialen netzwerken newsletter also was die holst du einmal am tag ab nach 18 uhr die nerven dann nicht tagsüber rum und so weiter.

Thomas Raukamp Viele gute innovative funktionen wie ich finde und wie gesagt es kostet 10 im abo glaube ich. Aber obwohl ich privat und beruflich darüber laufen lasse, habe ich es noch nie gebraucht. Ich habe noch nie irgendwie eine Bezahlfunktion gebraucht.

Sebastian Schack Ich sehe auch, dass die beiden Features, die in der Bezahlversion drin sind, sind One Business Day Support Response Time und Unlimited Searchable E-Mail History. Genau. Also das heißt, in der kostenfreien Version kannst du nur 90 Tage zurück suchen.

Thomas Raukamp Ist, aber wenn du mehr brauchst, dann öffne ich halt doch mal Gmail. Tut ja nicht weh.

Sebastian Schack Zwischendurch habe ich auch bevor ich dann da irgendwie 100 Dollar im Jahr zahle. Dafür kann ich mal einen Browser aufmachen.

Thomas Raukamp Denke ich auch.

Sebastian Schack Jut, dann habe ich hier noch so zwei Nachrichten aus der Rubrik der Kundistenpflicht. Und zwar, ähm, Apple erhöht nicht den iCloud Speicher etwa, der ist immer noch auf 5 Gigabyte, wenn man so einen neuen Account aufmacht. Fünf Gigabyte, also ich habe eine Einkaufsliste, die größer ist inzwischen, gefühlt auf jeden Fall.

Sebastian Schack Apple erhöht die iCloud Preise in verschiedenen Märkten, ohne Angabe von Gründen, weil warum auch, also das muss ja wirklich nicht begründet werden, aber gar nicht mal so wenig und zwar ist das vor allem aufgefallen im United Kingdom, plus 25 Prozent und ähnliche Steigerungen. Auch in die liste ist dänemark schweden norwegen polen bulgarien rumänien türkei saudi arabien arabische emirate ägypten tansania südafrika kolumbien peru brasilien.

Sebastian Schack Während die preise unter anderem in den usa in kanada und in der eu gleich geblieben fragt man sich was diese auch irritieren diese länder falsch gemacht haben. Also schon mal nicht, obwohl Dänemark ist auch in der EU, die haben kein Euro.

Thomas Raukamp Die haben diesen Schengen-Vertrag nicht unterschrieben, glaube ich.

Sebastian Schack Von Norwegen weiß ich es, aber Schweden hat auch, hat Schweden Euro? auf einen Kron.

Sven T. Möller Keine Ahnung, zahlt man eh mit Karte, das kriegt man nicht mit.

Sebastian Schack Das muss ich jetzt, das ist unangenehm, auch weil ich weiß, ein persönlicher Freund von mir hört diese Sendung und der ist gerade mit dem Fahrrad durch Schweden unterwegs.

Sven T. Möller Der klatscht dich gerade am Kopf.

Sebastian Schack Schwedische Krone, Glück gehabt. Die Währung in Schweden ist die Krone. Kein Quatsch erzählt, gut. Ja gut wird da irgendwie teurer finde ich, also was sollen sie machen, so lange mich das nicht betrifft, aber ich weiß gar nicht, was ich, also ehrlicherweise habe ich auch den Überblick von was ich dafür zahle, ich zahle dieses Apple One Abo Geschichten Dingsi bumsi und zahle irgendwie paarhunddreißig Euro für, aber da ist ja auch dann Apple Music Family mit drin und ich glaube irgendwie zwei Terabyte iCloud Speicher oder so und ja.

Sven T. Möller Ich hab grad mal, ich hab die Seite offen, also 2 TB kosten immer noch 10 Euro im Monat. Ja. 200 GB 3, 50 GB 9.

Sebastian Schack So von daher, mir hält das nicht mehr wirklich weh, also ich, wie gesagt, ich zahle jetzt ja schon 16 Euro für Apple Music Family, weitere 10, also 26 Euro für die 2 TB Speicher, die ich jetzt hab, dann kommen diese 7 Euro Apple TV Plus, die da drin sind, mit drauf, sind wir schon bei den paarhundertdreißig Euro, die ich zahl.

Sebastian Schack Dann hab ich Apple Arcade kostenfrei quasi oben drauf und Apple Fitness auch und wenn das jetzt irgendwie statt 33 40 Euro kostet, ist das irgendwie wäre das auch okay, aber.

Thomas Raukamp Ich hab dieses, ich hab zwei Terabyte bei Google Drive. Was ich daran gut finde, ist da ist dieses Google VPN mit drin. Das ist, so fünf Geräte kannst du, funktioniert auf dem Android-Smartphone, auf dem Chromebook und ist denkbar einfach zu bedienen. Und du hast dann halt diese zwei Terabyte im Google Drive.

Sebastian Schack Das ist auch erstmal eine Menge, habe ich so festgestellt.

Thomas Raukamp In der Tat. Ich habe, glaube ich, unter zehn Prozent gelegt, glaube ich, zur Zeit.

Sebastian Schack Aber das habe ich doch nicht, aber ich habe es so ausgereizt, bei mir sind tatsächlich die Plätze in dem Apple-Family-Ding alle ausgebucht und Menschen machen da fleißig ihre Backups rein und sowas. Also ich glaube, wir sind gerade bei 1,5 TB oder so, die überlegsten von den 2.

Thomas Raukamp Aber das heißt es hält nochmal eine Weile. 63,95 GB von 2 TB belegt. Alles klar, da geht noch was.

Sven T. Möller Kannst auch ein paar Fotos machen.

Sebastian Schack Ja, haha, ja. Die andere sache die uns erreicht hat diese diese woche was so was für apple news anbelangt ist diese diese sos geschichte also notfall sos was war das nochmal du wanderst durch die wildnis also. Brandenburg oder so oder entlang der a7 bist in einem keiner eine unfall verwickelt kommst an andere missliche lage und hast kein mobilfunknetz.

Sebastian Schack Dann kannst du mit Notfall-SOS, kann dein iPhone, so ob es dein iPhone 14 oder iPhone 14 Pro ist, über Satelliten kommunizieren. Jetzt kein Satellitenanruf, aber immerhin so ein Frage-Antwort-Spiel, dass du auf dem iPhone durchspielst, wo du die wichtigsten Daten eingeben musst und dann werden die Daten, die du eingegeben hast, zusammen mit deinen Koordinaten per Satelliten-SOS-Funktion an Rettungsstellen übermittelt. Dann kommt jemand und rettet dich.

Sven T. Möller Das ist die funktion die jeden modernen horrorfilm ein kaputt ja ja nicht nur dass man jetzt am anfang sagen muss ja hier gibt es übrigens kein netz in dieser komischen hütte im wald. Sondern ich habe auch keine iphone 14.

Sebastian Schack Das ist ja alle horrorfilme müssen demnächst weil google telefon und android telefon wäre nachziehen dass alle horrorfilme müssen nicht irgendwie nördlich vom polarkreis spielen wo es mit soliden schwieriger wird oder so.

Sven T. Möller Oder einfach in der Vergangenheit.

Sebastian Schack Ja genau, da kommen wir später noch zu, zu dem Punkt. Ja jedenfalls unter anderem Mac Rumors berichtet hier einen Originalbericht von ABC7, was so ein amerikanischer Nachrichtensender ist, von Juana Reyes, die auf so einem Wandertrip da irgendwie verunglückt ist und sich das Bein gebrochen hat, weil irgendwie der Weg abgerutscht ist oder so.

Sebastian Schack Also nicht sie vom Weg, sondern so ganz der Weg wohl abgerutscht ist am Hang. Und lag mit gebrochenem bein rum und hatte dann aber genug zeit als die retter eintrafen mit denen noch aufmerksamkeit starke fotos zu machen mit mit sich und den beiden einer retterin einem retter und dem dem iphone 14 in der hand, Vielleicht hat Apple ja schon mal ein iPhone 14 Pro geschickt oder sowas.

Sebastian Schack Dankeschön. Die waren auch nicht alleine, es waren auch Freunde dabei und es gibt auch ein Video, wir haben das verlinkt, es gibt ein Video, was dann wohl die Freunde, die mit waren, gemacht haben, die nicht verletzt wurden, wie sie dann da mit so einem Helikopter abtransportiert wird und mit so einer Winde hochgezogen wird.

Sebastian Schack Das wirkt also schon so ein bisschen, also es wirkt schon sehr gestellt, aber ich würde das nicht unterstellen, aber würde ich dafür werben wollen, dass das funktioniert und hätte das Gefühl, dass das noch nicht so richtig gut ankommt in der Öffentlichkeit, würde ich vielleicht auch nicht noch einen Werbefilm drehen, ich würde sowas machen, so Geria-Marketing mäßig.

Sebastian Schack Aber das will ich nicht unterstellen das weißt du das ist schreck. Ja genau gut. Wir kommen die hartwerke und ich bin hier gerade versucht das noch umzustellen die hardware weil ich habe gerade schon gesagt dass das thomas den ganzen sack voll mitgebracht hat und damit, und damit thomas nicht weiter damit thomas nicht eine halbe stunde am stück reden muss so tiefe die reinfall gerade mal um aber du fängst trotzdem an wenn es für dich okay ist ja könnt auf jeder zeit reingehen bitte.

Sebastian Schack Jaja das sowieso das sowieso weil ich dachte wenn wir schon drei leute haben die behaupten was zu erzählen haben kann das ein bisschen wechsel stattfinden aber ich würde sagen wir fangen trotzdem bei dir an mit.

Thomas Raukamp Der ganzen neuen pixel hardware was gibt es da neues ich fange mit den vermeintlich langweiligsten an google hat ein tablet gemacht wie jeder andere auch Alles besondere daran ist dass google acht jahre lang kein tablet mehr gemacht hat jedenfalls kein android tablet die haben ja diese nexus tablet reihe gemacht als das erste ipad rauskam und jeder meinte okay jetzt gibt es in zukunft nur noch tablets jetzt müssen wir auch ein tablet machen unter anderem auch Google, dann haben die mit verschiedenen Hardwareherstellern, unter anderem Huawei, glaube ich, Samsung, so ein Branding-Ding gemacht. Also unter dieser Google-Nexus-Reihe.

Thomas Raukamp Das wurde aber halt von verschiedenen Herstellern hergestellt. Das ging bis zum Nexus 10, 10-Zoll-Gerät, und Nexus 7 gab's. Keine Ahnung, wie gut sich das verkauft hat. Das Problem war immer, dass so ein bisschen, die halt das Android nicht angepasst haben. So wie früher, so ein ganz frühes iPad, das viele Programme oder Apps so ein bisschen aussahen wie aufgepumpte Smartphone-Apps, was sie auch waren.

Thomas Raukamp Dann lief diese Technik oder diese Peplitz-Sparte von Google wohl doch nicht so gut, und dann haben sie da von Abstand genommen, weil zeitgleich dann Google das Chrome OS entwickelt hat und der Meinung waren, alles, was einen großen Bildschirm hat, sollte in Zukunft unter Chrome OS laufen. Was ich auch nach wie vor für eine gute Entscheidung halte und hielt.

Thomas Raukamp Da gab's dann das Pixel Slate. Es gab ja das Pixelbook als Nobel-Chromebook und das Pixel Slate als Nobel-Tablet mit Chrome OS, so in der Preisklasse eines. Microsoft Surface, also so ein 2-in-1-Gerät eigentlich so mit Tastatur, war auch ein tolles Teil, kostete irgendwie ab 1.300 US-Dollar aufwärts, ist in Deutschland, glaube ich, nie rausgekommen.

Thomas Raukamp Waren sie dann irgendwann, okay, das war wieder wie das Pixelbook, so ein Gerät, das zeigen sollte, was die Technik eigentlich kann. Es gab dann kein Nachfolgemodell, obwohl es in meinen Augen ein tolles Tablet und ein toller 2-in-1-Rechner war. Dann haben sie erst mal gar nichts gemacht und es kam ein Tweet von Rick Osterloh, das ist der Chef der Hardwareentwicklung für Google, der offiziell auf Twitter gesagt hat, okay, es wird keine Google-Tablets mehr geben.

Thomas Raukamp Das macht Google ja gerne mal. Dann haben sie jetzt, das war 2019, glaube ich, dass das offiziell gesagt hat, dann haben sie die Rolle rückwärts jetzt gemacht und haben dann schon angefangen, Android ab der Version 12 auf große Bildschirme zu bringen. 12L hieß die Version, L für large. Und mit Android 13 haben sie es zusammengeführt, sodass das ein Android ist, das sowohl auf Smartphone als auch auf großem Bildschirm laufen kann.

Thomas Raukamp Und folgerichtig erschienen dann also das Pixel Tablet. Wer es nicht weiß, Pixel ist also die Hardware-Sparte von Google, kann man sagen. Es gibt also Pixel-Smartphones, ja schon seit einigen Jahren sehr gute Smartphones, die besonders für ihre Fotofunktion bekannt sind. Mittlerweile auch mit eigenem System-on-a-Chip oder Prozessor.

Thomas Raukamp Ähnlich wie Apple eigentlich. Das sind die Tensor-Chips. Also auch ARM-Modelle, die selbst weiterentwickelt wurden. So, es gibt dann auch Pixel-Buds, das sind also die Kopfhörer. Was gibt es denn noch? Ja, es gibt eine Pixel-Watch, das ist die Smartwatch. So, jetzt gibt es also das Pixel-Tablet. Wer uns auf YouTube zuguckt, ich kann es mal irgendwie in die Kamera halten.

Thomas Raukamp So sieht es aus, hat Fingerabdruckscanner, Anschaltknopf. Ich zeig's grad in die Kamera für die reinen Audio-Zuhörer. Ähm, und es läuft unter Android 13. Android 13 ist, wie gesagt, für Tablets optimiert und für große Monitore. So, und ich hab das Ding jetzt vielleicht, ja, ein Monat, eineinhalb Monate oder so.

Thomas Raukamp Das Besondere darin ist, also, die Hardware des Tablets selber ist gar nicht mal so ... So super besonders. Also es ist ein gutes Tablet, super verarbeitet, toller Bildschirm, wie ich finde, vergleichbar mit den Retina-Displays im iPad. Hat den Tensor G2 Chip drin, also das neueste Modell. Ist nicht leistungsmäßig vergleichbar mit den aktuellen Apple M2 Chips oder sonst was.

Thomas Raukamp Treibt das Ding aber ganz nett an. Es läuft also super flüssig. Android ist, ich finde, für eine erste offizielle Version ist es ein super Tablet OS geworden. Es fliegt bei mir. Und kann abgestürzt werden. Genau, es fliegt bei mir hier in den Karton runter. Einfach zu viele Testmuster, du kennst das.

Thomas Raukamp So, ähm, läuft super flüssig, ähm, es hat verschiedene Multitasking-Fähigkeiten auch, du kannst also Split-Screen machen, kennt man vom iPad. Es hat ein Dock, ähm, das du immer wieder hochwischen kannst, wo du zwischen den laufenden Apps hin und her wechseln kannst. Und aber das Besondere an diesem Tablet ist nicht die Hardware selber, Sondern das Besondere ist, dass ich Google mal so Gedanken gemacht habe, oder auch Umfragen gemacht habe, wo wird so ein Tablet eigentlich verwendet?

Thomas Raukamp Nimm dir Leute ist tatsächlich viel mit, wir sitzen ja mit im Café oder sonst was. Es ist herausgekommen, die allermeisten Leute verwenden das Tablet halt in den heimischen vier Wänden. Und darauf zielt es dann tatsächlich auch. Und das Problem in der heimischen Verwendung ist eben, du lässt es halt immer irgendwo liegen.

Thomas Raukamp Dann kennt man vielleicht selber, man hat es auf dem Sofa benutzt, in deinem Bett oder so, und dann bleibt es da liegen. Man vergisst es vielleicht zwei Tage, lässt den Akku irgendwann leer und so weiter. Deshalb hat sich Google Gedanken darum gemacht, dass so ein Tablet eigentlich so eine feste Heimat braucht.

Thomas Raukamp Deshalb haben sie einen Dock dazu entwickelt. Und dieses Dock liegt jedem Pixel-Tablet bei. Du kannst das Pixel-Tablet also nicht ohne dieses Dock kaufen. Und wenn du es undockst, lädt es nicht nur auf, sondern es kriegt gleichzeitig einen 500% besseren Lautsprecher, als die Dinger, die in den Tablets selber sind. Also wirklich einen guten Lautsprecher.

Thomas Raukamp Nicht die Qualität, die du von einem HomePod oder so kriegst. Dafür ist auch das Volumen einfach nicht da. Aber richtig guter Lautsprecher. wo du es halt immer wieder im Idealfall, wenn es auf Google geht, immer wieder drauf ablegst. Das Ding ist also, das Tablet ist also jederzeit aufgeladen, es hat jederzeit eine Heimat, wo es jeder abnehmen kann.

Thomas Raukamp Und ich muss auch sagen, dieser Abnahmeprozess, also da hat jemand viele, viele Stunden drin investiert, das zu optimieren. Du kannst es tatsächlich so, es wird halt mit Pogo-Pins magnetisch festgehalten, Du kannst es aber immer wieder im Vorbeigehen sozusagen abnehmen, ohne dass dir das ganze Dock am Stromkabel folgt oder sonst was.

Thomas Raukamp Es funktioniert unwahrscheinlich reibungslos. Und wenn es auf diesem Dock sitzt, hat es noch ganz spezielle Eigenschaften. Es agiert im Prinzip wie diese Nest Displays, wenn ihr die schon mal gesehen habt. Also Smart Displays, die in erster Linie dazu da sind, ja, ähnlich wie ein Google Assistant zu agieren und auch den Google Assistant integrieren.

Thomas Raukamp Zusätzlich aber Ausgaben auf dem Display machen, ähnlich wie so ein Amazon-Gerät. Und das übernimmt es in dem Moment, es verwandelt sich dann in so ein Smart Display, zeigt Wetter an, kann per Assistenten Befehle entgegennehmen, stellt dir dein Smart Home dar. Google hat die Smart Home App, die Home App, dafür komplett überarbeitet und auch wunderbar geworden muss man sagen.

Sebastian Schack Ja das ist so ein bisschen so wie das was was apple dann im herbst irgendwann vielleicht auch so ein bisschen fürs iphone rausbringt.

Thomas Raukamp Das iphone ist auch im landscape modus irgendwie irgendwo drauf magnetisieren auf irgendein ständer der muss strom liefern geht das nicht aber dann schaltet das ja auch in so einen modus von ich bin so ein stand by Display und zeigen nur auf dem großen Display das natürlich noch viel angenehmer also dieses das was apple der plant ist eher das was du jetzt schon mit dem Pixel Smartphones machen kannst du gibst diesen Pixel Stand für für 79 Euro wo du dein Pixel Smartphone ablegen kannst und dann verwandelt es sich in Smart Display.

Thomas Raukamp Ähm, und, ähm, ja, also insofern ein ähnliches Konzept, nur halt auf dem großen Tablet-Display, das ist ein 11-Zoll-Display, 16 zu 10 Format, ist das natürlich noch sehr viel angenehmer, ne? Ähm, dann, in dem Moment, wo es auf, als Doc sitzt, äh, auf dem Doc sitzt, ähm, kannst du es halt auch ansteuern als Chromecast-Empfänger, das finde ich ganz angenehm. Du kannst es als zusätzlichen Bildschirm verwenden.

Thomas Raukamp Ähm, Chromecast für die, die's nicht wissen, ist sowas wie das Gegenstück zu Airplay auf dem, in der Apple-Welt, kann man so sagen. Du kannst es eben, du kannst es aus deiner App heraus, ob es Netflix, YouTube oder sonst was ist, anwählen und dann die Wiedergabe starten oder vom Chromebook aus als zweiten Bildschirm per Chromecast ansteuern in dem Moment.

Thomas Raukamp Das finde ich eine ganz gelungene Sache. Es stecken also viel, viel gute Ideen drin, finde ich. Also es ist ein zu Ende gedachtes Konzept. Es will nicht das Super-Tablet sein, das jetzt dem iPad Pro Konkurrenz macht, Productivity, Videoschnitt, Audioschnitt, wie das iPad Pro machen oder sonst was. Sondern es will ein richtig gutes Tablet für zu Hause sein. Und ich finde, die Idee ist ganz gut, haben sie ganz gut angegangen und ist auch zu Ende gedacht.

Thomas Raukamp Für ein erstes Produkt, wieder nach so vielen Jahren in der Tablet-Sparte, Ist es wirklich rund gelungen? Naja, sie haben sich auch viel Zeit genommen. Wann haben sie es angekündigt? Google I.O. 2022? Dass sie 2023 ein Tablet auf den Markt bringen wollen? Hab ich erst gedacht, was brauchen die da ein Jahr? Ich meine ganz ehrlich, das ist ja nun keine Raketenwissenschaft mehr.

Sebastian Schack Kennt ihr nicht Alibaba?

Thomas Raukamp Die haben die Zeit aber gut genutzt, finde ich, und lieber ein rundes und gutes Produkt, als am Ende irgendwie so ein Schnellschuss, der dann irgendwie nicht funktioniert. Wie gesagt, Android 13, finde ich, ist ein super Betriebssystem für Tablets geworden. Ich traue so ein bisschen demnach, also, mit Chrome OS wäre das auch ein tolles Tablet geworden, das hätte ich gerne gesehen.

Thomas Raukamp Google hat irgendwie 50 eigene Apps auf den großen Bildschirm angepasst, einige davon sehen wirklich toll aus, so muss man wirklich sagen. Besonders die Wetter-App, oh Mann, das ist wirklich ein Hingucker.

Sebastian Schack Wunderpunkt für iPad-Nutzer.

Thomas Raukamp Ähm, gleichzeitig, ähm, ja, sie haben einige Firmen bewegen können, ihre Apps auch anzupassen. Ähm, ein paar Streaming-Apps, Netflix, ähm, Disney+, und so weiter. Ähm, aber wenn du denn so ein bisschen in den Play Store gehst und einfach beliebig mal dauernd herunterlädst die Apps, Da zeigt sich, dass Google doch lange geschlafen hat.

Thomas Raukamp Weil viele Apps sind dann eben nicht angepasst. Die werden nicht mehr so wie früher einfach aufgepumpt, was furchtbar aussah. Die werden dann in der Mitte des Bildschirms dargestellt, wie eine Smartphone-App. Du kannst dann doppelt klicken, dann rückt es nach rechts, oder nach links, je nachdem, ob du Rechts- oder Linkshänder bist, sodass du es einhändig bedienen kannst.

Thomas Raukamp Ja, okay, gut, hat sich also jemand Gedanken gemacht. aber das ist natürlich nicht so toll und die Zukunft wird zeigen, ob die App-Entwickler bereit sind, auf diesen Tablet-Zug, den Google da bereit stellt, aufzuspringen. Werden wir sehen, ne? Was iPad-Fans, glaube ich, noch ein bisschen vermissen, ist eben die Möglichkeit, den Benutzer ganz schnell zu wechseln.

Thomas Raukamp Ich glaube, das ist auf dem iPad so ein Wunderpunkt, oder? Ich glaube, nur Unternehmen und schulische Einrichtungen, für die gibt Apple das frei. Alle anderen können sich pro Familienmitglied ein eigenes iPad kaufen. Und Google hat das also so gelöst, dass auf die Schnelle, Du tippst also auf das Profilbild, kannst dein eigenes Profilbild auswählen, wie man es von einigen anderen Geräten kennt.

Thomas Raukamp Und in dem Moment, wo Kind sein Profil auswählt und bestätigt mit dem eigenen Fingerabdruck, steht da also eine kindgerechte Oberfläche bereit und eine App-Auswahl, die halt nur für dieses Kind zutrifft. Und auch wenn Partnerin oder Partner sein oder ihr Profil auswählt, ist halt auch deren Einstellung, deren App-Auswahl und so weiter da.

Thomas Raukamp Und ich finde, das ist eine ganz tolle Sache und funktioniert ja auch in diesem ganzen Gesamtkonstrukt als Tablet für die eigene vier Wände, ein Tablet, das für alle bereitstehen soll.

Sebastian Schack Ich finde das eine Frechheit, dass das bei einem iPad nicht geht. Also ich verstehe noch den Ansatz von, meine Güte, dann sollen sich halt alle Erwachsenen so ein iPad kaufen. Ist ja auch nicht mehr so teuer, der Einstieg, das verstehe ich als Argument, aber dass es nicht zumindest die Möglichkeit gibt, so ein Kinderprofil darauf einzurichten.

Sebastian Schack Vielleicht braucht ja nicht jedes Kind sofort ein eigenes iPad, sondern dass man das iPad einfach weiterreichen kann. Oder im Zweifel auch hier so an Besuchskinder oder irgendwie sowas. Wenn jetzt hier Familien mal zu Besuch sind und haben Kinder dabei und die wollen irgendeinen Krams auf Kika, YouTube, Kids oder irgendwas gucken, dass man einfach mal hier das IPad hier um die Hand drücken kann und sagen, hier ist dieser Kindermodus an und alle haben irgendwie schon mal die Sicherheit, dass da kein völlig absurder Scheiß angezeigt wird auf dem Gerät.

Sebastian Schack Ähm, ja. Dass das nicht drin ist, das finde ich nach wie vor dramatisch. Dafür geht's ja auf Apple TV inzwischen. Wenn ich jetzt so, Mann, ja verstehe ich daten wirklich nicht jeder einfach wirklich absurd jeder seine eigene set up box da unterm tv stehen hat. Mit so einem hdmi splitter da dran oder so aber man ja aber in allermeisten oder in vielen haushalten sind tablets auch genauso geteilte geräte in wahrheit.

Sebastian Schack Familien wo heute nicht mehrere tablets existieren das passiert da auch nicht mehr es gibt glaube ich menschen die wollen das bewusst und die haben dann auch mehrere tablets, Wenn sie es leisten können natürlich auch. Oder es gibt Leute, die sagen, das ist scheiße, ich will das alles nicht. Ein Tablet muss ja irgendwie reichen.

Thomas Raukamp Was ansonsten, also Google hat sich da viele Gedanken gemacht, ich mag zum Beispiel auch das Gehäuse, das hat so eine Keramikoberfläche, die so an Porzellan erinnert, also sie sind richtig zum Teil gegangen mit ihren Gedanken, also du fasst das an, das liegt richtig angenehm in der Hand, das ist also nicht dieses blanke Aluminium oder sonst was, Du hast so ein bisschen, ja, es ist richtig so ein Handschmeichler, so, ne? Das ist eine schöne Sache, finde ich, ne?

Thomas Raukamp So finde ich es sehr gelungen, also viele andere Testberichte oder auch wir haben angemerkt, dass wenn das Tablet nicht auf dem Dock ist, dann ist dieses Dock nutzlos. Du kannst es also nicht als Bluetooth-Lautsprecher oder als Chromecast-Lautsprecher einbinden. Du kannst es also auch nicht als Smart-Lautsprecher benutzen oder sonst was.

Thomas Raukamp Steht tatsächlich im Raum herum. Du kannst zum Preis von 150 Euro zusätzliche Docs kaufen, was ja auch nicht ganz günstig ist dafür, dass es dann halt nur rumsteht. Ähm, okay, kann man so sehen. Weiß ich nicht. Ich hab mittlerweile so viele Google-Assistenten, dass ich nicht mal einen zusätzlichen brauche. Also, und der Google-Assistent ist in den letzten Monaten seit Google alle Bemühungen ins Thema KI schmeißt, auch nicht gerade besser geworden.

Thomas Raukamp Also insofern kann ich vielleicht darauf verzichten sogar. Zusätzlich, Herr Lautsprecher, ja, es ist jetzt kein so toller Lautsprecher, dass ich ihn anderen Lautsprechern vorziehen würde. Insofern kann ich auch damit leben. Preislich liegt das Ding bei 680 Euro, was nicht so ganz günstig ist. Es ist also aber das Dock dabei. Du kannst es nicht ohne Dock kaufen.

Thomas Raukamp Wurde auch in verschiedenen Testberichten angekreidet, warum man es nicht für 500 Euro dann halt ohne Dock kaufen kann oder so. Ähm, ich glaube, Google hat das gemacht, erst mal, um zu unterstreichen, um dieses ganze Gesamtkonstrukt zu unterstreichen. Ich glaube, das ist eine ganz gute Entscheidung. Vielleicht bringen sie es in einem halben Jahr oder ein Jahr noch mal irgendwie ohne Doc raus irgendwie, wenn sie ein Nachfolgemodell machen, dann kannst du halt vielleicht das erste Modell ohne Doc kaufen oder so.

Thomas Raukamp So jetzt finde ich es okay, 700 Euro ist natürlich nicht günstig, aber du kriegst ein richtig gutes Tablet, richtig gutes Gesamtkonzept. Ich finde, das ist angebracht. Was nicht dabei ist, es gibt Es gibt bisher keinen Tastaturcover. Okay, du kannst eine Bluetooth-Tastatur verwenden. Ich hab ja immer so, obwohl Google das ein anderes Konzept gestellt hat, ich hab mich mal eine Woche lang gezwungen, mit dem Ding zu arbeiten, tatsächlich Artikel zu schreiben und so weiter.

Thomas Raukamp Du kannst eine kleine Bluetooth-Tastatur verbinden, du kannst eine Bluetooth-Maus verbinden. Und nicht nur, sondern eine Bedienhilfe, bessere Bedienhilfe wie auf dem iPad, sondern es ist dann tatsächlich ein Mauszeiger, den du hast und du kannst gut damit arbeiten. Aber ich weiß nicht, wie es euch geht, auch wenn Apple hundertmal sagt, dein nächster Laptop ist ein iPad.

Thomas Raukamp Fühlt sich komisch an oder also ich war nach einer woche dann doch froh zurück zu switchen ja man kann es machen das ist das ist wenn man ein gewissen minimalismus schätzt es ist gar nicht so uncool tatsächlich. Aber irgendwie ist es doch freaky oder.

Sebastian Schack Ich bin da auch nicht mit endgültig warm geworden, aber was ich vor allem an der Idee von den Pixel Tablets mag, ist so der Gedanke davon, dem Ding mit der Docking Station so ein Zuhause zu geben. Ich bin nicht so der Hardcore-iPad-Nutzer. Ich nutze ihn immer wieder ganz gerne, aber das ist nicht so mein tägliches Gerät, mit dem ich irgendwas machen wollen würde.

Sebastian Schack Deswegen ist der quasi der defaultzustand des akkus in diesem ipad ist das übertrieben gesagt ist leer immer mehr das ipad mal braucht brauchst auch irgendwie demnächst mal strom weil ich es war wieder irgendwie 200 tage ich nutzt habe das in ecke rum lag oder irgendwie sowas. Das heißt also aktuell ich habe so ein so ein so ein piano inzwischen im wohnzimmer stehen das hat eine usb buchse und da hängt inzwischen so ein ladekabel dran das heißt ich habe das ist mein eigenes doc quasi das ich versuche mich daran zu erinnern.

Sebastian Schack Das iPad immer irgendwie dort zu parken, auf dem Notenständer, dieses E-Pianos, den Stecker reinzustecken und es ist immer geladen, wenn man es in die Hand nehmen möchte. Also von daher, weil sonst lag es auch immer irgendwie rum, du hast schon recht. Entweder lag es neben dem Bett, unter dem Bett, im Bett rum, auf dem Sofa, auf dem Couchtisch, irgendwo.

Sebastian Schack In der Regel aber nicht am Strom. Und ich glaube, dass das könnte Menschen wie mir, die auch nicht die ordentlichsten sind, da ein Stück weit helfen, sagen, okay, ja, aber das ist wie das Schlüsselbund, das Schlüsselbund geht halt da hin, die Sonnenbrille liegt immer da und das Tablet liegt halt immer da, wenn ich es nicht in der Hand habe.

Thomas Raukamp Also bei uns hat es teilweise im Bett den, da haben wir kein Fernseher im Schlafzimmer oder sonst was, hat es sozusagen den Fernseher in Anführungsstrichen, also für Netflix und so, ersetzt. Und danach landet es dann auf dem Nachttisch, landet das wieder auf dem Dock. Und das funktioniert auch super.

Thomas Raukamp Insofern braucht es jetzt auch keinen Hammer-Akku, hat es auch nicht. Wie ich schon sagte, die Werte sind eigentlich, ich würd's mal als obere Mittelklasse alles so bezeichnen. Es kommt nicht an so einen iPad Pro ran. Es kann so einem normalen iPad das Wasser reichen. Und für mich reicht das auch, muss ich sagen.

Sebastian Schack Hm.

Thomas Raukamp Ähm, wenn ich arbeiten wollte, also nach dieser Woche kann ich sagen, ich hab hier auch zwei Chrome OS-Tablets rumlaufen, rumliegen. Ähm, so weit ist es noch nicht. Also, langweilig so sehr, dass wir hier rumlaufen. Zwei Lenovos eben. Und ich würde jederzeit, wirklich jederzeit so ein Chrome OS Tablet, so ein Android Tablet vorziehen.

Thomas Raukamp Weil Chrome OS einfach ein Desktop-Betriebssystem ist, wo du jederzeit alle Funktionen nutzen kannst, die du auf einem normalen Chromebook nutzen kannst. Also eher vergleichbar mit so einem Also ich käme nicht mehr auf die Idee, mit so einem Android-Tablet zu arbeiten. Ja, ich.

Sebastian Schack Hat man da irgendeinen Nachteil von, wenn man, also im Vergleich zu dem, jetzt Google Pixel Tablet mit Android drauf gegenüber den Chrome OS Tablets, können die irgendwas nicht, was man haben wollen würde? Oder ist das eine klare Empfehlung, wenn Google Tablet dann mit Chrome OS?

Thomas Raukamp Klare Empfehlung ist, wenn du ein Tablet haben willst, mit dem du auch arbeitest, also wenn du zum Beispiel im Büro dein Mac hast oder sonst was, dann brauchst du zu Hause einen Rechner, mit dem du nicht nur deine E-Mail beantwortest, sondern vielleicht auch mal längere Texte schreibst, Fotos bearbeitest und so weiter, dann würde ich zu einem Chrome OS Tablet raten, weil zum Beispiel, dann kannst du auch zu Hause einfach mal deinen externen Bildschirm anschließen und kriegst nicht nur ein gespiegeltes Bild, sondern du kriegst einen komplett unabhängigen zweiten Monitor.

Thomas Raukamp Also brauchst du nicht auf dieses 10- oder 11-Zoll-Tablet-Display zu starren. Was schon ein Riesenvorteil ist. Du kannst virtuelle Bildschirme verwalten. Also, Chrome OS kann einfach viel, viel, viel, viel mehr als Android und soll es, glaube ich, auch. Also, die Nachfrage, als sie dieses Pixel-Tablet vorgestellt haben von mir, war dann eben auch, was denn jetzt wohl mit Chrome OS-Tablets passiert.

Thomas Raukamp Und die Antwort von Google war, eher, das sind Produktivitätstablets und das Ding ist also für die eigene vier Wände. Du kannst also ohne Probleme mal was, was ich, deine Messenger-Nachrichten bearbeiten und beantworten und das auch komfortabler auf dem Smartphone oder kannst E-Mail schreiben oder du kannst Netflix gucken und so weiter und YouTube, aber so einen Arbeitstag würde ich damit nicht machen.

Thomas Raukamp Auf dem Chrome OS Tablet jedenfalls in meinem Beruf, der ich Texte schreibe, hier und da mal ein paar Bilder bearbeite und so weiter. Das kann ich ohne weiteres tagelang auf dem Chrome OS Tablet besonders, wenn ich ein externen Monitor anschließe. Dann gibt es keinen Unterschied zu einem vollwertigen Chromebook.

Thomas Raukamp Und das würde ich mit dem Ding also nicht machen, mit dem Pixel Tablet. Dafür ist es einfach auch nicht gedacht. Und auf dem Chrome OS Tablet, das muss man dazu sagen, wenn Leute denken, ja, aber du kannst eben die Android-Apps nicht laufen lassen. Kannst du doch, Chrome OS kann halt, ich würde mal sagen, 90 Prozent der Android-Apps mittlerweile ausführen.

Thomas Raukamp Und auch relativ sicher. Es ist nicht mehr so, dass die Apps komisch aussehen oder anders aussehen. Es läuft relativ sicher.

Sebastian Schack Ja gerade hat der google app ja ein bisschen was voraus also mit den diesen catalyst apps vom ipad auf dem mac und sowas ist ja nach wie vor. Licht und schatten und es gibt apps die wirklich gut sind da muss aber entwickler nochmal irgendwie dann die eine oder andere personenwoche mehr drauf werfen damit das irgendwie wirklich rund läuft und apps wo einfach der haken gesetzt worden ist für jaja kann auf mac laufen.

Sebastian Schack Sind meistens scheiß also ist meine erfahrung bisher. Stefan Schöttel im Kopf?

Stefan Molz Mach mal so, mal so, genau.

Sebastian Schack Okay, ja, auf mal so, mal so können wir uns einigen.

Thomas Raukamp Gut. Ich glaube, dass Google Android auf große Bildschirme gebracht hat und bringt, theoretisch könntest du auch ein Computermonitor damit betreiben. Gerücht der Küche, dass Pixel 8, wir sind jetzt bei Pixel 7 Im Herbst wird das Pixel 8 auf dem Google Hardware Event vorgestellt. Ähm, natürlich USB-C-Buchse.

Thomas Raukamp Schon immer. Und nicht Lightning. Und Gerüchte-Küche sagt, sie schalten diesmal den Displayport frei. Das heißt, du kannst einen Monitor anschließen und theoretisch mit dem Ding arbeiten. Auf dem Niveau vom Pixel-Tablet dann wahrscheinlich.

Sebastian Schack Wenn es da noch so eine Kabelpeitsche gibt, die das gleich zum Strom versorgen kann, oder halt einen Monitor habe, der das per USB-C mit Strom versorgt.

Stefan Molz Das ist ja schon bei Samsung, oder? Die hatten ja schon so einen Dock.

Thomas Raukamp Also, das sind so meine kühnsten Träume. Also, dass ich mit dem Smartphone tatsächlich Computerarbeit machen kann. Und wenn Google das mit dem Pixel 8 ermöglicht, das wäre schon eine tolle Sache, muss ich sagen. Schließlich, meinetwegen brauch ich ja keinen 34-Zoll-Monitor sein. Das reicht ja, wenn es so ein Zollmonitor ist, irgendwie ein günstiger.

Thomas Raukamp Dann schließt du an und kannst abends noch ein bisschen arbeiten, E-Mails beantworten und sowas auf dem großen Monitor. Das würde ich toll finden.

Sebastian Schack Das erwarte ich ja schon lange von Apple. Also spätestens mit den iPads, die ja nur ein USB-C Buchsen haben und Power bis zum Sonstwohin haben, also zumindest die Pro-iPads, dass es da nach wie vor nicht geht, dass ich einen eigenständigen Bildschirm dann habe. Also, da wird ja auch der iPad-Bildschirm gespiegelt, und das habe ich dann da. Immerhin geht das, ja.

Sebastian Schack Aber der M1 da drin, der kann eigentlich deutlich mehr. Ich meine, da steckt auch ein MacBook Air, und das MacBook Air kann ja auch einen separaten 4K-Bildschirm verwalten als echten separaten Monitor. So, und dass das iPad nicht tut, finde ich... Schade bis schwierig. Aber ich fände es auch cool, wenn das iPhone es auch könnte dann. Vielleicht ist das was, was den Pro-iPhones vorbehalten ist, weil die dann nochmal eine andere...

Sebastian Schack Vielleicht gehen die neuen iPhone Pros den neuen Chip und die iPhone... Die Standard-iPhones bleiben nochmal eine Runde auf dem aktuellen Chip-Modell oder sowas. Aber das wäre natürlich schon irgendwie ganz cool, weil vieles geht glaube ich damit. Also wenn ich mir so angucke, alles was so ein bisschen hier irgendwie Websurfen ist, was Texte schreiben ist, was Mails beantworten ist, da brauche ich nicht mehr power als in so einem iphone drin steckt und wenn ich mir iphone hier einfach an irgendeinem bildschirm andüngeln kann bluetooth tastatur und maus raus.

Sebastian Schack Ich würde das schon verlieren.

Thomas Raukamp Ich würde behaupten, Entschuldigung bitte Stefan.

Stefan Molz Apple möchte dir gerne das das studiodisplay dazu verkaufen, dann kannst du den Taschenrechner anschmeißen und sagen oh je.

Thomas Raukamp Ich behaupte, dass Smartphones seit Jahren performant genug sind, um einen größeren Bildschirm zu bespielen und auch performant genug sind, damit du da einfacher, jedenfalls einfacher, Arbeiten machen kannst. Sehr wahrscheinlich schon mehr. Und dass die Smartphone-Hersteller das einfach nicht wollen, damit du einen Rechner und ein Smartphone kaufst. Am besten noch ein Tablet.

Stefan Molz Ja, ist vielleicht auch eine Frage von Lebensrealitäten. Wenn wir hier sitzen, haben wir natürlich einen ganz anderen Background als viele Menschen da draußen. Ich glaub, vieles, was wir mit dem Computer machen, machen andere halt ausschließlich mit dem Smartphone oder mit dem Tablet. Und haben da gar nicht mehr so den Zugang zu diesem Gedanken, ja, ja, so klassisch Computer, Tastatur und Maus.

Stefan Molz Das mag schon auch ein Stück weit Anachronismus sein.

Thomas Raukamp Hast wohl recht.

Sebastian Schack Da könntest du leider recht haben. Lass uns schneller weggehen von diesem Thema.

Thomas Raukamp Worauf ich hinaus wollte, dass Android auf großem Bildschirm läuft, Ähm, haben die ganz klar auch mit dem Hintergrund gemacht, und das ist da das nächste Thema, dass sie ein Pixel Fold jetzt jüngst veröffentlicht haben. Also ein Foldable-Smartphone als Pixel. Das hat Samsung vorher gemacht, unter anderem die Liste des kleineren Firmen, die es bisher gewagt haben.

Thomas Raukamp Ähm, und jetzt hat Google also auch ein Foldable auf den Markt gebracht, und ich hab's also da. Ich würde dir da einmal kurz reingrätschen wollen. Ich schätze mal wieder in die Kamera.

Sebastian Schack Ich hab nur eine Frage, bevor du anfängst zu erzählen, würde mich interessieren, was deine Erwartungen waren. Also du hast ja auch noch nie, soweit ich weiß, mit so einem Pixel, mit so einem Foldable-Phone gearbeitet. Nein. Was war deine Erwartungshaltung an das Gerät, bevor du es jetzt ausprobiert hast?

Thomas Raukamp Ich hab tatsächlich so ein Foldable zu dir noch nie in der Hand gehabt. Also ich glaube, du hast meinen Samsung in der Hand gehabt. Ich Ich habe die nur immer in Mobilfunkgeschäften gesehen und habe da einen sehnsüchtigen Blick hingeworfen. Mehr aber zu diesen, wie heißen die, Z4 oder so, die du aufklappen kannst, wie früher so ein Motorola V60.

Thomas Raukamp Was absolut mein Lieblingshandy damals war, bevor die Smartphones kamen. Ich finde diesen Aufklappfaktor unwahrscheinlich cool. Und dass Samsung so ein Ding wieder auf den Markt gebracht hat, hat mich mehr gereizt als diese großen Foldables, muss ich sagen. Bis heute eigentlich. Ich hoffe, dass Google nur so einen Pixel-Aufklapp-Folder irgendwie noch hinterher schiebt.

Thomas Raukamp Das ist aber nicht in der Gerüchteküche. Insofern war ich interessiert, ja. Habe aber eigentlich gar keine Erwartungen gehabt. Wusste nur, wenn Google so was auf den Markt bringt, machen sie es richtig gut. Weil, ähm, das ist eigentlich die Chance, die sie haben. Weil Samsung hat zwar, ich weiß nicht, wie viele Folds haben die bisher auf dem Markt gebracht jetzt schon?

Thomas Raukamp Wie viele Generationen? Zwei, drei vielleicht?

Sebastian Schack Keine Ahnung. Ich find das neblig.

Sven T. Möller Direkt auf vier oder so.

Thomas Raukamp Okay, zu viele. Und ... Also, der ganz große Junker war bei mir noch nicht da. Wobei ich Bock hatte auf was Neues, sagen wir es mal so. Ich glaube, das war so die treibende Kraft bei mir. Endlich mal wieder, weil wir haben ja auch schon auf YouTube gesprochen, Smartphones sind so ein bisschen zu Ende entwickelt.

Thomas Raukamp Man erwartet eigentlich gar nicht mehr viel. Jedes Jahr gibt es neue Kameras, es gibt ein besseres Display vielleicht, größeren Akku, schnelleren Chip. Aber man hatte so ein bisschen das Gefühl, Smartphones hat ausentwickelt, oder? Wie ging's euch?

Sebastian Schack Ja, also ich weiß nicht, da geht nicht viel mehr, also sieht man auch bei den iPhones ja auch, so die ganz großen Sprünge sind da ja nun nicht mehr drin. Klar, Apple hat das Design mal grundlegend überarbeitet, also auf Facer, die umgestiegen sind, und ja, immer mal mehr Power drin und das Display nochmal ein bisschen besser und die Kamera nochmal ein bisschen besser, aber dass da so richtig große Sprünge passieren, wie noch vor, weiß ich nicht, 6, 7 Jahren oder so, Ich glaube, das ist durch und wird jetzt halt optimiert.

Thomas Raukamp Also so ging es mir als Pixel-Nutzer, als Pixel-Smartphone-Nutzer eben auch. Ich würde mal sagen, der Schritt von Pixel 6 auf Pixel 7, das ist jetzt die aktuelle Produktgeneration, ist hinreichend klein. Also wir sind nun in der glücklichen Position, dass wir diese Smartphones halt von den Herstellern immer so hübsch bekommen und deshalb immer mit dem neuesten Smartphone durch die Gegend laufen dürfen.

Thomas Raukamp Jeden anderen hätte ich gesagt, also wenn du einen Pixel 6 hast, spar dir ja eigentlich die Produktgeneration 7. Eigentlich, der Schritt ist nicht so ein toller. Und ich glaube, so ist es iPhone-Usern auch so ein bisschen userinnen gegangen mit der aktuellen Produktgeneration, oder?

Sebastian Schack Ich hab das auch, also wenn ich im Freundeskreis das mal diskutiere, das einzige Argument ist mal Kamera. Also Menschen haben sich irgendwie so ein iPhone 11 oder 11 Pro mal gekauft und laufen damit rum und fragen gelegentlich mal, weil die Telekom da irgendwelche neuen Angebote macht, mit hier jetzt nur für, weiß ich nicht, x Euro im Monat mehr neues Smartphone.

Sebastian Schack Und für OrdnormalverbraucherInnen ist nach wie vor seit Jahren, glaube ich, das ausschlaggebende Kriterium, bist du mit den Fotos und Videos des Ingmar zufrieden? Wenn ja, kann dir das alles egal sein. Wenn du mit irgendwas nicht zufrieden bist, kannst du mal darüber nachdenken. Aber das ist nicht so, dass das von sich aus so ein krasser Game Changer wäre.

Sebastian Schack Ich meine, wie vor Jahren, wenn jemand ein iPhone 3G hatte und du hast nur eine Generation ausgesetzt, das iPhone 4, da lagen ja Welten zwischen. Und vom 4 zum 5 ebenfalls, Formatwechsel und völlig anderes Display, dies, das. Und dann mit dem 6, oder wann kam das 6S, wo sie die großen iPhones eingeführt haben, der S-Generation, glaube ich.

Sebastian Schack Da hat sich ja ständig wirklich was Elementares getan an den Geräten. Und gerade auch was die Kameraoptik anbelangt, das war ja spätestens alle zwei Jahre ein völlig anderes Gerät. Aber inzwischen, also ganz im Ernst, ich war hier in so einem Tierpark spazieren und eine Freundin mit mir hatte so ein iPhone 11.

Sebastian Schack Und bei strahlendem Sonnenschein, gutem Wetter, der sieht das nicht, welches Foto mit welcher Kamera gemacht worden ist. Ob das was vom iPhone 11 ist oder vom iPhone 14 Pro. Klar, wenn du den auf dem Mac aufmachst siehst du, aha, dieses Bild hat mehr Pixel oder irgendwie sowas. Aber das macht ja keiner. Die Menschen gucken sich ihre Fotos auf dem Smartphone an. Wenn es schiefläuft, auf dem Tablet oder Fernseher, aber dass man die auf so einem hochaufgelösten Bildschirm hier hat, das passiert ja in echten Menschen nicht.

Sebastian Schack Und da siehst du Unterschiede einfach nicht mehr. Und mir fällt es schwer, Leuten zu sagen, ja, ja, kauf dir mal ein neues iPhone, deins ist ja schon zwei, drei Jahre alt. Sondern, ach, das geht noch? Das ist ja gut. Dann kannst du mal gegenrechnen, wenn der Akku vielleicht nachlässt, nachlässt, ob sich dann irgendwie so ein Mobilfunk-inklusiv-Angebot lohnt, ein neues Telefon zu kaufen versus einen Akku reparieren zu lassen oder austauschen zu lassen.

Sebastian Schack Aber sonst, die Dinger sind echt super.

Thomas Raukamp Das geht so weit, dass Google hat vor einiger Zeit das Pixel 7a vorgestellt. Das hat so eine A-Version, so eine etwas günstigere Version des Pixel 7, die kommt immer ein halbes Jahr später, so viel früher vielleicht das iPhone SE, damit vergleichbar. Und da sagen Leute, obwohl es irgendwie 500 Euro günstiger ist, ist das große 7er, es hat die bessere Kamera.

Thomas Raukamp Das ist schon wirklich krass. Insofern, du kannst das nicht mal mehr im Preis festmachen. Aber um auf deine Frage zurückzukommen, ja, ich bin mit sehr viel Interesse, aber nicht viel Erwartung eigentlich an das Fold rangegangen. Hattest du eine gewisse Erwartung oder so?

Sebastian Schack Ich hab das ja mit diesem samsungs für zwei stunden und ein halb mehr länger war das ja auch nicht mehr so keine echten erfahrung, meine meine erwartung war das wird schon alles scheiße sein und es war gar nicht alles scheiße, aber ich wo ich nicht hinwegsehen konnte ist dass das bei dem also das war das zweite generation von dem verlesen samsung dinge ich hab nachgeguckt die fünfte ist die demnächst kommt, Ich hatte die zweite Generation in den Händen und die ganze Zeit habe ich diesen Falz gesehen und wenn du irgendwelche Wischgesten ausführst, habe ich diesen Falz gespürt und habe gesagt, okay, das ist nichts, das ist mir nichts.

Sebastian Schack Also wenn ich ständig daran erinnert werde, eigentlich ist so ein Display nicht zum Falten gedacht, also es fühlt sich halt ständig so an, sieht ständig so aus, als wenn mir das mutwillig und gegen die Physik jetzt irgendwie zurecht gebogen hat. Und da dachte ich, okay, wenn ich mir das jetzt kaufe, was kostet das 2000 plus Euro, dieses Samsung Z-Ding damals, ja?

Sebastian Schack Das ist doch nach einem halben Jahr durch, dachte ich. Also war so mein Eindruck.

Thomas Raukamp Kann ich dir jetzt natürlich noch nicht sagen, weil ich es noch nicht ein halbes Jahr habe. Aber es ist einer dieser Sachen, die du weißt, dass du sie gut findest in dem Moment, wo du sie hast. Also jedenfalls ist das Spaß bei Fold bei mir so, wenn du zum ersten Mal so ein YouTube-Video auf dem normalen Bildschirm guckst.

Thomas Raukamp Also wenn du es so anguckst, ich halte das für unser YouTube-Leute, nochmal in die Kamera, Das ist ein normales Smartphone erst mal, wenn du es so anguckst. Ähm, und es ist also kein kleinerer Schirm oder sonst was, ein ganz normaler, ich glaub, 5,8 Zoll Bildschirm. Und du kannst ihn richtig gut benutzen, es ist ein richtig gutes OLED-Display.

Thomas Raukamp Du kannst eigentlich, würde ich mal sagen, 70 Prozent der Zeit arbeitig damit. Und ich glaube, das ist auch Googles Idee dabei, du sollst es erst mal verwenden wie ein normales Smartphone und nicht irgendwie wie diverse andere Foldables, wo du irgendwie so einen mickrigen kleinen Screen hattest, damit du möglichst schnell sagen kannst, oh, ich hab ja den größeren.

Thomas Raukamp Nee, ich glaube, diesmal sollst du richtig wie mit normalen iPhone, äh, Quatsch, Smartphone, deutsche Fehlerslang, ne? Ähm, normalen Smartphone damit arbeiten. Ähm, ich halt's nochmal in die Kamera. Es sieht aus, als wenn du so zwei Smartphones übereinandergelegt hast. Beide sind sehr, sehr dünn. Also, ich glaube, das ist das schlankste Smartphone affordable, was bisher auf den Markt gekommen ist. Jedenfalls weitaus schlanker als diese Samsung-Geräte.

Thomas Raukamp Erst in dem Moment, wo es Sinn ergibt, hast du so Lust, umzuschalten. Zum Beispiel, wenn du ein YouTube-Video guckst und dann den größeren Bildschirm öffnest, dann ist es wirklich ein Aha-Erlebnis, das muss ich sagen. Und Google hat es auch toll hinbekommen, diesen Übergang. Du guckst auf dem normalen Display ein YouTube-Video und dann denkst du, oh, ich hab ja noch dieses Größere.

Thomas Raukamp Und dann öffnest du den großen Bildschirm und es geht völlig reibungslos über. Also, es ist nicht irgendwie, dass dann eine Sekunde aussetzt oder so. Es geht völlig reibungslos über. Das ist wirklich toll gemacht. Es ist irgendwie merkwürdig stramm, Dieses Aufklappen. Dieser Mechanismus ist merkwürdig stramm gehalten. Das ist so die erste Idee, die ich hatte.

Thomas Raukamp Gut, das klappt eben nicht immer auf. Und vielleicht ist es auch diese Grundidee, du sollst es nicht dauernd benutzen. Ich mach's jetzt noch mal in die Kamera. Es ist wie ein kleines Tablet. Wie ein Mini-iPad, ein bisschen kleiner vielleicht noch. Und, also ich sehe, nachdem ich so 20 Sekunden drauf geguckt hab, diese Falz nicht mehr. Diese Falz ist nicht besonders scharf.

Thomas Raukamp Sondern sie ist ein bisschen weiter. Und sie ist ein bisschen runder. Insofern, ich weiß nicht, in der Kamera sieht man's dann doch, die Files. Das Einzige, und das hat Marques Brownlee auch bemerkt, es schafft nicht die totale Grätsche. Sondern als wenn irgendwie zwei Grad irgendwie noch offen sind.

Thomas Raukamp Irgendwie. Das ist eine komische Sache. Trotzdem, dieser große Bildschirm, dieses große Display, in dem Moment, wo du es benutzt, denkst du, wow, das will ich eigentlich. Warum habe ich das vorher nicht benutzt? Und man sieht, ähnlich wie beim Pixel Tablet, dass Google da eine Menge guter Arbeit mit Android 13 gemacht hat.

Thomas Raukamp Das ist einfach richtig gut auf diesem großen Display, größeren Display läuft vielleicht noch besser als auf dem Tablet. Und da hat Google das eben auch richtig gemacht, denn selbst wenn Apple jetzt im Herbst sagen sollte, Okay, dann machen wir auch einfach mal ein Foldable. Ja, wie macht sich denn wohl so ein iOS auf so einem großen Bildschirm?

Thomas Raukamp Weil eigentlich, in dem Moment, wo du es aufklappst, hast du ja ein kleines, aber du hast einen Mini-iPad. Ein iPad Mini, kannst du eigentlich sagen. Noch ein kleineres iPad Mini. Also ein kleines Tablet. Also sollte darauf dein iPadOS laufen. Oder? Und wenn du dann einfach nur iOS hast, das du dann groß hast, kann es dasselbe, ergibt es Sinn?

Thomas Raukamp Weil hier hast du dann wieder den vollen Funktionsumfang, den du auch auf dem Pixel-Tablet hast. Du hast also auch wieder die Stock hier unten, was du benutzen kannst. Du kannst Multitasking auf dem großen Display machen. Das ist eben der Vorteil, wenn man ein Betriebssystem hat, dass man auch für große Bildschirme fit macht, und nicht irgendwie eins für Smartphones, eins für Tablets, eins für Computer und so weiter und so weiter.

Thomas Raukamp Ich glaube, das ist das eigentliche Problem bei einem iPhone Fold. Welches Betriebssystem soll es? Sollst du in dem Moment, wo es aufplatzt, soll dann iPadOS starten? Wie reibungslos würde das gehen? Willst du wirklich zwei verschiedene Betriebssysteme auf einem Gerät haben? Fühlt sich falsch an irgendwie.

Sebastian Schack Und sie müssen die ganzen Apps ausblenden. Also die Taschenrechner-App, die es auf dem iPhone gibt und auf dem iPad nicht, die müsste ja deaktiviert werden in dem Moment.

Thomas Raukamp Ja, also ich kann nur sagen, bestes Beispiel ist meine Partnerin, die wirklich überhaupt nicht an Smartphones interessiert ist. Also die läuft noch mit so einem Samsung A schieß mich tot durch die Welt, das hat sie irgendwann mal von ihrer Firma gekriegt. Ihr ist hinreichend egal, dass ich mich regelmäßig über die Fotos lustig mache, die sie damit schießen kann.

Thomas Raukamp Ich habe hier diverse Pixelphones rumliegen. Sie ist einfach nicht dazu zu bewegen, nein, da muss ich mich an was Neues gewöhnen und so weiter. Also sie wird sehr wahrscheinlich mit diesem Samsung A irgendwas rumlaufen, bis das Ding auseinanderfällt. Und der habe ich einfach mal für eine halbe Stunde das Pixel Fold in die Hand gedrückt.

Thomas Raukamp Und so hat sie eigentlich noch nie auf Technik reagiert. Zum ersten Mal, als sie das aufgemacht hat mit einem YouTube-Video, wo ihr wirklich der Mund offen stand und sie gesagt hat, wow, wow, so, weißt du? Und sie nach einer halben Stunde das Ding eigentlich nicht mehr hergeben wollte. Also muss da doch irgendwie so ein Wow-Faktor dabei sein.

Thomas Raukamp Ja, ist natürlich nicht ganz günstig, 1900 Euro will Google dafür haben. Es ist kein Gerät, das morgen den Markt überschwemmen wird, sagen wir es mal so.

Sebastian Schack Ja, aber wenn es denn so weit ist, dass das inzwischen, das klingt, als ob es ausgereift wäre, als ob man das nutzen kann. Das ist nicht nur so eine Tech-Demo, sondern Menschen können das benutzen.

Thomas Raukamp Erschreckend ausgereift, muss ich sagen, ja. Ich habe erste Produktgeneration. Viele Leute stören sich an den Rändern oben und unten. Die sehen nicht ganz so cool aus. Auf der anderen Seite finde ich, wenn du so ein aufgeklapptes Ding in der Hand hältst, Finde ich es ganz angenehm, wenn du links und rechts Ränder hast.

Thomas Raukamp Ähnlich wie beim Tablet, dass du es festhalten kannst. Oben haben sie noch eine Kamera verbaut, damit du auch eine Kamera hast, wenn du es aufgeklappt hast. Das haben sie im oberen Rand verbaut, nicht wie Samsung, die haben es unter dem Display verbaut. Dadurch ist die Kamera besser. Die Kamera ist nicht ganz so auf dem Niveau von den Pixel-Smartphones, von den normalen Pixel-Smartphones.

Thomas Raukamp Was eigentlich ein komisches Gefühl für mich ist, Weil wenn du ein Pixel-Smartphone hast, dann hast du immer das Gefühl, du hast die beste Kamera im Smartphone-Markt. Und jetzt hast du so eine, ja, so eine gute Kamera, ne? Aber halt irgendwie nicht die allerbeste. Das ist irgendwie ein komisches Gefühl.

Thomas Raukamp Aber okay, gut. Musst du vielleicht bei so einem Foldable noch ein bisschen mitleben. Ansonsten, es liegt toll in der Hand. Hinten wieder so ein bisschen, Google hat sich da Mühe gegeben. Es ist ähnlich wie das Pixel-Tablet, so ein bisschen angeraut, so ein bisschen Keramikgefühl. Ähm, ich kann's nur nicht lange irgendwie auf dem Bein liegen haben oder so, dann rutscht es runter.

Thomas Raukamp Also, ich wünsch mir sehr schnell ein paar gute, ähm, gute Cases dafür. Weil es ist mir zweimal vom Bein gerutscht irgendwie. Und bei so einem 2.000-Euro-Gerät steht dann kurz das Herz still.

Sven T. Möller Gibt es denn da Cases für, wenn das so klappen muss und so?

Thomas Raukamp Ja, gibt es von Google selber, aber da werden jetzt auch, ich glaube, von, wie spricht man die Marke aus, Spigen, S-P-I-G-E-N, das ist, glaube ich, eine bekannte Marke für Cases. Spidgen oder Spigen, die haben auf Amazon schon Cases, das sind zweiteilige Cases eigentlich. Ja, es ist tatsächlich, also fassen wir es zusammen, an der Erlebnis-Smartphone-Ende doch noch mal neu, hab ich irgendwie so nicht mitgerechnet.

Thomas Raukamp Was nicht so toll ist, das merkst du dann doch in den ersten zwei Tagen, zwei, drei Tage, wenn du dauernd dieses große Display offen hast. Ähm, ja, das merkst du aber auf dem Akku. Ha, ha, ha.

Sven T. Möller Doch, mit der Stromverbindung.

Thomas Raukamp Schon, also es ist dadurch, dass es auch kleiner ist, Also, ähm, nicht so der, ähm, nicht so der Akku, den du so im Pixel 7 hast, wenn du sonst mit dem Pixel 7 durch die Welt gelaufen bist, wo Google auch damit angibt, also, eine tolle Akkuverwaltung da irgendwie zu haben. Ähm, ja, und den ersten zwei, drei Tagen, wo du dich also an diesem großen Bildschirm berauscht, ähm, ja, dann hast du es auch zweimal am Tag irgendwie am Netzteil, irgendwie, das habe ich jetzt nicht mehr.

Thomas Raukamp Jetzt komme ich 24 Stunden damit lang, was auch okay ist. Aber es ist halt kein besonderer Akku. Das wäre jetzt so mein einziger Einwand. Es ist halt ein bisschen schwerer als ein normales Smartphone, weil du halt zwei Smartphones übereinander hast.

Sebastian Schack Wofür nutzt du es denn auf? Also, ja, YouTube hab ich verstanden, aber ist das auch mal so, keine Ahnung, so wie du einen Browser aufmachst, klappt das auf? Oder so wie du eine Mail schreibst, klappt das auf? Was sind so Szenarien, wo du sagst, okay, das mach ich jetzt nicht mit dem kleinen Ding, sondern dafür klapp ich das auf?

Thomas Raukamp Ja, Medienkonsum hast du gesagt. Browsing, ja, wenn ich ganz schnell mal irgendwas im Web gucken will, dann mach ich das auf dem kleinen Display. Sonst mach ich das große auf. E-Mails, ja. Da kommen wieder die 50 Programme ins Spiel, die Google verbessert hat. Unter anderem Gmail. Gmail ergibt dann mal wirklich Sinn, dass du auf der einen Seite Deine, jetzt machen wir hier irgendeine E-Mail auf.

Sebastian Schack Irgendwas Unverfängliches.

Thomas Raukamp Genau. Dass du auf der einen Seite deine Übersicht hast, auf der anderen Seite die E-Mail selber dargestellt hast. Dementsprechend, wenn du dann auf Antworten gehst, teilt sich das G-Board, die Tastatur auf, sodass du es mit zwei Händen benutzen kannst. Also da, so ein E-Mail-Programm, so etwas Alltägliches wie ein E-Mail-Programm profitiert schon echt immens davon, muss ich sagen.

Thomas Raukamp Sind so die Sachen, die man erst gar nicht so erwartet. Und sonst, ja, pff, ich hab's jetzt eine Woche, ne? Also, ich muss mich selber so ein bisschen dran gewöhnen, aber das sind eigentlich die Hauptaufgaben. Nun muss man dazu sagen, ich hab auch noch so ein Pixel-Tablet. Also, ich bin nicht immer so angewiesen auf den großen Bildschirm.

Thomas Raukamp Aber das sind so die Hauptsachen, also Medien-Consum und Web-Browsing. Und ich hab mir sagen lassen, dass viele Leute, die das jetzt schon haben, glücklich sind, dass sie im Auto endlich mal Google Karten oder Google Maps auf dem großen Display darstellen können. Das ist wohl eine feine Sache.

Sebastian Schack Aha.

Sven T. Möller Schlag mal den Auto, Atlas.

Thomas Raukamp Ja. Und Google Bücher ist eigentlich auch eine schöne Sache. Das hat dann so die Größe von so einem Reklambüchlein. Kann man schön umblättern und so hat man beide Seiten auf einmal dargestellt. Finde ich gut. Oder sowas wie Readly. Readly funktioniert auch ganz gut, also du brauchst das nicht mal größer stellen irgendwie. Also du kannst eine Zeitschrift für die MacLive eigentlich so auf diesem Display ganz komfortabel durchblättern und auch lesen.

Thomas Raukamp Ja, schon eine schöne Sache. Ich möchte nicht mal darauf verzichten, ob ich 1.900 Euro dafür ausgeben würde. Ich weiß nicht.

Sebastian Schack Ja, schon krass viel Geld, das stimmt, ja.

Thomas Raukamp So erwartet ihr denn, dass von Apple da irgendwas in nächster Zeit kommt?

Sebastian Schack Herr Molls?

Stefan Molz Ich würd's problematisch sehen. Weil Apple würde sich noch weiter verzetteln und hat ja grade so seine Vision gezeigt von, wie die Zukunft aussehen soll, wenn's nach Apple geht. Ob man da jetzt noch so einen Nebenkriegsshowplatz aufmachen muss der glaube ich auch wirklich nur einen sehr, sehr kleinen Prozentsatz potenzieller Kunden denn dann überhaupt anspricht.

Stefan Molz Wage ich zu bezweifeln.

Sebastian Schack Ist mal zu dem Preis, oder? Also, wenn Sie das auch für 1.000 Euro in die Reihe mit einbauen würden, ich glaube, da würden schon mehr Menschen dazugreifen. Aber das Doppelte zu bezahlen, das ist, glaube ich, schwer.

Thomas Raukamp Aber damit hat doch gerade Apple keine Bauchschmerzen, oder? Mit dem Preis.

Stefan Molz Ich wollte gerade sagen, also, wenn die Marge stimmt, kann es natürlich auch sein, wenn man da 2.499 Euro draufschreibt und Menschen kaufen das dennoch, dann muss der Markt vielleicht auch nicht riesengroß sein, damit sich das lohnt.

Thomas Raukamp Dann würde ich auch tippen, dass Apple da irgendwo bei 2.500 Euro liegen würde, wenn Google bei 2.000 liegt. Das würde ich schon sagen.

Stefan Molz So als Hybrid, so irgendwie iPhone trifft iPad. Aber ich meine, da gibt's so viele Möglichkeiten, Hybriden zu erzeugen. Also irgendwie gehören ja auch iPadOS und macOS inzwischen zusammen. Menschen sitzen vor so einem MacBook Pro und sagen, warum hat der keinen Touchbildschirm?

Thomas Raukamp Ja.

Sven T. Möller Und dann gibt es diesen schönen Stage Manager. Wird es irgendwann Telefone mit Lipporello-Files geben oder so?

Sebastian Schack Zickzack-Files, Altar-Files.

Sven T. Möller Alle Möglichkeiten.

Stefan Molz Also ich zumindest warte nicht drauf. Ich lasse mich natürlich gerne eines anderen belehren. Und tatsächlich kann ich mir vorstellen, dass das halt so ein Aha-Moment ist, wenn du so ein Gerät in der Hand hast. Und dann sagst du, oh, schon ganz nett. Aber dann wahrscheinlich wie bei der Vision Pro aktuell halt auch, ist teuer, brauche ich das überhaupt?

Stefan Molz Es gibt viele schöne Dinge. Ich kann mir auch so einen Porsche angucken und sagen, ja, ist schöner als der alte Golf 3 hier, aber die liegen halt auch preislich inzwischen. Und was liefert's mir in der Praxis an Mehrwert? Ich finde, eigentlich hätte ich den Gedanken auch ganz gut und ein bisschen differenzieren, einerseits, andererseits. So differenzieren zu können, dass das eine Gerät ist für das da, das andere Gerät für das da.

Stefan Molz Wenn ich alles mit einem kann, kann's vielleicht alles irgendwie, aber ... nix hundertprozentig.

Sven T. Möller Ja, aber reicht eher, wenn du nicht alle Geräte haben willst.

Stefan Molz Ja. Und ich mein, ist ja auch eine Frage, dass sich's leisten können und wollen. Und dann kannst du das Fass ja noch weiter aufmachen und sagen, wie sieht es mit Nachhaltigkeit aus? Ist es sinnvoll, dass Menschen sich zehnmal Elektronik in den Schrank stellen, die eigentlich alles das Gleiche macht, nur mit einem anderen Interface.

Thomas Raukamp Also, wie gesagt, also beim Pixel Fold, ich versteh das als Option, ne? Und deshalb hat halt Google auch ein richtig gutes, normales Display vorne drauf gemacht. Und diese Option des großen Bildschirms ist tatsächlich in dem Moment, denke ich, wo du viel unterwegs bist, wirklich, und abends vielleicht im Hotel sitzt, und einen Film gucken willst, ohne dass du dein Tablet dabei hast, und deine E-Mails ernst beantworten willst auf einem hinreichend großen Bildschirm, nenne ich das mal.

Thomas Raukamp Schließendend, ja, ich denke, so als Option ist das eine ganz tolle Sache. Ich glaube auch nicht, dass es jeder braucht, oder jeder oder jede. Wenn du dir das leisten kannst, why not, irgendwie?

Stefan Molz Wenn du umgekehrt die Rechnung aufmachst, es gibt ja auch dieses Pixel-Tablet. Und so ein Pixel 7-7a ist ja zusammengenommen günstiger als das faltbare Pixel. Ob das nicht die bessere Option ist? Weil ich meine, okay, man wird irgendwie, keine Ahnung, 150, 200 Gramm mehr in der Tasche haben.

Thomas Raukamp Ja, ja, ja. Ich weiß, was du meinst. Ich weiß nicht, ob ich, wenn ich die Dinger nicht sowieso als Journalist bekommen würde, ob ich mir überhaupt ein Tablet kaufen würde. Ich bin trotzdem, dass ich hier mittlerweile drei Tablets habe, kein Tablet-Typ geworden irgendwie. Also Tablets stehen bei mir mehr herum, als dass ich sie benutze.

Thomas Raukamp Und ich glaube, so ein Smartphone würde mir leichter fallen, wenn ich auf eine Messe fahre oder sonst wo hin, zu sagen, ah super, ich habe ja eigentlich alles dabei, eher würde ich mir noch eine Bluetooth-Tastatur irgendwo in den Koffer legen, wenn noch Platz ist und die dann verbinden, damit ich dann wirklich komfortabel meine E-Mails tippen kann.

Sebastian Schack Aber stimmt schon, Tablet ist auch, also ich habe ja auch die jetzt mehrere Generationen von iPads hier schon durchprobiert, ist mit weitem, weitem Abstand das Gerät, auf das ich zuerst verzichten könnte.

Thomas Raukamp Wie gesagt, ich glaube, ich würde mir nicht mal eins kaufen und ich bin manchmal verwundert darüber, wie wenig kulturellen Einfluss eigentlich das Tablet hatte. Denn als das erste iPad aus dem Markt kam, haben wir alle im Verlag gesagt, Oh, Mann, jetzt müssen wir aber zusehen mit der digitalen MacLive und so weiter, weil so in einem Jahr wird es dann überhaupt kein Print mehr geben, weil das wird alles auf dem iPad laufen. Das haben wir wirklich erwartet. So.

Thomas Raukamp Und irgendwie ist es nicht wirklich passiert, dass jetzt ein Printmagazin nach dem nächsten die Segel streicht. Liegt nicht unbedingt am iPad. Der kulturelle Einfluss von so einem Tablet ist viel, viel geringer, als ich das damals erwartet habe, muss ich sagen.

Sebastian Schack Zumal ja auch nicht passiert ist, dass diverse Publikationen sich für so ein iPad angepasst hätten oder so. Klar, da haben alle mit experimentiert, wir ja auch. Mit Mac Live Publikationen, durch die man dann anders navigiert als durch ein gedrucktes Magazin. Am Ende des Tages, wenn wir sehen, was heute die Häuser so machen, und völlig egal, auch was, von Falk Media bis zur Zeit und New York Times und wieder zurück.

Sebastian Schack Am Ende haben die alle von links nach rechts Geblättere, weil Menschen halt eben die ganze Seite darauf sehen wollen und nicht mal nach rechts, mal nach links, mal nach unten wischen wollen, wenn sie so Artikel lesen. Und das, was das höchste der Gefühle ist, das, was mir, glaube ich, übergeblieben ist, dass du in der Horizontalen von Artikel zu Artikel wischen kannst und die einzelnen Artikel dann in der Vertikalen lesen kannst, das ist das allerhöchste der Gefühle, was mir da so untergekommen ist, was aktuell noch Verwendung findet.

Sebastian Schack Aber dass ich mal so das iPad ein neues Benutzungskonzept für journalistische Inhalte.

Thomas Raukamp Irgendwie hervorgebracht hätte das fehlanzeige ne nicht mal bücher sind verschwunden ich glaube man hat den denkfehler gemacht weil bücher sind ja schon hinreichend portable nicht wahr. Halt nicht so viel auf einmal das was beim ipod damals und dann beim iphone total sinn ergibt nämlich seine ganze musikbibliothek mit sich rumzuschleppen weil man hat halt nicht immer lust auf die musik die man sich da morgens zusammengestellt hat so wie früher es ergibt aber keinen sinn seine ganze Buchbibliothek, also die eigene Bibliothek mit herumzuschleppen, weil man sagt ja nicht irgendwie, ach, ich lese zwar gerade dies und das Buch, aber ich könnte ja auch mal jetzt in zwei andere Bücher reinblattern oder so.

Thomas Raukamp Nein, man liest das Buch, das man gerade liest. Das habe ich auch.

Sebastian Schack Also selbst wenn ich in den Urlaub fahre, ich habe so zwei, drei Bücher. Im Endeffekt, ja, ich habe auch mal eins auf dem Tolino dabei oder so. Oder habe auch mal nur den Tolino dabei. Aber sonst, wenn ich mit Papierbüchern reise, dann habe ich irgendwie zwei oder drei oder sowas dabei, weil ich schon die Auswahl haben möchte, sind meistens auch sehr unterschiedliche Bücher, je nach Stimmungslage, was fang ich eigentlich anzulesen hier.

Sebastian Schack Aber dass ich dann selbst da im Urlaub irgendwie drei Bücher dann durcheinander lesen würde, passiert mir auch nicht, das kann ich auch nicht, das kriegt mein Hirn gar nicht hin. Ich lese dann halt ein Buch und das muss ich durchlesen und dann fang ich das nächste an. Ja. Hm. Ah ja. Soweit zum foldable Pixel Telefon.

Thomas Raukamp Ich glaube, wir sollten das Thema Google jetzt mal beenden, bevor die letzten zwei Zuhörer jetzt sich noch verabschieden.

Sebastian Schack Das glaube ich gar nicht mal. Aber wir kommen zum anderen Thema. Und zwar, lustige Sache, ich habe das beinahe selbst getestet. Also ich stand daneben. Gestern hat sich ja jemand das Dach meines Hauses angeguckt. Zwecksprüfung von Optionen zur Installation einer Solaranlage und diese Person hatte das Gerät dabei dafür, was Herr Molls ausführlich ausprobiert hat und wahrscheinlich auch gut befunden hat.

Stefan Molz Genau, wir reden jetzt von der DJI Mini 3 Pro, eine Kompaktdrohne. Mich erwischt es mit so einer Regelmäßigkeit, dass es mich in den Fingern juckt und ich sage, ach, eigentlich habe ich ja schon Bock auf dieses Drohnengefliege. Dann laufe ich los, kaufe mir eine, fliege zwei Tage und stelle dann nach einem halben Jahr fest, ja, so im Schrank liegend, Macht ihr halt auch nicht so viel her. Und ja, genau, totes Kapital.

Stefan Molz Zumal es ja so über die Jahre nicht einfacher wurde mit der Fliegerei, aufgrund von Vorgaben seitens des Gesetzgebers. Auch weil es Menschen gibt, die sich halt irgendwie einen Teufel drum scheren, dass sie halt letztlich Luftraum mitnutzen, wo auch andere mit unterwegs sind. Also ich nehme ja auch nicht mal ein ferngesteuertes Auto und denke mir ja diese Autobahn, die ist so breit, da passt das auch noch mit drauf, mit dem Luftraum ganz ähnlich. Deswegen inzwischen da verschärfte Vorgaben und...

Sven T. Möller Und nicht vergessen, die haben ja auch alle eine Kamera, ne?

Stefan Molz Genau, mit der Kamera macht es natürlich auch nicht einfacher und auch so das Bild der Menschen, das sie von Drohnen haben. Ich meine, wenn man sich anschaut, gerade auch DJI ist ja durchaus auch in den Medien, weil sowohl die Ukraine als auch die Russen entsprechend modifizierte Drohnen im Krieg benutzen.

Stefan Molz Da denken sie immer alle gleich, entweder man hat irgendwie eine Granate dran hängen oder man will irgendwie ins Schlafzimmer reingucken. Ja, ist also nicht einfach, aber umso kleiner die Drohne, desto geringer die Auflagen. Das ist schon mal gut zu wissen. Und diese DJI Mini 3 Pro, die wiegt unter diesen magischen 250 Gramm.

Stefan Molz Und wenn man diese Gewichtsgrenze nicht reißt, dann muss man quasi nix können, und darf trotzdem fliegen. Also klar, es gibt Vorgaben, dieses Man darf nicht höher als 120 Meter fliegen und wie nah man an Menschen heran darf, etc. Das zählt natürlich trotzdem. Aber du musst keinen Kenntnis Nachweis abbringen.

Stefan Molz Es gibt den sogenannten kleinen Drohnen Führerschein und den großen Drohnen Führerschein. So für alles, was normal also Endverbraucher Drohne ist, reicht dann normalerweise der kleine Führerschein, was nicht mehr ist, als ein Multiple-Choice-Test beim Luftfahrtbundesamt bestehen. Das sind, glaube ich, 40 Fragen. 75 Prozent musste bestehen.

Stefan Molz Wenn du ganz hart drauf bist, googelst du halt nebenbei, weil es nicht in einer Live-Situation ist, die Antworten. Also mit 100 Prozent zu bestehen, schafft eigentlich jeder Affe.

Sebastian Schack Also beruhigend.

Stefan Molz Genau. Aber ich glaube, selbst wenn man so herangeht, setzt das ja so ein Mindestmaß an Intelligenz voraus. Aber auch an Nerven und Arbeit, die da reingehen. Und eigentlich sind die Regeln so klar, dass es schon auch ein bisschen Gängelei ist, sich damit auseinandersetzen zu müssen. zu müssen. Deswegen ist es natürlich schon mal ganz gut, wenn man sich da nicht mit auseinandersetzen muss, so man dann ein verantwortungsbewusster Mensch ist.

Stefan Molz Das heißt, ich kaufe mir diese Drohne und kann im Prinzip sofort loslegen. Was ich hier so ein bisschen probiert habe, weil ich habe es meiner Frau in die Hand gedrückt und gesagt, hier mach mal, flieg mal, weil weniger V belastet als eine Person, weil ich ja schon mehrmals so um den Block und darüber hinaus geflogen bin.

Stefan Molz Und da auch tatsächlich gleich die Erkenntnis, das funktioniert einfach. Nach einer kurzen Einweisung, kurzer Eingewöhnung ist es auch dank vieler Automatismen des Systems total easy, so eine Drohne zu fliegen. Also so Manöver wie, ich glaube, in der großen Fliegerei nicht anders, dieses Starten und Landen sind so besonders kritische Prozesse.

Stefan Molz Das funktioniert bei so einer Drohne im Prinzip auf Knopfdruck. Also kannst sagen, auch jederzeit sagen, lande an dem vordefinierten Landepunkt. Und das Abheben ist auch genauso irgendwie ein Fingerstreich letztlich. Und von dort aus, es schließt sich dann quasi die Steuerung über den Controller. Dazu gleich mehr.

Stefan Molz In ersten Schritten, es gibt auch so eine Art Schildkrötenmodus, Modus, wo man so extra langsam unterwegs ist, so den Fahr-Flug-Anfängerinnen-Modus recht intuitiv. Da ist man also ganz schnell mit dabei, dass man auch so ein erstes Erfolgserlebnis hat. Was bei der Mini 3 Pro super ist, ist die eingebaute Hinderniserkennung.

Stefan Molz Also die Drohne sieht nicht omnidirektional komplett um sich drumherum, so was links und rechts ist, kann sie nicht sehen, da hat sie keine Augen. Aber so was vor ihr ist, ist ja schon mal extrem wichtig. Und was oben und unten ist, ist auch nicht so unwichtig. Das heißt, man hat relativ wenig Gelegenheit, wirklich irgendwo gegen zu fliegen und die dann doch relativ teure Drohne in Schrott zu verwandeln.

Stefan Molz Weil, das kann man vordefinieren, entweder umfliegt sie dann das Hindernis, wenn sie auf einen stößt oder sie bleibt einfach stehen und sagt, nee, nee, nee. Jetzt nicht mehr. Also so ein bisschen, ich möchte nicht sagen Vollkasko-Versicherung, aber zumindest so ein bisschen Ease of Mind, dass man da etwas beruhigter rangehen kann und weiß, okay, ist nicht gleich total Schaden, wenn hier mal irgendwie der Baum im Weg ist.

Stefan Molz Ähm, nicht sehr so toll.

Sebastian Schack Klappt das in der Praxis? Hast du das mal probiert?

Stefan Molz Ja, es klappt, aber es hat natürlich seine Tücken. Da weist auch der Hersteller extra drauf hin. Umso feiner die Dinge sind, desto schlechter sehen die Augen. Geht einem selbst ja auch so. So Stromkabel oder so. Oder dünne Äste. Können natürlich trotzdem für so eine Drohne eine Todesfalle sein. Aber werden nicht immer unbedingt erkannt. Aber klar, wenn du da irgendwie die Wand vor dir hast, die wird auch gesehen und dann auch entsprechend gehandelt.

Stefan Molz Man unterschätzt das manchmal so ein bisschen beim Fliegen, weil du hast auch dann tatsächlich so was wie Bremswege. Also ist nicht schlecht, wenn du da auch noch so eine Automatik an der Hand hast, die dir da so ein bisschen unter die Arme greift und im Zweifelsfalle sagt, ja nee, das war jetzt keine gute Idee, ich bleib hier erst mal stehen.

Stefan Molz Ja, also im Prinzip hat man da so eine Art Airbag mitgekauft. Es gibt auch noch, natürlich, da orientiert sich DJI überhaupt, finde ich, gefühlt wie bei vielen anderen Dingen auch an Apple, gibt's natürlich auch nicht Apple Care, sondern DJI Care. Das heißt, du kannst so eine Versicherung abschließen, mit der du dann so und so viele Reparaturen oder auch Ersatz bekommst, wenn die Drohne dir aus irgendwelchen Gründen verschwindet.

Stefan Molz Nennt sich dann irgendwie Flyaway. Also, wenn sie im See liegen bleibt oder ... Sonst werden keine Fragen gestellt, aber es kostet dann eben Summe X für die Vertragslaufzeit, die entsprechend abzusichern. Abzusichern ist noch ein anderer Punkt. Ich habe zwar gesagt, man kann gleich losfliegen, aber es gibt doch noch einen Aspekt, der im Rechtlichen betrachtet werden muss, nämlich du brauchst eine Versicherung.

Stefan Molz Sprich eine Haftpflichtversicherung für die Drohne. Wenn man anfängt zu googeln, dann siehst du gleich 100.000 Ergebnisse, die sagen, ja, ja, hier Drohnenhaftpflicht, kostet so und so viel, 30, 50, 100 Euro pro Jahr, brauchst du unbedingt. Ja, brauchst du unbedingt, aber in vielen Fällen, wenn man privat fliegt, ist tatsächlich die Versicherung für die Drohne Teil der Privathaftpflichtversicherung.

Stefan Molz Also da Da lohnt es sich auf jeden Fall immer bei der Versicherung nachzufragen, ob da auch entsprechende Abdeckung besteht. Und wenn die Abdeckung besteht, sich das auch nochmal irgendwie gegebenenfalls separat bescheinigen zu lassen. Schadet nämlich nicht, diesen Versicherungsnachweis quasi mitzuführen, falls mal jemand nachfragt.

Stefan Molz Genau, das war hier der Fall. Wir sind bei der DBK. Und da war in einem älteren Vertrag nur irgendwie ganz vage was von Flugmodellen und in neueren Verträgen hieß es aber, ja, ja, auch diese Drohnen und so angerufen, nachgefragt. Zwei Tage später lag irgendwie der entsprechende Nachweis im Briefkasten und den kann ich jetzt hier einfach mit in den Karton legen bzw.

Stefan Molz In den Rucksack, den ich mitnehme, wenn ich mit der Drohne fliegen gehe und hab den auch gleich zur Hand. Genau, wenn man fliegen möchte, braucht man natürlich auch eine Fernsteuerung. Diese Fernsteuerung gibt es in zwei Varianten. Teuer und teurer. Einmal gibt es die Variante, da bringst du quasi selbst den Computer und den Bildschirm mit, nämlich in Form deines Smartphones.

Stefan Molz Das heißt, da liegen Kabel bei. Du spannst dein iPhone in die Fernbedienung ein. Da läuft dann die DJI Fly App drauf, also die Fernsteuerungs-App und die Fernsteuerung an sich gibt dir quasi die beiden Steuerknüppel und eine Reihe an Tasten und das ist das. Anders gibt es noch die Fernbedienung, die hat quasi so ein bisschen lahmes Android-Smartphone sozusagen eingebaut.

Stefan Molz Wo auch die App draufläuft und der Bildschirm auch schon integriert ist. Das heißt, du hast keinen Gefommel, musst kein iPhone, kein Android-Smartphone einspannen, kein Kabel stecken und hast dann halt eben, hebst schneller ab, weil du halt weniger zum Frickeln hast. Ich habe die Variante mit eingebauten Bildschirm tatsächlich ausprobiert, Weil so in den vergangenen Jahren hatte ich immer das Modell mit ja hier eigenes iPhone und so. Das nervt einfach irgendwann.

Stefan Molz Das ist dann viel netter, wenn man einfach die Drohne, die die Propellerarme ausklappt, Fermi-Dynon einschaltet und dann schon loslegen kann, als jetzt noch irgendwie an das Telefon denken zu müssen, zumal es noch so ein paar andere Nachteile hat. Weil da musst du irgendwie vielleicht auch irgendwie daran denken, einen Fokus anzulegen, damit nicht, während du fliegst, Tante Erna anruft oder...

Stefan Molz Es geht auch ziemlich auf den Akku, was auch ein Punkt ist, der nicht zu unterschätzen ist. Gerade wenn man vielleicht mehr als einen Akku verfliegen will. Genau, das... Da wäre mein Tipp, lieber zu der Variante mit integriertem Bildschirm greifen, als da das eigene iPhone herzunehmen. Was nicht bedeutet, dass das eigene iPhone sich da nicht auch mit rein verzahnt.

Stefan Molz Es gibt so einen Quick Transfer Modus, mit dem du dann quasi die Aufnahmen, die auf der Drohne sind, den Speicher. Da ist ein nicht nennenswert großer interner Speicher dabei, den du mit einer micro SD Karte aufrüsten kannst und die Aufnahmen, die dort stattfinden. Die Drohne ist natürlich auch mit einem Gimbal, mit einer 4K Kamera ausgestattet.

Stefan Molz Die Aufnahmen kannst du dann auch kabellos aufs iPhone holen und da weiterverarbeiten oder an den Rechner übertragen. Das funktioniert sehr schick, ohne dass man da irgendwelche Strippen ziehen muss. Was ich auch gut fand, ist, dass du... Ich glaube, Sven wollte gerade was sagen.

Sven T. Möller Nein. Okay.

Stefan Molz Dann habe ich den Faden verloren. Nein, was ich gut fand, genau, war ... Dass es gut aussieht was man so aufnimmt ist ja nicht naturgegeben das kennt man ja wenn man so eine kamera in die hand nimmt der eine macht damit ganz tolle oder umgekehrt der eine nimmt eine iphone in die hand und macht hammer fotos und alle sagen wow tolles foto was für eine teure kamera hattest du da und dabei ist es eigentlich nur eine frage des das können und der erfahrung andere nehmen die 10.000, euro kamera in die hand und machen fotos wo alle denken okay das ist aber.

Stefan Molz Mit dem falschen Auge gemacht worden. Die Drohne nimmt einen da so ein bisschen die Arbeit ab, weil so tatsächlich Manöver zu fliegen, wie man Dinge, Objekte in Szene setzt, das muss man lernen. Das ist eigentlich, ja, Fotografie, aber halt aus anderen Perspektiven. Es gibt aber so ein paar Automatikmodi. Es gibt die sogenannten Quickshots, da werden dann einfach vorgefertigte Manöver abgeflogen, wobei die Software Objekte erkennen kann.

Stefan Molz Also A kann ich sagen, hier, das bin ich, folgt mir mal, wenn ich irgendwie auf dem Fahrrad durch die Wüste fahr. Ähm, oder ähm ... Hier ist irgendwie ein Leuchtturm, macht da einfach mal so eine Umrundung und fang die ein. Weil so eine Umrundung zu fliegen ist auch gar nicht so einfach, wenn man da irgendwie auch ein ruhiges Bild haben will und Geduld ist da ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Stefan Molz Ist natürlich schöner, wenn ich einen Knopf drücken kann und die Drohne macht das insofern selbstständig, als dass ich am Ende dann nur noch sagen muss, ja die Aufnahme ist auch gut gelungen. Gibt dann noch einen weiteren Modus, der nennt sich Master Shots, glaube ich. Der reiht einfach so Quick Shots aneinander und kann dir quasi am ende des ganzen einen fertigen clip rausschmeißen was ich super smart finde weil ich glaube viele menschen setzen so eine drone ein um ja events aber vor allem urlaubserinnerungen festzuhalten.

Stefan Molz Und da willst du vielleicht weniger mit dem Fliegen machen und tun beschäftigt sein, sondern einfach wie bei einer handelsüblichen Fotokamera quasi den Automatikmodus benutzen und hoffen, dass dann da was Gutes bei rausfällt. Das funktioniert tatsächlich ganz gut im Ergebnis bei DJI, auch bei der Mini 3 Pro.

Stefan Molz Da noch mal Exkurs, man kann es nicht oft genug sagen, an diesem ganzen Thema Drohnen hängt immer viel in Sachen Rechtsfragen dran. Wenn man von Urlaub spricht, darf man natürlich im Urlaub nicht davon ausgehen, dass im Urlaub die gleichen Regeln gelten wie zu Hause. Wenn es ganz schlecht läuft, filmst du, machst du irgendwo und kriegst dann halt irgendwie einen Aufenthalt hinter schwedischen Kalinen.

Thomas Raukamp Also nicht auf dem Obenplatz in Moskau mit einer Drohne unterwegs sein.

Stefan Molz Das wäre jetzt eine ganz schlechte Idee beispielsweise. Genau, aber da gibt's auch noch andere Fallen, in die man tappen kann. Das heißt, wenn ich vorhabe, zu verreisen und sage, okay, so eine kleine, kompakte Drohne, das wäre eine super Idee, die ist ja auch ziemlich arm an Vorgaben, zumindest hierzulande, bedeutet das nicht, dass ich mich nicht halt auch informieren muss, was Andernortspflicht ist.

Stefan Molz Da stellen sich dann die Fragen der gesetzlichen Vorgaben auch mit Blick auf Versicherungspflicht etc. pp. Also darf, bevor ich jetzt irgendwie das Ticket auf die Malediven buche, um da schöne Drohnenaufnahmen zu machen, erstmal einmal informieren, was ich da überhaupt darf oder auch nicht. und die Drohne erst danach kaufen, wenn klar ist, dass das klappt.

Sebastian Schack B2 Wohne, dass du jetzt Jurist wärst und wir sind ja auch keine juristische Beratung hier und sowas haben. Aber ist dir bekannt, ob das zumindest EU-weit irgendwie harmonisiert ist? Oder ist schon Italien ein Problem?

Stefan Molz B2 Genau, in der EU gibt es quasi tatsächlich einheitliche Regeln. Die, ja bis auf UK, die machen ja inzwischen dann auch diesbezüglich was Eigenes. Aber ansonsten gelten in Europa zumindest einheitliche Regeln. Ich weiß nicht, wie das in Überseegebieten ist. Gibt's ja auch ein paar.

Sebastian Schack Französisch-Guayana.

Stefan Molz Genau. Da im Zweifelsfalle auch aufpassen. Immer aufpassen, das ist so der wichtigste Tipp. Weil, ach, ich hasse diesen Spruch, aber Unwissenheit schützt vor Strafe, ne? Das gilt hier wohl auch.

Thomas Raukamp Könntest du jetzt theoretisch bei dir auf den Balkon gehen und loslegen? Darf man das so nennen? Ich weiß nicht, wie innenstädtisch du lebst, aber ...

Stefan Molz Ja sehr innenstädtisch also ich darf theoretisch in wohngebieten fliegen aber ich darf nicht über fremde grundstücke oder häuser ohne die genehmigung. Das ist schwierig und dazu kommt genau und dazu kommt natürlich noch das problem einfach außenstehende die fliegen sehen und dann angst haben dass du ihnen irgendwie was weg guckst oder sonst was.

Stefan Molz Und dann kommt vielleicht auch mal die Polizei und du machst zwar alles richtig, aber hast trotzdem Nerv an den Haken. Deswegen ist natürlich schon ein Rausfahren irgendwo hin, wo weniger los ist, vielleicht die bessere Idee, vor allem, wenn man gerade erst anfängt mit der Fliegerei. Das ist auch noch ein Tipp, bevor man in Urlaub fliegt und denkt, man macht da jetzt Drohnenaufnahmen, das auch gerne mal mehr als einmal geübt haben.

Stefan Molz Aber ansonsten ist tatsächlich so überall, wo es spannend ist, ist es im Zweifelsfall auch gerne mal verboten zu fliegen.

Sven T. Möller So Naturschutzgebiete und so, ne?

Stefan Molz Ja genau, das war das, was ich als allererstes gemacht habe noch, keine Ahnung, das ist auch schon zehn Jahre her mit so einer Phantom 4. Das ist schon frigiert, meinst du? Ich hoffe doch, je nachdem, wer jetzt hier zuhört. Im Bremer Blockland könnte man wunderbar fliegen und dann kam aber auch gleich der erste Bedenkenträger an, der sagte, ja, hier nistet aber XYZ.

Stefan Molz Mag er ja auch recht gehabt haben. Ich habe mich einfach wahrscheinlich nicht gut genug informiert.

Thomas Raukamp Seitdem hängt er da einen Steckbrief.

Stefan Molz Ich befürchte es, ja. Die Gegend ist verbrannt. Genau, ist tatsächlich so. Also wenn ich jetzt hier in Bremen auf die Idee käme, in den Grünanlagen zu fliegen, müsste ich irgendeinen Antrag auf Sondernutzung stellen. Ich hatte das eigentlich mal vor, zu durchlaufen, wie da das Prozedere aussieht und ob und mit welchen Kosten das verbunden ist. Das reiche ich vielleicht noch mal zu späterer Gelegenheit mal nach.

Stefan Molz Aber wer jetzt denkt, ach ja, ich hab ja diese Grünanlage vor der Tür, ähm ... Könnte auch schwierig werden.

Sven T. Möller Es gibt auch so Karten, auf die man gucken kann, ne?

Stefan Molz Genau, es gibt auch Apps extra. Es gibt beispielsweise die Tronic-App, die dir so Kartenmaterialien anbietet. Aber selbst die DJI Fly App, also die App, die du brauchst quasi, um die Drohne zu fliegen, egal, ob es jetzt auf dem eigenen Smartphone ist oder auf der Fernbedienung integriert, die hat auch schon entsprechend Kartenmaterial geladen und hat auch schon bestimmte Einschränkungen sozusagen einprogrammiert.

Stefan Molz Die lassen sich teilweise außer Kraft setzen, wenn du Nachweise erbringen kannst, aber das ist alles nicht so trivial. Ansonsten kannst du aber nicht davon ausgehen, dass, wenn die DJI-App sagt, hier kannst du fliegen, dass du da auch tatsächlich fliegen darfst. Also da gilt es immer, noch so ein bisschen Planung zu betreiben, egal, was das jetzt für eine Drohne ist.

Stefan Molz Das gilt leider auch für die unter 250-Gramm-Gewichtsklasse, dass man sich da ein bisschen schlau zu machen hat. Aber man findet Plätze, und man findet auch interessante Plätze. Nur wer jetzt sagt, keine Ahnung, das Bremer Rathaus, das hätte ich mal gern von oben. Da kann ich mir vorstellen, das kann ich auch morgens um fünf machen, da wird trotzdem relativ schnell jemand stehen und sagen, wo ist denn Ihre Erlaubnis dafür?

Sven T. Möller Ich habe gerade mal einen Cube geguckt, wenn man so versucht, irgendwie das Wasser zu filmen. Ist kaum möglich. Also mit unserer Pfade.

Sebastian Schack Das eine beschränkt irgendwie der Hubschrauber, der auf dem uniklinikum landen muss und dann haben wir marines stützpunkt flughafen und andere dinge wasserstraßen ist genau so also autobahn 100 meter abstand bahnlinien 100 meter abstand wasserstraßen aber auch 100 meter abstand ein stück weit finde ich es ja auch gut also als jemand der es keine drone hat die sind ja auch also selbst die kleiner die der typier gestern damit er hatte die machen ja auch schon lärm so ist ja nicht und wenn ich mir jetzt vorstelle ich liege hier in kiel irgendwie in der forstbaumschule im park rum und grill dann eine runde oder so und ständig rauscht so ein ding über den kopf vorbei das wird mir schon also das nervt schon hart.

Stefan Molz Die fliegen ja nicht auf kopfhöhe.

Sebastian Schack Nein nicht auf kopfhöhe natürlich nicht.

Stefan Molz Aber wenn sie ein bisschen höher sind hörst du sie auch nicht mehr. Ja, also tatsächlich ist das so ein Problem, weil du darfst ja, da darf man auch nicht auf die Werbeversprechen reinfallen. Also DJI wirbt dann auch mit wirklich kilometerlangen Reichweiten, aber du darfst eben in der EU nur auf Sicht fliegen.

Stefan Molz Also du musst immer deine Drohne auch mit bloßem Auge sehen können und nicht nur aus der Kameraperspektive fliegen. Und das ist bei so einer kleinen Drohne tatsächlich schwieriger, vor allem wenn die auch noch so grau ist und sich so vor dem Himmel nicht besonders gut abhebt. Also selbst mit der Sonnenbrille in der Tasche, diese 120 Meter maximaler Flughöhe, die kannst du nicht ausreizen, seit du hast wirklich Adleraugen, weil vorher siehst du die Drohne nicht mehr.

Sebastian Schack Aber das muss ja ein bekanntes Problem sein. Gibst du die auch in pink oder neon-orange oder irgendwie so?

Stefan Molz Einfach selbst zum Pinsel greifen.

Sebastian Schack Ja, gut, klar, das kann ich immer, aber ...

Stefan Molz Na, ich hab hier noch eine größere Drohne stehen, die Mavic 3 Classic. Die ist auch wirklich größer und die ist halt auch schwarz oder dunkel, anthrazit. Die seh ich deutlich besser. Und da ist es dann auch wirklich leichter zu manövrieren und vielleicht auch mal ein bisschen weiter weg zu fliegen als mit der kleinen. Und gut, klar, am Ende ist wo kein Kläger, da kein Richter.

Stefan Molz Aber im Zweifelsfall greift dann halt eben auch die Versicherung nicht mehr, wenn die Drohne aus irgendwelchen Gründen dann auf der Kreuzung abstürzt und 30 Autos ineinander fahren.

Sebastian Schack Hm. Nicht?

Stefan Molz Da muss jeder schon wissen, also es ist Verantwortung, derer muss man sich bewusst sein, aber ich glaube, das ist auch üblich, dass wer so letztlich ja auch Modellsport betreibt, sich da verantwortlich zeigt, sich entsprechend den Vorgaben beugt und sich informiert. Aber die ganze Arbeit mal außen vor gelassen, es macht auch einfach Spaß, das Fliegen.

Stefan Molz A, das, und B, es ist halt echt eine super Kamera, die dir neue Perspektiven ermöglicht, überhaupt erst ermöglicht. Und das bei einer Bildqualität, die so in etwa vergleichbar ist mit der eines aktuellen iPhones. Also das finde ich so in dem Format nicht so ganz verkehrt. Man hat auch so an Generation TikTok gedacht, also das Gimbal kann sich auch quasi ins Hochformat drehen, dass du quasi stehend das Material hast und nicht mehr liegend.

Stefan Molz Ist für mich vielleicht jetzt nicht so relevant, aber kann ja beispielsweise für Panorama-Aufnahmen auch sinnvoll sein. Und ach ja, wenn man ein Feature nicht braucht, ist nicht schlimm. Lieber eins mehr als eins weniger. Genau, ansonsten, was ist noch zu sagen? Mit der Drohne allein ist nicht getan. Also klar, die gibt's im Paket mit der Fernbedienung, die braucht man auch auf jeden Fall.

Stefan Molz Aber es liegt halt so ein Akku mit im Karton. Der lässt sich auch stressfrei direkt in der Drohne laden. Da ist einfach so ein USB-C-Anschluss. Das funktioniert. Aber mit einem Akku ist man so im besten Fall, ich glaub, hier auch DJI sagt, 34 Minuten Flugzeit, glaube ich. Das ist natürlich so irgendwie, keine Ahnung, Verbindstelle, ja, Labor.

Stefan Molz So effektiv, glaube ich, so 25 Minuten hier bei ein bisschen berühmter Wetter kommt schon eher hin. Und dann willst du natürlich zusätzliche Akkus haben und die kosten dann auch wieder Geld. Das weiß auch DJI und bietet dir dann gleich so sogenannte Fly-More-Pakete an, dass es dann hier in dem Fall einen Bundle aus zwei Akkus, einem Multiladegerät und einer Tragetasche.

Stefan Molz Kostet dann auch noch mal 190 Euro extra. Also auch schon ganz ordentlich, ist aber auch super praktisch und eigentlich notwendig. Also im Prinzip addiert man im Geiste einfach schon mal die Preise zusammen und weiß, dass halt der Preis für Drohne und Fernbedienung nicht der Endpreis ist.

Sebastian Schack Wo liegt denn der Preis für Drohne und Fernbedienung?

Stefan Molz Drohne und Fernbedienung, also ich glaube Listenpreis ist sowas wie 1050 Euro für das Paket mit der großen Fernbedienung. Und man kann da aber auch, glaube ich, ganz gut sparen, indem man einfach mal immer so guckt, was gerade im Angebot ist. Die Drohne ist jetzt auch schon ein bisschen länger auf dem Markt.

Stefan Molz Also, die hat ihren ersten Geburtstag gefeiert. So ein direkter Nachfolger ist jetzt noch nicht so in Sicht. Und DJI ist da auch so ein bisschen entspannter als Apple. Also, da gibt's nicht jedes Jahr gleich das neue super-duper-top-Modell. Und man kann die alte wegschmeißen, weil Schrott und so. Deswegen hätte ich auch keine Probleme jetzt hier noch diese Kaufempfehlung auszusprechen.

Stefan Molz Wer auf der Suche nach einer sehr, sehr guten, kompakten Drohne ist, macht mit dem Kauf der Mini 3 Pro auch jetzt nichts falsch. Hat sich auch bewiesen und ist auch quasi so die Standardempfehlung, wenn Menschen in Foren fragen, ja, hier Drohne und ich will aber schon was, was anständiges Material in Foto und Video liefert, dann heißt das ja hier, da DJI, die haben da was.

Stefan Molz Klar, es geht größer, es geht besser, aber dann wird es irgendwie auch teurer und vor allem sperriger. Da hier nochmal der Vergleich mit der Mavic 3 Classic. Das wäre so quasi einer der nächsten größeren Schritte. Es gibt noch ein anderes Modell, wo jetzt auch ein Nachfolger im Raum steht. Das heißt R2S, glaube ich. Da kommt jetzt irgendwie die R3.

Stefan Molz Da müsste man nochmal gucken, aber es ist einfach unschlagbar, wenn man ein Gerät hat, das so kompakt ist, dass es halt echt in einer Jackentasche zusammengeklappt verschwinden kann. Und das ist bei keiner der anderen Drohnen von DJI der Fall. Da hast du dann schon immer einen extra Rucksack oder einen extra Case oder sowas dabei.

Stefan Molz Und das ist nicht zu unterschätzen, gerade wenn man im Urlaub ist und unterwegs, dann hast du vielleicht sowieso schon noch irgendwo eine Kamera in der Tasche und zu schleppen, da ist jedes gesparte Kram Gold wert.

Sebastian Schack Okay, so weit zur Drohne?

Stefan Molz Ja, es sei denn, ihr habt noch irgendwie Fragen.

Sebastian Schack Bin ja schon fleißig dazwischen gegrätscht manchmal, aber ... Ja. Gut.

Stefan Molz Ja, was ich ... Ich kann auch erzählen, ich hab jetzt hier so eine Brille liegen. Quasi so wie so eine VR-Brille für Drohnen. Das nennt sich FPV-Fliegen. Also aus der ersten Person heraus den Flug erleben. Da gibt es auch wieder rechtlich so ein paar Rahmenbedingungen. Beispielsweise brauchst du immer einen sogenannten Spotter, also eine weitere Person, die die Drohne, während du durch die Brille fliegst, im Auge behält, was auch sinnvoll ist, aber Dinge nicht unbedingt einfacher macht.

Stefan Molz Genau diese Brille funktioniert auch mit der Mini 3 Pro. Das wurde jetzt vor kurzem erst per Software Update nachgereicht, was ich eigentlich schon ganz ordentlich finde, nach einem Jahr nochmal so eine grundlegende Funktion per Software freizuschalten. Casus Cactus ist, diese Brille kostet halt auch ein paar Euro und du brauchst eine bestimmte Fernsteuerung dafür, die so ein bisschen funktioniert wie so eine V-Mode damals, also so eine Neigungssteuerung, hat zwar auch noch so eine Art Pistolengriff, Vielleicht, wie man das so kennt von diesen ferngesteuerten Autos, wo man Gas gibt und die Steuerung erfolgt mit Neigen, du kannst aber auch mit dem Kopf steuern, also es hat auch so ein Head Tracking.

Stefan Molz Die Drohne guckt quasi in die Richtung, in die du auch guckst. Und das ist schon noch mal ein ganz, ganz anderes Flugerlebnis. Da war ich echt baff.

Sebastian Schack Geht das immer noch per Analogfunk oder wie ist da die Übertragung?

Stefan Molz Das ist digital.

Sebastian Schack Okay.

Stefan Molz Daher auch echt teilweise irre Reichweiten, die du ja aber halt nicht ausschöpfen kannst. Also ich weiß auch nicht, was das soll. Klar sind diese 10 oder 15 Kilometer, die dir mal angegeben werden vom Hersteller, auch diese Laboridealwerte. Und es gibt auch Leute, die sagen, ja, du, schon nach zwei Kilometern hatte ich kein Signal mehr. Aber dann stelle ich mir immer die Frage, was haben die für gute Augen?

Stefan Molz Zumindest, wenn sie den Regeln konform fliegen, dass sie da irgendwie auch noch die Drohne ja, im Blick haben. Deswegen ist das eher so eine theoretische Geschichte.

Sebastian Schack Was macht die Drohne, wenn sie kein Signal mehr hat? Bleibt die einfach irgendwo hängen? Kommt die zurück? Oder was passiert dann?

Stefan Molz Das kann man einstellen. Normalerweise ist da eine Return-to-Home. Das heißt, sie fliegt einfach quasi den Startpunkt wieder an. Den hat sie vorher aufgezeichnet. Die Drohnen haben ja alle ein GPS und können sich daher entsprechend orientieren. Du kannst dann auch einstellen, wie sie sich verhält in dieser Return-to-Home-Situation.

Stefan Molz Ob sie dann erst auf eine bestimmte Höhe aufsteigen soll, was sinnvoll sein kann, wenn irgendwie irgendwas im Weg sein könnte. Also im Zweifelsfall steigt sie auf 120 Meter, fliegt dann irgendwie in gerader Linie zum Startpunkt und landet dann. Du kannst aber auch, ich bin gerade die Avatar geflogen, also eine reine First-Person-View-Drohne, da kannst du dann auch einstellen, dass sie einfach nur hovern soll.

Stefan Molz Also sie soll dann, wenn sie kein Signal mehr hat, an der Stelle schweben, wo sie den Signalabriss hatte oder sie soll an der Stelle landen.

Sebastian Schack Und dabei kennen die Dinge auch, wo sie landen, also nicht, dass das Ding sagt, okay, ich habe kein Signal mehr, ich lande mal in diesem See.

Stefan Molz Ja, das stellst du ja vorher ein. Du weißt ja dann auch, wo du fliegst. Also das gehört zur Flugvorbereitung. Wenn du weißt, du fliegst in der Gegend, wo die Gegebenheiten so sind, dass da vielleicht noch mal ein Hochhaus oder so im Weg ist, Dann sagst du, 120 Meter hoch wäre schon mal irgendwie ganz gut.

Stefan Molz Und dann so hoch ist das Haus dann gar nicht. Aber oder wenn du weißt, da ist ein See, dann sagst du halt eben, ja, nee, bitte nicht automatisch landen. Das gehört dann zur Flugplanung und. Genau, da können einem schon graue Haare wachsen, glaube ich.

Sebastian Schack Merkt sich das Ding? Also du hast ja gesagt, das merkt, wo es gestartet ist. Mhm. Das Ding weiß ja auch, aha, ich hab so einen Akku drinne, und dessen Kapazität nimmt zunehmend ab, mit zunehmender Zeit ab. Mhm. Hat das so eine Reserve für, ich kann immer zurückkommen? Oder kannst du so weit fliegen, bis der Akku leer ist, und dann stützt du's halt ab?

Stefan Molz Nee, nee, der sagt dann irgendwann, jetzt kehr ich mal einfach nach Hause zurück. Also das kannst du zwar auch irgendwie abbrechen, Aber der Automatismus ist, die fliegt zurück zum Startpunkt, um noch sicher landen zu können. Mhm. Da muss man keine Angst haben, dass die da so verschütt geht. Ja. Aber ich kann nur noch mal betonen, also dieses Fliegen aus der Ego-Perspektive.

Stefan Molz Also du selbst bist die Drohne, fühlst dich wie ein Vogel. Das ist total irre. Das ist ganz, ganz anders als der Flug so auf Sicht. Und auch wenn man da irgendwie letztlich ja das gleiche Bild vor Augen auf dem Display hat, ist es eine ganz andere Art von Gefühl, dass...

Thomas Raukamp Und stell dir mal noch vor...

Stefan Molz Ich schick euch mal ein Foto.

Thomas Raukamp Stell dir mal noch vor, du hast diese Apple Vision Pro auf, dann ist die Illusion perfekt.

Sven T. Möller Ja dann siehst du die drohne auch noch die du fliegst könnte ja eingeblendet werden.

Stefan Molz Das das will man glaube ich gar nicht weil so hast du wirklich die illusion du bist da irgendwie in der luft das ist auch so ein bisschen schwierig ich muss mir erstmal irgendwie eine gelegenheit suchen wo ich mich festhalten kann weil. Du fängst dann auch an irgendwie mitzugehen aber du fliegst ja nicht im zweifelsfall fliegst du dann wahrscheinlich auf die nase.

Sven T. Möller Wie bei Flug- oder Autorennen spielen, wo es ja auch einfacher ist, wenn du das Auto siehst, dass du fliegst, damit du auch weißt, wo das Auto aufhört sozusagen.

Stefan Molz Du kannst dir Hilfslinien schon mal zumindest einblenden, damit du weißt, wo du vielleicht auch durchfliegen kannst.

Sven T. Möller Ja, das ist ganz gut.

Sebastian Schack Ich habe das vor Jahren hier mal auf dem Wartekant Festival gemacht, also als Beifahrer quasi durfte man nicht selbst fliegen, weil klar, du kannst nicht von außen, dass alle BesucherInnen da die nötigen Berechtigungen für haben. Aber da hattest du halt so eine, ich hatte so eine Brille auf und jemand der das kann, hatte auch so eine Brille auf und die haben beide denselben Stream gesehen, der andere ist halt geflogen dann tatsächlich und die haben das damals wahrscheinlich auch nach den ersten zwei Gästen dieser Flüge entschieden, okay wir brauchen eine Lösung dafür.

Sebastian Schack Und die haben so ein Seil einfach und dann an so Pfosten dran, also das ist in diesem ehemaligen, es ist ein ehemaliges Militärgebiet, da stehen ganz viele Werkshallen und sowas rum, und die sind halt in so einem Holzständerbau, und dann musste man sich da an so einen Holzpfahl anlehnen, hat so eine Brille auf den Kopf gekriegt, hat so ein Seil um den Bauch bekommen, dass es da nicht umfällt, und dann ist man da mitgeflogen, und das war schon verrückt genug, also auch ohne das selbst steuern zu können, sondern einfach nur Passagier zu sein quasi. Das ist schon verrückt.

Stefan Molz Man sieht halt ultra bescheuert aus, wenn man so eine Brille auf der Nase hat. Also mit so Brillen ja ohnehin. Ich sag nur Eyesight und sowas. Ja. Aber die sieht noch mal extra behämmert aus mit ihren Antennen. Da siehst du so ein bisschen wie so eine wild gewordene Honessa.

Sebastian Schack Das trifft dich, glaube ich, ganz gut.

Stefan Molz Ich schicke mal ein Foto hier in die Runde.

Sebastian Schack Ja, bitte. Ja, gut, sag mal Thomas, solche Videos, die dann da entstehen, könnte ich dir auf deinem neuen Monitor, das ist eine Ausleitung aus der Hölle, du hast so einen Monitor getestet, den LG Dual Up, was zeichnet den?

Thomas Raukamp Ich wusste ernsthaft nicht, worauf du hinaus willst.

Sebastian Schack Tut mir leid. Tut mir leid.

Thomas Raukamp Ich sitze noch gerade vor dem Monitor und zwar, jetzt kommt's, jetzt können wir die nächste halbe Stunde nur für den Produktnamen einen planen. Das ist der LG Ergo Dual Up Monitor 28MQ780B.

Sven T. Möller Zwei Wachzahlen ist die Größe, oder?

Thomas Raukamp Ja, 2,8 ist die Größe. Tatsächlich, ja. 27,6 Zoll ist der, um genau zu sein. Ich finde, das hätte in den Namen auch noch irgendwie reingepasst, oder? Mit einem ausgeschriebenen Komma. Das ist ja schön, ja. Also wirklich, Namen aus der Hölle. Da muss doch irgendjemand so bei LG Mitarbeiter-Meeting sitzen und wie nennen wir das dann jetzt?

Thomas Raukamp Pass auf, wir nennen das und da muss jemand sagen, das ist eine richtig gute Idee, Joe.

Sven T. Möller Jeder darf mal würfeln.

Thomas Raukamp Genau so nennen wir das Gerät. Egal, jedenfalls, dieser LG Dual-Up, nennen wir den jetzt für die nächsten paar Minuten mal, das ist schon wieder so ein Produkt, also damit bin ich heute viel beschäftigt, wo ich dachte eigentlich, tja, was soll da noch kommen? So Monitore eben, ne? Monitore sind ja auch mehr oder minder ausentwickelt.

Thomas Raukamp So, okay, es gibt verschiedene Darstellungsformen und so, aber okay, es gibt 16 zu 9, 16 zu 10 und so weiter, und dann werden die halt immer größer zurzeit. Aber das Ding ist wirklich mal anders, und zwar ist das im 16 zu 18 Format. Das ist also, ähm, in der Vertikalen doppeltes Format eines 16 zu 9 Bildschirms, wie zwei 16 zu 9 Bildschirme, die du übereinander hast.

Thomas Raukamp Und das ist ein tolles Format. Ich bin immer schon ein großer Freund davon gewesen, diese, wenn der Monitor das angeboten hat, Ja, wie nennt man das eigentlich? Pivot, Pivot, Pivo-Einstellung zu nutzen. Ich wollt auch Pivo, ne? Pivo, ähm, mit anderen Worten, das Ding kann hochkant gestellt werden, ohne ...

Thomas Raukamp Also, du stellst es nicht hochkant und stellst es dann auf irgendeine Seite, das sieht ja sehr verhämmert aus, sondern der Stand, der Fuß unterstützt, dass du diesen ganzen Monitor drehen kannst. Wenn du noch irgendwelche kurzkabeligen USB-Ladepads oder so dran hast, dann hängen die alle in der Luft und so.

Thomas Raukamp Das sieht merkwürdig aus, aber egal. Es fühlt sich mit so einem 16 zu 9 Bildschirm immer so... Ja, es ist praktisch für die Textdarstellung zum Beispiel, aber es fühlt sich immer so ein bisschen falsch an. So, und das hat sich LG mal zur Brust genommen, das Problem, und dieses 16 zu 18 Format entwickelt.

Thomas Raukamp Das sieht also, das ist etwas höher, als es breit ist. Und das hat halt den Vorteil, du hast ähnlich wie bei der Pivot-Darstellung ein höheres Bild als breiteres, was für mich, in meinem Job, für Textdarstellungen wunderbar ist, weil ich über eine DIN-A4-Seite auf einmal in einer hohen Auflösung darstellen kann, ich muss nicht scrollen.

Thomas Raukamp Es ist aber auch für Alltagseinwendung ganz toll, Webseiten auf so einem Monitor darzustellen. Du hast in einigen Fällen die ganze Webseite auf einmal auf dem Monitor. Du brauchst nicht so viel scrollen, du hast den Gesamteindruck, wie sich der Cisana das vielleicht mal gedacht hat, auf dem Monitor. Also, es hat für mich irgendwie nur Vorteile, dieses Format.

Thomas Raukamp Es ist kein 4K-Monitor. Ja, es ist eine native Auflösung von 2.560 mal 2.880 Pixeln. Reicht für mich. Also, ich weiß nicht, es muss nicht mal 4K sein, finde ich. Wenn ich jetzt mal hier so einen Google Doc aufmache, Ich kann... Das sieht trotzdem gestochen scharf aus. Also nicht wie jemand, der vielleicht jetzt vor einem FHD-Monitor sitzt und wo man immer so, wenn man dann näher rangeht, immer noch so ein bisschen die Treppchen bei Schriften sieht und so weiter.

Thomas Raukamp Das ist also gestochen scharf. Also es muss nicht immer 4K sein. Ähm... Ein weiteres Feature. Das Ding hat also mehrere Eingänge. Und die sind nicht nur, damit du eine größere Auswahl hast, wie du dein Monitor verbindest mit deinem Mac, sondern du kannst tatsächlich zwei verschiedene Rechner auf einmal anschließen, und dann passiert die Magie, dann teilt sich dieser Monitor tatsächlich in zwei 16 zu 9 Bildschirme, und du hast diese beiden Rechner übereinander gestapelt, also diese beiden Bildschirme, die die auswerfen.

Thomas Raukamp Und das ist eine praktische Geschichte im Prinzip. Ich benutze das zum Beispiel, ich habe auf der einen Seite, wenn ich was teste, den Mac, oben, und unten habe ich ein angeschlossenes Chromebook für meine Alltagsaufgaben. Und das ist schon eine lustige Sache. Das ist nicht unbedingt was, was ich jetzt jeden Tag brauche.

Thomas Raukamp Aber grundsätzlich ist das auch mal wieder so eine neue Idee. Und man muss ja irgendwas, was ich, wenn du in Photoshop auf dem einen Bildschirm, es verhält sich dann also in der Darstellung wie zwei Bildschirme auf dem einen Bildschirm. So in Photoshop deine ganzen Werkzeuge, auf dem anderen Bildschirm hast du die Bildausgabe, die kannst du so übereinander stapeln, zum Beispiel.

Thomas Raukamp Oder für Videoschnittprogramme und so weiter. Für Audioschnittprogramme ist das ganz praktisch. Ich benutze es nicht täglich, halt nur wenn ich Mac und Chromebook auf einmal betreiben will. Aber ich erkenne schon den Sinn da drin, aber auch wenn du es als Einzeldisplay verwendest, ist es super, also finde ich es fast noch besser.

Thomas Raukamp Und dieses 16 zu 18 Format muss man gesehen haben, muss man sich auf der Webseite mal anschauen. LG Dual ab, einfach googeln und dann kommt man, ohne dass man dieses schreckliche Zahlenwüst, den sie dahinter gesetzt haben, kommt man auf dieser Webseite an, wo der gezeigt wird. Was mich noch sehr über...

Sven T. Möller Ich finde es sehr schön, auf der Webseite gibt es hinter dem Modellnamen, gibt es direkten Knopf zum Kopieren des Modellnamens, dass man den Jahren nicht abschreiten muss.

Thomas Raukamp Haben Sie wohl selbst gemerkt, das ist nicht so einfach. Es ist super verarbeitet, das Teil. Was mir noch gefallen ist, du kannst es mit so einer VESA-Halterung an der Band anbringen. Es ist aber auch ein super stabiler und super flexibler Ständer dabei, Monitorfuß, so etwas habe ich überhaupt noch nie gesehen. Den schraubst du direkt an die Kante des Schreibtisches.

Thomas Raukamp Du brauchst also immer noch so zwei Zentimeter vielleicht ein bisschen Luft zur Wand. Aber dann ist das Ding super flexibel. Also du kannst das in den verschiedensten Blickwinkeln aufstellen. Ähm, drehen und wenden auf deinem Schreibtisch, ähm, ist wirklich durchdacht, muss ich sagen. Ähm, Bilddarstellung, Farbdarstellung, ohne irgendwelche, ähm, ohne irgendwelche Zweifel, also, das ist so der beste, schärfste und von der Farbwiedergabe beste Monitor, den ich, glaube ich, bisher auf dem Schreibtisch hatte.

Thomas Raukamp Ist nicht ganz günstig, das Teil 650 Euro kostet das. Ich weiß nicht, ob das wie euer Gefühl da ist, ob das ein teurer Monitor ist, ob das ein durchschnittlicher Monitor ist. Im Vergleich zum Studio Display ist er günstig. Zu so einem günstigen, was weiß ich, zu so einem Billigmonitor von Amazon ist er wieder teuer.

Thomas Raukamp Du hattest, glaube ich mal, es erschackt diesen Huawei 3 zu 2 Monitor, was ja auch schon ein interessantes Format ist. Da hattest du, glaube ich, mal einen Test, ne?

Sven T. Möller Den haben wir aktuell auch im Kieler Büro rumstehen. Da hab ich auch schon drin gesessen. Das Format find ich auch geil, grade wenn du Printlayer hast.

Thomas Raukamp Genau, das 3-zu-2-Format find ich toll. Das benutzt das Pixelbook, das hat ein 3-zu-2-Bildschirm. Deshalb wollt ich immer einen Monitor haben, der irgendwie ein 3-zu-2-Format ist. Dieser Huawei, das war eine Zeit lang noch ein bisschen teurer, glaub ich. Und ja, dieses 16-zu-18-Format gefällt mir jetzt noch besser.

Thomas Raukamp Kostet also 650 Euro. Ich hab ihn jetzt auf Amazon gesehen für 550 Euro. Was ich gerade vor der Nase hab, ist ein Testmuster, das wir euch zurückschicken müssen, leider. Und das ist mal ein Testmuster, wo ich denke, ach, ich glaube, ich kauf mir das einfach mal. Ich glaube, es ist 550 Euro wert.

Sebastian Schack Ich glaube, das muss man dafür investieren. Wenn man einigermaßen einen guten Monitor haben möchte, dann ist man nach wie vor mit so einem mittleren bis mittelhohen Dreistelligenbetrag dabei.

Thomas Raukamp Und ich meine, auf was guckt man denn? Da guckt man mindestens acht Stunden am Tag, wenn es ein normaler Arbeitstag ist, guckt man da drauf. Ich meine, ich habe keinerlei Probleme mehr Geld auszugeben für irgendeinen Edelchrombook oder was weiß ich. Aber beim Monitor schlage ich da zehnmal rum und muss nachdenken und nachdenken und nachdenken. Irgendwie setzt sich dann auch die falschen Problematiken, oder?

Sebastian Schack Ja, also ich glaube gerade so, auch für zu Hause, das ist eine ganze Homeoffice-Bewegung, die dann immer mehr Menschen erreicht hat. Immer mehr Menschen wollen von zu Hause arbeiten, weil sie immer gemerkt haben, dass es geht. Und dann da häufig vor wirklich schwierigen Geräten sitzen. Also, oder auch auf. Wir haben ja nicht ohne Grund im Magazin oder im Podcast ja auch diverse Male schon verschiedene Homeoffice-Themen angerissen.

Sebastian Schack Das ist ja alles. Das ist ja irgendwie klar. Ein vernünftiger Rechner, ein vernünftiger Monitor, ein vernünftiger Schreibtisch, ein vernünftiger Stuhl. Wenn man da irgendwie ein Drittel des wachen Lebens verbringt, vielleicht noch länger, zwischen ein Drittel des Tages darauf verbringt und mitverbringt, dann kann das vielleicht etwas Ordentliches sein.

Sebastian Schack Und vielleicht ist es mit Anfang 20 egaler als mit Ende 30, aber vielleicht auch nicht.

Thomas Raukamp Ich habe ja auch immer noch Hoffnung, wenn ich es bei der Buchhaltung einreiche, dass ich es einfach durchfinde. Sven wollte irgendwas sagen.

Sven T. Möller Ich wollte nur sagen, spätestens mit 40 ist das ein akutes Thema, da macht man sich Gedanken drüber.

Sebastian Schack Ja. Ach ja. Ich habe was mitgebracht, was deutlich, deutlich kürzer abzuhandeln ist, glaube ich. Ich glaube, man kann auch dazu Bücher schreiben, aber ich habe das nicht vor. Und wer Schleifenquadrat im Video verfolgt, hat das in den letzten Episoden auch schon mehrfach gesehen, auch heute schon. Ich habe was, es hat keinen Stecker, es ist nichts technisches und hat eigentlich nichts zu suchen, aber ich bin so überzeugt davon, dass ich darüber reden muss.

Sebastian Schack Und zwar, wer mich ein bisschen besser, länger kennt, weiß, ich suche seit Jahren, und das sind irgendwie, keine Ahnung, sechs, sieben Jahre, suche ich nach der perfekten Trinkflasche. Und ich bin dann ganz, ganz viel Zeug schon gescheitert, Flaschen, die einen scheiß Verschluss haben. Ich war lange glücklich mit einer, die ich über Kickstarter gekauft habe, weil die auch so eine Einhandbedienung hatte, Autofahrer, ist relevant, dass man das Ding mit einer Hand aufmachen kann, die hatte so ein Federmechanismus, wenn man den Deckel irgendwie aufspringt, der hat genau ein Jahr lang gefedert und dann nicht mehr, das war irgendwie, das ist halt scheiß, ich will nicht jedes Jahr einen neuen Deckel kaufen müssen für so Flaschen.

Sebastian Schack Dann hatte ich Flaschen die sich scheiße reinigen ließen weil die sind super designt und geformt und liegen total gut in der Hand haben dafür irgendwelche lustigen falze, und wenn man nicht gut genug aufpasst bildet sich da irgendwie Schimmel und sonstiges drin das ist auch irgendwie alles scheiß und ja das kann man alles machen aber am ende des tages will ich den bumps in den geschirrspüler stellen das soll einfach sauber rauskommen, Ich habe jetzt keine Lust noch irgendwie mit der Lupe und dem Poliertuch von innen die Flaschen zu reinigen.

Sebastian Schack Dann soll das Ding einfach mal dicht sein. Ich weiß nicht wie viele Flaschen ich schon hatte, die irgendwie doch getropft haben oder ganz ausgelaufen sind, weil sie nicht gut genug waren. Dann sollen sie robust sein. Hatte ich auch schon genug Flaschen, die dann irgendwie, ja hier aus, ich weiß nicht was für einem Wunderglas bestehen oder sowas und super leicht und super bruchsicher sind.

Sebastian Schack Aber dann fällt dir einmal der Rucksack von der Parkbank runter und du siehst schon, oh, das war's dann irgendwie auch schon. Ich bin da also an ganz ganz vielem gescheitert. Ich hab viele Materialien, ich hab viele Hersteller durch und bin jetzt auf eine Flasche aufmerksam geworden, wo tatsächlich der Influencer-Marketing hat mal funktioniert.

Sebastian Schack Bei bei mir und zwar habe ich das gesehen eher in ihrer gebührt auch in dem instagram feed von von merle froms merle froms ist die amtierende nationaltor hüterin der deutschen frauen fußball nationalmannschaft und wird dann ab wann ist los mitte juli glaube ich in neuseeland und australien schön morgens fußball gucken ja für deutschland auflaufen naja und endlich mal wie ein spiel wo deutschland ein tor schießt vielleicht.

Sebastian Schack Also oder man spiel gewinnt das ist ja auch lange nicht mehr passiert. Ja genau jedenfalls hat die da werbung auf einmal flaschig gekauft habe und zwar ist das die die ich jetzt hier ins mikrofon halte das ist von der firma emsa 100 jahre alte firma 1000 jahre alte firma hätte man früher drauf kommen können da mal bei denen zu gucken, es geht um die emsa blue drop.

Sebastian Schack Die gibt es in zwei Größen, halber Liter oder das hier 0,7 Liter. Ich habe die große gekauft, weil mehr Wasser ist mehr Wasser, wenn man es unterwegs hat.

Thomas Raukamp Drop heißt steht aber nicht, dass du sie droppen sollst.

Sebastian Schack Nee aber die die drop nicht das halte ich raus, heißt auch nicht dass es sie nur im blau gibt, nee genau es gibt ja in zwei in mehreren farbrecht und es gibt ja immer so in nackt und es gibt ja auch eine sleeve version hat ja noch so ein gummi ummantelung irgendwie drum das wollte ich alles nicht haben die hatten paar wirklich coole features, die jetzt irgendwie alles nicht brandneu ist nix was noch nie da gewesen wäre behaupte ich mal aber es ist alles in einem produkt vereint und zwar ist diese diese flasche ist, Ziemlich leicht, also so gefühlt, auch wenn sie gefüllt ist, liegt gut in der Hand, ist eine Isoflasche, eine thermoisolierte Flasche, hält auch bei den Temperaturen, die wir aktuell haben, hier so 25, 26, 27 Grad in Kiel, ohne weiteres so den

Sebastian Schack ganzen Nachmittag lang Getränke heiß oder kalt, kalt sogar noch länger, kalt geben sie an 24 Stunden, Da habe ich noch nie ausgereizt, weil es vorher ausgetrunken, aber ist gar kein Thema, sich so eine Flasche morgens irgendwie ins Auto zu legen und dann ist die Nachmittags immer noch angenehm kalt oder das Getränk ist auch angenehm kalt, wie gesagt, Tee hat auch extrem lange warm gehalten.

Sebastian Schack Ähm, Emsa, wie gesagt, seit Ewigkeiten Qualität, den ich hab jetzt erst seit einem Monat ungefähr, ich glaube aber den sehr, dass sie das mit dem, das tropft nicht, sehr ernst meinen, dass es auch irgendwie länger halten wird, hat dazu eine Einhandbedienung. Und das ist total super, man hat hier oben so, wo man auch bei Trinkstutzen quasi ist, man drückt da einfach so rein und dann ist die offen, offen genug, dass da das Wasser rausläuft und man trinken kann und man drückt einfach noch mal drauf und dann schnappt es sein Mechanismus zurück und die Flasche ist wieder zu.

Sebastian Schack Und mehr wollte ich ja nie. Ich wollte eine Flasche, die robust ist, die leicht ist, die mein Getränk kühl hält und ich mit einer Hand bedienen kann. Und das ist dieses Ding hier, die kostet in der kleinen Variante 25 Euro und in der großen Variante irgendwie 33, 34 Euro oder so. Gibt's vom Amazon aktuell mit 5% Rabatt nochmal, ist das nicht die Welt, aber kann man mitnehmen. Punkt. Ich hab meine perfekte Trinkflasche gefunden.

Thomas Raukamp Yeah.

Sven T. Möller Das ist gut. Ich such auch noch nach einer, die ich mitnehmen kann. Ich hab hier zu Hause ja eigentlich so eine Soulbottle, so aus Glas. Das nehme ich aber ungern mit, weil es unnötig schwer ist. Ich hab sonst hier diese von Nalgene. Die sind irgendwann abgerockt und besonders der Deckel geht mir auf den Sack, weil das so verwinkelt ist, dass sich da Schmutz sammelt und man kriegt den ganz schlecht sauber und zudem ist aus Plastik und irgendwann bricht hier so ein Teil und dann kriegt man den nicht mehr so richtig zu.

Sven T. Möller Deswegen bin ich da auch auf der Suche, die gucke ich mir mal an, wobei mich der Deckel abschreckt, weil der ist ja, also der hat ja so ein Mechanismus und das muss da ja durch und wie man das, dann muss man das auch irgendwann sauber kochen oder irgendwie.

Sebastian Schack Kannst alles in den Geschirrspüller schmeißen.

Sven T. Möller Okay, das ist die einfache Möglichkeit. Ja. Cool.

Sebastian Schack Gut. Womit wir ...

Sven T. Möller Wir haben Thomas lange nicht gehört. Wollen wir mal wieder was von Thomas hören?

Thomas Raukamp Das soll ja für die nächsten sieben Monate reichen, nicht wahr? Wer uns auf YouTube zuschaut, vielleicht wissen das viele noch gar nicht, dass man uns auf YouTube zuschauen kann. Also, man sollte ja Schleifenquadrat ruhig mal auf YouTube suchen. Nur lohnt sich, ähm, smash the subscribe-Button und gibt uns, gibt uns einen Thumbs-up.

Thomas Raukamp Aber, also, ich guck, wenn ein Podcast auf YouTube ist, guck ich meist heutzutage die YouTube-Version, also, muss ich sagen. Also, macht mir Spaß. So, nichtsdestotrotz, wer uns auf YouTube zuschaut, der wird sehen, ich habe einen Kopfhörer auf, und das ist, ähm, Ein ganz besonderer Kopfhörer, weißt du. Und schon wieder beim Thema Dinge, wo man dachte, die sind ausentwickelt.

Thomas Raukamp Da kommt jemand um die Ecke und schmeißt bei mir ein Testmuster rein und ich merke, sie sind nicht ausentwickelt, sondern es gibt durchaus noch interessante und spannende Entwicklungen. Und das ist der, jetzt kommt schon wieder ein toller Name, damit habe ich es heute auch, der Skullcandy Crusher ANC 2.

Thomas Raukamp Crusher ist mal eine Ansage für einen Kopfhörer, finde ich. Skullcandy ist auch schon ein krasser Markenname, aber Crusher, okay, da kann man sich auf einiges vorbereiten. Die Auflösung der ganzen Geschichte ist, dass der Crusher eine wahnsinnig gute Basswiedergabe hat. Wer früher auf die alten bassigen Beats-Kopfhörer von Dr.

Thomas Raukamp Dre gestanden hat, Der kann jetzt mal was kann die anklopfen nachdem apple ja wohl so ein bisschen diese bass wieder Gar so ein bisschen zurückgedreht hat also die nicht mehr so ganz so bass lässig sind wie sie mal waren skycandy hat ein herz für bassliebhaber der Crusher amc Gibt die beste nicht nur sehr eindrucksvoll wieder weil die bass wieder gab die bass intensität mit einem dreh ein Dreh-Poti oder ein Drehrad an der linken Ohrmuschel eingestellt werden kann.

Thomas Raukamp Also du kannst hoch und runter drehen, wie viel Bass und Bassdrum du wohl hören willst. Das ist schon eine sehr, sehr lustige Idee, finde ich. Aber das haptische Feedback setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Also der Crusher ANC 2 fängt an zu vibrieren bei dem Besten. Also du hast, wenn du das richtig schön hochdrehst, hast du also eine wunderschöne Basswiedergabe so auf den Schädelknochen, das hört sich erstmal albern an, weißt du aber irgendwie nach einer gewissen Zeit durchaus zu schätzen, es gibt so ein sensorisches Gesamtbild irgendwie, was mir sehr gefällt.

Thomas Raukamp Wobei, das ist jetzt die zweite Produktgeneration, die erste war tatsächlich noch so, dass es erstmal ein S in jede Bass war und dann lange Zeit nichts anderes. Die zweite Produktgeneration haben sie komplett überholt und jetzt ist es so, dass auch die Mitten und Höhen nicht zugematscht werden, besonders wenn du die Bässe so ein bisschen mit dem Drehregler rausdrehst, hat es eigentlich fast eine sanfte und schöne gesamte Wiedergabe und ein schönes Panorama.

Thomas Raukamp Also es ist ein richtig guter Kopfhörer für mich mittlerweile geworden. Wobei ja immer so Diese Denke ist, ja, das sehe ich dann noch immer in Testberichten. Wer also viel basslastige Musik hört, also Hip-Hop, Rap, Elektronik und so weiter, der für den ist das der Kopfhörer. Ja, eigentlich nicht, weil Stefan, du wirst es bestätigen können, weil solche Musik wird ja schon so gemixt, dass es eigentlich ein schönes Bassfundament hat. Wenn du jetzt so ein Kopfhörer noch da drüber setzt, ist es eigentlich doppelt gemoppelt.

Thomas Raukamp Ähm, es macht trotzdem Spaß, ähm, ähm, es macht auch Spaß, wenn du Netflix guckst oder, ähm, ähm, Apple TV Plus. Und es macht auch Spaß, wenn du spielst, ähm, dass du haptische Feedback hast. Das ist einfach ein toller Kopfhörer, ein aufregender Kopfhörer. Ist auch nicht ganz günstig, liegt bei 220 Euro.

Thomas Raukamp Hat eine aktive Geräuschbinderung drin, ANC, da dieser Zusatz im Namen, die durchschnittlich ist, würde ich sagen. Fasst also nicht so hart zu, wie meinetwegen bei diversen Apple-Produkten. Ich finde aber auch, ANC, ja, nein, also ich finde es jetzt gar nicht so wichtig bei einem Over-Ear-Kopfhörer, Over-Ear-Kopfhörer ja konzeptbedingt schon ziemlich viele Geräusche herausfiltert, Einfach durch die Ohrmuscheln eben.

Thomas Raukamp Aber okay, es ist, finde ich, letztlich Geschmackssache, wie stark dieses A&C zupacken soll, finde ich, mir reicht es grundsätzlich, also hier ist ja letztens dieses, vor zwei Wochen lang, dieses Militärmanöver Air Defender hier über Schleswig-Holstein getobt irgendwie, und da hat es also überhaupt nicht geholfen, muss ich zugeben.

Sebastian Schack Grundsätzlich, also es ist vielleicht auch nicht schlecht, dass du es mitbekommst, wenn du die Kriegsflieger über dir, also das war so ein Test vielleicht nicht, aber grundsätzlich vielleicht eine gute Idee, wenn man die nicht verpasst.

Thomas Raukamp Ja, also sagen wir mal so, A&C ist vorhanden, A&C ist auch nicht schlecht, ist aber nicht so gewaltig zupackend wie bei irgendwelchen anderen Produkten, aber ich finde es okay. Ich hab mich, weil ich das Produkt irgendwie aufregend finde und weil ich auch sowieso die Firma Skullcandy schon seit mehreren Jahren verfolge, habe ich mich mal mit der Produktdesignerin unterhalten, Gabrielle LaFallam, Aus Utah, das ist eine Firma beheimatet im US-Bundesstaat Utah.

Thomas Raukamp In Park City, um genau zu sein, das ist wohl irgend so ein Ski-Paradies da. Liegt in den Rocky Mountains, die sind spezialisiert auf Audio-Produkte für jegliche Art von Bordsportlern, also Skateboarder, Snowboarder, also was Das ist also die Zielgruppe, die sie anpeilen oder mit denen sie Werbung machen.

Thomas Raukamp Und ich habe mich eine Stunde mit ihr unterhalten und was mir dabei wieder mal aufgefallen ist, dass das, was wir so besonders als Journalisten so in den Händen halten, also wir kriegen ja dauernd irgendwie neue Sachen, ob das Smartphones sind, ob das Tablets sind, ob das Foldables sind, ob das Mikrofone sind und so weiter und so fort.

Thomas Raukamp Wir wissen das gar nicht so sehr zu schätzen, dass jemand da mehrere Jahre seines Lebens investiert hat, um so ein Produkt zu entwickeln. Im Falle der zweiten Crusher-Generation waren das zwei Jahre. Zwei Jahre hat sie insgesamt mit ihrem Team daran gearbeitet. Ich finde irgendwie, dass wenn man so etwas dann hört und sich mit solchen Leuten unterhält, Das weckt eine gewisse Demut irgendwie in mir auf einmal, wenn ich jetzt neue Produkte auf den Schreibtisch bekomme und denke, da hat sich jetzt mal so ein Team hingesetzt aus Produktdesignern und hat irgendwie zwei Jahre ihres Lebens da drin investiert.

Thomas Raukamp Und ich schreib darüber irgendwie, geig da irgendwie zwei Seiten zu runter und versuche irgendwie so die die Negativpunkte zu finden, was natürlich auch berechtigt ist, Das kostet ja auch Geld, 22 Euro ist Geld. Aber trotzdem hat das für mich eine neue Wertschätzung dafür geweckt, wie viel Zeit und wie viel Aufwand und wie viel Gehirnschmalz und Kreativität da irgendjemand eigentlich reingelegt hat.

Thomas Raukamp Und das ist eigentlich das, womit ich da so aus diesem Interview rausgehe, das in der kommenden MacLive drin ist.

Sebastian Schack Vor allem, wenn man es merkt, dass so die Zeit reingelaufen ist, ich mein, es braucht genug Produkte, die lang genug in der Mache sind, wo du denkst so, okay, und da habt ihr jetzt irgendwie drei Jahre lang gesessen, naja, zu jedem Glück war das auch nicht so viel geiler als die Version davor, aber naja, gibt's ja genug Beispiele, wo man sagt so, okay, verstehe, ihr braucht halt irgendwie ein neues Produkt.

Sebastian Schack Du wusstest nicht, was du machen sollst. Neue Farbe, herzlichen Glückwunsch. Aber dafür hier das neue Supergrün, was die drei lange entwickelt haben oder so. Aber klar, wenn man zwei Produkten auch merkt, dass da Zeit reingelaufen ist, dann kann man schnacken.

Thomas Raukamp Ja, du fängst an, dass du verschiedene Entwürfe machst, dann machst du verschiedene Prototypen. Die haben eine 3D-Drucker-Farm. Dann suchst du dir erstmal im Büro Leute, denen du dir Modelle auf den Kopf setzt, die geben so eine Form von Feedback, dann machst du irgendwann einen offiziellen Prototyp, dann brauchst du eine Testgruppe von Leuten, die du einlädst in die Firma, denen du das Ding in die Hand drückst nach einer kurzen Einweisung, die geben dir dann wiederum Feedback, das lässt du wieder alles einfließen, dann entscheidest du dich vielleicht doch für einen ganz anderen Weg, den du dann gehen willst und so weiter und so fort, bis du dann tatsächlich mal bei dem fertigen Produkt bist, das du dann in der

Thomas Raukamp Hand hältst, so als Designer. Ja, ich hab dann sie auch gefragt, was das für ein Gefühl ist, so nach zwei Jahren, und das ist natürlich ein tolles Gefühl.

Sebastian Schack Ich hab noch ein bisschen Software mitgebracht, nach dem ganzen Hardware-Kram. Pixel-Fat hab ich dabei.

Thomas Raukamp Ah, schon wieder Pixel, verrückt.

Sebastian Schack Ja, ja, ja. Was haben wir jetzt wieder gemacht? Hat nix damit zu tun. Diesmal gar nix, diesmal gar nix. Aber wie ihr wisst, also ihr sowieso, aber auch ihr da draußen, die hier zuhört, Ich habe noch so ein twitter account der stillgelegt ist damit niemand mir mein händel da irgendwie wegnimmt ich bin aber auf maßstunde unterwegs ich bin also in diesem fee diversum gelandet.

Sebastian Schack Und der nächste dienst der so für mich auf der kippe steht. Zurückgeben, dass wir noch ein bisschen dauern, weil da sehr, sehr viele Menschen drauf sind, denen ich gerne folge und so viele schlechte Erlebnisse mache ich in diesem Dienst auch gar nicht, ist Instagram. Aber Instagram ist Facebook und Meta und eigentlich will ich das auch alles nicht mehr haben.

Sebastian Schack Aber wie gesagt, Instagram gefällt mir nach wie vor sehr gut, aber perspektivisch möchte ich da auch weg und es gibt eine Alternative, eine dezentral organisierte Alternative, also ähnlich wie sich Mastodon zu Twitter verhält und die heißt Pixelfed, P-I-X-E-L-F-E-D, also als Zusammensetzung aus Pixel, weil Bilder und so und Fed von Federated, Fedevasum, hast du nicht gesehen.

Sebastian Schack Die App soll auch bald offiziell rauskommen, also die offizielle Pixel Fat App wird demnächst auch in echt veröffentlicht, aktuell gibt es sie noch so als Beta-Version in, sag schnell, wie heißt es bei Apple drinne? Test Flight. Dankeschön, Test Flight, genau. Hat ganz, ganz, ganz viele Funktionen, die man so von Instagram kennt, auch schon erfolgreich implementiert.

Sebastian Schack Man hat also so ein Fotostream, man kann kommentieren, man hat Alben, man kann Posts machen mit mehreren Bildern, es sind diverse Filter drin, man kann Storys machen, es gibt diese ganzen Kommentare und Like-Geschichten, hast du nicht gesehen? Dafür gibt es obendrauf chronologische Feeds, also ich sehe Posts einfach in der zeitlichen Reihenfolge und nicht wie der Anbieter das richtig hält, dass ich Fotos sehe oder auch einfach nicht sehe.

Sebastian Schack Das ganze ist komplett werbefrei und sie schreiben privacy friendly, das kann vieles heißen, ich habe bisher nicht so richtig herausgefunden, was sie damit konkret meinen, Aber es gibt eine lange Liste davon. Da fällt halt sowas drunter, wie man kann Accounts muten und blocken oder man kann Accounts melden und sowas, aber ja, das ist ein bisschen schwammig, finde ich, noch.

Sebastian Schack Tatsächlich ist das noch recht klein, also kommt da gerne hin. Der Counter auf der Webseite ist aktuell, dass 169.000. Menschen in 784 Pixel-Fat-Instanzen unterwegs sind und dort 11 Millionen Bilder und Videos geshared haben. Das ist wie bei Mastodon auch, du kannst in irgendeiner Instanz drin sein. Ich bin bei Pixel-Fat.de zum Beispiel unterwegs Und die föderieren mit allen anderen Pixel-Fed-Servern und Communities.

Sebastian Schack Und man kann sich also über so Servergrenzen hinaus folgen. Das ist schon mal irgendwie ganz cool, was noch so ein bisschen anstrengend ist. Es ist halt dadurch, dass nicht so viele Menschen bisher da sind, ist es noch recht leer, oder auch das eigene Profil ist recht leer. Man kann es natürlich als Neustart auffassen und dafür verwenden.

Sebastian Schack Das fand ich ein bisschen oll und ich habe angefangen, da meine Bilder aufs Instagram reinzuladen. Also nicht alle, sondern das ist ein bisschen sortiert. Man kann relativ einfach in den Einstellungen auf Instagram sich alles mal exportieren, was man da jemals hochgeladen hat. Das kann ein bisschen dauern.

Sebastian Schack Ich habe eine Mail bekommen, da steht dran, das kann bis zu 14 Tagen dauern. In Wahrheit, ich hatte eine Mail, dann eine zweite Mail nach drei Stunden oder irgendwie sowas. Hier ist das ganze Ding, das kannst du runterladen. Das muss man, man kann das als HTML runterladen, also mit einer HTML-Datei drinnen, da kann man sich das bequem angucken.

Sebastian Schack Man kann sich das auch als JSON runterladen, dann können andere Dienste was damit anfangen. Unter anderem PixelFat, da kann ich dann nämlich, nicht in der App, aber auf der Webseite, kann ich dann Bilder aus diesem Instagram-Archiv importieren. Immer 100 zur Zeit und das dauert eine ganze Weile, ehrlicherweise.

Sebastian Schack Also der Import geht relativ schnell und dann wird dahinterher halt auf dem Server drauf irgendwelche Magie gemacht, da muss irgendwas prozessiert werden und es dauert. Also es dauert einfach lange, im Sinne von, das kann auch mal einen Tag oder zwei, drei dauern, bis die ganzen Bilder da durchgearbeitet sind.

Sebastian Schack Kann einem aber auch egal sein, irgendwann sind die halt fertig und hat man da zumindest so eine Historie schon mal drin mit Bildern, die man auf Instagram gemacht hat. Also im Prinzip viel mehr noch als Mastodon eine Twitter-Kopie ist, was es ja eben nicht ist, ist es aber bei Pixelfett und Instagram so.

Sebastian Schack Wenn man Instagram mag, findet man sich bei Pixelfett sofort zurecht. Problem ist halt der Netzwerkeffekt, von dem habe ich gerade schon gesagt, da ist halt noch niemand. Man startet halt in so ein Nichts oder folgt halt Leuten, die eben belanglos sind. Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber auf Instagram folge ich vor allem vorwiegenden Menschen, die ich auch persönlich kenne und dann noch so ein paar...

Sebastian Schack Wie sagt man berühmteren menschen die interessant finde so und menschen die ich kenne ja so zwei drei versprengte nerds sind auf pixel fett aber so aus dem anderen freundeskreis niemand weil es kennt hat auch niemand und oh wunder wenn man irgendwelchen stars sternchen künstlerinnen folgen möchte die sind da halt in der regel auch noch nicht.

Sebastian Schack Ihr könnt früh mit dabei sein, yay. Early Mover sein und hinterher sagen, ich bin da schon lange, schön, dass du auch da bist. Aber ich glaube, das könnte nochmal eine spannende Geschichte werden. Könnte nochmal spannender werden, wenn jetzt Facebook, die so ein Meta-Ernst macht, die mit einem Projekt, das heißt glaube ich P92 oder irgendwie sowas, möchte Meta-Teil des Fediversums werden und über das Activity-Pub-Protokoll, das dem zugrunde liegt, föderieren mit anderen Servern in diesem Fedi-Versum.

Sebastian Schack Wie sie das genau aufbauen, ist noch weitestgehend unklar, könnte aber natürlich bedeuten, dass ich mit meinem Pixel-Fat-Account dann demnächst auch Bilder sehen kann von Menschen, die auf Instagram unterwegs sind. Das macht es vielleicht mal interessanter und relevanter, aber das Ding ist halt noch recht am Anfang.

Sebastian Schack ArcFence ist eine spannende Sache und es bedient sich schon sehr, sehr gut.

Sven T. Möller Aber so Storys haben die nicht, ne? Gibt dann nur den Fotofeed.

Sebastian Schack Ja, als Feature ist das vorgesehen. Ich glaube, das ist noch nicht vollständig implementiert, wenn ich ehrlich bin. Aber ich gucke hier gerade mal. Ne, in der App ist noch nicht implementiert. Auf der Website steht da schon was zu. Also behaupte ich, dass da gesehen zu haben. Ich gucke nochmal hier parallel, live googling.

Sebastian Schack Pixel Fed Org. Features. Stories. Share an ephemeral moment that disappears after 24 hours. Ähm, scheint also vorgesehen zu sein. Ist einfach einfach nicht in der App drin, vielleicht ist es auf der Webseite schon, das weiß ich nicht. Habe ich jetzt nicht. Stories bin ich ohnehin. Ich probiere es ab und zu mal wieder aus, aber irgendwie ist das nichts für mich.

Sebastian Schack Aber ja, scheint daran gedacht worden zu sein, die komplette Instagram-Experience irgendwie rüberzuretten in so ein föderiertes Open-Source-Dings, was werbefrei ist und deine Daten nicht verschabelt. Klingt für mich eigentlich alles genauso, wie man es wollen würde. Oh, und ja, dieser chronologische Feed, das ist für mich auch ein echtes Thema.

Sebastian Schack Also bei Instagram wahnsinnig. Ich mache das häufig genug. Ich mache die App zum ersten Mal am Tag auf, kriege irgendein Bild angezeigt, was ich interessant finde Und während ich noch drauf gucke, überlegst du dir, hey, boah, ich sortiere mal alles neu. Und hast du keine Chance, dieses Bild jemals wiederzufinden, was dir angezeigt worden ist. Weder um es zu liken, noch um es zu teilen, noch um vielleicht den Text darunter zu lesen oder so. Das passiert mir ständig.

Sebastian Schack Und so eine chronologische Timeline hat echt was für sich. Ja. Das ist Pixel-Fat.

Thomas Raukamp Benutzt ihr dieses Master-Dom? Seid ihr da User?

Sven T. Möller Mhm.

Sebastian Schack Ich nutz das nur noch, ja.

Thomas Raukamp Okay.

Sven T. Möller Ich auch.

Thomas Raukamp Und da geht was, ja?

Sven T. Möller Ja. Ja, wenn man den richtigen Menschen folgt.

Thomas Raukamp Okay.

Sven T. Möller Da geht durchaus einiges los, ne?

Sebastian Schack Also, ich ... Entschuldigung, ja?

Sven T. Möller Aus Versehen guck ich auch immerzu nochmal bei Twitter rein. Und da wirst du erschlagen von Bad News. Das ist unfassbar. Echt schlimm. Guckst zwei Sekunden Twitter und denkst, die Welt geht unter.

Thomas Raukamp Ist echt schlimm, wie schlecht das geworden ist, ne? Unglaublich. Ich hab da mal so gerne so viel Zeit verbracht.

Sebastian Schack Ja.

Sven T. Möller Das war ja auch mal eine wichtige Nachrichtenquelle, find ich. Und nichts war schneller als Twitter. Aber das ist irgendwie kaputt.

Thomas Raukamp Ich bin ja wieder zurückgegangen zu Tumblr. Also wenn alle anderen so diese Hochglanz-Schaufenster in der Hauptstraße sind, dann ist Tumblr irgendwie der kleine, schätrige, kultige, groovige Artwork-Laden am Ende der Straße.

Sebastian Schack Aber ja, ich bin auch von Twitter, wie gesagt, ich bin da völlig weg. Ich habe diesen Account noch, damit mein Handel da nicht verfällt, aber ich sehe Twitter Posts, wenn Menschen Screenshots oder Links da vorne in den Mastodon rein posten und sehe das nicht mehr. Und ich vermisse es auch nicht. Also ich vermisse das Twitter von früher, sodass das wieder so bis vor, keine Ahnung, vier Jahren vielleicht, drei, vier Jahren oder so war.

Sebastian Schack Aber wenn ich da heute reinkomme, dann denke ich so, boah, nee, ich brauche das auch nicht.

Thomas Raukamp Und das ist das Schlimmste, was du über ein soziales Netzwerk eigentlich sagen kannst. Mit Facebook ist das genauso. Ich bin seit jetzt, naja, Anfang des Jahres, zum 1.1.2023, habe ich halt Facebook alles gekündigt, inclusive Instagram und was gehört da noch dazu? WhatsApp, ja. Ich hatte sowieso Facebook nur noch wegen des Facebook-Messengers.

Thomas Raukamp Aber selbst der hat es nicht mal aufgewogen irgendwie. Nicht, weil es so ein besonders guter Messenger ist, aber weil du einfach jeden gefunden hast irgendwie mit einem Klarnamen. Und, aber selbst das hat es nicht mal aufgewogen. Und das ist wirklich auch das Schlimmste, was man dann sagen kann, ich habe Facebook seitdem keinen einzigen Tag vermisst.

Thomas Raukamp Schlimmer geht's nicht.

Sebastian Schack Ja, ich hatte Facebook noch sehr, also ich habe es immer noch wegen MacLive, ehrlicherweise, damit ich einen Account habe, an dem ich auf MacLive dazugreifen kann. Ich habe eine lange Zeit, das habe ich hier im Podcast auch erzählt, hatte ich Facebook immer noch als Eventplanungsteam. Also nicht für meine Events, sondern da haben mich Events gefunden.

Sebastian Schack Also das ist der Ort, wo ich nochmal auf Konzerte hingewiesen wurde, die ich mitbekommen habe oder sowas. Das hat aber auch völlig aufgehört, weil ihr offensichtlich als Veranstalter auch überall Geld reinwerfen musst bei Facebook, damit irgendwer das zu sehen bekommt. Und ja, dass irgendwie Taylor Swift auf Tour geht, das kriege ich schon irgendwie noch so mit.

Sebastian Schack Da brauche ich dieses Facebook nicht mehr für. Das ist dann eher so die, so kleinere Bands, die dann im Grünspan in Hamburg spielen oder die dann hier in Kiel in kleineren Läden spielen oder sowas. Und das liefert Facebook mir auch nicht mehr und deswegen, ich, ich, ich, ich, ehrlicherweise, ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal privat bei Facebook eingeloggt war. Das ist...

Sebastian Schack Monate her.

Thomas Raukamp Ich finde nach wie vor, dass Facebook so den besten Algorithmus für Werbung hatte oder hat. Also zum Beispiel, wenn man sich also ich ernähre mich vegan und bin ich auf unzählige kleine Firmen gestoßen. Also klar, dass Rügenwalder ein bekanntes Angebot hat, das weiß ich sowieso. Aber uns finden die kleine Firmen, wo irgendwie zwei, drei Leute arbeiten, die dann irgendwie irgendwas zusammenmixen und über einen eigenen Shop verkaufen und so, auf die bin ich alle auf Facebook gekommen.

Thomas Raukamp Aber das macht mittlerweile nicht mal mehr das, das macht Spaß, weil sobald die dann irgendwie was posten, hängen sich unter das Stichwort dann irgendwie Leute, die in ganz und nach nichts anderes zu tun haben, als dann irgendwie gleich diese Standardspreche loszulassen, das ist erst nur Chemie, bla bla bla und so.

Thomas Raukamp Und mit einer Worte will ich sagen, die Diskussionskultur ist so runtergekommen da auf Facebook, dass nicht mal mehr da Spaß macht. Irgendwie das verleidet mir dann diesen Aha-Effekt, dass ich dann halt so eine kleine Firma gefunden habe. Wenn das dann gleich in den Kommentaren wieder vollgerotzt wird, dann wäre ich... ach nee, danke.

Sebastian Schack Ja und so ist ja das ganze internet inzwischen, also du kannst ja nur noch im freundeskreis irgendwie austauschen, aber irgendwie in foren mal zu diskutieren oder so wie das, also ich weiß nicht wie viel lebensmonate netto ich in meiner anfangszeit in diesem internet in foren verbracht habe und nicht nur lesend auch schreibend, also keine ahnung wie viel, Das sind wirklich netto Wochen, die da reingelaufen sind.

Sebastian Schack Ähm, ich käme gar nicht mehr auf die Idee, irgendwo in den Kommentarspalten irgendwie mal zu gucken oder da mal was zu schreiben. Da muss ich einen wirklich schlechten Tag haben, dass ich noch mal einen Kommentar irgendwo zu schreib.

Thomas Raukamp Und das ist seit Corona nicht besser geworden, die Diskussionskultur. Die ist noch mal exorbitant abgerutscht. Ja.

Sebastian Schack Ja.

Thomas Raukamp Und da bin ich ein bisschen enttäuscht. Ich hab grade auf MacLive.de einen Artikel geschrieben. Sieben Features, die sich iOS 17 bei Android abgeguckt hat. Die iOS 17 bei Android geklaut hat. Und ich bin etwas enttäuscht, Leute, dass ihr da nicht irgendwie gleich eine Lawine von Empörung losgelassen habt. Das ist fast langweilig.

Sven T. Möller Also ...

Thomas Raukamp Wenn ihr mir das also mal so richtig geben wollt, dann ist jetzt eure Chance gekommen. Geht jetzt auf die Webseite und ... Feuer frei.

Sebastian Schack Eine andere Sache, die in Sachen Software passiert ist, betrifft Apple Carplay. Und da bin ich ein Stück weit auch von betroffen. Ich fahre ja so ein Hyundai-E-Auto und Hyundai hat jetzt irgendwie so durchblicken lassen, dass man sich durchaus vorstellen kann, Wireless Carplay in mehr Autos zu bringen.

Sebastian Schack Das ist ja ein großes Drama. Ich habe das auch im Testbericht, den ich damals zum Ioniq 5 geschrieben habe, angemerkt, als herbe Fehlleistung. Hast du so ein Hightech-Irgendwas-Auto, das jeden Scheiß hat, den es an Hightech gibt? Aber ich muss mein iPhone da mit so einem Kabel dran düngeln, damit da irgendwas auf dem Bildschirm passiert. Und das, obwohl das Ding in der Mittelkonsole so einen Cheecharger schon hat.

0:00 / 0:00