SEOPRESSO PODCAST - Der SEO Podcast mit Björn Darko· Folge 245

GEO verstehen: Inhalte für generative KI sichtbar machen mit Matthäus Michalik | Ep.245

Donnerstag, 7. Mai 2026 · 1 h 01

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Shownotes

In dieser SEOPRESSO Livestream-Episode spricht Björn Darko mit Matthäus Michalik, Co-Founder von Claneo und Mitautor des Fachbuchs „Generative Engine Optimization“, über die Frage, wie Unternehmen Inhalte, Marken und Produkte für Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude, AI Overviews und AI Mode optimieren können.
Im Gespräch geht es darum, warum GEO kein Ersatz für SEO ist, sondern ein zusätzlicher Layer auf einem starken SEO-Fundament. Matthäus erklärt, warum LLMs nicht primär als Traffic-Kanal verstanden werden sollten, sondern eher als Entscheidungs- und Branding-Kanal. Entscheidend sind deshalb nicht nur Klicks, sondern vor allem Erwähnungen, Empfehlungen, Citations, Quellenqualität und Sentiment.
Außerdem sprechen Björn und Matthäus über strategische GEO-Setups, relevante Prompt-Sets, technische Voraussetzungen, JavaScript, strukturierte Daten, LLMS.txt, Grounding Pages, Drittquellen, PR, Affiliate, Content-Qualität und die Frage, wem GEO im Unternehmen eigentlich gehören sollte.
Eine Folge für alle, die GEO nicht als Buzzword verstehen wollen, sondern als konkrete Erweiterung moderner SEO- und Brand-Strategien.

Takeaways
• GEO ersetzt SEO nicht
Gute SEO bleibt das Fundament. GEO erweitert SEO um Sichtbarkeit in KI-Antworten: Mentions, Empfehlungen und Citations.

• LLMs sind Entscheidungsfinder
Direkter AI-Traffic ist oft gering. Der größere Wert liegt in Markenwahrnehmung, Empfehlung und späterer Suche über Google oder Direktzugriff.

• Mentions sind oft wichtiger als Citations
Eine Marke kann empfohlen werden, ohne direkt verlinkt zu sein. Genau das kann Kaufentscheidungen stark beeinflussen.

• GEO startet am unteren Funnel-Ende
Besonders relevant sind Prompts, bei denen Nutzer nach Produkten, Anbietern, Vergleichen oder Empfehlungen suchen.

• Drittquellen werden entscheidend
Foren, Vergleichsportale, Magazine, Branchenverzeichnisse, LinkedIn oder Affiliate-Seiten beeinflussen, welche Marken KI-Systeme nennen.

• Content muss zitierfähig sein
Gute GEO-Inhalte sind klar strukturiert, verständlich, fragmentierbar und enthalten kurze Antworten, W-Fragen, Vergleiche, eigene Daten und echte Expertise.

• Technische Basics bleiben zentral
Crawlability, sauberes HTML, interne Verlinkung, Indexierbarkeit und Bot-Zugänglichkeit sind auch für KI-Systeme relevant.
GEO ist Teamarbeit
SEO kann das Thema strategisch führen, braucht aber PR, Brand, Content, Tech, Affiliate, Product und Communications an Bord.

Kapitelmarken

Intro & technischer Start
Willkommen zum SEOPRESSO Livestream
Warum GEO ein eigenes Fachbuch braucht
GEO vs. SEO: Was ist wirklich anders?
Definition: Was bedeutet Generative Engine Optimization?
Warum LLMs keine klassischen Traffic-Kanäle sind
Wie generative Engines Inhalte auswählen
Ratgeber-Content, AI Overviews und sinkende Klicks
Training, Grounding und Crawler verstehen
Warum SEO weiterhin das Fundament bleibt
Was gehört in eine gute GEO-Strategie?
Prompt-Sets, Baselines und Monitoring
Drittquellen, Reputation und positive Erwähnungen
Was macht Content für LLMs verwertbar?
Zitierbare Sätze, W-Fragen und eigene Daten
Information Gain als Wettbewerbsvorteil
Technik, JavaScript und Struktur
LLMS.txt: Standard oder überschätzt?
Grounding Pages: sinnvoll oder Pflaster?
Strukturierte Daten und KI-Systeme
Technische GEO-Quick-Wins
GEO messbar machen
AI Search als Brandkanal
Mentions, Citations, Sentiment und Referral Traffic
Unterschied zwischen Erwähnung und Citation
Personalisierung, Prompt-Varianz und Reporting
Wem gehört GEO im Unternehmen?
Warum GEO Silos aufbrechen kann
Wie erkennt man Nutzer aus KI-Systemen?
Bing Webmaster Tools und AI Search Reporting
Abschluss und Buchtipp

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