- unregelmäßigErscheinungsrhythmus
- 13 mintypische Länge
- 13. Jan.letzte Folge
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Hochsensibilität – Die wissenschaftlichen Grundlagen
Hochsensibilität ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die mit hoher Sensitivität für und starken Reaktionen auf Sinnesreize einhergeht. Schätzungen zufolge können etwa 15 % bis 20 % der Bevölkerung als hochsensibel gelten. Unser Gast Prof.
Stimmung und Gedächtnis
Unsere Stimmung, ob gut gelaunt oder schlecht gelaunt, hängt eng mit unseren Gedächtnisinhalten zusammen. Unter guter Stimmung fallen uns beispielsweise eher angenehme Ereignisse wie Urlaub oder bestandene Prüfungen ein (Stimmungskongruenz)
Preisschock an der Tankstelle - Was tun?
Die Spritpreise sind in kurzer Zeit auf ein schockierendes Niveau gestiegen. Aber warum reagieren die Menschen auf die Preisangaben an der Tanksäule mit besonderer Bestürzung? Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb besprechen in dieser Folge
Extraversion
Extraversion, wie auch sein Gegenstück Introversion, ist ein Begriff, der in die Alltagspsychologie Eingang gefunden hat. Doch was steckt aus wissenschaftlicher Perspektive hinter diesem schillernden Konzept? Tatsächlich bestimmt die Extrav
Wie ich gern wäre und wie ich sein sollte | Selbstkonzeptdiskrepanzen
Zwischen Ideal und Wirklichkeit klafft so manches Mal eine Lücke. Das gilt auch für die Annahmen über unsere eigene Person, dem sogenannten Selbstkonzept. Der Theorie der Selbstkonzeptdiskrepanzen nach reagieren Menschen niedergeschlagen, w
Selbst handeln oder zuschauen? | Die Actor-Observer-Verzerrung
Die Perspektive entscheidet: Wer eine Handlung selbst ausführt, sieht die Gründe dafür meist in der Situation. Wer die eine andere Person beobachtet, führt die Ursachen für das Handeln dagegen eher auf die Eigenschaften des Akteurs zurück.
Chunking
Chunking beschreibt ein Modell dazu, wie Menschen Information im Gedächtnis strukturieren. Die Ziffernfolge 1, 5, 0, 2 beinhaltet vier Informationseinheiten, es sei denn, man hat am 15. Februar Geburtstag. Dann lässt sich aus den vier Ziffe
Salienz und Aufmerksamkeit
Salienz bezeichnet die Auffälligkeit eines Reizes und damit sein Potenzial, Aufmerksamkeit zu erregen. Ein rosafarbener Elefant im öffentlichen Bus wird bei uns allen hohe Aufmerksamkeit erregen, also psychologisch ausgedrückt einen salient
Der Unterlassungseffekt
Was ist schlimmer: An den Folgen einer Impfung zu erkranken oder wegen unterlassener Impfung zu krank zu werden? Aktiv zu lügen oder die Wahrheit zu verschweigen? Menschen empfinden Unterschiede in der Bewertung von Handlungen und Unterlass
Moralische Lizenzierung
Moralische Lizenzierung bedeutet, dass ein "gute Tat" erlaubt, eine "böse Tat" zu rechtfertigen. Menschen führen eine Art "moralisches Konto", auf dem sie ihre Tugenden und Laster gegeneinander verrechnen. Das Workout am Morgen "erlaubt" de
Illusion der Kontrolle
Menschen tendieren dazu, ihre Kontrolle über Ereignisse zu überschätzen, selbst wenn diese rein zufallsbedingt sind. Wir haben das Gefühl, dass die Chancen, im Lotto zu gewinnen, höher sind, wenn wir die Zahlen selbst auswählen und nicht zu
Der Glauben in die eigene Intuition
Menschen unterscheiden sich danach, wie sehr sie in ihre eigene Intuition vertrauen. Intuition führt oft zu guten Urteilen und Entscheidungen, wenn sie von viel Erfahrung und Fachwissen profitiert. Umgekehrt kann Intuition aber zu in vorsch
Neurotizismus
Neurotizismus ist die Bezeichnung für eine Persönlichkeitseigenschaft, die zu den BIG FIVE gehört. Menschen mit einer hohen Ausprägung im Neurotiszismus erscheinen oft aufgeregt, unsicher, leicht reizbar und nervös, unzufrieden und mit eine
Das Soziometer
Das Soziometer ist eine Art innere Kontrollinstanz, die überprüft, wie gut man selbst bei anderen Menschen ankommt und von ihnen akzeptiert wird. Bei Zurückweisung oder sozialem Ausschluss durch andere schlägt es Alarm und leitet Gegenmaßna
Basisratenfehler
Die Basisrate bezeichnet, wie häufig ein Merkmal innerhalb einer Grundgesamtheit vorkommt. So gibt es z. B. in Deutschland mehr Verkäuferinnen und Verkäufer als Leute, die den Goldschmiedeberuf ausüben. Aus psychologischer Perspektive ist i
Das Auswahlparadox
Eine große Auswahl, egal ob beim Fernsehprogramm oder im Kühlregal im Supermarkt, ist Ausdruck unserer Überflussgesellschaft und schafft große Freiheiten. Paradox ist allerdings, dass eine zu große Auswahl die Entscheidung erschwert und am
Sozialer Status
Sozialer Status beschreibt die Stellung einer Person innerhalb einer Gruppe oder die Position einer Gruppe innerhalb einer Gesellschaft. Ein hoher Status geht mit gewissen Privilegien, aber auch Erwartungen einher. Judith Balzukat, M.Sc. er
Soziale Erwünschtheit
Menschen, die in Interviews oder mit Fragebogen nach ihrer Meinung befragt werden, tendieren dazu, sozial gebilligte oder gar erwünschte Antworten zu geben. Dahinter steckt zum einen der Wunsch, soziale Ablehung durch andere zu vermeiden, z
Framing
Bei gleichem Inhalt lässt sich eine Botschaft unterschiedlich formulieren. Ein zur Hälfte gefülltes Glas kann als halb voll und ebenso gut auch als halb leer bezeichnet werden. Die "Verpackung" einer inhaltlich neutralen Aussage nennt man F
Der IKEA-Effekt
Der IKEA-Effekt (und das heißt wirklich so) beschreibt das Phänomen, dass die Wertschätzung für einen Gegenstand oder ein Erlebnis steigt, wenn man Mühe, Anstrengung oder Kosten investiert hat. Das selbst zusammengebaute Möbelstück erschein
Die Ansteckungsheuristik
Würden Sie einen Löffel wiederverwenden, der in der Toilettenschüssel gelandet war? Ist ein Malerpinsel besonders wertvoll, wenn man weiß, dass ihn Pablo Picasso benutz hat? Wissenschaftlich ausgedrückt: Ein beliebiger Gegenstand, der mit e
Moderator- und Mediatorvariable: Was ist der Unterschied?
Wer psychologische Forschung verstehen möchte, benötigt auch methodische Grundkenntnisse. Zwei Begriffe, die häufig verwechselt werden, lauten Moderator- und Mediatorvariable. Im Video erklären Prof. Erb und Judith Balzukat, M. Sc., was mit
Negativitätsverzerrung
Fokussieren wir allzu oft auf das Negative und vernachlässigen das Positive im Leben? Prof. Erb sagt im Interview mit Judith Balzukat, M. Sc.: Ja, das Negative berührt Menschen stark und beeinflusst ihr Denken, Urteilen und Handeln mehr als
Macht
Menschen unterscheiden sich danach, wie sehr sie motiviert sind, Kontrolle über andere Menschen auszuüben. Im Video unterscheiden Judith Balzukat, M. Sc. und Prof. Erb zwischen der Hoffnung auf Macht und der Furcht vor Machtverlust, beschre
Gruppenpolarisierung
Gruppenpolarisierung bedeutet, dass Individuen innerhalb einer Gruppe extremere Einstellungen entwickeln, als außerhalb einer Gruppe. In der Folge fallen Gruppenentscheidungen extrem, z. B. besonders riskant aus. Dieses Phänomen hat im Allt
Self-Monitoring: Sich selbst überwachen
Beim Self-Monitoring unterscheiden sich Menschen danach, inwieweit sie ihr eigenes Verhalten an gegebene Situationen anpassen. Hohe Selbstüberwachung führt dazu, dass Menschen sich darauf einstellen, was Andere von ihnen in einer speziellen
Die Kontakthypothese
Laut der Kontakthypothese können Vorurteile abgebaut werden, wenn persönlicher Kontakt zwischen Mitgliedern unterschiedlichen Gruppen hergestellt wird. Menschen, die z. B. glauben, Professorinnen und Professoren wären zerstreut, können dies
Operante Konditionierung
Operante Konditionierung bedeutet, dass sich bei Menschen oder Tieren die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens verändert, je nachdem ob dieses Verhalten belohnt oder bestraft wird. Tierdressur funktioniert nach diesem Lernprinzip,
Klassische Konditionierung
Klassische Konditionierung - ein einfaches Lernprinzip, das bei genauerem Hinsehen doch nicht so simple ist, wie es auf den ersten Augenblick scheint. Im Gespräch mit Judith Balzukat, M. Sc. erklärt Prof. Erb Begriffe wie Reizgeneralisierun
Validität
Validität bezeichnet die Eigenschaft eines psychologischen Tests. Validität beantwortet die Frage, wie gut ein Test tatsächlich das misst, was er messen soll. Man unterscheidet unterschiedliche Arten von Validität. Welche und wie man in der