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von Bayerischer Rundfunk

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Sozusagen! Für alle Liebhaber, nicht für Rechthaber der deutschen Sprache. Mit Gesprächen, Glossen, Kommentaren über neue und alte Phänomene unserer Sprache.

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  1. Leonce und Lena in der Ringbahn: Die Büchnerpreisrede 2026

    Berlin, des Nachts: Christine Wunnicke fährt Ringbahn, liest "Leonce und Lena" und beobachtet ihre Mitmenschen. Große Literatur, gipfelnd in einem Büchner-Zitat: "Ich glaube, es gibt Menschen, die unglücklich sind, unheilbar, bloß weil sie

  2. Klatsch, Tratsch & Gossip: Gizem Çelik über ein "emotionale Archiv" mit Sprengkraft

    Warum hat das Reden über andere einen schlechten Ruf, obwohl es wichtige soziale Funktionen erfüllt? Und warum gibt es Klatschweiber, Lästerschwestern und Tratschtanten - aber keine männlichen Pendants? Die Autorin Gizem Çelik ("More than G

  3. Maxxing: Ein Suffix geht um die Welt

    Es ist das derzeit vielleicht populärste Suffix überhaupt: "-maxxing". Eine Endung, die, ironisch oder nicht, im Moment an so ziemlich jeden Trend, jede nur erdenkliche Form der Selbstoptimierung geheftet wird. Woher kommt der Ausdruck und

  4. Worüber dachte eigentlich Michel Foucault nach?

    Michel Foucault ist seit über 40 Jahren tot. Seiner Aktualität tut das keinen Abbruch. Der Philosoph ist mit seinem Nachdenken darüber, wie Wissen und Macht zusammenhängen und wie beides unser Verständnis von uns selbst formt, bis heute höc

  5. "Maman, I have a Wackelzahn": Mehrsprachig erziehen

    Leben in einer mehrsprachigen Familie: Eva Wittenberg kann da viel erzählen, bei ihr daheim werden drei Sprachen gesprochen. Dazu ist sie Linguistin - und blickt so in ihrem Elternratgeber aus zwei Perspektiven auf die Mehrsprachigkeit. Aut

  6. Älter als Haiku: Friedrich Ani über das Schreiben von japanischen Tanka

    Der vielfach preisgekrönte Münchner Drehbuch- und Krimiautor berichtet von der Herausforderung, die Wirklichkeit in 17 Silben zu verdichten. Im Gespräch mit Sozusagen geht es um entlockte Wörter, hingeworfene Zeilen, um das Feilen und Hobel

  7. „Reden und reden lassen“: Teresa Reichl über Sprachwandel

    Die Debatte um Sprachverfall ist uralt. In ihrem neuen Buch erzählt Kabarettistin und Autorin Teresa Reichl, "wie sich das Deutsche wandelt und warum das kein Drama ist" - ein Schlichtungsversuch. Autor/in: Anna-Elena Knerich

  8. DaBay und die Bairisch-KI: Drei Dialektforscher erzählen

    Teil von was Größerem sein: Das geht jetzt leicht. Einfach mitmachen bei der Dialekt-App DaBay - und mit den Ergebnissen Münchner Dialektforscher glücklich machen. Außerdem geht's um eine Bairisch-KI. Gäste: Lars Bülow, Philip Vergeiner, Ma

  9. Pfeffer, Pfirsich, Paradies: Persische Wörter im Deutschen

    Wörter wandern - oft über lange Zeiträume, weite Strecken und durch mehrere Sprachen hindurch. Der Hamburger Iranist Ludwig Paul zeigt in einem neuen Buch, auf welch abenteuerlichen Wegen mehr als 100 persische Lehnwörter in unsere Sprache

  10. Warum sich die Linguistik fürs Autofahren interessiert

    Die Sommerferien haben begonnen. Bedeutet für viele: lange Autofahrten, sozusagen das Nadelöhr in den Urlaub. Dass da die Gefühle manchmal hochkochen, weiß niemand besser als Carolina Fenner. Die Linguistin forscht am Leibniz-Institut für D

  11. Reels: Das Ende des deutschen Feuilletons?

    Alle sind am Handy, alle gucken Reels. Wie verändert der Konsum dieser Kurzvideos auf Social Media unsere Diskurskultur? Der Medienwissenschaftler, Autor, und Journalist Prof. Dr. Tilman Baumgärtel im Gespräch über einen sich langsam bemerk

  12. Berufsösterreicher! Sportgesicht! Die hohe Kunst des Schimpfens

    Thomas Mann wusste Opponenten sehr fein zu beleidigen. Karl Kraus schimpfte eh unentwegt. Und Goethe nannte einen Kritiker "Arschgesicht". All dies schildert Tobias Roth - hier bei uns und in seinem bösen neuen Buch "Die hohe Kunst des Schi

  13. To Do: Aufstehen, Zähne putzen, diese Folge über Listen hören

    Sie ist das Rückgrat jeder guten Tagesstruktur: die Liste. Um gut durch den Tag zu kommen, reicht meistens eine. Für die Dauer eines gesamten Lebens braucht es natürlich mehr. Die Autorin Katrin Wilkens hat 50 Listen gesammelt, die durchs L

  14. Wenn Politiker ihre Texte von KI schreiben lassen

    Thüringens Ministerpräsident hat es getan, Mario Voigt. Und der Bundesminister für Digitales auch, Karsten Wildberger. Macht man das jetzt so? Ist das Betrug? Ein Gespräch mit Dr. Markus Gottschling, Experte für Rhetorik und KI an der Uni T

  15. Der weibliche Blick: Gunna Wendt und das biografische Schreiben

    "Ich möchte nicht, dass Sie denken, Sie hätten was mit mir - die Wahrheit ist, dass ich etwas mit Ihnen habe" zitiert die Münchner Schriftstellerin Gunna Wendt Fassbinders Maria Braun in ihrer neuesten Biografie: Nach Maria Callas, Liesl Ka

  16. Können Kommas Leben retten?

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  17. In die Sprache zurückfinden: Magdalena und ihr Schlaganfall

    Magdalena ist 32, als sie ihre Sprache verliert: Schlaganfall. Mit viel Kraft findet sie die Worte wieder - so gut, dass sie nun davon erzählen kann. Eine Sendung zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai. Buch: Magdalena Gössling, "Wieder

  18. Warum in der Türkei immer mehr Deutsch gesprochen wird

    Die Welt spricht Englisch? Vielleicht. Aber Europa spricht Deutsch. Überwiegend zumindest. Etwa 100 Millionen Muttersprachler zählt das Leibniz Institut für Deutsche Sprache. Tendenz steigend. Und das hat viel mit Migration zu tun. In diese

  19. „Sprechen“ von Daniela Dröscher: Wie das Missverstehen beim Verstehen hilft

    Als Autorin schreibt Daniela Dröscher erfolgreich Romane, doch mit dem gesprochenen Wort kämpfte sie jahrelang. In ihrem neuen Buch "Sprechen" erzählt sie von ihrem Weg zu einem leichteren Umgang mit dem gesprochenen Wort. Autor/in: Hannah

  20. Wie lerne ich professionelles Sprechen, Clemens Nicol?

    "Mut zur Wampe!", fordert der professionelle Sprecher und Sprechtrainer Clemens Nicol. Denn: Ohne entspannten Bauch kein entspannter Atem, und das ist der Schlüssel zu gutem Sprechen. Wie sein Alltag als professioneller Sprecher im Bayerisc

  21. Institutsprosa? Warum Schreibschulen in Deutschland lange verdächtig waren

    Saša Stanišic war an einer, Julie Zeh auch, und Clemens Meyer sowieso. Trotzdem hatten Schreibschulen wie die Literaturinstitute in Leipzig oder Hildesheim lange einen schlechten Ruf. Wieso, weiß die Literaturwissenschaftlerin Julia Lückl,

  22. Kann denn Liebe Sünde sein? Der Schlagertexter Bruno Balz

    Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frau'n. Oder: Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern: Jahrhunderthits, geschrieben von einem so unbekannten wie brillanten Texter. Wir sprechen über Bruno Balz, zu Gast ist seine Biografin Judith

  23. Wieso das -ß- aus Sulzbach-Rosenberg kommt

    Manche sagen Eszett, andere scharfes S: Gemeint ist der Buchstabe -ß-, den so nur wir im deutschen Sprachraum verwenden - meist in der "Sulzbacher Form" (im Bild die Nr. 4), die 1667 in Bayern erfunden wurde, in Sulzbach-Rosenberg in der Ob

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  25. Der Thesaurus linguae Latinae in München - der größte Zettelkasten der Welt

    Der Thesaurus linguae Latinae ist das weltweit umfassendste Wörterbuch der lateinischen Antike: ein internationales Forschungsprojekt von 35 Akademien aus 27 Ländern, beheimatet in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der Münchner

  26. Schreiben in finsteren Zeiten: Literatur unterm Hakenkreuz

    Deutschland 1933-1945: Deutschsprachige Autorinnen und Autoren dieser Zeit verstummten, wurden verfolgt, manche warfen sich den Nationalsozialisten an den Hals, manche verließen das Land und schrieben aus dem Exil tapfer weiter gegen die Gr

  27. Wenn das W zum Endgegner wird - über das Stottern

    "Lass dir Zeit!" hört David Hugendick oft, wenn wieder ein verhaltensauffälliger Konsonant seinen Redefluss stört. In seinem autobiographischen Essay "Jetzt sag doch endlich was!" erzählt der Kulturkorrespondent der ZEIT leichtfüßig, ironis

  28. Ladinisch - die unbekannte Sprache der Olympischen Spiele

    Wenige Tage noch, dann geht's los - Olympische Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Dort wird nicht nur Italienisch und Deutsch gesprochen, sondern auch: Ladinisch. Lisa Weiß über die unbekannte Sprache der Olympischen Spiele.

  29. Das Goethe-Institut - wo die Welt unsere Sprache lernt

    Pflegekräfte aus Vietnam, Informatiker aus Kolumbien, Mechatronikerinnen aus Mexiko: Das Goethe-Institut ist der zentrale Akteur bei der Gewinnung von Fachkräften im Ausland. Digital weltweit und in Präsenz an 150 Orten auf allen Kontinente

  30. Schriftarten von Goethe bis heute

    Schrift spielt in unserer Kultur eine wesentliche Rolle. Die vielen verschiedenen Schriftarten allerdings, die waren nicht so gut erfasst. Jetzt ändert sich das - mit einem großen Digitalisierungsprojekt, von dem uns Nikolaus Weichselbaumer

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