Talk: Minen, Armut, Virus - die Ebola-Situation in Kongo-Kinshasa
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 20 min
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Shownotes
Der Ebolaausbruch im Osten des Kongo läuft weiter. Es gibt erste Erfolge, dort wo Mediziner, Behörden und Bevölkerung mit grosser Anstrengung alles richtig machen, aber es bleibt schwierig. Forscher arbeiten unterdessen an Therapien und Impfstoffen.
Mehr als 9500 Infektionen, mehr als 4600 Tote sind es inzwischen - Stand 22.10. -durch Ebola im Osten von Kongo Kinshasa.
Vermutlich begann der Ausbruch nahe einer der vielen Goldminen um Mungbwualu, einer Stadt im Osten des Landes. Es vergingen Monate bis sich die Fälle so häuften, dass es auffiel. Das Virus war da schon weit verbreitet, viele Fälle bleiben auch heute noch unentdeckt, entsprechend schwer ist der Ausbruch einzudämmen.
Die Zahlen steigen weiterhin, auch geographisch wird der Ausbruch immer grösser. Doch dort, wo genug Ressourcen aufgewendet werden, gibt es auch erste, kleine Erfolge zu vermelden. Das zeigen Zahlen der afrikanischen Seuchenschutzbehörde Africa CDC.
Auch von Forscherseite dürfte es bald Neuigkeiten geben: So werden ein Medikament und eine Antikörpertherapie untersucht, und nötige Vortests und Genehmigungsverfahren sind fast abgeschlossen, so dass bald auch zwei Impfstoffkandidaten in die abschliessenden Tests vor Ort gehen können.