
Sternengeschichten· Folge 50023
Sternengeschichten Spezial Oktober 2026
Freitag, 30. Oktober 2026 · 31 min
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Shownotes
Grüne Sterne, verschwundene Planeten und Backstageberichte
Sternengeschichten Spezial Oktober 2026
STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR in D und Ö: Tickets unter sternengeschichten.live
In der Oktober-Ausgabe von Sternengeschichten Spezial wird es zwar nicht Halloween-gruselig, aber ich habe zumindest eine Geschichten von einem toten Stern, der grün leuchtet, was Sterne eigentlich gar nicht tun sollten. Mehr Infos dazu gibt es hier (scinexx.de/news/kosmos/gruen-rosa-und-violett-…) und hier (academic.oup.com/rasti/article/doi/10.1093/ras…).
Danach nehm ich euch mit backstage auf meine LIVE-Tour und erzähle, warum es oft gar nicht so einfach ist, euren Einladungen und Tipps zu folgen.
Die Frage, die ich in dieser Folge beantworte, kommt von Claudia und ihrer Tochter und sie hat mit verschwundenen Planeten zu tun. Die Arbeit über Mars die ich dabei erwähne, ist diese hier (arxiv.org/html/2512.02108v1).
Wer auf der Suche nach Tickets für die LIVE-Tour ist, findet sie hier (sternengeschichten.live) oder kann auch in der "Das Universum" Telegram-Gruppe (t.me/+p3ddCquHKhRhM2U8) fragen.
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Mein neues Buch heißt "Die Astronomie der Rauhnächte" (hanser-literaturverlage.de/buch/florian-freist…) und man kriegt es überall wo es Bücher gibt; ebenso wie das zugehörige Hörbuch (penguin.de/buecher/florian-freistetter-die-ast…).
Mein zweites neues Buch heißt “Die Farben des Universums” (hanser-literaturverlage.de/buch/florian-freist…) und ist ab jetzt überall erhältlich wo es Bücher gibt, so wie das Sternengeschichten-Hörbuch (penguin.de/buecher/florian-freistetter-sternen…).
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Florian Sternengeschichten Spezial für Oktober 2026. Der Oktober ist fast zu Ende, aber kurz bevor er zu Ende ist, gibt es noch die monatliche Spezialfolge. Wie immer mit einem kurzen astronomischen Thema, das nicht in eine normale Sternengeschichtenfolge passt. Ein bisschen was zum ganzen Drumherum meiner Arbeit an Podcasts und anderen Dingen.
Florian Einer Frage, die ihr mir gestellt habt und diversen Terminen, wo ihr mich live sehen könnt, wenn ihr das wollt. Und wir fangen an mit der astronomischen Geschichte, mit den astronomischen Nachrichten. Ende Oktober, das ist die Zeit von Halloween. Und tatsächlich könnte man auch mal eine eigene Folge über die Astronomie von Halloween machen.
Florian Ich habe es ganz kurz schon mal in einer früheren Folge angedeutet, als ich über astronomische Feste, Weihnachten und Co. gesprochen habe. Aber tatsächlich steckt auch in Halloween sehr, sehr viel Astronomie dahinter. Aber das mache ich heute nicht. Aber keine Sorge, ich habe es zumindest ein bisschen gruselig angelegt, das Thema, naja, nicht wirklich, aber ein bisschen.
Florian Es geht immerhin um einen toten Stern. Es geht um einen toten Stern und einen grünen Stern, der in den letzten Wochen Schlagzeilen gemacht hat. Grüne Sterne, die kann es nicht geben und deswegen gab es jede Menge Schlagzeilen, dass ein grüner Stern entdeckt wurde, obwohl es gar keine grünen Sterne geben kann und viel Aufregung und es ist tatsächlich eine, interessante Geschichte, aber keine Sorge, die Astronomie muss nicht neu geschrieben werden, nur weil wir jetzt einen grünen Stern entdeckt haben.
Florian Wer sich an die ganz frühen Folgen der Sternengeschichten erinnert, wird dort vielleicht die Folge 11 noch im Gedächtnis haben, die nämlich den Titel Grüne Sterne trägt und in der ich erzählt habe, warum es keine grünen Sterne geben kann. Ich fasse es nochmal ganz, ganz kurz zusammen. Ein Stern ist ein Himmelskörper, der leuchtet und welche Farbe.
Florian Der Stern hat, das hängt im Wesentlichen von der Temperatur der Oberfläche des Sterns ab oder von der Temperatur des Sterns an sich ab. Denn ein Stern ist ein Objekt, wo man mit ein bisschen grundlegender Physik sehr, sehr gut beschreiben kann, auf welche Art und Weise dieses Objekt leuchtet. Für Sterne gilt das Planck'sche Strahlungsgesetz und das Wien'sche Verschiebungsgesetz, wer es genau wissen will.
Florian Und diese Regeln, die sagen einem, bei welchen Wellenlängen ein Objekt mit einer bestimmten Temperatur die meiste Energie abgibt. Also man kann sich das so vorstellen, wir haben einen Stern, ein Objekt, das hat eine bestimmte Temperatur und dann kann ich sehr, sehr leicht ausrechnen, wo die meiste Energie rauskommt und wo die restliche Energie hingeht.
Florian Also ich kann im Wesentlichen sagen, der Stern schmeißt so und so viel Energie im roten Bereich des Spektrums raus und der schmeißt so und so viel Energie im blauen Bereich raus und so und so viel Energie im grünen Bereich raus. Also ich kann genau sagen, für welche Wellenlänge, für welche Farbe ein Stern wie viel Energie abgibt.
Florian Und wenn ich das weiß, dann kann ich mir ausrechnen, welche Farbe der hat. Nehmen wir ein Beispiel. Wir haben einen vergleichsweise heißen Stern und ein vergleichsweise heißer Stern gibt sehr, sehr viel Energie in Blau ab. Der hat einen großen blauen Anteil in dem Licht. Er hat ein bisschen einen kleineren Anteil in den benachbarten Farben des Regenbogens.
Florian Also im grünen, im gelben, im roten Licht, da ist es schon sehr viel weniger. Aber auch auf der anderen Seite des blauen Lichts gibt es noch Farben, die können wir halt nicht sehen. Hinterm Blau kommt dann das ultraviolette Licht und dann kommen noch kürzere Wellendinger. Und auch da leuchten Sterne in diesen Farben.
Florian Diese Farben können unsere Augen aber nicht sehen. Das heißt, wenn wir dann alles zusammenrechnen und schauen, wie schaut das aus bei dem heißen Stern, welcher Farbeindruck ergibt sich für uns, dann kriegen wir viel blaues Licht, Ein bisschen weniger gelbes Licht, noch ein bisschen weniger rötliches Licht und am Ende kriegen wir halt so einen blau-weißlich leuchtenden Stern.
Florian Und genauso geht es andersrum. Wenn wir einen kühlen Stern haben, können wir ausrechnen, dass der sehr viel Energie im roten Bereich gibt. Des Regenbogens abgibt, ein bisschen weniger im Gelben, noch ein bisschen weniger im Blauen und genauso auf der anderen Seite von Rot, wo das infrarote Licht ist, das unser Auge nicht sehen kann und dahinter die noch längeren Wellenlängen, die unser Auge auch nicht sehen kann.
Florian Auch da leuchtet der Stern aber auch da eben weniger und wenn wir da die sichtbaren, für unsere Augen sichtbaren Wellenlängen zusammenzählen, kriegen wir einen Stern, der viel rotes Licht abgibt, ein bisschen weniger gelbes Licht, noch ein bisschen weniger blaues Licht und am Ende kriegen wir halt so einen rötlich-gelblich leuchtenden Stern.
Florian Und was ist mit einem Stern, der das Maximum seiner Energie im grünen Bereich abgibt? Sowas gibt es auch. Unsere Sonne ist genauso ein Stern. Unsere Sonne gibt die meiste Energie im grünen Teil des Spektrums ab. Da ist das Maximum. Und was ist links und rechts davon? Auf der einen Seite haben wir das bläuliche Licht, auf der anderen Seite haben wir das rötliche Licht.
Florian Und wenn man das alles zusammen mischt, dann haben wir halt viel grünes Licht, ein bisschen weniger rotes Licht, ein bisschen weniger blaues Licht. Und wenn wir das alles zusammen mischen, dann kommt so etwas weißlich-gelbliches raus. Das heißt, ein Stern. Grün als Maximum hat, wo das meiste Licht im grünen Bereich durchkommt, der kann nicht grün aussehen für uns, weil Grün halt genau in der Mitte des für uns sichtbaren Spektrums liegt und deswegen zwangsläufig immer auch in anderen Farben mit dabei sein müssen und deswegen kann es keine grünen Sterne geben.
Florian Das ist so kurz und knapp die Erklärung, warum es keine grünen Sterne geben kann. Warum hat man jetzt doch einen grünen Stern gefunden? Und heißt das, dass das, was ich gerade erzählt habe, falsch ist? Nein, heißt es nicht. Denn das, was ich gerade erzählt habe, das gilt für Objekte, die in der Physik offiziell als schwarze Strahler oder schwarze Körper bezeichnet werden.
Florian Das ist wieder eine komische Bezeichnung, weil schwarze Körper, stellt man sich irgendwas vor wie ein schwarzes Loch oder irgendwas, was halt schwarz ist, aber hat gar nichts damit zu tun. Die Details will ich jetzt gar nicht alle erzählen, warum das so heißt und so. Aber im Wesentlichen sind damit Objekte gemeint, die auf eine ganz bestimmte Art und Weise leuchten, ebenso, dass die Strahlungsabgabe nur von der Temperatur abhängt. Aber es gibt auch ganz viele Objekte, die nicht so funktionieren.
Florian Sterne funktionieren so, aber andere nicht und so. Das, was man gefunden hat, das jetzt grün leuchtet, war genau genommen gar kein echter Stern, sondern ein weißer Zwerg. Und weiße Zwerge, das sind die Objekte, die übrig bleiben, wenn ein normaler Stern sein Leben beendet hat. Unsere Sonne wird irgendwann ein weißer Zwerg werden.
Florian Die wird in ein paar Milliarden Jahren ihre äußeren Atmosphären schichten, ins All hinaus abstoßen. Und dann bleibt nur der extrem kompakte innere Kern übrig, in dem auch keine Kernfusion mehr stattfindet. Das ist dann einfach nur noch eine sehr, sehr kompakte Masse, ungefähr so groß wie die Erde, immer noch ungefähr so schwer wie die Sonne, also ein extrem kompaktes Objekt, das im Wesentlichen nur noch heiß ist und abkühlt.
Florian Das macht sonst nichts mehr, keine Kernfusion, das ist ein wiederoffiziell Spätstadium der Sternentwicklung, aber kein echter Stern mehr. Das heißt, all das, was ich gerade erzählt habe, die Regeln, dass die Temperatur angibt, wie genau das Ding aussieht, das gilt in einem gewissen Maß auch für weiße Zwerge. Aber dort gibt es noch ein paar andere Prozesse, die eine Rolle spielen.
Florian Denn so ein weißer Zwerg hat eine sehr, sehr dichte Atmosphäre. Der weiße Zwerg ist generell sehr, sehr dicht, aber die äußeren Schichten des weißen Zwerges, die sind auch sehr, sehr dicht. Ungefähr so ein Gramm pro Kubikzentimeter kann das haben, die Atmosphäre, und das ist schon ordentlich. Und da finden Sachen statt, die normalerweise in einer Sternatmosphäre nicht stattfinden.
Florian Dieses Objekt, um das es geht, ist ein weißer Zwerg. Der hat die schöne Bezeichnung WDJ1330 plus 6435, typische Katalogbezeichnung. Haben Leute von der University of Warwick entdeckt und die haben halt sich jede Menge weiße Zwerge angeschaut und haben festgestellt, dass da ein paar dabei sind, die nicht weiß aussehen würden für unsere Augen.
Florian Normalerweise, wie gesagt, leuchten die schon alle eher weißlich, weil sie auch sehr heiß sind. Der ist aber recht kühl, hat nur 4000 Grad und der wäre so ein bisschen gelblich normalerweise, aber der hat eben eine sehr, sehr dichte Atmosphäre. Und in dieser dichten Atmosphäre, vor allem aus Helium, sind auch andere Elemente drin. In dem Fall sowas wie Natrium, Calcium und Lithium.
Florian Und ich will jetzt nicht auf die Details der Spektrallinienentstehung eingehen. Aber im Wesentlichen blockieren diese Elemente, diese chemischen Elemente, einen Teil des Lichts, das aus den inneren Bereichen des Sterns kommt. Und die können das besonders gut machen, wenn wir eben die Bedingungen haben, in der Atmosphäre eines weißen Zwergs, wo die Dichte sehr groß ist, wo die schwere Beschleunigung sehr groß ist.
Florian Da können die besonders effektiv Teile des Lichts blockieren. Und was macht Natrium? Natrium schluckt zum Beispiel sehr viel orangenfarbenes und rotes Licht und das Calcium, das schwächt einen Teil des violetten Lichts ab, das zum Stern kommt. Und was bleibt dann übrig? Etwas mit einem erhöhten Grünanteil. Das heißt, wenn man das alles so umrechnet, was wäre der Eindruck für unsere Augen, wenn wir dann dort vor Ort wären und das anschauen könnten, dann stellen wir fest, okay, dieser Stern würde tatsächlich etwas grünlich leuchten.
Florian Das ist außergewöhnlich und man hat geschaut in dieser Arbeit, um die es geht, ich verlinke sie auch in den Shownotes, ob das auch bei anderen weißen Zwergen der Fall ist, ob da auch welche dabei sind, die ein bisschen eine andere Farbe hätten, als wir erwarten. Und tatsächlich haben sie die gefunden. Also es gibt andere weiße Zwerge, wo zum Beispiel viel Kohlenstoff drin ist, der viel blaues, grünes und gelbes Licht unterdrückt.
Florian Und der wäre dann ja so ein bisschen rosa Farben, auch recht hübsch. Und andere wären dann türkis oder gelblich. Je nachdem, was für Zeug die in den Atmosphären haben. Das ist alles jetzt wissenschaftlich gesehen herausfordernd. Das ist durchaus interessant, aber keine große wissenschaftliche Revolution.
Florian Aber es ist zumindest interessant zu wissen, dass wir da doch einen Schwung Sterne haben, einen Schwung weißer Zwerge haben, die nicht so aussehen, wie man es eigentlich erwarten würde, wenn man die klassischen Gesetze hat. Wie es Planck'sche Strahlungsgesetz und so weiter anwendet, sondern dort herrschen spezielle Bedingungen. Da gibt es mehr oder weniger spezielle Elemente in den äußeren Teilen der Atmosphäre, die halt dann dafür sorgen, dass wir einen unterschiedlichen Farbeindruck haben.
Florian Und ich habe gerade in der letzten regulären Folge der Sternengeschichten ja von den Planeten zweiter Generation gesprochen, also Planeten, die sich erst bilden, nachdem ein Stern sein Leben beendet hat. Und das kann auch ein Grund sein, wie so der Zeug. In die Atmosphäre eines weißen Zwergs kommt, Und wenn nämlich ein Planet der zweiten Generation nicht überlebt oder ein Planet der ersten Generation nicht überlebt, wenn ein Planet oder ein Asteroid oder sonst irgendein Himmelskörper.
Florian Der einen normalen Stern umkreist, beim Tod dieses Sterns zerstört wird, dann kann das ganze Zeug, aus dem der Himmelskörper bestanden ist, auf diesen dann weißen Zwerg fallen und die Atmosphäre verunreinigen. Und auch das kann dann dafür sorgen, dass wir einen anderen Farbeindruck sehen würden. Das heißt, prinzipiell ist das Ganze durchaus interessant, dass wir jetzt eben einen grünen Stern gefunden haben. Aber der grüne Stern ist eben in Wahrheit ein grüner, weißer Zwerg, was auch ein bisschen komisch klingt.
Florian Es ist kein normaler Stern und es gelten andere Regeln, wenn wir uns weiße Zwerge anschauen als normale Sterne. Also interessant, dass da ein grüner Stern ist, aber die Astronomie muss nicht neu geschrieben werden. Und auch das, was ich in meinem Podcast in der Folge 11 über grüne Sterne gesagt habe und in meinem aktuellen Buch über die Farben des Universums, da kommt es natürlich auch vor, das ist immer noch aktuell und nicht falsch.
Florian Ja, soweit zu den astronomischen Nachrichten für den Oktober. Was ich noch gemacht habe im Oktober, war viel durch die Gegend fahren. Ich war viel unterwegs. Ich habe wieder Sternengeschichten-Live-Shows gemacht. Ich war in Lübeck. Ich war in Hamburg. Ich war vor kurzem erst in Fürth. Ich war auch mit den Science-Busters unterwegs und habe auch anderswo hier und da einen Vortrag gehalten. Aber das ist ja hier Sternengeschichten, der Podcast. Das heißt, da werde ich jetzt ein bisschen was über die Sternengeschichten-Live-Shows erzählen.
Florian Ich habe schon oft genug gemacht, keine Sorge, ich möchte etwas Besonderes erzählen, nämlich ich möchte kurz kurz. Darüber sprechen, was eigentlich so abgeht, wenn ich eine Live-Show mache und vor allem auch, was abgeht bei der Kommunikation mit den Leuten, mit euch, die ihr zu den Live-Shows kommt. Ich mache sie ja, damit ihr dorthin kommt, weil wenn keiner kommt, brauche ich auch keine Live-Shows machen.
Florian Das heißt, ich freue mich immer sehr, wenn dann die Leute kommen zu meinen Shows und auch nach den Shows mit mir reden und mir vielleicht Sachen vorbeibringen und mir Geschichten erzählen, wie sie zu dem Podcast gekommen sind. Also das ist eigentlich immer das Highlight der ganzen Sternengeschichten-Live-Shows, zumindest für mich.
Florian Aber manche Sachen sind ein bisschen schwierig. Also wenn dann mir Leute schreiben zum Beispiel vor den Live-Shows und sagen, ja, ich habe gehört, du kommst hierhin, du kommst dorthin, möchtest du nicht hierhin kommen? Du kannst dir hier das Planetarium anschauen, du kannst dir die Sternwarte anschauen.
Florian Hier gibt es ein cooles Museum und ich kann dich da durchführen und ich kann dir das alles zeigen. Oder hier gibt es ein tolles Restaurant, ich lade dich gern ein und so. Das sind alles sehr, sehr nette Angebote, die ich auch durchaus gerne annehmen würde, aber es klappt nicht. Also es ist nicht so, dass wenn ich irgendwo live auftrete und es steht im Programm, dass Sterlingeschichten live in diesem Ort um 19 Uhr losgeht, dass ich dann irgendwie 10 vor 7 dort stehe und meinen Mantel ausziehe und mich auf dem Weg zur Bühne mache.
Florian Ich bin mindestens drei bis vier Stunden vor Showbeginn im Theater. Ich muss dort alles aufbauen. Ich muss die ganze Technik testen. Es muss alles funktionieren. Wir müssen Soundchecks machen. Wir müssen Licht durchbesprechen und so weiter. Also es ist sehr, sehr viel zu tun davor. Und ich muss dann auch noch mal anreisen an den Ort, weil ganz, ganz selten trete ich dort auf, wo ich wohne.
Florian Das passiert eigentlich so gut wie nie. Das heißt, ich muss immer irgendwo hinfahren. Ich habe auch kein Auto. Das heißt, wo immer ich hinfahren muss, muss ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinfahren. Was gerade, wenn man in Deutschland unterwegs ist, alles sehr, sehr schwierig macht. Das heißt, normalerweise komme ich irgendwo an, schmeiße mein Zeug ins Hotel, stelle mich kurz unter die Dusche und mache mich dann schon auf den Weg ins Theater und schaue dann, dass dort alles pünktlich fertig ist für den Showbeginn.
Florian Und wenn dann die Show zu Ende ist, ist meine Arbeit auch noch nicht zu Ende. Dann kommt zuerst einmal der Teil, auf den ich mich freue, wo ich dann mit allen Leuten spreche, wo ich dann mit den Leuten Fragen beantworte, Fotos mache, Sachen sigliere, was auch immer, bis wirklich alle weg sind, die was von mir wollten.
Florian Und danach bin ich sicherlich nochmal eine Stunde oder vielleicht sogar länger, je nachdem, damit beschäftigt. Mein ganzes Zeug wieder abzubauen und zu verstauen. Und damit alles wieder dort ist, die ganze Technik, kann ich nicht einfach wahllos in den Koffer schmeißen, sonst finde ich nie wieder irgendwas.
Florian Das heißt, es muss alles in der richtigen Reihenfolge abgebaut werden, in der richtigen Reihenfolge, in die richtigen Behältnisse verstaut werden, bis alles wieder dort ist, wo es sein soll. Und dann muss ich mit dem ganzen Krempel wieder zurück in mein Hotel. Dann ist es meistens schon der nächste Tag. Da ist dann schon sehr spät.
Florian Da habe ich dann auch keine Zeit mehr und keine Kraft mehr, irgendwo großartig was trinken zu gehen und Party zu machen. Und vor allem, weil es ja oft der Fall ist, dass ich am nächsten Tag das Gleiche nochmal habe. Dann muss ich wieder irgendwo mit verspäteten Zügen irgendwo sein und dann geht alles von vorne los.
Florian Das heißt, das ist Arbeit, was ich da mache. Und so nett es wäre, dazwischen ein bisschen Party zu machen oder mir Sachen anzuschauen, funktioniert halt leider nicht. Das kann ich nur machen, wenn ich privat irgendwo bin. Das heißt, ich freue mich, wenn ich diese E-Mails von euch bekomme und ihr mir sagt, was man wo alles Tolles machen könnte.
Florian Aber ich kann es halt nicht machen. Und was auch ein bisschen schwierig ist, es gibt ja in meiner Show immer eine Pause und in der Pause bin ich dann auch noch auf der Bühne, stehe rum, muss ein paar Sachen umbauen und so weiter, damit die neuen Experimente funktionieren, eine Kamera von einem Ort an den anderen stellen und so weiter.
Florian Also ich muss ein paar Sachen machen und dann gibt es ab und zu mal Leute, die kommen dann zu mir und wollen mich kurz was fragen oder was machen. Und auch das verstehe ich, dass ihr das machen wollt, aber da bin ich dann nicht entspannt genug, um das zu machen, weil da bin ich immer noch im Arbeitsmodus.
Florian Ich muss immer noch schauen, dass alles funktioniert, damit auch in der zweiten Hälfte alles so läuft, wie es läuft. Und da habe ich nicht die Zeit und ehrlich gesagt auch nicht den Kopf, um da jetzt Fragen zu beantworten oder schnell mal eben ein Buch zu signieren oder sowas. Also wenn es wirklich einen Grund gibt, warum ihr nach der Show sofort weg müsst und euer Buch oder was auch immer gerne davor signiert haben wollt, dann das könnt ihr mir vorher per E-Mail schreiben. Dann finden wir einen Weg.
Florian Aber normalerweise, ich bin nach der Show da für alles und da bin ich entspannt und da können wir alles diskutieren. Wir können Fotos machen, wie ich signiere alles und so weiter. Aber während der Show, auch in der Pause, da bin ich nicht so gut ansprechbar. Und wenn mich einer von euch, der das jetzt hier hört oder die das jetzt hier hört, schon mal angesprochen hat und vielleicht gedacht hat, na, der war aber gar nicht so freundlich.
Florian Ja, tut mir leid, ich wollte nicht unfreundlich sein, aber das ist eine Situation, da bin ich halt nicht entspannt genug, um entsprechend so zu reagieren. Das ist dann nach der Show. Nach der Show, da bin ich dann sehr entspannt, da habe ich ausreichend viel Zeit, um alles mit allen zu besprechen. Ja, das vielleicht als kurzen Einblick in mein Tourleben, das deutlich weniger glamourös ist, als man sich das vielleicht vorstellt.
Florian Also es ist wirklich Arbeit und es ist schöne Arbeit, aber es ist Arbeit und die möchte ich so gut wie möglich machen. Und darum habe ich halt nicht so die Freiheiten, die ich hätte, wenn ich privat irgendwo unterwegs wäre. Soweit zur Tour. Und dann beantworte ich ja in jeder Spezialfolge auch immer eine Frage, die ihr mir geschickt habt.
Florian Und ich habe diesmal eine sehr schöne Frage bekommen, zwar von Claudia und ihrer Tochter. Und Claudia und ihre Tochter hören immer wieder gerne diese Folgen an. Und die Tochter von Claudia hat eine Frage gehabt. Und zwar hat sie sich gefragt, was passieren würde, wenn man einen Planeten in unserem Sonnensystem entfernen würde.
Florian Was würde dann passieren? Dann gäbe es einen Unterschied, ob ich jetzt einen kleinen Planeten in Sonnennähe nehme, irgendwie so den Merkur oder den Mars oder den großen Planeten weiter draußen wie Jupiter und Saturn. Also was würde passieren, wenn ein Planet aus unserem Sonnensystem verschwindet? Und ja, erstes Mal, das ist eine hypothetische Frage. Also es gibt keinen Grund, warum ein Planet verschwinden würde.
Florian Ja, er könnte zerstört werden oder sowas, aber dann ist die Masse halt immer noch Teil des Sonnensystems. Und das ist nicht das Thema, das Claudia und ihre Tochter bearbeitet haben wollten. Das heißt, wir stellen uns jetzt einfach mal vor, eine fiktive Situation, ein Planet verschwindet plötzlich. Jetzt war er da und eine Sekunde später ist er weg. Wie auch immer, er ist weg. Was würde passieren?
Florian Naja, zuerst einmal kann man festhalten, dass jetzt nicht sofort spontan Chaos ausbrechen würde. Die Sonne ist immer noch das Objekt im Sonnensystem mit der aller, aller, allermeisten Masse. Die dominiert alle anderen Planeten mit ihrer Gravitationskraft enorm. Das heißt, es würden erst mal alle Planeten, die übrig geblieben sind, weiterhin sich um die Sonne bewegen, wie sie es vorher getan haben im Wesentlichen.
Florian Also da wird es jetzt keine große Veränderung geben. Wenn man sich das Ganze langfristig anschaut, ja, da kann schon was passieren. Da kann schon was sein. Ein Beispiel ist der Mars. Da gibt es tatsächlich eine wissenschaftliche Arbeit dazu, die ich auch in den Show Notes verlinken kann, falls Claudia das im Detail durchlesen will und mit ihrer Tochter besprechen.
Florian Da haben sich Leute angeschaut, was tatsächlich passieren würde mit der Erde, wenn der Mars weg ist. Denn bei der Erde haben wir etwas, das wir Milankovic-Zyklen nennen. Das habe ich auch schon mal in einer Sternengeschichten-Folge erklärt. Das sind so langfristige Schwankungen der Erdachse, langfristige Schwankungen in der Umlaufbahn der Erde, weil alle Umlaufbahnen aller Planeten sind nicht fix, sondern die.
Florian Sind variabel, die wackeln im Raum hin und her, die werden größer und kleiner, drehen sich um die Sonne und so weiter. Und der Grund, warum die Umlaufbahnen das machen, ist eben genau der Gravitationseinfluss, den die anderen Planeten ausüben. Die Planeten haben die Umlaufbahnen um die Sonne, die sie haben, weil die Sonne die meiste Gravitationskraft ausübt, aber die Umlaufbahnen um die Sonne, die werden leicht gestört durch den viel, viel kleineren Gravitationseinfluss der anderen Himmelskörper.
Florian Und wenn jetzt ein so ein Himmelskörper wegfällt, dann ändert sich auch das Ausmaß dieser kleinen Störungen auf die Umlaufbahn. Das heißt jetzt vereinfacht gesagt, wenn ich den Mars wegnehme, der ist zwar nur sehr klein, aber er ist nahe bei der Erde. Und wenn der Mars nicht mehr da ist, dann heißt das, dass die Erdbahn ein bisschen anders hin und her wackelt als vorher. Und die Erdachse ein bisschen anders hin und her schwankt als vorher.
Florian Und das haben die dieser Arbeit genau ausgerechnet, was da für Folgen wären. Die Details lasse ich jetzt aus, aber im Wesentlichen hätten wir dann andere Klimarhythmen, langfristige Klimarhythmen, als wir sie jetzt haben. Das heißt, der Ablauf der Eiszeiten zum Beispiel wäre anders als jetzt. Das heißt, das wäre durchaus etwas, was man da zumindest langfristig in der geologischen Geschichte der Erde bemerken würde, wenn da jetzt plötzlich der Mars nicht mehr da wäre. Aber wie gesagt, bricht kein Chaos aus.
Florian Wenn einer von den äußeren großen Planeten verschwinden würde, ja, da gibt es auch Auswirkungen. Ein Jupiter zum Beispiel, wenn der weg wäre, der hat einen großen Einfluss mit seiner Gravitationskraft auf die Umlaufbahnen von Asteroiden und Kometen. Weil wenn die von außen irgendwo kommen, also dem äußeren Teil des Sonnensystems, da sind ja sehr, sehr viele Kometen. Und wenn die sich ins innere Sonnensystem bewegen, dann kommen sie irgendwann am Jupiter vorbei.
Florian Und der kann mit seiner Gravitationskraft dafür sorgen, dass sich die Umlaufbahnen dieser Kometen und Asteroiden deutlich verändern. Und der kann die entweder in Richtung innere Sonnensysteme nochmal extra schubsen, also quasi dafür sorgen, dass es bei uns auf der Erde ein bisschen kritischer wird mit Asteroiden einschlägen, weil der Jupiter quasi mehr reinschmeißt.
Florian Er kann aber auch tatsächlich die Objekte ganz aus dem Sonnensystem rausschmeißen, sodass wir weniger Asteroiden haben, die bei uns auf der Erde einschlagen. Also das ist ein Effekt, der in beide Richtungen wirkt. Und wenn der Jupiter nicht mehr da ist, naja, dann fällt das auch weg. Das heißt, das würde sich auch verändern. Aber man müsste das alles im Detail wirklich durchrechnen, am Computer durchsimulieren, wenn man es ganz genau wissen wollen würde, wie sich das auswirkt.
Florian Weil das Sonnensystem als Ganzes betrachtet durchaus ein Konzept. Chaotisch ist, also ein nicht lineares System ist, wo kleine Änderungen wie zum Beispiel das Verschwinden eines Planeten durchaus langfristig große Folgen haben kann. Also prinzipiell kann es theoretisch sogar sein, dass das Sonnensystem als Ganzes langfristig instabil wird, selbst wenn wir einen kleinen Himmelskörper entfernen, selbst wenn der kleine Merkur weg ist, selbst wenn vielleicht der Mond, der Erde weg ist.
Florian Also einfach man nimmt ein kleines Teil raus und weil das System als Ganzes prinzipiell chaotisch ist, könnte sich das langfristig auswirken. Aber mit langfristig meine ich jetzt wirklich Milliarden von Jahren. Das ist wie gesagt nichts, was schnell geht, weil ansonsten wäre das Sonnensystem nicht schon seit viereinhalb Milliarden Jahren da, wenn es so leicht aus dem Takt zu bringen wäre. Aber wir wissen, es ist aus dem Takt bringbar, wenn man es so formulieren will.
Florian Das heißt, ein Planet, der wegfällt, könnte durchaus große Auswirkungen haben. Aber im Prinzip, ja, wir könnten einen Planeten rausnehmen. Und es würde sich erstmal nicht dramatisch viel ändern, außer für die Wissenschaft, weil dann haben wir einen Planeten weniger, den wir erforschen können. Ich hoffe, Claudia und deine Tochter, ihr könnt mit dieser Antwort ein bisschen was anfangen.
Florian Ansonsten schreibt gerne nochmal. Und wenn ihr auch eine Frage habt, die ihr mir stellen wollt, dann schreibt sie bitte an kontakt-at-sternengeschichten.org. Und damit komme ich schon zum letzten Teil, nämlich den Dingen, wo ihr mich sehen könnt, wenn ihr das wollt. In meine Veranstaltungen kommen. Da gibt es noch einige in den kommenden Monaten, bevor das Jahr um ist.
Florian Gleich die nächste Gelegenheit, die gibt es in Thüringen und in Sachsen. Ich werde am 9. November Steine Geschichten live in Erfurt spielen. Da gibt es nur mehr sehr wenige Karten. Ich glaube, es gibt keine Karten mehr. Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme gibt es, glaube ich, noch eine Karte, die man bekommen kann. Vielleicht ist die auch schon weg.
Florian In Leipzig weiß ich es nicht. Da ist es ein bisschen besser. Da waren, glaube ich, noch ein paar Karten übrig, so fünf oder sechs, die es noch gab. Ansonsten ist es auch schon voll. Also wenn ihr nach Leipzig oder Erfurt kommen wollt, dann bitte schnell schauen, ob es noch Tickets gibt. Und wenn ihr keine mehr bekommen habt und noch welche haben wollt.
Florian Ich kann da wenig machen, was Kartenverkauf angeht. Ich bin da überhaupt nicht involviert in die ganze Abwicklung. Aber so erfahrungsgemäß lohnt es sich, wenn man dann vielleicht am Veranstaltungstag selbst nochmal in der jeweiligen Location anruft und fragt, ob da Leute Karten zurückgegeben haben, weil wir sind mitten in der Grippesaison.
Florian Das heißt, da werden Leute leider ab und zu mal krank und können dann die Karten nicht einlösen. Das heißt, ruft da mal an und fragt. Oder was auch vielleicht funktionieren kann, ihr könnt in die Telegram-Gruppe meines anderen Podcasts kommen, Das Universum. Den mache ich auch schon seit einiger Zeit und da haben wir eine eigene Telegram-Gruppe dazu. Da sind 1.500, 1.600 Leute, glaube ich, drinnen.
Florian Nicht alle aktiv, aber viele Leute sind drin Und da sind immer auch Leute dabei, die Tickets übrig haben und sie loswerden wollen und umgekehrt. Das heißt, da besteht auch noch eine gewisse Chance, dass man vielleicht ein Ticket kriegt, wenn man sonst keins bekommen hat. Also schaut mal, ob das funktioniert. Ich gebe den Link zur Telegram-Gruppe auch in die Shownotes rein.
Florian Auf jeden Fall noch Tickets gibt es für den 11. November in Dresden, da ist die Location ein bisschen größer, da sind noch Karten verfügbar, das heißt, wenn ihr in Leipzig nichts bekommen habt oder in Erfurt, vielleicht schafft ihr den Ausflug nach Dresden und dann könnt ihr auch das sehen, was ich mache.
Florian Also Sternengeschichten live gibt es in Erfurt, Leipzig und Dresden. Danach bin ich noch in Bremen am 24. November, das letzte Mal im Norden, 24. November Bremen. Und in Osnabrück, da ist der letzte Auftritt Sternengeschichten live in Deutschland am 26. November. Dazwischen gibt es einmal Sternengeschichten live in Baden bei Wien.
Florian Das ist aber wirklich bis auf die letzte Karte ausverkauft. Auch da, wer da noch kommen will, müsste fragen dort. Und die aller allerletzte Sternengeschichten Live Aufführung, die Derniere, wie man in der Branche sagt, also die letzte Show eines Programms, die gibt es am 3. Dezember in Graz. Da gibt es auch noch jede Menge Tickets dafür.
Florian Das heißt, wer Sternengeschichten Live bis jetzt verpasst hat und sie gerne noch sehen möchte, die Show hat am 3. Dezember 2026 die letzte Möglichkeit, das zu tun, weil danach wird es Sternengeschichten Live in der Form erstmal nicht mehr geben. Ob es das in anderer Form in Zukunft noch geben wird, muss ich erst noch herausfinden und entscheiden.
Florian Ich muss immer noch überlegen, ob und wie das weitergehen soll und kann. Aber das sind auf jeden Fall mal die Möglichkeiten. Dazwischen bin ich mit anderen Projekten unterwegs. Ich habe ja auch ein neues Buch geschrieben, Die Astronomie der Raunächte. Da habe ich, glaube ich, in der letzten Folge kurz davon erzählt.
Florian Das ist auch schon im Handel erhältlich. Und ich werde darüber am 27. November in Heidelberg reden. Da wird es einen Vortrag geben. Im deutsch-amerikanischen Institut, glaube ich, findet das statt. Und da gibt es einen Vortrag von mir zum Thema der Astronomie der Raunächte. Könnt ihr gerne hinkommen.
Florian In Österreich werde ich am 5. Dezember in Linz im Posthof was über die Astronomie der Raunächte erzählen. Und noch einmal am 29. November bei der Buchmesse Wien. Da bin ich auch mit Astronomie der Raunächte. Und die Farben des Universums, das zweite Buch, das ich dieses Jahr rausgebracht habe, Das werde ich am 25.
Florian November in Mannheim im Technoseum vorstellen. Also auch da, wer gerne da ein bisschen was hören will, da wird es auch ein paar Experimente geben, ein paar kleine. Also wer das sehen möchte. Wie ich über die Farben des Universums erzähle, kommt am 25. November nach Mannheim. Das sind so meine Vorstellungen, Auftritte in diesem Jahr.
Florian Ich bin dann im Dezember noch mit Ruth, meiner Kollegin aus dem Podcast Das Universum, unterwegs. Da machen wir aber nicht Das Universum, sondern wir treten gemeinsam mit Martin Puntigam bei den Science Busters auf, also das Wissenschaftskabaret aus Österreich. Traditionell machen Ruth und ich immer die Shows zwischen Weihnachten und Silvester.
Florian Dieses Jahr gibt es zwei. Wir werden am 28. Dezember in Graz auftreten, Science Busters, mit Ruth und mir. Und am 30. Dezember, am Tag vor Silvester, in Wien im Stadtsaal. Also, wer da gerne hinkommen möchte, macht das. Es wird mit Sicherheit lustig werden. Und vielleicht möchte auch jemand die Gelegenheit nutzen, um einen kleinen weihnachtlichen Ausflug nach Österreich zu machen, sowohl Graz als auch Wien, sind Orte, wo man durchaus mal hinfangen kann. Lohnt sich, sich das anzuschauen.
Florian Ja, soweit zum Veranstaltungsprogramm für dieses Jahr. Ansonsten gibt es gar nicht mehr so viel zu sagen. Wie gesagt, mein neues Buch ist überall erhältlich, wo es Bücher gibt, auch als Hörbuch. Mein zweites neues Buch ist immer noch überall erhältlich, wo es Bücher gibt, auch als Hörbuch. Genauso wie meine ganzen anderen Bücher. Ihr könnt euch mit anderen Podcasts anhören, das Universum.
Florian Ihr könnt, wenn ihr in Wien seid, am 16. Dezember in Wien gibt es nochmal eine Live-Podcast-Aufzeichnung von Das Universum im Radiokulturhaus. Da werden wir sogar zu dritt sein diesmal. Da wird auch Evi mit dabei sein, meine zweite Podcast-Kollegin aus Das Universum. Die wird in diesem Fall dabei sein, weil wir da unsere traditionelle Jahresvorausschau-Jahresabschluss-Folge machen.
Florian Also die Folge, wo wir schauen, was so aus astronomischer Sicht oder im Fall von EFI aus Science-Fiction-Sicht im kommenden Jahr alles interessant und relevant sein wird. Und das machen wir diesmal live vor Publikum am 16. Dezember. Also das könnt ihr machen. Ihr könnt auch den Podcast einfach so hören.
Florian Ihr könnt meinen anderen Podcast hören, der so wie Sternengeschichten ist, nur mit Mikroorganismen. Die Welt der Mikroben heißt er. Auch da Infos in den Shownotes. Ihr könnt, und das freut mich dann natürlich auch immer, wenn ihr das macht, ihr könnt mich auch finanziell unterstützen, weil ich verdiene ja mit den Sternengeschichten nichts in Sachen Werbung oder Sponsoring oder sowas.
Florian Das ist ein Podcast, der ohne Werbung existiert und ohne Werbung weiter existieren wird. Das heißt, alles, was ich mit dem Podcast verdienen kann, kann ich verdienen, wenn ihr mich freiwillig unterstützt. Das freut mich, wenn ihr das tut und ihr könnt das tun über PayPal, über Patreon und über Steady.
Florian Andere Möglichkeiten sind leider schwierig. Also wir haben in Österreich immer noch kein Vero. Das kann ich leider nicht anbieten. Ich habe auch immer noch kein Firmenkonto, wo man mir was hinüberweisen kann, weil ich keine Firma habe. Und es sehr, sehr kompliziert wäre, in Österreich eine Firma zu gründen für das, was ich mache. Das heißt, ich bin leider eingeschränkt auf diese Möglichkeiten PayPal, Patreon und Steady. Aber wenn ihr mir da irgendwie was unterstützend zukommen lassen wollt, freue ich mich trotzdem dazu.
Florian Ja, das war Sterne-Geschichten-Spezial im Oktober. Demnächst gibt es wieder eine ganz normale Sterne-Geschichten-Folge, so wie jeden Freitag. Und wenn dann der November auch sich dem Ende zuneigt, dann werden wir wieder schauen, was es speziell zu erzählen gibt. Und es gibt eine neue Sterne-Geschichten-Spezial-Folge. Aber bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit dem Herbst, mit dem Winter, mit dem Podcast.
Florian Bleibt gesund. Jetzt ist die Zeit, wo das ein bisschen schwieriger ist, wo die Krankheiten umgehen. Bleibt gesund. Und lasst euch vielleicht impfen, wenn ihr die Möglichkeit habt. Das hilft ein bisschen dabei, nicht krank zu werden. Und habt viel Spaß mit den kommenden Folgen der Podcasts, die ich produziere. Macht es gut. Tschüss.