
Die Blutgräfin – Elisabeth Báthory: Serienmörderin oder Opfer einer Intrige?
Samstag, 31. Oktober 2026 · 41 min
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Shownotes
650 ermordete Mädchen, grausame Folter und Blutbäder für die ewige Jugend: Elisabeth Báthory gilt als eine der schlimmsten Serienmörderinnen aller Zeiten. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter der Legende der berüchtigten Blutgräfin?
Im Jahr 1610 wird die mächtige ungarische Gräfin auf ihrer Burg Čachtice festgesetzt. Die Anschuldigungen sind ungeheuerlich: Sie soll zahlreiche junge Mädchen und Frauen gefoltert und ermordet haben. Doch die historischen Verhörakten werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Zeugenaussagen widersprechen einander, Geständnisse werden unter Folter abgelegt und Elisabeth Báthory selbst wird nie rechtskräftig verurteilt.
War die Blutgräfin tatsächlich eine grausame Massenmörderin? Oder wurde die wohlhabende Witwe zum Opfer politischer Intrigen im Königreich Ungarn unter dem Habsburger Matthias II.?
In dieser Folge von Stories of Austria gehen wir anhand historischer Quellen der wahren Geschichte Elisabeth Báthorys auf den Grund. Wir beleuchten ihr Leben, die Ermittlungen gegen sie, die berühmte Zahl von 650 angeblichen Opfern und die Entstehung der Legende von den verjüngenden Blutbädern.
Auch Wien spielt dabei eine Rolle: Was verbindet die Blutgräfin mit der Wiener Blutgasse?
Eine Geschichte über Macht, grausame Anschuldigungen, zweifelhafte Geständnisse und die Frage, wie aus einem historischen Kriminalfall eine jahrhundertealte Legende werden konnte.
Stories of Austria – Geschichte, die mehr zu erzählen hat.
📺Zum Youtube Kanal:studio.youtube.com/video/Lg4hAQmI6rs/edit
Quellen und weiterführende Literatur (Auswahl):
• Abschrift des Zeugen-Verhörs in Betreff der grausamen That, welcher Elisabeth v. Báthori beschuldiget wird (1611), veröffentlicht in Hesperus (1817).
• Ferdinand Strobl von Ravelsberg: Die Blutgräfin (Elisabeth Báthory). Ein Sitten- und Characterbild (1894).
• Bartholomaeus Resnizky: Ein denkwürdiger Criminal Process des XVII. Jahrhunderts: Elisabeth Báthory (1899).
• Michael Farin (Hg.): Heroine des Grauens. Wirken und Leben der Elisabeth Báthory in Briefen, Zeugenaussagen und Phantasiespielen (1989).
• Ungarisches Nationalarchiv: Báthory Erzsébet és bűnpere.