
Allgemeines Verwaltungsrecht - Folge 1: Der unsichtbare Code staatlicher Macht – Die Grundprinzipien staatlichen Handelns
Mittwoch, 15. Juli 2026 · 31 min
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Shownotes
Willkommen zum Auftakt unseres Kurses zum allgemeinen Verwaltungsrecht!
Diese Podcast-Serie orientiert sich eng an dem bewährten Standardwerk „Tafeln zum allgemeinen Verwaltungsrecht“ von Dr. iur. Hans Rudolf Schwarzenbach-Hanhart (Ausgabe 2005). Auch wenn dieses Werk bereits einige Jahre alt ist: Die darin systematisch aufbereiteten dogmatischen Konzepte und rechtsstaatlichen Spielregeln bilden bis heute unverändert das absolute Fundament unseres Rechtsstaates und sind für das juristische Verständnis unerlässlich.
In dieser ersten Einheit (basierend auf den Tafeln 14 bis 22) widmen wir uns dem unsichtbaren Code staatlicher Macht. Bevor der Staat in unser Leben eingreifen darf, muss er sich selbst an strenge Prinzipien halten. Wir erarbeiten uns heute das grundlegende Rüstzeug und klären die wichtigsten Schranken staatlichen Handelns:
• Das Legalitätsprinzip: Warum kein staatliches Handeln ohne Gesetz existieren darf.
• Die Rechtsgleichheit: Wann Gleiches zwingend gleich behandelt werden muss und was es mit der "Gleichheit im Unrecht" auf sich hat.
• Das Willkürverbot: Ab wann ein Behördenentscheid juristisch offensichtlich unhaltbar ist.
• Treu und Glauben: Warum sich Bürger auf behördliche Auskünfte verlassen dürfen.
• Die Verhältnismässigkeit: Warum Eingriffe immer zwecktauglich, erforderlich und zumutbar sein müssen.
Egal ob zur gezielten Prüfungsvorbereitung, zum Wiederholen unterwegs oder als erster Einstieg ins Studium – mit dieser Lektion legen wir den Grundstein für dein Verständnis des Verwaltungshandelns.
Viel Spass beim Zuhören!