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Studier Jura!

OR Landmark Cases - BGE 121 III 453 - Der Hubstapler-Fall

Mittwoch, 2. September 2026 · 11 min

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Shownotes

Der teuerste „Schaltfehler“ der Schweizer Rechtsgeschichte – wie ein einziger voreiliger Brief 28'000 Franken kostete! 🚜💨Ein Unternehmer kauft für seinen Betrieb einen gebrauchten Hubstapler für 28'000 Franken. Wichtigste Bedingung im Vertrag: Das Gerät muss ein Automatikgetriebe haben. Doch geliefert wird ein Modell mit Handschaltung! Stinksauer weigert sich der Käufer, das Fahrzeug anzunehmen. Noch am selben Tag tippt er einen Brief an den Händler und erklärt den sofortigen, fristlosen Rücktritt vom gesamten Kaufvertrag. Als der Händler wenige Tage später mit dem korrekten Automatik-Hubstapler vorfährt, winkt der Käufer ab – der Deal sei schließlich gelaufen. Doch der Händler klagt auf die vollen 28'000 Franken. Und das Bundesgericht gibt ihm recht! Der Käufer muss für ein Gerät bezahlen, das er längst nicht mehr will.
• Wie kann das sein? Der Händler liefert das falsche Getriebe, und der Käufer muss am Ende trotzdem zahlen?
• Welchen winzigen, aber fatalen formalen Fehler hat der Käufer in seinem Kündigungsbrief gemacht, der ihn Kopf und Kragen kostete?

In dieser Folge knacken wir die tückischste Dogmatik-Falle des OR AT und erklären den Unterschied, der in Prüfungen regelmässig über Bestehen oder Durchfallen entscheidet.
Jetzt reinhören, den Fehler verstehen und dich perfekt für deine nächste Klausur wappnen! 🚀

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