Süßes oder Saurier

Otter, Capybaras, Biber & Co: Die verrücktesten Tier-Talente und -Hobbys

Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 16 min

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Shownotes

Eigentlich wollen Sparky und Jule nur den Igeln Abendbrot an die Futterstation bringen und sie beobachten bevor es in den Winterschlaf geht, doch dann geht Sparkys Taschenlampe aus und plötzlich ist im Garten gar nichts mehr zu sehen.

Warum können Katzen im Dunkeln viel besser gucken als Menschen? Spielen Otter wirklich mit Steinen? Wie weit können Kängurus springen? Können Capybaras schwimmen? Und warum haben Biber eine eingebaute Taucherbrille? Zusammen mit Biologin Parima vom Museum für Naturkunde Berlin finden die beiden Freunde genau das zwischen Igel-TV, einem nassen Fuß und Sparkys ziemlich fragwürdigem Biberdamm heraus!

Wenn ihr selbst Fragen habt zu Tieren, Pflanzen oder allem, was sonst so krabbelt, stampft, blubbert oder fliegt, dann her damit! Schickt uns eure Frage als Sprachnachricht an 0176 92136208 oder per E-Mail an sos@mfn.berlin.

Sprecher:innen: Jule Kaden und Tolga Akar
Autorin: Jule Kaden
Redaktion: Daniel Dzienian, Anne Gross und Jule Kaden
Sounddesign: Florestan von Tschammer und Osten
Eine Produktion der Auf die Ohren GmbH.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Was willst du? Podcast über alles, was krabbelt. Stammt, blubbert und fliegt! Wir haben Süßes und wir haben Sauria heute mit Augen mit eingebauten Spiegel, jonglierenden Ottern, neun Meter Hüpfern und einer Taucherbrille die niemand verlieren kann. Heute geht's um tierische Hobbys und Talente. Jule, wo lang?

Wir wollen doch die Igel nicht verschrecken. Ich bin sehr leise! Du, Juli? Hast du eigentlich ein Hobby oder auch Tiere glücklich machen? Wir sind mittlerweile auch richtig gut darin. Aber wenn wir weiter so viel quasseln dann beobachten wir heute nur Büsche. Ja ja okay Psst So Futterstation aufgefüllt Einmal Igel Abendbrot.

Unser Garten ist zwar ziemlich naturner Laub, Hecken und wilden Ecken. Aber rundherum sieht es anders aus... viel kurzer Rasen, wenig wilde Flächen und dadurch auch weniger von dem Krabbelzeug das Igel eigentlich fressen! So siehst von euch dass ihr deshalb an eurer Futterstation nachhälft Warum wir hier fast das ganze Jahr zufüttern?

Und was Igel überhaupt fressend dürfen und ihr ihn geben könnt haben wir euch vor ein paar Folgen erzählt. Die SOS Folge heißt Igel die kleinen Nachtflitzer in eurem Hof und Garten. Und jetzt gehen wir ein Stück weg und warten. Eagle TV! Nur ohne Fernseher... Ich stelle mich da hinten hin, da sehe ich die Futterstation besser.

Mach? So, und jetzt...? Äh... Was? Meine Taschenlampe ist kaputt. Dann komm zurück. Ja wie?! Du bist vielleicht vier Meter weg? Ja du kennst deinen Garten. für dich is das Buschbaumwegjule Für mich iß dass Schwarz, schwarz und irgendwas piekst an meinen Bein. Das ist Gras! Woher weißt du das? Bleib einfach kurz stehen.

deine Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit. Deine vielleicht. ich bin ein Schwein. im Dunklen sehe ich nichts wenn ich mich nicht auskenne. Weißt Du wer dieses Problem überhaupt nicht hätte? Batman eine Katze. dazu haben wir eine Sprachnachricht geschickt bekommen. Ich möchte gerne wissen, warum Katzen so gut und dunkel gucken können.

Und Menschen nicht.". Lorenz? Genau meine Frage! Wie gut dass wir Parima vom Museum für Naturkunde Berlin haben – die ist auch eine Eule also nachtaktiv wie wir. Mal sehen ob sie noch per Sprache antwortet... Katzen haben quasi ein eingebautes Nachtsichtgerät, wir Menschen haben das leider nicht. Gemeinheit!

Das liegt daran dass Katzen ursprünglich Dämmerungs- und nachtaktive Jäger sind. Sie mussten also bei wenig Licht gut sehen können. Wir Menschen dagegen sind ja tag aktiv Und unsere Augen sind deswegen eher aufs helle Tageslicht eingestellt. Katzen haben deshalb ganz besonders große Pupillen, durch die dann viel mehr Licht ins Auge fällt als bei uns.

Also haben wir die Taschenlampe erfunden. Das können Katzen nicht! Außerdem haben sie ganz hinten im Auge eine Spiegelschicht, die das Licht nochmal zurückwirft. Deswegen leuchten Katzenaugen auch manchmal wenn man ein Foto mit Blitz von ihnen macht. Diese Spiegelschicht haben wir Menschen gar nicht, deshalb brauchen wieviel mehr Licht um überhaupt was zu erkennen.

Ganz ohne Licht Können aber auch Katzen nichts sehen, die brauchen schon ein bisschen Licht. Zum Beispiel von Mond oder von Sternen? Wow! Super spannend... Ich wünschte ich wäre eine Katze Dann könnte ich die Igel schon aus weiter Ferne sehen. Apropos Igel Wie viele kommen abends? meistens futtern bei dir derzeit?

Fünf. Aber eine Igelin ist gerade auf Krankenstation weil sie einen Biss an der Schnauze hatte. Ziemlich eitrige Angelegenheit. Sie heißt Charlie Oha, ich komme zurück. Vielleicht doch noch etwas warten? Hier liegt ein Stein. Und jetzt? Wir warten, hier ist langweilig! Wir warten nicht mal eine Minute.

Du kannst echt nichts machen oder? Guck hoch fang andere Hand du bist ein Otter Dankeschön. Nein wirklich. Hä Rahel fünf Jahre alt aus Leipzig fragt Mir macht Rützen, Spaß? und was macht Tieren Spaß? Ah! Du meinst ob Tiere auch manchmal Dinge einfach nur so zum Spaß machen. Nicht weil sie es müssen... sondern weil sie einfach nur Bock darauf haben.

Das nennt man Spielverhalten, Tiere spielen wirklich einfach nur zum Spaß so wie wir auch. Zum Beispiel Otter wurden dabei beobachtet, wie sich Steine rollen, stapeln gegeneinanderschlagen und zwischen ihren Foten hin- und herbewegen. Otter jonglieren gerne mit Steinen, einfach weil es ihnen Freude macht und ihre Pfoten auch dabei geschickter werden.

Otta jonglieren mit Steinden! Es kann jedenfalls ziemlich danach aussehen. Forschende haben bei zehn von drei zehn Otterarten beobachtet, dass sie mit Stein handieren. Ich bin ein ... Otter! Äh, Anfängerotter? Und Raben spielen mit Stöcken oder anderen Dingen, weil sie super schlau und neugierig sind und gerne ausprobieren, was man mit den Sachen alles machen kann.

Sie tragen Dinge auch gern rum oder verstecken sie. Eine Studie mit frei fliegenden Raben zeigt sogar Neue Sachen finden sie besonders spannend und jüngere Raben spielen häufiger als Erwachsene. Rabe zum Geburtstag? Oh mein Gott, ein neuer Stock! Aber Parima hat noch wen beim Spielen beobachtet. Telfine z.B., die Blasen manchmal kleine Luftringe unter Wasser... ...und schwimmen damit rum sowie hier mit Zeichenblasen.

Lover-Spielzeug?! Genau! Unter Wasser lassen Sie Luft aus Ihrem Blasloch raus und formen diese mit schnellem Bewegung zu Wirbeln oder einem Kringel oder einem Ring Und dann stupsen sie die mit ihrer Schnauze an oder schwimmen hindurch. Wow, wow, wow! Tiere haben also auch Hobbys. Otterspielen mit Steinen, Raben mit Stöcken, Delfine mit Blubberblasen.

Wenn ihr wissen wollt, warum Delfinne gern zur Schule gehen und ob sie in der Finarien wirklich glücklich sind, hört unsere Folge Define & Wale – Die Wasserspritzer der Ozeane. Aber warum spielen denn Tiere? nun, Parima? Spielen hilft Tieren genauso, klüger und geschickter zu werden wie uns. Und macht ihnen dabei auch einfach Spaß!

So cool. es macht ihn also einfach vor allem Spaß genau wie uns auch. Scheint so, Tiere haben sich über Millionen von Jahren an ihre Umwelt angepasst. Ah du meinst diese E-Volluzion? Viele ihrer Fähigkeiten helfen ihnen, Futter zu finden oder vor Feinden zu fliehen. Aber ein neugieriges schlaues Tier kann eben auch Sachen machen bei denen wir nicht wissen ... warum eigentlich?

Was hattest davon? Wie ich! Bei dir ist der Nutzen wirklich sehr oft nicht zu erkennen. Danke. Das war kein... Guck mal Trittsteine. eins zwei drei. Ich spring jetzt von hier bis zu dir. das schaffst du nie. Herausforderung angenommen. Haha! Das waren vielleicht anderthalb Meter? Gefühlt sieben. Na dann frag mal Mika, warum?

Mika sechs Jahre alt will wissen... Warum kann Känguru so weit springen? Na da bin ich ja gespannt. also Parima Ich habe ja sieben geschafft und Kängurus Können die auch so weit springen? Und wie? ein Känguru kann mit einem einzigen Sprung nämlich mehr als neun Meter weit hüpfen, das ist ungefähr so lang wie zwei Autos hintereinander.

Neun?! Von hier bis fast dahinten zum Zaue! Mit einem Sprung... Dafür benutzen sie ihre super starken Hinterbeine. und das Beste ist, beim Hüpfen verbrauchen die Kängurus sogar weniger Kraft als beim normalen Laufen. Wie kann hüpfen weniger anstrengend sein als laufen? Das kann ich mir gar nicht vorstellen bei mir selber!

Ich auch nicht! Dabei helfen den Kängurs ihre Sehnen am Bein – die können beim Landen Energie speichern und beim nächsten Hüpfer... wieder abgeben. Wie eine Sprungfeder! Genau, vor allem beim schnelleren Hüpfen können große Kängurus dadurch erstaunlich energisch warnt unterwegs sein. Okay also jetzt will ich es doch probieren.

meine Beine die können das bestimmt auch bitte nicht Teich! Ouch. Immerhin bist du nicht drin. Meine Füße schon... Du bist ein halbes Superkänguru. Weißt du, wer jetzt einfach reinspringen könnte? Ein Känguru?! Nein…ein Capybara vielleicht. Also die Ur-Mehrschweine aus Südamerika sehen aus wie ein Mix aus Beber, Nutria und Meerschwein – da haben wir eine Frage von Nika bekommen.

Können Capybaras schwimmen? Ja, und zwar richtig gut. Capybaras haben zwischen ihren Zähnen nämlich kleine Schwimmhäute ganz ähnlich wie bei Enten? Moment! Das riesige Meerschweinchen hat Entenfüße?! Naja...kleine Schwimmheute zwischen den Zehen. Damit können sie nicht nur schwimmen sondern auch mehrere Minuten komplett unter Wasser bleiben.

Mehrere Minuten bis ungefähr fünf Minuten können Capybaras unter Wasserbleiben. Also Ich würde nach sieben Sekunden ja auftauchen und fragen, ob es Snacks gibt. Die meisten Menschen können auch nur dreißig Sekunden bis eine Minute die Luft anhalten wenn Sie nicht vorher geübt haben. Das ist super praktisch um sich zum Beispiel vor Feinden wie Jaguar zu verstecken.

Und Khabibaras sind nicht nur einfach große Nagetiere! Sie sind die größten heute lebenden Nagetäre überhaupt! Diesen Erschweinchen mit Schwimmhäuten und Tauchschein. Wenn ich wie Capybaras in den Tropen leben würde, wäre mein Hobby auch schwimmen von früh bis spät. Grupp zusammengefasst! Äh, ihr geht... Deshalb habe ich gesagt nicht springen.

Mein Schuh kann jetzt auch fünf Minuten unter Wasser bleiben? Warte hier ist Matsch. Ich baue uns was damit wir trockenen Fußes rüberkommen. Was wird das? Astier Aster Noch einer da Sparki, was machst du denn jetzt schon wieder? Wollten wir nicht eigentlich Eagle TV gucken? Gleich fertig. Ich baue nur schnell einen Damm für euren Teich!

Was?! Na, so wie ein Biber... ich dachte mir, ich probier mal ob ich nicht nur ein Anfängerotter und ein halbes Super-Känguru sein kann sondern auch ein Bibber. Vincent sechs Jahre alt aus Kassel hat nämlich diese Audio gesendet. Warum bauen liba's so gerne dämmer? Vielleicht, weil sie genauso gerne mit Stöcken spielen wie du?

Prima! Biba bauen Dämme um sich einen kleinen privaten See zu schaffen. Das klingt komisch und hat aber tatsächlich einen sehr schlauen Grund. Denn in tiefem Wasser sind auch Sie wie die Capybaras vor Feinden sicherer... Privatersee! Biberpool. Außerdem liegt der einzige Eingang zu ihrem Bau unter Wasser, da kommt also wirklich kein Räuber so leicht rein.

Geheime Unterwassertür? Ja. und fürs Tauchen haben Bieber noch mehr Tricks. sie können Nase-und Ohren verschließen. Zack! Wasserdicht Und über ihren Augen liegt beim Tauchen ein zusätzliches durchsichtiges Augenlied eine eingebaute Taucherbrille. Damit können sie ihre Augen unter Wasser schützen und Biber können bis zu fünfzehn Minuten unter Wasser bleiben.

Katzenachtaugen, Känguru-Sprungfehlerbeine, Kabibara Schwimmhäute, Bibertaucherbrille... Ich möchte bitte auch ein Upgrade! Nebenbei schaffen die Biber damit aber auch Lebensräume für ganz viele andere Tiere. Denn wo Biber Dämme bauen entsteht Wasservläche. Davon können andere Tiere und Pflanzen profitieren.

Und die Äste dafür knabbern sie einfach durch! Mit ziemlich genialen Zähnen, Die Vorderseite ihrer Schneidezähne ist eisenhaltig. Deshalb sind die Zähne orange und sehr hart Dahinter. der Zahn ist weicher Und? Dadurch nutzt er sich unterschiedlich ab und schärft sich quasi beim Knabbern die ganze Zeit selbst.

Selbstschärfende Zähne?! Ein Biber kann sogar einen ungefähr drei Zehntimeter dicken Baum in etwa fünf Minuten durchnagen! Jole, ich wollte nur... Nein du knabberst keinen Baum an schon gar nicht meinen Lieblingsbirnenbaum. Woher weißt Du eigentlich immer was ich...? Jetzt sagst du... Da einer... Hoffentlich kämpfen sie nicht.

Ah, deshalb also auf beiden Seiten in Eingang? Damit Sie nicht kämpfen... Genau! Egoistische Einzelkämpfer sind sie. Die schubsen sich auch richtig. Oh, alles friedlich heute. Guck mal wie der mampft. Süß! Deshalb waren wir überhaupt hier. Dimmt. Irgendwie sind wir vom Igelarmbrot zu Kängos. und Bibern gekommen.

Weil ich Tiere einfach ziemlich verrückte Sachen können! Und weil ich nichts still warten kann? Vor allem deshalb. Weißt du, was mein Tiertalent ist? Hüpfen schon mal nicht. Reden als Schwein. Richtig. Du hast ungefähr zwölf Minuten ununterbrochen geredet. Tja das musst du auch erst mal schaffen. Was ist euer liebstes Tiertalente?

Katzenaugen, spielende Otter, Kängosprungfedern tauchende Kapi-Barras oder die eingebaute Bibertaucherbrille. Erzählt es allen Freundinnen! Und wenn ihr selbst eine Frage habt zu allem, was krabbelt, stampft, blubbert und fliegt, dann schickt meinem Freund Sparky von der Berliner Sparkasse und mir – Jule – eure Sprachnachricht an ... Aber jetzt müssen wir wieder leise sein.

Endlich! Jule... Warum können Igel eigentlich so laut essen? Sparky! Was?! Neue Frage. Halt Stopp! Der Witz, was sagt der Igel beim Friseur? Nur die Spitzen bitte... Was willst du?

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