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Shownotes
Dein Golf Podcast
Dein Handicap lügt! Auf dem Ausweis steht eine schöne Zahl – auf dem Golfplatz fühlt sich die Realität manchmal ganz anders an. Flo, Bernd und Zille diskutieren, wie gut das Golf-Handicap die eigene Spielstärke tatsächlich beschreibt und was der Handicap-Index im World Handicap System leisten soll.
Florian Fritsch erinnert sich an seinen Pro-Am-Teamsieg mit Michael Ballack bei der Alfred Dunhill Links Championship 2015. Was macht dieses Turnier auf dem Old Course, in Kingsbarns und Carnoustie besonders? Wer bekommt das Preisgeld – und wie legendär war die Siegerparty wirklich?
Außerdem sprechen wir über Adrian Meronk, die DP World Tour und die offenen Fragen rund um LIV Golf. Philipp Macionga und Max Schmitt stehen im deutschen Tourkartenfokus. Bernd Ritthammer erklärt seinen Plan, über die Qualifikation zu The Open 2027 zu kommen: mit voller Konzentration oder als öffentlich begleitetes Tee-Time-Abenteuer? Auch die 500-Bälle-Hole-in-One-Challenge im Golfclub Nippenburg bekommt ihren Platz im Ausblick.
Im großen Diskussionsteil geht es um das Golf-Handicap und das World Handicap System: Spiegelt der Handicap-Index die tatsächliche Spielstärke wider? Warum fühlt sich die Zahl auf dem Ausweis oft besser an als das eigene Golf? Bernd wünscht sich einen Blick auf den Durchschnittsscore, Flo verteidigt den sportlichen Nutzen des Systems und Zille liefert den passenden Selbstversuch.
Zum Schluss folgen kurze Updates zu Tiger Woods und Phil Mickelson sowie ein Ausblick auf Studentengolf. Dazu gibt es euer Feedback zur letzten Folge und den Hammergag der Woche.
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Mit Jens Zielinski, Florian Fritsch und Bernd Ritthammer. Tee Time ist der Golf-Podcast für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Eine Produktion von Podever.
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Bernd Ritthammer Kannst du noch ein bisschen Feuerwerk im Hintergrund aufploppen lassen?
Jens Zielinski Gerne. Nationalhymne.
Florian Fritsch Champagner-Dusche.
Jens Zielinski Alles klar, gerne. Heutzutage alles gar kein Problem mehr.
Florian Fritsch Was interessant ist, ist, dass die schlechteren Handicaps, sie sind durch diese Einführung schlechter geworden und die besseren Handicap sind durch die Einführungen besser geworden.
Jens Zielinski Wir dürfen wieder mal über das Turnier sprechen, auf der DP World Tour, das kein Geringerer als Florian Fritsch schon gewonnen hat.
StationVoice Tee Time, der Golf-Podcast. Mit Jens Zielinski, Florian Fritsch und Bernd Ritthammer.
Jens Zielinski Wir nehmen auf am 5. Oktober. Das ist logischerweise an Montag und wir nehmen auf um 8.48 Uhr. Und wir freuen uns auf euch, auf uns und auf ganz viele Themen. Verrückt. Schon die zweite Woche in Folge nach unserer Sommerpause, in der wir alle drei am Start sind. Guten Morgen, Bernd Ritthammer. Guten Morgen Florian. Fritsch.
Bernd Ritthammer Guten Morgen und ich hab sogar gesehen, dass ich nächste Woche am Montag auch wieder Zeit hab.
Jens Zielinski Krass, oder?
Bernd Ritthammer Zum Ausfangen.
Jens Zielinski Crazy, ich auch. Guten Morgen zusammen. Da sollte ich mir was vornehmen, vielleicht könnte ich mal was... Hatten wir das... Ach so, das hatten wir einmal, ne? Während ich da leider Malad da niederlag, dass ihr zwei alleine mal... Das könnten wir eigentlich auch mal machen.
Bernd Ritthammer Das war natürlich eine Legende, eine unserer besten Folgen, würde ich sagen.
Florian Fritsch Eigentlich war es die beste. Das war die beste, ja.
Jens Zielinski Ihr seid solche Arschlöcher. Also, gleich zum Start in die Folge mal so ein Diss. Aber okay, wir können die Folge gerne nochmal veröffentlichen, wenn ihr das wollt. Sollte das unsere Notfolge sein, falls irgendjemand mal ohnmächtig umfällt und man schnell mal was braucht, dann könnten wir eure Folge einfach so für immer in der Schublade haben und sie gleich nochmal veröffentlichen.
Bernd Ritthammer Es könnte so ein Meme sein. Immer wenn wir nicht wissen, was wir tun sollen, kommt die Folge.
Jens Zielinski Ja, also es müsste Juli oder August, also kurz vor den BMW International Open 2024 gewesen sein.
Bernd Ritthammer Anfang Juli wahrscheinlich.
Jens Zielinski Hört gerne nochmal rein, werde ich nachher auch tun, weil ich keine Ahnung mehr habe, was ihr da fabriziert habt.
Bernd Ritthammer Ich will lieber nicht reinhören.
Jens Zielinski Doch, das machen wir nochmal. Schön Rotwein dazu, abends Kaminfeuer an, noch ein kleines Lindschokoladenkügelchen dazu, was zart schmelzend auf der Zunge zergeht. Und dann geht das schon. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Tee Time. Womit fangen wir denn an? Ah, auch das ist ein jährliches moderatives Highlight. Wir dürfen wieder mal über das Turnier sprechen auf der DP World Tour, das kein Geringerer als Florian Fritsch schon gewonnen hat. Jetzt kommt dein Einwurf, Bernd. Gleich sofort.
Bernd Ritthammer Macht mich immer rasend. Und das Schlimmste an der Sache ist, dass Flo überhaupt nichts dagegen einzuwenden hat.
Florian Fritsch Natürlich nicht, weil ich kriege jedes Jahr genau in dieser Woche ganz viele Bilder zugeschickt von Leuten, die mich anscheinend kennen, aus St. Andrews, wo es eben so eine Siegertafel gibt, wo natürlich mein Name drauf steht.
Jens Zielinski Die Alfred Dunhill Links-Championship im Home of Golf. Wir blenden mal kurz das Siegerfoto hier ein und das ist der Beleg dafür. Florian Fritsch, wer war der Typ nochmal neben dir da?
Florian Fritsch Warten wir mal, das war irgendwie so ein... Ich glaube, der hat Tischtennis, Federball, Fußball gespielt? Michael heißt er, ne? Michael. Michael Ballack.
Jens Zielinski Michael Ballack. Michael Ballag. Michael Bellack. Michael Ballac. Michael. Michael Knight hat früher bei Knight Rider die Hauptrolle gespielt. Nein, Michael Ballack und Florian Fritsch haben tatsächlich die Alfred Dunhill Links Championship gewonnen. Kannst du nochmal oder könnt ihr nochmal ganz kurz erklären, was es mit diesem Turnier auf sich hat?
Florian Fritsch Also ich lasse mal Bernd erklären und ich rede dann über den großartigen Sieg. Also Bernd, du übernimmst das Format und ich dann über ...
Jens Zielinski Ja, ich möchte vor allen Dingen noch mal über die Party-Nacht danach sprechen, aber dazu gleich. Oh ja, die war legendär. Ich weiß, so.
Bernd Ritthammer Also, Dunhill Links Championship ist schon ein besonderes Turnier im Kalender, weil Pro-Am-Format, jeder Profi bekommt einen Amateur. Meistens zugewiesen, sag ich mal, Profis ab einem gewissen Kaliber können sich das auch aussuchen oder man kauft sehr, sehr teuer ein. Dieses Jahr, hier Familie Fitzpatrick hat zusammengespielt, das war kein ganz großer Zufall. Das war natürlich so gewollt, aber grundsätzlich kriegt man quasi einen. Ja, einen Amateur zugelost, Flo eben damals, Michael Ballack. Ich hatte... Ich dachte Michael Ballack...
Jens Zielinski Michael Ballack hat Milliarden bezahlt, damit er endlich mit Florian Fritsch spielen darf. Kann auch sein, Mann.
Bernd Ritthammer Man munkelt, ja man munkelt.
Florian Fritsch Aber auf jeden Fall, ich habe jetzt den Titel als Derjenige der anderen hilft zu ihren ersten großen internationalen Titel.
Bernd Ritthammer Genau
Jens Zielinski Wie sich die Aussagen immer wieder gleichen, aber was willst du aus uns erzählen?
Bernd Ritthammer Auf jeden Fall das Besondere an dem Turniers. Du spielst natürlich, wie gesagt, um sein Endus herum und es ist allein schon gigantisch.
Jens Zielinski Drei Plätze.
Bernd Ritthammer Es spielt drei Plätze, in den ersten drei Runden wird Carnoustie, Kingsbarns und Old Course gespielt und dann gibt es einen Cut und in der Finalrunde wird dann, also der Cut ist nach drei Ründen, weil jeder quasi einmal jeden Platz gespielt haben muss und dann gibt's die Finalrunden auf dem Old Course, die war quasi gestern, wenn wir heute aufnehmen, am fünften, war die am vierten, zehnten und das Spannende ist noch, es gibt natürlich ein Individual Event, also jetzt Adrian Meronk gewonnen. Und es gibt aber auch ein Pro-Am-Event, das nebenher läuft. Das heißt also dein Pro-am-Team-Score ist auch in einer eigenen Wertung drin. Da gibt es auch Preisgeld. Da wird uns der Fritsch gleich erzählen können, wie viel Kohle es da gab. Und das ist spannend, weil das ist dann teilweise am Finaltag ganz witzig. Also es gibt Szenarien, das war zum Beispiel mein Szenario. Ich hatte den Cut gemacht individuell, aber im Pro-Am-Team nicht. Also ich hatte den totalen Lappen als Amateur, das sind wir wieder beim Thema.
Jens Zielinski Na, komm, der hat… Milliarden dafür bezahlt.
Bernd Ritthammer Ein Schweizer Privatierlappen aus der Schweiz. Also es heißt, es gibt halt ganz witzige Flights. Also ich habe zum Beispiel mit Joachim Lagergren gespielt und dessen Amateur, weil die waren quasi beide noch in der Wertung, ich habe alleine da mit denen gespielt. Also wir waren im Dreierflight. Es kann aber auch sein, dass du quasi im Teamformat noch teilnimmst, aber als individueller Profi schon raus bist.
Jens Zielinski Du kommst ja völlig durcheinander.
Bernd Ritthammer Also ich hatte jetzt zum Beispiel, wie war das dieses Jahr? Connor Syme war, glaube ich. Da hat man noch gesehen, er hat auf der 18 noch einen Eagle gemacht oder so und die haben das Pro im Teamformat gewonnen. Er hat aber individuell den Cut verpasst.
Florian Fritsch Hmhmhm.
Bernd Ritthammer Also das heißt, er war dann im Preisgeld für das Race to Dubai, hat es gar keine Rolle gespielt, aber er war halt dabei und hat dann im Pro-Am noch gespielt. Und so ist das ein ganz, ganz witziges, zusammengesetztes Feld am Sonntag. Und du bist teilweise in Zweier-, Dreier- oder auch Vierer-Flights unterwegs. Und jetzt darf Flo von seinem grandiosen Tour-Sieg jetzt.
Jens Zielinski Fangen wir mal mit dem Preis, mit dem Scheck an.
Florian Fritsch Ja, also eine Sache muss ich noch mal ganz kurz präzisieren. Es ist natürlich ein Viererturnier und darin eingebettet ist die Einzelwertung.
Bernd Ritthammer Und das hat man jetzt nicht verstanden über meine Ausführung, oder?
Florian Fritsch Naja, weil du gesagt hast, es ist ein Einzelturnier der Pros und nebenher läuft halt eine Viererveranstaltung. Und es ist aber so, dass die Viererveranstaltung... Der Kern dieses Turniers ist eine Vierer-Veranstaltung.
Jens Zielinski Was ist denn eine Vierer-Veranstalung? Das hört sich ganz schön versaut an. Das hört schon wieder nach Swingerclub an, was du da wieder erzählst. Aus deiner Freizeit. Du sollst nicht die Sachen aus deinem anderen Podcast hier in den Golf-Podcast bringen.
Bernd Ritthammer 4Er Veranstaltung.
Florian Fritsch Da seid doch froh, dass ich eigentlich jedes Mal, wenn wir eine Aufnahme mache, irgendeine sprachliche Erfindung hier reinbringe.
Jens Zielinski Einmal freitags im Monat gebe ich kein Golfunterricht, sondern mache abends eine Vierer-Veranstaltung.
Florian Fritsch Keine Vierer-Veranstaltung, sondern es gibt dieses Viererturnier und nebenher läuft das Einzelturnier.
Jens Zielinski That's what Ritthammer said. Oder nicht?
Florian Fritsch Okay, gut. Also check. Auf jeden Fall, dieser Sieg hat dann am Ende 50.000 US-Dollar eingebracht.
Jens Zielinski Und das musst du auch mit Ballack dann teilen?
Florian Fritsch Das war halt keine Ahnung, also es war ein bisschen komisch. Am Ende war, ich meine, dieses Preisgeld geht natürlich erst mal nur an den Profi. Ja, weil Michael Ballack als Amateur kann da jetzt erst mal kein Preisgeld gewinnen. Aber es ist doch interessant, wie dann am Ende doch jeder irgendwie da steht und sagt, hey, kriege ich nicht auch was, also da hast du halt Caddy, der fragt halt auch. Achso. Ja. Ich glaube... Als ich Michael Ballack davon erzählt habe, dass es für die Viererwertung jetzt 50.000 US-Dollar gab, hat er auch kurz gefragt, aber ich kann ganz ehrlich nicht sagen, ob das als Witz oder ernst gemeint war. Ich meine, wir kannten uns zu dem Zeitpunkt nur vier Tage.
Jens Zielinski Weil es eine Vierer-Veranstaltung ist, genau. Weil es ne Vierervereinstaltung ist.
Florian Fritsch Darin eingebettet, eine Einzelveranstaltung und von da weiß ich nicht, ob er das ernst gemeint hat oder nicht. Ich hoffe nicht, weil ich glaube 25.000 US-Dollar würden jetzt einem Michael Ballack zu dem Zeitpunkt nicht großartig.
Bernd Ritthammer Also Fakt ist, du hast es einfach sowieso behalten.
Florian Fritsch Ja, genau.
Bernd Ritthammer Bis auf den letzten Cent.
Florian Fritsch Na, nee, es ging großteil dann irgendwann mal an die IRS, Internal Revenue System, weil das ist ja auch so ein Thema.
Bernd Ritthammer Wenn man einen gewissen Betrag verdient hat im UK, ich hatte das auch mal ein Jahr, das ist eine Scheiße, tut mir leid, dann bist du erstmal voll im Steuersystem da drin und darfst eine richtig schöne Steuererklärung machen vor Ort. Das ist auch überhaupt nicht aufwendig und du brauchst da überhaupt niemand vor Ort und der will auch überhaupt nichts dafür haben. Das war eine Katastrophe und vor allem dann wieder rauszukommen, das hat auch ein paar Jahre gedauert. Da kamen immer wieder, ja, Sie müssen hier und hier und ich sag, ich verdiene doch gar nichts mehr da drüben.
Florian Fritsch Lass mich doch in Ruhe!
Bernd Ritthammer Das war einmalig, aber ich habe noch einen kleinen. Das heißt, Michael hatte in der Woche dann ziemlich viele gute Balllagen.
Jens Zielinski Ja, wahrscheinlich, aber jetzt mal im Ernst, also könnte es sein, dass wir Michael Ballack vielleicht nochmal in diesen Podcast einladen sollten, damit du ihm nochmal irgendwas für diesen Sieg gibst?
Florian Fritsch Du meinst, dass ich ihn per PayPal 25.000 US-Dollar überweise oder was?
Jens Zielinski Wahrscheinlich schon legitim. Was kleines. Also nein, nicht 25.000, aber hast du ihm wenigstens was ausgegeben? Erzähl kurz von der Partynacht, wie lang gingen die drei Minuten?
Florian Fritsch Boah, die Party, die war so krass. Ich kann mich an nichts erinnern, außer, dass wir irgendwann mal nach der Siegerehrung und den ganzen Siegerinterviews bei diesem grandiosen Sieg dieser Viererveranstaltung ganz separate Wege gegangen sind.
Bernd Ritthammer Wenn Michael jetzt hier dann im Podcast wäre, hätten wir hier auch eine Viererveranstaltung.
Jens Zielinski Da hätten wir echt eine Viererveranstaltung. Also wissen wir zumindest mal, wie die Folge heißen sollte. Sollte Michael Ballack zu Gast sein, ist es tatsächlich die Vierervereanstaltung, ja. Oh Gott!
Bernd Ritthammer Also Glückwunsch zum Sieg damals, Flo. Danke.
Jens Zielinski Wir blenden an der Stelle noch mal das Siegerfoto ein.
StationVoice Jetzt können wir bestätigen, dass die deutschen Paarungen Balack und Fritsch die Pro-Man-Winner sind. 40 unter Par, mit einer kombinierten 58, um St. Andrews am Sonntag, haben die Arbeit fertig.
Bernd Ritthammer Kannst du noch ein bisschen Feuerwerk im Hintergrund aufploppen lassen? Gerne, können wir mal Feuerwerk...
Florian Fritsch Nationalhymne, Champagner-Dusche.
Jens Zielinski Alles klar, gerne. Heutzutage alles gar kein Problem mehr. Schaut's euch gerne an. Wir sind ja mittlerweile auch ein Video-Podcast auf Spotify und YouTube. Und wenn wir gerade dabei sind, alle, die uns jetzt auf YouTube mal kurz anklicken, lasst doch einfach mal ein Folgendar und ein Like, würde uns sehr freuen, weil das petert uns als der Golfpodcast der Dachregion ein bisschen nach vorne. Und das tut euch und uns gut, weil je mehr wir uns gegenseitig nach vorne petern, desto besser. Dann gibt es auch einfach noch ein paar mehr Vierveranstaltungen jedes Jahr.
Florian Fritsch Also es ist ja dann eigentlich eine faire Veranstaltung, wir drei und unsere Zuhörer.
Bernd Ritthammer Wir drei und YouTube.
Jens Zielinski Wir drei und ihr da draußen. Das ist die wöchentliche Viererveranstaltung. Geil. In 100 Jahren werden Menschen in Golfclubs, falls es sie noch geben sollte, zusammensitzen und sagen, erinnert euch bitte daran, was dieser Podcast damals kreiert hat. Seitdem gibt es den Begriff im internationalen Golf Viererveranstaltung, for some events. Ja, auch schön. Finde ich gut. Florian Fritsch Vierer Veranstaltung. Das sind die vier Fs, die wir brauchen.
Bernd Ritthammer Oh Gott, das wäre wirklich in jeder Grundschule das Horror-Wort, lauter so viele Fan-Staffs und Pogelfausten.
Jens Zielinski Du lieber Gott. Also, lasst uns kurz bei in St. Andrews bleiben. Es gab ein paar schöne Geschichten drum herum, aber am Ende hat Adrian Meronk gewonnen. Und jetzt steht überall die Schlagzeile. Adrian Meron sichert sich die P-World-Tour-Karte. Da frage ich mich natürlich, wie ist das jetzt nun, der man ... Ist er eigentlich noch, muss man ja sagen, LIV Spieler. So, jetzt wurde ja eh auch schon im Vorfeld dieses Turniers gesagt, die Nummer wird überschwemmt von LIVspielern und es gab auch die Diskussion, hä, die nehmen jetzt den DP World Tour-Spielern da die Startplätze weg und so, alles schon wieder komisch und äh, mhm, okay, lass sich der Golfbetrachter natürlich. Ist jetzt, überall sind die Schleusen auf, bedeutet, dass das Adrian jetzt automatisch wieder Teil der DP World Tour ist und sich quasi aussuchen kann, was passiert, sollte vielleicht sogar die LIV Tour weitergehen. LIV Tour 2.0 heißt es ja überall. Ich verstehe es halt wieder mal nicht. Also da gehen ja die Fragezeichen über meiner Birne auf. Gell? Bei euch auch, wie ich feststelle?
Florian Fritsch Wir hatten ja 26 LIV-Spieler jetzt bei der Dunhill und... Wahnsinn!
Bernd Ritthammer Gibt es so viele überhaupt? Ja, wirklich. Die Hälfte vom Feld, 54 oder wie viele sind es immer? Also 15 bei den LIVveranstaltungen. 18 Dreier-Flights. Genau, 54.
Florian Fritsch 54 Spieler waren immer bei einer LIV-Veranstaltung, also fast die Hälfte und ich fand's echt krass. Ich bin dann so das Liederboard durchgegangen und hab dann auf einmal einen Namen gelesen, wo ich mir gedacht hab, ach stimmt, den gab's auch mal. Da war ja mal einer. Ich glaube, die Spieler, wenn ich mir jetzt überlege, ich bin einer der Spieler auf der DP World Tour Spiele, die Dunhill Links, und auf einmal sind da so 26 LIV-Spieler. Ich weiß jetzt nicht so ganz, wie ich darauf reagieren würde. Ich glaube auf der einen Seite fände ich es doof, weil ich habe jetzt dann das Glück, dass ich durch weniger Spieler eher die Chance habe, da in dieses Turnier reinzukommen. Weißt du, die Kategorien und was weiß ich nicht alles und wenn die jetzt dann dazukommt, ist halt doof. Weil die nehmen dann auch irgendwo die Einladungen mit, über die die meisten ja reingekommen sind, die man ja dann selber haben könnte. Ich hatte ja einmal das Glück über Einladung in das Turnier reinkommen, in die Dunhill und das würde halt jetzt dann wahrscheinlich nicht funktionieren. Wenn da so ein Veranstalter, so ein Johann Rupert, die Option hat zwischen einem Florian Fritsch und einem Ian Poulter oder Lee Westwood, ich glaube, ich könnte mir vorstellen, in welche Richtung es geht. Da würde dann am Ende Bernd Rithammer nehmen.
Jens Zielinski Würden wir feiern. Sowieso ist ja St. Andrews ein Ziel.
Florian Fritsch Und die Frage, die ich mir halt jetzt stellen würde, ist, okay, wenn die LIV-Tour jetzt noch kurz, also wenn es jetzt dann möglicherweise eine neue LIV- Tour gibt, wo diese Spieler vermeintlich dann noch unter Vertrag sind, jetzt haben wir einige, die zurückkommen und Adrian Meronkk über den Sieg ein konkretes Anrecht auf eine Mitgliedschaft auf der DP World Tour hat, wie verhält sich das jetzt?
Jens Zielinski Richtig, das war die Frage. Kann der quasi jetzt beides spielen? Ja, genau! Das war die frage vor einer halben Stunde.
Florian Fritsch Sehr gut. Wir nähern uns an. Wir sind doch guter DF. Kannst mich mal.
Bernd Ritthammer Also das Ding ist doch, im Moment heißt es zwar LIV 2.0, ich sehe aber gerade keinen, also glaubt ihr, das kommt wirklich.
Jens Zielinski Naja, es gibt ja angeblich einen neuen Investor. Es gibt angebliche einen. Jetzt kann das wieder nur PR, also Lord Voldemort sein.
Bernd Ritthammer Der dessen Name nicht genannt werden darf. Aber das Ding ist ja, so ein Investor bringt ja auch nichts, wenn du kein attraktives Spielerfeld hast. Richtig. Und ich glaube, ja, wir werden es sehen, die Zeit wird es zeigen, ich kann mir nicht vorstellen, dass die LIV-Tour noch, also die wird keine große Rolle mehr spielen, aus meiner Sicht, jetzt stand heute und deswegen suchen die Spieler mehr und mehr alle den Weg zurück auf andere, auf die etablierten Touren, da bin ich mir relativ sicher. Oder ist ja schon so.
Jens Zielinski Adrian Mironk wird definitiv spielen dürfen, weil sonst hätte man ja das auch nicht so kommuniziert, dass er die volle Tourkarte natürlich mit einem Sieg auf der DP World Tour inne hat, wie man so schön sagt. Dann sollten wir uns freuen, zum Beispiel für Philipp Masjonga oder auch für Max Schmidt, wie ich finde. Die beiden Herren haben sensationell Golf gespielt, das können sie sowieso, aber sie haben vor allen Dingen sensationell auf der Pro-Golf-Tour gespielt. Dementsprechend ... Gibt es jetzt eine Tourkarte für die sogenannte Hoppla Tour. Die Hotelplaner Tour, herrlich. Ja, ist geil. Mein Max kennt das schon so ein bisschen, ne?
Bernd Ritthammer Max kennt das. Max kennt jede Liga in Europa. Max kennen jede Tour, die es gibt. Aber es ist natürlich immer schön zu sehen, wenn jemand dann, der musste jetzt wieder unten anfangen, hat es jetzt wieder geschafft. Das zeigt schon auch Charakter. Weil man hätte ja auch dann sagen können, boah, nee, das war erstmal anstrengend genug, sie hoch zu kämpfen, ich habe keine Lust mehr. Aber hat er anders gemacht. Und jetzt hoffe ich natürlich, dass er, bei solchen Leuten hat man immer die Hoffnung, dass sie dann diese Hotelplanatur, diese zweite Liga dann, ich würde jetzt nicht sagen, mal schnell so nebenbei macht. Aber er weiß, was auf ihn zukommt. Und er weiß auch dann, was er braucht, vielleicht, um noch eine Liga höher zu spielen. Und für Philipp freut es mich natürlich besonders, das ist ja hier aus Augsburg. Ich habe auch immer wieder Kontakt mit ihm, versuche immer ein bisschen Rat und Tat zur Seite zu stehen. Und er ist ein guter Typ und ich wünsche ihm alles Gute.
Jens Zielinski Herrlich. Dann freuen wir uns. Und das möchte ich gerne auch an euch beide weitergeben. Ihr habt es vielleicht aber auch in den Kommentaren selber gelesen, also wir haben viel Feedback bekommen zur letzten Folge. Wer sie noch nicht gesehen oder gehört hat, gerne nochmal reinscrollen. Ich weiß nicht, wie man sich das bildlich vorstellen kann, aber ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass viele unserer HörerInnen fast schon ein Tränchen verdrückt haben vor Emotion, vor Gerührtheit, vor ... Ja, die waren richtig angefasst, teilweise. Ob eurer Geschichten aus der letzten Folge, ihr habt ja so ein bisschen mal tief blicken lassen, wie das so ist als Golfprofi und wie das so is, wenn man Entscheidungen fällen muss und wie das ist, wann man Entscheidung entfällt und was man in so einem Golferleben auf professioneller Ebene so alles erlebt und das ging tief. Also dafür auch von mir aus nochmal vielen Dank. Damit hat ja Also so dermaßen in die Taschentuchregionen kommen in unserer
Bernd Ritthammer kleinen Familien sind. Muss aber auch. Ich finde, das Beste ist, wenn man das so spontan reinschlittert. Das war jetzt nicht geplant.
Jens Zielinski Ja, deswegen. Das war toll. Das hat, glaube ich, vielen auch nochmal gezeigt, was da mit Leuten, mit Profis auf dieser Tour so abseits des Fernsehbildes so passiert. Und das ist wichtig zu verstehen, dass das echt, weil wenn ich das immer erzähle, dann glaubt es ja keiner, dass es echt heavy ist, was ihr da macht. Und dass ich da echt, also ich würde im Leben nicht tauschen wollen, im Leben nicht. Also natürlich, jeder von uns würde wahrscheinlich gerne mit Rory tauschen wollen, aber gleich auf dem Level. Also nicht die Scheiße da vorher oder auch, keine Ahnung, jetzt vielleicht auch mit Adrian Merong oder so, wenn du es dann mal geschafft hast zu gewinnen und du dann auf dem gewissen Level auch bleibst. Ich meine, der war vor der LIV-Tour ja auch dementsprechend schon unterwegs, aber dieses jedes Jahr auf die Karte schielen, jedes Jahr diesen Stress im Körper zu fühlen und dann irgendwann vielleicht sogar die Entscheidung treffen zu müssen, Leute, das Wahres und dann aber auch zu gucken, was mache ich denn überhaupt. Weil eigentlich ist man noch nicht so alt. Also es war toll. Wer es noch nicht gehört hat und wer es noch nicht gesehen hat, gerne in die letzte Tee Time nochmal reingehen und sich das nochmal anhören. Das haben viele geschrieben. War toll. Und es gab immer das Wort Danke. Oh ja, also das wollte ich euch an der Stelle auch nochmal überschmeißen. Liebe geht raus.
Florian Fritsch Dann an dich und alle unsere ZuhörerInnen ein Dankeschön für dieses Feedback.
Bernd Ritthammer Pussy. Da hätte ich direkt Lutz auf den Vierer veranstaltet.
Jens Zielinski Warum müssen wir von solchen Emotionen-Stories immer gleich in Sexuelle abdriften? Das verstehe ich auch nicht. Das verstehe ich überhaupt nicht.
Bernd Ritthammer Na ja, es ist ja schon verknüpft, Emotionen. Also es ist schon, es sind ja beides eine Emotion. Ist das automatisch immer so?
Florian Fritsch Jetzt beißen. Ist Sex eine Emotion? Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Pferd sich da reinspringt. Nee, nee. Stopp, wir wollen doch... Nee, ich mach jetzt Schluss. So.
Jens Zielinski Und hier, meine Damen und Herren, kommt ganz spontan der Hammer-Gag der Woche.
Bernd Ritthammer Ja gut, aber dann machen wir das jetzt noch. Moment! Moment! Ich werde dich darauf vorbereitet, der Leand. Doch, ich bin darauf vorbereit. Was wiegen ein Pferd und ein Hund? Was wiegent die? Was wiegt ein Pherd und einen Hund?
Florian Fritsch Ja, Kilo, Gewicht? Ein Pfund. Oh Gott. Oh Gott! Ja. Und schauen wir mal.
Jens Zielinski Und schau uns direkt mal raus aus der Emotion. Stimmt. Sämtliche Gedanken an irgendwelche sexuellen Geschichten sind jetzt weg. Mit einem Pfund weg. Mit einem Pfund. Ah! So. Okay. Weil ich es gerade gesagt habe, möchte ich es an der Stelle auch noch mal kurz erwähnen, weil ich gesagt habe das Ziel von Bernd Rithammer ist St. Andrews. Weil es vielleicht der eine oder andere, die ein oder andere noch nicht so ganz mitbekommen hat. Also es gibt immer noch das offizielle Goal, dass Berndrithamme, the one and only, Bernd Rithammer wird... Sogenannten Qualifier für The Open 2027, die da lustigerweise im Home of Golf in San Andres stattfinden werden, wird er spielen. Ich habe schon mal geguckt, also wir müssen dann dafür darüber fliegen, also das ist jetzt, wo finden diese Qualifier statt?
Bernd Ritthammer Ja, die sind in England so meistens und du hast den, ich müsste erst zum Regional Qualifier, das ist normalerweise immer, ich glaube, das ist oft an einem Montag und da hast du halt verschiedene überregional verteilt und das ist soweit ich weiß eine 18-Loch-Runde. Also du spielst tatsächlich nur eine Runde an einem Monatag auf dem Platz und du spielts halt in einem Feld von, klar, Profis und Amateuren.
Jens Zielinski Und du musst dann was? Logischerweise?
Bernd Ritthammer Ja klar, und du musst...
Jens Zielinski Es gibt einen Platz oder was?
Bernd Ritthammer Nee, es gibt viele Plätze. Und von jedem dieser Regional-Qualifier-Plätzen kommen dann, ich sage mal so ganz grob glaube ich, sind so acht bis zehn Leute kommen weiter zum Final-Quaifier. Also das heißt, du musst halt eine gute, eine vernünftige Runde spielen, das ist bestimmt machbar, aber du musst da, also ich meine, du muss da schon Paar unter Paar schießen in dieser Runde. Du hast halt diese eine Chance. Das heißt, so Qualifier haben schon auch neben natürlich Spielqualität viel mit Tagesform zu tun.
Jens Zielinski Es gab doch diesen, wie heißt der nochmal, der für die LIV Tour auch die YouTubes gemacht hat, hier, ähm, na? Rick Shields. Rick Shield, hat der es nicht auch jedes Jahr in den letzten Jahren probiert und das hat gar nicht funktioniert?
Bernd Ritthammer Es gibt viele YouTuber, die das probieren, weil die dann auf einmal gegen ein kompetitives Feld antreten. Und die können zwar alle gut Golf spielen, aber da gibt es Unterschiede. Und wenn ich dann durch diesen Regional Qualifier kommen würde, dann ist so ungefähr eine Woche später hast du dann quasi den Final Qualifier und das sind 36 Loch an einem Tag. Und da gibt es, soweit ich weiß, vier Orte, wo der Final Qualifier gespielt wird und du musst in die Top 5 kommen. Tiger Christensen dieses Jahr hat das so gemacht und hat deswegen die Open gespielt. Der kam dadurch, das heißt, ich müsste dann bei diesem Final Qualify nach 36 Loch in den Top 5 sein an meinem Spielort und dann könnte ich die Open spielen.
Jens Zielinski Und wie hast du dir, hast du schon mal Gedanken gemacht, wie du das, also möchtest du das komplett alleine durchstehen und einfach nur abends uns schreiben, wie es gelaufen ist, oder soll ich die Tasche tragen? Oh, so was haben wir erst mal. Nein, also ich meine, ich kann mir ja vorstellen, jetzt gehen wir nochmal zurück, eine Woche, da haben wir ja nochmal tief in eure Seelen blicken können, und du hast immer gesagt, dass es ein Traum von dir ist, nochmal ein Major zu spielen. So, jetzt hast du mir das vorgenommen, dass du es probierst, also spielst du den Qualifier für The Open. Jetzt kann ich mir zum Beispiel vorstellen, also vielleicht ist es auch was, was du gerne einfach mal für dich machen willst und du willst jetzt da keinen Idioten um dich rum haben. Ich würde mich natürlich anstrengen und hochprofessionell dir zur Seite stehen und auch die Fresse halten, wenn es so weit ist. Aber hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie du das angehen willst, abseits des Trainings der sonstigen Vorbereiter, also vor Ort? Oder darf man da überhaupt einen Caddy mitbringen? Ja
Bernd Ritthammer Ja, natürlich. Tatsächlich habe ich mir schon Gedanken gemacht, weil du hast es ja, jetzt haben wir gerade über Rick Shields gesprochen, du hast da ja, und jetzt, du hast da zwei, ich habe zwei Optionen. Entweder ich mache das wirklich, sag ich mal, für mich, Kopf runter, vorher mich… Kopf unten lassen ist wichtig, ja? Kopf unten lasse ist wichtig. Ein Check.
Florian Fritsch Einchecken, Kopf runter, machen, auschecken.
Bernd Ritthammer Ja, genau. Also Vorbereitung in Ruhe, nicht da groß irgendwie Tamtam ein auf jeden Tag. Ja, und ich bin wieder am Trainieren. Hashtag Open Qualifier, bla bla bla. Eben, das meine ich. Genau, sondern ich mache das für mich, damit ich das konzentriert mache in Ruhr und dann schaue ich, was rauskommt. Und wenn ich dann in die Open rein komme, dann kann das große Halligalli ja losgehen. Oder dass man sagt, man macht daraus halt wirklich, ich sage, man produziert da regelmäßig auch ein bisschen Content mit und macht das öffentlich, auch so die Vorbereitungen und dann das Ding vor Ort. Das sind ja, finde ich, so die zwei Optionen, die es gibt. Am Ende geht es mir natürlich schon darum, möglichst gut zu performen. Ja, eben, deswegen frage ich ja. Deswegen ist halt die Frage... Also ich meine, sicherlich mehr Ruhe hätte ich sicherlich auf dem ersten Weg. Also wenn ich sage, okay, ich mache das für mich und ich spiele die Qualifier, natürlich berichte ich von da. Und wenn ich dann durchkomme und dann nochmal durchkomm, dann kann die Party, wie gesagt, losgehen in St. Andrews im Old Course. Und wenn nicht, dann werde ich trotzdem berichten und sagen, ne, hat er nicht gereicht, schlechten Tag gehabt oder einfach insgesamt nicht gut genug. Beides. Aber wir haben ja noch Zeit, da kann ich ja mal ein bisschen überlegen. So machen wir das.
Jens Zielinski Also, das ist auf jeden Fall ein großer Punkt für 2027, den wir jetzt schon mal raushauen können. Den Qualifier für die Open. Und dann haben wir natürlich unsere Hole-in-One-Challenge. 500 Bälle für ein Hole-In-One. Spielen wir im Frühjahr im Golfklub Nippenburg an der 10. Bernd und Flo haben 500 Bällen Zeit, ein Hole In One zu schießen. Da bauen wir gerade drum herum eine schöne Geschichte auch für euch da draußen. Auch das wird es nächstes Jahr geben. Und dann kommt natürlich noch so ein kleines Ding, das nennt sich Rider Cup auch, da arbeiten wir gerade dran fleißig. Woran wir alle gemeinsam jedes Jahr arbeiten, wobei da kann ich mich eigentlich ein bisschen rausnehmen, ist das Thema Handicap. Genau. Wir arbeiten alle gerne um eine Zahl herum in diesem Sport und diese Zahl benutzen wir eigentlich auch um unseren Beziehungsstatus zu diesem Sport. Regelmäßig gerne, entweder proletenhaft oder sehr traurig zu kommunizieren. Schön ist es, wenn man mal so diesen Satz raushauen kann. Ich bin jetzt einstellig. Das ist ja etwas, was nur in diesem Sport, glaube ich, existiert, dieser Satz. Aber... Heute morgen fielen Bernd und ich quasi aus dem Bett mit einer Nachricht von Florian Fritsch in der Tea Time WhatsApp Gruppe, dass das Handicap sich bewegt. Richtig. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Florian Fritsch Also das Handicap hat ja echt bewegende Zeiten hinter sich, also als ich aufwuchs, dann hatten wir ja alle dieses Handicaps und dann gab es ja diesen Triple S damals, diesen Standard Scratch Score. Das war ja quasi das Kursrating damals. Da gab es ein paar Standard Scratch Scores und dann hat man halt gespielt. So und dann ging auf einmal diese ganzen Revolutionen los mit Kursrating und Slope und irgendwie... CBA, CBC oder wie auch immer diese Computer-based Adjustments oder CBD, also da gab es ja wirklich als komplette Programm, damals gab es die CDU auch noch, in Bayern die CSU und vor einigen Jahren wurde ja das World Handicap eingeführt und da gab's dann auch so ein paar Veränderungen. Da wurde ich sofort besser damals. Da gab's auch viele, die wurden auf einmal besser, manche wurden auf immer schlechter. Ich hatte dann auf einmal ein Handicap von minus 8,6, weil wir Pros durften mit der Einführung dann auf eine auch ein HandiCap haben. Was interessant ist, ist, dass die schlechteren Handicaps, sie sind durch diese Einführungen schlechter geworden und die besseren Handicapse sind durch die Einführungs besser geworden. Schweinerei.
Bernd Ritthammer Die Schere.
Florian Fritsch Also dieses World Handicap, das scheint irgendwie die Schere auseinandergebracht zu haben. Ein Beispiel, 2004, 2005, da hat damals, ich glaube, das Golfmagazin hat Deutschlands 100 beste Handicaps rausgebracht. Das war so eine Liste mit Handicapse und Namen. Und das beste Handi-Cap damals, zwei Jahre hintereinander, war plus 4,4 und plus 4,6. Das waren so die beiden besten Handicapps, dieses Plus. Das war 2004 und 2005, diese beiden Jahre. Ja. Inzwischen hat man mit Handicap 4,8, das ist das, was ich derzeit habe, und dann kann ich dann auf MyGolf sehen oder MeinGolf, wie ich da renke quasi deutschlandweit, bin ich mit diesem Handicaps die Nummer 76 in Deutschland. Also es gibt… Loser! Also es… Also mit HandiCap fast minus fünf gehöre ich gerade so zu den besten 100 oder den besten 80 der Nation. Habt ihr das Gefühl?
Bernd Ritthammer Dass wir besser geworden sind? Nein. Stimmt nicht. Ich bin jetzt mal nicht, ich mache jetzt mal nicht meinen klassischen einfach nur drauf hauen. Ich glaube die Spitz, Amateurspitze ist bestimmt besser geworden. Das glaube ich schon. Bessere, einfach ausgefeiltere Technik, mehr Messmethoden, schlagen weiter, haben besseres Equipment. Alles ist vielerverzeihender auch. Wenn man der Werbung mal glauben möchte. Passiert auch nichts mehr rechts und links. Nein, aber der Elite-Amateursport in unserem Land ist schon von der Qualität, glaube ich, besser als vor 20 Jahren. Im Schnitt glaube ich nicht, dass der deutsche Golfer besser ist. Weil ich seh keinen Grund warum. Warum sollten die jetzt besser sein als früher?
Jens Zielinski Wann kam denn dieses World Handicap? 2021. 2021, okay.
Bernd Ritthammer Ich sehe keinen Grund, warum der durchschnittliche deutsche Golfer besser geworden sein soll. Ich sehe also keinen Grund warum.
Florian Fritsch Was mit der Einführung des World Handicap Systemen, besonders im DGV, also im deutschen Golfsport, eine Besonderheit, die wurde dann damit eingeführt, ist, es gibt so etwas wie eine Handicapsverschlechterungsgrenze. Wenn du einmal ein Handicapt besser als 26,5 hattest, kannst du dich nicht weiter verschlechtern. Egal wie schlecht du spielst. Seitdem gibt es 100.000 mit Handicapse 26,4. Genau. Du kannst zwar auf eigenen Antrag hin. Diesen Puffer, diese Grenze kannst du rausnehmen, so dass du dich auch verschlechtern kannst. Aber es gibt diese Grenzen im deutschen Golfsport, dass du nicht schlechter sein kannst. Wenn du mal drunter bist. Etwas, wenn wir auch über Handicaps und die Verteilung zwischen den Geschlechtern sprechen, dann ist es so, dass 7,2 Prozent der Männer ein Handicap von 11,4 oder besser haben. Bei den Damen sind zwei Prozent der Spielerinnen bei Handicapp 11, 4 oder besser. Mit Handicapt 18 gehörst du bei den Damen zu den zehn besten Prozent, die wir in Deutschland haben. Das heißt, mit Handicap 17 gehörst du zu den zehn besten Prozent. Das ist schon Das ist schon, also ich finde, wenn wir manchmal so darüber reden, mit welchem Handicap gehört man wirklich zur nationalen Spitze, ja, dann haben wir, glaube ich, manchmal auch bei den Herren, weil mit Handicaps 18 gehörst du da zum Beispiel zu den 20 besten Prozent in der Nation. Ich finde, das ist nicht tief dafür, dass man so weit vorne ist in diesem Ranking.
Jens Zielinski Aber es ist auch ein schöner Satz, den man mal sagen kann, also warum muss man Single Handicapper sein? Ihr könnt jetzt auf die Klubterrasse gehen und sagen, ey, ich habe Handicap 18 und gehöre damit zu den 10 besten Prozent in diesem Land.
Bernd Ritthammer Genau. Das ist immer geil. So ein geiler Satz. Ich meine, insgesamt ist es ein schwerer Sport. Es ist ein schweres Sport und die meisten Leute, und das ist auch Fakt, fangen viel zu spät damit an. So, also ein technisch extrem anspruchsvoller Sport mit vielen Variablen trifft auf zu alte Athleten, die zu späte anfangen für die komplizierte Sport und für die Anforderungen. Und das ist schon Fakt einfach. Nicht nur ein deutsches Problem, sicherlich weltweit auch, aber in Deutschland ja besonders. Ich mein... In meiner PGA-Golflehrerausbildung hieß es, ich weiß nicht, ob die Zahl überholt ist, da hieß das der durchschnittliche Deutsche und die deutsche Golferin sind 62. Also 47.
Florian Fritsch Prozent aller Gäufer in Deutschland sind über 60.
Bernd Ritthammer Ja, also und das ist halt einfach für einen Sport, der komplex ist, zu alt. Aber auf der anderen Seite dürfen wir froh sein. Nein, es ist super schön. Wie gesagt, ich möchte auch nicht, dass ich hier falsch verstanden werde, sondern es ist genial. Ich meine, Golf hat so viele Vorteile, auch vor allem im hohen Alter, das kann man ausführen, bis man im Grab liegt eigentlich. Muss man einfach mal so sagen, du kannst unterschiedliche Spiele, die ganzen Vorteile kennen wir. Das kennt ja jeder von uns. Das ist deswegen total geil. Das Einzige, was ich nur sagen will, Sport ist schwierig und komplex. Und das Handicap misst die Spielstärke gegen einen Platz oder gegen Plätze, die man spielt. Und dass du da dann halt, dass da halt wie im Schnitt nicht so gut sind, weil es einfach ein schwerer Sport ist und die meisten dieses Spielen ein bisschen zu alt sind, um es wirklich auf sehr hohem Niveau zu spielen, ist völlig logisch.
Jens Zielinski Aber es ist trotzdem spannend, mal die Entwicklung zu sehen. Klar, das World Handicap, die Einführung 2021, hat ein bisschen was verändert. Das sollte ja auch sozusagen ein Reset sein. Also eigentlich sollte man die alten Zahlen, so wie ich das damals verstanden habe, einfach vergessen. Jetzt fangen wir bei Null an und alle auf der ganzen Welt können jetzt endlich zusammen Golf spielen. Aber es trotzdem spannend die Entwicklung mal zu sehen Die Frage ist natürlich, wo landen wir in 20 Jahren? Also wie geht das weiter?
Bernd Ritthammer Also ich finde halt... Oder Flo, willst du?
Jens Zielinski Also, ich finde, das System ...
Florian Fritsch Gibt es denn überhaupt noch ein Handicap? Ja, das ist eine gute Frage. Also ich finde durch das Handicaps ist das eine riesen Bereicherung für den Golfsport. Also ich find, das Handi-Cap führt dazu, dass man sich, ich erlebe es ja immer wieder, ich spiele ein bisschen Tischtennis oder Tennis und dann treffst dich halt mit jemandem und dann wird halt gefragt, wie gut bist du denn? Keine Ahnung, ja und das Handicape ist im Vergleich zu anderen Sportarten. Sehr effektiv darin, jemanden von seiner Spielstärke her grob einzuordnen, solange diese Vorgabe einigermaßen aktiv ist, also mit mehreren Turnieren untermauert ist in der jüngsten Vergangenheit. Es bringt Leute zusammen in dem Sinne, dass ich auch mit jemanden, der deutlich besser oder jemand, der deutlich schlechter ist, in einen Wettkampf rein gehen kann. Dieses Season-Match-Play, mit der Dreiviertel-Vorgabe. Also ich finde, Und das ist einigermaßen belastbar und valide. Das, was es manchmal so ein bisschen komisch aussehen lässt, da habe ich mich letztens mit Timo Boll viel drüber unterhalten. Er spielt selber ein Handicap von 14 und er beschreibt Golf so als eine Sportart, wo die Ergebnisfluktuation deutlich größer ist als in seiner Sportart. Er hat jetzt gesagt, wenn ich Tischtennis spiele und er hat übertragen auf ein Golfergebnis ein durchschnittliches Ergebnis von 85, wenn er jetzt so durchsichtig Tischtenniss und wir denken uns als In-Golf-Ergebnissen seine Leistung. Wenn er einen schlechten Tag hat, dann spielt er vielleicht ein 87 oder 88. Und wenn er einen sehr guten Tag hat dann spielt halt eine 82 oder 81. Aber die Volatilität, die Fluktuation des Scores ist im Golf deutlich größer. Also wenn Bernd einen Durchschnittsscore von 71 hat, dann ist da teilweise kein riesengroßer Unterschied zwischen A75 und A65 angegebenen Tagen. Wie oft hatten wir schon die Diskussion, da ist eine 65 gespielt. Am nächsten Tag eine 75 und dann saßen wir in der Players Lounge und wir haben gesagt, keine Ahnung, da weiß ich irgendwie.
Bernd Ritthammer Also, was ich dazu noch sagen will, das ist, ich weiß nicht, vor allem eine Meinung, die ich schon seit Ewigkeiten mit dem Handicap-System habe und das World Handicapsystem oder der Index hat es jetzt, finde ich, noch verschärft für mich. Ich finde, ich verstehe nicht, warum das Handicapse sollte, finde Ich, die durchschnittliche Leistungsfähigkeit eines Spielers, einer Spielerin zu aufzeigen. Und es tut es nicht. Jemand, der ein Handicapt 10 hat, spielt im Schnitt, ich weiss es nicht genau, 15, 16 über.
Florian Fritsch Ja, das ist korrekt. Tatsächlich mal ausgewertet. Also ein normaler Golfer, der eine normale durchschnittliche Runde hat, spielt in der Regel zwischen vier bis sechs Schlägen schlechter in der C-Wett-Spielrunde, als ein Handicap darstellt. Das heißt, wenn du ein Handi-Cap 10 hast, spielst du in der Regel im Schnitt 15 über. Wenn du eine durchschnittliche, normale...
Bernd Ritthammer Saison hast. Und das ist ja im Endeffekt und wir können das im Elite-Bereich genauso sagen mit diesen Fabel-Handicaps. Ich meine, wenn dann Handicaps von minus 7 und minus 8 da stehen, das suggeriert ja, die spielen im Schnitt 7 oder 8 unter. Das stimmt halt einfach nicht. Das ist galaktisch. Das heißt also, und ich hab nie verstanden, warum man kein System anwendet, das den Durchschnittscore des Spielers zeigt. Wieso machen, wieso, weil wenn alle... Das ist ja dann auch wieder im Verhältnis zueinander, passt ja alles dann, aber aus meiner Sicht ist ein Golfer so gut wie sein durchschnittliches Spiel und nicht wie sein A-Game, finde ich. Aber das kann man natürlich auch anders sehen, aber auf meiner Sicht zeigen mir immer diese blöden Handicaps nicht die wirkliche Spielstärke. Ich weiß immer, diese Person spielt schlechter als das, was da steht und dann frage ich mich, was ist das für ein System, das mir nicht angibt, wie der im Schnitt ist. Ich mein, ich hatte es vorhin in einem Portgespräch mit Flo gehabt, bei jedem Lauf, bei jedem Marathon, bei jeden Trailrun. Wirst du am Startblock eingeteilt, wer läuft unter drei Stunden, ja hier, die kommen hier, wer läuft über vier Stunden, diekommen da hin und das ist dann halt auch grob, das ist dann akkurat, weil die wissen im Training, ich laufe Marathon in drei Stunden 30, das ist meine Stärke. Und dann kommt es wahrscheinlich auch, wenn sie keinen Krampf kriegen oder verbluten auf der Strecke, ungefähr hin. Und die Handicaps sind einfach, die fallen falsches Bild, zwar malen sie das falsche Bild von jedem Golfer. Deswegen ist es dann am Ende auch wieder egal wahrscheinlich, aber ich habe mich immer gefragt, warum zeigt das nicht die durchschnittliche
Jens Zielinski Spielstärke an. Du hast ja unterschiedlich gewürfelte Menschen sowieso. Also jetzt nehmen wir noch mal das Beispiel von jemandem, der regelmäßig zum Training geht, der ein, zwei Runden in der Woche spielt. Das ist ja so eigentlich das, was man sich immer gerne wünscht. So, jetzt guck dir mal mich an. Als ich regelmäßig gespielt habe, da gab es auch mal zwei, drei Jahre, das ist schon ewig her, da war ich Single Handicapper. Wow, also 9, weißt du, was war mal das? So, Das steht ja dann irgendwann mal auf deinem Ausweis drauf. Jetzt spiele ich seit Jahren, wenn's hochkommt, fünf Runden im Jahr. Das ist viel. Und davon sind's drei oder vier pro Amts.
Florian Fritsch Ja. So.
Jens Zielinski Es heißt, ich komme überhaupt nicht in irgendeiner Art und Weise privat dazu, Golf zu spielen. Vielleicht nächstes Jahr, ich nehme es mir wie immer vor. Aber auf meiner scheiß VCG, das heißt jetzt nicht, dass der VCG scheiße ist, bitte nicht falsch verstehen, der Verein Klub Freier Golfer ist der beste Golfklub meines Lebens, wollte ich an der Stelle nochmal sagen. Aber auf meine Mitgliedskarte steht jetzt irgendein Handicap von 11 Komma drauf. Das, und ihr seid meine Zeugen, spiele ich nie im Leben. Sondern ich spiele locker mal, also momentan glaube ich bin ich gut, wenn ich eine U100 schaffe.
Ne Uhu!
Jens Zielinski Dann bin ich gut, ich weiß, dass ich das irgendwie mit einem gewissen regelmäßigen Trainieren wieder halbwegs hinbekommen würde und ich kann auch den Ball hauen, aber alles, was ich gerade auf dem Golfplatz mache, ist ein reines Zufallsprodukt. Das heißt, mein Handicap auf meinem Mitgliedsausweis ist der Abt, die größte Lüge, die es in diesem Sport gibt, weiß ich, ich weiss das selber, aber so gehe ich halt in jedes blöde Turnier halt rein und dann gucken mich alle an und sagen so, hä? So, ja, das ist halt... Die Basis von diesem Handicap ist von vor 15 Jahren und dann stufen die dich halt Jahr für Jahr, wirst du halt immer schlechter, aber es ändert sich halt gar nicht, weil ich in den letzten 15 Jahren nicht einmal in eine andere Richtung wieder galoppiert bin. Das heißt, diese Gruppe gibt es ja auch und die wird garantiert, glaube ich, nicht klein sein, wo das Handicaps ja der absolute Quatsch ist.
Florian Fritsch Naja, also eine Theorie nach Dr. Falk Billion, der sich so ein bisschen mit dem Thema, sag ich mal, Handicap... Hier ist der Billion mitgebracht. Billion. Wirklich Billion! Aber ist der Deutsch ausgesprochen? Ist der Name Programm? Ja, Billion also Dr. Falk-Billion. Also wenn der Vorname Falk ist, dann wird es wahrscheinlich nicht aus dem Englisch reingeräumt.
Bernd Ritthammer Dann will ich Trillion heißen.
Florian Fritsch Eine These ist, dass ältere Gäufer deutlich weniger Turniergolf spielen und wir deswegen statische Handicaps haben, so wie du es gerade eben beschrieben hast bei dir, Zille.
Jens Zielinski Hey, willst du damit sagen, ich bin alt oder was?
Florian Fritsch Nein, aber dass du ein statisches Handicap hast.
Jens Zielinski Ja, definitiv. Aber nächstes Jahr ist ein neues Jahr und dann werde ich einen Golf-Zonier-Qualifier spielen.
Florian Fritsch Mein Abschlussgedanken zu dem Thema Handicap ist, ich glaube, dass wir teilweise den Fehler machen, dass ein Bruttohandicap im Kopf haben, was, sag ich mal, die Spielstärke des Spielers darstellen soll. Aber seit Einführungen von Stableford eigentlich Nettohandicaps existieren. Das sind ja am Ende Netto-Handicaps. Ja. Und man könnte ja hergehen und sagen, okay, was ist zum Beispiel? Und das geht ja inzwischen relativ einfach mit den Softwares, die es gibt. Man hat quasi zwei Handicaps. Man hat das Brutto-Handicap, wo man wirklich sagt, okay auf Grundlage der letzten 20 Runden nehmen wir alle Bruttoergebnisse und rechnen die im Schnitt. Und dann kommen wir dem näher, was Bernd gut findet, also wie spielstark ist tatsächlich jemand. Ja. Und auf der anderen Seite können wir ja ein Netto-Handicap haben, weil wir müssen auch dran denken. Ein Netto Handicap oder ein Nettospiel oder wenn jemand netto-mäßig über den Golf plant.
Bernd Ritthammer Netto-mäßig. Netto mäßig? Bei einer Viererveranstaltung netto-mäßig über den Golfplatz gehen.
Florian Fritsch Es ist ja eigentlich auch was nichts Schlechtes, wenn jemand Netto-Golf spielt, weil ich stelle mir jetzt mal vor, wir haben jemanden, so ein Anfänger mit Handicap 36 37, also netter Handicaps 36 37. Der spielt jetzt 18 Loch Zählwetspielen, was meint ihr, wie lange das dauert? Deswegen finde ich es manchmal gar nicht so schlecht, dass es die Möglichkeit gibt, nach dem sechsten oder siebten Schlag zu sagen, okay, ich mache mal eine Pause und ich gehe zum nächsten Abschluss.
Jens Zielinski Lauf mal netto mäßig ein weiter. Ja klar, hat alles seine Vor- und seine Nachteile, je nachdem, aber ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren hier und da öfter wieder mal über diese komischen Zahlen diskutieren werden. Unabhängig von der Entwicklung, glaube ich, wird es bestimmt vieles geben. Es ist gleiche Diskussion. Einmal wie brauchen wir diese Platzreifenprüfung überhaupt. Und da gibt es ja auch in Deutschland unterschiedliche Meinungen. Das wird ein Diskussionstopf bleiben, Auch in den nächsten Monaten. In den nächsten Jahren. Zum Schluss dieser Folge, kurzes Update, Tiger Woods schlägt wieder Bälle. Ende der Diskussion, Ende der Durchsage. Und Phil Mickelson, Leute. Ja. Ja. Ein eine traurige Geschichte auf mehreren Ebenen. Ich weiß gar nicht, mit wem. Ich glaube, mit Jonas Friedrich haben wir kurz darüber gesprochen, dass er auch darüber gesprochen hat, als ein Star seiner. Also er ist Fan immer gewesen. Und dann hat der Typ Phil Mickelson mit so viel Bullshit im Internet erst wirklich abgedriftet, hat komische Scheiße gepostet und so. Und jetzt kommt immer mehr raus. Der Typ hat echt Probleme. Es wurde jetzt auch bestätigt, dass er wegen einer familiären Traumata und Sucht sich hat behandeln lassen. Angeblich auf freiwilliger Basis. Es gibt ganz viele Gerüchte, dass auch Frauen von Kollegen Nacktbilder auf Turnieren geschickt hat und nachts irgendwelche komischen SMS und sobald dein Mann eingeschlafen ist, möchte ich, dass du zu mir ins Zimmer kommst. Es gibt ganze viele Gerüchtete. Aber der Mann scheint echt Probleme zu haben und Woher auch immer die kommen. Ich hoffe einfach mal, dass der Typ irgendwie die Kurve kriegt. Egal in welche Richtung, aber es sieht so aus, als würden wir Phil Mickelson jetzt erst mal nicht mehr auf der Golfbühne sehen. Er war wohl schon in Behandlung, ist jetzt da wieder raus, aber daran sehen wir wieder die großen Stars. Wir können auch die Parallelen zu Tiger Woods ein bisschen sehen. Also hier und da kommen halt dann doch, da kommen dann die Knackpunkte. Es kommt oft mit einem Preis, ne? Hey, hallo! Und das nur kurz als kleines Update, weil viele auch wahrscheinlich sich fragen, was ist eigentlich mit dem Typ los? Er hat ein Turnier dieses Jahr gespielt und ist dann komplett von der Bildfläche verschwunden. Also jetzt hat ein Sprecher offiziell bestätigt, der Mann war in Behandlung und zwar genau wegen dieser beiden Begriffe. Und da kann man jetzt viel rein interpretieren. Familiäres Traumata und Sucht. Ende. So, mal gucken, was da noch so alles passieren wird. Es gibt vielleicht das schon mal als kleinen Teaser auf die nächste Folge noch einen interessanten Punkt, den Flo in unsere Gruppe geschickt hat am Wochenende. Wir werden nächste Woche mal das Thema Studentengolf mal ein bisschen auseinandernehmen dürfen. Da gibt es auch Entwicklungen und es gibt zum Beispiel auch eine Tour, die kannte ich zum Beispiel gar nicht. Es gibt eine Studententour, wenn man das so schimpfen darf. Wollen wir jetzt noch nicht vertiefen, weil wir sind jetzt schon relativ lang unterwegs. Machen wir nächste Woche. Vielleicht haben wir dann auch einen Gast dazu da. Mal gucken, ob wir das hinbekommen. Ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema oder falls ihr da auf dieser Studententour unterwegs seid oder da irgendwie was dazu loswerden wollt, schreibt uns gerne über Instagram. Würde uns sehr freuen, weil es ja wirklich ein interessantes Thema auch ist. Gell? Haben wir noch was vergessen? Nee, wir haben den. Haben wir gehabt, das muss heute reichen. Das reicht, das passt. Dann, meine Damen und Herren, gerne noch mal der Hinweis. Wir freuen uns einfach und für euch ist es einfach nur ein einfacher Maus oder Fingerklick. Folgt uns bitte auf allen möglichen Podcast-Plattformen, die ihr so auf eurem Smartphone, auf eure dem Device habt. Gerne auf YouTube, Spotify, Apple Podcast. Lasst gerne mal ein Kommentar da. Das ist in der heutigen Zeit eine ganz komische Nummer. Aber egal ob positiv oder negativ. Das hilft tatsächlich und wir freuen uns da sehr immer drüber. Wir lesen auch wirklich tatsächlich alles und wie ihr vielleicht auch in der letzten Folge gesehen oder gehört habt. Wir sprechen auch gerne über eure Post, weil wir machen das ja nicht für uns hier. Das ist jetzt nicht unsere kleine Psychiatertruppe hier. Es ist für uns ein kleiner Rückzugsort geworden, wo wir einfach mal für uns sein können. Am Ende adressieren wir das an euch da draußen und deswegen freuen wir uns da über Feedback, über eure Ideen oder auch über eure Zeilen, die ihr uns gerne schreiben könnt. Aber ein Follow und ein Daumen hoch oder von mir aus auch ein Daum runter hilft uns ungemein. Das wollte ich an der Stelle nochmal sagen. Bis nächste Woche und auf Wiedersehen.
Florian Fritsch Ciao Ciao