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Shownotes
Über 700'000 Menschen in der Schweiz leben in finanzieller Not. So steht es im ersten Nationalen Armutsmonitoring des Bundes. Aber wie misst man Armut eigentlich, und wo liegen die Tücken dabei? Wie gerät man hinein, und wie kommt man wieder heraus? Darüber spricht Patricia Schafer mit Anna Koukal, der Projektleiterin des Monitorings beim Bundesamt für Sozialversicherungen. Koukal erklärt, dass die Armutsquote seit Jahren stabil bei rund 8% liegt. Weiter zeigt sie, warum Erwerbsarbeit der wichtigste Schutz vor Armut ist, aber trotzdem nicht immer reicht, etwa bei grossen Familien oder gesundheitlichen Problemen. Zudem spricht sie darüber, weshalb kantonale Vergleiche bisher fehlen und was sie sich für das nächste Armutsmonitoring wünscht.