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  1. Kurt Schwitters: Banalitäten aus dem Chinesischen

    Unsere Welt ist so unübersichtlich, dass sie uns oft Angst macht. Da ist die Sehnsucht groß nach Lebensweisheiten, egal ob in Büchern, im Netz, im Fernsehen. Das geht von „Ernst ist das Leben, heiter die Kunst“ über „In der Beschränkung zei

  2. Kurt Schwitters: Cigarren

    Im Alltag tun wir so, als ob Wörter eine feststehende Bedeutung hätten. Obwohl wir es besser wissen: Bedeutung wird sozial hergestellt und ist keineswegs für alle gleich. Eine große Rolle spielt dabei der Klang, der unterschiedliche Assozia

  3. Kurt Schwitters: Wer sprechen will und wagts nicht

    Vera Rosenbusch liest „Wer sprechen will und wagt’s nicht“ von Kurt Schwitters. 1 Minute Literatur. Eine Hörprobe aus unserem Bühnenprogramm: "Anna Blume - Ich liebe Dir!

  4. Karoline von Günderrode: Liebe

    Die (zu Unrecht) wenig bekannte Karoline von Günderrode (1780-1806) ist eine Dichterin von großer poetischer Kraft. "Eines der ersten vollkommen offenen Liebesgedichte einer Frau in der deutschen Literatur, unverkappt, uneingekleidet", schr

  5. Johann Wolfgang Goethe: Ich saug an meiner Nabelschnur

    Dieses Gedicht hat Goethe auf seiner ersten Schweizreise geschrieben – passend zu meinem neuen literarischen Spaziergang im Jenischpark. Ich präsentiere kurz, knapp, knackig nur die allerschönsten Texte von Goethe. Ich rezitiere Bekanntes u

  6. Heinrich Heine: Was treibt dich umher in der Frühlingsnacht

    Ihr kennt das: Liebe, Lust und Leidenschaft auf allen sozialen, medialen und sonstigen Kanälen. Aber alles in allem so üblich, so ohne Sehnsucht nach einem besseren Leben. Andererseits, wenn man sich dauernd auf ein anderes Leben als das, w

  7. Johann Wolfgang von Goethe: An seine Spröde

    Ein Gedicht als Liebes-Spiel! Das lyrische Ich wendet sich "An seine Spröde". Sie ist trocken nicht zu Scherz und Tändelei aufgelegt. Schade. Also wirbt er um sie. Mit einem Gedicht, einem Sprach-Spiel, das zugleich sein sexuelles Interesse

  8. Joachim Ringelnatz: Die Ameisen

    Viele denken jetzt: Die Ameisen? Kenn ich! - Wirklich? In seinem kurzen Gedicht über zwei reisewillige Insekten attackiert Ringelnatz unsere Sehnsucht nach ebenso schlichten wie bequemen „Lebensweisheiten“.

  9. Joachim Ringelnatz: Ein männlicher Briefmark

    Gendern? Aber gern: Der Briefmark ...

  10. Joachim Ringelnatz: Am Sachsenplatz die Nachtigall

    Eine Nachtigall in der Großstadt? Kann das sein? Und falls ja, ist die singende Nachtigall nicht ein ziemlich ausgedroschenes Motiv? Ringelnatz stellt sich die Frage und beantwortet sie mit einem Gedicht voller Esprit. Eine Hörprobe von mei

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