
VERHALTENSORIGINELL - Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe - Mehr verstehen. Weniger abstempeln.
10: đŸ Blind, aber nicht blöd â Mythen und das echte Leben mit blinden Katzen
Donnerstag, 24. September 2026 · 58 min
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Shownotes
đŸ Blind, aber nicht blöd â Mythen und das echte Leben mit blinden Katzen (Bonusfolge)
Wenn wir hören, dass eine Katze blind ist, entsteht bei vielen von uns sofort ein Bild im Kopf:
âą Sie braucht besonders viel Hilfe.
âą Wir mĂŒssen sie beschĂŒtzen.
âą DĂŒrfen bloĂ nichts in der Wohnung verĂ€ndern.
âą MĂŒssen aufpassen, dass sie nirgendwo herunterfĂ€llt, sich nicht stöĂt und ĂŒberhaupt sicher durch ihren Alltag kommt.
Aber was, wenn wir blinden Katzen damit manchmal viel weniger zutrauen, als sie tatsÀchlich können?
In dieser Folge spreche ich mit Anna, bei der Shadow, Loki und Odin leben.
Drei Geschwister, zwei davon blind, einer mit einem verbliebenen Auge â und vor allem drei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. â€ïž
Wir sprechen darĂŒber, wie viel SelbststĂ€ndigkeit blinde Katzen haben können, warum gut gemeinte Hilfe manchmal genau das Gegenteil bewirkt und weshalb MitgefĂŒhl nicht bedeuten muss, einer Katze jede Herausforderung abzunehmen.
Denn vielleicht mĂŒssen wir nicht stĂ€ndig fragen: âWas kann diese Katze wegen ihrer Blindheit nicht?â
Sondern viel hĂ€ufiger: âWas kann sie â wenn wir ihr die Chance geben, es selbst herauszufinden?â
Es geht um Klettern und Erkunden, um Möbel, die durchaus verrĂŒckt werden dĂŒrfen, um LebensqualitĂ€t, kleine VerĂ€nderungen im Verhalten und um die Gefahr, plötzlich alles, was eine Katze tut, mit ihrer Blindheit zu erklĂ€ren.
Und natĂŒrlich sprechen wir auch schon ein bisschen ĂŒber Clickertraining mit blinden Katzen â denn fĂŒr Anna war eigentlich nie die Frage, ob Shadow und Loki trainieren können. Sie hat einfach mit ihnen angefangen. â€ïž
In Teil 2 steigen wir dann noch viel tiefer ins Training ein.
Und wenn aus dieser Folge nur ein Gedanke hÀngen bleibt, dann vielleicht dieser:
Eine blinde Katze braucht nicht automatisch unser Mitleid. Sie braucht eine Umgebung, in der sie zurechtkommen kann, Menschen, die hinschauen â und vor allem Menschen, die ihr etwas zutrauen.
Oder, wie Anna es so wunderbar sagt: âSie sind blind. Aber sie sind nicht blöd.â đ±â€ïž